Indiana Tribüne, Volume 26, Number 230, Indianapolis, Marion County, 20 May 1903 — Page 4

Jno,na rßjvutte. 20. Mai 1903

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Aute Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident GeschäftSlocalt 5!o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. 'ntered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Xic ProHibitioniften. Die Indianapoliser ProHibitionsPartei hat ihr Ticket für die städtischen Wahlen aufgestellt. Wenn wir auch im Prinzip gegen diese Partei sind, so ist doch nicht zu verkennen, daß sie in der Person von George Hitz, ihren Mayors-Candidaten, einen Mann ausgesucht hat, der, wäre er Kandidat für irgend eine der großen Parteien, die besten Aussichten auf Sieg hätte. Sie hat der de mokratischen Partei gewissermaßen die Norm angegeben, wie ein MayorZ-Candidat beschaffen sein muß, wenn die Partei siegreich sein soll. Herr Hitz ist ein Geschäftsmann, dessen achtbarer Ruf alle böswilligen persönlichen Angriffe ausschließt. Nur schade, daß seine Ueberzeugung ihn gerade in die Reihen einer Partei ruft, die dem frei finnigen Element widerstrebt. Ein Mann von seinem Kaliber ist es, der die Demokraten zum Siege führen könnte. Wenn die Demokraten Herrn Hitz nicht einen gleich gut beleumundeten Mann'gegenüber stellen werden, so dürfte Herr Hitz viele Stimmen von Anhängern der beiden alten Parteien erhalten. Das große Publikum will aber hier von einer Partei die prohibitionirt, nichts wiffen. Wir haben ausreichende Gesetzgebung die dies besorgt. Der Name der Partei klingt zu unfrei um wirklich jemals populär zu melden. Für Geseßesübertreter ist unsere Polizei da. DerZBürger aber läßt sich nicht gerne gebieten was er thun und lassen soll, darum folgt er seinem eigenen Gewissen, und deshalb wird trotz des sonst einwandsfreien Eandidaten Hrn. Hitz die Prohibitions-Partei wieder unterliegen. Freies Amerikanerthum und Prohibition sind zu ungleiche Gesellen. Aber einen großen Dienst haben die ProHibitioniften der Stadt erwiesen, indem sie Herrn Hitz zu ihrem Bannerträger machten sie zeigte den anderen Parteien, aus welcher Klasse ein Ma-yors-Candidat erwählt werden sollte. Auch die Platform, welche die Prohi bitioniften aufstellen ist im Ganzen vernünftig. Nur der Passus, der aber selbstverständlich bei ihnen die Hauptsuche ist, die Saloon-Jnteressen und Verbrecherthum zusammenzuschmeißen, schreckt wie gewöhnlich das Volk ab. Was dem reichenMann sein Club ist. das ist für die arbeitenden Klassen die Wirthschaft, m der sie einige gesellige Stunden in Aussprache über Sachen die sie interesfiren, mit ihren Bekannten haben können. Indianapolis möchte den Spitzeldienft nicht eingeführt haben, den Prohibition mit sich bringt. Zehn Betrunkene schädigen die Moral eines Gemeinwesens weniger wie ein Spitzel. Ein Trunkenbold ist sein eigener Feind, aber zugleich auch ein abschreckendes Beispiel sür andere. Wenn aber Spitzeldienft auf der Tagesordnung steht, dann hält Heuchelei, Lüge und Verrätherei ihren Einzug. Sonst anständige und gesetzliebende Menschen werden vor die Asfisen geschleppt und werden sich um List mit Lift zu begegnen, auch all der Schliche und Ränke bedienen die ihnen gegenüber von den Spitzeln gebraucht werden. Nein, Indianapolis ist für Prohibition nicht zu haben. Es ist daher schade, daß ohne Prohibition auch Herr Hitz nicht zu haben ist. Aber die Demokraten können das Maß dieser Eandidaten der Prohibitionspartei nehmen und einen Mann aufstellen der eben so ehrlich und geschätzt ist wie Herr Hitz. Ein solcher Mann muß an der Spitze des demokratischen Tickets stehen, kein ränkevoller Politiker sondern ein achtbarer Geschäftsmann. Eine solche Wahl zu treffen, dürfte den Demokraten nicht schwer fallen. Schlimm, wenn eö anders wäre. Laßt daS Amt diesmal im vollsten Sinne des Wortes den Mann finden, einen Mann, über dessen redliche Absichten kein Zweifel besteht, ein Mann, der weder Demokraten- noch Republikaner Mayor sein wird, sondern bestrebt ist. unsere Stadt zum Besten aller Bürger zu verwalten, das Gemeinwesen aber ist diesmal den ProHibitioniften ja Dank verpftichtet, weil sie einen MayoröKandidaten ausgestellt haben, dessen Charakter allen Parteien alS Standard

dienen sollte.

Immortellen."

ffrau Elizabeth Kleis vom Tode dahingerafft. Frau Elizabeth Kleis, Gattin des Herrn Fred. Kleis und Mutter des allgemein bekannten Collectors von Lieber's B.auerei, Herrn Wm. Kleis, ist gestern Nachmittag um $2 Uhr in ihrer Wohnung No. 1310 Madison Avenue im Alter von nahezu 69 Jahren gestorben. Frau Kleis kam schon vor 35 Jahren mit ihrem Gatten und Kindern aus Deutschland nach Jndianapo lis, das ihre zweite Heimath wurde und wo sie sich zahlreiche Freunde erwarb. Fünf Kinder, zwei Töchter und 3 Söhne, betrauern mit dem tiefbetrübten Gatten den Tod der liebevollen Mutter. Die Beerdigung findet am Donnerstag Nachmittag 2 Uhr vom Trauerhause aus statt. Staats-Groftloge der Qddfelloms. Dieselbe tritt heute in Sitzung. Heute Vormittag trat unter Vorsitz des Großmeisters E. E. Prior aus Martinsville die Staats-Großloge der Odd Fellows hier in Sitzung. Zu derselben werden 1200 Delegatm er wartet, und wird dieselbe bis morgen Nachmittag dauern. Eine der wichtigsten Angelegenheiten, über welche die Großloge entscheiden soll, ist der Ver kauf des OddFellows-Gebäudes an Pennsylvania und Washington Str. an die Merchants'S Nat. Bank. Heute Abend findet in Englifh's Opernhaus eine Reunion der Beamten und ExBeamten der Rebekka-Töchter und der Odd-Fellows statt. Jede Stadt in New Hamvshire hat bei den letzten Municipalwahlen für den lizensirten Getränkeausschank gestimmt, während die Landdistrikte sich in der Mehrzahl für Prohibition entschieden haben. Von 135 Ton?ns hoben 100 beschlossen, trocken zu bleiben. Als das Prohibitionsgesetz vor Kurzem widerrufen wurde, hatte der Staat fünfzig Jahre unter ihm gelitten. Nach dem neuen Gesetz dürfen sich die durstigen Städter jetzt gesetzlich die Kehlen anfeuchten, während die Prohibitionsdistrikte auch haben, was sie wünschen. Jedenfalls erhalten die Städter für ihr Geld aber besseren Stoff, als unter dem Blind Pig"-Sy-ftem. Mehr wie vorher wird aber trotz der Erlaubniß wohl nicht getrunken werden. Dem Anti'Alkohol'Kongrek, der kürzlich in Bremen tagte, sind auch eine Anzahl humoristischer Zuschriften zuzegangen, unter Andern diese: Sehr geehrte Herren! Dem Ochsen giebt das Wasser Kraft. Dem Menschen Bier und Rebensaft, D'rum laßt uns trinken Bier und Wein, Denn Niemand will ein Rindvieh sein! Stammtisch Sauerer Hering." Ein Stammtisch in Stettin schreibt: Den braven Theoretikern bringen ein Profit fünf alte Praktiker!" Aus Berlin lief folgendes Telegramm ein: Unterzeichnete gestatten sich, Ihre ideale Bewegung mit allen Kräften zu unterstützen, indem sie allen Alkohol zu vertilgen sucht. Burschenschaft der Klosteraner." Der Borfall in Straßburg, wo sich der verantwortliche Redakteur eines wegen Majeftätsbeleidigung confiskirten Blattes nebst seiner Geliebten er schoß, beweist wieder einmal den verhängnißvollen Uebereifer der deutschen StaatZanwaltschaft. Ein junger Mann, der sich aus solchem Grunde das Leben nimmt, gehört sicherlich nicht zu den umstürzlerischen Elementen. Auch in anderer Hinsicht ist oa traurige Ereigniß symptomatisch. Der Betreffende konnte nur deshalb zur Pistole greifen, weil er fchon in der amtlichen Anklage wegen Majestätsbeleidigung die Gefahr der gesellschaftlichen und beruflichen Aechtung erkannte. Die? ist genau dieselbe Änschauungs weise, die Tacitus in der Aera des Tiderius beklagt. ist kaum zu viel gesagt, wenn man behauptet, daß in der guten Gesellschaft" eine Majeftätsbeleidigung für den Thäter schlimmere Folgen nach sich zieht, als unter Umständen ein Todtschlag. Den größten Schaden von dieser er bärmlichen Heuchelei und GesinnungSlosigreit wird die preußische Monarchie davontragen. Bei der unvermeidlichen Reaktion, die auf diese ungesunden Ansichten folgt, wird aller Haß auf die Krone entladen. Und doch sind die Hauptschuldigen die Speichellecker und Sykophanten.

Das Lexom-Comite

Und seine gestrige Sitzung. Da? mit der Untersuchung der gegen die Behörde für öffentliche Werke erhodenen Anklagen wegen angeblicher Klüngeleien bei der Vergebung des Straßenberieselungs - Contractes betraute Stadtraths-Comite hi?lt gestern Abend wieder eine nahezu 3-stündige und im Großen und Ganzen recht lang weilige Sitzung ab. Der erste Zeuge, der vernommen wurde, war der bekannte Fuhr-Unter nehmer Wm. I. Hogan von No. 2516 Ashland Ave. Derselbe war offenbar leidend und klagte, daß er nachdem er 2 Wochen an der Blinddarm-Entzün-dung darniedergelegen, nun aus dem Bette geholt worden sei, um vor dem Comite zu erscheinen. Er gab zu, daß er, nachdem die ersten Berieselung-Contract-Angebote in diesem Jahre von der Behörde für öffentliche Werke verworfen worden, selbst beabfichtigte. sich um den Contract zu bewerben. In dieser Absicht habe er überall, wo er konnte, Erkundigungen über die Contract - Arbeiten, Bedingungen etc. eingezogen, sowohl bei den Mitgliedern der Behörde, wie auch bei dem früheren Contractor Furnas. Doch habe er, als er erfuhr, daß die Aussichten für die Erlangung eines 3 Jahr-Contractes sehr schwache waren, davon Abstand genommen: denn ein ljähr. Contract würde sich seiner Ansicht nach nicht für ihn verlohnt haben. Der Berieselungs - Jnspector Smock habe ihm gesagt, selbst Newby weigere sich, auf's Neue für 3 Jahre zu bieten. Die Mitglieder der Behörde hätten ihm gegenüber erklärt, sie seien erfreut darüber, daß er, Hogan, sich um den Contract bewerben wolle, und sie hätten die Hoffnung ausgesprochen, daß er den Contract erhalten möge. Zeuge erklärte die Berichte, man habe ihm gesagt, Newby würde der 1-jäh-rige Contract an Strafen etc. $10,000 gekostet haben, in anderen Worten, die Behörde würde ihm das Geschäft verleidet haben, falls er den Contract erhalten hätte, als völlig aus der Luft gegriffen. Das angebliche Interview" mit ihm, welches die News" veröffentlichte, sei eine reine Erfindung gemesen; denn kein Reporter der News" habe mit ihm über die Sache gesprechen. Mitglied Logsdon von der Behörde habe ihm gesagt, daß er es für zweifelhaft halte, daß die Behörde das Recht habe, den Berieselungs-Con-tract für 3 Jahre zu vergeben. Des halb habe er, Hogan, keine Angebote eingereicht. Mitglied Maguire von der Behörde für öffentliche Werke war der nächste Zeuge. Er wurde von Anwalt Noel, dem Rechtsbeistande des Comites, einem längeren Verhör über die verschiedenen Anzeigen für Contract-Angebote und über die Gründe für die Verwerfung der eingelaufenen ersten und zweiten Angebote befragt. In seinen Antworten wiederholte er die bereits derzeit veröffentlichten Aussagen der Behörde, z. B. daß die ersten Ange böte für irregulär oder für zu confus gehalten wurden, weil in den betreffen' den Anzeigen für die Angebote Fehler enthalten waren. Newby's Angebot sei allerdings sehr niedrig gewesen, doch habe man gezaudert, ihm den Contract zu geben, weil er soweit keinerlei Erfahrung im Contractwesen besaß, ebenso wenig die nöthige Ausrüstung, dann aber seien damals Zweifel laut geworden, ob die Behörde die Vollmacht besitze, den Contract füe 3 Jahre zu gewähren. Ferner habe die Behörde geglaubt, sie würde beim zweiten Male niedrigere Angebote erhalten, wenn sie die ersten sämmtlich verwerfe. Die Behörde habe beabsichtigt, der Stadt Geld zu sparen. Die zweiten eingereichten Angebote seien verworfen worden, weil auch sie zu hoch gewefen seien, und beim 3. Male sei keine Zeit mehr zu verlieren gewesen, da der Beginn der Berieselungs-Saifon zu nahe herangerückt war. Die Behauptungen, irgend ein Mitglied der Behörde habe von den Berie-selungs-Contractoren gewisse Abgaben gefordert, falls sie den Contract erhalten etc.. bezeichnete Maguire als bosha ftes Geschwätz. Ferner beftritt er, jemals CampagneGelder gesammelt oder von Contractorm gefordert zu haben, seitdem er Mitglied der Behörde ist (nahezu 3 Jahre). Eine große Anzahl der Fragen und Antworten, die sonst in dem Verhör erfolgten, waren von wenig Belang.

Im Kreuzverhöre erklärte Maguire, seines Wissens habe die Behörde sich niemals ernstlich mit der Frage beschäftigt, ob es nicht vortheilhafter für die Stadt sei, wenn die Straßenberieselung so wohl wie die Straßenreinigung von der Stadt selbst ausgeführt würde. Viele Straßen würden gegenwärtig von der Stadt nächtlich abgespült" und so gereinigt, doch würde seiner Ansicht nach die Reinigung aller Straßen auf städt. Kosten zu kostspielig werden. Befragt, ob er nicht der Ansicht sei, daß die Behörde jetzt, nachdem Kenningron die schweren Beschuldigungen gegen sie erhoben und nachdem es sich herausgestellt habe, daß er und seine Genossen vordem die Stadt mit den Berieselungs-Contracten beschummelt hätten, ob jetzt nicht die Behörde den neuen Contract für ungültig erklären sollte oder könnte, entgegnete Maguire, daß seiner Anficht nach die Behörde dazu keine legale Macht besitze. Major Harald C. Megrew. der dritte Zeuge deS Abends, wurde zunächst von Anwalt Noel einem anderen Verhör über die BerieselungS-Contract-Anzeigen - Angebot etc. unterworfen. Seine Antworten in diesen Beziehungen decken sich beinahe vollständig mit den Aussagen Maguire's. Auf eine diesbezügliche Frage Noel's gab er zu. daß der Mayor häufig mit der Behörde über wichtige städt. Angelegenheiten berathe, da er, als Oberhaupt der Stadt, an allen Fragen regen Antheil nehme, welche das Wohl der Stadt be treffen. Ferner betonte Megrew, daß soweit er sich entsinnen könne, die ersten Angeböte aus dem Grunde verworfen wurden, weil sie für incorrecte und nicht competitive gehalten wurden. Weder damals noch früher sei der Stadtanwalt um ein Gutachten in dieser Angelegenheit befragt worden. Denn die Formulas für solche Angebote wie auch andere von der Behörde be nutzte legale Papiere etc. seien schon vor Jahren ausgearbeitet worden und hätten bis jetzt immer noch für ge nügend und fehlerlos gegolten. Daß bei den ersten Anzeigen für die Beriefe-lungs-Angebote und in den Specifica tionen ein Fehler vorgekommen sei, dafür trage Clerk Franklin die erste Verantwortlichkeit. Zugeben mußte Megrew, daß die Behörde den Stadtanwalt bislang niemals um ein Gutachten bezüglich der Frage angegangen habe, ob die Behörde für öff. Werke die Autorität besitze. einen Contract für Straßenbecieselung auf 3 Jahre zu vergeben oder nur auf 1 Jahr. Zum Schlüsse brachte der Anwalt Ketcham, der eine Vertreter L ogsdon's.' ein wenig Fröhlichkeit die Bude. Denn er richtete an Megrew zunächst die Frage, wann die Behörde endlich gedenke , die Illinois Straße Carlinie von der 34. bis zur 38. Straße zu verlängern. (Dies war ein Hieb gegen Noel, der den Zeugen mit allerlei unnützen Fragen gequält hatte. (D. R.) Selbstredend verursachte die Frage allgemeine Heiterkeit, wie auch Me grew's Versicherung, die Verlängerung sollte für den Ex-Generalanwalt bis zum Danksagungstage hergestellt werden. Allen Ernstes erklärte dann Megrew, er habe von Logsdon nie etwas von dem S100.000Fonds ge hört, den Logsdon sammeln wolle und zu dem die Contractoren beisteuern hätten sollen, ebensowenig von der $500 per Monat-Abgabe oder von der von 10 oder 8 Procent an Logsdon; ebenso wenig aber hätte ihm irgend ein Contractor hiervon Mittheilung gemacht. Hierauf vertagte das Comite sich bis heute Abend 8 Uhr.

Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt. Mucho's Longfellow". Maienfest der St. MarieGemeinde. Am Montag, 25. Mai, wird daS diesjährige Maienfest der St. Marie Gemeinde im Germania Park veran staltet. Dieses ist immer ein Freudentag für Groß und Klein, und trifft das Comite diesmal besondere Vorbereitun gen, um das diesjährige Maienfeft zum prächtigsten aller bisher veranstalteten zu machen. Die grötzte und pas sendste AWahl vonSchnittblumen und Blnmenftücken für alle sreudigen und txu rige Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülftich zu sei. Berterman BroS. 24l Mass.Ave. Tel. 840.

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THE HOME Wäsche abgeholt und abgeliefert. Weichenfteker-Union von NordAmerika. Nachdem die 300 Delegaten der Wei chenfteller-Union von Nordamerika sich von den Anstrengungen des großen Balles in der Tomlinson-Halle am Montag Abend erholt hatten, lauschten sie gestern in der Convention hinter verschlossenen Thüren den Berichten der Großbeamten. Dann folgte die Ernennung der verschiedenen Conventons . Ausschüsse. Abends wurde ein Ausflug nach dem Fairview Park un ternommen. Heute wird vermuthlich die höchst wichtige Frage zur Debatte gelangen, ob die Union sich der Amerik. ArbeiterFöderation anschließen soll oder nicht. Die Debatte wird jedenfalls eine sehr lange und heiße werden. Ehe die Convention schließt, wird auch nochmals über den bereits 2 Mal (in Detroit und Milmaukee) verworfenen Antrag betref send Zulassung eines weiblichen Hülfszweiges der Union abgestimmt werden. Die weibl. Angehörigen der Unions Mitglieder haben seit langer Zeit einen solchen Hülfszweiz gründen gewollt. Convention der Leichenbeftatter. Die 23. Jahres - Convention der LeichenbeftatterVereinigung des Staa tes Jndianr wurde gestern Nachmitag im Deutschen Hause eröffnet. Dieselbe wird bis morgen Abend dauern. Dse Berichte der verschiedenen Comi tes wurde '-ntgegengenommen. Der Ehrengast Dr. Carl Barnes von der Chicagoer EinbalsamirungS Schule hielt einen Vortrag. Für heute und morgen sind Vortrüge von Richter Merle N. A. Walker und Dr. Nelson D. Brayton von Indianapolis angemeldet. Scheußlich, wenn wahr. James Wells, ein lö-jährige Neger von der West 12. Straße, wurde geftern Abend auf Veranlaffung seiner Stiefmutter Liza Wells von der Polizei unter der Anklage eingesteckt, den Versuch gemacht zu haben, sein öjähnges Stiefschwefterchen Anna zu vergewaltigen. Deutsche Buchhandlung. arl Vivak. 4VtrtnlBe..M. (ernbroft reale.) LAKE ERIE & WESTERN R. R. Fahrzeit der Züge.. .. bsahrt kunst Xolebo, yicagv und ichigan fx.pret.f 7.16 tio.26 Toledo. Detroit und Chicago Lim 12.20 t 9M Vkichigan Tily, Muncie u.LafayetteGplf 7.25 fio.z täglich f ausgenommen Sonntag.

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