Indiana Tribüne, Volume 26, Number 214, Indianapolis, Marion County, 1 May 1903 — Page 3
s
Germania Halle. 37 uud 39 SKd Telanmte tr. Der beliebteste nd beftanögestattete Taxzsaal in der Stadt. Hauptquartier für all dent. scheu Vereine. Slud. und Bersammlungözim. mer zu mähige Preisen . , zn vermiethe.
Einen ldlhitfT. Columbia :: Halle Süd Delaware und McCarty Stt. Wirthschaft deutscher Art. Ein guter Irans und schmackhafter Lunch harren der äste Halle und Lvcalitat stehen Bereinen zur Abhaltung von Unterhaltungen und Versammlungen zur Verfügung. Jedermann herzlich eingeladen. Geo. Peter Hammerle, Eigenthümer. ttlie. Telephon 1248 reen lOO Faß Whiskies ersten Nangeö. Absolut unverfälscht, von 10 bis 20 Jahre alt. Chas.Müllerschön "By that Depot. Wrn. Stoeffler aloon. 202 Nord Noble Str. eueS Telephon 2001. Zu vermiethen : Zimmer im Majestic :: Gebaeude zn rednzirten Preisen. DaS feinste Office-Gebäude in der Stadt LoUftändig feuersicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei Gregory & Appel, Agenten, für die JndanavoliS GaS Co. ..Kocht mit Kunft-Gas.. Besorgt viel, kostet wenig. Gefällt Jedermann, und besonders der Köchin. Gohrnanns Z.i Läden j ZM.mwM.. FE0ER4L UNION SURETY CO. von Indianapolis. Liefert 'Bürgschaften -irgend welcher Art. Hugh Tougderty. Praftdent. VoruS . Zohusan, SekreUK. 2A 218 Lemike Building. Phone Main 2010 ; Reu 3134. Theodore F. Smither, geschickter und zuverlässiger ...Dachdecker... Pech' und Kiesdächer, Dächer von Asphalt und Gilsonit. Enaros-öändler in allen Arten von pmatenauen. a,eiepgun oti, SOI West Marylaud Str. Lädweftl. cke von Senate Ave. und aryland Str. (M, fclooi Co ncorporirt.i Ohw Jackson $4.50 per Tanne. Jndiana Jackson $3.50 ver Tonne. H. RABE - - Präsident. Reue Phone 9291. Altes (Main) 1150
r
Glanzvolle Einweihung der Weltausftellnmg durch den Präsidenten.
60,000 Menschen als Augenzeuge des denkwürdigen Aktes. Die grohe Militär - Parade und das Feuerwerk. Keine Cabinetssitzung findet in Kansas City statt. I. Howard als Goebelmörder verurtheilt. Sekretär Hay conserirt mit Rot' schafter asfini. Jllinoiser Budel'Comite erstattet Bericht. DieEinweihungs-Feier. St. Louis, 30. April. Mit all' der Würde und dem Glänze, die sich für einen solchen Anlaß ziemen, wurde heute die Einweihung der Ausstellung zur Erinnerung an die Erwer bung Louisianas im Kunftgebäude vollzogen. Ein glanzvolles Vorspiel zu den Einweihungsfeierlichkeiten selbst bildete eine Parade von 11,000 Mann Truppen den Lindell-Boulevard entlang nach den WeltausstellungsGründen. Nach diesem einleitenden Akte versammelte sich eine 60,000-köpfige Volsmenge in dem gewaltigen Auditorium, wo, in Gegenwart offtcieller Vertreter von sämmtlichen civilisirten Nationen der Erde, der Präsident der Vereinigten Staaten die Einweihungsansprache hielt. Als die letzte Silbe von den Lippen des Redners verhallt und damit die Einweihung einer der größten Weltausstellungen vollzogen war, vereinigten sich 60.000 Stimmen zu einem überwältigenden Beifalls-Accorde. Präsident Roosebelt, Er-Präsident Cleveland, eine imposante Versammlung von Diplomaten, Gouverneuren, Senatoren, Congreß-Abgeordneten, Regierungsbeamten und Vertretern der Ausstellung begaben sich von dem Frühtück, das in den Zelten auf den Ausstellungsgründen servirt wurde, direct nach dem Kunstgebäude. Der Präsident, Er-Präsident Cleveand, Präs. Francis von der Aus-stellungs-Gesellschaft. Prüf. Carter von der Weltausftellungs-Commission, die Cabinetsmitglieder und das Oberbundesgericht nahmen ihre Sitze in der Mitte der Tribüne ein. Zur Rechten des Präsidenten saßen die diplomatichen Gäste, eine distinguirt aussehende Versammlung, die viel Aufmerksamkeit erregte. Hier waren auch andere namhafte Ausländer sowie Vertreter des Staatsdepartements, an ihrer Spitze Hilfsstaatssekretär Loomis. Zur Linken des Präsidenten saß die Congreß-Depu-tation, Senatoren und Abgeordnete, dann Weltausstellungs - Commissäre fremder Länder, General Miles, Gene-ral-Adjntant Corbin. Gen. I. C. Bates und noch viele Wandere hervorragende Persönlichkeiten. Die zwei Vordertheile des Auditoriums hatten die Staats-Gouverneure nebst ihren Stäben inne, die Weltaus-stellungs-Cmmissäre, Bundessenatoren und Abgeordnete, die nicht der gemeinsamen Congreß-Deleqationen angebörten, und andere Notadle. Daneben ein zahlreicher Damenflor in glanzvollen Toiletten; unter ihnen die Frauen Jener, die an der Einweihung theilnahmen, sowie das Frauen Direktorium der Ausstellung. Hinter dieser glanzvollen Versammlung kamen all' die Tausende, die man gemeinhin das große Publikum" nennt. Im Hinblick auf die Größe des Saales ttw: es für die hinteren Reihen nicht leicht, die Redner zu Versrehen und die akustischen Schwierigkeiten wurden durch gdie zahllosen Fahnen, Spa nien's, Frankreich's und Amerika's Farden tragend, noch erhöht. Allein sehen konnten Alle und auch die letzten Reihen zollten den Rednern ebenso herzlichen Beifall wie die, welche ihre Worte beffer verstanden. PräsidentRoosevelt's Ansprache wurde mit lebhaftem Interesse entgegengenommen; nicht minder groß war der Beifall, den Ex -Präsident Cleveland's packende Rede erzielte. Die übrigen Mitwirkenden bei der Einweihungsceremonie waren: Cardinal Gibbons, Bischöfe E. R. Kendrix und Henry C. fetter und Präsident Francis von der 1 Ausstellungs-Commisfion.
Am Schlüsse der R:den ertönten 100 Kanonenschüffe, zum Gedächtniß der hundertsten Wiederkehr jenes Tages, an welchem der Kauf-Vertrag unterzeich-
net wurde, durch welchen Louisiana von j Frankreich in das Besitzthum der Ver. Staaten überging. Das einzige Unangenehme bei der Feier war das Wetter. Die Truppen stellten sich unter Regenschauern auf und marschirten bei einer Temperatur, die dem Gefrierpunkt nahe war. Auch Schneefall trat für wenigstens kurze Zeit ein. Die großeMilitärparade, die der Einweihungsfeier voranging, machte einen sehr imposanten Eindruck. Als Großmarschall fungirte Generaladjutant H. C. Corbin, während die eigentliche Organisation der Truppenmassen und Leitung der Parade in Händen des Brigadegenerals I. A. Johnson und des Oberstleutnants A. E. Godwin lag. 11,000 Mann marschirten in der Linie, 3,100 Reguläre und 7,900 Mann von der Nationalgarde. Die Parade setzte sich um 11 Uhr in Bewegung, nachdem 100 Kanonenschösse den Beginn angekündigt hatten. Im ersten Wagen fuhren Präs. Roosevelt und Expräs. Cleveland und D. R. Francis, hinter ihnen die CabinetsMitglieder, Diplomaten usw. Zuerst kam die berühmte MarineKapelle von Washington; die erste Brigade der ersten Division, von der regulären Armee, war von Generalmajor I. C. Baker commandirt, die zweite stand unter Führung des Brigadegenerals F. D. Grant. Die zweite Division, aus der Nationalgarde gebildet, stand unter Befehl des Generalmajors Neave; bei dieser Division war fast jeder Staat der Union vertreten, darunter auch Gouverneur Durbin von Jndiana mit Stab. Der Vorbeimarsch der Truppen an der Tribüne auf den AusstellungsGründen, auf welcher sich der Präsident und seine Gesellschaft befanden, nahm etwa 2 Stunden in Anspruch. Trotz der vielen Tausende, die auf einem Theile der Ausftellungsgründe zusammengedrängt waren, kam nur ein einziger und zwar ein unbedeutender Unfall vor. Die Einweihungsfeierlichkeiten im Kunftgebäude wurden so rasch wie möglich erledigt. Zu Anfang der Feier war dem Präsidenten des Tages, Senator Carter, gemeldet worden, daß der Andrang in der Halle einen theilweise gefährlichen Umfang erreicht habe, und er wurde ersucht, so wenig Verzögerungen wie möglich eintreten zu lassen. Daher folgten die einzelnen ProgrammNummer einander mit rapider Schnelligkeit. Von den Rednern konnte sich allein Präsident Roosevelt in einer weiteren Entfernung als 50 Fuß von der Tribüne noch vernehmbar machen; weitaus die größte Zahl der Anwesenden hörte nichts und litt furchtbar unter der Kälte. Tausende im hinteren Theile der Halle waren in beständiger Bewegung, was einen gewaltigen Lärm verursachte. Nachdem der 2000 Stimmen starke Massenchor gesungen hatte und Ausstellungspräsident Francis seine Rede begann, erschien auf kurze Zeit die Sonne, was zu lauten Bcifallskundgedungen Anlaß gab. Während des Abends waren Tausende auf einer Riesentribüne in der Nähe des Verwaltungsgebäudes versammelt, um sich das Feuerwerk anzusehen. Das glänzende Schauspiel dauerte fast 2 Stunoen und schloß mit einem Abschiedsgruße in feurigen Buchftaben: Lebewohl bis 1904". Der Präsident sah das Feuerwerk von den Fenstern des VerwaltungsGebäudes aus an, wo er vorher das Diner eingenommen hatte. Um einen Volksandn ng zu vermei den, hielt der Präfidentenzug in Howard Station, eine Meile von den Ausftellungsgründen. Nach kurzem Abschied von den Be amten der Ausstellung u. A. bestieg der Präsident seinen Zug. Sekretär Root fährt bis Topeka, Kans., mit, ebenso Präs. Butler vom Columbia Colleg. Der Präsident hat in Abrede gestellt, daß, wie gerüchtweise verlautete, in Kansas City eine Cabinets-Sitzung stattfinden solle. Erklärung Bryan's. Lincoln, Nebr., 30. April. W. I. Bryan veröffentlicht heute eine Erklärung, sein Name sei irrthümlich mit Betheiligung an Oelfeldern in Ver bindung gebracht worden; er betont, daß die einzige Geschüftsunternehmung, die er betreibt, seine Zeitung ist.
Neun Personen getödtet. Hollidaysburg, Pa., 30. April. Die Pittsburger Capitalisten gehörige, 10 Meilen südlich von hier belegen? Cresson'schc Pulverfabrik rvinue heute durch eine Explosion zerstört. Neun Arbeiter wurden getödtet und der Superintendent schwer verletzt. Die Gewalt der Explosion war derart, daß alle Gebände in der Umgegend zertrümmert wurden. Die Ursache der Explo. sion ist nicht aufgeklärt. Gedächtniß-Feier. New Orleans, 30. April. Zur Erinnerung an die vor 100 Jahren erfolgte Unterzeichnung des Louisiana Abtretungs-Vertrags veranstaltete die historische Gesellschaft öon Louisiana heute interessante Feierlichkeiten. Die Colonialdamen hatten im Old Cabildo, wo seinerzeit bas denkwürdige Ereigniß stattfand, eine Gedenktafel anbringen lassen, die heute enthüllt wurde. Howard's Verurtheilung. Frank fort, Ky., 30. April.
Die Jury in dem Prozesse gegen James Howard, der sich wegen Ermordung des Gouverneurs Goebel zu verantworten hatte, erklärte den Angeklagten heute ür schuldig und setzte die Strafe auf ebenslängllche Einsperrung fest. Es war dies der dritte Prozeß, den Howard anläßlich der vor drei Jahren erfolgten Ermordung Goebels zu überstehen hatte. Sr schien von dem Wahrspruche nicht onderlich ergriffen zu sein. Drastische Maßregel. Kansas City, Mo. , 30. April. 50 Aufwärter, Männer, Frauen und Mädchen, Mitglieder der wegen Lohnerhöhung und Anerkennung ihres Verbandes streikenden WaitecsUnion", wurden heute in verschiedenen Theilen der Stadt verhaftet, weil sie Circulare vertheilten, welche das Publiknm zum Boycott ihrer Arbeitgeber auffordern. Jeder der Verhafteten ist unter $25 Bürgschaft gestellt. Nach den städtischen Statuten ist die Vertheilnng von Boy-cott-Circularen verboten. Philip. Z o l l-E i n n a h m e n. Washington, 30. April. Nach dem Bureau für Jnsel-Angele-genheiten, Kriegsdepartement, betrugen die ZoU-Einkünfte auf dem Philipp!-nen-Archipel im Jan. 1903 $806.961 gegen 709,663 im entsprechenden Monat des Vorjahres. Manschurei-Conferenzen. Washington, 30. April. Der russische Botschafter Graf Cassini hatte heute eine lange und eingehende Besprechung über die Manschurei-Frage mit Staatssecretär Hay. Die ganze Besprechung trug einen sehr freundlichen und befriedigenden Charakter. Später erschien zu gleichem Zwecke der japanefische Gesandte Tagahira. Die Japaner sind durch Botschafter McCormick s Depesche aus Persburg sehr angenehm berührt. Eisen- u. S t a h l-A r b e i t e r. Colum b us, O., 30. April. Die Lohnscala des Verbandes der Eisen-, Stahl- und Weißblech-Arbeiter wurde in der heutigen Sitznng vollständig angenommen. Die Preise sind nach dem 8. Juni mit den jetzigen so gut wie gleichbedeutend. Die Delegaten machten dem Gouverneur Nash ihre Aufwartung. Präsident Shaffer's Wiederwahl scheint gesichert. Frecher Raubanfall. D e s M o i n e s , Ja., 30. April. Zwei maskirte Gesellen raubten dem Agenten Peters von der U. S. Expreß Company ein Packet mit $10,000. während heute Nachmittag ein Zug in Britt anhielt. Die Räuber entkamen nach einem Kampfe mit ihrer Beute. Zwei Verdächtige sind verhaftet. Hinman getadelt. Springfield, Jll., 30. April. Der Bericht des Untersuchungscomites wurde heute Nachmittag dem Hause unterbreitete; er findet, daß kein wirklicher Bestechungsversuch gegen Sprecher Miller in's Werk gesetzt wurde und tadelt G. W. Hinman, weil er im JnterOcean Budel-Anklagen anläßlich der Traction Gesetzgebung erhoben habe. Das Haus nahm den Bericht einftimmig an. Massen-Desertionen. V a l l e j a, Cal., 30. April. Schon seit einigen Monaten herrschte an dieser Küste bei der Marine eine wahreDesertionö-Epidemie ; jedoch in die semMonat war es am schlimmsten. Seit dem letzten Zahltag sollen zu der Independence" 150 Leute nicht mehr zu rückgekehrt sein. Der ungenügende Sold wird als Grund angeführt.
' . I ...... M '! '! tz l !' 4
Inland -fr. . -A. ... a... . VW V TW Wolf-Association." Eine Wolf-Association" hat sich in der Umgegend von White Earth, N. D., organisirt. Die dortigen Nanchbesitzer und Farmer sind üdereingekommen, für die Tödtung von alten Wölfen in einem bestimmten Umkreise $32.50 per Stück zu zahlen und für junge ein Viertel der erwähnten Prämie. Beraubung einer Postkutsche. Unfern Nevada City, Kal., wurde kürzlich eine von fünf Frauen und zwei Männern besetzte Postkutsche von einem Räuber angehalten, (rr feuerte fünf Schüsse ab, traf aber Niemanden. Der verwegene Brigant nahm dann die Wells-Fargo-Expreß-Kiste an sich und schlug sich darauf seitwärts in die Büsche. Erfolgreiche Operation. In einem Spital zu Albany. N. wurde an einem Kinde von zehn Monaten, welches eine Stecknadel verschluckt hatte, eine erfolgreiche Operation ausgeführt. Mittelst der Röntgenstrahlen fand man, daß die Nadel sich in dem Schlund befand. Der Wundarzt drückte sie in den Magen hinein, öffnete denselben und zog die Nadel heraus. Verscheuchte Einbrech e r. Ritter vom Brecheisen sprengten jüngst an einem frühen Morgen das Kassengewölbe der Bank zu Smithton, Mo. Auf die Explosion herbeieilende Bürger wechselten Pistolenschüsse mit den Embrechern, von denen einer verwundet wurde. Die Banditen, mit Einschluß des Blcssirten, entkamen, ohne jedoch irgend welche Beute gemacht zu haden. Schlimmes Ende eines Streites. Zwischen dem 45jährigcn Farmer Stewart unfern Charlottetown, R. I., und seinem Arbeiter Carver fand neulich eine Auseinandersetzung über den Arbeitslohn statt. Carver stieß eine Drohung aus, worauf Stewart seinem Widersacher mit einem Gewehre einen Schlag auf den Kopf versetzte. Carver holte darauf einen Revolver und erschoß Stewart. Er wurde verhaftet. Kühner Springer. Der Taucher Halden von Jersey City, N. I., sprang jüngsthin aus einer Höhe von 92 Fuß in den Hudson, indem er noch unterwegs einen Kopfsprung machte. Das Wasser spritzte 20 Fuß in die Höhe, doch der kühne Schwimmer kam bald wieder an die Oberfläche und schwamm an's Ufer. Später sprang er noch einmal in der Höhe von 20 Fuß herab in's Wasser, einen doppelten Kopfsprung ausführend. Merkwürdiger glückl i ch e r Zufall. Bei Sunburg, Pa., stieß unlängst ein EisenbahnFrachtzug auf einen anderen Güterzug. Die Wagentrümmer geriethen in Brand, der nur mit Mühe gelöscht werden konnte. In einem der Wagen befanden sich 5000 Stück Dynamit, und obsckon die Car in Svlitter zerrissen wurde, ein anderer Wagen sich auf dieselbe thürmte und sogar mehrere Stücke Dynamit gebrochen wurden, explodirte der Stoff doch nicht. Große Kohlenfunde. In Hanover Townshiv, Pa., sind kürzlich acht mächtige Hartkohlenadern entdeckt worden, unter denen sich zwölf andere Adern hinziehen, welche in anderen Theilen jener Gegend ausgebeutet werden. Diese 20 Adern haben eine durchschnittliche Tiefe von 150 Fuß, und ihren Gesammtreichthum schätzt man auf 300,000,000 Tonnen. Es ist dies der werthvollste Kohlenfund in der Gcschichte der pennsylvanischen Kohlen-gruben-Jndustrie. Unfall beim Exerzir e n. Die in Fort Meyer, Va., stationirten Kavalleristen übten jüngst Hür-oen-Rennen; jeder Soldat hatte außer seinem Reitpferde noch ein zweites, welches mit seinem eigenen durch die Zügel verbunden war. Während nun das Pferd des Sergeanten Metz das Hinderniß nahm, blieb das Begleitpferd zurück; beide Thiere stürzten und fielen auf Metz, der schwere Verletzungen davontrug. Erst vor einiger Zeit hatte beim Exerziren von Artillcrie in Fort Meyer ein Korporal in Folge eines Unfalls den Tod erlitten, lvährend drei andere Kanoniere verletzt wurden. Selbstmord durch Elekt r i z i t ä t. Die Lombardei ist von einem dichten Netz elektrischer Leitungen durchzogen, die dem Kraft- und Lichtbedarfe dieser industriereichen Gegend dienen. Durch ingeniöse Sicherungsvorrichtungen ist bisher jederlei Unglücksfall vermieden worden. Daran haben aber die Ingenieure nicht gedacht, Selbstmordkandidaten, die sich durch einen Blitzschlag aus dem Leben schaffen lassen wollen, an der Ausführung ihres Entschlusses zu verhindern. Einen solchen neuartigen Selbstmord hat dieser Tage der 25jährige Fortunmo Macchi, der Sohn eines begüterte Landmannes, aus Lebensüberdruß wegen unglücklicher Liebe ausgeführt. Er kletterte die Trägersäule hinan, ergriff mit beiden Händen den Leitungsdraht, in dem ein elektrischer Strom von 5000 Volt Spannung floß, und stürzte, an den Händen schrecklich ver brannt, todt zu Füßen der Säule nieder, wo er nach kurzer Zeit von einigen Bewohnern des Dorfes Cassano Mag naao aufaefunden wurde.
The Victor.
5 t.-' "rfll IM- . iiÜXS -im Li' ? 6t y"ti -Mt r fr -- fl Rl 5 ? 1 f - fn j'wj wff ?-'-4m Mjaa'rl ' f - 1 vVVIeMWftv . , . . rj
Ecke Noble und St. Clair Stt. Ich erlaube mir meinen Freunde und Bekannte anzuzeigen, daß tch uuter dem Ramen "The Victor" an vbengenanntem Platze eint in jeder Beziehn! erste laste Wirthschaft eröffnet habe. E wird mein Bestreben fein, ein w jeder Bezieh respektables Hau zu söhren und an meine efchaft freunde, bei coulanter Bedienung, die besten Quali taten an importirten und einheimischen Weine. Liqubren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreiche. EI wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinem jetzig Sokile begrüben zu können . chtungkvol HENRV VICTOR. Die neue Firma Dold & Stephenson, Nachfolger von Carl Dierking 407 Virginia Ave. u. 411 Süd EastStr. Händler in Tapctcn und Wandleiften. Wir haben soeben eine Waggonladung Tapeten erhalten, welche mir zu äuherft niedrigen Preisen offcriren Alle Arbeit garantirt. cueö Ttlephon 467. chen i eine Vrbe mit uA. Fleisch-Markt 1228 Süd Meridian St. Irisches, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, öchmalz, Vurft u. s. w. Mfim vmtmiMm 'MMV Mandolin-, Guitar- und Banjo-Lehrer. i Studio : 160 Ost Market Str. Zimmer No. 6 und 7. rohe HttiWftftl von Aug. Diener, o. 449 Ost Washington Str. cues Telephon 252S. Karstadt's Lapf-Färberei und Echt-Wäscherei. (Nachfolger von John Brill u. Co.) tabli 1871. Uh4 : äff. Ave.. It. 2678. Neu College ve.. It. Biun 34. Jllitkol Str., lt. Brow 81;. 9mf Herren- und Damen-Kleider gerei mgt, umgeändert und ausgebügelt. Deutsche Buchhandlung. arl Pinavank. Virginia ve.. S4. lVemdrvke rcade.Z FurnaceS, Eisen und Vlech-Arbeite, Joseph Sardner, 37 41 Kentucky Aven, Telephon 322. Dachrinnen, Waffen öhren und Reparaturbeiten besorg?.
Mir M
iHr vga V u r i ?
