Indiana Tribüne, Volume 26, Number 227, Indianapolis, Marion County, 16 May 1903 — Page 4
Jnoiana Lridune, 16 Mai 1908.
Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utenberg Indianapolis, Ind.
Harrq O. Thudium Präsident Geschäfts local: 5Zo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die Streik-Epidemie Wir glauben nicht irre zu gehen, wenn wir das jetzt überall im Lande grasstrende Streikfieber auf den von dem nun notorius gewordenen Parrn erklärten Vernichtungskrieg gegen die Unionen zurückzuführen. Als der ökonomische Knownothing seine berüchtigte New Orleans Rede hielt, in deinen er den Arbeiterorganisationen den Fehdehandschuh hinwarf und einen engen Zusammenschluß aller Arbeitgeber anregte um die Gewerkschaften zu vernichten, war wohl selbstverständlich, daß die Gewerkschaften sich nicht dabei beruhigen würden müßig zuzuschauen, bis der enge Zusammenschluß der Arbeitgeber erfolgt und der erklärte Vernichtungskrieg begonnen sein würde. Der hirnverbrannte Fanatiker, dem leider die Oeffentlichkeit zu viel Aufmerksamkeit geschenkt hat, ist in erster Linie für das feindselige Gefühl das die Gewerkschaftler jetzt zeigen, verantwortlich. Seiner Anregung ist es in erster Linie zuzuschreiden, daß die Unionen flch nicht auf gütliche Vermittelung, die Herr Parry als unwürdig erklärte, so bereitwillig einlassen wollen, wie vor der Brandrede. Man kann von den Gewerkschaftlern nicht verlangen, daß sie auf eine derartige Herausforderung, die leider durch die Wiederwahl Parry's zum Präsidenten des Fabrikantenbundes von diesem indoffirt wurde, nicht reagiren. Es ist zu bedauern, daß dem Manne Gelegenheit gegeben wurde, seine Brandrede zu halten, bedauerlich, daß sie so weite Veröffentlichung fand. Man hätte seine Feudalideen ganz einfach verlachen sollen und ihn mit der dreispitzigen Schellenkappe anstatt der Präsidentenwürde des Fabrikanten-Vereins bekleiden sollen. Es ist nicht zu verkennen, daß viele der jetzt herrschenden Streiks gänzlich ungerechtfertigt sind und nur dem bösen Blute, das die Drohungen Parry's verursachten, zuzuschreiben sind. Der gute Mann hat in den Wald hineingerufen und jetzt schallt es donnernd in die Ohren der Industriellen zurück. Leider ist gerade der Uhrheder des bitteren Gefühls von den Wirkungen am wenig' fien betroffen. Er braucht in seiner Werkftätte nur Maschinenhände", aber keine geschickten Arbeiter. Knaben können sei Arbeiten verrichten, und er findet Männer, die für Knabenlohn zu arbeiten gezwungen sind, weil sie kein Handwerk erlernten. Die Idee der gütlichen Vermittelung betreffs Löhnung und Arbeitsstunden hatte überall bei vernünftigen Arbeit gebern und Gewerkschaftlern Eingang gefunden. Von Parry's Hetzreden angesteckt, wurden beide Theile dahin ge bracht, diese vernunftgemäße Lösung ihrer Differenzen bei Seite zu setzen. Daß diese Herausforderung der Ge werkschaften ihrerseits nicht unbeantwartet gelassen werden würde, war zu erwarten. Die zahlreichen Ausstände, bei denen gütliche Schlichtung zurückgewiesen wurde, sind diese Antwort. Das geht aber zu w:it, ist der Ruf einiger Friedensfreunde und verlangen die Einsetzung eines Kollegiums von Unparteiischen zur Schlichtung der Differenzen. Sie vergessen, daß der Fabrikanten-Verein durch Endosfirung der Parry'schen Beschlüsse sich im Princip gegen jede Schlichtungsbehörde er klärt hat. Daß der Arbeiter des 20. Jahrhunderts dasselbe Recht hat, günftige Konjekturen auszunützen, wie der Fabrikant, ist selbstverständlich, daß man den Kampf des Gewerkschaftlers gegen billige Arbeit als Brotneid, den Kampf zwischen zwei Fabrikanten um ein Absatzgebiet aber als legitime Koncurrenz bezeichnet, ist Thorheit. Es ist Sache, ja Pflicht der vernünftig gesinnten Fabrikanten, durch weise Mäßigung den Arbeitern gegenüber und Verdammung der Parry'schen Herausforderung dem Hader ein Ende zu machen und freundliche Beziehungen mit den Gewerkschaftlern anzubahnen. Wie sich der gemäßigte Gewerkschaftler bemüht, das radikale Element im Zaume zu halten, so sollten die Arbeit-
geber in ihren Kreisen die Radikalen der Führerschaft entkleiden. Nach Parry'scher Idee handelt es sich um Streit zwischen Intelligenz und Muskel, daß die Intelligenz nicht auf seiner Seite zu finden ist, zeigt er durch Predigen von Gewaltmaßregeln, auf die sich sonst nur Muskelhelden beschränken. Leider wird durch die gezeigte Unversöhnlichkeit dem zu radikalen Arbeiterelement die Gelegenheit geboten, die es so lange suchte. Hoffen wir, daß es den gemäßigteren gelingt ihre vernünf tigen Ansichten geltend zu machen, und daß t:x patriotische Arbeitgeber, der induftriellen Frieden im Lande wünscht, die Herausforderung gegen die Gewerkschaftler als unsinnig erklärt und das Entgegenkommen zeigt, welches für friedliche Erledigung der Differenzen nöthig ist. Unser Gemeinwesen hatte glücklicher weise bislang unter der Streikepidemie nicht fühlbar zu leiden, ein Beweis, daß die Mehrzahl unserer Industriellen sowie der Arbeiter vernünftig und gemäßigt denkt.
Während des jüngst in Washing ton abgehaltenen Verhandlungen des Aerzte-Kongresses kam die Methode des berühmten Wiener Chirurgen Dr. L orenz zur Discusfion. Der chirurgischen Abtheilung wurde der im Nsvember v. I. von dem großen Orthopäden am Klumpfuß operirte kleine Eharles Willet vorgestellt. Obwohl der Fall außerordentliche Schwierigkeiten darbot, war die Operation ein vollständiger Erfolg. Im Gegensatz zu der allgemeinen Er Wartung waren die Kritiken an Dr. Lorenz' Methode ziemlich milde, obwohl einige übereifrige Aeskulapsjünger ihre Vorwürfe nicht sparten. So wurde behauptet, daß die an der kleinen Lolita Armour vollzogene Operation, deretwegen der Wiener Professor nach Amerika gekommen war, keineswegs die Chancen für vollständige Genesung biete. Die Diskussion ergab jedoch die eine Thatsache, daß Dr. Lorenz Bekritler in der Minderheit waren. Auch in der orthopädischen Abtheilung des Kongresses wurde seine Methode besprachen. Dr. A. I. Steele aus St. Louis citirte den Fall eines Z.jährigen Knaben, der nach der Operation durch Dr. Lorenz an Meningitis gestorben war. Er schrieb den Tod nicht direkt der Behandlung zu. meinte aber, daß die blutlose Chiurgie gewisse Cautelen bedinge. Dr. H. Auguftus Wilson vom Jefferson Hospital in Philadelphia übernahm Dr. Lorenz' Vertheidigung. Da sich in dem Hospital 23 von dem österreichischen Orthopäden behandelte Kinder befinden, fiel sein Wort schwer in die Wagschale. Dr. W. M. L. Koplin von Philadelphia berichtete von dem Fall eines sieben Jahre alten Mädchens, daß nach der Lorenz'schen Operation gestorben war. Zum Schlüsse gab Dr. E. H. Bradford aus Boston seiner großen Bewunderung für den Wiener Arzt Ausdruck, obwohl er, wie er sagte, seine BeHandlungsweise nicht liebte. Dr. Loren; verdiene den Dank Aller, weil er seine Methode hier Allen zugänglich gemacht habe. Den Bekritlern des großen Mannes, nach dessen praktischen Erfolgen rufen wir die Worte zu : Hinweg, hinwcg und tummle Dich, ich wittere Theorie Nichts ist so dumm und widerlich, wie ein gelehrtes Vieh. Pennsylvania Bahnen 81.25 Madison und zurück $1.25 Sonntag, 17. M a l. Der Zig verläßt Indianapolis um 7:30 Uhr Vormittags. Rückfahrt von Madison um 5 Uhr Nachmittags. Vandalia Bahn S1. 00 Terre Haute und zurück $1 .00 75c Greencaftle und zurück 75c Sonntag, 17. M a i. Abfahrt von Indianapolis morgens um 7:25 Uhr. Rückfahrt von Terre Haute des Spezialzuges um 7:25 Uhr Abends. S1.25-Eincinnati u. zurück-81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 17. Mai. Special.Schnellzug, nur in Rush ville, ConnerSville und Hamilton an haltend, verläßt Indianapolis um 7.15 Uhr Vormittags; Rückfahrt von Ein cinnati um 6 Uhr Abends. Ehester Park. The Lagoon, Coney Island und alle Vergnügungsplätze in Cincinnati find jetzt offen. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. Jlls. Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A.
Ein heißer Kamps Wird heute Abend in der Masonic Halle ent brennen. - James L. Keach hat die Mehrheit der Precinct-Comitemitgiieder auf seiner Seite, doch versuchen seine Gegner Alles, um seine Ermählung zum Comite Vorsitzer zu verhindern. ExMahor Taggart hilft persönüch mit.
Bis letzte Mitternacht beschäftigte sich die Wahl-Commission im Demokrat. Stadtcomite - Hauptquartiere mit der Untersuchung der Fälle von unentfchiedenen oder angeblich zweifelhaften Abstimmungen in verschiedenen Precincten bei den Primärwahlen am Donnerstag. Um Mitternacht mochte dann Secretär Alb. Sahm vom Comite bekannt, daß die Commission in den 16 Fällen wie folgt entschieden habe: 3. Ward 6. Prec. Keine Wahl. 4. Ward 10. Prec. Keine Wahl. 6. Ward 8. Prec. Robert Davidson erwählt. 6. Ward 11. Prec. Billy Foor erwählt. 7. Ward 4. Prec. Orin S. Hack erwählt. 7. Ward 13. Prec. 0. H. Smith erwählt. 8. Ward 3. Prec. Jos.H.Schaub erwählt. 9. Ward 8. Prec. I. E. Shea erwählt. 10. Ward 3. Prec. I. I. Curren erwählt. 11. Ward 6. Prec. Jos. Perkinson erwählt. 11. Ward 8. Prec. Keine Wahl. 12. Ward 1. Prec. James FitzPatrick erwählt. 14. Ward 8. Prec. Albert Boß erwählt. 15. Ward 4. Prec. Patrick Hoolihan erwählt. 15. Ward 5. Prec. Keine Wahl. 15. Ward 6. Prec. - Keine Wahl. Dieses waren die Precincte, in welchen Contefte angemeldet, resp. Stimmengleichheit angemeldet worden wa ren, allein es waren nicht alle solche Precincte berücksichtigt. Z. B. wurde der 10. Precinct der 8. Ward gar nicht verrechnet. Dort war ein Keach-An-Hänger der rechtmäßig erwählte Pre cinct-Comitevertreter. Bis um Mitternacht waren die Resultate aus allen 204 Precincten, ausgenommen 1, einberichtet worden und konnte nach Verkündigung der obigen Entscheidungen Keach zum Mindesten 130 aus 204 Comitemitgliedern für sich beanspruchen. Vors. Fanning vom Stadt-Comite lehnte es ab, Angaben über die numerische Stärke der Kern- und Keach-Ver-treter zu machen und erklärte nur, der Conteft sei ein sehr scharfer. Nichtsdeftoweniger bereifte gestern Nachmittag schon Ex-Mayor Taggart per Buggy die ganze Stadt, um dic erwählten Precinct-Comitemitglieder persönlich zu besuchen, ihnen die Hand zu schütteln etc. Keach hat gesiegt, doch steht zu erwarten, daß er in der heute Abend in der Masonic Hall stattfindenden Convention behufs Reorganisation des Stadt-Comites auf das Heftigste bekämpft werden wird. Ehe die Wahl-Commission sich letzte Nacht vertagte, nahm sie eine von Mitglied W. W. Spencer eingereichte Resolution an, des Sinnes, daß in allen Fällen, wo Stimmengleichheit in den betreffenden Precincten herrschte oder wo keine Wahlentscheidung stattfand, Vcanzen bestehen sollen, sowie daß diese Precincte in der Convention nicht zur Abstimmung berechtigt sein sollen. Auf Keach's Antrag wurde dem Vorsitzer Fanning vom Comite für seine unparteiische Entscheidung in allen Fällen und gerechte Leitung der Verhandlungen über die Abstimmung etc, ein Dankesvotum durch Erhebung von den Sitzen gezollt. Glücklich davongekommen. Frank Kemble, ein in No. 224 Süd Senate Ave. wohnhafter Bauschreiner, stürzte gestern Nachmittag gegen 4 Uhr an einem Neubau an Ritter Ave. und Washington Str. vom Gerüste herab und zog sich schmerzliche, nach Ansicht des Dr. Thompson aber nicht gefährliche Kopfwunden und eine Handgelenk Verletzung zu. Er wurde heimge' schafft. v Großes Erössnungsfest am Sonntag, den 17. Mai, im Germania Park Konzert, Mannerchöre, Massenturnen, Tanzmnfik u. s. w. Man versäume nicht, die Mitgliedschafts-Karten mit-zunehme.
C8kimo-DeNkatessen. Allerlei kulinarische Genüsse bei den Grönländern.
Sinfaie Kochkunst uö der Tveifkare der rvnlänser Ti durstige agd om pott a la Sökimo Wozu alt Hosen gut siud Natürliche Gabel. Ueber Kochkunst und Leckerbissen bei den Eskimos läßt sich der berühmte Polarforscher Frithjof Nansen folgendermaßen vernehmen: Ein auffallender Zug im täglichen Leben des Grönländers ist, daß er bestimmte Mahlzeiten nicht kennt. Er ißt, wenn er Hunger verspürt, falls nämlich etwas zu essen da ist. Die Seehundsfänger nehmen oft den ganzen Tag nichts zu sich. Sie können sehr lange fasten, vertilgen dafür ein ander Mal auch erstaunliche Mengen Fleisch, Speck, Fisch etc. ' Ihre Kochkunst ist einfach und leicht zu erlernen. Fleisch und Fische werden theils roh oder gefroren, theils gekocht oder gedörrt verzehrt. Auch läßt man das Fleisch oft eine Art Fäulniß- oder Gährungsprozeß durchmachen; es wird dann ohne weitere Zubereitung gegessen. Ein derartiges, sehr beliebtes Gericht sind verfaulte Seehundsköpfe. Der Speck von Seehunden und Walfischen wird am liebsten roh verzehrt. Er schmeckt, namentlich frisch, ganz gut und hat einen süßlichen, allerdings auch ein bischen weichlichen Geschmack, der an Sahne erinnert, ohne eine Spur von Thranbeigeschmack zu besitzen. Dieser stellt sich erst ein. wenn man den Speck kocht oder brät und wenn er ranzig wird. Es gibt freilich Leute, welche glauben, daß der Eskimo gewohnheitsmäßig ausgeschmolzenen Thran zu trinken pflegt. Diese Annahm ist irrig, obgleich sie dies Labsal allerdings nicht immer verachten, wenn es sich ihnM bietet. Unsere Magd sah ich regelmäßig einen Schluck oder zwei aus der Lampe trinken, wenn sie diese Morgens putzte oder füllte und es schien ihr recht gut zu bekommen. Sie lieben übrigens ein Kompott aus Engelwurz und Thran, das folgendermaßen zubereitet wird: Ein Frauenzimmer kaut Speck, spuckt den Saft auf die Stengel und fährt damit so lange fort, bis sie, ihrer Meinung nach, genug bekommen haben. Tiefe eingemachten Stengel müssen eine Zeitlang stehen, worauf sie aus der Sauce genommen und mit großem Appetit als Nachtisch gegessen werden. Die Grönländer hatten ursprünglich folgende Vegetabilien: Engelwurz, Löwenzahn, Sauerampfer. Krähenbeeren und verschiedene Tangarten. Eine ihrer größten Delikatessen ist der Inhalt des Nennthiermagens. Wenn ein Grönländer ein Rennthier erlegt und nur wenig davon mit nach Hause nehmen kann, wird er ihm den Magen ausschneiden. Daß sie letzteren so schätzen, erklärt sich wohl daraus, daß sie der Pflanzennahrung bedürfen, und es ist ja auch Primawaare, die der Feinschmecker Rennthier sich von dem feinsten Grase und Moose aussucht und die dann im Magen eine Art gestovten Gemüses mit scharfer, außerordentlich pikanter Magensaftsauce gibt. Ein anderes Eskimo-Gericht ist das Eingeweide der Schneehühner. Hier halten sich die Grönländer nicht nur an den Magen, sondern auch die Gedärme mit ihrem ganzen Inhalt werden im Handumdrehen hinuntergeschluckt. Den Rest des Schneehuhns verkaufen sie an einen Händler. Als wir einmal mit dem Grönländer Joel auf einem Jagdausfluge waren, nahm er eines Tages alle unsere erbeuteten Schneehühner aus. Da ihrer aber weit über 100 waren, konnte er natürlich nicht alle Eingeweide auf einmal verzehren und steckte deshalb den Rest in einen großen Sack. Er beabsichtigte freilich den köstlichen Inhalt nach Hause zu bringen, doch schließlich hatte er ihn unterwegs aufgegessen. Die Eskimos essen das Fleisch der Seehunde, Walfische. Rennthiere, Hasen, Vögel und Bären, ja sogar der Hunde und der Füchse. Das Einzige, was sie verschmähen, ist das Fleisch der Raben. Da dieses Thier sich seine Nahrung zum Theil auf Misthaufen sucht, gilt es, wie alle dort wachsenden Pflanzen, für unrein. Aus nicht fettem Fleische macht sich der Grönländer nichts und zieht daher die Wasservögel den Schneehühnern vor. Die Grönländer sind also durchaus nicht so genügsam im Essen, wie allgemein angenommen wird Bei Hungersnoth verzehren sie freilich all und jedes. So soll es vorkommen, daß sie ihre Zeltfelle in Stücke hacken und davon Suppe kochen, und man hört oft, daß Frau So und So ihre alten Hosen zu Suppe verkocht hat. Das Serviren ist auch anders, als es die Mode bei uns vorschreibt. Tische gibt es im Grönländerhause nicht; die Schüssel wird mitten auf den Fußboden gestellt, und die Menschen sitzen auf den Pritschen, um von dort herab mit den Gabeln, die Gott ihnen bei der Geburt gegeben, zuzugreifen. Daß die Schüssel sich auf eine Kiste stellen ließe, fällt ihnen nicht ein; das Bücken scheint ihnen beinahe Bedürfniß zu sein. Die Krokodile verschlingen, wie die Strauße, Kiesel und andere kleine Steine, um im Magen ihr Futter zu zerreiben.
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