Indiana Tribüne, Volume 26, Number 228, Indianapolis, Marion County, 18 May 1903 — Page 5
Jndiana TribKue. 18. Mai 1903
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Personal-Notizen.
Am Samstag Abend, 16. Mai, fanden sich die zahlreichen Freunde und Bekannten des jovialen Bäckermeisters Herrn Franz Gronauer in dessen kosiger Behausung in No. 811 Tacoma Ave. ein, um mit ihm seinen 44. Geburtstag zu feiern. Seine wackere Lebensgefährtin ließ Nichts unversucht, um den Besuchern den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen, und das den Feftgäften vorgesetzte Supper" war vorzüglich. Unter munterem Gesänge und schwungvollen Reden floß der Abend schnell vorüber und die Sonntags-Sonne warf ihre Strahlen bereits über die Stadt, ehe die Ersten den Heimweg antraten. FrauChriftianRi-s von No. 1543 Columbia Ave., die liebenswürdige Gemahlin unseres bekannten Mitbürgers, feierte gestern Abend im engsten Familienkreise ihr Wiegenfest. Herr JuliusGoettling empfing gestern anläßlich seines 37. Geburtstages viele Gratulationen. Am Abe.id wurde derselbe im Hanse seines Freundes, des Hülfs-Marktmeisters Herrn Louis Bauer, No. 621 Peru Ave., in solenner Weise gefeiert.
Eine einige Demskratie mit Keach als Führer da kanns nicht fehlen.
Damen Verein des Socialen Tnrn-Bereins.
Der Damen - Verein des Socialen Turnvereins hat beschlossen, die von dem Damenverein des Nord-incinnati-Turnvereins an ihn erlassene Einladung anzunehmen und dem befreundeten Cincinnatier Vereine am ersten Sonntag im Juni einen Besuch abzu-statten.
College-Tchluftfeiern. Im Grand Opera House findet am Mittwoch Abend die Schlußfeier der Juriften-Schule der Universität von Jndpls. statt, bei welcher Gelegenheit mehr als 50 junge Juristen ihre Diplome erhalten werden. Die Schlußfeier des Jndpls. College of Law wird am 3. Juni gleichfalls im Grand Opera House abgehalten werden. Diese Classe besteht aus etwa 30 jungen Männern.
Grundeigenthums Uebertragungen.
Curtis C. Paddock an Omar L. Noble u. A., Theile der Lots 268 und 269. Morton Place, 21., nahe New Jersey. $5,000. Maud M. Roach an Maggie E. Price, Lot 32, McClintock's 2. Add., $3000. David M. Bye an Leon T. Leach, Theil von Lot 9, Square 26. $1,750. Wm. F. Kühn an Eugene H. Danach, Lot 19, Sorin's Subd., Au ßenlots 175 und 175, Fort Wahne Ave. und St. Joe Str. 8000. Geo. B. Staats u. A. an Curtis C. Paddock, Lot 1. Bruce Place Add., 21. Str. und Central Ave. $15,000. Jos. Helm an Anthony I. Gerftner, Lot 13, Square 3, Lincoln Park. 54000. Andy Kapp an Sarah S. Thompson, Theil von Section 26, Township 17, Range 3, Washington Township. $1900. Sarah S. Thompson an AndyKapp, Theil von Lot 14, Dawson's Addition, Broad Ripple. $1900. Harry Bowser an Mutual Jce Co., Lot 4 und ein Theil von 5, Sq. 25 in Drakes Add.. nahe West 15. Str. und Big Four Railroad. $35,000. Amelia S. Andrew an John Long u. A., Lot 40 in Alvord und Co.'s Subd., ein Theil von College Corner. $4000. Robert C. Rudy u. A. an Schaner.
Theile der Lots 1 , 2 und 3, Fletcher's
Sub., ?rftc Brookfide Add. $1300. James Craig an Alfred M. Brown, Lots 6. 7, 8 und 9, Owen's Nord Indianapolis Add. $16C0.
Das Berliner Handels-Adreßbuch führt als Geschäftsführer der deutschen Oelwerke den Prinzen Hugo v. Hohen-lohe-Oehringen an. Es ist dies das erstemal, daß ein Mitglied des deutschen Hochadels als Leiter eines industriellen Unternehmens erscheint und der Schritt des Prinzen erregt darum unter den Stand.'sgenossen großes Aufsehen. Uebrigens ganz ungerechtfertigte: Weise; denn die Schnapsbrennereien und ähnliche Unternehmungen, die viele der Herren auf ihren Gütern unterhalten, sind sicherlich viel weniger standesgemäß".
Die Vorwürfe, die jetzt dem Staatssekretär gemacht werden, weil er nicht zu Gunsten der Juden in Rußland intervenirt, find sicherlich unge rechtfertigt. Denn er würde sich damit höchstens noch mehr blamiren als mit dem seiner Zeit inRumänien erhobenen Proteste. Daß aber die beiden Dinge an sich so sehr verschieden find, vermögen wir nicht einzusehen. Der Vorwand zu dem Proteste in Bukarest, nämlich der
der unerwünschten Einwanderung",
ist im Falle Rußland's genau so vorHanden. Und es ist ein staatsrechtlicher Irrthum, wenn das Staatsdepartement von der beschränkten Souveränität Ru müniens ein Recht zur Einmengung in die inneren Verhältnisse des Landes ableitet: eine solche steht den Signaturmächten des Berliner Vertrags, niemals aber Amerika zu. Lieber gar keine
Gründe, als solche lächerlichen Aus-
flüchte !
Das Schatzamtsbureau für Sta tiftik hat interessante Thatsachen über die Colonien der Welt gesammelt. Dieselben umfassen zwei Fünftel der Landoberfläche des Globus und sind bewohnt von einem Drittel der Bevölkerung der Welt, oder etwa 500.000,000 Menschen, wovon aber nur 15,000,000 den Ländern entstammen, deren Regierungen die betreffenden Colonien verwalten. Die britischen Colonien sind bevölkert von 350. 000,000 Menschen, die französischen von 56, die nieoerländifchen von 35, die belgischen von iO, die deutschen von 15 und die der Vereinigten Staaten von 10 Million' .
In St. Louis wurde nach der offi
ziellen Feier getüncht. Der Präsident
und sein Gefolge wurden mit Sandwiches regalirt, um die sich eine hungrige Menge balgte. Der Präsident", so heißt es wörtlich in einer Depesche, hielt in der einen Hand ein Käsebrot, das rasch kleiner wurde, während er mit der anderen den hinter ihm stehenden Herren Sandwiches" reichte." So da haben wir's Jeßt wissen wir doch, daß der Präsident der Ver. Staaten einen Sandwich nicht mit beiden Fäusten anpackt und dann genießt, wie einen Wilder im Dime Museum" ein Vogel oder ein Kaninchen verzehrt. Und so ging es durch endlose Spalten. Und das nennt man Erziehung des Volkes, das ist Newspaper Entcrpri!e." Es wird alles gemessen. Wer den längsten Bericht bringt, der ist der tllcht'gste Journalist. Was gesagt wird, und wie das servirt wird, das ist ganz egal, wenn es nur recht lang ist. Ebenso verhält es sich mit unseren Rednern und und unseren Staatsmännern(?). Wer am längsten schwatzt, ist ein Cicero oder ein Demofthenes. Was er sagt, ist ganz egal. Und der Präsident ist ein Staatsmann, wie die Welt nur Wenige gesehen hat, nicht weil er etwas gethan oder nicht gethan hat, sondern well er Botschaften zusammenschustert, die länger find, wie ein moderner, historischer Roman und noch viel langweiliger. (Tex.Vorwärts.) Ehrliche D'i e b e. " Einbre
cher suchten kürzlich eine Lampenfabrik in Berlin heim und stahlen außer werthvollen Schmucksachen und baarem Gelde auch für 13,000 Mark WerthPapiere. Von diesen machten sie indessen keinen Gebrauch, um sich nicht zu verrathen, da sie mit Recht annahmen, daß die Papiere nach Anzeige des Einbruches sofort gesperrt sein würden. Unter diesen Umständen hielten sie es für angezeigt, den für sie werthlosen Theil der Beute dem Befohlenen wieder zuzustellen, und übersandten sie säuberlich in einem Umschlag, aber ohne jede Begleitzeile. Der Bestohlene. der froh war, die große Summe zurückerhalten zu haben, lud nun die
ehrlichen Dlebe" durch em Inserat ein, sich in einem bestimmter. R;staurant eine Tonne Münchener Bier zu holen. Von dieser Einladung machten sie aber keinen Gebrauch, obgleich ihnen Verschwiegenheit zugesichert worden war. Aus einerinmilitärischen Fragen gut unterrichteten Quelle wird mitgetheilt, daß die nächstjährigen Kaisermanöver in der Rheinprovinz abzehalten werden sollen, und zwar w'r den sich an den Manövern die Truppen des 7. resp. 10. und 18. resp. 8. Ar meekorps betbeiliaen. Zpink. O n k e ! (zum Besuch): Deine Tinte ist ja ganz eingetrocknet!" Neffe (Studiosus): Ja. es ist schon lange her, daß ich die letzte Postanwcisung von Dir quittirt habe."
Die Juristen. Kannst Du kochen, Schatz ? Nein, Hans, aber ich kann mit eine? Köchin einen mustergiltigen Mieths-
! kontrakt schließen!"
! l !! l l l 9 ! l !' 'I' V ! '!' l I' l !
Hans, Hof und Pnid
& ch ;. H
Makiaronisuppe. Die Makkaroni werden in siedendem SalzWasser abgekocht, in einen Seiher geschüttet, mit kaltem Wasser abgeschwemmt und. hierauf in kochender Fleischbrühe oder Jüs aufgekocht. Es wird hierzu geriebener Parmesankäse gegeben. Aal in Wein-Sauce. Man schneidet den Fisch in nicht zu kleine Theile, legt ihn Stunde in Salz, wäscht ihn ab. und kocht ihn ganz kurze Zeit in Wasser, welchem man etwas Zwiebel, ein Lorbeerblatt,
etwas Petersilienwurzel, einige Pfefferund Gewürz-Körner beigegeben hat. nimmt ihn, wenn er nur irgend gar ist, heraus, gießt an die Fleischbrühe K.chRothwein, macht eine sämige Butter-mehl-Einbrenne und gibt sie zu der Sauce, und etwas Citronensaft, abgeriebene Citronenschale oder guten Essig. Nach Belieben kann man die Sauce auch versüßen. Sahnenkartoffeln. Eine Scheibe rohen Schinken schneidet man in Würfel, ebenso eine Zwiebel und schwitzt beides in Butter, ohne daß es sich färbt, gibt einige Löffel Mehl dazu, läßt dieses einige Minuten mit durchschwitzen und füllt es mit Sahne auf. daß eine dicke Sauce entsteht, die man mit Salz. Pfeffer und Muskatnuß würzt und einige Zeit langsam kochen
laßt. Jetzt schalt man kleine Kartoffeln recht rund, kocht sie in Salzwasser weich, gießt sie ab und gibt die Sahnensauce durch ein feines Sieb über die Kartoffeln, läßt sie einige Male darin überkochen und servirt sie zu Beefsteak. Zur Darstellung guter Talgkerns eife kocht man das Fett und allmäligen Zusatz von starker Lauge, bis eine Probe des entstandenen Seifenleims auf Glas vollkommen klar erscheint. Dann fügt man zehn bis zwölf Prozent Kochsalz zu und erreicht dadurch bei der Unlöslichkeit der Seife in Kochsalzlösung eine vollständige Gerinnung des Seifenleims zu weißlichen Flocken, zwischen welchen klare Salzlösung steht. Durch das Klarsieden in dem bedeckten Kessel, bis der Schaum oerschwunden ist und nur noch große durchsichtige Blasen aufsteigen, kernt die Seife, zieht sich mehr und mehr zu rundlichen Kernen zusammen und erreicht die erforderliche Befchaffenheit, um in Formen geschöpft werden zu können, in welchen sie erstarrt. Watte im Ohr. Es gibt Leute, die bei der geringsten Erkältung des Kopfes über Reißen zu klagen haben oder die Zähne schmerzlich im Munde fühlen und meinen, sie thäten dem Leiden Einhalt durch das Tragen von Watte oder Baumwolle im Ohr, die sie womöglich mit Spiritus oder Eau de Cologne oder sonst medikamentösen Flüssigkeiten getränkt haben. Der Gehörgang wird durch solche scharfen Mittel gereizt und durch langes Tragen der Watte verweichlicht; die kleinen feinen Drüsen, die zur Absonderung des Ohrenschmalzes dienen, werden in ihrer Thätigkeit geschwächt. Es dient den gesundheitlichen Zwecken durchaus nicht, Watte im Ohr zu tragen, auch wird das SchönheitZgcfühl durch den Anblick des mit Watte verstopften Ohres verletzt. Wie manches ernste Gehörleiden hat seinen ursprünglichen Grund in dieser Unsitte und diesem Mißbrauch. Auch trägt ein falscher Gebrauch des Ohrlöffels zur Reizung und oftmals Zerstörung der feinen GeHörnerven bei. Mittel gegen Keuch-, Blut- und Krampfhusten. Als zuverlässig wirksam gegen Keuch-. Blut- und Krampfhusten wird folgen-
des Mittel empfohlen: Einige weiße
Zwiebeln werden in heißer Asche gebraten, dadurch entwickelt sich ihr scharfer Stoff mehr und ihr Mark
wird breiartig erweicht. Nachdem die
äußere verbrannte Schale entfernt ist. legt man das gedrückte Mark auf ein Stück A:ug; dies Pflaster wird nun so warm als man es vertragen kann, auf
die Herzgrube oder Magengegend oelegt und zwar so, daß das Mark auf der bloßen Haut liegt. Nach dem Erkalten ist es nicht mehr zu verwenden, sondern es muß wieder frischer Brei aufgelegt werden. Bei nicht gefährlichem Husten reicht es hin, diesen Ueberschlag täglich vier bis fünf Mal
zu wiederholen, bei sehr schmerzhaftem Krampfe aber ist eine stündliche ErNeuerung geboten. Bei Kindern hält oft solcher Husten trotz aller Mitte! viele Wochen an; dann hat meist ein veränderter Aufenthalt Wechsel des Zimmers und reine Luft großen Einfluß auf die Genesung. Ueberhaupt ist Lüften eine unumgängliche Not;), wendigkeit, nur hat man hierbei den Kranken vor Zugluft zu bewahren. Tauben an das Feldern zu gewöhnen. Die Tauben werden zunächst auf dem Schlage eingesperrt gehalten und bekommen kein Morgenfutter. Etwa um zehn oder elf Uhr Vormittags thut man alle nicht brütenden Tauben in einen geräumigen Holzkasten, an dessen einer Seite ein leicht und geräuschlos aufzuziehendes Klappthürchen angebracht ist. An dieser ist eine vielleicht 80 Fuß lange Schnur angebracht. Nachdem man ein : ziemliche Menge Weizenkörner oder Erbsen zu sich gesteckt hat. trägt man den Kasten recht weit in's ffeld. stellt
ihn zu ebener Erde und streut dicht um den Behälter herum die Körner auf das Land. Sodann rollt man die Schnur auf und begibt sich, das freie Ende derselben in der Hand, abseits an eine gedeckte Stelle und zieht die Klappe vermittelst der Schnur behütnm auf. Die Tauben werden nun herauskommen und. hungrig wie sie sind, begierig über das Futter herfallen, wenn keine Störung vorkommt. Nach beendeter Mahlzeit werden die Tauben wieder ihrem Schlage zufliegen, wo sie dann ihr Abendfutter erhalten. Dieses Verfahren wiederholt man täglich und wirft die Körner mit jedem weiteren Tage weiter auseinander, so daß die Tauben etwas länger suchen müssen. Nach vielleicht einer
Woche läßt man die Thiere gleich frühmorgens aus dem Schlage, und wenn sie dann kein Frühstück auf dem Hofe erhalten, so werden sie bestimmt den vielleicht Nachmittags vorher mit etwas Körnern bestreuten Platz auf dem Felde aufsuchen und auf diese Weife an das
Feldern gewöhnt werden. Freßunlust der Ziegen. Die Ziegen leiden zu manchen Zeiten an großer Freßunlust, ist doch die Kiesätigkeit" derselben sprichwörtlich geworden. In den meisten Fällen rührt diese Appetitlosigkeit davon her. daß die Thiere sich das Futter verunreinigt haben und nun von diesem angeekelt werden. In solchem Falle ist es am besten, wenn man das ganze Futter auf den Komposthaufen schüttet, das Gefäß sauber ausscheuert und ausbrüht, und ken Ziegen einen frischen Trunk, in welchen etwas Salz gethan ist, vorsetzt. Sind dieselben ausgehungert, so werden sie sich sofort darüber hermachen. Oftmals rührt auch die Freßunlust davon her, daß die Ziegen des stets gleichen Futters überdrüssig geworden sind oder zu viel Futtermehl oder Kleie erhielten. Gewöhnlich hilft in diesem Falle ein wiederholter Wechsel im Futter. Auch Ver-
stopfung kann die Ursache von Freßunlust sein. Dieselbe entsteht häufig dadurch, daß sich das Futtermehl in dem warmen Tränken zusammenballt und im Magen als Klumpen liegen bleibt. Hiergegen helfen einige Löffel reinen Leinöls, die man dem Thiere eingießt, sehr 'bald. Ein ganzer Hering dem Thiere in den Rachen gesteckt, thut ebenfalls gute Dienste. Soll man die Kälber saugen lassen oder sie tränken? In gesundheitlicher Beziehung ist das Saugen besser als das Tränken, weil dabei das Kalb stets Milch von gleichmäßiger Temperatur und unveränderter Beschaffenheit erhalt. Vom wirthschaftlichen StandPunkt aus ist aber dem Tränken der Mrzug zu geben, weil es eine gleichmäßige, nach dem Züchtungszweck geregelte Ernährung und ein leichteres Entwöhnen ist. Bei einer guten Milchkuh verbraucht auch das Kalb nicht sämmtliche Milch; ein thcilweises Zurückbleiben der Milch im Euter beeinträchtigt aber die spätere LeistungsMgkeit der Kuh. Melkt man aber vor dem jedesmaligen Saugen einen oder zwei Striche ab, wie es häufig geschieht, so kann man die dem Kalbe verbleibende Milch nicht mit Sicherheit abschätzen, und melkt man nach dem Saugen, so halten in der Regel die Kühe die Milch zurück; also ist nur bei weniger milchreichen Kühen dem Saugenlasscn das Wort zu reden. Etwas über Schweinem a st. Für die Schweine ist die beste Zeit zur Aufstellung zur Mast, wenn sie ein Alter von sechs bis sieben Monaten erreicht haben. Wenn irgend möglich, füttere man täglich vier Mal, also alle sechs Stunden. Von Wichtigkeit ist jedoch, daß die einmal gewählten Fütterungsstunden pünktlich innegehalten und nicht öfter gewechselt werden. Als Hauptnahrungsmittel gelten wohl in den meisten Gegenden Kartoffeln und Rübengewächse, deren Gehalt an Stärkemehl durch Dämpfen oder Kochen aufgeschlossen werden muß. Natürlich müssen zu diesen Futterstoffen auch noch Kraftfuttermittel gegeben werden. Dazu eignen sich alle
Meblabgänge des Roggens, der Gerste und des Buchweizens, Erbsen, Bohnen und Mais, welche geschroten werden müsien. Das Salzbedürfniß der Schweine ist nur gering und wird im Allgemeinen durch den Salzgehalt der Futterstoffe gedeckt. Größere Salzgaben sind den Schweinen sogar schädlich. Behandlung alter Kirschbäume. So lange der Kirschbaum jung ist, behält er mehr oder minder eine glatte Rinde, wird er aber älter, so bilden sich auf seinem Stamm ebenfalls Borken, gerade wie auf anderen Obstbäumen. Diese Borken darf man aber nicht gewaltsam mit dem Baumkratzer herunterreißen, wie man es etwa bei Birnen- und Apfelbäumen macht; denn bei ten Kirschbäumen entstehen leicht Wunden, die Veranlassung zu dem Gummifluh geben. Will man die Borke entfernen, so darf es nur mit der größten Sorgfält und Schonung der gesunden Rinde geschehen. Arge Verlegenheit. 6 r I f ist t ll e r (das letzte Ka
pitel des Romans, den er eben schreibt, i mÜ. , - V s (
durchlebend): ..onnerwener. uu yuv ich mich aber festgefahren! Von der aanzen Sivve lebt nur noch Schwieger-
mutier und Schwiegersohn und die . . .
Beiden kann ich doch unmogiicy miiun ander verheirathen!"
Gisenvakn - Iuhrplan. leveland, Lincinnati, Chicago Sc St Couis Railway.
C leveland t bedeutet taglich, ausgenommen Sonntag. Abgang New Fort Erpreß tägl 4 40Bm Andersonck B H'b'r Erb ... . 6 45Bm Muncie & FtWayne Exp p. 7 2093m R s k B Lim täglich s. . . . 8 00Rm Cleb k Benton Harbor Exp. 11 10Vm N S B Lim, tägl äs.... 2 55Vm Union City Acc tägl 4 iZm Knickerbocker Sp täglich d & s 6 25m
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