Indiana Tribüne, Volume 26, Number 217, Indianapolis, Marion County, 5 May 1903 — Page 4
Jo,m Zribun, 5. Mai 1903.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Äutnbft fl T. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudiu Präsident GeschäftSlocal: 5Zo. 31 Süd Dclaware Straße. telbphoke f ntered at the Post Office of Indianapolis a second class matter. QemottatWhc Aussichten. Fanning ift wieder aufgetaucht, er will sich sein Scepter, das er als Vorfitzer des städtischen demokratischen Cen tral-Comites so erfolglos geschwungen Hat, nicht entwinden lassen. Wo er war, wissen nur wenige seiner Getreuen, weil er nur noch wenige Hat. Er wehrt sich mit allen Kräften gegen die überhandnehmenden Keach - Einflüffe.Die demokratischenBürger schauen ganz gemüthlich zu, ohne daran zu denken, daß dieser Faktionsstreit der Fan ning- und Keach-Kräfte nur das Ergebnitz haben kann, die Partei hoffnungslos für die kommende Wahl zu schwächen. Es ist die alte Geschichte, die sich immer wieder in der demokratischen Partei in National, staatlicher oder örtlicher Politik wiederholt. Bryan ift in unrühmlichem Eifer darauf bedacht, weil die Partei nicht mit ihm siegen kann, immer Zersplitterungen in der Partei herbeizuführen, so daß sie ohne ihn auch nicht siegen kann. O'Brien, der Vorsitzer des Staats-Central-Comites, zerfährt durch eine verrückteSchürzenpolitik die Demokraten im Staate und Fanning sieht lieber die Demokratie zum Teufel gehen, als daß er einem neuen frischen Führer weicht. Die Zeiten, da politische Führer, wenn sie es für die Interessen der Partei räthlich hielten, zurücktraten, sind vorbei und Sonderinteressen erhalten vor dem Gemeinwohl den Vorzug. Es wird Zeit, daß der schwerfällige Körper der Partei aufwacht und Frieden und Einigkeit im eigenen Hause, mit einem unwiderstehlichen Machtwort erzwingt. Seit langer Zeit waren die Chancen für einen demokratischen Sieg nicht so günstig wie jetzt. Wollen die Demo kraten als müssige Zuschauer dabeistehen und diese Aussichten auf Jahre hinaus vernichtet sehen ? Es wäre eine Schmach für die In telligenz, sür die Kraft der Partei, wenn Einzelnen erlaubt würde gegen die Eintracht weiter zu wühlen. Wenn die demokratischen Wähler sich zu einem Machtwort ermannen, so können sie der unerträglichen Situation, ehe die Par-tei-Jnteressen weiter zerfahren find, ein Ende machen. Die deutschen Demokraten sollten dieses Wort sprechen. Sie sollten es sein, welche die Einigkeit, die allein die Partei zum Siege führen kann, herbeiführen. Wir glauben, daß unter dem Vorsitz des Herrn Keach, die Partei eine tüchtigere Leitung haben würde, weil er den Intriguen der Parteimaschine ferne stehend, nur für die höheren Interessen der Bürgerschaft eintreten würde. Wir glauben, daß durch ihn das unreine Element vom Parteirathe ausgeschlos. sen und ein so gutes Ticket nominirt werden kann, daß die Partei mit vernünftigen Ausfichten der kommenden Wahl entgegen fehen kann. Persönlich haben wir gegen Herrn Fanning nichts einzuwenden, aber es dürfte im Interesse der Partei ein Wechsel geboten sein. Ob Keach. Kern oder Fanning, ift nicht die Hauptfrage. Es handelt sich darum, die Einigkeit in der Partei herbeizuführen. Nur dann kann überHaupt an Erfolg gedacht werden. Die Primärwahlen sollten baldigst angefetzt werden, damit die Demokraten ihren Willm kundZ geben können und die Wühlereien, welche die Partei zerstückeln, ein Ende nehmen. Der demokratische Wähler hat schließlich doch die Sache in der Hand. Er hat darauf zu achten, daß die Zügel der Partei diesmal in die Hände eines Mannes gegeben werden, der die Interessen der Gesammtheit über seine eigenen stellt. Wenn die Demokraten sich der Eintracht befleißigen, so ift ibnen diesmal ein Sieg in Aussicht zu stellen, manpönnte sagen gewiß. Hl ' Weil der Preis des Louifiana Ankaufs vor 100 Jahren so billig war, lassen sich die St. Louiser die Feier des BargainS" recht hoch bezahlen. Gouvemeur Durbin weiß ein Lied davon zu fingen.
Der Phonograph als Zchrer. $1 Spreckmaschine im Sienste des Unter, rickiivwec,,s ?er ..SrinnerungSapparat." Der Phonograph, der von vielen Leuten immer noch als ein zwar unterhaltsames, aber nutzloses Spielzeug betrachtet wird, hat in letzter Zeit eine neuartige, originelle Verwendung gefunden. Man hat ihn in den Dienst des Erziehungswesens gestellt, er ist gewissermaßen zum Sprachlehrer oder, präziser ausgedrückt, zu dessen Assistenten geworden. Nachdem man schon früher in verschiedenen kleineren Lehranstalten mit Erfolg versucht hatte, den Schülern die richtige Aussprache in einem fremden Idiom durch den Phonogravhen beizubringen, hat man dieses System nun auch in der Ver. Staa-ten-Militärakademie zu West Point und in der Marine-Akademie zu Annapolis adoptirt, und die Lehrer sprechen sich über die erzielten Resultäte sehr lobend aus. Der Sprachunterricht wird zur Zeit in der Akademie zu West Point in der Weise ertheilt, daß zunächst bei Beginn der Lektion der Lehrer die Kadetten auffordert, ihn über einzelne Punkte seines letzten Vortrages, die ihnen nicht vollkommen verständlich wurden, zu befragen. Nachdem dann der Lehrer alle gewünschten Auskünfte ertheilt hat, bringt er ein Lesestück zum Voctrage, und bemüht sich insbesondere, die richtige Aussprache der einzelnen Wörter den Schülern einzuprägen. Ein gewisser Zeitabschnitt wird dann der Konversation in der betreffenden fremden Sprache gewidmet und hernach treten die Kadetten paarweise zu den mittlerweile ausgestellten Phonographen. Die Hörrohre werden an das Ohr gelegt und die Schüler überhören nun, das Texbuch in der Hand, durch Vermittlung der Sprechmaschine zum zweiten Male die Lektion, welche der Lehrer zu Anfang der Unterrichtsstunde zum Vortrag brachte. Der Phonograph gibt den Schülern aber auch Gelegenheit, einer längeren, ununterbrochenen und ungezwungenen Konversation in der betreffenden fremden Sprache zu folgen und die Eigenthümlichkeiten ihrer Aussprache kennen zu lernen. Wie die Offiziere der West Pointer Anstalt versichern, kommt durch den Apparat jedes Wort klar und deutlich zum Ausdrucke. Die ersten Lektionen beschränken sich hauptsächlich auf eine langsame, deutliche Ausspräche der einzelnen Wörter in ihrer korrekten Betonung und auf die gebräuchlichsten Redensarten. Wenn der Schüler ein Wort oder einen Satz nicht richtig verstanden zu haben glaubt, können die einzelnen Zeilen auch wieverholt werden. Mit dem Fortschritte des Studiums steigert sich auch die Sprechgeschwindi.keil des Phonographen. bis dieselbe das im Konversationston gebräuchliche Maß erreicht. Auf ähnliche Weise haben die Philologen versucht, sich des Phonographen beim Studium der Sprachen und Dialekte verschiedener Völkerschaften zu bedienen. So hat die Wiener kai-
serliche Akademie der Wissenschaften 1 vor Kurzem ztcei Expeditionen ausgerüstet, welche die griechische Insel Lesbos und die ungarischen Länder Kroatien und Slavonien besuchten, um dort mittelst des Phonographen die Spracheigenthümlichkeiten der Bewohner zu Studiumszwecken festzuhalten. Hierzulande sucht man auf die gleiche Art die Idiome verschiedene? Indianer, stämme zu erforschen. Welche großen Möglichkeiten übrigens die Erfindung des Zauberers von Menloe Park auch weiterhin noch bietet, zeigt ein vor Kurzem in der Schweiz erwor 'es Patent für die sinnreiche Verbiiung einer SprechMaschine mit einem Uhrwerk. Dieser Apparat hat den wohlthätigen Zweck, unser Erinnerungsvermögen in passender Weise aufzufrischen. Gesetzt den Fall, ein übereifriger Geschäftsmann will zu einer bestimmten Zeit auf dem Bahnhof sein. Um im Dränge der Geschäfte die Zeit nicht zu versäumen, stellt er den Apparat für die bestimmte Stunde, und pünktlich tönt es zur gewünschten Zeit aus dem Hörrohr: Auf zum Bahnhof!" Oder einer der amerikanischen Jndustriekönige begeht die dem gewöhnlichen Sterblichen allerdings unbegreifliche Unterlassungsfünde, die Mittagspause oder den Schluß der Bureaustunden zu vergessen. Da ist es die Pflicht der niedlichen Schreibmamsell, frühmorgens den Erinnerungsapparat" entfprechend zu reguliren und Mittags flötet aus dem Phonographen ein süßes Stimmchen: Herr X., es ist Essenszeit!" Das macht Appetit und verhindert chronische Magenleiden. Wie jede große Errungenschaft, hat übrigens diese neueste Erfindung auch ihre Schattenseiten, und tt ist zu befürchten, daß sie besonders zur Sommerszeit viel zur Verbreitung nervöser Zustände unter den bedauernswerthen Strohwittwern beitragen wird. Man denke nur: Die Gattin, die theure, ist Morgens an den kühlen Strand der See gereist und der Herr Gemahl betäubt den Abschiedsschmerz. indem er des Abends etwas länger als gewöhnlich am Stammtisch zubringt. Und als er heimkehrt, tönt wie eine Stimme aus dem Geisterreich eine endlose Gardinenpredigt an sein Ohr, trotzdem er allein im verwaisten Schlafgemach. Darnach bleibt es allerdings fraglich, ob auch die Strohwittwer Herrn Edison und den Schweizer Patentinhaber segnen werben?
Meik Laversack's Schreibebrief.
v. f 85. Geöbrter Mister Edithor! Wisse Se was, Mister Edithor,wann ich Widder heim komme, dann sin ich schuh?, daß Sie mich gar nit mehr riekonneise. Un ei tell ju den Riesen warum; bikahs ich sin so fett geworde. Wei, Sie hen gar keine Eidie nit, wie das faule Lewe an mich telle duht. Ich sin ja nie nit einer von die schlimme gewese, awwer jegt guck ich ganz auteseit. Ich kann kein von meine Suhts mehr wehre un wann ich jetzt mei alte Koht odder mei Pehnties angucke, dann siemts, als wann se nie nit zu mich belangt hätte. Was war zu duhn? Ich hen mich e neue Suht mache misse losse un hen mich Guts dafür ausgepickt, die hen aöiwer Streips gehabt un in die Kluft do hen ich geguckt wie en Preisfeiter un ich hen jede Minnit eckspecktet, daß Jemand: Hello John L, zu mich sage deht. Der Saluhnkieper im Nonnehof, wo ich mei Hettkwarters gehabt hen, der Hot gesagt: O, mei Mister Habersack, Sie hen sich awwer emol en Anbohnpeunt zugelegt, schiewiß! Sie sollte sich von die Kuhrdirektion heiern losse for en wahkinz Dellegett for die Zittie; Sie wäre das beste Ettwerteismeit, wo mer sich denke kann." Zwische Jhne un mich gleich ich so Riemarks nit, awwer wann ich geschoht hätt, daß ich mähd driwwer fühle, dann hätt er noch owwedrein den Lähf an mich gehabt un for den Riesen hen ich kein Wort gesagt un hen blos geschmeilt. Ich sin auch emol Obends wie gewöhnlich Widder emol im Nonnehof gewese un da is so en Professer aus der Heischul, wo mer hier Tschimmnehsium rufe duht (fuhlisch, is es nit?) un der Hot in einem fort sei Schnuffbacks erausgeholt un Hot sich Schnuffs getäckelt. Er Hot mich auch wann un dann sei Backs geoffert, awwer ich hen immer reffjuhst, bikahs der Schnuff is noch das einzige Laster gewese, wo ich hen sage könne: natt giltig. Ich sin nämlich effreht ich mißt zu viel schnieße, awwer wie ich gesehn hen, daß der Professer den ganze Obend geschnufft Hot mtaus e einziges mal zu schnieße, do hen ich gedenkt, o well, dann kann ich's ja auch emol treie. Mehbie der Schnuff is von C differente Keind. Ich hen mich denn auch en Schnuff kriegt un gleich rdiesente Lohd. Der Effekt is schrecklich gewese. In die erschte Lein is mich purtinier die ganze Lohd in mei Droht komme un do hatte Se emol ebbes erlewe könne. Ich hen koffe müsse, daß mich die Auge vor den Kopp komme sin un daß mich der Wind ausgewwe Hot. Zwei Männer hen mich autseid liede müsse un wie ich inseit komme sin. do hen ich so weiß in mei Fehs geguckt, wie en Gohst. Sell is awwer erscht der erschte Aeckt gewese. Dann hen ich gestart zu schnieße; eenmal, zweimal, dreimal soweit hätt ich ja noch gar nicks gesagt, awwer wie's vier, fünf un zehn un fufzehnmol geworde is, do hen ich doch gedenkt, das wär e wenig zu viel. Ich hen mei Nos geschkwiest, daß ich effreht war, ich deht se abknapvse, ich hen se for e Halme Stund in e Pitscher voll EisWasser gesteckt un hen se dann an Ettweis von den Saluhnkieper in beuling hatt Wasser gehängt, awwer alles mitaus daß ich Relief kriegt hen, ich hen immer noch weiter geschnießt un so bei un bei hen ich mich mit den Gedanke vertraut gemacht, daß ich mei ganzes Lewe fortschnieße müßt. Es war en Dackter pressent un der Hot gesagt, ich sollt mich emol en Tschonk Eis in mei Nos stecke, mehbie, das deht mich fickse. Ahlrecht hen ich gesagt, awwer weil ich doch sozusage zwei Noslöcher hen, do hen ich mich zwei Tschonks Eis gewwe losse. Ich denke, der Dackter Hot bin Weg gesickert, daß mich mehbie die Nobs zufriesse deht un dann könnt ich doch nit mehr schnieße; awwer nicks kommeraus, in e Minnit is en schrecklich großer Schnießer komme un die zwei Eistschunks sin eraus gefloge un grad den Professer an sei Nohs. Der Hot qehallert, wie alles, awwer ich hen mich gefreit, bikahs das Hot ihm ganz recht gesehrft. Bei die Trietments hen ich e Kalt in mei Nohs geketscht, das war e Pietsch. Mei Nohs is mich gelaufe wie e Sink, awwer geschnießt hen ich noch immer weiter. Do Hot der Dackter gesagt, das Ding wär sierius un wann die Schnießerei nit ganz schnell gestappt deht wer'n, dann deht ich Konkluhschen of de Brehn kriege. Sell Hot mich am allerwenigste getruWelt, bikahs mei Brehn Hot mich noch nie nit gebattert. Mehbie, hen ich nit soviel, daß es von en Batter sein kann. Ennihau hen ich gewischt, daß der Dackter Sockzeß hawwe deht, bikahs ich sin puttiaier krehssig gange. Er Hot in mei Nohs en Stoff geschmiert un in e Seckend Hot mei Nohs gefiehlt, als ob se en Brickstein wär awwer das Beste war, das Schnieße Hot geitappt. Ei tell juh, ich sin so ausge-
teiert gewese, als ob ich zehn Stund lang Kindlingwutt gemacht hätt un mei Nohs un mei ganzes Fehs Hot von die schreckliche Sensehschen geschimmert, als wann se mit Elecktrissithee gelade wär. Wie ich mit e paar Schnäpscher un so ebaut vier Gläses Jmportirtes e menrg nekowwert gehabt hen. do hen ich den Professor e Kahling baun gewwe, das Hot einiges geböte. Er Hot awwer nur gelacht, der unverschämte Mensch un Hot gesagt, wann ich kein Schnuff stende könnt, dann soll: ich kein juhse un ennihau sollt ich mich e neue Nohs kriege un sollt mei alte wo mich so lange Jahre gut genug war, for Schkräppeiern verkaufe. Es soll mich noch emol eins sage die deitsche Professersch hätte e feine Ettjukehschen ich kann e differente Storie verzähle. Mit beste RiegahrdS, Juhrs Trulie, Meik Haber sack. Sskweier un Sheriff von Apple Jack Holie Terrer Kauntie. in Maler ohne Arme.
Bristol (England) ist die Vaterstadt eines armlosen Malers, der es zu hoher Fertigkeit in seiner Kunst gebracht hat. Mr. Hiles (das ist der Name des Artisten) zeigte schon in seiner frühen Kindheit Neigung für die Malkunst, aber sein Schicksal schien besiegell. als der achtjährige Knabe bei einem Straßenbahnwagenzusammenstoß in Bristol beide Arme verlor. Hiles versuchte zunächst seine Kunst mit den Füßen auszuüben, als ihm dies aber nicht wunschesgemätz gelang, begann er den Pinsel zwischen die Zähne zu nehmen und auf diese Weise zu malen. Eine ununterbrochene, sechsjährige Uebung brachte ihn dahin, mit dem Munde das zu vollführen, was seine Eollegen mit der Hand thaten. Auf der technischen Hochschule in Bristol zeichnete sich der junge Mann später im Modelliren mehrfach aus, und durch die Unterstützung eines Gönners, des Malers Matthew Hale. brachte es Hile als 16jähriger Bursche in der Landschaftsmalerei zu einer hohen Stufe. Ein von ihm verfertigtes Gemälde wurde auf der Akademie der Schönen Künste in Bristol zur Ausstellung zugelassen und fand alsbald einen Käufer. Ein Stipendium von 100 Guineen veranlaßte den jungen Künstler, nach London zu gehen. Er studirte dort an der königl. Akademie der Künste und erwarb sich eine silberne und zwei bronzene Medaillen. Seine Studien beendigte der armlose Maler in Paris. Königin Victoria war eine eifrige Verehrerin der künstlerischen Fähigkeiten Hiles'. und wie sie so haben auch KöniginAlexandra, Mr. Walter Erane und andere Sammler und Kunstrichter Arbeiten des Artisten erworben. Seine Aquarelle werden auf allen Ausstellungen zugelassen, und der Künstler verschmäht es, auf sein körperliches Gebrechen hinweifen zu lassen, da auch ohnehin seine Arbeiten ausnahmslos Käufer finden. Die Damen hinterm ölttcr". Im englischen Unterhaus sitzen die Damen bekanntlich hinter einem Gitter. Schon mehrmals ist der Versuch gemacht worden, die Galerie der Damen in dieser Beziehung zu verbessern. So brachte Mr. H. Herbert im Juli des Jahres 1869 den Antrag ein, das Gitter zu entfernen. Die Galerie," sagte er, ist kein Platz, wie die Damen ihn einnehmen sollten. Aus der verdorbenen Luft gibt es kein Entrinnen, die Damen müssen sich wie in einen Käfig einsperren lassen (großes Gelächter) und sind stundenlang auf diesen Raum beschränkt. In diesem Zeitalter der Civilisation ist es absurd, Damen hinter ein Gitter zu setzen." Dagegen aber erhob Mr. Beresford Hope vor dem Hause Einwände. Gerade wegen der Damen, sagte er, wäre es eine grausame Freundlichkeit, jene Schranke fortzunehmen. So könnten sie in Morgentoileite und mit ihren Hüten hierherkommen und einen Platz einnehmen, wo sie durch zudringliche Blicke nicht belästigt werden könnten. Er mißbilligte jede Aenderung, die dahin zielen würde, einen Platz zum Flirten einzurichten. Darauf erklärte Mr. Layard, er hätte wenigstens 200 Damen befragt, und sie wären fast ausnahmslos dafür, das Gitter beizubehalten. Er las einen Brief von einer Dame vor, die auf die Verzüge des Gitters für alle Parteien hinwies. So könne eine Dame ungesehen fortgehen, wenn ein langweiliger Schwätzer spricht, selbst wenn dieser Schwätzer zufällig der Freund ist, der ihr den Platz besorgt hat. Er dächte, daß der Brief viel Wahres enthielte, und daß sich das Haus den Standpunkt der Damen zu eigen machen sollte. So gewichtigen Gründen gegenüber wurde denn auch der Antrag zurückgezogen! Was ein Häkchen w e r -d e n w i l l Lehrer: Du nichtsnutziger Junge, jetzt habe ich Dich schon bei der vierten Lüge erwischt; was soll denn aus Dir einmal werden?!" Junge: A Förster, Herr Lehrer!" Einfach. Madam: Haben Sie mit Ihrer letzten Herrschaft etwa einen Wortwechsel gehabt, daß Sie so schnell den Dienst verlassen?" Dienstmädchen: Nicht 'ne Silbe! Ich hab' sie einfach in die Badestube eingeschlössen, hab' meine Sachen zusammengepackt und bin dann in aller Ruh' nd Frieden abgezogen!"
Ueberall Willkommen find die Biere der Home Brewing Co. Schmackhaft Stärkend Absolut rein. Office-Telephon 1050. Auch in Flaschen durch das Flaschen -Departement zu beziehen. Telephones: Neu 1030; Alt 1050.
rTfTTTfTfWTTTTTTTTffffFffIfffffIflHlT ????
t t ie Ursache warum wir so verkaufen, ist einfach diese wir qeben firttfM -i.Ml.1il hlr. lia TNi.tmrt.it W i OV"1" jviii ivua wit rniiimuui eine Ersparniß an dem Einkaufspreis. kaufen, ehe Sie unseren Vorrath und
j. H. REED, der Juwelier,
gegenüber von L. F. Ayres & Co. Wir passen Ihre Augen mit den richtigen Gläsern und verhindern damit?Kopfweh. j
Untersuchungen frei. AAAAAAAAAAAAAAAAAAiiAAAAl PR0QRESS Kragen und Manschetten 2e.
Cincinnati Brewing Co.,
VON
Brauer des beftm Bieres. - Sttiktes Union Erzeugniß. Gut abgelagert und ferentirt. "PURE GOLD" Bier in Flaschen nach allen Theilen der Stadt frei abgeliefert, öökiö ngroS-Händler. . . . Neues Phone 1614
THE HOME Wäsche abgeholt und abgeliefert. Frenzel Bros., 0. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aus alle Städte Europa. Schiffsfcheine nach und Von Europa. An- und Verkauf ausländischen Geldes. rofte ubwahl Von Aug. Diener, 0. 449 Oft Washington Str. Rett Telephon 25.
& 8 y? s
Diamanten
viele unsere ehrliche Ansicht kund und sagen 3 rtfi. ..mW . . l. V , mm. ( in .uuiiiui uuu uußtlUVIU IllUUlcn Oll Denken Sie nicht daran einen Stein zu Preise gesehen haben. Wm. C. Kalb,, deutscher Verkäufer. AAAAAi ,iAAAAAAAf LAUNDRY. Telephonire 1121 für Wagen. LAUNDRY Telephon: Main 1769. Pflicht was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthum. .... X c .... Indiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärt, die zu jeder Zeit gemacht werden können. Es bedarf weder eines beftunmten Bettags noch eine beftimmteZeit zu veponiren. C I I C ! Indiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Stt. und Virginia ve. Capital 8l,000,0ü CnrplnS 150,000 ...Saftag Nachmittag geschloffen... M, Uli IM Co. Zno?p,irt.) Ohw Jackson 44.50 per Tonne. Indiana Jackson $3.50 per Tonne. N. RABE - - - Präsident, eues Phone 9291. lies (Main) 1160.
