Indiana Tribüne, Volume 26, Number 246, Indianapolis, Marion County, 8 June 1903 — Page 5
. , , Jndiana Tribüne, 8. Juni 1SS.
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Aus dem Staatshanse.
Gouverneur Durbin hat für die beiden PoIizeiCommiffäre von New Albany. Edward M. McCulloch und George E. Steinhauer, deren Refignation er in solch peremptorischer Weise verlangt hatte, noch keinen Nachfolger ernannt. Die an dieselben gerichteten Schrei den, welche den nämlichen Wortlaut hatten, lauteten wie folgt: Werther Herr Im Auftrage des Gouverneurs theile ich Ihnen mit, daß es am Besten sein würde, wenn Sie unverzüglich Ihre Resignation als Mitglied der New Albanier Polizeicommisfion einsenden wollten. Der Gouverneur ist geneigt, die Lage in Jh
rer Stadt als eine unhaltbare anzule hen, und fühlt, daß die localen Poli zeicommisfionen die Situation in ihren Diftricten so beherrschen sollten, daß er sich nicht fortwährend mit Klagen und Gegen Beschuldigungen abzugeden brauche, wie sie im Falle von New Albany gar kein Ende nehmen zu wollen scheinen. Der Gouver die große Glocke zu hängen, und es ftehtJhnen frei, Ihre Schritte zu thun, als ob dieselben völlig aus freiem Willen unternommen seien. Ach tungsvoll, Geo. B. Lockmood, Sekre tär des Gouverneurs." McCulloch entsprach der Aufforde rung Durbins sofort und sandte seine Resignation ein. Er war einer der strammsten Parteigänger Durbins und that mehr als irgend Einer, um dem Gouverneur das Delegatenvotum von Floyd County zuzuschnstern. Als Po lizeicommiffär hat er immer als strikter Parteimann gchandelt, und seine Maßregelung wird als ein Akt kraffer Undankbarkeit Durbins angesehen. Steinhauer, welcher Demokrat ist, wird ebenfalls seine Resignation ein senden. Noch zwei County-Schatzmeifter ha den schon jetzt mit Staats-Schatzmeister Hunt abgerechnet. I. A. Stewart von BlockfordCounty zahlte $15,976.65 und I. A. Spcckenheir von Wayne 848,768.58. In Goshen ist eine neue Compagnie der Jndiana National-Garde durch Capt. H. W. Franklin eingemuftert worden. Ein Comite von der localen Union der Preßleute sprach beim Gouverneur vor und ersuchte denselben um ein Schreiben, in welchem er die Verlegung des National-Hauptquactiers der Preßleute.Ünion nach hier empfiehlt. Der Gouverneur stellte ein solches Schreiben aus. Daö betreffende Comite wird dasselbe in der Nationalconvention benutzen, welche in einigen Wochen in Cincinnati abgehalten wird.
Die Handelskammer.
Günstiger Finanz'Ausweis.
In der am Samstag Abend abgehaltenen JahreS-Versammlung der Indianapolis Handelskammer kam der Bericht des Secretärs Jzcob W. Smith zur Verlesung. Demselben zufolge beliefen sich die Total-Einnahmen des General-Fonds auf 530,574.67, die Ausgaben auf $24,935.83, bleiben in der Kaffe $5,638.84; die Einnahmen der Sterbe fonds, einschließlich $4,567, welche vom Generalfond an denselben übertragen wurden, betrugen 815.511.50; die Ausgaben S15.095.21. Die GesammtActiva der Handels-
kammer (incl. des auf 857,093.61 ab
geschätzten Eigenthums an der Mary land Str. und Capital Ave.) belaufen sich auf S107.478.75, welchen Verbind lichkeiten von nur S3562.87 gegenüberstehen. An Miethen wurden im verflossenen Jahre $7064 eingenommen. Aus dem Bericht ging ferner hervor, daß das Unterstützungs-Comite für die Nothleidenden in Topeka S500 donirt hat; im Fond des UnterstützungsComites verbleiben S2.853.65.
Gemüthliche Skatpartie.
Die gestern Nachmittag im Turnerpark veranstaltete Skatpartie der Strohwittwer nahm einen urgemüthlichen Verlauf. So lange wacker darauf losgedroschen wurde, vergaßen die edlen Wenzelritter ganz und gar, daß sie sozusagen verwaist waren. Bei gegebener Gelegenheit werden die Herren das Experiment von gestern, durch welches sie sich vortrefflich über die Abwesenheit der Gattinnen tröste ten, wiederholen. Indianapolis Schweizerbund. Fröhliches Picnic.
Das gestern vom Indianapolis Schweizerbund tm freundlichen Süd seite SchützeN'Park veranstaltete Pri-vai-Picnic nahm .inen sehr vergnügten Verlaus. Außer d-n Mitgliedern des Verein? und ihren Familien hatten sich noch viele Freunde desselben eingefunden. Von Anfang an herrschte eine gemüth liche Stimmung var. Für Unterhal tung der Besucher war in bester Weise gesorgt worden und Bewirthung und Bedienung ließen nichts zu wünschen übrig. , ,, -Strakenbahnnnfall.
Frau Gallaqher, wohnhaft an der S. West Str. nel gestern Abend an der Illinois und Washington Str. von einer electrischen Car und erlitt eine Verletzung an der Schulter. Sie wurde per Ambulanz nach Hause beför
Ans deutschen Bereinen.
Der D e u t s ch e G ä r t n e r - V e r e i n erledigte in seiner gestern Nach mittag in der Germania-Halle abgehal tenen Versammlung durchweg nur innere Vereinsangelegenhciten, abgesehen von dem Beschlusse, das VereinsPicnic am Donnerstag, 16. ;uli, im Germania Park abzuhalten. Ein besonderer Ausschuß wurde mit den Vor bereitungen betraut. Der P f ä l z e r - V e r e i n hielt gestern in Fritz Bernhart's Halle seine regelmäßige Versammlung und Beam tenwahl ab. Die Versammlung war gut besucht, und nachdem die Routine Geschäfte erledigt waren, wurden die folgenden Mitglieder als Beamten er wählt: Präsident Peter Hammerle. Vice-Präsident Franz Weilacher. Prot.-Secretär Henry Meyer. FinauzSecretär Jacob Mayer. Schatzmeister George Miller. Trustees Peter Psifterer, George Kaft und John Wachtel. Revision Comite D. Monninger, George Burck und Frank Elf, Nach der Wahl wurde der Beschluß gefaßt, Ende Juni ein Pic.Nic im Schützen-Park abzuhalten. Der deutsche Zweig der S o c i a -liftischen Partei hielt gestern Nachmittag seine halbjährliche Generalversammlung in Keller & Boll's Halle ad. Es wurden verschiedene Re-Visions-Vorschläge betreffs der CountyConftitutiou angenommen,, welche der County-Executive unterbreitet werden sollen. Die Beamtenwahl ergab fol gendes Resultat: Prot. und Corr. Secretär Hugo Miller. Finanz Secretär Richard Hinze. Schatzmeister Chas. Hein. Ein Dreier-Comite wurde ernannt, um eine Privat-Wagenpzrtie in nächfter Zeit zu arrangiren. Da die Ty pographia No. 14 die Halle für den 1. Sonntag-Nachmittag im Juli (5.) belegt hat, findet die nächste Versammlung der Partei am 5. Juli Vormittags um 10 Uhr statt. Alle Gesinnungsgenossen find zu derselben eingeladen. Der Bäcker-Verein nahm in seiner gestrigen regelmäßigen Versammlung ein neues Mitglied auf Sonst wurden nur Routine - Geschäfte erledigt. Der Bierbrauer Unterst. Verein erledigte in seiner gestrigen in der Columbia Halle abgehaltenen monatlichen Versammlung nur interne Angelegenheiten. In der gestrigen monatlichen Versammlnng des H a r u g a r i S a n g e r ch o r, wurden nur Geschäfte er ledigt, welche die inneren Angelegenheiten des Vereins betrafen.
Noel abgesetzt.
Vorsitzender Wynne vom Stadtraths Comite für Untersuchungen hat den Anwalt JameS W. Noel. der bekannt lich in die Spitzel" Stahl Affaire verwickelt ist, per Telephon benachrich tigt, daß das Comite auf feine weiteren Dienste als Rechtsbeiftand und Leiter der angeblichen krummen Contract Transactionen-Untersuchung verzichtet. Dies war erwartet worden.
$uv ,,Iuocnsrage. Das Schicksal der Jsraeliten ist seit chrer Venrnvung aus Palästina Jahrhunderte hindurch ein bedauernswer:hes gewesen und wenn auch die Kultuiländer ihnen allinälig meist gleich? Rechte mit d:n anderen Bürgern eingeräumt haben, so ist ihr Loos in Rus;land sowie in den Staaten lüdestEuropas noch immer jämmerlich. DU' Jsraeliten sind nach vielen Seiten hin hochbegabter Menschenschlag. Selbst die Antisemiten haben das niemals bestritten und es ist deshalb erklärlich, daß sie die Zurüäschung sorote die Verfolgung, denen sie noch vielfach ausgesetzt sind, schwer empfinden. Viele Tausende haben in neuerer Zeit auf dem Gebicte unserer Republik Zuflucht gesucht und ihre hier lebenden Glaubensgenossen haben sich derFlüchtlmge mit der freigiebigen HülfsbcreitSchaft angenommen, welche die Juden auszeichnet. Von Leuten, welche sich mit der Judcnfrage in wohlwollendem Sinne beschäftigen, ist der Vorschlag gemacht worden, die Jsraeliien sollten dieselbe durch Miscbheirathen aus der Welt schaffen". Wenn Juden und Christen ..durcheinander ,heirathen" würden, könnte man nach einigen Generationen nicht mehr von den Hebräern als von einer Race" sprechen. Sie würden in den Völkern aufgegangen fein, unter welchen sie leben. Dieser Vorschlag ist aber leichter gemacht, als ausgeführt. Es ist ganz natürlch, daß die Stammesgenossen sich mehr zu einander hingezogen fühlen als zu Fremden. Wir sehen das ja auch an den Angehörigen anderer Volksarten. Es heirakhen beispielsweise mehr Deutsch-Amerikaner unter einander, als Deutsche Ehen mit Abkömmlingen anderer Nationalitäten eingehen. Dasselbe bemerken wir bei den Jrländcrn, Skandinaviern, Polen, Böhmen u. s. w. Zahlreiche Ausnahmen stoßen viese Regel nicht um. Und bei den Jsraeliten ist es nicht nur das Racegcfühl, welches sie zusammenhält, sondern auch die Religion. Mit dem Aufgehen ?er Juden unter die Völker, unter welchen sie leben, wird es daher wohl noch eine langeZeit dauern; wennschon zugegeben werden muß, daß die Ausführung des Vermischungsplanes allerdings die Frage" gründlich lösen würde. Die sogenannten Zionisten" haben einen andern Vorschlag gemacht. Sie wollen alle Jsraeliten in Palästina versammeln und dort das jüdischeReich in alter Herrlichkeit wieder aufrichten. Dieser Plan hat viele Anhänger gefunden; aber auch in israelitischcnKreisen sind viele Bedenken dagegen laut worden. Die wesentlichsten Einwenbungen, welche gemacht werden, sind folgende: Xxt Zahl der Juden wird jetzt auf über zehn Millionen berechnet und e? wird zugegeben, daß sie, wenn in einem Lande vereinigt, eins der intelligentesten und reichsten Völker der Erde bilden würden. Aber nach den Kundgebungen aus israelitischen Kreisen haben die Juden, welche in den Kulturstaaten wohnen, großentheils keine Nei gung, nach Palästina zu übersiedeln. Sie fühlen sich, bei aller Wahrung ihrer Eigenart, als Amerikaner, Deutsche, Engländer, Franzosen u. s. w. Sie sind eben so wie beispielsweise die Deutschen in den Vereinigten Staaten Vollbürger der Kultur-Länder geworden, in welchen sie so lange gelebt habcn. Dazu kommt, daß die Einheit der Sprache fehlt, welche eins der festesten Bänder bildet, die uns Menschen zusammen halten. Sehr viele Israeliten sprechen ja bai- Hebräische noch; theils rein, theils mit anderen Sprachbestandtheilen gemischt. Aber Millionen von Jsraelien beherrschen das Hebräische nicht und wenn sich in der That alle Juden in Palästina zusammen fänden, so würde dort ein Sprachenwirrwarr herrschen, der an die Geschichte von dem Thurmbau zu Babel erinnern könnte. Dazu käme noch, daß die Israeliten auf einem sehr verschiedenen Kulturstandpunkt stehen. Die meist gebildeten Silben in den Vereinigten Staaten würden sich bei aller Theilnahme für ihre unalücklichen Stammesgenossen in Ruhland, Rumänien u. s. w. zu letzteren kaum in dem Maße hinaHzogen fühlen, daß sie nach Art der letzteren mit diesen leben möchten. Dieser Umstand wäre aber kaum als ein Hinderniß für den Zionismus anzusehen: denn man findet in allen Ländern Leute, die auf einer ganz verschiedenen Stuf der Bildung und Gesitiunq stehen lnd doch ein Volk bilden. Die Jud lfrage kann eben nicht im Handumdrehen gelöst werden. Die Jsraeliten snd in zwei Jahrtausenden das geworden, wozu ihre natürlichen Anlagen und Verfolgungen sie gemacht haben. Sie müssen sich ausleben und wo ihnen die Gleichberechtigung gewährt ist werden sie. obschon sie an ihrer Eigenart bis zu einem gewissen Grade festholten, doch verhältnißmäßig schnell den iölkern ähnlich, unter welchen sie woi,aen. Die völlige Assimilirung" kann sich aber naturgemäß nur ellmälig vollziehen. Man darf dabei die Geduld nicht verlieren.
Einer der gesündesten Plätze dr Erde ist Qntario in Kanada. Die Sterblichkeit daselbst be trug im vergangenen Jahre 13.6 auf 1000 Lebende, und von den Gestordenen waren die meisten ganz junge Kinder oder hochbejahrte Leute.
Undefugte inmtschung. Die kürzlichen empörenden Ereig m'sse im polnischen Theile Deutschlands reichen hin, um der ganzen ge sittcten Welt Abscheu einzuflößen. Wir können kein Heer hinausschicken, um solchem Treiben ein Ende zu machen; aber wir leben, Gott sei Dank, in einem Zeitalter, in welchem sittliches Gefühl die Welt beherrscht. Wir können zu Deutschland sprechen: Schande über Dich, Schande und abermals Schande! Keine Nation von heute wagt es, mit Verachtung das zu behandeln, was das freiheitliebende'Volk Amerika's spricht." Dieser Fluch wurde vor mehreren Wochen in einer hiesigen Versammlung in der Pulaski-Halle gegen Deutschland deshalb geschleudert, weil dort die Kinder polnischer Staatsbürger Preußens zum Erlernen der deutschen Sprache anoebalten werden. Zugleich wurde in der Versammlung die gründfalsche Anklage erhoben, man verbiete in Deutschland polnischen Kindern die Erlernung und den Gebrauch der polnischen Sprache und ganz besonders beim Religionsunterricht. Wer war es aber, der in jener Versamlung ohne ftden gerechten Grund dreimal Schande über Deutschlano rief? Es war der sonst tüchtige Richter Tuthill. in dessen Adern kein polnischer Blutstropfen fließt. Und wer waren die ?wei Anderen, welche Deutschland fälschlich der Vernichtung der Mutterspräche seiner polnischen Einwohner bezichtigten? Ebenfalls zwei Chicagoer Richten der Amerikaner Carter und der Isländer Kavanagh. Für Hetzer in Deutschland selbst sind derartige Hetzereien aus dem Munde amerikanischer Richter ein gefundenes Fressen". Dortigen Polen wird, um sie noch mehr zu verwirren und zu verbittern, vorgegaukelt: Seht, so sprechen sich im freien Amerika sogar hochstehende Richter über eure und eurer Kinder Behandlung aus!" Daß diese Nichte? mit vollständigerUnkenntniß der wirklichen Verhältnisse schwatzten. wird dabei natürlich verschwiegen. Die amerikanischen Hetzereien gegen Deutschland sind schon an und für sich schlimm genug. Aber alles Maß übersteigen sie, wenn sie vonRichtern ausgehen, denen es das einfachste Takt- und Zartgefühl verbieten sollte, an politischen Agitationen theilzunehmen, und gar an Hetzereien gegen auswärtige b?freundete Mächte! Das Schlimmste aber ist, daß durch solche unbefugte Emmischungcn nicht nur das gegenseitige Wohlwollen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten getrübt, sondern auch das gute Einvernehmen zwischen deutschen Behörden und einem beträchtlichen dortigen Bevölkerungstheile gestört und erschwert wird.
Geaf Zeppelin über Flugschiff landungen. Der württembergische General z. D. Zeppelin, der Erfinder des vorerst zur Ruhe gestellten Luftschiffes auf dem Bodensee, erläßt folgende Erklärung: In jüngster Zeit hat meine vertrauliche Erklärung an die Gönner meines Flugschiffunternehmens, daß ich mich zu dessen Einstellung gezwungen sehe, sehr gegen meine Absicht den Weg in die Presse gefunden. Die meisten Blatter haben damit eine im Allgemeinen günstige Kritik verbunden, die aber mit der vernichtend wirken sollenden Bemerkung schlon, ich sei den Beweis dafür schuldig geblieben, daß ich mein Flugschiff auch auf festem Boden überall landen könne. Allerdings diesen Beweis bin ich schuldig geblieben! Ich habe bisher durch die That nur erwiesen, daß ich selbst unter den ungünstigsten Verhältnissen gefahrlos auf einer Wasserfläche mit dem Flugschiff mich niederzulassen vermag. Der Aufstoß war dabei so schwach, daß er ohne Zweifel auch auf dem Festland durch eine geeignete Puffervorrichtung ohne Nachtheil für das Fabrzeuz wird aufgenommen werden können. Aber zu Gunsten der baldigen Verwirklichung der durch rasche und lange Fahrten nützlich verwendbaren Flugschifffahrt nach irgend einem System will ich doch vor der Einbürgerung des Gedankens in die öffentliche Meinung warnen, es müsse ein Flugschiff durchaus auf festes Land heruntergehen können. Auch Schiffe bedürfen entsprechender Hafenbauten, um am Ufer anlegen oder auch nur zum Aus- und Einladen sicher und nahe genug ankern zu können. Wie wenige solcher Häfen sind vorhanden im Vergleich zu den weiten Meeren, welche die Schiffe durchlaufen. Die FZugschifffahrt. wie schon mein System sie gebracht hätte, wird zur Erforschung. zum Postv?rkehr. wo tl noch keine Dampfboote und Eisenbahnen oder Automobilstraßen giebt, zur vollkommensten Erkundung im Kriege u. s. w. die nützlichsten Dienste leisten. Sollte die Welt ernstlich auf diefe Vortheile verzichten wollen, nur weil es nöthig 'liebe, für Flugschiffe AnkerPlätze auf Wasserflächen zu haben, die. wo natürliche Gewässer mangeln, weniq tiefer und umfangreicher anzulegen wären, als manche Wasserflächen zum Einfrieren für den Schlittschuhlauf?"
Im Eisenbahnzuge gest o r b e n. Kapitän Frank Pennell, Polizeichef von Quebec, Kanada, starb dieser Tage auf einem Eisenbahnzuge zwischen Toledo. O.. und St. Louis. Er wollte in der Hügelftadt" dem Na-tional-Konvent anwohnen. Ttr, . '
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S bedeutet Sleecr. P. P?lar C-. C CHair Car. D. Di-ilaif Car. B Büffet Car.
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