Indiana Tribüne, Volume 26, Number 216, Indianapolis, Marion County, 4 May 1903 — Page 3

Jndinna Tribüne, i Mai 1908.

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Kaiser und Papst.

Wilhelms II prunkvoller Besuch beim Papst öeo. I den Arrangements sah der Vatikan seine Wünsche erfüllt. Falsche Gerüchte über die Ermordung des britischen Königs. Erbprinz von Meiningen scheidet aus der deutschen Armee. Seine wohlgemeinten Erlaffe brachen ihm den Hals. Consul Langer beschwert sich beim Juftizminister. Velasco's Du Barry" macht Fiaico. Italien. D e r Besuch beim Papfte. Rom, 3. Mai. Kaiser Wilhelm erhob sich heute zeitig und hielt eine lange Conferenz mit dem Reichskanzler Bülow ab. Es wurden dann anlüßlich der Lage in Macedonien Depeschen nach Berlin und Conftantinopel gcsandt. Später fuhr der Kaiser mit den Prinzen nach dem Cafaretti-Palais, der Wohnung des deutschen Botschafters. Der Palaft fteht aus der Spitze des Ca. pitol-Hügels und gewährt einen Rundblick über die ganze Stadt Rom. Vor der Botschaft hatten sich die deutschen Einwohner von Rom, darunter die Kinder der deutschen Schulen, aufgestellt. Um 10 Uhr wohnte der Kaiser dem Gottesdienste bei, bei dem eine holländischc Hymne aus dem 16. Jahrhundert, ein Lieblingsstück des Kaisers, auf dessen Wunsch gespielt wurde. Nachdem sich die Andächtigen entfernt hatten, blieben der Kaiser und Bülow zurück, um den prachtvollen Thronsaal deS Cafaretti-Palaftes zu besichtigen. Die Fresco - Gemälde des Raumes find allegorische Darftellungen aus der deutschen Geschichte. Von hier aus fuhr der Kaiser in der blauen Generalsuniform der Gardedragoner nach dem Odescalchi Palast, der Wohnung des preußischen Gesandten beim heiligen Stuhl. Er frühstückte hier mit den Cardi nälen Rampolla, Gotti jund Agliaradi u. A., ersterer der Vice-Papft" genannt, da die ganze Leitung der Kirche in seinen Händen liegt. Nach dem Frühstück fuhr der Kaiser mit seinem Gefolge in 15 Wagen von der Gesandtschaft aus nach dem Vatikan; alle Wagen, Pferde und Bedienten waren zu diesem Zwecke von Berlin gekommen. Botschafter Meyer und andere Diplomaten sahen sich die Abfahrt deS Kaisers von dem der Gesandtschaft gegenüberliegenden Doria Paläste aus an. Der Kaiser dankte sür den lebhaften Applaus der Gesellschaft, indem er lächelnd zu dem gegenüberliegenden Balkon aufblickte. In seiner Begleitung befanden sich der Kronprinz und Prinz Eitel; vor dem langen Wagenzuge ritten deutsche Küraffiere auf weißen Pferden. Sie erregten durch ihre prächtigeFigur fast ebenso große Sensation als der Kaiser s-lbst. Der Cordon den Weg entlang war durch italienische Truppen gebildet. Als der Kaiser auf dem St.PetersPlatz ankam, machte er seine Söhne ans die intereffanten Punkte aufmerksam; bei der Vorbeifahrt des Kaisers riefen die Studenten des deutschen Priester Seminars kräftig hoch. Weiter entfernt auf dem gewaltigen Platze ftanden 1000 Pilger aus Cöln mit Fahnen und Blumensträußen, die eine deiner kenswerthe Loyalitätskundgebung veranftalteten. Nach dem Passiren der verschiedenen päpstlichen Garden hielt der kaiserliche Wagen an der großen Freitreppe, die Wilhelm zu Fuß erstieg. Bevor er in dos Vorzimmer desPapstes kam, wurde der Kaiser durch 7 deutsche Bischöfe begrüßt. Als der Papst vom Nahen der Gäste unterrichtet wurde, öffneten sich die Thüren und der Pontifex erschien in weißem Gewände. Der Kaiser schritt allein vorwärts, eine tiefe Verbeugung machend. Der Papst fragte auf Französisch nach des Kaisers Gesundheit. Nachdem die beiden Prinzen vorgestellt waren.

zogen sich Kaiser und Papst in des letzteren Studienraum zurück. Die Zusammenkunft währte 40 Minuten. Nachher wurden die Prinzen gerufen und sprechen mit dem Papst. Auch dem Cardinal Rampolla stattete der Kaiser noch einen kurzen Besuch ab. Der Kaiser kehrte heute rncht, wie bei seinen drei früheren Besuchen, direkt nach dem Quirinal zurück, sondern begab sich zunächst auf den neutralen Boden der preußischen Gesandtschaft, damit einem Wunsche des Vatikans entsprechend. Der Kaiser machte dem Papste eine große Photographie der Metzer Cathedrale zum Geschenk. Der Besuch des Kaisers wurde durch den Cardinal Rampolla, den päpstlichen Staatssekretär, in der preußischen Gesandtschaft erwidert. Der Vatikan ist über den Besuch hocherfreut und betrachtet denselben als Antwort auf die Verfolgung der Kirche in Frankreich. Abends fand im Quirinal ein Statsdiner zu 100 Gedecken statt, später eine Gala-Vorstellung im Theater. Frankreich. König Edward. Paris, 3. Mai- Die in's Auge fallenden Ereignisse von König (Sb ward's Pariser Besuch sind vorbei. Der heutige Tag verlief ruhig, war aber doch wegen der Wiederauffrischung der freundlichen Beziehungen zwischen England und Frankreich bemerkenswerth. Der König ging heute Morgen zu Fuß nach der Kirche. Es schien ihm Freude zu machen, sich unter den Haufen der Kirchengänger zu mengen, indem er in frischer Haltung und neben dem britischen Botschafter Sir Edward I. Monson einherfchritt. Die englische Kapelle war mit Bluwen und Pflanzenschmuck dekorirt. Am Eingange empfingen den König drei Geistliche und geleiteten ihn zu einem rothsammtnen Armstuhle zur Rechten der Kanzel. Mittags gab Minister des Auswär

tigen Delcaffe dem König ein Frühstück im Auswärtigen Amt; unter den Gästen befanden fich Persönlichkeiten, die im amtlichen oder gesellschaftlichem Leben eine Bedeutung einnehmen. Zur Rechten des Königs saß Frau Delcaffe, zu seiner Linken Senats-Präsidcnt Fallieres, gegenüber Delcaffe u. A. Auch Admiral Cotton, der amerik. Marine Attache Harber und Leutnant Huffey von der Chicago" waren zum Dank für die Aufmerksamkeit geladen, welche das amerikanische Geschwader dem Präsidenten Loubet in Marseille ermiesen hatte. Botschafter Porter konnte wegen des Todes seiner Gattin nicht theil nehmen. Auch bei dem Frühstück kam die engere Freundschaft zwischen den beiden Ländern zum Ausdruck, welche der Besuch des Königs zur Folge hatte. Nachmittags pflanzte der König zur Erinnerung an seinen Besuch einen Kaftauienbaum im Garten der britischen Botschaft; Abends wurde zu Ehren L oubets ein Gala-Diner in der Botschaft veranstaltet mit nachfolgendem Concert, bei welchem die ersten Künstler der Oper mitwirkten. Den Mitgliedern vom Gefolge des Königs wurde der Orden der EhrenLegion verliehen. Großbritannien. Bald widerlegt. London, 3. Mai. Heute früh verbreitete sich das Gerücht, König Edward sei ermordet worden. Als die Gewißheit vorhanden war, daß der Bericht ohne jede Grundlage war, legte sich die Aufregung. Das Gerücht von der Ermordung des Königs erregte in amtlichen und Hofkreisen ungeheure Aufregung. Aus dem Buckingham Palast wurden' sofort Depeschen nach Paris ge sandt und die Antwort war eine große Erleichterung für alle Claffen der Gesellschaft. Deutschland. Die Bevorzugung des Corpsftudententhums. Berlin, 3. Mai. Im Herrenhause kritisirten die Professoren Schmoller, Dernburg und L önig einen vsrliegnden Entwurf, die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienste betreffend. Schmoller rügte die Bevorzugung des Corpsftudententhums in der Vermaltung und tadelte die Schäden des Corps Wesens. Er befürwortete, um diese Schäden abzuschwächen, ein Compro miß zwischen der akademischen Freiheit und einem gewiffen Lehrzwange.

Ablösung '.für AuslandGeschwader. Berlin. 3. Mai. Die Ablösung für die ostamerikanische Kreuzerdivision verläßt am Mittwoch an, Bord der Pisa" Wilhelmshaven. Mit dem Marine-Ablösungsdampfer Main" vom Norddeutschen Lloyd" gingen von Bremerhaven aus 51 Marineoffiziere. 67 Deckoffiziere und 1330 Angehörige des Mannschaftsstandes nach Ostasien in See. An Bord desselben Transportschiffes trat Dr. W. Lawner von der Versuchsstation für Tropen -Hygiene eine längere Studienreise nach China, Japan, Siam etc. an. Es handelt sich hierbei um weitgehende Versuche mit einer neuen Kon-servirungs-Methode für Nahrung- und Genußmittel, medizinische, technische und andere Bedarfsartikel, an welchen die Reichsbehörden zwecks Verpflegung, bezw. Ausrüstung von Heer und Marine großes Jntereffe haben. Du Barry". Berlin, 3. Mai. Zum erstenmale wurde David Velasco's Du Barry" gestern Abend im Theater des Westens in Deutschland aufgeführt. In der Titelrolle erschien Helene Odilon aus Wien. Die Jnscenirung war glänzend und das Haus gefüllt. Doch kann man es nicht als einen Erfolg bezeichnen, denn viele Partien wurden mit starkem Zischen aufgenommen. Die heutige Kritik macht das Schauspiel in allen Tonarten lächerlich. Joseph Laufs. Berlin, 3. Mai. Der Hohen zollern"-Dichter Joseph Lauff hat das Amt des Dramaturgen am Wiesbadener Hoftheater, zu welchem er im Jahre 189 vom Kaiser berufen wurde, niedergelegt. Die Ursache des Rücktritts bilden angeblich Differenzen mit dem Generalintendanten Georg von Hülsen. Lauff wird trotzdem auf Wunsch des Kaisers an den Hohenzollerndramen weiterarbeiten, von denen zwei noch

nicht vollendet sind. Monstrc-Prozeß. Berlin, 3. Mai. Der Prozeß gegen die Direktoren der verkrachten Pommer'schen Hypothe''nbank, Schulz und Romeik, hat begonnen. An Stelle des verstorbenen Juftizraths Munckel führt Rechtsanwalt L. Friedmann neben dem Justizrath Wronker die Vertheidigung der beiden Hauptangeklag ten. Es sind Hunderte von Zeugen vorgeladen. Die Hochzeit in Bücke bürg. Berlin, 3. Mai. In Bücke bürg, der kleinen Residenzstadt des Fürstenthums Schaumburg - Lippe, fand die Vermählung des Großherzogs von Sachsen - Weimar - Eisenach mit Prinzessin Caroline Reuß ä. L. unter großen Feierlichkeiten statt. Den Trauungsact vollzog Dr. Rothe, Präsident des Staatsminifteriums von Sachstn - Weimar Eisenach und Chef des Cultus und der Justiz. Die Braut wurde von ihrem Onkel, dem Fürsten Georg zn Schaumburg-Lippe, geführt; den Bräutigam geleitete seine Mutter, die verwittwete Erzgroßherzogin Pauline. Ihnen folgten Kaiser Milhelm und die jugendliche Königin Wilhelmina von Holland, und darnach kamen zahlreiche Prinzen und Prinzessinnen sowie eine glänzende Souite. Der Kaiser überraschte den jungen Ehemann nach der Trauuung-Cere-monie durch die Ernennung zum General. Wahnsinnige Hirnges p i n n st e. , Berlin, 3. Mai. Die Deutsche Tageszeitung" berichtet über eine angebliche Behauptung deutschfeindlicher, amerikanischer Kreise, wonach der Vertreter des deutschen Reiches in Washington, von Sternburg, beabsichtige, die deutsche Bevölkerung der Ver. Staaten zu einer geschloffenen politischen Partei zu organifiren. Das StaatszeitungsBankett zu Ehren des Freiherrn habe dazu die Einleitung bilden sollen. Des Weiteren wird in dieser fabelhaft einfältigen Hetzmeldung asge führt, Sternburg wolle persönlich die Leitung jener Partei übernehmen, wogegen aber Staatssekretär Hay sowie andere Gegner von Präsident Roose velt's deutschfreundlicher Politik sofort energisch aufgetreten seien. Die Washingtoner Regierung! habe bereits dem Berliner Auswärtigen Amt angedeutet, daß die von Sternburg geplante Parteibildung anstößig sei.

Bezeichnend. B e r l i n. 3. Mai. Der Erbprinz von Sachfen-Meiningen, Commandeur des sechsten Armee-Corps in Breslau und Schwager des Kaisers, dcffen kürzliche Erlaffe gegen Soldatenmißhandlungen und Trunkenheit in der Armee Aufsehen erregten, ist aus dem Dienste geschieden. Der Langer -Fall. Berlin, 3. Mai. Der amerikanische Consul Langer in Solingen, der wegen unordentlichen Benehmens im Gerichtssaale von einem Solinger Richter zu $7.50 und wegen Fortsetzung dieses Verhaltens zu einem Tag Haft verurtheilt wurde, will sich an den Justizminister Schoenstaedt wenden, um Genugthung zu erlangen. Das Urtheil gegen den Consul wurde suspendirt, nicht aber aufgehoben.

Kurze Depeschen. 4. Mai. Inland. Berlin, Pa. Der Hauptgeschäftstheil der Stadt ist mit einem Verlust von $75,000 völlig niedergebrannt. Chicago. Ein fünfstöckiges Gebäude an Wabash Ave. wurde durch einen Brand völlig zerstört. Verlust $150,000. K a n s a s C i t y. Sekretär Loeb ist abgereist, um sich dem Präsidenten ln Santa Fe, N. M., am Dienstag anzuschließen. Carbondale, Jll. Dr. Lorenz und zahlreiche andere Aerzte, die zum internat. medic. Congreß in New Orleans reisen, trafen hier mit Gouv. Heard von Louisiana zusammen. Ausland. London. A. Carnegie und I. P. Morgan sind angekommen. C o p e n h a g e n. Ein ernfthafter Lohnstreik der Arbeiter der Staatsbahnen steht in Aussicht. K a r k o f f (Rußland). Die Werkftätten der russischen Lokomotiv und Gefchützwerke sind mit einem Verluste von $500,000 abgebrannt. Base-Ball. American-Association. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Columbus, O., 3. Mai. Columbus. . ..00000010 01 Toledo 2 0 0 0 1 0 1 1 05 L ouisville, 3. Mai. Louisville ...0000001001 Jnd'pls 00020000 2 Minneapolis, 3. Mai. Minneapolis.. 00000000 22 Milwaukee ...00000103 37 St. Paul, 3. Mai. St. Paul.... 1 0203 1 2 1 10 Kansas City. .20000010 03 National-Liga. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Chicago, 3. Mai. Chicago .. 0011000000 0 2 Pittsburg .1100000000 13 Cincinnati. 3. Mai. Cincinnati. . ..01012210 7 St. Louis ...0011000002 Die Ehrlichkeit ist eine hervorragende Tugend der Mittelklas sen des chinesischen Volkes. Nicht selten geschieht es, daß Kaufleute ihren Laden auf eine halbe Stunde und länger verlassen. Wenn diesen inzwischen Kunden betreten, finden sie die Waaren mit ihren Preisen bezeichnet; sie wählen dann was sie wünschen und lassen den Betrag dafür zurück. Abgekochte Milch ist schwerer verdaulich als ungekochte, weil bei der zweiten Eiweiß und Zellen unmittelbar, ohne eine chemische Veränderung. aufgesaugt werden. Milch kann man übrigens bis 70 Grad Celsius (158 Grad Fahrenheit) erwärmen, ohne eine Veränderung ihrer Verdaulichkeit in Folge einer Gerinnung einzelner Bestandtheile befürchten zu müssen. Das Griechenland umg e b e n d e M e e r ist voller Schätze. Vor kurzer Zeit brachten Taucher Statuen herauf, die vor 2000 Jahren beim Untergange des Schiffes, das sie nach Rom bringen sollte, verloren gegangen waren. Jetzt sind Ueberreste aus der Schlacht von Navarino. die 1827 stattfand, aufgefischt worden. Aus den versunkenen Wracks egyptischer und türkischer Schiffe hat man dabei alte Bronzegeschütze, Säbel, Gewehre und Pistolen in großer Menge bergen kön-neu.

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