Indiana Tribüne, Volume 26, Number 229, Indianapolis, Marion County, 19 May 1903 — Page 7

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l Wer wird siegen! f Ein Zeitroman o f?m Jleinholl rtmann (Fortsetzung.) Nein, es ist auch eigentlich unmöglich. Also hören Sie! Gleich als der Para mi? seine große Enthüllung machte, habe ich ihm erklärt, daß ich auch meinen Antheil haben wolle an dem Geschenk. Und auf meine Frage, worin dieser Antheil bestehen solle, verlangte ich von ihm das Versprechen, den architektonisch sehr prächtigen Speisesaal und die daran anstoßende große Gartenhalle, deren künstlerische Ausschmückungmir nicht gefallen hatte, nach meinem Geschmack umgestalten zu dürfen. Er machte mir eine Blankozusage, und er war selbstverständlich zu vornehm, sein Wort zurückzuziehen, als ich mit meiner Absicht herauskam, die großen Wandfelder wie die Lünetten von einem bedeutenden Maler, den ich aber ganz nach meinem Ermessen auswählen wollte, mit einer Anzahl allegorischer Gemälde schmücken zu lassen. Daß ich über die Person dieses Malers von vornherein nicht einen Augenblick im Zweifel war. werden Sie nun den Umständen nach vielleicht errathen." Es war so viel reizende Schelmerei in dem Klang ihrer letzten Worte und in dem Blick, der dabei über Gabor hinstreifte, daß er sich hoch beglückt suhlte, NZch ehe er die ganze Bedeutung der Aufgabe begriffen hatte, die ihm zu Theil werden sollte. Sie hätten an mich gedacht? O, Fräulein Hertha, das ist mehr Freundlichteit, als ich verdient habe." Aber Sie wissen ja noch gar nicht, um was e sich handeln soll, und ob es für Sie überhaupt der Mühe werth sein würde, den Auftrag zu übernehmen. Vielleicht ist es eine ganz kindische Idee, in die ich mich da verliebt habe, und Sie lachen mich einfach aus. Ich behalte mir nämlich vor, den Künstler zu inspiriren, der sich da in meinen Dienst begibt. Ich will gewissermaßen meinen schöpferischen Antheil haben an diesen Bildern, und darum werde ich mich nicht damit begnügen, die Motive anzugeben, sondern ich werde die Arbeit Schritt für Schritt durch jedes Stadium ihrer Entwickelung begleiten ich werde mir das Recht herausnehmen, Kritik zu üben und meine Meinung frei zu äußern ohne Eigensinn natürlich und immer bereit, mich von der überlegenen Einsicht des berufenen Künstlers belehren zu lassen, aber auch ohne Scheu, eine empfindliche Künstlereitelkeit zu verletzen. Würden Sie nicht von vornherein davor zurückschrecken, Herr Sarlo, auf meinen Vertrag mit solchen Bedingungen einzugehen?" Ich könnte mir nichts Köstlicheres und Beglückenderes denken, als eine solche Gemeinsamkeit des Schaffens," sagte er in einem Ton, der wahrlich keinen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit lassen konnte. Aber ich möchte Ihnen fast zürnen. Fräulein Hertha, daß Sie diese herrliche Phantasmagorie vor meine Seele gezaubert haben, denn sie wird ja aller Voraussicht nach bleiben, als was sie mir in diesem Augenblick erscheint: ein schöner Traum, der niemals Wirklichkeit werden kann." Und weshalb nur ein Traum? Wenn Ihnen der Gedanke gefällt, sehe ich wahrhaftig nicht ein, welche unüberwind lichen Hindernisse sich seiner Ausführungentgegenstellen sollten. Die Zeit und die Arbeitskraft, die Sie mir zum Opfer bringen, würden ja nicht nutzlos verschwendet sein. Denn ich bin nicht so grausam, meine Schätze ganz für mich allein zu begehren. Sie sollen die Wände nicht etwa al fresco bemalen, einzig zur Augenweide für die Bewohner der Villa und ihre gelegentlchen Besucher; sondern es werden richtige, transportable Gemälde sein. die Sie meinetwegen ein Jahr lang auf alle Ausstellungen schicken können, ehe sie dauernd an ihrem Bestimmungsort verbleiben. Und dann dürfen Sie auch nicht mißverstehen, was ich da Über meine Mitarbeit gesagt habe und über die Inspiration, die von mir ausgehen soll. Nicht m der Art Ihrer letztgen Auftraggeber möchte ich Sie beeinflussen, sondern gerade im entgegengeselten Sinne, indem ich lediglich darÜber zu wachen versuche, daß Sie in keinem Augenblick von dem Wege der reinen Kunst abweichen, um auf irgend einem Scitenpfde den wohlfeilen Beifall der Menge zu suchen." Nun erst begriff er sie ganz, und das Herz ging ihm weit auf in einem Empsinden beglückter Dankbarkeit. Was für ein großes und seltenes Wesen sind Sie, Hertha! Was Sie da thun wollen, soll also in keiner anderen Abficht geschehen, als um mich vor der Versumpfung und dem künstlerischen Untergange zu retten? So viel wollen Sie an einen Menschen wagen, der Ihnen noch vor wenig Wochen ein Fremder war, und 'der niemals in der Lage sein wird, Ihnen solche Großmuth nach Gebühr zu danken?" Nicht doch, Herr Sarlo! Sie bringen mich ja in Verlegenheit, wenn Sie es so ansehen, daß ich mir von meinem Papa vielleicht etwas anderes ausgebeten hätte, wenn ich nicht den Wunsch gehabt hätte. Ihnen ein wenig, nützlich

zu sein warum soll ich es leugnen? Denn Sie werden doch hoffentlich mein Anerbieten nun nicht darum gleich kurzer iQano ateonea. 'uuti v. .1 i gqtt welcher Dankbarkeit oter de-glcichen darf niemals die Rde sein das mache ich zur Bedingung. 3enn es mir nicht eine wahre Herzefreue wäre, zu denken, daß es mir vie2c!cht ver-

gönnt sein soll, ein verirrtes Genie auf die rechte Bahn zurück zu führen, würde ich mich auf das alles gewiß nicht eingelassen haben. Ich habe also meinen Lohn dahin." Gabor nahm ihre beiden Hände, ohne daß sie einen V.'rsuch gemacht hätte, ihn daran zu hindern, und drückte sie an seine Lippen. Daß es Wahrheit werden könnte!" murmelte er. ..Daß ich an Ihrer Hand mich selbst und meinen wahren Künstlerberuf wiederfinden dürfte!" Sie sollen es, Herr Sarlo!" sagte sie herzlich, ihm endlich sanft ihre Hände enthebend. Und ich will Ihnen auch gleich sagen, wie ich mir die Ausführung meines Planes in reiflichem Nachdenken zurechtgelegt habe. Die Villa wird in diesen Tagen von ihrem bisherigen Eigenthümer geräumt und soll nach etwa zwei Wochen zu unserer Aufnahme bereit sein. Dann werden wir voraussichtlich einen Monat dort zubringen. Und wenn Sie sich entschließen könnten, während dieses Monats unser Gast zu sein, würden sich alle Einzelheiten für die Ausführung der Gemälde besprechen und feststellen lassen. Ob Sie dann die Arbeit selbst dort an Ort und Stelle oder in Ihrem hiesigen Atelier bewirten wollen, stände natürlich ganz bei Ihnen. Eines aber wie peinlich es mir auch sein mag. es auszustrecken müßte ich allerdings zur unerläßlichen Bedingung machen." Gabor ahnte instinktiv, worin diese Bedingung bestehen würde, und Hertha mochte auf seinem Gesicht lesen, was in ihm vorging; sie kam ihm und seinen Einwänden zuvor, indem sie sagte: Gaben Sie mir nicht zu verstehen. Herr Sarlo. daß Ihre Frau Gemahlin einen lebhaft entwickelten Geschäftssinn habe und ein sehr feines Verständniß für die praktische Seite Ihres Künstlerberufs? Nun, vielleicht wird sie sich leichter zu dem allerdings nicht gering-, fllgigen Opfer entschließen, Sie auf ganze vier Wochen von sich zu lassen, wenn mein Papa wegen der Ecmälde vorher ein festes Abkommen mit Ihnen trifft, dessen Voraussetzung dann aber jener Besuch in unserer Villa sein würde. Sie wissen, es ist nicht schwer, in solchen Sachen mit meinem Vater handelseins zu werden. So peinlich genau er in seinen kaufmännischen Angelegenheiten i'l, so generös ist er in allen Dingen, die außerhalb dieser rein geschäftlichen Sphäre liegen. Und ich sage Jbnen schon jetzt, daß Sie für die Uebernahme des Auftrages, der Sie ja gewiß viele Monate hindurch ausschließlich beschäftigen wird, fordern können, was Sie wollen." Und meine Thätigkeit als Porträtmaler? Glauber. Sie wirklich, daß ich es verantworten könnte, sie ganz zu vernachlässigen? Einige Monate der Unthätigkeit würden ohne Zweifel hinreichen, mich auf diesem Gebiete, auf dem ein so eifriger und erbitterter Wettbewerb herrscht, ganz aus der Mode zu bringen." Vielleicht ist es eben das, was ich herbeizufuhren wünsche. Und wenn Sie die Verantwortung dafür scheuen, so gestatten Sie mir, sie auf mich zu nehmen. Habe ich mich einmal aus das Waaniß eingelassen, in einem ct--koissen bescheidenen Sinne Ihre Muse zu sein, so muß ich wohl auch bereit sein, alle möglichen Folgen zu tragen." Gabor verstand nicht recht, wie diese Erklärung gemeint sein konnte; oder er war auch nicht in der Verfassung, sich jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen. Während dieser letzten Minuten hatte sich's vor ihm aufgethan wie der Ausblick in eine Zukunft voll blendenden Glanzes und berauschender Seligkeiten. Was er anfänglich nur für die unausführbare Augenblickslaune eines erfinderischen und etwas phantastischen Mädchenköpfchens gehalten, jetzt hatte es die greifbare Gestalt der Wirklichkeit angenommen. und jetzt das fühlte er mit voller Gewißheit mußte es Wirklichkeit bleiben, wenn die Enttäuschung ihn nicht ganz zu Boden schmettern sollte. Frei und ungehindert schaffen zu dürfen, wie sein künstlerisches Gewissen es ihn gebot ledig der schimpflichen Sklavenkette des Broderwerbs und in diesem Schaffen mit feinünnigcm, theilnehmendem Verständniß begleitet von dem boldseligsten und liebenswürdigsten Geschovs, das ihm bisher auf seinem Lebenswege begeg. net war was konnte er Köstlicheres erträumen und was blieb ihm noch zu wünschen übrig, wenn diesem wonnigcn Phantasiegebilde eine volle Verwirklichung beschieden war? Und wann" fragte er wann wurde die Entscheidung erfolgen?" Sie würden zunächst volle acht Tage Bedenkzeit haben. Und ich mache es Ihnen zur Pflicht, während dieser acht Tage mit Niemandem zu Rathe zu gehen als mit sich selbst. Zu allen gewünschten Auskünsten und zur Beseitigung aller etwa auftauchenden Bedenken stehe ich Ihnen natürlich zur Verfügung. Und wir werden Geleaenyett genug haben, uns über meinen Plan zu unterhalten, da ich ja in dieser Woche täglich zur Sinung kommen muß, wenn das Bild noch rechtzeitig zum Geburtstage meiner Mama fertig werden soll. Bei der ?Zestlichkeft di.

aus Anlaß dieses Geburtstages bei

uns stattfindet, wird mein Vater dann mit der Frage an Sie herantreten, ob Sie geneigt sind, die malerische Ausschmückung der Villa am Comer See zu übernehmen. Und dann ist mit Ihrem Ja oder Nein die Sache entschieden. Wie meine Antwort ausfallen wird ich brauche es Ihnen wohl nicht erst zu sagen. Aber meine Frau ! Muß ich auch ihr gegenüber bis dahin Stillschweigen bewahren?" Ja ich halte es für unerläßlich einmal um des festen Versprechens willen, das ich meinem Vater gegeben, und dann ein wenig auch Ihretwegen. Je weniger Gelegenheit Sie Ihrer Gattin zu langem Erwägen und Ueberlegen geben, desto leichter werden Sie ihre Zustimmung erlangen. Nun aber dürfen wir uns wohl nicht länger der Gesellschaft entziehen, ohne einige Dutzend geschäftiger Lästerzungen in Bewegung zu setzen. Warten Sie nur einen Augenblick, bis ich das Bild wieder verschlossen habe. So und nun geben Sie mir Ihren Arm; denn es dürfte gerade an der Zeit sein, daß Sie mich zu Tische führen." Sie Fräulein Jmgart?" Er z'g hastig das vergessene Kärtchen aus der Tasche und erröthete vor Vergnügen, als er wirklich ihren Namen darauf las. Das ist eine Auszeichnung, auf d'e ich selbst in meinen kühnsten Träuinen nicht zu hoffen gewagt hätte!" Sind Ihre kühnsten Träume so bescheiden?" neckte sie lachend. Ich will doch hoffen, daß sie gelegentlich auch einen etwas höheren Flug nehmen. Aber im Vertrauen will ich Ihnen offenbaren, daß ich das Placement noch im letzten Augenblick durch eine kleine Kriegslist zu Stande gebracht habe, weil ich hoffte, es würde Ihnen so recht ftin. Ein Geständniß. das ich Ihnen als ein wohlerzogenes junges Mädchen eigentlich nicht machen dürfte nicht wahr?" Gabor fand darauf keine andere Antwort als die. daß er ihr wiederum die Hand küßte, beseligt durch den leichten Druck der schlanken Finger, den er dabei verspürte. Dann führte er sie hinaus. Und ihr gemeinsames Wiedererscheinen wurde jetzt vielleicht weniger bemerkt, als es zehn Minuten früher der Fall gewesen wäre, da die Gesellschaft in der That eben im Begriff war, sich zur Tafel zu begeben. Von dem, was er während der nächsten Stunden erlebt, hatte Gabor nachher nur die beglückende Erinnerung an einen holden Rausch, der alles um ihn her gleichsam in einen rosigen Nebel eingehüllt und ihn auf Flügeln des Entzückens hoch über alle nüchterne Wirklichkeit emporgetragen hatte. Hertha schien all' ihren bestrickenden Liebreiz heute nur für ihn zu entfalten, und es war, als ob das geheime Einverständniß, das seit der Unterredung im Boudoir zwischen ihnen obwaltete, ihnen plötzlich die Berechtigung gegebnen hätte zu einer Vertraulichkeit, wie sie vor dieser Stunde ihrem Verkehr niemals eigen gewesen war. Immer wieder, absichtlich oder unabsichtlich, fanden sich zu flüchtiger, kofenoer Berührung ihre Hände, und öfter noch namentlich dann, wenn sie mitten in dem brausenden Stimmengeschwirr' Minuten lang Beide in traumverlorenem Schweigen dagescssen begegneten sich ihre Augen zu einer verstohlenen Zwiesprache, von bei sie alauben mochten, daß sie keinem aus ihrer Umgebung wahrnehmbar oder verständlich sei. Tann, nach Aufhebung der Tafel, hatte der Ball seinen Anfang genommcn, und unter den vielen eifrigen und unermüdlichen Tänzern war Gabor der eifrigste und unermüdlichste gewesen. Das feurige Temperament der Rasse, der er entstammte, kam bei ihm niemals so augenfällig zu Tage, als wenn er seine schlanke, geschmeidige Figur nach ixn rythmischen Klängen eines Walzers oder einer Mazurka bewegen konnte. Dann sprühte alles an ihm von Leben und jugendlicher Daseinsfreude. Seine Augen leuchteten wie W eines vom fröhlichen Spiel erhitzten Kindes, und die weichen Lippen unter dem martialischen Schnurrbart lächelten gleichfalls mir einem naiven, unschuldigen Kinderläcbeln. das dem frischen, rosigen Gesicht einen Ausdruck herzgewinnender Liebenswürdigkeit verlieh. Er war ein Gegenstand freundlichster Aufmerksamkeit für alle anwesenden Damen; aber er gewahrte die ermuthigenden Blicke gar nicht, die ihm von allen Seiten zuflogen. Er tanzte fast nur mit Hertha, und er würde in seiner freudetrunkenen Weltvergessenheit überhaupt keine Andere aufgefordert haben als sie. wenn nicht sie selbst, während sie an seinem Arm dahinflog, ihm gelegentlich die Bitte zugeflüstert hätte, sich dieses oder jenes schmachtenden Mauerolumchens zu erbarmen. Eben hatte er sie wieder an einen anderen Tänzer abtreten müssen, als er sich plötzlich am Arm berührt fühlte und zu seiner fatalen Ueberraschung in das lächelnde Gesicht des Doktor Roberti sah, von dessen Anwesenheit in der Gesellschaft er bis dahin überHaupt nichts gewußt hatte. Seit jener Unglücksnacht in Erich von Brunnecks Atelier hatte jeder Verkehr zwischen ihm und dem Journalisten aufgehört und bei gelegentlichen, zufälligen Begegnungen auf der Straße war er ohne Wort und Gruß an ihm vorübergegangen. Aber der

)ottor hatte ihm gegenüber den Großmüthigen gespielt und hatte es verschmäht, sich für diese beleidigend geringschätzige Behandlung mit den Waffen seimr beißenden Satire zu rächen. Wiederholt hatte er in den von ihm bedienten Zeitungen und Journalen in Ausdrücken warmer Anerkennung von dem Talent des vielverheißenden jungen Malers gesprochen, und er hatte seiner letzten Porträtausstellung sogar einen größeren Artikel voll fast überschwenglichen Lobes gewidmet. Dessen erinnerte sich Gabor in diesem Augenblick peinlicher Ueberraschung sehr gut, und ein gewisses

ankbarkeitsbedürfnlß seiner liebenswürdigen, jedes dauernden und tiefen Grolls ganz unfähigen Natur, wie auch die Rücksicht auf den Schauplatz der unerwarteten Begegnung, machten es ihm unmöglich, den Journalisten zu brüskiren. Guten Abend, mein werther Herr Sarlo! Sieht mazi Sie auch einmal wieder? Ein sehr amüsantes Fest, n'.cht wahr?" Ich für meine Person wenigstens unterhalte mich recht gut." Man braucht Sie nur anzusehen, um davon überzeugt zu sein. Darf ich vielleicht auch Ihre Frau Gemahlin begrüßen?" Meine Frau ist nicht hier, Herr Doktor!" Ach, wie schade! Ein kleines UnWohlsein vermuthlich? Jedenfalls bitte ich, meine besten Empfehlungen zu übermitteln und meine herzlichsten Wünsche für baldige Genesung. Was macht denn die Kunst? Sie geht nach Brod nicht wahr? Oder nach Austern und Champagner, wie man in Ihrem Falle wohl richtiger sagen muß. Uebrigens ein verteufelt reizendes Mädchen." k Wtt, Herr Doktor? die Kunst?" Seit wann sind Sie so witzig, lieber Freund? Nein, nicht die Kunst meinte ich, sondern die holdeste ihrer Beschützerinnen, die liebenswürdige Tochter dieses gastlichen Hauses. Als ich Sie so mit ihr dahinfliegen sah, habe ich zum erstenmal in meinem Leben bedauert, nicht auch ein flotter Tänzer zu sein, und ich habe Sie zum tausendsten Mal um Ihren unwiderstehlichen Schnurrbart beneidet." Gabor wußte nicht recht, ob er den Empfindlichen spielen oder mit einem Lächeln über die Bemerkung hinweggehen sollte. Aber Roberti selbst half ihm aus dieser Verlegenheit, indem er in seiner gleichmüthig spöttischen Weise auf ein anderes, scheinbar weit abliegendes Thema übersprang. Kennen Sie den Herrn da drüben den mit dem schwarzen Spitzbart und dem Augenaufschlag eines Sterbenden? Nein? Es gibt also wirklich noch einen Menschen in Berlin, der ihn nicht kennt, den berühmten Ludwig Feldern, den genialsten Dramatiker der Gegenwart und Zukunft? Dann haben Sie vielleicht auch noch gar nichts von dem interessanten Roinan gehört, dessen Held er augenblicklich ist?" Gabor, der schon wieder sehnsüchtig nach Hertha ausschaute, hatte keinen anderen Wunsch als den, von dem unangenehmen Schwätzer loszukommen. Nein. Und ich muß gestehen, Herr Doktor" D, lassen Sie sich's nur erzählen. Es ist eine amüsante Geschichte, und vielleicht sogar ein bischen lehrreich. Aber wenn ich sagte, daß Feldern der Held des Romans ist, so habe ich mich nicht ganz korrekt ausgedrückt. Einen Helden gibt es bei solchen Geschichten überhaupt niemals, weil sich die männlichen Aktcure nichts weniger als heroisch zu benehmen pflegen. Es giebt da immer nur eine Heldin. Und die ist in diesem Fall die überschlanke Dame mit der Botticelli-Frisur, mit der Sie unsern großen Dramatiker eben so lebhaft plaudern sehen. Sie ist die geschiedene Frau eines Bankiers und die glückliche Besitzerin einer Rente von dreißigtausend Mark. Seit zwei Jahren ist sie auf der Jagd nach einem derühmten Manne, und bei der Premiere. die Ludwig Feldern über Nacht zu einer Berühmtheit machte, hat sie ihn gefunden. Alle Welt betrachtet die beiden schon als eine Art Brautpaar. Man versäumt nie, sie zusammen einzuladen und sie bei Tisch nebeneinander zu setzen. Hundert gefällige Leutchen arbeiten mit rührender Geschäftigkeit an dem Zustandekommen des hübschen, kleinen Skandals.ohne den es nicht abgehen zu sollen scheint, ehe die beiden in den Hafen der Ehe einlaufen können." Eines Skandals?" fragte Gabor, der nur mit halbem Ohr zuhörte, weil er Hertha eben im Gespräch mit einigen Herren an der anderen Seite des Saales sah. Und Doktor Roberti neigte sich ganz nahe zu ihm, um mit scharfer Betonung au flüstern: (Fortsetzung folgt.) S cy r e a r l ch e F a m l l i e n -t r a g ö d i e. In Rattelsdorf. Thüringen, versuchte neulich der dem Trunke ergebene Gutsbesitzer Emil Luft seine Frau, als diese ihm VorHaltungen über seinen häufigen Wirthshausbesuch machte, mit einem Revolver zu erschießen. Um seine Mutter zu schützen, sprang der älteste Sohn hinzu. Da krachte der Schuh, und der junge Mann stürzte schwer verletzt zusammen. Hierauf begab sich der Vater auf den Boden und machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende.

Vtne deutsch französische Liga? Von München aus wird, vermuth lich aus venselbon Kreisen, die die Revue franco-allemande" in's Leben gerufen haben, ein Aufruf zur Gründung einer dutsch-französischen Liga" verbreitet. Diesem Aufruf ist als Motto das Wort Viktor Hugo's vorangesetzt: Die Vereinigung Deutschlands und Frankreichs wäre das Heil Europas, der Friede der Welt." Die Ziele der zu begründenden deutsch-franzö-sischm Liga sind kurz folgende: 1. Mit allen ehrenhasten Mitteln danach zu streben, das gute Einvernehinen zwischen Frankreich und Deutschland wieder herzustellen, zunächst dadurch, daß 2. die elsaß-lothringische Frage möglichst bald und möglichst befriedigend gelöst wird. Das Wie" dieser Frage stellt die Liga zunächst nur zur Diskussion. Aus den Ansichten ihrer Mitglieder wird sich wohl bald ein festes Programm herauskristallisirt haben. Folgende Lösungen wären besonders zu erwägen: a) Anerkennung des status quo" (für Frankreich unannehmbar), b) Rückgabe an Frankreich (für Deutschland unannehmbar), c) Neutralisirung (für Deutschland ein Verlust, für Frankreich kein Gewinn). d) Theilung nach der Sprachgrenze und Entschädigung Deutschlands durch Abtretung einer französischen Kolonie. Die letztgenannte Lösung hätte viel für sich, doch steht hierüber jedem Mitglied der Liga freie Meinungsäußerung zu; 3. fordert die Liga, daß dem Elsaß die gleichen Rechte eingeräumt werden, wie allen anderen deutschcn Bundesstaaten; 4. wird die Liga bestrebt sein, nach Beseitigung der Frankreich und Deutschland heute noch trennenden Schwierigkeiten ein politisches Bündniß beider Länder anzubahnen." Das Begleitschreiben zu diesem Aufruf betont ausdrücklich, daß der Gedanke der zu begründenden Liga von deutscher Seite ausgegangen ist. Es hebt hervor, daß Kaiser Wilhelm seinen guten Willen, ein freundschaftliches Verhältniß mit Frankreich wieder herzustellen, schon des öftere bekundet habe, und daß es nun an dem deutschen Volk sei. zu beweisen, daß seine ähnlich gearteten Versicherungen mehr als bloße Phrasen wären. Falls der Plan einer deutsch-französischen Liga in Deutschland günstige Aufnahme fände, werde man ihm in Frankreich, wo einem Ein-

vernehmen mit Deutschland die Wege besser geebnet wären als in Deutschland, freudig zustimmen und dort man sei von zuständiger Seite zu dieser Erklärung ermächtigt eine ähnliche Veranstaltung in's Leben rufen. Dazu schreibt die Kölnische Zeihing": Diese ihrem Ursprung nach ja sicherlich erfreuliche Kundgebung erstrebt zu viel und wird darum nichts erreichen. Eine elsaß-lothringischeFrage kennt man in Deutschland nicht, es giebt da also auch weder etwas zu erotern noch zu lösen. Thut die Liga es dennoch, so wird sie die Verständigung der beiden Nachbarvölker mehr hindern als fördern. Ein anderes wäre es. wenn sie sich darauf beschränkte, die Fülle des geistigen und materiellen Lebens. das hin und her über die Grcnze fluthen könnte, die wissenschaftlichen, künstlerischen, gesellschaftlichen und wirthschaftlichen Anknüpfungen, die zwischen beiden Ländern möglich sind, zu fördern und dadurch auch eine politische Verständigung anzubahnen. Erst wenn man sich in Frankreich unter dem Druck der Einsicht, daß das für das eigene Land das beste ist, mit dem geschichtlich Eewordenm abfindet, können sich die politischen Beziehungen endgültig gut gestalten." Sartlnanns Bccrdzgung. Die Beerdigung des Artilleristen Hartmann in Essen, der, wie mitgetheilt, von dem Seekadetten Hüßner erstochen worden ist. hat unter außerordentlich großer Betheiligung stattgefunden. Trotz furchtbaren Schncesturmes hielten schon lange Zeit vorher Tausende von Menschen sämmtliche zum Trauerhause führenden Straßen besetzt, um den Leichenzug zu sehen. Der Zug setzte sich in Bewegung, nachdem die Leiche nach katholischem Ritus im Hause eingesegnet war. Die Spitze bildete die Kapelle des Westfäl. Fußartillerie Regts. No. 7, dem der Verstorbene angehört hatte, es folgten die Kriegervereine der Stadt Essen mit ihren Fahnen, Deputationen des 7. Fußartillerie Regiments und mehrerer anderer Regimenter des 7. Armeekorps, des Vezirkskommandos Essen, sämmtlich mit reichen Kranzspenven. Der Zug zählle mehr als 1000 Theilnehmer. Auf dem Essener Ostfriedhofe angekommen, wurde der Sarg von acht Kameraden des Verstorbenen auf den Schultern zum Grabe getragen und unter den vorgeschriebenen kirchlichen Zeremonien der Erde übergeben. Zu derselben Stunde, als die Beerdigung stattfand, wurden, wie die Rheinischwestfälische Zeitung mittheilt, im Bezirkskommando mehrere Augenzeugen der Affaire Hühner durch die militarische Untersuchungskommission vernom, men. Ueber das Resultat gelangte bisher nichts in die Öffentlichkeit. Ziegen, welche zu viel wässen ges und Weichfutter erhalten, werden leicht krank und bringen weichliche Lämmer, welche oft eingehen. Die Lämmer sind bald daran zu gewöhnen, daß sie neben der Muttermilch auch andere Tränke zu sich nehmen; denn dadurch wird das Absetzen bedeutend erleichtert.

Feuer - Signale.

4 Pennsylv und Startet 5 English's Opern-Haus 6 East und Rt Kork 7 Noble und Michigan 8 N. Jerley u. Maff Ave 9 Pine und Nrrch 10 Startet und Pine n Vermont nahe East 12 No.. 8 Spritzenhaus Wa. ve nahe Noble 13 Daware und Walnut 14 Jersey u Centra! A. 15 Mass. und Sornell Ave Ash und 11. Strafe 17 Park Ave und 12 Str .8 Eolumb: unkHillsld 19 Highland Ave u. Pltt El JUinoiS und St. Jo ZI Pennsylv.. und Pratt 11 Meridian und ll. Str 15 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JlNnol 16 Senate Ave u. EtSlair 27 Illinois und Michigan w Peesvlvania und 14. i9 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 Spritzenhaus Jnd Ave naheVichigan 32 Meridu, und Walnut 34 California u Lnmont 35 Blake und New York 35 Jnd. Av. u. Et. lair 17 City Hospital Et Blake und Norty 39 Michigan und Agnes 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe Weft 42 Gxsendorf u Wash. 43 Missouri u New York 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohw 47 Capitol Av. u Wash 48 mgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn StZlk W. Washington Str 51 No. l Spritzentaus Illinois u Merrill 62 Illinois u Louisiana 53 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u MorviS 59 Madiion Av.u Tunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus South nahe Telawar 62 Penn, u MerriU 63 Delaware u. McCarty 4 oft und eary es New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 8 Saft und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und (Seorgia 73 eda, und Elm 74 Davidson u Georgt 75 English Av. u Pine 76 Shelöy und BateS 7? No, 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelby 74 Fletcher Av. u Sbelby ZI Market u. New Jersey 2 Telaware und Wash. 33 East u Washington 84 New Z)ork u. Davids 85 Taubstummen Anstalt 36 Ber. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Rrsormat. Sl No. 13 S'.ritzenbau Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Vcrqia. ZZ Meridian und South 94 Pennsylv u. Louisiana 95 Virftini? Ave u. Alad. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohi 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 125 Central Av und lt. 126 ?)ndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Centra! Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 K.abama und EL 132 Bellefontaine und W. 134 College Ave und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann nd 19. 138 College Ave und 14. 13 Cornell Ave und 13. 141 Aandes und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillside Ave und is. 148 College Ave und 2. 149 College Av und 7. 152 Park Av und 2. 155 S E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Av und 10. 156 Stoughton u Rewman 157 Atlas und Pik. 158 Bloyd und Pawvaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood I2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Elair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. XC8 Bellefontaine und tz. 169 Park Ave und 10, 218 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u. 14 Jllinoi und to. 215 Senate Ave und 21. 21 P?nnsvlvaina und 23. 217 yterUian und 16. 21 c) Cap tal ve und 2. 219 Broadway und l. 231 JllinoiS und VkcLean 234 No. 14 Erntzenhaus Kenwood und 3. 235 JllinoiS und 53. 2-33 A:inetta und 30. 237 No. 9. SpriHnhlS Udell und Stauer 238 UdeU Ladder Worts 9 Jsabel und 7. 241 Mendian und 24. 242' Illinois u Et. &ax 243 Eldrioae und 23 312 West uud Walnul 313 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbct und Paca 316 Cavital Av und U 317 Northwestern Ave u 818 ent und 18. 819 Canal und 10. 324 Cerealine or 824 Vermont und Lynn 325 Bismarckurannev! 826 No. 29 Spritzenhaus Hauadmlle. 27 Michigan u. Holmes, 28 Michigan u. Concord 841 West und McJntyr? 412 Miffouri , Marvland 413 Missouri und yi 415 Capital Ave .. eorgic, 416 M.ssoun u entueky, 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E Rundl-us W. Wishington. 423 Jrren-Hospital. 424 Mi.ey Ave u. 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