Indiana Tribüne, Volume 26, Number 231, Indianapolis, Marion County, 21 May 1903 — Page 3

Indien, Tribüne, 21. Mai RSS.

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Mordmanie.

Rene Schreckensthat durch Kentnckyer verübt. Der Brudermörder schon mit einem früheren Morde belastet. Verantwortung für Bowen's Blau buch abgelehnt. Widerruf der Beförderung zahlreicker Postclerks. Clara Barton vertheidigt sich gegen ihre Befchuldiger. Ende des Streiks bei der Mobile & Ohio-Bahn. Verschiedene Personen als Opfer der Hitze. Bruder-Mord. Middlesboro, Ky., 10. Mai. Lee Turner vom Quarter". -Hause, wo jüngst verschiedene Mordthaten geschahen, erschoß heute in Jacksboro, Campbell County, enn., seinen Halbbruder, den General" Turner. Er hat angeblich in Nothwehr gehandelt. General" Turner saß eine Zeit lanq im Gefängniß zu Jonesboro und Lee Turner lehnte es ab ihn durch Bürgschaftsstellung freizubekommen. Darauf gerieth der General" in Wuth und nach seiner Freilassung griff er seinen Bruder Lee an, dieser erwiderte mit seinem berühmten MauserGewehr, seinem Gegner neun Schüsse beibringend, von denen keiner sein Ziel verfehlte. Lee ist auch als Mörder von John Turner, seines Vetters, bekannt. Auch diese That, vor einem Jahre, erfolgte in Nothwehr. Dreifacher L ynchmord. Tampa, Fla., 20. Mai. In Mulberry, 30 Meilen von hier, wurden heute der Weiße Amos Randall und die Neger Dan Kennedy und Henry Goldon wegen Ermordung von Barney Brown, eines Weißen, gelyncht. Brown, der eine hervorragende Rolle in der gestern zu Ende gegangenen Prohibitions-Campagne gespielt hatte, wurde am Montag auf demHeimwege aus einem Hinterhalte erschossen. Die Bevölkerung von Mulberry kam den Thätern auf die Spur und einer der Neger gestand, daß sie von Randall, der eine Flüfterkneipe betrieb, zur Begehung deö Verbrechens gedingt worden seien. Heute morgen um 3 Uhr wurde das Trio aus dem Gefängniß geholt und gelyncht; unter den etwa 50 nicht maskirten Männern, welche die Körper der Uebelthäier mit Kugeln durchbohrten. befanden sich viele angesehene Persönlichkeiten des Eounty's. B o w e n's s m a r t e" D i p l om a t i e. Washington, 20. Mai. Sir Michael Herbert und andere Vertreter der Mächte hatten an gewissen Fußnoten im vencz. Blaubuch Anstoß ge nommen. Das Staatsdepartement hat daher die Herren versichert, daß das Werk von Bowen entworfen und nicht als amtliche Publikation des Departements anzusehen ist. Am Fuße der betreffenden Note, die Anstand erregte, stand die erklärende Bemerkung Bowen's, die Not sei spät Nachts den britischen und italienischen Botschaftern und dem deutschen Gesandten diktirt worden." Die Di plomaten fanden Anstoß an dem Worte diktirt", da dasselbe die Vermuthung aufkommen ließ, daß sie sich ihre Instruktionen vom Bevollmächtigten Venezuelas holen. Der deutsche Gesandte hatte sich an dem Streit nicht betheiligt. Von der Postamts -Unter-s u ch u n g. Washington, 29. Mai. Der Widerruf der Beförderung von über 3000 Postamts - Clerks im Lande, zu der das Departement erst kürzlich ermächtigt hatte sowie eine formelle Mit. theilung an den früheren ersten Hilfsgeneralpoftmeifter Perrv S. Heath von den durch Excasfirer Tulloch gegen ihn erhobenen Anklagen bildete die beiden heutigen Ereigniffe der PostamtsUntersuchung. Bei der erstgenannten Maßregel han delt es sich um Clerks aller Grade bei Postämtern erster Classe, deren Gehälter erniedrigt werden mußten, damit die vom Congreß gemachten Bewilligungen nicht überschritten werden. Die frühere Clasfisication hatte G. W. Bea Vers unmittelbar vor seinem Rücktritt als Chef der Gehaltsabtheilung auf gestellt.

Auditor Caftle vom Poftdepartemen dürft? dem Generalpostmeister seine Antwort auf die Tulloch-Anklagen wahrscheinlich morgen einsenden. Das Ende der Untersuchung ist noch nicht in Sicht. Der 4. Hilfs-General-Postmeister Bristow, der die Untersuchu.ig führt, wird seinen Bericht seinem Chef kaum vor Ende Juni einreichen. Sternburg's Beglau-bigungs-Briefe. Washington, 20. Mai. Nachrichten aus Berlin besagen, daß Speck v. Sternburg seine Beglaubigungs Papiere als Botschafter erhält, sobald die drei Monate mit voller Gehaltszahlung, welche man in Deutschland zurückgetretenen Botschaftern bewilligt, abgelaufen sind. Ellen Stone'sAnsprüche. W a s h i n g t o n, 20. Mai. Frln. Ellen Stone, die vom Staatsdepartement Geltendmachung von Entschä-digungs-Ansprüchen wegen ihrer Ge fangenhaltung durch türkische Briganten verlangt, wurde aufgefordert, die nöthigen Informationen zu liefern. Die Zeitungs- und Zeitschriften-Be-richte über die pittoresken und sensationellen Erlebnisse von Frl. Stone gewähren dem Departement sehr geringe Information, um hierauf ein amtliches Vorgehen gründen zu können. Falls nicht andere Mittheilungen geliefert werden, fühlt sich das Departement nicht zum Einschreiten verpflichtet. F a l l A l l w o o d. Washington, 20. Mai. Generalpostmeister Payne empfing heute den amtlichen Untersuchungs-Bericht bezüglich der Bedrohung des farbigen Landbriefträgers Allwood in Gallatin, Tenn. Nur zwei Personen sind in die Angelegenheit verwickelt und das Gemeinwesen billigt deren Vorgehen nicht. Der Briefträger fürchtet sich aber, seinen Dienst wieder aufzuuehmen, obwohl Inspektor Conger, der die Untersuchung geleitet, nicht glaubt, daß dem Briefträger ein Leid zugefügt würde. Senator Bäte, Tenn., verlangte heute vom Generalpostmeister Wiederaufnähme der Route; doch wird vor sorgfältiger Erwägung des Berichtes hierüber nichts bestimmt. Clara Barton. New York, 20. Mai. Zum erstenmale, seit der Streit in der Rothen Kreuz - Gesellschaft begann, nahm Frln. Clara Barton durch eine formelle Ankündigung Stellung und unterbreitete zugleich einen Plan, um das Wirkungsfeld der Gesellschaft auszubreiten. Bezüglich der Verschwendungs-Vor-würfe sagt Clara Barton, sie habe mit freigebiger, aber sorgfältiger Hand ausgetheilt, ebenso wie sie alles, was sie an Kraft, Gesundheit und privaten Mitteln besaß, stets opferwillig in den Dienst des rothen Kreuzes gestellt habe. Der Streik. Denver, 20. Mai. Comites der Drucker, Geschäftsleute und des Bür-ger-Comites machten heute wieder vergebliche Versuche, um eine Schiedsgerichtsmethode zur Beendigung der hiesigen Arbeiter-Unruhen. zu finden. Im Ganzen sind jetzt, nachdem heute wei tere Arbeitseinstellungen erfolgten, etwa 10,000 Gewerkschaftler ausständig. Einigung erzielt. Mobile, Ala., 20. Mai. Der Streik der Zugangestellten und Weichenwärter bei der Mobile & Ohio Bahn wurde heute Nachmittag auf gegenseitiges Einvernehmen für aufgehoben erklärt. Brauerei streik beigelegt. C o l u m bus. C, 20. Mai. Der Streik in den hiesigen Brauereien wurde heute Abend beigelegt. Die Brauer behalten alle Neuangeftellten und nehmen so viele frühere Leute zurück, als sie können. Gewisse Lohnerhöhungen sind bewilligt. Maschinisten am Streik. S t. L o u i s, 20. Mai. Alle hiesigeu Mitglieder des Internat. Maschi-niften-Verbandes gingen heute an den Streik, nachdem sie seit sechs Wochen versucht hatten, eine zehnprocentige Lohnerhöhung zu erhalten. Man schätzt die Ausständigen auf 2000 Leute; 50 bis 60 Gesellschaften sind betroffen. W e i s e V o r s i ch t. L o u i s v i l l e, Ky., 20. Mai. Nach einer Meldung aus Owensboro kündigte heute Gouverneur Beckham an, er werde am Samstag eine MilizAbtheilung nach Jackson anläßlich des Prozesses von Curtis Jett, angeblichen Mörders von Marcum, senden.

OpferderHitze. N e w Y o r k, 20.Mai. Zwei Schulkinder, ein Knabe und ein Mädchen, starben heute auf der Straße in Brooklyn an den Folgen der Hitze. Hier wurden drei Fälle am Hitzschlag gemeldet. Das Thermometer stand Mittags auf 87. Seitdem das Wetterbureau ein Ver-

zeichniß über Maximum-Temperaturen führt, war heute der heißeste Tag an einem 20. Mai. Um U betrug die Temperatur 90 Grad. Am nächsten kommt ein Montag im Jahre 1877 mit 86 und einer im Jahre 1898 mit 72 Grad. Der Präsident. Ashland, Ore., 20. Mai. Präsident Roosevelt beendete heute seine Reise durch Californien; die Fahrt ging durch die Gebirgsgegend von Mt. Shasta, wo es nur wenige Ortschaften gibt und demgemäß auch selten Ansprachen gehalten wurden. In Hornbrook nahm Gouv. Pardee von Californien Abschied. In Ashland wurde der Präsident von 6,000 Personen begrüßt. Gegen die Juden-Ver-folgungen. San Francisco, 20. Mai. Die jüdischen Einwohner protestirten in einer Massenversammlung gcgen die Juden - Verfolgungen in Rußland. Eine bedeutende Summe Geldes wurde gesammelt. Concursverfahren. Chicago, 20. Mai. In aller Stille begann gestern im Bundesdiftriktsgericht ein Concursverfahren gegen Porter Bros. Co., eines der größten FruchtCommissionshäuser des Landes, und heute wurde bekannt, daß die Angelegenheiten der Gesellschaft in den Händen von Concursverwaltern sind. Der Antrag wurde von verfchiedenen Gläubigern unter Behauptung der Zahlungsunfähigkeit gestellt. Wahrscheinlich übersteigen die Schulden die Aktiva, die auf $100,000 bis auf $200,000 geschätzt werden. Die .sellschaft, zu 51,000.000 kapitalisirt. hat große Zweighäuser in New York, Boston. Minneapolis und Californien. Tödtlicher Messerkampf. Peoria, Jlls., 20. Mai. Inder gestrigen Nacht fochten John Mucia und Josef Cerene in Chillicothe ein furchtbares Messerduell aus, während dessen letzterer fiel und Mucia schwer verletzt wurde. Cerene's Kops wurde fast vom Rumpfe getrennt und gewährt einen grauenvollen Anblick. Mucia ließ sich ohne Widerstand verhaften, verweigert aber jede Auskunft. Beide sind Italiener. Säkular-Feier. Chillicothe, O., 20. Mai. Heute begann hier die Jahrhundertfeier der Begründung des Staates Ohio. Das Executiv-Comite stellte kein detaillirtes Programm auf; den HauptPunkt bilden an den beiden Festtagen historische Vorträge in einem großen Zelt im Stadtpark. Die Dekorationen in der alten Staatshauptstadt" find sehr geschmackvoll. Vormittags wurde heute dem County ein Medaillon des ersten Gouverneurs Edward Tiffen überreicht; die Enthüllung erfolgte durch eine Urenkelin, Frln. Anna Cook. Es folgten dann eine Reih Be-grüßungs-und sonstiger Ansprachen. Unter den Rednern des Abends war Senator Hanna über die industriellen Fortschritte Ohio's. Sein Erscheinen gab Anlaß zu lang anhaltendem Beifall. Nach Schluß der Reden fand ein Bankett statt. Jndianaer als Nordpolforscher. N e w Y o r k, 20. Mai. Die Namen der Theilnehmer an der Ziegler'schen Nordpol-Expcdition sind bekannt gemacht worden. Der Leiter, Antonio Fiala, ist Anfangs des Monats nach Norwegen gereift. Unter denen, die ihm am 27. Mai folgen, befindet sich u. a. Charles S. Seitz aus Evansville, Ind. Expedition nach Alaska. New York, 20. Mai. Unter den Auspicien der geographischen Gesellschaft von Philadelphia und des arktischen Clubs von New York wird eine Expedition entsandt, um den höchsten Punkt in Alaska, den auf 24,400 Fuß geschätzten Berg McKinley, zu erforschen. Dr. T. F. Cook aus Brooklyn. ein Begleiter Peary's auf seinen Nordpolreisen, steht an der Spitze der Ex pedition.

Für Kishinesf. New York, 20. Mai. Daniel Guggenheim. der Schatzmeister des Ki-shineff-Hilfsfonds. sandte am letzten Samstag Mit der Jvernia" 810.000 an die Alliance Jsraelite Universale" nach Pari? und ein gleicher Betrag geht morgen mit der La Lorraine" ab. Aus allen Theilen deß Landes und von Anhängern aller Glaubensbekenntnisse fließen dem Fond täglich ein bis zweihundert Dollars Beiträge zu. Die Juden in Portland, Ore.. haben $5000 beigesteuert. Arnold Kohn, der Schatzmeister für den Central-Hilfsfond, erhielt heute etwa $1200, im Ganzen ungefähr $30,000.

Schisssnachricklen. Angekommen. Southampton: Menominee" von New York; Philadelphia" von New York. Queenstown: Teutonic" von New York. New York: Barbarossa" von Bremen. Neapel: Perugia" von New York via Marseilles und Leghorn. Havre: L'Aquitaine" von New York. Bremen: Neckar" von New York. New York: Pennsylvania" von Hambürg, Boulogne und Plymouth; Majestic" von Liverpool und Queenstown. Abgefahren: New York: St. Paul" nach Sout hampton; Potsdam" nach Rot terdam; Germanic" nach LiverPool. Antwerpen: Rhynland" nach Phila delphia. Queenstown: Saronia" von Liver Pool nach Boston. Southampton: Manitou" nach New Bork. Base-Ball. American-Association. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Milwaukee, 20. Mai. Milwaukee ...01011010 4 Jnd'pls 01100010 08 Kanfas City, 20. Mai. Kansas City . . 00212000 5 Louisville ....00100000 01 St. Paul, 20. Mai. St. Paul.... 00011000 2 Columbus ...0000000000 Minneapolis, 20. Mai. Minneapolis. . 20000002 26 Toledo 00011200 15 National-Liga. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Boston, 20. Mai. Boston 0000000000 Chicago 0000000022 Brooklyn, 20. Mai. Brooklyn ...11103004 10 Cincinnati ... 1000001002 New York, 20. Mai. New York.... 10010000 2 Pittsburg ....0000000000 Aon einem m u s i k a l ischen Erdstoß wird aus Graslitz in Böhmen berichtet: In einem Gasthause opferte eines Abends ein Gast ein Zweihellerstück und warf es in denMusikautomaten. Doch dieser hatte keine Lust zu spielen; der Zweiheller blieb auf halbem Wege stecken. Auch die Gäste kümmerten sich nicht weiter um den widerspenstigen Automaten und gingen bald nach Hause. Doch gegen Mitternacht, als alles schlief, erschütterte plötzlich ein heftiger Erdstoß das ganze Haus, und entsetzt sprangen der Gastwirth und seine Familie aus den Betten. Wie fshr wurde aber der Schreck vermehrt, als auch der Automat sich zu regen begann. Der Erdstoß hatt? das Zweihellerstück vollends hinabgeschüttelt. was der Automat prompt quittirte, indem er einsetzte: Komm herab, o Madonna Theresa." DerGefangenen - Aufseher Ohlhagen zu Stndal nahm neulich Nachts auf dem Anstaltshof ein verdächtiges Geräusch wahr; er hielt Umschau und erblickte einen Mann, der einen an die Straße grenzenden Schuppen erklettert hatte. Als er auf einen Anruf keine Antwort erhielt, gab er einen Schuß aus seinem Revolver ab, worauf der Flüchtling, der soeben aus seiner Zelle ausgebrochen war, das Dach verließ und sich dem Beamten stellte. Der Gefangene machte nun die Mittheilung, daß sämmtliche Insassen einer Zelle den Ausbruch aus der Anstalt verabredet hätten. In der That wurde auf dem Hofe auch noch ein zweiter Häftling, der Untersuchungsgefangene Kappel, angetroffen. Vier andere Gefangene waren im Begriff, ihre Zelle zu verlassen, als die Beamten hinzukamen.

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