Indiana Tribüne, Volume 26, Number 228, Indianapolis, Marion County, 18 May 1903 — Page 3
Indianer Tribüne, 18 Mai 1903
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Hochgehende Kntrüstnngswogen über die Schandthaten von Kishineff.
Auf einer MafsenverZammlung wird Einschreite der Regierung verlangt. Geldsendungen für die Opfer des Fanatismus. Schlimme Exceffe bei einem Streif in Connecticut. Ausstand in Omaha nähert sich seinem (Jude. Tulloch publizirt vollen Text Anklagen. der Verschiedene davon sind sehr gravi' render Natur. Entrüstungsversammlung. Baltimore, 17. Mai. 3000 Personen wohnten heute Nachmittag einer Massenversammlung in der Mu-fik-Akademie im Interesse der Opfer der antisemitischen Gräuelthaten in Rußland an. Viele hervorragende Männer des Staats und der Stadt waren erschieneu und die Subskriptionen betrugen mehrere tausend Dollars. Den Vorsitz führte Dr. Fabyn Franklyn, Chefredakteur der Evening News" ; als Redner traten Er-Gouver-neur Whyte, Bürgermeister Hayes und Andere auf. Verschiedene Sympathieschreiben drückten das Entsetzen über die Blutthaten von Kishineff aus und die Ueberzeugung, daß die Vereinigten Staaten sich bemühen sollten, solche Scheußlichkichkeiten in der Zukunft un möglich zu machen. Dr. C. Gilman, Präsident des CarnegieInstituts, kündigte an, daß derartige Versammlungen in allen Thei len des Landes abgehalten werden sollen, um durch den Druck der hiesigen öffentlichen Meinung Rußland zur An nähme einer humanen Politik zu zwingen. Unter den Sympathieschreiben befand sich auch eines von Cardinal Gibdons, worin er seine tiefe Entrüstung über die Schandthaten äußert und die Abschlachten unschuldiger Männer. Frauen und Kinder als einen Schlag gegen unsere Civilisation" bezeichnet. Es wurden verschiedene Anträge angenommen, welche die Ver. Staaten auffordern durch ihren Einfluß auf die russische Regierung ein Ende solcher UnMenschlichkeiten herbeizuführen" und welche die Congreß-Mitglieder bitten zu Protestiren gegen die Greuelthaten, welche an den Juden Rußland's verübt werden." FürdieOpfervonKishineff. S t. L o u i s, Mo., 17. Mai. Der in der Nähe von Kishineff geborene Rabbi C. Z. Rosenfeld steht an der Spitze eines St. Louiser Comites, das einen Hilfsfond für die unglücklichen Glaubensbrüder in Rußland sammelt. Rosenfeld hat bis jetzt tausend Rubel, etwa $500, nach Kishineff gesandt. N e w B o r k, 16. Mai. Die Samm. lungen für die verfolgten Juden in Rußland haben bis jetzt etwa $50,000 ergeben, davon kommen $21,500 auf New York. $25.000 wurden an das Hilfscomite in Kischinem telegraphisch gesandt. Bedenkliche Gesetzlosigleiten. B r i d g e p o r t , Conn., 17. Mai. Der Versuch seitens der Beamten der Connecticut Railmay & Lightning Co., ihre Cars heute durch NichtGewerkschaftler bedienen zu lassen, hatte einen Tumult zur Folge, bei dem mindeftens 15 Personen verletzt wurden. Der Sheriff erklärte, noch ein derartiges Vorkommniß würd? das Aufgebot der Staatstruppen unvermeidlich machen. Anfangs, als die Gesellschaft sechs Wagen mit 12 von den gestern hierher gebrachten 130 Streikbrechern bemannte, verhielt sich ' die zahlreiche Menge mehrere Stunden lang ruhig; als aber die erste Car ihre dritte Rundfahrt beendigt hatte und sich vor der Wheeler & Wilson-Fabrik befand, begannen mindestens 1000 Personen ein Bombardement mit Steinen. Zwei Hilfssheriffs sprangen von der Car, um einen der Steinwerfer zu verhaften; als sie ihn bis in die Nähe der Car geschleppt und den Beistand eines Polizeibeamten erhalten hatten, bahnte sich Bürgermeister Mulochill den Weg durch die Menschenmasse und gebot dem
Polizeibeamten den Gefangenen freizu- 1
lassen. Während dieses Porgangs hatte sich dieser selbst aus dem Staube gemacht. Inzwischen ging das Bombardement weiter und einer der Steine traf den Bürgermeister auf den Kopf, eine böse Quetschung verursachend. Als die Hilfsscheriffs darauf das Zeichen zum Weiterfahren der Car gaben, wurde der Steinhagel so dicht, daß sie ihre Revolver zogen und fünf Luftschüsse adfeuerten. Dann erst konnte die Car in den Schuppen gebracht werden. Den übrigen Wagen erging es in derselben Weise. Der Bürgermeister erkannte, daß die anwesenden Polizeibeamten die Menge nicht meistern konnten und er ließ durch den Chef des FeuerWehrdepartements eine Feuerspritze besorgen. Vor dem Wasser wich die Menge langsam zurück. Einer der Streikbrecher, der den Feuerwehrleuten half, wurde durch einen Hieb bewußtlos zu Boden gestreckt. Die Beamten der Gesellschaft machen keine Angaben über die vorgekommenen Verletzungen; es ist aber sicher bekannt, daß jeder der 12 Leute auf den 6 Cars auf die eine oder andere Art verletzt worden ist. Jeder blutete heftig an Kopf und Gesicht. Ein Beamter der Gesellschaft ist ebenfalls durch einen Steinwurf schwer verletzt. Die Streiklage. Omaha, 17. Mai. Der Streik der Gewerkschaftler scheint sich seinem Ende zuzuneigen. Die erste Bresche in den Reihen der Fuhrleute entstand heute, als 25 Angestellte einer der großen Ablieferungsgesellschaften die Rückkehr zur Arbeit beschlossen. Ferner beschloß die Gewerkschaft der Fuhrleute heute, einige den Arbeitgebern anstößige Forderungen zurückzuziehen; doch sollen diese auch eine Herabsetzung der Lohnscala verlangen. Morgen öffnen verschiedene große Restaurants im Geschäftstheil mit Nichtgewerkschaftlern, meist Negern. Die Arbeitgeber haben bis jetzt keine Concessionen gemacht und sie erklären, daß der von den Streikern vorgeschlagene Schiedsgerichtsplan nicht angenommen werde. Tulloch's Anklagen. Washington. 17. Mai. Seymour W. Tulloch, der einstige Cassirer des hiesigen Stadtpostamts, veröffentlichte heute den vollen Text seiner Beschuldigungen hinsichtlich der Verwaltung des Postamts. Die Anklagen sind in einem Briefe an den Generalpoftmeifter Payne enthalten, als Antwort auf des letzteren Aufforderung. Tulloch möge ihm zur Veröffentlichung geeignete Information liefern. Einige der Anklagen werden unverzüglich durch Inspektoren untersucht. In seinem Briefe bemerkt Tulloch. er werde dem Generalpoftmeifter jeden weiteren gewünschten Beistand leisten. Tulloch sagt, bis vor 19 Jahren seien in dem Geschäftsgang zwischen dem Washingtoner Stadtpoftamt und dem Poftamtsdepartement keine UnregelMäßigkeiten vorgekommen; von da an aber sei ein System der Verschwendung, das sich namentlich in Bewilligung von Reise- und anderen Auslagen ohne die üblichen Departementschecks äußerte, eingerissen. Aus diesem Grunde sei auch er. der ein Hinderniß bildete, im Juni 1899 vom Amte entfernt worden. cacodem iimom eine Reihe von Fällen verschwenderischer Anschaffun gen, darunter für Portorico Mobiliar zu ausnahmsweise theueren Preisen, angeführt und sich des Längeren über die Unregelmäßigkeiten bei der Einführuna von Privatpostkäften an den Wohnungen in Washington ergangen, geht er zum Favoritismus" bei ErNennungen über. r fuyrt yiervel den Fall von Oliver H. Smith aus Muncie. Ind., an, der ein intimer Freund des ersten Hilfsgeneral-Postmeisters P. I. Heath gewesen sei. Letzterer habe Nov. 1897 an den Washingtoner Postmeister geschrieben, daß er ihm jährlich $600 bewilligt habe, um Smith innerhalb seines Dienftkreises als Arbeiter zu beschäftigen. Smith werde in doppelter Kapacität" fungiren, indem er sowohl den Clerks wie den Briefträgern zu helfen habe. Es werde deshalb auch die freie Ablieferungs - Abtheilung für Smith täglich $2 bewilligen, um Fahrgeld und Gelegenheitsausgaben zu decken. Heath fügte bei, es sei der Herr, 'dessen Ernennung der Poftmeifter .wiederholt gewünscht" habe, wie er überhaupt Ausdrücke ..Auf Ihr Er. suchen" etc. häufig bei Personen be-
nützte, die dem Poftmeifter völlig un-
bekannt waren und für deren Dienste er keinerlei Verwendung hatte. Am 15. Dtt. 1897 schrieb eaib. daß Smith zur Hilfe bei der Reparatur! und beim Anstreichen von Straßenbriefkästen bestimmt morden sei und' dafür vom Bureau des Postamts täg- j lich $2, am 23. Nov. beginnend, zu j oezieyen habe. Tulloch fugt bei, daß Smith somit von verschiedenen Bewilligungsstellen zweifache Bezahlung erhalten habe und daß diese verschiedenen Dienstpflichten von Niemand gleichzeitig hätten ausgeübt werden können. Smith habe bei jeder seiner Obliegenheiten nur sehr wenig gethan. Am Schlüsse beschuldigt Tulloch den hiesigen iPostmeiftcr Merritt des Nepotismus und behauptet, er habe eine namhafte Summe aus den Einkünften des hiesigen Postamts für die Zwecke seines Haushalts benutzt. Hay in schwieriger Lage. Washington, 17. Mai. Im Staatsdepartement ist man über die Judenverfolgungen in Rußland entrüstet. Es wird behauptet , die Hände Staatssecretär Hay's seien gebunden, weil unter den Opfern keine amerikanischen Bürger waren. Deshalb könnten die Ver. Staaten in der Sache Nichts thun. Die Note, die vor einiger Zeit wegen der Bedrückung der Judelr in Rumänien an die europäischen Cubinete ge richtet wurde, könne nicht als Präcdenzfall aufgefaßt werden. Rumänien sei durch Vertrüge mit anderen Mächten gebunden, die Juden in seinem Gebiet gerecht zu behandeln und Secretär Hay häte deshalb an jene Mächte eine Note schicken können, in der auf die Bedrückung der Juden aufmerksam gemacht werde, besonders da die Jnteressen der Ver. Staaten in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Rußland jedoch sei eine souveräne. durchaus unabhängige Macht. Diese Auffassung befriedigt jedoch keineswegs hiesige einflußreiche Juden. ie fragen, wie unser Staatsdepartement zahlrelche Proteste gegen die BeHandlung der aufrührerischen Cubaner an Spanien richten konnte, wenn es nicht gegen das Hinschlachten harmloser Juden iu Rußland Protestiren könne. Sie werfen der Regierung vor, daß sie unter dem Einflüsse politischer Agitatoren zu Gunsten der Cubaner intervenirte, lange ehe die Maine" zerstört wurde, und daß dies ein genügender Präzedenzfall für einen, wenn auch milden, Protest bei Rußland sei. Säkular-Feier. C h i l l i c t t h e, O., 17. Mai In dieser Woche wird der 100. Iahrestag der Aufnahme Ohio's in die Union mit einem ausgedehnten Pro, gramm gefeiert. Alle noch lebenden ehemaligen Gouverneure, sowie die Senatoren Foraker und Hanna, Ohio's Vertreter im Conare. werden anwesend sein. Chillicothe war früher die Staats Hauptstadt. L afayette Monument. New N o r k . 17. Mai. Das Piedeftal für das Lafayette-Denkmal, welches durch amerikanische Schulkinder in Paris errichtet wird, ist vollendet und geht in diesem Monat nach Frankreich ab. Die Arbeiten stehen unter Leitung des hiesigen Architekten Hastings; im Juli setzt Bildhauer Bartlett sein Modell einer Reiterfigur auf das Piedestal auf. Die Einweihung ist auf Juli 1904 geplant. Berüchtigter Mörder gefangen. Norton, Pa., 17. Mai. Clifton Branham, 42 Jahre alt, seit Jahren einer der berüchtigften Desperados des Blaugras-Staates, wurde zu White House, einer Bahnstation, von Sheriff Abe Littke von Floyd Co., und einer Posse von 10 Gehilfen überrascht. Es kam zu einem Kampfe; Branham wurde verwundet und mußte sich ergeben. Branham hat wenigstens 20 Menschen auf dem Gewissen. Seine letzte Schandthat beging er in der Cockrell Hargis-Fehde in Breathilt Co., als er vor 3 Wochen den bejahrten Henry Moore aus dem Hinterhalte erschoß. Kirche vom Blitz getroffen. B e l o i t, Wisc., 17. Mai. Während des heutigen Gottesdienstes schlug der Blitz in die Methodiftenkirche zu Rockton, Jll. Drei Personen erhielten schlimme, aber nicht lebensgefährliche Brandwunden. Die Kirche blieb unbe-schädigt.
Der Präsident. Y o s e m i t e . Cal.. 17. Mai. Der Präsident campirt heute Nacht mit John Muir in der Nähe der Bridal Veil - Fülle, nachdem die Gesellschaft Nachmittags von den Nec-nal-Fällen aus bei den Glücklichen Inseln angelangt war. Kurz vor 4 Uhr näherte sich der Präsident dem SentinelHotel, wo ihn Präsident Wheeler u. A. begrüßten. Der Präsident, der im Chaki-An-zug und Armee-Hut war und ein staubedecktes Taschentuch um den Hals gewunden hatte, erzählte dann von dem Schneesturm der gestrigen Nacht. Er ritt dann mit Muir und Wheeler nach dem 200 Fluß aufwärts liegenden Jorgensen Atelier, wo sich ihnen Herr Jorgensen anschloß. Nach dem Frühstück hielt der Präsident einen kurzen Empfang ab und ritt später allein durch die Straße des Dorfes Vosemite. Ein kleiner Knabe
rief Hello Teddy", worauf der Präsi dent sein Pferd anhielt und dem Jungen eine Lektion über Manieren ertheilte, die er nicht so bald vergessen wird. Dann ritt er zum Lagerplatz weiter. Phil. - ProvinzCayagan. Washington, 17. Mai. Das Bureau für Insel - Angelegenheiten, Kriegsdepartement, hat den Jahresbericht für 1902 des Gouverneurs Gonazga von der Provinz Cayagan, P. I., erhalten. Nach demselben herrschte in der Provlnz, bie iin äußersten Norden der Insel Luzon liegt, seit Einführung der Civil-Verwaltung im Jahre 1901 vollständige Ruhe und Ordnung. Die Prosperität sei durch Rinderseuchen beeinträchtigt worden, ferner durch Ueberschnzemmuugen, durch eine BlatternEpidemie und vor allem die Cholera, die, ohne große Verheerungen anzurichten, doch auf die Bevölkerung psychisch sehr niederdrückend gewirkt habe. Diese Unglücksfälle im Verein mit dem Darniederliegen des Tabakbaus, dem Hauptprodukt des Bodens, haben die Bewohner der tabakpflanzenden Distrikte der Provinz in eine jammervolle Lage versetzt. Der Bericht empfiehlt die Einführung amerikanischer Lehrer und die Errichtung höherer Anstalten für Landwirthschaft, Künste und Handel in der Provinzial-Hauptstadt. Mysteriöse Leiche. W a r s a w, Ind., 17. Mai. Clyde Kyle und Frank Miller fanden heute während des Fischens im Tippecanoe Flusse die verstümmelte und theilweise entkleidete Leiche eines Mannes. Rumpf, Beine und Kleider lagen in einer Holzkiste, deren Deckel theilweise weggespült war. In der Nähe fanden sich im Wasser Kopf und Arme. Die gut conservirte Leiche konnte bis jetzt noch von Niemand identificirt werden. Von Warfaw wurde Niemand als vermißt gemeldet; Polizei und Co roner glauben deshalb, daß die Leiche von auswärts gebracht und in den Fluß geworfen wurde. JähesEnde. Chicago, 17. Mai. Frau Mary Beegan aus L afayette, Ind., wurde heute Abend durch eine Halstead Str. Car getödtet. Als sie absteigen wollte, gerieth sie unter einen Straßenbahnwagen von entgegengesetzter Richtung und wurde noch fast 100 Fuß weit ge schleppt. Keine Aenderung. Denver, Colo., 17. Mai. Die Streiklage ist unverändert. Der einzige Weg zur Schlichtung scheint im Eingreifen der staatlichen Schiedsbe Horde zu liegen. Die Buchdrucker-Gewerkschaften sollcn verschiedenen Verlegern, die auf Seite des Bürgerbundes stehen, mit Anschluß an den Streik gedroht haken. Base-Ball. American-Association. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Toledo, 17. Mai. Toledo 00020000 13 nd'vls 30020030 0 8 Kansas City, 17. Mai. Kansas City.. 01010000 02 Milwaukee ...1301003008 St. Paul, 17. Mai. St. Paul.... 30000000 3 Minneapolis. . 000001000 1 Louisville, 17. Mai. Louisville ....20310100 512 Columbus ...02020040 210
The Victor.
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Ecke Noble und St. Clan Stt. Ich erlaube nur meinen freunden und Bekannte anzuznge. daß ich unter dem Namen "The Victor" an obengknanntem Platze eine in jeder BieHu erste lasse irthschast eröffnet Habe. i Wird mein Bestreben sei, ein iv jeder e,iednn syettable Hau zu führen und an meine eschäfttz srennde. bei coulanter Bedienung, die besten Qual taten an importirten und einbeimiftche eine. Liaubren. igarren. Bier, etc. zu verabreiche. wird mir ,, Ehre gereichen. Sre in meinem zetzig, n Lokale begrübe zu können . chwngtvok HENRY VICTOR. Fritz's I Neue Wirthschaft 1 918 Oft Washington St, Telephon, lt. Main 25. Die besten Weine, Liquöre und Ciaarren. Nur Union Waaren wer X den von mir verkauft. Big Four Bahn ...Ercursionen... Sonntag, 24. 2at. 81.25 incinnati u. zurück $LM Spezialzug der in keiner Richtung anhätt, verläßt den Indianapolis Union Bahnhof um 7.00 Uhr Morgens ; Rückfahrt von Cm cinnati 7 Uhr Abends. Terre Haute $1.00 Greencastle 75c Rundfahrt. Abfahrt von hier 7 Uhr Morgens ; Rückfahrt von Terre Haute 7 Uhr Abends. H. M. Bronson, A. G. P. A. mm union SURETY CO. von Indianapolis. Liefert Bürgschaften irgend welcher Art. Hugl, Tougheeth, Präsident. FudoruA . Johnson. Sekrellr. 209-218 Lemcke Buildwg. Phone Main solo ; Neu 154. Dr. J. A, Sutcliffe, Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin, und Rectum Krankheiten. Office : 155 Oft Market Stt. Tel. 941 O ftce-Stunden : 9 bt 10 Ubr Bm. ; 9 bil 4Uhr 9t Zu vermiethen ; Zimmer im Majestic :: Gebaeude z rednzirien Preisen. DaS feinste Office-Gebäude in der Statt Sollftändig feuersicher. Schnelle Fahrftühl und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei Gregor & Appel, Agenten, für die Jnd:anavoliS Gas So. Coul, Cote i Co. Jneorporirt.) Ohw Jackson $4.50 per Tonne. Jndiana Jackson S3.50 per Tonne. H. RABE - - - Präsident. eue Phone 9291. Altes (Main) 1160. Deutsche Buchhandlung. fforl ingvank. Virginia Ave.. 34. lVemdroke rcade.)
