Indiana Tribüne, Volume 26, Number 215, Indianapolis, Marion County, 2 May 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 2. Mai 1903
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$$$$f Wcr wird siegen ! Ein Zeitroman 1 . . t . X . 5 icxuijcjiu ynmiTiin s-chschSzO (Fortsetzung.) ohl, ich gebe es! Tu wirst mict, nicht hintergehen. Tenn der Tag, an dem ich die Gewißheit erhielte, daß dies Deine Absicht gewesen, er würde unfehlbar Dein Schicksal wie das meinige besiegeln." Sie hielt es nicht für nöthig, ihm auf diese letzte Drohung zu antworten; aber sie erhob lauschend den Kopf. denn sie fatie gehört, daß sich Fräulein Peterfen draußen mit Jemandem unterhielt. Und nun erkannte sie auch den Klang jene? anderen Stimme. ..Du mukt fort." dränate sie. .aus der Stellei Denn meine Freundin kommt, mich zu besuchen. Tu kannst ihr nicht mehr ausweichen; aber ich werde irgend eine Nothlüge ersinnen, die ihr ben Besuch eines fremden Mannes erklärt." Und so soll ich mich von Tir trennen? Dies soll unser Abschied sein für unendlich lange sechs Monate?" Tu siehst doch, daß es nicht anders sein kann! Geh', ich bitte Dich! Die Leute hier sind so neugierig. Und wenn meine Freundin irgend etwas Auffälliges entdeckte, wurde sie sicherlich sogleich ihre Schlüsse daraus ziehen." Sie schob den Zaudernden fast gcwaltsam zur Thür, an die eben mit leisem Finger geklopft wurde, und rief: OCttml V Mit einem Stirnrunzeln trat er zurück und griff nach seinem Hute. In der offenen Thür aber erschien Helene Bollart, bi: wie zum Besuch einer Gesellschaft gekleidet war. Vergib, liebste Tolly, wenn ich Dich störe! Aber wir gedachten uns eben zum Aufbruch fertig zu machen." Tu störst mich nicht im Mindesten. Biite, gedulde Dich nur einen Augenblick!" Und indem sie sich gegen den Besucher wendete, fügte sie in liebenswürdig unbefangenem Tone hinzu: Ich danke Ihnen für die freundliche Bemühung, mein Herr, und bitte Sie, dem Kapellmeister zu sagen, daß es also bei unserer Verabredung bleiben soll." Er verbeugte sich gegen die beiden Damen und verließ mit einem bedeutsamen Blick auf Tolly unter halb gemurmeltcm Gruße das Zimmer. Sobald sie mit der Freundin allein war, sagte Helene in vorwurfsvollem Tone: Tu hast noch gar nicht damit begönnen, Dich anzukleiden. Deine Zusage ist Dir doch nicht etwa inzwischen wieder leid geworden?" Offen gestanden ich war nahe daran, sie zurückzunehmen. Nun aber habe ich mich endgiltig entschlossen, Euch zu begleiten." Helene erbot sich, ihr bei der Toilette behilflich zu sein, und Dolly nahm dies freundliche Erbieten mit der scherzenden Bemerkung an, daß ihr ohnedies etwas bange sei, wie sie vor so viel Künstleraugen mit Ehren bestehen solle. O, Du könntest in jedem Anzüge hingehen und würdest sie doch alle bezaubern," sagte Helene. Außerdem hast Du heute keine Rivalin zu fürchten, denn wir Beide werden die einzigen weiblichen Wesen in der Gesellschaft sein." Und die schwedische Schauspielerin, auf die ich so neugierig war? Ist sie nicht von der Partie?" Nein. Ihr Gatte hat sich und sie brieflich bei Gabor entschuldigt. Und das war am Ende nicht anders zu erwarten nach dem schlimmen Mißerfolg der gestrigen Premiere." Dolly hatte ihren Schlafrock abgeworfen und war vor den Spiegel getreten, um ihr Haar ein wenig zu ordnen. Ach ja," sagte sie leichthin, ich erinnere mich, daß Ihr vorhin davon spracht. Der arme Dichter! Aber war es denn wirklich gar so arg?" Es war abscheulich! Ich habe noch nie etwas Aehnllches im Theater erlebt. Während der beiden letzten Akte bereitete es dem Publikum offenbar ein köstliches Vergnügen, den Autor wie die Darsteller mit spöttischem Gelöchter und ironischen Zwischenrufen zu mißhandeln. Ich saß wie auf glühenden Kohlen, und wenn Gabor nicht darauf bestanden hätte, zu bleiben, weil er bis zum letzten Fallen des Vorhanges mit muthiger Aufopferung durch seinen Applaus und seine energischen Ruhegebote gegen die Skandalmacher kämpfen wollte, so hät'.e ich ganz gewiß lange vor Beendigung der Aufführung die Flucht ergriffen." Und die arme junge Frau des Verfassers spielte die Hauptrolle? Welche Martern muß sie erduldet haben!" Nicht wahr? Ich kann nicht sagen, daß ihre allzu kokette Art mir sonderlich sympathisch wäre; aber ich habe trotzdem Thränen des Mitleids vergössen und wäre am liebsten in jedem Zwischenakt auf die Bühne gelaufen, um sie zu trösten." Schade, daß Du diesen menschenfreundlichen Vorsatz nicht ausgeführt hast! Ich an Deiner Stelle hätte es sicherlich gethan." Gabor, der während einer Pause
hinter den Kulissen war. l)icit micy vuvon zurück. Er sagte, daß Arvid .ever,lj0lv tm Mlkge,chl5 mit bewundernswürdigem Gleichmuth trüge, und daß seine beinahe heitere Ruhe doch wohl der beste Trost für die arme Frau Signe sei. Außerdem erwies ihr das Publikum immer?)in gewisse Rücksicbten. Man spendete ihrem Spiel wiederholt einen ganz ehrlich gemeinten Beifall, und Gabor sagt, daß ihre Darstellung heute auch von den Zeitungen durchweg mit warmer Anerkennung besprochen wird." Eine wurderliche Fügung!" lachte Dolly. Wahrhaftig, es liegt etwas Tragikomisches in der Vorstellung von dem Zwiespalt, in den sie da mit ihren Empfindungen gerathen sein muß. Es würde mich gar nicht wundern, wenn diese unglehe Verkeilung der Volksgunst einen fatalen Mißton in die eheliche Harmonie gebracht hätte." Ich weiß es nicht. Aber ich zweifle. daß eine Frau von dem Temperament vnd dem Wesen dieser Schausvielerin überhaupt danach angetyan in. anen Mann auf die Dauer glücklich zu machen." Ei sieh doch, was für eine feine Menschenkennerin ich da mit einem Male in meiner kleinen Helene entdecke! Da werde ich amEnde künftig auf meiner Hut sein müssen, denn wcr weiß, ob Du nicht in der Stille Deines Herzens von mir eine ganz ähnliche Meinung hast." Das war ohne allen Zweifel fcherzhaft gemeint; aber es klang gar nicht scherzlzaft, sondern merkn ürdig ernst und eindringlich, als Helene erwiderte: Nein, nein! Ich glaube an Dich, Dolly fest und unerschütterlich. Du wirst niemals aus bloßer Gefallsucht oder um einer flüchtigen Laune willen mit den heiligsten Empfindungen und dem Leöensglück eines Mannes spielen." Dollys, Nixcnaugen öffneten sich weit in wirklichem oder erheucheltem Zrstaunen. Ich bin Dir außerordentlich dankbar für diese gute Meinung, und ich werde mir Mühe geben, sie zu verdienen. Uebrigcns, möchtest Du ntir nicht aus der Schale dort eine Sicherheitsnadel reichen? Danke! Jetzt bin ich fertig. Findest Du mich hübsch genug für Deinen Freund Brunneck?" Bis über die Stirn hinauf brannte Helenens Antlitz plötzlich in flammendem Noth. Warum gerade für ihn? Und weshalb nennst Du ihn meinen Freund?" Vergib! Ich habe mir natürlich nichts Böses dabei gedacht. Als der Freund Deines Verlobten muß er doch wohl ein wenig auch der Deinige sein. Und ich glaubte, Ihr wäret alte, vertraute Bekannte." Mit einer langen Nadel befestigte sie vor dem Spiegel den Hut auf ihrem üppigen, goldrothen Haar, und Helene ahnte wahrscheinlich kaum, wie aufmerksam die Augen der Freundin in dem verräterischen Glase ihr halb zur Seite gewandtes Antlitz studirten. Ein paar Sekunden lang war es so
still, daß man deutlich das leise Krachen der ?cähte hörte, die durch Dollys emporgereckte Arme gedehnt wurden. Aber als sie die Hände wieder sinken ließ, klang es eigenthümlich gepreßt an ihr Ohr: Herr von Brunneck also ist es, für den Du Dich so schön gemacht hast?" Dolly lachte hell auf. O Du Närrchen! Wäre Dir's denn vielleicht lieber gewesen, wenn ich's für Deinen Verlobten gethan hätte? Im Uebrigen magst Du ganz unbesorgt sein! Ich denke vorläufig noch nicht daran, mit den heiligsten Empfindungen oder gar mit dem Lebensglück Teines Schützlings ein frevelhaftes Spiel zu treiben. Und nun, wenn Dir's recht ist. wollen wir aeben." )yne dan sie auch nur den kleinsten Versuch gemacht hätte, vor ihrem Aufbruch die durch das hastige Umkleiden wahrlich nicht geringer gewordene Unordnung im Zimmer zu beseitigen, nahm sie den Arm der Andern und zog sie zur Thür. Aber auf halbem Wege drehte sich Helene um und deutete zum Tische hinüber. Willst Du nicht wentgstens das da erst fortschließen, Dolly? Es mag thöricht sein, aber ich kann so ein schreckliches Instrument nicht sehen, ohne ein Unheil zu befürchten." Jetzt erst wurde Dolly gewahr, daß der Revolver während der ganzen Zeit auf dem Tische gelegen hatte. Und ihre Brauen waren unmuthig zusammcngezogen, während sie rasch danach griff und ihn in einem Fach dzs Schrankes verwahrte. Er fiel mir vorhin zufällig in die Hände, als ich unter meinen Sachen noch etwas suchte. Aber er hätte am Ende auch hier liegen bleiben dürfen; denn er ist selbstverständlich nicht geladen." Helene erwiderte nichts; aber Dolly wußte trotzdem, daß von dieser Stunde an das Mißtrauen wie ein Schatten zwischen ihnen stand und daß sie vor den hellen Augen ihrer klugen Freundin fortan in der That würde auf der Hut sein müssen. xu. Capitel. P ie festlichen Vorbereitungen, die Gabor Sarlo und Erich von Brunneck für den Empfang ihrer Gäste getroffen hatten, hielten sich, was den Kostenpunkt anlangte, in ziemlich bescheidenen Grenzen. Aber die wackere Frau Schulze hatte nichtsdestoweniger mehr als eimal bedenklich den Kopf geschüttelt über die leichtfertige Verschwendungsucht der jungen Herren, die innerhalb
der letzten vierundzwanzig Stunden das bescheidene Atelier in einen nach ihrer Auffassung geradezu fürstlichen Prunkraum umgeschaffen hatten. Bunt und phantastisch genug sah es bei der feenhaften" Beleuchtung, die zwei Lampen und mehrere mit Kcrzen besteckte Kandelaber verbreiteten, in der ehedem so kahlen Künstlerwerkstatt allerdings aus. Tenn Gabor Sarlo hatte unermüdlich hcrangeschleppt, was ihm an passenden oder unpassenden Dekorationsgcgenständen nur immer in die Hände gefallen war. Und nicht nur sein künftiger Schwiegervater, sondern auch die besser Situirten unter seinen Bekannten hatten freigebig zur angemessenen Ausstattung des Festlokales beisteuern müssen, so daß es weder an Sesseln, Stühlen und Tischen, noch an Teppichen. Vorhängen. Wafsentrophäen und geschickt ver, theilten aivsernen Bildwerten mangelte. Die schlecht getünchten, fleckigen Wände waren dem Auge des Beschauers fast ganz entzogen; und selbst jener äußerst prosaische Winkel, wo sich neben dem Ausgußbecken der Wasserleitung eine Ofenmißgeburt von wahrhaft abschreckender Häßlichkeit befand, war durch Sarlos erfindungsreiche Kunst auf höchst wirkungsvolle Weise veredelt worden. Ein mit genialen Pinselstrichen aus einem Stück alter Sackleinwand hervorgezauberter echter Gobelin" verhüllte würdevoll die ominöse Wasserleitungsnische. Das eiserne Ofenungeheuer aber war mit bunten
Stoffen so malerisch drapirt. daß selbst sein Erzeuger es schwerlich wiedererkannt haben würde. Und eine auf seiner Höhe thronende Fächerpalme, deren leihweise Beschaffung aus einer benachbarten Pflanzenhandlung einzig der Wirkung von Gabor Sarlos schönen Augen auf die verwittwete Geschäftsinhaberin zu danken war, verlieh seinem Dasein eine gewisse innere Berechtigung, die ohne Weiteres jedem einleuchten mußte. Das stolzeste. Prunkstück aber war ohne Zweifel ein aus dem Verkaufsmagazin des Hauswirihs stammendes Klavier, das der Ungar angesichts der zu erwartenden musikalischen Genüsse von vornherein für ganz unentbehrlich erklärt hatte und das nach seiner Versicherung dem Ganzen erst das Gepräge wahrer Vornehmheit verlieh. Zwar war die von allen Ecken und Enden zusammengeborgte Herrlichkeit nicht ganz nach Erichs Geschmack; aber da er Gabor als den eigentlichen Festgeber betrachtete, hatte er sich darauf beschränkt, einige allzu ausschweifende Pläne seines unternehmenden Freundes durch gütliche Vorstellungen unschädlich zu machen und sein zum Empfangsraum bestimmtes Wohnzimmer mit sanfter Entschiedenheit gegen alle Verschönerungsgelüste zu vertheidigen. Auch die für einen JunggesellenHaushalt besonders gefährliche Klippe der Bewirthung war dank dem hausmütterlich-praktischen Sinn Fräulein Helenens glücklich umschifft worden. Sie hatte die hochfliegenden Souperträume ihres Verlobten auf das Maß des Möglichen und Erreichbaren zurückgeführt, indem sie kategorisch erklärte, daß man über eine Weinbowle und belegte Butterbrode unter keinen Umständen hinausgehen dürfe. Und nun harrte der von Erich auf Grund feiner Kasino-Erfahrungen angesetzte duftige Trank in einem ungeheuren, bauchigen G.asgefäß zwischen zwei gewaltigen Butterbrodpyramiden hinter einem bergenden Vorhang seiner Bestimmung. Wenn wir diese Gardine im gegedenen Augenblick mit der nöthigen Feierlichkeit zurückziehen," sagte Gabor, wird es ungefähr denselben Eindruck machen, als öffneten wir die Flügelthüren eines Prächtig ausgestatteien Speisesaales. Wenn man eine Gesellschaft von Künstlern einladet, darf man wohl auch ein wenig mit ihre? Einbildungskraft rechnen." Schon eine Stunde vor der Zeit, auf welche die Einladung lautete, waren mit dem Anzünden der fünf japanischen Papierlaternen, die den Garten" magisch erhellten, alle Vorbereitungen beendet, und Gabor Sarlo lief in Zwifchenräumen von zwei Minuten hinaus, um nach Heinrich Wollart und den beiden Damen auszuspähen, die mit ihm kommen sollten. In Ermangelung einer Hausfrau mußte ja Fräulein Helene die Rolle der Wirthin übermkhmen. und es war verabredet, daß sie deshalb noch vor dem Eintreffen des ersten Besuchers zur Stelle sei. Aber die Minuten verrannen, und Gabors Ungeduld steigerte sich zu einem richtigen Fieber. An dieser Verspätung kann nur Fräulein Dolly schuld sein," erklärte er. Tenn Helene ist die Pünktlichkeit selbst. Wer weiß, ob sie nicht noch im letzten Augenblick überhaupt anderen Sinnes geworden ist! Denn so reizend sie ist, so launenhaft ist sie auch." In Kleinigkeiten vielleicht," wandte Erich ein. Denn ich glaube, in ernsten Dingen ist sie sich ihrer Ziele und Absichten sehr wohl bewußt." Wohl möglich! Aber ich bin sicher, daß sie mich während der Sitzrmgen mehr als einmal zur Verzweiflung gebracht haben würde, wenn nun, wenn sie eben nicht bei alledem so allerliebst wäre. Gott sei Dank, da kommt Jemand! Das müssen sie sein." Er rannte zur Thür, um ziemlich unsanft gegen die Riefengestalt der wackeren Frau Schulze zu prallen, die stat: der Erwarteten eingetreten war. Herrjott, wat habe ick mir erschrocken! Ick wollte ja man blos fra-
gen, od es hier noch was für mich zu thun jibt Du meine Jüte wie jroßartig! Nich wieder zu kennen! Wenn der selige Stehling sehen könnte, wat Sie aus sein Atelier jemacht haben, er würde sich in'n Jrabe umdrehen." Um's Himmels willen, liebste Frau Schulze, Unionen v uns wenigstens heate mit Ihren Erinnerungen an den armen Stehling!" wehrte Erich ab. Sein Geist spukt wahrhaftig schon mehr als zur Genüge um uns berum. Ob es hier noch etwas für Sie zu thun gibt? Nein, ich glaube nicht. Sie schen ja, unsere Arrangements sind fir und fertig." Na und die Bedienung? Bei dem seligen Stehling mußte ich immer bedienen, wenn er Besuch hatte. Und 'ne jroße weiße Schürze habe ick mir schon für alle Fälle ausjeplättct." Gabor inachte hinter dem Rück? oer Äutwarterin eme Qjnmafle oes Entsetzens, und auch Erich verspürte ein gelindes Gruseln bei der Vorstellung, die ungeschlachte Gestalt der braven Frau zwischen seinen Gästen umverwandeln zu seben und ihre rauhe Männerstimme zu hören, wie sie in unversälsch:em Berlinisch die Besucher zum Zugreifen nöthigte. In seiner weltmännischlieben-Iwürdigen Weise fand er die geeignete Form, ihr Anerbieten abzulehnen, ohne sie zugleich in ihren Empfindungen zu verletzen. Und Gabor athmete auf, als sich die Thür des Ateliers wieder hinter ihr geschlcssen hatte. ..Ich bewundere Dich," sagte er, denn ich für meine Person würde niemals den Muth aufgebracht haben, sie zurückzuweisen " Er unterbrach sich, denn er hatte ein Helles, perlendes Lachen gehört ein Lamen, wie es aus keiner anderen als aus Fräulein Dollys Kehle kommen konnte. Da sind sie!" jubelte er, dem Himmel sei Tank, sie kommen noch zur rechten Zeit!" Er eilte hinaus, die Ankömmlinge draußen auf dem kleinen Vorplatz zu empfangen. Erich aber athmete tief auf wie einer, der sich bereit macht, einer heiß ersehnten Seligkeit oder einer großen Gefahr entgegen zu gehen. Und seine Augen hingen an der Thür, durch die sie hereintreten mußte, als wäre er gewiß, etwas Wunderbares und Herrliches durch diese schmale Pforte kommen zu sehen. , Noch ein paar Minuten lang mußte er warten; denn es schien, als hätte das Brautpaar sich draußen eine Menge wichtiger Mittheilungen zu maaen. die durchaus keinen Aufschub duldeten. Dann aber tbat die kleine Thür sich endlich auf, und am Arme Heinrich Vollarts, der nicht wenig stolz schien auf diese Auszeichnung, trat Dolly in ihrem weißen Kleide über die Schwelle. Noch immer, wenn er sie wiedergesehen, war Erich der Ueberzeugung geWesen, daß sie diesmal schöner sei als bei den voraufgegangenen Begegnungen. Heute aber mochte dieser Glaube wirklich nicht ohne eine gewisse Berechtigung sein. Denn wie ein neuer, bisher verborgen gebliebener Reiz lag über ihrer Erscheinung ein Hauch süßer Unschuld und holder mädchenhafter Befangenheit, der ihrer Lieblichkeit etwas ungemein Zartes und Poetisches verlieh. Auch bei der Begrüßung noch zeigte sie eine anmuihige Verlegenheit, die mehr etwas Demüthig-Schüchternes, als etwas Abweisendes hatte. Uno erst nach geraumer Zeit, bei Heinrich Vollarts hunwristischen Erläuterungen zu der märchenhaft prächtigen Ausschmückung des Ateliers, schien sie wenigstens Gabor Sarlo gegenüber ihre gewöhnliche heitere Unbefangenhcit zurückzugewinnen. Dann kamen die ersten Gäste: der symbolistische Dichter mir den müden Augen, und ein junger Arzt, der eine heiße, aber leider unerwiderte Liebe für die spröde Muse der Dichtkunst im verschwiegenen Busen hegte, und der einzig seinem beträchtlichen Vermögen wie seiner allzeit offenen Hand die Ehre der Aufnahme in die erlesene Künstlerrunde des Schweinchens" zu danken hatte. Während der Lyriker, von dem man sich erzählte, daß er die Sorge für seines Leibes Nothdurft und Nahrung seit Langem ganz der Vorsehung anheimgestellt habe, nach kurzer Rekognoszirung des Terrains mit über der Brust verschränkten Armen und schwermüthig gesenktem Haupte in unmittelbarer Nähe des Vorhanges Aufstellung nahm, hinter dem sich die Bowle und die Butterbrode verbargen, gesellte sich der junge Arzt alsbald zu Dolly, um ihr mit einem Eifer, der in hohem Maße Erichs Mißfallen erregte, den Hof zu machen. Darüber, daß sie die Königin des kleinen Festes bleiben würde, konnte er nach den Wahrnehmungen, die er während der nächsten halben Stunde machen mußte, wohl nicht im Zweifel sein. Tenn sobald sich einzeln oder zu zweien und dreien neue Gäste einfanden, gehörte ihre Aufmerksamkeit von üomherein so ausschließlich der jungen Sängerin, daß es durchaus nicht verwunderlich gewesen wäre, wenn sich Helene durch diese Bevorzugung empfindlich gekränkt gefühlt hätte. Auch Doktor Roberti, der als einer der letzten erschien, blasirt und spöttisch dreinschauend wie immer, ließ das Feuerwerk seiner witzigen oder paradoxen Bemerkungen ganz offenkundig nur in der Absicht spielen, um damit einen vortheilhaften Eindruck auf Dolly zu machen.
Sie selbst hatte ihre muntere Laune jetzt vollständig wiedergefunden, und die Gesellschaft schien ganz nach ihrem Geschmack. Denn sie ging unbedenklich auf den leichten, zuweilen fogar etwas freien Ton der Unterhaltung ein, und ihr köstliches Lachen spornte den Kreis von Verehrern, der sich wie um ein leuchtendes Gestirn um sie geschaart hatte, zu immer eifrigeren Bemühungen an, durch geistreiche Scherze ihr Wohlaefallen zu erreaen. (Fortsetzung folgt.)
HoUand's traurige wirthschaftliche Lage. Zu den 'Legenden, mit denen die nüchterne Neuzeit unerbittlich aufräumt, gehört die Mär von dem unermeßlichen Reichthum, den der holländische Handel den Pfeffersäcken" in den Schooß wirft. Es giebt ohne alle Frage in den Niederlanden noch viele sehr reiche Handelsherren, deren Wohlstand scheint aber aus früheren Tagen herzustammen. Der große Streik hat wenigstens Verhältnisse offen zu Tage gelegt, von deren Vorhandensein sich außerhalb Holland's wohl schwerlich eine Menschenseele träumen ließ. Zunächst ein Wort über die LohnVerhältnisse: Die Angestellten der städtischen Gaswerke und der Straßenbahnen gehören zu den besser bezahlten Arbeitern und erhalten wöchentlich doch nicht mehr als neun bis zwölf Gulden. Die Eisenbahner verdienen, ungeachtet ihres anstrengenden Dienstes, kaum mehr und die Angehörigen vieler Privatbetriebe noch sehr viel weniger. Am käralichsten scheinen die Schneider bezahlt zu sein; die Leute erhalten sür die Anfertigung eines Rockes einen einzigen Franken und für einen Ueberzieher nur zwei Franken. Es ist den bolländischen Arbeitern deshalb wahrlich nicht zu verdenken, daß sie eine Verbcsserung ihrer wirthschaftlichen Lage anstrebten, und wenn ihnen etwas zu verÜbeln bleibt, so ist es die Rücksichtslosigkeit auf das Gemeinwohl, mit der sie ihre Sache verfochten, und der Mangel an Bedenken, eine furchtbare Heimsucbung über das ganze Land heraufzubeschwören. Das hat sich aber auch bitter gerächt und ihre Niederlage herbeigeführt. Werfen wir nun einen Blick nach der anderen Seite: Die Lage des Handels und der Industrie in den Niederlanden ist sehr schlecht, so schlecht sogar, daß man selbst angesichts der traurigen Lohnverhältnisse von nicht einmal von einer Ausbeutung der Arbeiter im eigentlichen Sinne sprechen kann. Die großen Gesellschaften vermochten die geforderten Lohnerhöhungen nicht zu bewilligen, ohne auf ben ohnehin bescheidenen Betriebsgewinn Verzicht zu leisten. Es heißt, daß große Unternehmen zu Dutzenden auf so schwachen Füßen stehen, daß sie beim ersten Stoe taumeln müssen. Und in ebenso mißliehen wirthschaftlichen Verhältnissen befinden sich die meisten Städte des Landes. Amsterdam steht beispielsweise vor einem unabwendbaren Krack, wenn der &iaat sich nicht schleunigst zur Uebernahme der durch das neue Schulgesetz bedingten Ausgaben entschließt. Dabei steigen die Steuern so hoch, daß sie di- vermögenden Gewerbe treibenden aus der Stadt zu scheuchen beginnen, welche der Unsicherheit der Arbeiterverhältnisse bisher Stand hielten. So verläuft Amsterdam's Handel im Sande. Bereits nach dem großen Streik im Vorjahre siedelten mehrcre Diamantschleifereien von Amsterdam nach Hanau über. Die Verlegung der ganzen Industrie ist nicht unmöglich. Inzwischen sprechen auch die Tabakhändler davon, nach Bremen zu zieben. und Theebändler sind bereit, sich in London niederzulassen, wenn ihnen das Geschäft künftighin noch mehr erschwert wird. Geschieht dies, so ist Amsterdam verloren. Und in derselben Lage wie Amsterdam befinden sich andere Städte Holland's. Holland steht augenscheinlich vor einer schweren Krise. Die Arbeiter haben es in der Hand, das Land völlig zu Grunde zu richten. Eine baldige Wiederholung des mißlungenenStreikVersuches würde nicht nur der Jndnstrie unersetzlichen Schaden zufügen, sondern dem Lande vielleicht auch den Transithandel und die Post kosten. Die Arbeiterführer kennen ihre Macht sehr wohl, sie wissen aber auch, daß sie von derselben keinen Gebrauch zu machen vermögen, wenn sie nicht gleichzeitig das Wohl der Arbeiterschaft und des ganzen Volkes opfern wollen. Aus bir anderen Seite erkennt man willig den Anspruch der Arbeiter auf höhere Löhne an, weiß aber nicht, wie man sie ohne schwere Schädigung der Industrie ermöglichen kann. Es ist die Schaffung eines mäßigen SchutzZolles zum Besten der holländischen Industrie und ihrer Arbeiter in Vorschlag gebracht worden. Damit mag man vielleicht einiges erreichen; ob es aber zur Hebung der ganzen Noth genüaen wird, unter der Holland jetzt seufzt und leidet, das mühte denn doch wohl erst die Zukunft lehren. Zur Zwangsarbeit verkauft. Der 27 Jahre alte Bruce Marcum in Jackson. Ky.. wurde letzthin unter dem Landstreicher-Gesetze des Bluegraß"-Staates zu sechs Monaten Zwangsarbeit an den Meistbietenden vertauft. Bruce, der einer angesehenen weißen Familie entstammt, war als arbeitsscheuer Tagedieb so verrufen, daß das höchste Angebot auf seine Dienstleistung nur $6.50 betrug.
Feuer Signale.
4 Pennsylv nd artet 6 Cmglish'S Opern-HauS 6 Säst und Rw York 7 Roblc und Michigan 8 N. Jersey u. Mass A g Pine und North 10 tyavttt und Pine 11 Vermont nahe East 12 91$. 8 Spritzenhaus Mass. ve nahe Noble 13 Dnaware und Walnut 14 tf . Jersey u Central A. 15 Masi. und Eornell Av :6 Ash und 11. Straße 17 Park Ave und 12 Str .6 Columbia undHMfide 19 Highland Ave u. P,att kl JUinoiS und St. Joe 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Str 25 No.5Tvnznchaus i5. nahe JlNno 26 Senate Ave u. StClair 27 Illinois und Michigan 2 Pe eshlvania und 14. 29 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 CpriyenbauS Jnd Ave nahichiaan 32 Meridian und Walnut 34 California u Semont 35 Blake und New York 36 Ind. Av. . St. Slave 37 City Hospital 38 Blake und Norty 39 Mlchigan und Agne 41 No. S Spritzenhau Washington nah West 42 sendorf u Wash. 43 Missouri u New York 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohw 47 Capitel Av. u Wash 43 mgan'ö PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 61 Ro. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 52 Jllinots u Louisiana 63 Welt und South 54 West und McCarth 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Rav 68 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor.iS 59 Madion Av. u Tunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus South nahe Telawar 62 Penn, u Merrill 63 Delaware u. McCarth 4 Sa und NkCarty 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 68 Last und Prospekt 69 Bicking und High ?l No. ll Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Ceda, und Clm 74 Davidson u Georgia 75 Cnglish Av. u Pine 76 Shclbv und Bat 7? No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Sbelby 7-) Fletchcr Av. u Sbelby Si Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 82 East u Washington 84 New Jork u. Davidsor 5 ?aubstu:nmen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Oncntal und Wash. 89 Frauen-Resormat. 1 No. 13 S.ritzenhauS Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louistana 95 Virginia Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Cbio .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. ,25 Central Ave und 12. 126 TjandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und ll. 132 Bellesontaine und jJ. 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. IM Alabama und Rorth 137 Rewmann und 19. 138 College Ave und 14. 13 Cornell Av und IS. 141 Yandes und 10. 142 Hiqbland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 117 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. 143 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. 152 Part Ave und 2. 15? L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 1. 156 Stoughton u Rkivman 157 AtlaS und Pike. 158 Bloyd und Pawvaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood ,2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eyston 167 Arsenal Ave und 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Part ve und . 212 Capital ve und 17. 213 Pennsylv. u. ichiga 14 Illinois und 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvwania und 2. 217 Veritia und 1. 218 Capital ve und 2. 213 Broadioay und 1. 231 Illinois und WcLm 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 235 Illinois und 35. 235 Annctta und 30. 237 No. 9. Spritzend, k Udell und Raer 238 Udetl Ladder Wor 2S9 Jiabel und 7. 241 Meridian und 24. 242 Illinois u Et. Clax, 243 Sldrioge und 25. 812 West uud Wal tut 313 West und 12. 314 Howard und IS. 515 Torbet und Paca 516 Capital Ave und iv 317 Northwestern Ave ui 515 Gent und 18. 19 Canal und 10. 324 Eerealine Works 324 Vermont nd Lynn 325 Bismarcku Srandvietr 526 No. 20 Spritzenhaus HaughmUe. 527 Michigan u. HslmeS, 328 Mlchigan u. Concord 341 West und cJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und kn 415 Capital Ave.. Georgia 416 Missouri u Aentucky 417 Senate Ave i. Wasy. 421 P und E RlMauS W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miley Av u. I D u Ql 425 Waih. und HarriS 42 No. 18 Spritzenhaut W. Washington 427 Clwcr und Bind 428 Oliver und Osaood 429 ordvke und Dort 431 Hadley Ave u. Morriß 432 Niver Ave u. MornS IM Riva Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 No. 19 Epritzenha j Morris und Harbins. 458 HrtKK u 80 439 Stock 451 Reisn und SkUkr 452 Howard und ixt 453 Morris und ftavwS 456 Lambert und Betont 457 Rordyke ve u. fca mon Works 612 W'st Hab Ray 513 Kentucks Ave u. Merrtl, 14 Meridian und MorrH 516 Illinois nd ansa 517 Morris und Dakota 618 Morris und Ehurch 519 kapital A. u VcCarty 621 Meridian und Palme, 623 Pine un.", Lord S24 Madiior Ave u kincol 26 Meridlc.n ud Blt R 627 Carlos und Ray 628 Meridian und Arrzona 629 Meridian u. 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