Indiana Tribüne, Volume 26, Number 233, Indianapolis, Marion County, 23 May 1903 — Page 5
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HochgrilZiyc Patriotin. Fau Mceans ZeitnugAzuschrif nv Zteu bcnS Vervicnst bei SRonmoutf). Im Hinblick auf die bevorstehende Feier des 125. Jahrestages der Schlacht von Monmouth in New Je?sey. in welcher Washington am 28. Juni 1778 nach langer Zeit den ersten Erfolg über die Briten errang, hat die Regentin des New Aorter Kapitels der Töchter der Amerikanischen Revolution, Frau Tonald McLean, an die New Aorker Staatszeitung" eine bemerkenswerte Zuschrift gerichtet, in welcher sie auf die Verdienste Steubens um die Sache der Amerikaner hinweist und insonderheit seinen Antheil an jener Schlacht hervorhebt. Als nämlich bei Monmouth CbarleS Lee, der Washingtons Befehle entweder falsch verstanden oder aus Eigensinn nicht ausgeführt hatte, zurückgedrängt wurde, artete sein Rückzug in wilde, Ungeregelte Flucht aus. Da war es teuben, der Führer des linken Flüeis, der durch sein Eingreifen wie auch je Haltung seiner Truppen die fliehenden zu Stehen brachte und fcn Tag rettete. Frau McLean schließt n ihre Ausführungen die Mahnung, bei der Feier den Manen Steubens der gebührende Tribut gezollt und sein Name nicht vergessen werde, wie es, wenn auch unabsichtlich, bei ähnlichen patriotischen Veranstaltungen bezüglich verdienter Ausländer unterweilen schon vorgekommen ist. Frau Donald McLean, die etwa 50 Jahre zählt und einer prominenten Maryländer Familie entstammt, ist eine der povulärsten Figuren in der großen Organisation der Töchter der Amerikanischen Revolution. Sie ist
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gnm Donald McLean. geistreich, impulsiv und eine vorzügliche Rednerin. Mit Muth und Entschlossenheit in ihren Handlungen verbindet Frau McLean echt weibliche Anmuth. Sie gehört außerdem den Töchtern der Konföderation" an. Die Verbindung der Töchter der Amerikanischen Revolution wurde 1890 begründet; 1902 verzeichnete der Verband bereits rund 40.000 Mitglieder, von denen ca. 300 wirkliche Töchter von Veteranen des Ri'volutionskrieges waren. Zur Aufnahme in die Vereinigung ist jede über 18 Jahre alte Dame berechtigt, die ihre Abstammung von einem Patrioten oder einer Patriotin nachzuweisen vermag, welche der Sache der Unabhängigkeit wesentlich Beistand geleistet haben." Die Hauptzwecke der Organisation bilden die Förderung und Veröffentlichung geschichtlicher Nachforschungen über die Reoolution und die Pflege echter Vaterlandsliebe. Als Abzeichen tragen die Töchter der Amerikanischen Revolution an blauweißem Bande einen mit der Umschrift Töchter der Amerikanischen Revolution" versehenen Orden in der Form
eines Rades mit 13 Speichen, die in Sternen auslaufen. Deutschland in St. Louis. Sine Meyrovuttion des Ek,a?lottenburser SchloffeS als Teutsches Haus." Während auf der Pariser Weltausstellung die amtlichen deutschen Repräsentationsräume, einer Anregung des Kaisers entsprechend, eine Wiederholung von Zimmern Friedrichs des Großen irr Sanssouci mit großem Erfolg darstellten, hat Kaiser Wilhelm jüngst entschieden, daß das deutsche Haus auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 eine theilwcise Reproduk-
telbau von Schlüter und zwei Seitenflügel und eine hohe Kuppel von I. F. v. Eosander. Im Innern ist es im Stile des Rokoko und Barock auf's Feinste und Künstlerischsie ausgestattet. Wer das Charlottenburger Schloß durchwandert, schreitet zugleich durch eine Geschickte des preußischen KönigsHauses. Alle Könige haven daran gebaut und Räume hinterlassen, deren Erinnerungen, Kunstschätze und Aus-
Charlottenburger Schloß. stellungen ein getreues Spiegelbild jeder Regierungsepoche und ihres Geschmackes geben. Mit Vorliebe wohnten in dem Schlosse König Friedrich der Große und die Königin Luise. In das Charlottenburger Schloß siedelte auch Kaiser Friedrich III. nach dem Tode seines kaiserlichen Vaters von San Remo über, bis er am 1. Juni 1888. kurz vor seinem Tode, in das Neue Palais bei Potsdam (Schloß Friedrichskron) zog. Die Ausführung des Baues in St. Louis ist dem bekannten Architekten Professor Bruno Schmitz übertragen. Professor Bruno Schmitz, dessen neuestes Werk, die Mannheimer FestHalle, vor Kurzem mit einem glänzenden Musikfeste eingeweiht wurde, ist derzeit einer der bekanntesten deutschen Architekten und steht er wurde 1858 in Düsseldorf geboren in der Vollkraft seiner Jahre und seines Schaffens. Er hat in Düsseldorf studirt und wirkt seit 1886 in Berlin, wo ihn 1894 die königliche Akademie zu ihrem Mitgliede machte. Von seinen zahlreichen monumentalen Schöpfungen sind die bekanntesten die Kaiser Wilhelm-Denk-mäler auf dem Kyffhäuser, in Halle, an der Porta Westfalica und am Deutschen Eck in Koblenz. Auch das Völ-kerfchlacht-Denkmal in Leipzig, das seit 1900 im Entstehen ist, wird von ihm ausgeführt. Sccmann und Diplomat. Ter eue italienische Minister d, uswärtigen und sein Lausbahn. Bei der kürzlich erfolgten Berufung des Vizeadmirals C o st a n t i n o Enrico M o r i n auf den Posten des krankheitshalber zurückgetretenen italienischen Ministers des Auswärtigen, Pr?netti, dürfte die verwickelte Lage
Profesior Bruno Schmitz. tion des Charlottenburger Schlosses sein soll. Dieses Schloß wurde 1696 für Sophie Charlotte, zweite Gemahlin des Kurfürsten, nachmaligen Königs Friedrich I., unter Schlüters Leitung in der Nähe des Dorfes Lietzen (Lützow) erbaut und anfangs Lietzenbürg genannt. Nach dem Tode Sophie Charlottens erhielt es vom König den jetzigen Namen. Es enthält einen Mit-
Vizeadmiral Morin. am Balkan und die damit eng verknüpfte Mittelmeerfrage nicht ohne Einfluß gewesen sein. Im Hinblick auf eventuelle Komplikationen im Wetterwinkel Europas fand es König Viktor Emanuel offenbar für gerathen, das wichtige Ressort einem erfahrenen und energischen Seemann zu übertragen. der nicht nur als Marineoffizier bereits Gelegenheit fand, diplomatische Missionen mit Geschick durchzuführen, sondern auch als guter Kenner des Orients gilt. Der neue Minister des Auswärtigen wurde 1842 zu Genua geboren, und trat, fast noch ein Knabe, in die italienische Marine ein. Er kämpfte gegen den Kirchenstaat und erwarb sich als Schiffsleutnant bei der Einnahr.le von Ancona die silberne Tapferkeitsmedaille. Der Seeschlacht von Lissa wohnte er als Augenzeuge bei, und für die Verurtheilung des durch Tegetthoff besiegten Admirals Persano fiel seine Aussage schwer i.f s Gewicht und erregte großes Aufsehen. Vom Jahre 1879 bis 1882 machte Morin eine der längsten Ozeanfahrten als Kommandant des Garibaldi," die je ein Kriegsschiff gemacht hat, und zeichnete sich sowohl bei den Wirren zwischen Chile und Peru, wie bei der Erhebung Arabi Paschas, wo er den
Durchgang durch den Suezkanal er-
zwang, durch diplomatischen Takt und kühne Entschlossenheit aus. Im Jahre 1888 wurde er Kontreadmiral. 1893 Vizeadmiral. In demselben Jahre wurde er unter Crispi Marineminister, welches Amt er auch in den Ministerien Pelloux und Zanardelli bekleidete. '
Die französische Soldaknküche. Ueber den Sinflufz der Küche auf den Ge sunsyeitvzustanv der Truppen. Bei Gelegenheit der jüngsten Eröcterungcn über die unbefriedigenden Gesundheitverhältnisse im französischen Heer ist unter den Besserungsvorschlägen auch eine reichlichere Beköstigung der Mannschaften angeregt worden. Dem gegenüber legte neuerdings dcr Militärarzt Dr. Drouineau in einer Abhandlung über diesen Gegenstand den Schwerpunkt nicht auf die Rhrungsmenge, sondern auf die bessere Zubereitung der Speisen. Wie allen, die in den französischen Kasernen verkehrt haben, ist Drouineau die Menge von Resten aufgefallen, die nach jeder Vahlzeit im Speisesaal übrig bleiben. Lald lassen die Mannschaften die Bohnen stehen, weil sie ungenügend gekocht sind, bald das unschmackhafte Fleisch u. s. w.; Brod aber wird fast täglich in die Ecken des Zimmers oder unter den Tisch geworfen. Dr. Drouineau hat sich der Mühe
unterzogen, die ihm unterstellten Soldaten jeden Monat zu wiegen und über den Befund genau Buch zu führen. Er beobachtete dabei, daß die Rekruten in den beiden ersten Monaten nach ihrem Eintritt regelmäßig an Gewicht zunahmen, was er sich daraus erklärt, daß die meisten von ihnen in der Kaserne eine bessere Kost als zu Hause finden. Vom dritten oder vierten Monat ab jedoch ändert sich das Bild und wird unregelmäßig. Beispielsweise werden
in irgei.d einem Monat die meisten Mannschaften einer Kompagnie schwerer, im folgenden aber wieder leichter, während sich in einer anderen Kompagnie das Gegentheil zeigt. Drouineau fand für diese sonderbare Erscheinung eine Erklärung erst, als er sich in den Kompagnieküchen umsah. Er behauptet nämlich, da die Mannschaften einer Kompagnie abzumagern begannen, sobald ein schlechterer Koch den Dienst antrat oder der Speisezettel eintöniger als früher wurde. Des Weiteren stellte er fest, daß in allen Kompagnien, die einen guten Koch hatten und ihre Mahlzeiten mit Behagen verzehrten, die Zahl der Erkrankungen verschwindend klein war, während die Kompagnien mit schlechten Köchen das Gegentheil aufwiesen. Es bewahrheitete sich dabei das Wort Friedrichs des Großen, daß, wer tüchtige Soldaten haben will, sich vor allem mit deren Magen beschäftigen muß. In Frankreich wird in jeder Kompagnie ein Soldat auf drei Monate mit der Mannschaftsküche betraut, dann aber durch einen Nachfolger abgelöst. Zwar ist für jedes Bataillon ein Berufskoch vorgeschrieben, der die Oberaufsicht führen und die übrigen Köche ausbilden, soll, aber in Wirklichkeit sind, wie Drouineau sagt, diese Oberköche nicht vorhanden, und so werden von heute auf morgen Soldaten zu Köchen gemacht, die von ihrer neuen Thätigkeit auch nicht die geringste Ahnung haben. Ehrliche Minder. Ein boshafter Spaßvogel hat sich neulich in Koburg den Scherz ge-
leistet, in eine Papierhülse, die mit dem Vordruck 50 Mark in Einmarkstücken" versehen war, ein Stearinlicht von entsprechender Größe hineinzuwickeln und die Hülse zu versiegeln. Die Rolle legte er dann mitten auf die Straße. Es dauerte nicht lange, da kam ein junger Mann angeradelt, und im Vorbeifahren das ..Werthobjekt" mit scharfcm Radlerolick erkennend, machte er sofort Halt und sprang ab. Im gleicken Moment am ein Mann mit einer Karre daher gerade auf die Geldrolle zu. Während der Radler sich bückte, diese aufzuheben, gab der Karrenschieber ihr mit dem Fuße einen Stoß, sie dann aufhebend. Der RadItt forderte die Rolle als sein Eigen-
thum, hoch und theuer versichernd, daß
er das Geld cben von der Post geholt. Selbstverständlich wollte er auch einen
Finderlohn gewähren. Der ehrliche
Finder" wollte sich jedoch auf nichts einlassen, und die Lage fing daher an, gefährlich zu werden. Im Laufe der
erregten Debatte wickelte der Mann die
Rolle auf, und als nun die Hülle siel, zeigte sich den Blicken der in gespann-
ter Erwartung umyeriteyenoen m blendender Weiße die Kerze. Helles
Gelächter. Schwindler! Betrüger!
Lump! und dergleichen Schmeicheleien
entrangen sich drohend den Lippen des wüthenden Finders. Der Radler aber, der ein enisctzlich dummes Gesicht schnitt, klemmte kleinlaut das Rad zwischen die Beine und verschwand. Das er st geborene Mädchen Dakota s. Der Gouverneur von Süd-Dakota hat letzthin eine Bekanntmachung erlassen, in welcher nach dem erstgeborenen Mädchen Dakotas nach dessen Organisirung als selbstständiges Territorium im Jahre 1861 gesucht wird. Wie verlautet, soll die Glückliche eine Frau Welb aus Cheyenne sein, welche am 28. Dezember 1861 in Vermillion als Laura May Pratt geboren wurde. Der Aufruf ist vom Gouverneur deshalb erlassen worden, weil das zuerst im Territorium Dakota geborene Mädchen das neue Bundes-Schlachtschiff Dakota" taufen soll. 5k o n i g Alexander von Seroien wurde, wie die Niederld. Wochenschr." meldet, von der Niederl. Leöensversicherunqs - Gesellschaft von der Liste der Vrsicbertt.'n gestrichen, weil er. trotz wiederholter Äufforderung, sn? Vramie nickt bezahlt hat .
Herzklopfen. Ein einsames Mittel gegen das Uebel Ur sachen der Herzleiven. Englische und deutsche Azte haben sich's in der letzten Seit ganz besonders angelegen sein lassen, auf die bedrohliche Zunahme der Herzkrankheiten hinzuweisen und die Ursache dieser Erscheinung zu ergründen. In der Hauptsache ist das Hasten unserer Zeit, die iinruhige Lebensführung der modernen Menschen dafür anzuschuldigen. Eine wirkliche Ruhe an Körper und Geist ist ein Genuß, den sich nur wenige mehr vergönnen. Die meisten Menschen sind in einem beständigen Reizzustande. Man hat so und so viel Stunden gearbeitet; dann wird mit Hast gegessen, und die abgespannten Nerven werden mit einem Kaffee und einer Cigarre angepeitscht. Abends sind es die Bierlokale und Theater und sonstigen Vergnügungsstätten, in denen man nur zu viele seiner freien Stunden verbringt, derart den Schlaf kürzend, in dem das ganze Nervensystem und mit ihm das Herz, das von jenem seine Impulse empfängt, neue Kräfte sammeln soll. So kommt es denn, daß die meisten Menschen zu wenig Schlaf haben oder ihre Ruhezeit in nicht genügend ruhigem Schlummer verbringen. Das Herz ist infolge des Mangels an Erholung oder infolge Anpeitschung durch Alkohol und durch narkotische Genüsse in einem immerwährenden Erregungszustande, die Stoffwechselrückftände häufen sich auf,
und mit den Jahren treten die schlimmen Folgen in die Erscheinung. Als alltäglichste Erscheinung haben wir die Klagen über Herzklopfen, leichte Erregbarkeit des Herzens bei den geringsten Anlässen. Das Herz ist gewissermaßen in einem Flatterzustande,es macht keine kräftigen, regelmäßigen Zusammenziehangen mehr, und wie wohl ihm diese
thun, lehrt das nachfolgende Experrment, das jedem von Herzklopfen Befallenen Hilfe bringt und noch viel zu wenig bekannt ist. Es ist das sögenannte sakkadirte Athmen, eine Art innerer Herzmassage, bei der durch gebührende Ausdehnung der Lungen ein wohlthätiger Druck auf das unruhige Herz ausgeübt wird, der dasselbe zu regelmäßiger Arbeit anspornt und ihm zugleich einige Fremdstoffe abnimmt. Die Sache wird folgendermaßen vorgenommen. Der vom Herzklopfen Befallene streckt sich in Rückenlage auf's Bett oder Sofa aus, zieht kräftig und ruhig den Athem ein und hält ihn eine Weile in den Lungen fest, worauf er ihn dann in zwei Theilen wieder ausstößt, wobei aber der Nachdruck auf den zweiten Theil der Ausathmung zu legen ist. Dies wird mehrere Male wiederholt. Wenn der Versuch beim ersten Male nicht gelingt, so beim zweiten Male gemiß: das Herz beruhigt sich, macht ein paar kräftige Zusammenziehungen und arbeitet dann in ruhigem Geleise weiter. Die Frau vor dem Spiegel. Ein Frauenkenner, der als Enkel, Bruder. Bräutigam, Gatte, Neffe, Vetter, Vater und Großvater seine Beobachtungen angestellt haben will, ist zu dem Ziele gelangt, eine wichtige Lücke in der statistischen Wissenschaft auszufüllen. Es ist ihm nämlich gelungen, die gewiß interessante Frage: Wie viel Zeit verbringt eine Frau ihr Leben lang vor dem Spiegel?" zu beantworten. Es wird der Zeitraum vom 6. bis zum 70. Lebensjahr angenommen und im einzelnen veranschlagt, daß das kleine Mädchen vom 6. bis zum 10. Lebensjahre durchschnittlich täglich 7 Minuten vor dem Spiegel verbringt, vom 10. bis zum 15. Jahre eine Viertelstunde, vom 15. bis 20. täglich 22 Minuten, in den nächsten 5 Jahren sogar 25 Minuten; zu einer halben Stunde steigert stch der Aufenthalt in der Zeit von 25 zu 30 Jahren, f obern tritt eine Verminderung um 6 Minuten ein, die in dem folgenden Lustrum. also bis zum 35. Lenz," Geltung hat; in der Periode vom 35. bis zum 40. Jahre geht die Zahl auf 18 Minuten herunter, von 40 dis 50 auf 12 Minuten und von 50 bis 60 auf 6 Minuten. In dem Jahrzehnt, welches das weibliche Greifznalter einleitet, also von 60 bis 70, begnügt sich die Frau mit der Kleinigkeit von 6 Minuten. Es ergibt sich somit alles in allem die Gesammtsumme von 349,575 Minuten, das sind 5826 Stunden und etwas mt.hr denn 242
Tage, den Tag zu 24 Stunden gerechnet. Die hochwichtige Frage: Wie viel Zeit verbringt eine Frau vom 6. bis zum 70. Lebensjahr vor dem Spiegel?" läßt sich daher ziemlich genau mit drei Worten beantworten: Rund acht Monate, Tag und Nacht! M x l x täris che D t e n st m e -d a i l l e n. Das Kriegsdepa?tement hat beschlossen, allen Offizieren und Soldaten der regulären Armee, welche im Kriege gegen Spanien auf den Philippinen und im Feldzuge gegen China dienten, Dienstmedaillen zu verleihen. Es werden etwa 25,000 solcher Medaillen vertheilt. Der .Prooemelkasstst e n t. Die deutsche Bureaukratie hat zum Entsetzen der Sprachreiniger" einen neuen, wahrhaft imponirenden Titel geschaffen. Das bayerische Staatsministerium des Innern gab nämlich kürzlich bekannt, daß mit dem staatlichen Konsulenten für Milchwirthschaft, Dr. Herz, der Probemelkassiitent Eß der Allgäuer Heerdebuchgesellschaft zum Studium der milchwirtschaftlichen Verhältnisse Dänemarks abgeordnet wurde.
Gisenbutkn - 5hrpln. leveland, Cincinnati, Chicago & St Conis Railwav.
C leveland Qibifi j
t bedeutet täglich, ausgenommen Sonntag. Abgang New York Expreß tägl 4 40Bm Andersonck B H'b'r Exp . . . . S 4SBm Muncie & FtWayne Exp p. 7 2033m R S sc B Lim täglich 8. . . . 8 00Nm Clev k Benton Harbor Exp. 11 1093m N S B Lim, tägl ü s. . . . 2 55Vm Union lTity Acc tägl 4 4rcm Knickerbocker Sp täglich 6 & s 6 25m
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