Indiana Tribüne, Volume 26, Number 217, Indianapolis, Marion County, 5 May 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 3 Mai 1903
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eQ$$$i&$ l Wcr wird siegen !
O I Ein Zeitroman l'on flcinholb etmann (Fortsetzung.) er war lehr aufgeregt. Seine ironischeUeberlegenheit hatte ihn gänzlich verladen und nur die unverhüllte Angst eines um seine persönliche Sicherheit zitternden selbstsüchtigen Schwächlings klang aus seiner Rede. Er fing an, mit unruhigen Schritten zwischen dem verwilderten Strauchwerk auf und nieder zu gehen, ohne nur einen Blick auf das Gesicht der jungen Schauspielerin zu werfen. Und ihr beharrliches Schweigen hielt ihn nicht ab, sie mit weiteren Vorwürfen zu überschütten. W?nn Sie mich wenigstens zuvor um meine Meinung gefragl, oder mich von Ihrer romanhaften Absicht unterrichtet hätten! Natürlich wird Ihr Mann jetzt das Allerschlimmste tack. Aber Sie müssen ihm einen zweiten Brief schreiben noch in dieser Stunde müssen Sie es thun, um ihn darüber aufzuklären, daßEine kleine, eiskalte Hand legte sich plötzlich mit heftigem Druck auf die seine, so daß er erschrocken innehielt, und zwei in jähem Entsetzen erblaßte Lippen flüsterten ihm zu: Kein Wort mehr! Er ist da!" 14. Kapitel, b Gabor Sarlo vorhin in seiner J Ueberraschung bei Frau Signes unvermuthetem Erscheinen versäumt hatte, die Entreethür wieder zu schließen, oder ob Arvid Eederskjöld sie ohne Weiteres geöffnet hatte, ofjr.: r.r.ch vem Gebot der guten Sitte zuv. r die, Glocke zu ziehen jedenfalls sic.no er plötzlich in der ganzen imponirenden Größe seiner nordischen Neckengestalt auf der Schwelle des Ateliers, den Hut in der linken Hand und mit einem so verstörten Gesichtsausdruck, wie ihn noch keiner seiner Bekannten auf diesem so unbeweglich ruhigen Männerantlitz gesehen. Sein Blick, in dem es wieder wie von stählernen Klingen blitzte, überflog den geschmückten Raum und die um das Klavier geschaarte, heitere Gesellschaft, die eben wieder, nachdem der letzte Ton des Nachspiels verklungen, Fräulein Dolly die überschwenglichsten Huldigungen darbrachte. Und als er im nächsten Moment ein Dutzend erstaunter Gesichter auf sich gerichtet sah, rang es sich dumpf und wie mit schwerer Anstrengung aus seiner Brust: Verzeihen Sie die Störung! Aber ich suche meine Frau. Sie ist hier nicht wahr?" Schneller als die Uebrigen hatte schon in dem Augenblick, da er seiner ansichtig wurde. Heinrich Vollart die Situation begriffen. Und ohne lange zu bedenken, ob es recht oder klug war, was er da that, lediglich seiner ersten, halb instinktiven Eingebung folgend, rief er, jeder bejahenden Erwiderung aus einem anderen Munde eilig zuvorkommend: Wein, mein lieber Herr Cederskjöld, sie ist nicht hier. Aber wir freuen uns von ganzem Herzen, Sie nun doch noch in unserem Kreise " Mitten in der gezwungen fröhlichen Begrüßung machte ihn der spähende Blick des Schweden verstummen. Und eine tiefe Stille, eine wahre Stille des Todes erfüllte den Raum, als Arviv Cederskjöld sagte: Wer wagt mir zu lügen? Ich habe gesehen ihr Mantel und Hut auf dem Vorplatz. Und ich frage noch einmal: wo lst meine Frau?" Hitt bin ich, Arvid!" klang es klar und fest von der Gartenthür her zurück, in der bei seinen letzten Worten die Gestalt der jungen Schauspielerin erschienen war. Thu' mit mir, was Dir gefällt! Tödte mich, wenn Du willst. Ich wünsche mir nichts anderes, und ich habe nichts anderes verdient!" Zum Tode erschrocken hatten Dolly und Helene sich in den Winkel hinter dem Klavier geflüchtet, wo sich sogleich der symbolistische Lyriker, am ganzen Leibe zitternd, zu ihnen gesellte. Die Anderen aber schoben sich als eine lebendiqe Schutzmauer zwischen Arvid Cederskjöld und seine Gattin, um die drohende Katastrophe za hLndern. Uno Erich erfaßte die Hand des Schweden, um ihn mit sich fort nach dem Nebenzimmer zu ziehen. .Kein Aufsehen und keine Szene, mein lieber Herr Cederskjöld ich bitte Sie dringend darum. Sie sehen wohl, daß sich auch Damen m unserer Gesell schaft befinden." Er alaubte. den Arm des Skandinaviers sehr fest ergriffen zu haben; aber mit einer kleinen Bewegung, die ihn nicht einmal irgend welche Anstrengung zu kosten schien, schüttelte Cederskjöld seine Rechte von sich ab. Fürchten Sie nichts." sagte er, ohne seine Stimme zu. erheben. Ich werde sie nicht tödten." Die Gewißheit, daß er Signe wirklich gefunden, schien ihn in der That vollständig beruhigt zu haben. Aber man zögerte noch immer, ihm Raum zu geben, als er Miene machte, sich ihr zu nähern. Da schob sie selbst die wohlmeinenden Beschützer zur Seite, die sich zwischen sie und ihn gestellt hatten, und trat dicht vor ihn hin.
...
Sprich mir mein Urtheil, Arvid hier vor diesen allen! Sage ihnen, daß ich Deine Grotzmuth mißbraucht habe!" Er antwortete ihr nicht. Seine blauen Augen flogen über sie hinweg und hefteten sich auf die Thüröffnung, in der sie erschienen war. Wie Glühwurmchen leuchteten da draußen die Papierlaternen, ohne dock die nächtliche Finsterniß zu erhellen, in die man durch jene Oeffnung hinausblickte. Niemand aus der Gesellschaft dachte in diesem Moment an Doktor Roberti. wie in dem allgemeinen Begeisterungsrausch vorhin Niemand sein und Signes Verschwinden beachtet hatte. Und darum begriff vorerst auch keiner, was die Augen des Schweden da draußen in der Dunkelheit suchten. Eine bange, erwartungsschwere Stille war der ver zweifelten Selbstanklage der junger Frau gefolgt; denn Jeder fühlte, daß hier von einer Einmischung nicht die Rede sein dürfe, und es hätte auch wohl schwerlich einer das rechte Wort dazu gefunden. Arvid!" rief Signe noch einmal mit bittend erhobenen Händen, ich flehe Dich an sprich ein Wort zu mir toaö es auch sei nur ein einziges Wort!" Komödiantin!" sagte er. Und darn. ehe von allen denen, die ihn umstanden, aucy nur emer begrasen jjctte, was er beabsichtigte, stürzte er mit fcrti langen Schritten zu der Waffentrophäe, die Gabor Sarlo als wirksames Dekorationsstück an der Wand befestigt hatte, riß mit Riesenkraft eine alterthümliche japanische Streitaxt herab und eilte dem in den Garten" führenden Ausgange zu. Zu Hilfe!" schrie Signe mit gellender Stimme. Zu Hilfe! Er wirl Ihn ermorden!" Aber das Unerwartete, Unbegreifliche des blitzschnell vollzogenen Vorganges schien geradezu lähmend auf die Zuschauer gewirkt zu haben. Nur
einer allein besaß Geistesgegenwart genug, auf der Stelle dem Davonstürmenden zu folgen. Beinahe gleichzeitig erreichten Arvid Cederskjöld und Erich von Brunneck die Thür. Aber der Schwede hatte noch immer den Borsprung eines Schrittes, und hinter ihm erst verschwand Erich draußen im Dunkel. Unmittelbar darnach es konnte sich nur um den winzigen Bruchtheil einer Sekunde gehandelt haben ertönte ein angstvoller Hilfeschrei aus Doktor Robertis Munde, dann ein unbestimmtes Geräusch wie von brechenden Zweigen und von dem Fall eines menschlichen Körpers. Und dann noch war Niemand der jetzt im stürmischen Durcheinander Nachdrängenden bis an die Schwelle gelangt stürzte Roberti aus dem Garten in das Atelier, geisterbleich, ein lebendiges Bild der Tode--angst und des gräßlichen Entsetzens, um mit der letzten Kraft seiner keuchenden Lunge hervorzustoßen: Hilfe! Er hat ihn erschlagen." Ein wüster Tumult, ein unbeschreiblicher Wirrwarr war es, der jetzt folgte. Licht! Um Gotteswillen Licht!" rief Gabor Sarlo, der als der erste draußen im Garten neben seinem reoungslos auf den Boden hingestreckten Freunde war." Und dann wurde beim Schein der von zitternden Händen emporgehobenen Lampen und Armleuchter das Schreckliche offenbar. Mit blutendem Haupte lag Erich von Brunneck unbeweglich wie ein Todter im zerknickten Gesträuch. Es war kein Zweifel, daß er sich muthig geopfert und sich im Augenblick der höchsten Gefahr vor den Bedrohten geworfen hatte, um seinen eigenen Leib dem vernichtenden Schlage darzubieten, der jenem Anderen gegolten. Nun war freilich mit einem Male wieder Leben und Bewegung genug in die so grausam aus ihrer übermüthigen Feststimmung gerissene Gesellschaft gekommen. Und das lärmende Durcheinander aufgeregter Stimmen würde sicherlich die ganze Nachbarschaft alarmirt haben, wenn man sich zwischen bewohnten Häusern und nicht inmitten öder, menschenverlassener Lazerplatze befunden hätle. Man muß ihn vor allem hineintragen," sagte der junge Arzt, der neben dem anscheinend Leblosen auf dem feuchtkalten Erdboden kniete. Ich kann mir hier kein Urtheil über die Schwere der Verletzung bilden. Aber jedenfalls ist er noch am Leben." Zehn oder zwölf Hände beeilten sich, ebenso diensteifrig wie ungeschickt zuzugreifen; aber sie alle fühlten sich von zwei riesenstarken Armer, beiseite geschoben, noch ehe sie ihr gutgemeintes Vorhaben hatten ausführen können. Als handle sich's um den Körper eines zehnjährigen Knaben, hob Arvid Cederskjöld, der bis dahin in statuenhafter Regungslosigkeit abseits gestanden, den von seiner Hand Verletzten empor und trug ihn ohne jede Hilfe in das Atelier, unbekümmert um die heftigen Zurufe und die halb fcheuen, halb zornigen Blicke, die ihn begleiteten. Auf e:n Ruhebett, das noch aus dem Nachlaß des verstorbenen Vorbewohners stammte, legte er ihn sanft und behutsam nieder. Dann aber, nachdem er um ein paar Schritte zurückgetreten war, fiel er, wie von einem wuchtigen Faustschlage gefällt, laut aufschluchzend in einen Stuhl. Ich muß Wasser und Leinenzeua oaoen." tagte oer Arzt, ter mit e:nem Male den phrasenhaften Schöngeist völlig abgestreift hatte, um voll ruhigen Ernstes seiner Berufspflicht zu genügen. Und vielleicht hat eine der Damen die Freundlichkeit, mir ein wenig zur Hand zu gehen."
Lassen Sie das mich thun. Herr Doktor!" klang neben ihm Dollys weiche Stimme. Und so seltsam war der Ton ihrer Worte, daß nicht nur der Arzt, sondern auch alle die Anderen, die das Lager des Verwundeten umstanden, für einen Moment den Blick zu ihrem Gesicht erhoben. Sie setzte ersichtlich ihre ganze Willenskraft ein, um ruhig und gefaßt zu erscheinen; aber der Schmerz und die tödtliche Angst malten sich mit ergreifender Deutlichkeit in ihren Zügen. In diesem Augenblick gab es hier Niemanden mehr, der über die Natur ihrer Empfindungen für Erich von Brunneck im Ungewissen gewesen wäre. Und obwohl diese Erkenntniß ihm einen kleinen Stich versetzte, hielt sich ter Arzt unter solchen Umständen nicht für berechtigt, ihren Beistand zurückzuweisen, wie viel erwünschter ihm auch eine Hilfeleistung von Seiten Helenens gewesen wäre. Es war ein gar traurig verwände!tes Bild, das der heitere Festraum während der nächsten banoen Minuten darbot. Auf einen Wink des Arztes hatten sich alle bis auf Dolly und Gabor Sarlo von dem Lager des Vermundeten zurückgezogen. Mit erregten und verstörten Gesichtern standen sie tn kleinen Gruppen flüsternd bei einan der, unmuthige Blicke nach jener Ecke hinüber werfend, wo Arvid Ceder-
skjöld noch immer wie ein völlig gebrochener Mann auf seinem Stuhle saß, die Ellenbogen auf den Knieen, und das Gesicht in den Händen verborgen. Niemand hatte das Verlangen oder den Muth gehabt, sich zu ihm zu gesellen, Niemand außer Heinrich Vollart. der an seine Seite getreten war und leise auf ihn einsprach, unbekümmert darum, daß er keine Antwort erhielt. Fräulein Helene war verschwunden; aber man hörte zuweilen den Klang ihrer Stimme aus dem anstoßenden Zimmer, dessen Thür nur leicht angelehnt war. Und da aus diesem Raume von Zeit zu Zeit auch ein heftiges Schluchzen vernehmlich wurde, ließ sich unschwer errathen, daß sie dort der unseligen Urheberin des traurigen Vorfalles Gesellschaft leistete, um sie zu trösten und sie vielleicht an irgend einem Schritt der Verzweiflung zu hindern. Zwei aus der Gesellschaft aber hatten stillschweigend das Atelier verlassen, ohne daß man in der ersten allgemeinen Verwirrung ihre fluchtartige Entfernung wahrgenommen hätte: der symbolistische Dichter, der kein Blut sehen konnte, eine" wie hervorragende Rolle auck immer Gräber und Leichen in seinen Poesien spielen mochten und Doktor Roberti, der hastig und lautlos wie ein Schatten gleich hinter Arvid Cederskjöld durch das Atelier geglitten war. um mit scheuer Behutsamkeit die Ausgangsthür zu gewinnen. Der junge Arzt hatte einige halblaute Worte an Gabor Sarlo gerichtet, und dieser eilte in das Nebenzimmer, wo sich Signe und Helene aufhielten. Er sagt, daß es nicht lebensgefährlich sei," flüsterte er im Vorbeistreifcn einigen der Gäste zu, und die gute Nachricht, die wohl jedem eine schwere Last vom Herzen nahm, ging rasch von Mund zu Mund. Sie erreichte durch Heinrich Vollarts Vermittelung auch das Ohr des unglücklichen schwedischen Dichters und veranlaßte ihn endlich, den mächtigen rothborstigen Kopf aus den Händen zu erheben. Auch die, welche ihm um der bösen Störung des Festes willen am heftigsten zürnten, mußten sich in tiefster Seele erschüttert fühlen von dem veränderten, hoffnungslos traurigen Ausdruck seines guten Gesichts. O sagen Sie es mir noch einmal! Ich bin nicht ein Mörder?" Pst!" machte der Arzt, der es gehört hatte, und mit vorsichtig gedämpfter Stimme fügte er hinzu: Er kann in jedem Augenblick wieder zum Bewußtsein kommen, und ich darf Ihnen zu Ihrer Beruhigung versichern, Herr Cederskjöld. daß die Verletzung allem Anschein nach keine allzu schwere ist. Eine leichte Gehirnerschütterung scheint allerdings vorzuliegen; aber ich glaube nicht, daß wir uns ihretwegen zu ängstigen brauchen." Während der Doktor zu ihm sprach, hatte Cederskjöld sich langsam aufgerichtet. Seine blauen Augen, die noch größer und noch hervortretender schieLnen als sonst, hatten die Worte förmlich von einen Lippen getrunken, und während nun seine breite Brust auf's Neue mächtig zu arbeiten begann, bewegten sich seine Lippen, ohne daß sie doch im Stande gewesen wären, auch nur einen einzigen Laut hervorzubringen. Er that einen zögernden Schritt auf das Ruhebett zu; aber der Arzt, nachdem er noch einen raschen Blick auf jeinen Patienten geworfen, ging ihm entgegen und raunte ihm zu: Begnügen Sie sich vorerst mit dieser beruhigenden Auskunft und gehen Sie, ehe Herr von Brunneck aus seiner Ohnmacht erwacht. Wir müssen ihn vor jeder Aufregung hüten, und darum ist es doch vielleicht besser, daß er Sie jetzt nicht sieht. Ich glaube ja gern, daß Sie ein Bedürfniß fühlen, mit ihm zu sprechen; aber wir wollen vor allem Rücksicht auf seinen Zustand nehmen nicht wahr? Und aus diesem Grunde würde ich es für zweckmäßig halten, wenn auch die anderen Herrschaften sich nunmehr verabschiedeten." Arvid Cederskjöld strich sich über die ttrn.
Aber wenn ich ihn nicht um Ver-j
zechung bitte noch diese Nacht, ich werde es niemals thun können. Ich" Sie werden mir gestatten, mein junger Freund, Sie vorerst nach Hause zu begleiten. Ich denke, wir haben einiges miteinander zu reden." 3 war Heinrich Vollart, der ihn mit dieser in ziemlich energischem Tone abgegebenen Erklärung unterbrochen hatte, indem er zugleich seinen Arm in den des Schweden schob. Halb willenlos ließ Cederskjöld sich ein paar Schritte fortziehen; dann aber blieb er doch noch einmal stehen. Meine Frau ist sie fort?" Ter Maler wies auf die Thür des Nebenzimmers. Ihre Frau ist mit meiner Tochter da drinnen. Und wenn Sie es gestatten. wird sie für diese Nacht die Gastfreundschaft meines Hauses genießen. Einer dieser Herren hat sicherlich die Freundlichkeit, statt meiner die Damen 9a begleiten." T:r Schwede sah in an und drückte ihm dann mit einer ungestüme'! Bewegung so heftig die Hand, daß Heinrich Vollart in Versuchung war. laut aufzuschreien Sie sind ein vortrefflicher Mann." sagte er gepreßt. Und Sie können mich lassen allein gehen. Ich werde nicht thun, was Sie fürchten." Um so besser! Aber ich habe mir's nun einmal vorgenommen, Sie zu begleiten. Und ich bin jedenfalls noch viel eigensinniger, als ich vortrefflich bin. Lassen Sie uns also gehen!" Da erhob Arvid Cederskjöld keinen weiteren Widerspruch mehr, und sie gingen. Anders, als sie gekommen waren, mit scheuen, lautlosen Schritten, hatten Gabor Sarlos Gäste sich entfernt, und jeder von ihnen hatte sich draußen auf dem Vorplatz dem noch immer ganz verstört dreinschauenden jungen Ungarn mit mannhaftem Händedruck zu unverbrüchlicher Verschwiegenheit verpflichtet. Nun kehrte er in das Atelier zurück, wo Erich, mit einem provisorischen Verband versehen, noch immer in tiefer Bewußtlosigkeit dalag. Sie sind alle fort bis auf die Damen. Glauben Sie wirklich, Doktor, daß ich mich auf eine Stunde entfernen kann, um sie nach Hause zu geleiten?" Gewiß! Ich werde selbstverständlich für den Rest der Nacht bei dem Patienten bleiben, und Sie sagten ja. daß Sie Ihre Aufwärterin herbeirufen wollten. Es genügt, wenn ich irgend eine Person zur Verfügung habe, die mir im Fall der Noth einige Handreichungen leisten kann." Sarlo wendete sich dem Nebenzimmer zu; aber Dolly hielt ihn noch zurück. Wir brauchen Ihre Aufwärterin nicht," sagte sie. Ich werde bei Ihrem Freunde bleiben." Verlegen zupfte der Ungar an seinem Schnurrbari. Das ist ein sehr großmüthiges Anerbieten; aber ich weiß doch nicht " Was haben Sie dagegen einzuwenden?" fragte sie ruhig. Habe ich mich zu ungeschickt angestellt, Herr Doktor?" Gnädiges Fräulein sind die beste Samariterin. die man sich nur wünschen kann," erwiderte der Arzt verkindlich. Aber es bedarf eines solchen Opfers wirklich nicht mehr, und seine Annahme wäre nichts als ein sträflicher Mißbrauch Ihrer Menschenfreundlichkeit. Vielleicht wäre es für den Augenblick verdienstlicher, wenn Sie Fräulein Vollart behilflich sein wollten, diese arme junge Frau zu beruhigen und sie zum Aufbruch zu bewegen." Dolly leistete, wenn auch etwas zögernd, der Aufforderung Folge und trat in das Nebenzimmer ein, wo es indessen der von ihr verlangten Unterstützung nicht mehr bedürfte. Denn es war dem ebenso herzlichen wie verständigen Zureden Helenens gelungen, die Aufregung der Schauspielerin wenigstens insoweit zu beschwichtigen, daß man daran denken konnte, die Wohnung der beiden Maler mit ihr zu verlassen. Allerdings bot sie mit ihrem verstörten Gesichtchen noch immer einen geradezu bejammernswerthen Anblick, und das Uebermaß der Erregung hatte ihre Kräfte so erschöpft, daß sie sich kaum auf den Füßen zu halten vermochte. Ihre Thränen waren versiegt, aber ein krampfHaftes Schluchzen schüttelte noch immer von Zeit zu Zeit ihre zierliche Gestclt. Willenlos ließ sie es geschehen, daß man ihr den Hut aufsetzte und sie in ihren Mantel einhüllte. Auf den Arm Helenens gestützt und mit halb geschlossenen Augen, als fürchte sie, daß sie etwas Entsetzliches werde sehen müssen, betrat sie das Atelier, das man Passiren mußte, um den Ausgang zu gewinnen. Helene sah auf den ersten Blick, daß Erich inzwischen das 23 wußtsein wieder erlangt hatte. Denn seine Augen waren weit geöffnet, und seine Lippen bewegten sich zu leiser Antwort auf eine Frage, die der Arzt eben an ihn gerichtet haben mußte. Aber Gabor Sarlo winkte ihr zu, nicht zu verweilen, und so zog sie die Schauspielen rasch mit sich auf den VorPlatz hinaus, wo sich ihre eigene Garderobe befand. Erst als die Thür des Ateliers sich hinter ihr geschlossen hatte, gewahrte sie. daß Dolly ihr nicht gefolgt war. Sie zog sich an und wartete ein paar Minuten lang auf das Erscheinen ihres Verlobten und ihrer Freundin. Dann, als sie noch immer nicht kamen, öffnete sie noch einmal behutsam die Thür, um mit grenzen
losem Erstaunen das Bild zu erfassen, das sich da drinnen ihren Blicken bot (Fortsetzung folgt.)
Die UHtrmkranhhcit. Tarmschmarotzer alö Erreger einer gefäkzr lidien Seuche unter Bergleuten. Unter den Bergarbeitern des Ruhrgebicts ist zur Zeit in bedenklichem Umfang eine Krankbeit verbreitet, deren Ursache der Pallisadenwurm (Ankylostoma duodcnolo) ist. Ti? Größe dieses gefährlichen Darmschmarotzers beträgt für die Männchen 7 bis 10. für die Weibchen 10 bis 18 Millimeter. Sie nisten sich in der Schleimhaut des oberen Dünndarms in verschieden großer Menge ein und rufe; hier, theils durch ihre blutsaugendi Thätigkeit, theils durch Gifcstoffe, die sie erzeugen und die von der Darmschleimhaut aufgesogen werden, eine dem Organismus schädliche Wirkung hervor. Der Parasit wurde im Jahre 1838 von dem Mailänder Arzt Angelo Dubini entdeckt und von ihm mit dem Namen Ankylostoma (Häkchenmrnd) auf Grund der vier scharfen Häkchen, mit welchen der Eingang in die bauchige Mundkapsel bewaffnet ist, belegt. In weiteren Kreisen wurde man auf die Wirkungen des Wurms im Körper aber erst durch die große Epidemie aufmerksam, die 1879 bei den Bauten des Gotthard-Tunnels unter der eng vereinigten Arbeiterbevölkerung um sich griff, und die Tausenden langes Siechthum, vielen sogar den Tod brachte. Der erste Fall in Deutschland wurde an der Bonner Klinik im Jahre 1882 bei einem Ziegelarbeiter von Menche festgestellt. Veranlaßt durch Menches Veröffentlichungen wies in demselben Jahre Leichtenstern, der 1879 die Leitung der inneren Abtheilung des Bürgerhospitals in Köln übernommen hatle, auf die Häufigkeit der Erkrankung bei den Ziegelarbeitern Kölns hin, und zwar beschränkte er seine Beobachtungen nicht auf die dem Hospital zugehenden Fälle, sondern studirte die Krankheit auf den Ziegelfeldern selbst; hier mußte er gewahr werden, in welch' schrecklicher Weise die Krankheit bei den Ziegelarbeitern um sich gegriffen hatte. Auffallend war eö, daß hauptsächlich die im Frühjahr den Ziegelfeldern zuströmenden Wallonen u"d Flamländer erkrankten, die Winters über in den belgischen Bergwerken arbeiteten, während die aus Teutschen (Hessen und Lippern) bestehenden Ziegelpflüge verschont blieben. Diese Thatsache führte nun Leichtenstern zu der Vermuthung, daß die belgischen Bergwerke die Brutstätten der zahlrei chen Ankylostoma-Erkrankungen der niederrheinischen Ziegelselder seien, welche Vermuthung bald darauf durch die Untersuchungen von Gelehrten, na mentlich der Lütticher Hochschule, bestätigt wurde. Leichtenstern hat dann in zahlreichen Kulturversuchen die Entwicklung der Ankylostoma-Eier verfolgt und auch in der praktischen Bekämpfung dieses Darmschmarotzers so nachhaltig eingegriffen, daß die Erkrankung auf den Kölner Ziegelfeldern bedeutend abgenommen hat. Die Ziegelfelder, Bergwerke u. s. w. werden durch die Exkremente der Arbeiter verunreinigt; die darin enthaltenen Eier entwickeln sich unter günstigen Bedingungen (mittlere Feuchtigkeit, Wärme, Sauerstoffzutritt) zu den eingekapselten Larven; gelangen diese in Schmutzwässer, Tümpel, Wassergräben, Wasserläufe, in welchen sie sich besonders lange lebensfähig erhalten, so können die Arbeiter, die in ihrer Thatigkeit nothgedrungen vielfach mit derartigen Schmutzwässern in Berührung kommen, sehr leicht sich mit Larven infiziren, die, durch den Mund aufgenommen, den Weg zum Darm finden und hier zu reifen Ankylostomen auswachsen. Hieraus ergeben sich als wirksamste Schutzmaßregeln: persönliche Reinlichkeit der Arbeiter und das Verbot, mit schmutzigen Händen, besonders auf dem Arbeitsfelde, zu essen, die Desinfektion ihrer Abgänge, Vorsorge für reines Trinkwasser, vor allen Dingen Anstellung nur von ankylostomafreien Arbeitern, eine Forderung, die bei der Leichtigkeit der Diagnose wohl durchzuführen ist; frühzeitige Erkennung der wirklich Kranken, bei denen für möglichst baldige Abtreibung der Würmer zu sorgen ist. Verfälschungen von Wolle und Seide zu erkennen. Man verbrennt einen ausgezupften Faden des zu untersuchenden Gewebes an einem Lichte. Wolle und Seide brennen . nur in der Flamme. entwickeln den unangenehmen Geruch nach verbranntem Horn, zeigen an den verbrannten Spitzen eine Kohle. Baumwolle brennt noch weiter, wenn sie aus der Flamme gezogen ist, entwickelt keinen unangenehmen Geruch, hinterläßt nur wenig Asche. Kleinen Kindern sollte man keine Strumpfbänder anlegen, da diese höchst gesundheitsschädlich wirken. Der dauernde 25ru stört die Gewebe, auf die er sich erstreck?, in ihrer Ernährung, so daß in denselben die StoffNeuerung langsamer und unvollftändiger vor sich geht; aber nicht nur die weichen Gewebe, sondern auch die Knochen werden auf diese Weise angegriffen. Dabei ist der Schaden bei einem Kinde, da sich dasselbe in der Entwickelung befindet, noch weit größer als bei erwachsenen Personen.
Feuer - Signale.
4 Pennsylv und Marse 5 English's Opern-Hau East und 9rtt York 7 Robl! und Michiaan 8 R. JeNey u. Mass Ave 9 Pine und Norrb 10 Mavret und Pine n Vermont nabe East 12 N. 8 Spritzenhaus Mast. Ave nahe Nobie 13 Deware und Walnut 14 Jersey uEentral . 15 Mast, und korncll Ave Ash und 11. L kratze i7 Park Ave und 12 Str .4 Columbia unbHillfid 19 High land Ave it. Pratt 11 JllinoiS und t. Joe 3 Pennsvlv. und Pratt 4 Mnid'an und ll. S 25 No. 5 Sprisenhauö 15. nahe Stimm öS Senate Aveu. StClai? 2? Illinois und Züichigan Pktsylvania und 14. 29 Senate Ave und 13. 31 No. l Spritzenhaus Jnd AvenaheMichigan 32 Meridian und Watnut 34 California u Vermont 35 Blake und New Dort 36 Ind. Av. u. St. Clarr 37 City Hospital 3 Blake und Norty 39 Michtgan und Agnes 41 No. e Spritzenhau Wahmgton nahe West 42 Gsendors u Wash. 43 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 48 ingan'S Porkhau 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Etr bl No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 52 JllinotS u Louisiana 53 West und South 54 West und McCarth 66 Senate Ave. u Henry 7 Meridian und Rat, 55 No. 4 Spritzenhaus Radison Av. u Morvis 59 Madiion Av. u Tunlop 1 No 2 Haken Leiterbaus South nahe Telawar 2 Penn, u Merrill 5 Delaware u. McCartv 6 ast und MM 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 68 Säst und Prospekt 9 Bicking und High VI No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Ceda und Elm 74 Davidson u SeorgiM 75 Snglish Av. u Pine 76 Shelöy und Bäte 7k No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby 74 Fletcher Av. u Shelby ?l Market u. New Jersty 2 Delaware und Wash. 83 East u Washington 84 New York u. Davids 85 Taubstummen Anstalt 8 Ver. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 82 Frauen-Resormat. l No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Scoraia. 93 Meridian und South 94 Pennivlv u. Louisiana 95 Virginia Ave u. Alah. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Obi .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 125 Central Ave und St. 126 NandeS und IS. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und ll. 132 Bellefontaine und n'. 134 College Ave und 26. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und Rorth 137 Newmann und 19. 138 College Ave und 14. 13s Cornell Ave und 13. 141 Dandes und 12. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 146 New Jersey and 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillside Ave und 1. 148 College Ave und 22. 14g College Av und 27. 162 Park Av und 2. v,? L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughtor. u Newman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Patrpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 2. 164 Rural und Bloyd 165 St. Elair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. 168 Äellefontame und 28. 169 Park Ave imd 1. 212 Capital Ave und 17 213 Pennsyl. u. MtchiH 214 Jllnuns und 20. 215 Senate Ave und 21. Ll Pennsvlvama nd 22, 2i? Merttian und 16. 216 Capital v und 26. Ll Broadtvap und 10. 231 Illinois und .'an 234 No. 14 Spritzenhaus Lenwood und 3. 235 Illinois und 3. 30 Annetta und 30. 237 Nr. . Spritzchlu Udell und 9mux 238 Udell Ladde: orlS 239 Jiabel und t7. 241 Meridian unl 24. 242 JlllnoiS u 6t. Iff243 Eldrida und 23. 312 West uud alnut 813 West und l. 314 Howard und 16. 315 Torvet und Paca 1 Capital 9loe und 1 317 Notthwestern Ave U 318 Gcvt und 18. 819 Canal und 16. 24 Ccrealine We-ts ,24 Vermont und vm, 325 BiSmarc! u randin 526 No. 29 LniZenyane HauqhmUe. 327 Mtchiaan u. Holmes, 328 Michigan u, Concord S4l Wen und MeJntyr? 412 Mifsourt u. Maryland 413 Mffouri und 415 Capital Lve., Scorqw 416 Missouri entuckyA 417 Senate Ave . Wasy. 421 P und S imH-au W. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave u. J Duü 425 Wajh. und Harri 42 No. 18 Sprrtznh W. Washington 427 H'.iver und Birch 426 Oliver und lOsqood 429 Nordvke und Hör' 431 Hadlcy Ave u. Morrts 432 River Ave u. MorriS IM River Ave und Slatz 435 Harding u. Big 4 R j 436 Harding und Olim 437 Ro. 19 Cpritzncha 2 Morris und Harbins. 438 HotMEtt md BSfiasf 439 Swckvards 461 Reisner und ftOar 452 Howard und tot 453 Mors und RaytzeL 456 Lambert und elint 457 Nordyk Ave . Uax men Works 612 West und Ratz 513 Kentuckv Ave u. Werrl. 614 Meridian und MorriS 616 IlUnois und ansas 17 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 619 Capital X u McCarty 621 Meridian und Polinn 623 Pine unk, Lord 624 Madisor Ave u kwcoln 426 Meridian und ll Z 627 CarloS und Ray 62b Meridian und rqM 629 Meridian , Raymond 631 Meridian u. McCarty 63 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe Wet 12 McKernan und Dough. 613 East u. Lincoln ? 614 East und Beecher 616 Wnght und Sander 17 McCarty und Bean, l Re Jersey u m 712 S .'ruce und Prospekt 713 Eugltsh Are. u Laurek 714 State Ave u.Belt R S. 716 Shelby und Beecher 71 State Ave und OrauW 718 Orange und Laurel 7 Shelby u. Ct..lac Av 721 Lcrington A. u Lau? 723 gleicher Ave u. Gproa 724 State Are u Pteasan. 726 Prospett und "kata 726 Orange und Harla? 728 Liberty und Werk 729 Role und South 81" No. 16 Spritzenhaus Ost Washraatou SU 813 Market und Rodle 14 Ohio u, Highland Av 815 Nicbigan u. Highlanl 81 Market u Arsenal Av, 817 Oft S Clair und Union Bahn Selns. 821 Pan Handle Eyspö 823 Vermont und Wal 824 Wash. und tat 826 Madden Skeuge?atz 82 Tucker und Dorsetz 827 Wash. und Bevis 829 No. 1 Spritzenhaus Bevilte nah ichiga 31 Southeasler At Woodside. 832 Wash. und Dearbor LA Ccutheastern und Arsenal Aves. 36 New Dork und Tempi 912 Mnoit und Maryl. Illinois und Market 914 Penn und osy. 915 Delaware nnd Spezial-Siznale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. i-2-i, Feuer aus und Schlauch ausgerollt .'Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schlag, 1 lltr Mittags. Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vlm Dburur Wächter angegeben da an den betreffende Sttache? kreuzungen koine Alarmkten anaebracht sind. Chicago und der große Nordweft via r y) fjjilffWKflAt laöka 5awaii Pb.UvV'nk Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Vkonon 47. Stt. Station. Chicago, tnd l nur 5 Minuten mittelst elektrischer Ear nocd den Union Biehböfen Frencb Lick Spring-8, Indem Orange Kounty Hochland. Familien-Hotel unter neuer escdättsleitung. Pluto. Proserpine ind owte Quellen. Beste Mineralwaffer dr Gelt. Zwei Züge täglich via ree.lcastte. Ilcket-OMcen : Union Station, Massachusetts e und 26 West Washington ScraKe. . P. 1 g e o. Distrtk: ass. Aaent, Indianapolis, ."fnd. McTcel. . c o a wen. :ä(. und en. Mgr. BmiebSlite r a n k e e o, ist. Agent. Chicago. Jll.
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