Indiana Tribüne, Volume 26, Number 230, Indianapolis, Marion County, 20 May 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 30, Mai 1908

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Vowen ärgert sich, Weil die interessirten Mächte sich um seine Pläue nicht kümmern.

Neue Nnruhen aus Cebu. Die Ueberlegenheit der deutschen Flotte von dem Khef-Jngenieur Melvillc beleuchtet. Ein Held in den Philippinen. Urtheile gegen Budler vom Missouri Obergericht nmgestofzrn. Washington nnd die MandschureiFrage. Heikes Journalistenblut. Die Präsidenten-Reise. Bowen ärgerlich. Washington, 19. Mai. Bowen giebt seinem Aerger darüber Ausdruck, daß die Unterzeichner der venezolanischen Protokolle so geringes Intercffe darüber an den Tag legen, ob den Alliirten Vorzugsrechte gewährt werden sollen. Mexico und die Ver. Staaten werden allein die Unkosten tragen müssen, um den Fall gegen die Mächte zu führen. Optimistische Ansichten betreffs der Mands ch u r e i. Washington. 19. Mai. Tie Regierung wird, wie auch die UnterHandlungen betreffs der Mandschurei enden mögen, darauf bestehen, daß amerikanische Kaufleute dieselben Vorrechte wie andere Nationen erhalten, Rußland selbst eingeschlossen. Sollte selbst die Mandschurei russisches Besitzthum werden, so werden doch unsere Handelsinteieffen dieselben Rechte wie die russischen haben. Staatsdepartement in Verlegenheit. Washington. 19. Mai. Staatssekretär Hay erhielt heute einige der Beschlüffe, welche verschiedene Masseuversammlungen am Sonntag wegen der Greuelthaten in Kishineff gefaßt hatten. Alle werden sorgfältig gcprüft; vielleicht kann ein Weg gefunden werden, um den Inhalt der rusfischen Regierung mitzutheilen. Allein es ist sehr schwerlich, in einer Frage der inneren Verwaltung einer Nation, noch dazu einer autokratisch regierten wie Rußland, sich zu nähern, ohne daß direkte Interessen der Beschwerdeführer involnirt sind. Doch wird das StaatsDepartement jede passende Gelegenheit ergreifen, um die russtscheRegicrung an das lebhafte Interesse zn erinnern, welches das amerikanische Volk an der Wohlfahrt des Frieden nimmt. Anerkennung von Freundschaftsbeweisen. Washington, 19. Mai. In Anerkennung der von dem amerikanischen Commandanten dem deutschen Gouverneur Dr. Solf bei seinem Besuch in Pago Pago erwiesene Höflichleiten hat Baron Sternburg anStaatsminister Hay ein offizielles Dankesschreiben gerichtet. Am Schlüsse desselben sagt er, daß es ihm besonderes Vergnügen bereite, im Namen des deutschen Reichskanzlers den Dank der kaiserlichen Regierung für das freundliche und kameradfchastliche Entgegenkommen der an'erikanischen Marineoffiziere bei dieser Gelegen heit auszudrücken. Solche LiebensWürdigkeiten würden die guten BeZiehungen der beiderseitigen Befitzungen auf Samoa stets erhalten. HerrPayne nimmt es gemüthlich. Washington, 19. Mai. Der Generalpostmeifter erklärte heute, er habe dem ehemaligen Hilfsgeneralpostmeifter Heath noch keine Mittheilung zugehen lassen, gedenke das aber später zn thun. Bezüglich der Beschuldigungen, das Civil-Dienft-Gesetz sei verletzt worden, verwies Herr Payne aus die vom Congreb für das am 30. Juni 1900 en. dende Fiscaljahr gemachte Bewilligung von $300,000 an. Hiermit seien die Auslagen des Postdienftes auf den Jnsel-Besitzungen zu decken gewesen und die Art d:r Verwendung war in das Ermeffen des Generalpoftmeisters ohne Rücksicht auf das Civildienft-Gesetz ge. stellt.

Die Ueberlegenheit der deutschen Marine. Washington, 19. Mai. Auf den jüngsten Artikel des Grafen Reventlow zurückkommend, macht der amerikanische Rear-Admiral Melville, Chkf-Jngenieur unserer Marine, die Antwort, daß die Ueberlegenheit der deutschen Schlachtschiffe über alle anderen völlig anerkannt ist. Die deutschen Schlachtschiffe hätten im V?rhältniß zu ihrem Tonnengehalt die größte Schnelligkeit. Dann gestattete auch ihre Dreischraubenausrüftung besseres Manöveriren. Drittens wären die deutschen Schiffe nicht mit der im Kriegse falle der Schnelligkeit und Dienftlichkeit hinderlichen luxuriösen Ausstattung belastet. Sondern sämmtliche Räume auf deutschen Schiffen dienten nur praktischen Zwecken, auf die es im Gefechte hauptsächlich ankommt. Melville erklärt, daß er diese Angaben hauptsächlich zu dem Zwecke macht, damit bei unseren Schiffbauten die deutsche Flotte als Muster genommen werden sollte. Urtheil umgestoßen. I e f f e r s o n, Mo., 19. Mai. Das Obergericht stieß heute die Urtheile im Processe des früheren Mitgliedes des St. Louis Telegatenhauses, Julins Lehmann und H. A. Faulkner, um uud verwies die Fälle an das Kreisgericht zu einer Verhandlung zurück. Die Genannten waren wegen Meineids in Verbindung mit der Suburban-Stra ßenbahn-Vorlage zu je zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. In St. Louis begann heute der Proceß von Emil Hartmann, des frühe ren Sprechers des Delegatenhauses, der beschuldigt ist, seine Stimme bei der städtischen Beleuchtunqsvorlage verkauft zu haben. Die Zeugen für den Staat find sämmtlich ehemalige Mitglieder des Delegatenhauses. Monitor Arkansas. S t. L o u i s , 19. Mai. Der Monitor Arkansas fuhr Morgens an Ehester, Jll., auf dem Wege nach Sudan vorbii. Das Schiff hatte St. Geneoreve, wo es in Folge niederen Wasserftandes festgehalten war mit Tagesanbruch verlassen. Allgemeine Corruption. ColoradoSprings, Col., 19. Mai. Die Grandjury, welche städti sche und County-Angelkgenheiten untersuchte, erhob zahlreiche Anklagen und erstattete einen sensationellen Bericht, in dem sie das Polizei - Departement nicht bloß als corrupt, sondern auch als einen Beschützer der Verbrecher bezeichnet. Der Bericht erklärt, ohne sich auf Einzelheiten einzulassen, daß in den städtischen Bureaus allgemeine Corruption herrsche. Unter den Angeklagten befindet sich, wie schon früher erwähnt.

auch der Polizei Zhef. Siegreiche Streike. C h a y e n e, Wyo., 19. Mai. Der Streik der Angestellten der Union Paeiste Bahn andete mit einem vollständigen Sieg der Angestellten. Spätere Nachrichten aber lauten weniger sicher Streik von Chinesen. Chicago, 19. Mai. Chinesische Wäscherei-Angestellte gingen heute an den Streik, der erste derartige Ausstand in Chicago. Wie ihre weißen Brüder verlangen sie bessere Bezahlung und wollen mit dem Geschäfts!Haber Friedensunterhandlungen anfangen, auf die dieser sich aber nicht einließ. Stratzenduell zweier Journalisten. D u r a n g o , Col., 19. Mai. David F. Day, der Redakteur des Demokrat", wechselte heute auf dcr Hauptstraße mit dem Journalisten Frank Hartmann 13 Schüsse, ohne ernste Resultate, indem nur Hartmann eine leichte Beinnrunde erhielt. Die Schießerei entstand ans dem Kampfe Day's gegen die Gewerkschaftsdrucker, die ein Oppositionsblatt mit Hartmann an der Spitze gründeten. Die Präsiden t e nR eise. C a r s o n, Nev., 19. Mai. Der Prasidentsn-Zug traf hier um 9 Uhr Vormittags ein und die Hauptstadt Nevada's hatte sich zu Ehren oes Besucherö in ibr bestes Gala-Gewand geworfen. Gouverneur Sparks und Bürgermeister Mackey hatten den Prä sidenten an der Grenze des Staates erwartet und bis zur Stadt geleitet. Im Capitol hielt der Präsident eine Rede über Bewässerungsfragen und Forstwesen und machte nachher eine kurze Ausfahrt durch die Stadt.

Noble" Belohnungen. Philadelphia, 19. Mai. Carmina Cammorata, ein Stiefelputzer, fand heute eine 810,000 Note auf der Straße. Er stellte sie dem Eigenthümcr zurück und erhielt $10 Belohnung. Wenige Minuten später fand Polizeibeamter Bolner an derselben Ecke eine Brieftasche mit $800. Auch er händigte seinen Fund dem Eigenthümer ein und seine Belohnung bestand in einem Dankeschön". Da Cammorata von Niemand gesehm wurde, als er die Banknote fand, hätte er sie leicht behalten können. Freimaurer - Tempel eingeäschert. Bay City, Mich., 19. Mai. Während eines schweren Gewitters brannte der hiesige Freimaurer-Tempel ab. Der Schaden beträgt 8100,000. Fälschten Bügerpapiere. New York, 19. Mai. Drei Italiener wurden dem hiesigen Bun-des-Commissär Shields vorgeführt. Sie sollen die Führer einer Bande sein, welche taufende von Bürgerpapiern fälschten. Sie unterhielteu eine Druckerei in Hoboken. Namhafter Politikers. Pittsburg, Pa.,19.Mai. Benjamin F. Jones sr., der viele Jahre an der Spitze der Jones und Langlins Steel Co. gestanden, ist heute im Alter von 79 Jahren gestorben. Er übte früher einen bedeutenden

Einfluß auf die öffentlichen Angelegenheiten des Staates aus und spielte auch in der National-Politik eine namhafte Rolle. Während der Blaine Campagne 1884 war Jones Vorsitzen der des republikanischen National-Co-mites. Schneeftürme verursachen großen Schaden. Great Fa l s, Mont.. 19. Mai. Die schrecklichen Schneetreiben, welche die Gegend seit drei Tagen heimsuchen, haben den Viehzüchtern einen riefigen Schaden zugefügt. Nach konservativer Schätzung kamen Rinder und Schafe im Werthe von über 5,000,000 um. Drei Hirten, die bei dem Vieh ausharrten, erfroren jämmerlich. Polizei-Beamter erschossen. Chicago, 19. Mai. Bei der Suche nach sünf Räubern, die einem Stadtrath Geld und Juwelen im Be trage von mehreren hundert Dollars gestohlen, wurde heute Polizei-Sergeant Philip Miller tödlich verletzt und erlag später seinen Wunden. Der Vorfall spielte sich in der Dearborn Str. ab, wo drei verdächtige Jndividiem auf den Sergeanten und 2 Detektives sofort feuerten. Ju der Dunkelheit entkamen alle drei. Die Streiklage. Denver, Col., 19. Mai. Die Streiklage hat sich seit gestern nicht verändert. Nach Versicherung von Arbeiterführem find noch nur 7000 Gewerkschaftler im Aussta.zd. Geschäftsleute suchen jetzt zwischen dem Executiv-Comite der Arbeiter und dem Bürgerbund zu vermitteln. Erfolgreiche Versuche. Greenport, N. Y.. 19. Mai. Das Holland Unterseeboot Porpoise" unternahm in der Picanie Bai eine von der Regierung angeordnete Probefahrt. Nach einer erfolgreichen Unter seefahrt von anderhalb Meilen feuerte es einen Torpedo nach einem feststehenden Punkte ab. Der Torpedo ging gerade zwischen zwei aufgestellten Flag gen durch. Die Offiziere waren mit dem Resultat zufrieden. Das Unterseeboot Shark" legte in drei Unter seesahrten 7.25 Meilen per Stunde zuruck, was die Regierungsbedingung um eine Viertelmeile übertrifft. Kurze Freiheit. Guthrie, O. T., 19. Mai. W. W. Montgomery, welcher der Bigami in Iowa, Nebraska und Oklahoma anklagt ist und am letzten Donnerstag, nachdem er den Schließer Emerson ermordet, aus der Jail entfloh, wurde unter dem Hause von Frau Kate Wreth gefunden und verhaftet. Es heißt, Frau Wreth habe sich in den Gesängenen verliebt, ihm einen Revolver zu gestellt und zur Flucht verholfen. Bei seiner Flucht wurde Montgomery von der Frau des Schließers durch die linke Lunge und von dem Schließer selbst in die Leiste geschossen. Straßendahn-Monopol. El e velan d. O., 19. Mai. Die Barschmelzung der beiden hiesigen Straßenbahn-Gesellschaften mit einer Kapitalisnung von $23,500,000 fand hier statt.

Vergiftungsversuch. Winchester. Ky.. 19. Mai. Soeben stellte es sich heraus, daß im hiesigen Gefängniß am Freitag gegen Cur- ; tis Jett, dem angeblichen Mörder von i I. B. Marcan ein Vergiftungsversuch !

unternommen wurde. Ein Fremder wollte Jett sprechen und wurde zu ihm im Beisein des Ge fängnißwärters geführt. Nach einiger Zeit zog der Fremde eine Flasche Whisky aus der Tasche und bot sie Jett an; doch der Schließer ergriff die Flasche und gab sie auch auf Aufforderung des Fremden nicht wieder heraus. Die Untersuchung ergab später, daß der Whisky Gist enthiclt. Ein Weißer gelyncht. M a d i s o n. Fla , 19. Mai. Ein Mob erstürmte das hiesige Gefängniß, bemächtigte sich des des Mordes angeklagten Wafh. Jarvis und knüpfte ihn an einem Baume auf. Drohender KohlengräberAusstand. Charlcston, W. Va., 19. Mai. Affichen wurden überall angeschlagen welche die Kohlengräbl.'r vom New River und Loop Creek Diftrict zur Einstellung der Arbeit auffordern. Base-Ball. American-Association. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Milwaukee, 19. Mai. Milwaukee ...2010101139 Jnd'pls 20203000 18 St. Paul, 19. Mai. St. Paul.... 1010012117 Columbus ...00026501 115 Kansas City, 19. Mai. Kansas City.. 01000000 0 1 Louisville .... 1 0 0 0 1 0 0 1 03 Minneapolis, 19. Mai. Minneapolis. . 300533 3 7 24 Toledo 01100000 02 N a t i o n a l - L i g a. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: New York, 19. Mai. New York.... 01100011 4 Pittsburg 0102000003 Philadelphia, 19. Mai. Philadelphia ..00040002 6 St. Louis ....00010110 14 Brooklyn, 19. Mai. Brooklyn ....00100011 3 Cincinnati ...0000000202 Die verdächtigeFahne. In einer Kaserne wird Nachsuchung nach etwaigen verbotenen fozialdemokratischen Schriften gehalten. Die aanze Mannschaft ist aufgestellt Oberst und Adjutanten untersuchen, ohne etwas Auffälliges zu finden. Da bei der zwölften Compagnie entdeckt der Oberst in einer Schublade ein viertel Laib Commitzbrod und darauf gesteckt eine kleine rothe Fahne. Aha, da haben wir schon einen," meint der Oberst, wem gehört dieses Brod?" Mir Gefreiten Edel, zu Befehl, Herr Oberst!" Oberst: Verfluchter Kerl und was soll die rothe Fahne auf dem Brod He? Heraus mit der Sprache!" Gefreiter Edel: Herr Oberst die soll die Wurscht markiren!" Beim Augenarzt. Ein etwas bornirt dreinschauender junger Mann kommt in die Sprechstunde und läßt sich auf Kurzsichtigkeit untersuchen. Der Arzt holt Schiller's Gedichte und hält dem Patienten das Lied der Glocke vor die Augen. Können Sie das lesen?" Jawohl, Herr Doktor." Um die Sehfähigkeit zu prüfen, schreitet er nun rückwärts durch den Saal, immer das Buch dem jungen Manne vorhaltend. Da dieser absolut nicht zu lesen aufhört, wächst von Sekünde zu Sekunde das Erstaunen deS Arztes, der endlich in die Worte auSbricht: Aber Mensch, bei dieser weit übernormalen Augenschärfe beklagen Sie sich über Kurzsichtigkeit? Wo die meisten Menschen keine Zeile mehr unterscheiden, fehlt Ihnen kein Buchstabe, wie ist denn das möglich?" Herr Doktor entgegnet gekränkt der Jungling, als gebildeter Mensch kann ich die Glocke" auswendig!" Humoristisches. S chüttelre im. Bergan bringt uns die Zackenbahn, Bergab ein hohler Backenzahn. JmOfficicrs töchterinstitut. Höhere Tochter: Julius Cäsar schrieb ein Werk De bello civili," d. h. Über den schönen Civilisten." Widerspruch. Kennen Sie den Mann dort in der Ecke, der so UNgeheure Quantitäten Bier consumirt?" Freilich, 's ist ja mein Milchbruder ; " . , . A ucheinSammler. Eine schöne Haarkette, die Sie da tragen; wohl ein Andenken?" Ach ja, an meine frühere Haushälterin! Die Haare habe ich nach und nach aus den Suvpen herausgefischt!"

Kranke undHilflosc kommt zu mir. Ich habe das wunderbare e heimniß des Lebens entdeckt und ich gebe es Euch frei.

Hei Amt aus Erden ist die ranke heilen und die Sktüpptl gesund zu macht. Kommt zu mir nd ich gebe Euch Leden und Jugend wieder. Ich sende tuch mein Lebens'Fluidum, die wunderbarste, jemals entdeckte Medizin frei auf Verlangen. Ich habe bai. wunderbare Geheimniß des Lebens entdeckt und kann Euch Leben geben, denn ich mache Euch gesund, ganz gleich was Euch fcblt; ich kann Euch stark und geiund machen, wenn Ihr auch r,?ch so schwach und verkrüppelt seid. Mit meinem Leb, ne luidum, dessen Geheimniß mir allein bekannt ist, heile ich jede rankheit der Menschen, rüppel wem eure rücken fort und geht gesund und glücklich von dann ,m; die Er hat das Eeheimnis, des Leben" entdeckt, den er heilt alle rankheiten mit seinem wunderbaren LebenS-Flnidum. Kranken nehmen ihr Bett auf und wandeln. ES giebt keine rankheit oder Leiden unter der Sonne, welche mein wuuderbarcs Lebens-luidum nickt vertreiben kann, und ei stellt die Blüthe der Gesundheit jedes armen unglücklichen Leidenden wieder her. Ich veriuche nicht eine Theorie u beweisen. Ich habe keine Zeit dazu, den ich vollbringe Thatsachen. Ich heile Tausende, welche alle Lebencboffnunz aufgegeben haben. Ich brinqe Freude uuo Glück in Hunderte von Familien. Wenn Jiir an Krankheit der Nicren, Leber, Lungen, des Magen oder Herzens, Schwindsucht, Berstopsung, Rheumati?mus,Neuralgie, Blut und Hautkrankheiten, atarrh, BronckitiS, Läbmung, Zuckerkraakbeit. verlorener Manneekraft, Nervcnzerrüttung, Schlaflostgkeit, Blutvergiftung. Blutarmuth, weiblicher Schwäche und Gebrechen, Ausichlaa oder Salzflutz, Kopfschmerzen, Rückenschmerz, Nervosität, Fieber, Husten, Erkältung, Asthma oder irgend einer rankheit oder Schwäche der Lebensoraane leidet, kommt zu mir und ich will Euch heilen und gesund machen. Tie Lästerer wögen die Rase rümpfen und Schwindel- schreien, aber die Leute, welche ich den Klauen des Todes entrissen und empor gebracht habe, denen ich Kraft und Gesundheit wieder gab. sind lebendige Zeugen für die ewige Macht meine? unvergleichlichen Lebcns:Fluidums. Für mich und mein wunderbares Mittel sind alle Systeme nnd Krankheiten gleich. Es ist ganz gleich, wie lange Ihr gelitten habt: ganz gleich, wie hoffnungslos und hilflos Ihr seid; ganz gleich, was die Toctoren gesagt haben, oder welche Mittel Euch nickt geheilt haben ; ganz gleich, ob Ihr ei glaubt, mein Lebens-FIuidum ist Leben selber und verbannt alle Krankbcuen. Vom Rande des Grabes habe ich mittels dieser geheimnifzvollen Medizin die Menschen zum Leben zurückgebracht, nd Niemand darf untergehen, denn ich sende jedem Leidenden mein unschätzbares Ledens-Fluidum absolut frei. Dieses ist meine Pflicht und es wird seine wun der baren Heilungen vor Euern eigenen Augen vollbringen. Schreibt und sagt mir, wovon ich Euch heilen soll uud ich werde Euch heilen. Ich werde Euch das wunderbare Lebens-Fluidum senden, welches Euch so stark und gesund machen wird, als ob eine Krankheit Euch nie berührt hätte. Schreibt mir heute. Kümmert Euch nicht um das Lächcln Eurer Freunde. Euer Lebe mag auf dem Spiele stehen und Ihr wißt es nicht. Sie können Euch nicht retten, aber ich kann und will es, wenn Ihr es mir nur erlaubt. Meine Privat adresie ist Tr. C. Sargent Ferris, 2980Elektron Blda.. Ft. Wanne. Ind.. und ich sichere jeder Person, welch mir schreibt, fei sie reich oder arm, eine prompte, höfliche Antwort und genug meines kostbaren Lebens Fluidilm frei zu. um sie zu überzeugen, daß ich wirk llch das Gebeimnifz des langen LebenS und voUkommo ner Gesundheit entdeckt habe. The Victor Ecke Noble und St. Clair Str. Ich erlaube mn meinen Freunden und Bekannte n,unge. daß ich uuter dem Namen "The Victor" aa obengenanntem Platze eine in jeder Be,, hun erste lafle Wirthschaft eröffne! habt. ES wird mein Bestreben sei, ei in jeder B,hn refvektable Hans zu führen und an mein, Geschäfts, freunde, bei coulanter Bedienung, du besten Qual tüten an nnportrrten und einlzennischen Weine. Sianbren, Eigarren. Bier, etc. zu rabreichen. G wird ir zur Ehre reichen. H e in meinem zetzigi n Lokale begrüßen zu können . Achtungsvoll HENRV VICTOR. Fritz's Neue Wirthschaft t9l8O Washington Gtr Telephon, U, Main 2630. Die besten Weine, Liquöre und Cigarren. Nur Union Waaren wer den von mir verkauft. Fleisch-Markt 1328 Süd Meridian St. Frisches, gesalzenes und ge rSuchertes Fleisch, Schmalz, wurst u. s. w.

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