Indiana Tribüne, Volume 26, Number 214, Indianapolis, Marion County, 1 May 1903 — Page 4

Jnorana Tribune. 1. Wtai 1903.

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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutcnttcta Indianapolis, Ind. Harry O. Thuvium - Präsident VeschaftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0JVE SS.

r-ntered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Das Kriegsminister!. Unsere Volksregierung" befindet sich auf höchst gefährlichen Wegen. Die Hintansetzung jeclichen Rechtsprinzips wenn es gilt. Offiziere vor den Folgen von Gesetzesübertretungen oder Jndiskretionen zu schützen, schafft eine Gefahr für die Nation, bis im Raufche und Dränge sich überstürzender neuer Ereignifse leicht unterschätzt und leicht übersehen werden kann bis eines Tages die Armee als vor dem übrigen Volke priveligirte Klasse fest etablirt ist. Das Kriegsdepartement scheint nicht daran zu denken, eiternde Beulen in dem Ofstziercorvs rechtzeitig und ernftlich zu behandeln. Es befleißigt sich einer Vogel-Strauß-Politik, drückt den Kopf in den Sand und sieht nichts. Wiederholt haben wir an dieser Stelle auf die schmachvolle Rechtsverdrehung, welche gegenüber den Schmuggeleien in Porto Rico geübt wurde hingewiesen. Der Bericht des General Miles, welcher über die von amerikanischen Offizieren an hilflose Filipinos verübte Greuel amtlich meldete ist zu den Akten gelegt worden. Das Kriegsminifterium sagt ganz einfach: Wir nehmen an, daß der Bericht richtig ist und daß die Schandthaten wirklich passirt sind, halten es aber für beffer, den löblichen Eifer unserer Offiziere nicht zu dämpfen." Die Herren Offiziere haben Familienbeziehungen, mit einflußreichen Großkapitalisten, Senatoren u. s. w. und den Leuten will man nicht wehe thun, denn man könnte sie in der nächsten Kampagne brauchen. Daß alle diese Vertuschungen und Durchstechereien einer großen Nation unwürdig sind, spielt keine Rolle. Am merkwürdigsten aber erscheint die Stellung des Kriegsminifteriums, daß die gegen General Baldwin erhobenen Beschuldigungen er habe sich in einem Interview mit einem Zeitungsmann in Denver wegwerfend über die Negertruppen und Filipino-Soldaten geäußert mit der Bemerkung erledigt wurde, daß an der ganzen Geschichte kein wahres Wort sei, daß der betreffende Berichterftatter überhaupt kein Interview mit Gen. Baldwin gehabt habe, der Berichterstatter habe schamlos gelogen und sei daher von seiner Zeitung ent laffen worden. Nun aber kommt von der betreffenden Zeitung, der Denver Post" die Meldung, daß die vom Kriegsminifterium abgegebene Erklärung und ReinWaschung des Generals Baldwin völlig falsch sei. Die Redaktion der Post" habe die Angelegenheit genau untersucht und der Thatbefund sei, daß das Interview ues Berichterstatters mit General Baldwin wirklich stattgefunden habe und daß die Zeitung gar nicht daran denke, den Berichterstatter zu entlassen. Der Umstand, das Jnterview selbst, ist ja an und für sich ge ringfügig. Hier kommt nur in Betracht, daß das Kriegsminifterium anscheinend wissentlich Thatsachen entstellt, um einen bei den Machthabern in Washington in hoher Gunst stehenden General vor den Folgen einer unbedachten Aeußerung auf jede Weise zu schützen. Als das Kriegsdepartement, die nun als falsch erwiesene Erklärung abgab, der lügenhafte Berichterstatter sei von seinen Vorgesetzten entlassen worden, da wurde zugleich erklärt, daß der Bericht des Oberft Mills, welcher nach Denver gesandt wurde um die Sache zu untersuchen, zu umfangreich sei, um veröffentlicht zu werden. Wir würden mit Vergnügen den ganzen Bericht entgegengenommen haden und können nicht umhin, uns auszumalen, wie anders die Sache verlaufen wäre, wenn ein in Washington in Ungnade stehender Offizier, wie zum Beispiel General Miles, implicirt wäre. Die Militärclique in Washington hat in letzter Zeit unter der Streneous". Verwaltung ein solch' gefährliches Uebergewicht gewonnen, daß den in die Zukunft blickenden Bürger eine gelinde Gänsehaut überläuft, wenn er an die Folgen denkt. Eigenthümlich müssen -die Berichte der englischen republi

konischen Zeitungen über die jüngste Reise Roosevelt's berühren. Es heißt darin nicht, daß Roosevelt durch Iowa reifte", sondern he dashed through jowa to Missouri". Unser Land braucht wohl eher einen denkenden als einen OasKinS"-Prüsidenten; ein solcher mag sich versucht fühlen, auch über die Rechte des Volkes hinwegzusetzen. Dash" mag bei einer CavallerieAttaque ja sehr gut sein, bei hohen Fivilbeamten sehen wir aber lieber ruhige Ueberlegung, wie sie von Cleveland und McKinley gezeigt wurde. Das Volk würde wohl daran thun, wenn es dem Gebühren des Kriegsministeriums rege Aufmerksamkeit entgegenbringt; es wandelt jetzt auf für das Volkswohl gefährlichen Bahnen.

Das Miirzenlied. Ekizzc von Alfred Semerau. Die da unten haben's gut, Beppo." Francesco wies hinab aus ein Gewirr von Felstrümmern, das sich bis an den Gardasee vorgeschoben hatte und über dessen graue Eintönigkeit sich da eine Olive, dort Gestrüpp und Buschwerk streckte. Die brauchen sich nicht zu mühen und ob der Wein geräth oder die Seidenwürmer, ist ihnen gleich. Die leben in Freud und Ruhe da unten in Garda. Und unsereins mutz sich placken und schinden. Wenn's wirklich wahr ist, daß da unten Menschen wohnen, die nicht zu arbeiten brauchen und den ganzen Tag im Schatten liegen, weil die Sonne nicht auf sie niederbrennt dann", Francesco trieb den Pfahl für den jungen Olivenschötzling kräftig in den Boden und richtete sich auf. dann ist's mir leid, daß ich nicht auf der elt war, wie der Berg herabgestürzt und die ganze Stadt Garda zugedeckt hat." Der Hirt lachte: Glaubst du denn an diese alten Weibergeschichten? Unter den Steinen da unten lebt niemand. Du bildest dir ein, Stimmen gehört zu haben und Geräusch unter dem Geröll. Wasser ist's, das unter den Steinen läuft. Weiter nichts. Aber ich glaub's gern, daß du das Arbeiten satt hast, Francesco. Bist ja nie dafür gewesen. Und wenn solch' strammer Kerl wie du Oliven aufbinden muß. möcht man lachen. Schade um dich, Soldat hättest du werden müssen oder Fischer oder heirathen. Wie ist's denn mit der Luigia?" ..Nichts ist," sagte Francesco kurz und stieg langsam aufwärts, bis er auf einer Terrasse stehen blieb, Furchen in den Boden zog und aus einem Säckchen Bohnen in die feuchte Erde legte. Will sie dich denn nicht mehr?" fragte der Hirt, der neben ihm gegangen war. Francesco lachte: Ob sie mich nicht will. Beppo?" Er schlug dm Hirten auf die Schulter. Mich nicht wollen?"' Er schüttelte den Kopf. Ich und sie nein. Wir passen nicht zusammen. Gar nicht. Und Luigia ist auch arm. Ich hab auch nichts, mühten uns also beide quälen. Nein wir gehören nicht zusammen." Der Hirt zog seinen zerrissenen Mantel um die Schultern und sagte: Ah so und darum hältst du es jetzt mit der reichen Silvia? Die patzt zu dir? Wird wohl bald Hochzeit sein. Hast du nicht auch schon gestern das Märzenlied gehört? Wer mag eure Liebe wohl da schon hinaus in die Nacht gesungen haben? Und wahr muß es doch sein, daß du mit der Silvia einig bist. Das Märzenlied hat doch nie unrecht. Wer mag's wohl gesungen haben?" Weiß ich's?" saqte Francesco. Was fragst du mich? Ein Nichtsnutz, der sich um anderer Leute Sachen kümmert." So wird'3 sein!" sagte der Hirt gleichmüthig. ..Bist du bald mit deknen Bohnen fertig? Es wird gleich regnen. Da sieh." er wies auf die grauen Wolken, die der Wind über den See gejagt hatte. Da laß ich's doch lieber mit den Bohnen bis morgen, das Wasser schwemmt sie mir sonst weg." Haft recht, Francesco. Die Bohnen kommen noch früh genug in die Erde und morgen ist auch noch ein Tag. Gut hast du's doch." Der Hirt lehnte sich an einen Oelbaumstamm, um unter seinem dürren Laub Schutz vor dem Regen zu finden. Francesco nickte ihm kurz zu und schritt eilig nach dem Dorf? hinab. Kaum hatte cr das erste Haus erreicht, da gössen die Wolken auch schon ihre Wasser hinab auf Land und See, daß die Dorfgassen lange schmutzige Tümpel bildeten und unter den dicken schweren Tropfen der See aufschäumte. Unter einem schmutzigen Thorweg barg sich Francesco vor dem Regen. Und hier lehnte er auch noch, als die Sonne wieder unverhüllt am Himmel stand und die Wasser sich verliefen. Francesco war voller Gedanken, er mußte an Beppos Worte denken. Das Märzenlied hat also gewirkt und das Märzenlied soll mir Silvia auch gewinnen. Und Glück muß ich haben und werd' ich haben. Ich hab' die Plackerei satt!" Als Francesco am Nachmittage über das Geröll, unter dem die alte Stadt Garda verschütlei sein soll, schritt, traf er Luigia, die Laub sammelte. Sie kletterte über die spitzen Steine, raffte das Reisig zusa nmen und machte schon das zweite Laubbündel. Francesco

wollte umkehren, doch sie 'hatte ihn schon gesehen und lief auf ihn zu. Bleib' Francesco, ich hab' mit dir zu reden " Luigia packte ihn am Aermel. Was willst du von mir?" fragte er ärgerlich. So laß mich doch los. ich lauf' nicht fort." Luigia gab ihn frei. Fragen will ich dich etwas. Francesco. Willst du mir wahrheitsgemäß antWorten?" Was hast du zu fragen? Ich hab' dir doch schon gesagt, wie's mit uns ist." Und du bleibst dabei, Francesco? Du bleibst dabei? fragte sie drohend und trat auf ihn zu. das, er zurückwich. Nimm doch Vernunft an, Luigia. Ich hab' nichts und du hast nichts. Wenn wir uns heirathen. was würde das für ein Leben werden? Arbeit, Arbeit, nichts als Arbeit. Und Sorge." Arbeiten müssen doch alle, Francesco. Und wenn man nur arbeitet, kommt die Sorge nicht. Und wenn MIN sich liebt, gibt's kein Elend. Aber du liebst mich nicht mehr, Francesco, ich seh's dir an." Ihre schwarzen Augen blitzten. Du willst die Silvia. Tta. die willst du und wenn du's auch ableugnest. Hab' ich nicht das Märzenlied gehört?" Was weißt du vom Märzenlied? Unsinn ist's damit. Mutz denn gleich alles wahr sein, was in die Nacht geschrieen wird? Wenn ich den nur erwischen könnte, der das Lied gesungen hat! Nicht schlecht würd' ich den prügeln." Also ist's nicht wahr?" fragte Luigia. Ach, wie du fragst." Francesco zuckte die Achseln, ohne dem Mädchen zu antworten. Doch Luigia fragte noch einmal: Also ist's nicht wahr?" Latz' mich doch mit deinen Fragen. Wenn ich dir's sage!" Du lügst. Francesco, du lügst. Und mich hast du belogen und ich hab dir vertraut. Weil ich hübsch bin. hast du mich geliebt, und weil ich arm bin, liebst du mich nicht mehr. Zum Heirathen bin ich dir nicht gut genug. Da brauchst du eine andere, eine reiche. Hüte dich. Francesco, hüte dich." Aber Luigia, du weiht ?" Ja ich weiß, daß du ein elender Lügner und meiner Liebe nicht werth bist. Hüte dich. Francesco!" Luigia warf sich die beiden Laubbündel auf den Rücken und schritt eilig über das Geröll, ohne sich noch einmal nach Francesco umzusehen. Was die nur hat! Hüte dich. Vor wem? Was will sie mir thun? Wie sie mich angesehen hat, die Luigia. Ja, Feuer hat sie. Und hübsch ist Ze auch. Wohl hübscher noch als die Silvia. Wenn sie doch auch so- reich wäre wie die Silvia, dann würde ich mich kaum besinnen. Aber so schade um sie." Francesco sah über den See, dessen Wasser dunkelblau waren und den klaren Himmel spiegelten. Eine schöne Nacht gibt's heute, gerade passend für das Märzenlied." Er lachte. Heute Abend treffe ich ja auch die Silvia." Als die Dämmerung schon über den See gekommen war, glitt sachte ein Kahn aus dem Dunkel hervor, das der Schatten eines Felsenblocks auf dem schweigenden Wasser abzeichnete. Vorsichtig tauchte Francesco die Ruder ins Wasser u..d lenkte den Kahn den. Strande zu. Kein Licht aus den Häusern fiel hier auf den See, nur die Wellen schlugen gegen Kalkblöcke, über die eine lange Mauer gezogen war. Unter dem Rebendach der Mauer bewegte sich winkend ein Arm und leise rief jemand: Francesco." Der Kahn stieß gegen die Kalkblöcke, Francesco hielt ihn unter der Mauer, indem er die Ruder fest gegen den Sand stieß. Durch das Pfahlwerk, an dem sich die kahlen dürrenRebenzweige in gleichförmigen Linien aufrankten, steckte ein Mädchenkopf. Komm näher, Francesco, ich kann nicht so laut sprechen. Sie hören mich sonst im Haus." Francesco richtete sich hoch aus und griff nach der Mauerböschung. Silvia bog sich zu ihm herab, so weit das Pfahlwerk ihr's erlaubte: Ein Märzenlied haben sie auf uns gesungen, Francesco, und bald werde ich dich nicht nrchr treffen können. Liebst du mich, dann darf kein Märzenlied mehr auf uns gesungen werden." Was soll ich dagegen machen?" fragte Francesco, ich weiß doch nicht, wer's singt." Ungeduldig sagte Silvia: D t mußt wissen, was du dagegen zu thun hast. Francesco. Du mußt dem Sänger auflauern." Ich soll wohl, wenn ich mich am Tage müde gearbeitet habe, nochNachts suchen noch solch' einem dummen Kerl, um dessen Singsang sich niemand kümmen? Nein, Silvia, das ist zuviel verlangt." Niemand kümmert sich drum? Ja. das sagst du. Reden sie nicht zu Hause darüber? Necken sie mich nicht, verspotten, auälen sie mich nicht? Und ist's nicht wahr, was das Märzenlied singt? Und hat jemals wer in's Dorf gerufen von Hochzeit und Liebe, was nicht wahr war, wie alle wußten?" Aber wenn's wahr ist, Silvia?" Wissen darf's aber keiner, Irancesco." Der Mädchenkopf bog sich durch's Vsablwerk zurücke sodan Francesco

nur die an den Hölzern sich rankenden Reben sah. Silvia!" rief er. Sie antwortete nicht, er merkte aber am Knistern des Pfahlwerks, daß sie noch an derMauer war. Silvia!" rief er noch einmal und lauter. Was willst du?" flüsterte sie ärgerlich. Sprich doch leiser." Francesco kehrte sich aber nicht an ihre Mahnung und sagte: Gut, ich will dem Sänger auflauern. Und er soll nicht mehr singen, daß du mich liebst." Ich dich lieben? Weißt du's so genau?" fragte Silvia. Ob ich's weih!" Francesco lachte. Er hörte, wie das Mädchen durch das Dunkel huschte, wie ihre Schritte verhallten auf den ausgehöhlten, zerborsienen Stufen, die in's Haus führten, und er sah das trübe Oellicht, das den Flur erhellte, ihre Gestalt am Fenster abzeichnen. Er stemmte die Ruder gegen den Kalkstein, so datz der Kahn wieder zurückglitt. Sachte führte er ihn hinaus auf den See, der in schweigender Finsternsß lag. Ueber den Mond waren Wolken gekrochen und hielten ihn fest unter ihrer dunklen Hülle. Ganz still war's über den Wassern.' Lautlos fast wurde der Kahn durch vorsichtige Ruderschläge vorwärts getrieben bis zu dem Geröll, unter dem die alte Stadt Garda begraben liegen soll. Francesco stieg an's Land, zog den Kabn auf die Steine, daß es knirschte, und tappte sich durch das Dunkel über die Felstrümmer. Er mußte sich in acht nehmen, um nicht zu fallen. Bis an's Geröll streckten einige Oliven ihre Wurzeln, und als Francesco die Baume erreicht hatte, waren die Wolken, welche den Mond verdeckt hatten, weitergezogen und bläulichweißesLicht ergoß sich über das Gestein und den See. Francesco drückte sich unter eine Olive, als wollte er sich in ihrem Schatten vor Spähern und Lauschern bergen. Der Wind ging nicht 'und alles lag in tiefer Ruhe, das Wasser kam nur langsam über die Steine geschlichen und ehe es zurückging, schlug es leicht gegen das Geröll. Francesco ging weiter behutsam, gebückt. Bald war er an den mächtigen Blöcken, die noch nicht zerfallen waren. .Da lag das Dorf, kleine weiße und graue Häuschen, aus denen die Kirche ragte. Deutlich konnic er's sehen. Nun überfielen wieder Wolken den Mond. Francesco blieb an einem Felsstück stehen, hielt die Hände wie einen Trichter an den Mund und sang das Märzenlied hinaus in die Nacht, daß es erschallte: Es kam der März in das Land. Ein schönes Mädel ist zu frein! Wer mag's wohl sein? Silvia, bie Schönste von allen! Wer soll sie frein? Wem gehören allein? Francesco foll der Erwählte sein! Francesco allein! Doch ehe noch das letzte Wort verschollen war, wurde es hinter den Steinen lebendig. Eine Gestalt nach der anderen tauchte auf. Lautes Gelächter erklang. So ein Kerl singt sich selber im Märzenlied aus!" Dadurch will er die reiche Silvia fangen." Jetzt, möchtest du wohl unter den Steinen in Garda sein?" fragte bet Hirt höhnisch und schlug auf Francesco ein. Die Wolken gaben den Mond frei und Francesco fah sich umringt, umstellt. Er durchbrach den höhnenden Kreis und lief davon, dem Dorfe zu. verfolgt von Spott und Schlägen. Ihm nach", rief Luigia: Mir hast du's zu danken, daß alle dich hörten, du Lügner." In seiner Kammer erst fand er Ruhe. Früh am Morgen sammelten sie sich vor seinem Fenster und sangen ihm das Märzenlied. Er aber hörte es nicht mehr; noch in der Nacht hatte er das Dorf verlassen. Silvia lachte über den entflohenen Sänger; sie hätte ihm noch mehr Prügel gegönnt. Luigia lachte wie Silvia über Francesco, von dem man nie wieder etwas hörte. Theorie und Praxis. Negierungsrath (ärgerlich darüber, daß auf einem an's Ufer angefahrenen Transportschiffe die verladenen Ochsen durch kräftige Stockschläge auf das Land getrieben werden sollen): Herr Kapitän, ich bin der Regierungsrath Schnauzke aus Statzke, ich verbiete mir die Thierquälerei. Das ist ja ein Skandal. Nach meiner Rückkehr in Statzke werde ich Sie und Ihr Verfahren unverzüglich zur Anzeige bringen. Kapitän: Jungens, laat de Ossen los! (Es geschieht.) Sau, Herr Regierungsrath, wullt Sie nun woll die Güte hebben und de Offen ersuchen, det sei sau fraindlich sinn un gaat an't Land? F r a u e n l i st. Und Du hast es selbst gesehen, wie Dein Mann Euer Ladenfräulein küßte?" Gesehen nicht, aber deutlich geschmeckt! Ich ahnte Unheil, küßte ihn urplötzlich und da wußte ich es mein Mann mag nämlich keine Schokolade!" JmmerimBeruf. Tochter des Hauses (ihren Anbeter im Hausflur wartend): Nun, was hat Papa gesagt?" Der junge Mann (Weinreisender, erschreckt): Ach Gott, ich wollte ja um Dein Hand anhalten das hab ich ganz vergessen ich habe ihm aber 25 Flaschen Rothwein ver

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