Indiana Tribüne, Volume 26, Number 228, Indianapolis, Marion County, 18 May 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 18. Mai 1903

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wer wird siegen ! Ein Zeitroman

Van -ncmholfc Ortrnann (Fortsetzung.) i oazu 2ernc persönliche Anwesenheit so unbedingt erforderlich? Man kann Dir das Geld doch nach New York nachsenden! Und Du hast gewiß irgend einen vertrauenswürdigen Freund, der statt Deiner hier ordnen kann, was Du noch zu erledigen hast. Ich möchte so gerne, daß wir bald, recht bald lieber heute als morgen dieses schreckliche Berlin verlassen." Aber in diesem einen Punkte gelang es ihr nicht, ihren Willen durchzusetzen. Ich kann mich nicht davonschleichen wie ein Dieb," sagte Erich, und ick habe auch keine Veranlassung dazu. Natürlich ist es am besten, den einmal gefaßten Entschluß so schnell wie möglich durchzuführen. Unsere Abreise braucht aber deswegen noch nicht zu einer Flucht zu werden. Und es ist durchaus nothwendig, daß ich meine Angelegenheiten persönlich ordne." Dolly war von der Entschiedenheit feiner Erklärung ersichtlich sehr unangenehm berührt; aber sie sah ein, daß es am besten sei, sich vorläufig zu fügen, da sie leicht genug auch das schon Errungene wieder anf's Spiel setzen konnte, wenn sie hartnäckig auf ihrer Forderung bestand. Und als sie nach einer kleinen Weile das Atelier verließ, war der liebevollen Zärtlichkeit ihres Abschieds nichts von der Verftimmung anzumerken, die das theilweise Fehlschlagen ihrer sehr bestimmten Absichten in ihr zurückgelassen. 21. Kapitel, ine eigenthümlich schwüle Atrn rtshfA ra f r Va (- . i V a es J UlVf'lUlt IUl ICH VCl CIUIIUC, 7 da Helene ihren Gatten während jener Porträtsitzung in einer fo zweideutigen Situation mit seinem schönen Modell üörrrascht hatte, das Sarlo'sche Haus erfüllt. Nicht, daß die junge Frau Gabor mit eifersüchtigen Vorwürfen gequält oder ibm auch nur eine gekränkte und beleidigte Miene gezeigt hätte! Sie war im Gegentheil freundlich und ruhig wie immer, und ein unbefangener Dritter würde schwerlich eine Veränderung in syrem Benehmen vemern yaven. Ga bors schlechtes Gewissen aber hatte seine Empfindlichkeit hinlänglich gesteigert, um ihn diese Veränderung trotzdem fühlen zu lassen. Und nachdem ein etwas ungeschickter Versuch, den haßlichen Schatten durch ein erkünsteltes Wiederaufflammen leidenschaftlicher Zärtlichkeit zu verscheuchen, an der gelassenen, doch darum nicht weniger entschiedenen Ablehnung der jungen Frau ziemlich kläglich und beschämend gescheitert war, wußte er nichts Besseres zu thun, als seinerseits den trotzig Schmollenden zu spielen. Er ging dem Alleinsein mit seiner Frau so viel wie möglich aus dem Wege, saß bei ihren gemeinsamen Mahlzeiten schweigsam und verdrießlich am Tische und ging allabendlich aus, um irgend eine Gesellschaft zu besuchen, aus der er erst in später Nachtstunde und scheinbar zum Tode ermüdet nach Hause kam. So war es nun schon seit fünf Tagen gegangen, und da sich im übrigen alles im gewohnten Geleise bewegte und Helene eine klärende Aussprache nicht zu wünschen schien, hatte es ganz das Aussehen, als ob dieser unbehagliche Zustand der jungen Ehe zu einem dauernden werden solle. Auch heute waren kaum zwanzig Worte zwischen den beiden Gatten gewechselt worden, als Gabor, der bis zum Einbruch der frühen Dunkelheit gearbeitet und dann nach einer neuerlichen Gewohnheit ein paar Stunden im Kaffeehause zugebracht hatte, gegen acht Uhr heimkehrte, um sich umzukleiden. Sein Gesellschaftsanzug lag vorsorglich im Schlafzimmer bereit, wie er ihn um diese Zeit immer zu finden gewöhnt war. Aber er hatte noch nicht mit seiner Toilette begonnen, als gegen ihre sonstige Gepflogenheit und zu seiner etwas peinlichen Ueberraschung Helene eintrat. Gabor glaubte wahrzunehmen, daß sie auffallend bleich sei. aber er gab sich den Anschein. es nicht zu bemerken, und begann in erheuchelter Unvesangenyeil ngeno eine lustige Melodie vor sich hinzusummen. Gerade weil er sein Gewissen nicht rein fühlte, hatte er sich während dieser fünf Tage mit allerlei fophistischen Scheingründen so hartnäckig zu überreden versucht, semerseits der eleidigte zu sein, daß er sich wirklich von der Berechtigung dieser Auffassung überzeugt hielt, und daß er fest entschlössen war, bei einer etwaigen Auseinandersetzung diesen Standpunkt mit allem Nachdruck zu vertreten. Hatte seine unmännliche Gefügigkeit rn Hele nens praktisch-nüchternen Erwerbssinn ihn die Erfüllung seiner ehrgeizigen künstlerischen Hoffnungen getostet, so wollte er doch wenigstens seine persönliche Freiheit bis zum Aeußersten gegen ihre Herrschgelüste vertheidigen, über deren Vorhandensein die gleichmäß'ge Sanftheit ihres Wesens ihn nicht langer zu tauschen vermochte.

m innersten Herzen beklommen, und darum um so mehr bereit, sich beim ersten Anzeichen eines beabsicktiaten Kampfes trni iiuiuiaujeiiDe: )e,tigteit zu wappnen, erwartete er die Anrede seiner Frau. Und er glaubte über den Zweck ihres Erscheinens genügend orientirt zu sein, als Helene nach kurzem Schweigen sagte: Darf ich fragen, Gabor, wohin Tu heute Acend gehst?" Seit wann hätte ich Dir ein Geheimniß daraus gemacht? Aber Tu solltest es eigentlich wissen. Die Einladung hat ja lange genug offen auf dem Tische gelegen." Gut benn, ich weiß es. Tu willst eine Ballfestlichkeit bei den Jmgarts besuchen." Das ist allerdings meine Absicht. Hast Tu etwas dagegen?" Ich würde Dir sehr dankbar sein, wenn Du Dich entschließen könntest, darauf zu verzichten." Er hörte am Klang ihrer Stimme, daß es ihr nicht leicht geworden war, diese Bitte auszusprechen, und seine natürliche Gutmüthigkeit, die ihn ncch immer fügsam und nachgiebig gemacht hatte gegen jeden ihrer Wünsche, drängte ihn auch jetzt, dem unnatürlichen Zustand dieser letzten Tage einfach dadurch ein Ende zu bereiten, daß er mit liebenswürdiger Heiterkeit ihrem im Grunde ja gar nicht so unbegreiflichen Begehren entsprach. Aber er !.'sann sich noch zu rechter Zeit, daß es dann um seine Autorität und um die Freiheit seines Handelns wahrscheinlich für immer geschehen sein würde, und darum nahm er sich vor, wenigstens dies eine Mal unerschütterlich fest zu bleiden. Eine sonderbare Zumuihuna!" sag-

te er, vorsichtig darauf bedacht, ihrem Blick nicht zu begegnen. Und weshalb sollte ich nicht hingehen? Denn Du mußt doch wohl ganz besonders triftige Gründe haben, eine so beispiellose Ungezogenheit von mir zu verlangen.' Ich möchte den Abend mit Dir verbringen. Gabor! Könnte das nicht für einen einzigen Ausnahmefall als Grund genügen?" Wenn Du es mir vierundzwanzia Stunden früher mitgetheilt hättest gewiß! Aber daß es jetzt für eine Absage zu spät geworden ist, mußt Tu doch selbst einsehen. Ich habe Herrn Jmgart erst heute Nachmittag gesprochen und mit ihm verabredet, daß er V!orgen früh herkommt, um das Portrat semer mochte? in Augenschein zu nehmen, woran mir aus verschiedenen Ursachen außerordentlich viel gelegen iii. cy ronnie micu ano mcyi cmmal mit einem plotzlicyen Unwohlsein herausreden. Und mein Ausbleiben wäre eine Beleidigung, die man im Jmgart'schen Haue mit Recht als unverzeihlich ansehen würde." (5s ließe sich doch wohl ein Vorwand finden, sofern Du nur den Wunsch hättest, meine Bitte zu erfüllen. Und es ist eine sehr herzlicheBitte. Gabor!" Wie er es über sich gewann, auch jetzt noch zu widerstehen, war ihm eigentlich selbst ein Räthsel. Er stellte sich vor, wie hübsch die Versöhnung sein würde, wenn er jetzt ja sagte. Aber dann dachte er wieder an Hertha Jmgart und daran, wie er ihr morgen gegenübertreten solle; und der knabenhafte Trotz, hinter den er sich seit dem Beginn dieser Unterredung geflüchtet hatte, behielt den Sieg. Sage lieber: eine sehr thörichte Bitte. Denn ihre Erfüllung würde nicht nur einen vollständigen Bruch mit den Jmgarts bedeuten, sondern sie ivürde mich wahrscheinlich in dem ganzen Gesellschaftskreise unmöglich machen, dessen Mittelpunkt sie bilden. Und wenn ich Tir zu Liebe bisher die schwersten Opfer gebracht habe, um mir die einträgliche Gunst dieser erleuchteten Kunstfreunde von der Fonds- und der Produkten-Börse zu erwerben, so sehe ich nicht ein, weshalb ich sie jetzt um einer bloßen Laune willen wieder auf's Spie! setzen sollte. Daß man Dich nicht mit eingeladen hat. ist lediglich Deine eigene Schuld, und Du weißt, wie unzufrieden ich damit bin. Aber wenn es Dich langweilt, allein ZU HauZ zu bleiben, kostet es mich nur eine leise Andeutung, um darin künftig eine Aenderung herbeizuführen." Helene machte eine entschieden abwehrende Bewegung. Davon ist nicht die Rede. Ich wünsche jenes Haus nicht zu betreten wünsche es jetzt weniger denn je. Geh' also in Gottes Namen, wenn Dein Herz Dich so unwiderstehlich dahin zieht. Aber vergiß nicht, daß ich heute den Versuch gemacht habe, Dich vor einer Thorheit, wenn nicht vor Schlimmerem, zu bewahren." Wie heftig er sich auch wegen diese? Feigheit zürnte, hatte Gabor doch nicht den Muth, eine nähere Erklärung ihrer letzten Worte zu fordern, deren verborgenen Sinn er ja gut genug verstand. Er fand keine andere Erwiderung, als ein spöttisches Auflachen, und er versuchte nicht, Helene zurückzuhalten, als sie jetzt das Zimmer verlieh. Die Stimmung aber, in der er seine Toile!te beendete, war eine nickts weniger als fesilich-freudige. Und von einem Gefühl der Genugthuung über den erkämpften Sieg war durchaus nichts in seiner Seele. Die Art. wie seine ,xrau 'ihre Niederlage hingenommen, die geradezu hoheitvolle Würde, mit der sie ihm jene letzte Warnung zugerufen, hatten doch einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht. Und seine troki. Hartnäckigkeit würde schwerlich

Stand gehalten haben, wenn Helene noch einmal versucht hätte, sie zu brechen. Aber sie that es nicht, und sie mußte sich wohl in die Küche zurückgezogen haben, um einer nochmaligen Begegnung vor seinem Fortgehen auszuweichen, da er sie nirgends fand, als er langsam und in der halb uneingestandenen Hoffnung auf eine freundliche Verständigung durch alleZimmer ging. So machte er sich denn auf den Weg, ohne sie noch einmal gesehen zu haben. Aber er nahm sich vor, nur kurze Zeit bei den Jmgarts zu bleiben und frühzeitig heimzukehren. War er es auch seiner Manneswürde schuldig gewesen, diesmal seinen Willen durchzusetzen, so lag es doch keineswegs in seiner Absicht, Helene ernstlichen Kummer zu bereiten. Und wenn er zurückkam, konnte er ihr, dem Verlangen seines Herzens folgend, die Hand zur Versöhnung bie-

ten. ohne sich etwas zu vergeben, wie es vorhin durch eine allzu bereitwillige Fügsamkeit der Fall gewesen wäre. Mit solchen Absichten betrat er eine Viertelstunde später das vornehme Haus in der Lennestraße, dessen erstes Stockwerk Herthas Eltern bewohnten. Die lange Zimmerflucht war glänzend erleuchtet, und ein bunter Schwärm geputzter Gäste bewegte sich bereits in den prächtigen Räumen. Die meisten dieser blasirt und gelangweilt dreinschauenden Herren wie der juwelengeschmückten Frauen und Mädchen, die in den kostbarsten und raffinirtesten Toiletten ihre Reize zur Schau trugen, waren für Gabor bereits alte Bekannte. Und auch der sinnenschmeichelnde Luxus des Reichthums, der sich rings um ihn her so hundertfältig offenbarte, hatte den bestrickenden Zauber des Neuen und Unbekannten für ihn verloren. Bis zu dem Augenblick, wo er Hertha gefunden hatte, die anfangs durch irgend eine Ursache in einem anderen Theile der Wohnung festgehalten sein mußte, wollte ihm das alles heute sogar recht fade und inhaltleer erscheinen. Die Unterhaltung, in die ein als Lebemann" berühmter Bankdirektor ihn zu verwickeln suchte, dünkte ihn mit der seichten Geschmacklosigkeit ihrer oft gehörten Scherze als fast unerträglich. Und während sein Blick über die dekolletirten Damen mit den durch hundert Toilettenkünste verjüngten oder verschönten Gesichtern dahinglitt, sagte er sich, daß eigentlich nicht eine einzige unter ihnen sei, die im Ernst einen Vergleich mit seiner hübschen, energischen jungen Frau hätte aushalten tonnen. Auch die hastige. nervöse Art ves vausyerrn, oer iym im Vorübergehen die Hand gedrückt hatte, vielleicht ohne im Moment zu wissen, wen er vor sich hatte, gefiel ihm heute weniger denn je. Und wenn er nicht gewußt hätte, daß er durch sein vorzeitiges Verschwinden irgend eine an seiner Verstimmung ganz unschul dige, junge Dame in peinliche Verlegenheit bringen würde, hätte er vielleicht noch vor dem Beginn der Tafel unauffällig die Flucht ergriffen. Darum, wer diese junge Dame sein würde, hatte er sich noch nicht einmal gekümmert. Er hatte das draußen vom Diener überreichte Kärtchen, auf dem, wie er wußte, der Name seiner TischNachbarin verzeichnet stand, achtlos in die Westentasche gesteckt, weil es ja im mer noch früh genug war, unmittelbar vor dem Beginn des Soupers von seinem Inhalt Kenntniß zu nehmen. Und da ihm unter diesen koketten, leichtlebi gen Frauen, wie unter den beängstigend frühreifen und wcltklugen, jungen Madchen die eine so gleichgiltig war wie die andere, verlangte es ihn vor läufig durchaus nicht darnach, den Schleier des Geheimnisses zu lüften. Eine geraume Zeit schon mußte seit seinem Eintritt vergangen sein, als er endlich der Tochter des Hauses ansich tig wurde. Im lebhaften Geplauder mit einer anderen jungen Dame war Hertha plötzlich ganz nahe bei ihm im Rahmen einer offenen Thür erschienen. 1 . 4"W , . . . i und iyr nnoncr yalle mn einem Schlage seine gelangweilte und gedrückte Stimmung von Grund aus verwandelt. Denn so oft auch ihre Anmuth ihn bereits entzückt hatte, heute fand er sie doch reizender als je zuvor. Und er zögerte nicht, sich auf ziemlich rücksichtslose Art von seinem geschwätzigen Gesellschafter los zu machen, um sie zu begrüßen. Mit einem bezaubernden Lächeln und einem Aufleuchten der Freude in den schönen, ausdrucksvollen Augen reichte sie ihm die Hand. Sie müssen sehr spät gekommen f "in, Herr Sarlo; denn ich habe Sie vorhin überall gesucht." Er küßte die behandschuhten Fingerchen und stammelte eine Entschuldigung. Wie war es nur möglich, daß er vorhin für einen Augenblick in allem Ernst daran hatte denken können, dem Verlangen Helenens nachzugeben! Ich habe nämlich eine große Neuigkeit für Sie," plauderte Hertha in vertraulichem Flüsterton weiter, als ihre Freundin sich diskret zurückgezogen hatte. Eine Ueberraschung und hoffentlich eine angenehme. Aber es muß vorläufig noch ein Geheimniß bleiben zwischen uns beiden. Denn ich habe meinem Papa versprechen müssen, zunächst gegen keinen Menschen etwas davon zu erwähnen." Und doch wollen Sie es mir verrathen, Fräulein Jmgart? Bin ich einer solchen Auszeichnung denn auch werth? Das werden wir gleich sehen." 5aate

ttC lachend. Es wäre allerdings schrecklich, wenn ich mich in Jbnen aelauscht hatte. KommenSie, es brennt

mir auf der Seele. Und wir können uns jetzt vor Tische wohl leichter auf ein paar Minuten unbemerkt fortstehlen als nachher. Höchlich verwundert und ohne auch nur entfernt zu ahnen, was ihm da bevorstehen mochte, folgte Gabor der bebend Vorausschreitenden durch die von gedämpftem Stimmengewirr und einem schier athembeklemmenden Ge misch der verschiedensten Wohlgerüche erfüllten Gemächer. Taß ihre gemeinschaftliche Flucht aus der Gesellschaft unbemerkt bleiben wurde, war freilich eine allzu optimisnsche Voraussetzung Herthas gewesen. Denn von überall her folgten ihnen neugierige Blicke und bedeutsames Flüstern. Aber selbst wenn sie es bemerkt hätte, würde sie dadurch in ihrem Vorhaben schwerlich irre gemacht worden sein. Es war eben ihre Art, dergleichen kleine Verstöße gegen Sitte und Herkommen mit souveräner Gleichgiltigieit zu behandeln. Sie schlug am Ende der Zimmerreihe eine bestickte Sammtportiere zurück und lud mit einer anmuthigen Kopfbewegung ihren auf's Aeußerste gespannten Begleiter zum Betreten des dahinter liegenden kleinen Raumes ein. Das ist mein Allerheiligstes, Herr Sarlo mein Schmollwinkel, in den sonst so leicht niemand seinenFuß setzen darf. Hoffentlich wissen Sie die Ausnähme, die ich heute mii Ihnen mache, nach ihrem ganzen Werthe zu schätzen." Das Gemach, in das sie ihn geführt hatte, war ein mit erlesenstem Geschmack und feinstem Stilgefühl ausgestattetes Boudoir, über dessen zierliche Möbel und zartfarbige Seidentapeten die durch röthliche Gläser abgedämpften, elektrischen Glühlampen nur eine wohlthuend milde Helligkeit breitcten ein Raum, mehr geschaffen für das gelegentliche Einsamkeitsbedürfniß einer mit allen Genüssen des Daseins vertrauten Weltdame, als für die unschuldigen Träumereien einer noch unberührten Vädchenseele. Wie hübsch Sie sich Ihren Schmollwinke! eingerichtet haben, Fräulein Hertha!" sagte Gabor mit dem Ausdruck einer vom Herzen kommenden Anerkennung. Ich habe nie etwas so Allerliebstes gesehen." (5s freut mich, daß er Ihnen gefällt. Aber nicht, um Ihnen mein Mädchenstübchen zu zeigen, habe ich Sie den Freuden der Geselligkeit da drinnen entzogen, hier das war es, was ich Ihnen zeigen wollte. Finden Sie auch das nach Ihrem Gefchmack?" Sie hatte die Schublade eines im Stil Ludwigs des Fünfzehnten aus Rosenholz gearbeiteten Schreibtisches geöffnet und reichte dem jungen Maler eine große Photographie, die Aufnahme eines malerisch am Seeufer Hingelagerten Schlößchens. Ein richtiger Wohnsitz für eine Märchenfee! Das ist der Logo di Como, wenn ich nicht irre." Errathen! Und die Villa ist die unserige. Gestern ist nach langen VerHandlungen der Abschluß perfekt getoordcn, der sie in den Besitz meines Vaters übergehen läßt." Ich gratulire Ihnen von Herzen. Wer in der Lage ist, sich ein solches Fleckchen zu sichern, darf in der That unter die beneidenswerthen Sterblichen gerechnet werden." Ich danke Ihnen! Ja, es ist sehr hübsch, eigentlich noch viel hübscher, als es hier auf dem Bilde aussieht. Wir lernten die Besitzung, die bis jetzt einem etwas spleenigen Engländer gehört hat, im letztenWinter auf unserer herkömmlichen Jtalienreisc kennen, und wir das heißt, ehrlich gesprochen: ich waren so entzückt davon, daß mein Papa schon damals im Stillen den Entschluß faßte. Villa und Park zu erwerben. Der Engländer erklärte auf eine Anfrage, daß er aar nicht daran dächte, sich seines Eigenthums zu entäußern. Aber wenn mein Papa sich einmal etwas vorgenommen hat, weiß er es auch durchzuführen, und das Wort .unmöglich' ist für ihn nicht vorhanden. Gestern überraschte er mich mit der Kunde, daß der Kaufvertrag unterzeichnet sei. den er in etwa acht Tagen als sein Angebinde auf den Geburtstagstisch der Mama legen werde." Ein fürstliches Geburtstagsgeschenk! Ihre Frau Mutter wird einige Ursache haben, sich zu freuen." Sie wird sehr überrascht sein, denn sie ahnt nicht das Mindeste. Und damit diese Ueberraschung, die das Beste an der Sache ist, nicht verdorben werde, habe ich mich zu strengster Verschwiegenheit verpflichten müssen. Daß ich mein GelöbnißJhnen gegenüber breche, muß natürlich seine besondere Ursache haben. Können Sie sie errathen?" Gabor dachte ein wenig nach; dann schüttelte er den Kopf. Ich gestehe, daß mein Scharfsinn mich vollständig im Stiche läßt, Fräulein Hertha!" (Fortsetzung folgt.) Merkwürdiger Richters p r u ch. In der Voruntersuchung gegen Charles Durham in Mount Vernon, Ky., welcher einen gewissen Lawfon getödtet hatte, gab der EountyRichter Lewis jüngst die folgende Entscheidung ab: Der Angeklagte ist entlassen. Lawson beging Selbstmord, indem er sich mit seinem Gewehre nach der Wohnung Durhams begab, um einen Streit zu suchen."

Schweizerrede am Stuttgarter Echillcrdenkmal. Kürzlich machte die vorzügliche L ii z e r n c v Liedertafel anen rkttagigen Erfolg, und fiVmi: reichen Besuch bei den Sanaesbriidorn in Stuttgart. Sie ließ es Mrfi nicht nehmen, am dortigen edlen Schillerdent' mal von Thorwoldsi,'n eine sehr scliöne Zeier zu veranstalten. Der Glaii', Punkt derselben war die berrlichc Rede des Luzerner Schuldirek t 0 r s Eali. Wir theilen daher da Wesentliche daraus mit. Hier ragt, von des gleichen Meister? Hand geformt, die uns den wolilbe

kannten Löwen bei Liizern Ichur, tfruwich Schiller's Standbild. -ar? aer haben es dem ä firmer errichtet. Das Leiblich des Dichters feil unter uns fortleben in diesem Bilde, wie lein (eimae- mit uns fortlebt in sei nen Werken. Wir erinnern uns an Schiller's Iugendjahre. an die Tage der Dunkelheit und Niedrigkeit, wo der von Gott erkorene, werdende Poet als Regimentschirurg hier in 5tuttgart die fesseln eines aufgezwungenen Berilies trnq und bereits der aaine Sturm und Drana einer kom menden großen Zeit seine Prophetenbrüst dnrchtobte. Die Schweizer hs ben eine ganz besonders hervorragen ge und intime Veranlassung, hier hul diaeiid m verweilen, und mmal wir Luzerner. die wir am Gestade eben -'enec- Sees wohnen, der den lokalen Wittelrninft des grofzen Tramas bildet, jenes Sees, dessen luthen, nahe dem Nutli, die ,velspvramide des My thensieins besvülen und die Inschrift wiedersviegeln: Dem Sänger Tells, Friedrich Schiller, die Urtontone. Wir stehen am Denkmal unseres Nationaldichters. Sein Werk, der .Wilhelm Teil", ist unsere schweizerische Nationolhichwnz. Durch den Tel!" ist der Schweizerfreiheit die Smnpatbie der zivilisirten Weit erobert, ist bei der gebildeten Menschbeit da Interesse für unser kleines, aber schönes Vaterland geweckt, ist die Berechtigung unserer Art jedem Em pfänglichen poetisch erklärt worden. Doch wie sollten wir an Schiller's, des Weltenbürgers, Statut? engherzig nur an uns denken und die Thatsache übersehen, daß er das Hohelied der Freiheit der Menschheit als ganzer gegeben, das; er mit seinem tftfchge sang die Freiheit zum sittlichen Be griff erhoben hat, olme den weder Tilgend, nech Fortschritt, weder fernst nochWissenschaft, auch kein lavier küh nes Denken, kein männlich ernite-: Handeln möglich ist? Der Teil" ftnir de darum ouch für des Dichters eigene Landsleute so bedeutungsvoll. Die gewaltigen Vene biefrt ?ramas haben wie kaum andere Deiitsmlands 2täimnc entflammt zum Heldenkämpfe wider den korsischen Eroberer, Attingbailsens 3iintf: Ans Vaterland, ans theure, schließ Dich an!" in von den germanischen Stämmen webl verstanden und seiner Mahnung Mk Eintracht in der Wiederaufrichtttn des ffie'ch nachgelebt worden. Diese geschichtlich verwandte Thatsache wird ewig für uns sprechen, die wir den Stoss zum großen Liede gaben. Lebrt Schiller im Tell", daß Freiheit und Recht geheiligt, daß Blut und Leben für die Erhaltung dieser höchsten Sü ter zu opfern seien, so lehrt andererseits sein Hochherziger Unioersolismus an hundert Stellen, daß ein gemein sames Band alle Menschen mnfchlin ge und zu friedlichem Wirken vereine. Wo staatliche Schranken trennen, bindet ein höheres Prinzip, das keinen Unterschied der Staatsiorni der Rosse ol-ev der Religion kennt. Dieses Weltbürgertbum ist dem wanderlustigen Sckweizer, der Iabr um Jahr so viele Gäste bei sich sieht, sei ne- wegs fremd. Es ist wabr, dnheim regieren wir uns fröhlich selbst nach altem Brauch und eigenem Gesetz." Aber gerne geben wir, mm selbst Gäste, nur d?sem nachbarlichen Boden dem Gefübl der Freundschaft und Verehrung für das sprach- und stammverwandte Württemberger Volk Ausdruck, das neben seinem Schiller und Uhland einen ftepler, einen Robert Mayer, einen Schelling und viele andere groszo Männer von klassischem Werth erzeugte. Schwaben land Schweizerland. Eine kräftige Allite ration verbindet beide Namen. Schöner noch ist das Band, das der gros'.e Dichter, Schwabens Sohn, der Sän ger Tells, zwischen beiden Ländern geknüpft. Nicht um zu danken, schmücken wir dieses Piedestal, nein, um zu huldigen. Auch keinen Trauerkranz legen wir mehr nieder, hundert ahre nach seinem Hingange, sondern ein Gewinde der Freude : denn hier ist kein Grab, hier ist das Leben. Wir grüßen mit unserem Gesänge die Manen des Dichterhelden, der wie ein Heiland den Menschen verkündete das Schöne. Wahre, Große und Gute: wir grüßen den Sänger des Helden iinserer schweizerischen Vä tcrheimatb, des ..Schützen und Erret ters" Wilbelm Tett ? I n Deutschland werden jetzt Erhebungen angestellt, welche denZweck haben, die Arbeitszeit weiblicher Arbeiter von 11 auf 10 Stunden herab zu setzen. Malitiös. Leutnant: Ach was. Sie haben ja niemals Pulver gerochen." Aelterer Herr: Das bitt ich mir auS, noch jetzt habe ich keine Kugel im Leibe." Leutnant: Die haben Sie wahr scheinlich geschluckt!"

Feuer - Signale.

i Pennsylv und Markt 5 English 's Opern-Haus East und 91 Hort 7 Noble und Michlgan 9 31. Jersey u. Kafl A 9 Pine und Ncnb Maet und Pine :i Vermont nahe East '? N. S Spritzenhaus Maff. ve nahe Noble :3 Deiware und Walnuß ,4 N. Jersey u Central A. !S Mass. und Comell Lv Asb und II. Ltraß 7 Park Ztve und 12 Str .4 Columbia undHillfid S Hightand Ave u. P,att Jlllnois und Lt. Ioe ü Pennsylv. und Pratt a Meridian und 11. Str '.d No. s Spritzenhaus i&. nahe Jllinor 26 Senate Ave u. StSla Illinois und Mchigan tß Pesytvania und 14. 9 Senate Ave. und 13. n No. 1 Spritzenhaus Jnd Ave naheMichigan Z2 Mcridlar. und Walnut u California u Lennont 45 Blake und New York 36 Jnd. Av. u. St, Clair Z7 City Hospital Blake und Norty Z Michigan und Agne 41 No. e Spritzenhaus Washington nahe West 42 Gsendorf u Wafy. 43 Missouri u New Aork 45 Meridian u Wasy 16 JllmoiS und Oyio 47 Eapitol Av. u Wash 4 mgan'S PorkhauS 4 Straßenbahn Ställe W. Washington Str öl No. 10 Spritzenhaus JilinoiS u Merrill 62 JllinoiS u Louisiana 53 Welt und Soutb 54 West und McCarty M Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 68 No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMe vi 60 Madiion Av. u Dunlop 1 N 2 Haken Leiterhaut South nahe Delawar, 62 Penn, u Merrill 5 Tlaware u, McCarty 4 aft und SfcCacty 6 New Jersey u. Merrill 7 Birg. Av. u Bradsha 68 East und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 keda, und Elm 74 Davidson u Georgi 75 Engllsh Av. u Pine 76 Shelöy und BateS 7? No, 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Sbelbp H Fletcher Av. u Shelby 81 Market u. New Jersey 2 Telaware und Wash. 3 East u Washington 94 New York u. Davids 35 Taubstummen Anstalt 66 Ver. Staaten Arsenal 87 Cnental und Wash. 89 Frauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenbau Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Scoraia. 33 Meridian und South 94 Pennsylv u. Louisiana 95 Birinv Ave u. Alab. 6 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Ehis ,23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und lt. 126 Landes und 15. 12? Brookside und Juptrer 128 Central Ave und 17. 129 Delawar und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und U. 134 College Ave und 26. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13? Cornell Ave und 13. 141 Aandes und 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 16. 145 UM Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und IS. 148 College Ave uno 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 2. 16S L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Ardcn und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 1? Arsenal Ave und U. 163 Bellesontaine und 23. 169 Park A und ist 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u. M,hiq 214 Illinois und 2. 215 Senate Ao und 1. 21 Pennsvlvama und 24. 217 Mendian und 16. 218 Capital und 2, 21 Brcadway und I. 221 Illino.s und VcLem, 234 No. 14 Spriyenbas Kenword und 30. 235 Iklinoib und 55 Aiinctta und 30. 237 No. 9. pntzfnhnil Udell und Raer 33 Udeil Lad der WorkS 9 Jiabel und 7. 241 Meridian und 24. 24 Illinois u St. Surr, 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut 313 West und 12. 314 Hoard und l. 315 Tordct und Po, 316 Capital Ave und 1 317 Northwestern Ave u2) 818 Gent und 18. 319 Canal und 10. 824 Cerealine Werks 824 Bernont und Lym, 325 BiSmarck u KrandinM 826 No. 29 Spritzenhaus Haugbmlle. 827 Michigan u. Holmes, 328 Michigan u. Concord 841 West und VcJntY 412 Visiourl u. Maryland 413 Misiouri und nyio 415 Capital Ave.. srgio 416 Missouri u Kentucky A. 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E Rimdbaus W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 VileyAveu JDuÄ 425 Wash and HarriS 426 No. 18 Epritzenhaitz W Washington 427 Oliver und Birch 28 Oliver und Osgootz 429 Nordyke und Jork 431 Hadley Ave u. Morris 432 River Ave u. Morris 44 River Ave und Ray 435 Hardmg u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliva 487 No. 19 SpritzenhaZ Morris und Hardina, 4 Howard M 439 Stock 451 ReiSn im Miller 452 Howard und fcce 453 Morris und SUopui 56 Lamberi und Bdu 57 Nordyke Am u. m non Works 512 West und Ray 513 Kentuckh Ave u. Merrib 514 Meridian und Morris 51 Illinois und ansas 517 Morris und Dakota 518 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarry 521 Meridian und Palme 623 Pine un), Lord 524 Maduor Ave u Smcota 26 Meridian und Belt Zlk 62? Carlos und Ray 528 Meridian und Arizona 629 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McCarty 532 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 6! McKernan und Douah, 18 East 4. Lincoln 614 East und Beecher 16 Wrigbt und Sander 17 McCarty ft Beaty 618 New Jersey u ic W 712 Spru und Prospec 713 Sngllsh Ar, u. Laurek 71 State Ave u. Bell R R 715 Shelby und Beech 71 State Av und Orange 718 Oranße und Laurel TM Shelby u. Ct .raae AM 711 Lerington A. u Laurel 728 Fltcher Ave u. Spru 72 State Ave u. Pleasan. 725 Prospitt und leasar.i 72 Orange und Harlan 728 Liberty und Veet 72g Nole und Souch 1? No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Stt 18 Market und Noble 1 Ohio u. Highland 816 Michigan u. Highlant 81 Market u Arsenal v 817 Ost S Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle ShopZ 828 Vermont und Wakott 24 ash. und State Atz. 85 Vadden' kounge KaK 82 Tkn und Dorsey 27 Wash. und Beville At 82 No. 1 Spritzen hau Beville nahe Michig 881 Sou'heaster AiK uni Woodftde. 832 ash. und Dearbor, 834 Soucheastern und Arsenal ves. 56 New York ud Templ 12 Illinois und Varvl. 13 JllinoiS und Market. 914 Penn, und 9 15 Delaware und e Spezial-Siznale. Ersten 2 Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. l-2-l, Feuer aus und Schlauch aufgerollt, z Schlau, Wasserdruck ab. 12 Schlage, 12 Uhr Mittags. Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vom DyurM wacht angegeben da an den betreffende Strafte: kreuzungm keine AlarmkSster anaedracht find. Chicago und der große Nordwefien vi i V mm 15 laska Hawaii PHiliPPine Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. W Bon der Monon 47. Str. Station, Chicago, Ind nur 6 Minuten mittelst elektrischer E nach den Union iehdöfen rreued Lick Spring-8, in dem Orange Countv Hochland. Familien-Hetel anter neuer Geschäftsleituna. Pluto, Proserpi ind Bowle Quellen. Beste Mineralwasser der elt. Zwei Ztigk täglich via ree.,caftle. Ticket-Osftcen : Union Station, Massachusetts Ave nd 26 West Washington Straße. R. P. A I g e o, Distrikt äff. Agent, Indianapolis, Jnd. . H. cDoel, .H.Rock well. Vrks. und Gen. Mgr. Ben-iek iter Frank I. Reed, Aen. Piff. Agent. Chicago, Jll.