Indiana Tribüne, Volume 26, Number 213, Indianapolis, Marion County, 30 April 1903 — Page 4

)HVIWHM HVIUH v vvu cwt

jndiana Tribüne. Herausgegeben von der uttufeetfi Indianapolis, Ind. Harry O. Thndium - . . , Präfident eschöftsloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHO.NE SS.

t niered at the Post Office of Indianapolis aa second dass matter. TU Festtage in St. Louis. Unsere staatlichen Behörden mit Gouverneur Durbin von einem glänzenden Stab begleitet an der Spitze sind nach St. Louis abgedampft. Die Vorbereitungen für die Einweihungs-Feft-lichkeiten der Weltausstellung wurden mit geradezu fieberhafter Hast betrieden, um die Gebäude, soweit dieselben schon fertig sind, und den Ausftellungsplatz in möglichst prächtigem Gewand vor den Festgäften erscheinen zu lassen. Wer das Terrain, auf welchem die Ausstellung ihr Domizil aufgeschlagen, vorher gekannt hat, und jetzt siebt, wie meisterlich man die ungeheuren Schwierigkeiien, welche dasselbe für eine Ausstellung bot, zu überwinden gewußt hat, der wird wahrlich dem Geist der Ingenieure, welche dies Alles geplant, und den Tausenden von fleißigen Händen, die es ausgeführt, seine nerkennung, ja, Bewunderung, nicht versagen. Jedenfalls haben es die Welt-auftellungs-Bauer in Chicago und Paris leichter gehabt als die in der Stadt des heiligen Ludwig. Die Einweihung wird von Präsident Roosevelt heute am 30. April vollzogen werden, an demselben Tage, an welchem vor hundert Jahren der denkwürdige Louisiana -Purchase- Vertrag unterzeichnet wurde. Die Hauptrede wird jedoch nicht Präsident Roosevelt, sondern Grover Cleveland halten, und bei dem religiösen Theil der Feftlichkeiten werden Cardinal Gibbons und die Bischöfe Potter und Hendrix ihres Amtes walten. Außer diesen wird der Einweihung so ziemlich Alles beiwohnen, was im öffentlichen Leben der Bundeshauptstadt und der Einzelftaaten der Union eine Rolle spiel: das Cabinett des Präsidenten, das gesammte diplomatische Corps, das RichterCollegium des Bundesobergerichts, Senatoren und Congreß'Repräsentanten, die Spitzen der Armee- und Marine, die Gouverneure fast aller Staaten und Territorien, die meisten mit ihren Stäben, und eine Anzahl prominenter Persönlichkeiten aller Art in Handel, Industrie und Kunst und aus allen Theilen der weiten Union. Den Einweihungsfeierlichkeiten wird das gigantische Kunstgebäude als Schauplatz dienen ; dasselbe ist 720 Fuß lang, 525 Fuß breit und bietet bequem Sitzgelegenheit für 60,000 Personen. Am 1. Mai, dem zweiten Tage der Feier, wird folgendes Programm ausgeführt: Um halb 11 Uhr Vormittags werden die Mitglieder des diplomatischen Corps,' die Vertreter der ausländischen Regierungen und sonstige officielle Gäste sich im St. Louis Club versammln und unter Ehrengeleit von Militär nach dem Kunftgewerbe - Gebäude geleitet werden. Um 12 Uhr wird' die Versammlung von Herrn Corwin H. Spencer, dem Vorsitzenden des Feftcomites, zur Ordnung gerufen werden. Dann folgen die Ceremonien. Der Massenchor, ' welcher bei den Feierlichkeiten mitwirkt, wird 3000 Stimmen zählen, und der militärische Umzug, welcher zur Erhöhung der Fest lichkeiten stattfinden soll, wird der größte sein, welchen das Missisfippi-Thal noch je ges'hen. Auch mehrere Tausend Mann Bundestruppen werden mitmarschiren und die Zahl der verschiedenen angemeldeten Staats-Contingente beläuft sich hoch in die Zehntausende. Bei dem Umzüge wird Generalmajor Corbin als Großmarschall fungiren. Derselbe hatte übrigens das Unglück, auf dem Ausftellungsplatze von einem Köter in das Bein gebiffen zu werden, und mußte sich nach dem Hülfs-Hospitale begeben, wo Dr. Moore alsbald die Wunde ausbeizte, so daß kaum schlimme Folgen zu befürchten find. Am dritten Festtage um halb 11 Uhr Vormittags wird die bürgerliche Parade beginnen. Dieselbe wird von Grand Ave. und,Lindell Bld. nach dem Foreft Park gehen und vom Großmar schall des Tages, Col. Eugene I. Spencer, geführt werden. Auf dem Ausftellungsplatze wird die Parade von den Gouverneuren der Staaten in Augenschein genommen.

Um halb 2 Uhr Nachmittags wird die Versammlung im KunftgewerbeGebäude zur Ordnung gerufen, was Herr William H. Thompson, der Vorfitzer deS Comites für Bauangelegcnheiten beforgen wird. Darauf folgen die Schlußceremonien und die Grundstemlegungen. ür das Feuerwerk und die Jllumi' Nation find nicht weniger als 855,000 bewilligt worden. Eine der großartigften Piecen des Feuerwerks verspricht der Gruß der Nationen an das Sternenbanner" zu werden. Sieben kolossale Luftballons werden das den Lichtern als Stütze dienende Gerüst dieser Piece hoch in der Luft halten, so daß die bunten Lichterreihen ein in den lüften schwebendes 400 Fuß langes und 200 Fuß breites Sternenbanner bilden werden. Das übrige Feuerwerk wird in demselben kolossalen und originellen Maßstabe gehalten werden.

14. Ward Maffenversammlung. Die Demokraten des 6. Precincts der 14. Ward werden heute, Donnerftag, Abend in No. 1365 Madison Ave. eine Maffenversammlung abhalten, zu der alle Grundeigenthümer aus der Nachbarschaft eingeladen find. Denn u. A. soll auch über die in dem Precincte zu erbauenden Canäle berathen werden. Asrica. Loubetkehrtheim. B i s e r t a, Tunis, 30. April. Präsident Loubet traf auf der Jeanne d'Arc" ein ; später der Bey mit Gefolge. Nachmittags fuhr Loubet nach Mar seille zurück. Ein dringender Mahnruf. St. Louis, 29. April. In der heutigen letzten Sitzung der Nat.Good Roads Convention wurde der Bericht des Comite's angenommen. Der erste der Beschlüsse erklärt, daß der Bau guter Landstraßen für die nationale Wohlfahrt und Handels-Suprematie nunmehr von allergrößter Wichtigkeit sei. Zur Förderung dieses großen Endziels wird ein harmonisches Zusammmwirken der Bundes-, staatlichen und städtischen Verwaltungen gefordert. Paris. Botschafter Porter ist gesundheitlich gestärkt zurückgekehrt und hat seine Amtspflichten wieder über nommen. Zwei Knaben verbrannt. Marti nsville, Ind., 30. April. Die große Scheune des StaatsOberrichters James H. Jordan wurde heute Vormittag durch Feuer zerstört. Paul Henson, der 5-jährige Sohn des Theodor Henson und Wayne Shipley. das gleichaltige Söhnchen des Briefträgers Wayne Shipley, befanden sich zur Zeit in der Scheune und kamen in den Flammen um. Es wird angenommen, doß sie selbst das in dem Gebäude befindliche Heu ano.efteckt hatten. ZT Tish-i-rningo. Grundeigenthums Uebertragungen. Gertrude Vorn an Grace Carriger, ein Theil der Section 13, Tshp. 16, Range 4; Lot 25 in Morgan's West Indianapolis Add.; Lot 24, Block 8 in Central Park Add. 82700. Catherine A. Roß u. A. an Fred. Boulden, Lot 66 in Fletcher'S Woodlawn. S2500. Hayden Gosson an Thomas W. Johnson. Lot 60 in Douglaß Park. $2200. W. B. Hollingsworth an Charles L. Draper, Lot 91 in Armstrong's Keyftone. Park Add. $2175. Henry C. Thornton an Fannie C. Baker, ein Theil der Lots 11 und 12 in Blake'S S".dd. der Arßenlot 12. MeridUn u. St. Joe Str. $: 2,000. Mary A. Hirschman an Ray C. Shaneberger u. A., Lot 6 in Coe's Subd., Sq. 41, und ein Theil der Lot 6, daselbst, nahe New Jersey und Wabash Str. $14,500. James L. Gavin an Emma Sha ritt, ein Theil der Sect. 16, Tshp. 15, Range 4. $2100. Mary Fleitz an Frank I. Arens, ein Theil der Lot 1 in McCarty's Subd. der Außenlots 118 und 119. $80. Joseph F. King an densilben, denselben Theil. $3770. Erna Turner an Lucinda Hudelson, Lot 19 in Robbins und Hubbard's Hill Place Add. $1000.

Onkel Salvatores Geschichte. Don Grazia Deledda. Onkel Salvatore, unser alter Wirthschaftsführer, begann: Kmder, ich bin nicht immer Bauer gewesen; ich war für etwas Größeres geboren, bestimmt, wenigstens Priester zu werden; doch Lebenswendungen und vor Allem äußerste Armuth ließen dies nicht zu. In meiner frühesten Jugend bekleidete ich indessen doch das Amt eines Sakristans in der Santa Lussurju - Kirche und entsagte jeglichem religiösen Beruf erst, als eine seltsame Begebenheit mein Schicksal entschied. So vernehmt denn meine Geschichte. Ich war einundzwanzig Jahre alt, als ich an einem Novemberabend, beim Dunkelwerden, nicht weit von unserem kleinen Häuschen auf dem Karren eines Nachbars saß und die Straße entlang blickte. Da es sehr kalt war. ließ sich Niemand herab, mir Gesellschaft zu leisten, was ich durchaus nicht bedauerte, und zwar aus einem Grunde, den ich euch nachher nennen werde. Ich sah die beschneiten Berge sich in graue Nebel hüllen, ich fühlte eine eisige Feuchtigkeit vom düsteren Himmel herabtröpfeln und meinen Rock durchdringen; der scharfe Wind röthete meine Nase; dennoch rührte ich mich nicht. Der dunkle Kirchthurm durchbrach mit phantastischen Formen dann und wann den Nebel und erinnerte mich an das mir obliegende Nvemaria - Läuten; dennoch blieb ich unbeweglich sitzen, uneingedenk meiner Pflicht. Was mich am meisten lockte, das war das frohe Geknister des Feuers in der kleinen warmen Küche, wo die Mutter das Abendbrod bereitete; wohl blickte ich von Zeit zu Zeit auf den rauchenden Schornstein, und es wuchs mit der Sehnsucht nach dem Feuerherd das Empfinden der Kälte; dennoch rührte ich mich nicht. Frohes Entzücken bannte mich an meinen Platz. Vor einer Stunde, beim Verlassen der neuniägiqen Andacht zu Ehren der heiligen Catherina, hatte Graziarosa Alvisi mir mit großer Geheimnißthuerei gesagt: Compare Vato, ich muß mit euch sprechen; erwartet mich ach einer Stunde vor eurem Hause " Graziarosa Alvisi hatte mir etwas zu sagen, sie gab mir ein Stelldichein! O, das war, um vor Freude und Stolz verrückt zu werden! Nun, wollt ihr es hören? Ich war bis über die Ohren in Graziarosa verliebt und hatte ihr sagen lassen, daß ich sie heirathen wolle. Sie aber hatte gelacht, wie man lacht, wenn man einen Bären tanzen und sich verbeugen sieht. Sie hielt sich für etwas Großes", weil sie im Hause des Sindaco bienj und das junge Fräulein. Donna Daniela, das allgemein Oleanderstock 'ge nannt wurde, weil es so mager, glatt und dürr war, zur Kirche begleitete. Aus diesem Grunde und auch wohl, weil sie bezaubernd schön war und zwei große grüne Augen ' und ein rosiges Mündchen hatte, wollteGraziarosa Alvisi einen reichen Mann, gar einen vorj nehmen Herrn heirathen. Als ich das erfuhr, sang ich unter ihrem Fenster ein böses Lied, wofür sie mir Prügel und Entlassung aus meinem Amte als Sakristan androhte; noch mehr, ich war im Begriff, mir von einem Dichter für 5 Lire ein Schmähgedicht auf sie verfassen zu lassen, als sie mir ein Rendezvous gab! Hatte sie die .Absicht, mich zu ermorden? Nun, wie dem sei. Lautklopfenden Herzens wartete ich auf sie an jenem kaltnebeligen Winterabend. Endlich erschien sie. Sie kehrte von dem Brunnen heim, den thönernen Krug auf dem Kopfe, die Hände unter der Schürze, das niedliche Mündchen röther als gewöhnlich. Ich wußte nichts Anderes zu sagen als: Meiner Treu! Seit einer Ewigkeit erwarte ich euch, habe doch die Abendglocken zu läuten! Sie blickte sich um und erwiderte dann mit neckischem Blick: Etwas ganz Anderes als die Abendglocken läuten, Compare Bato!" Bei den heiligen Seelen des San Lu:ifero und San Giannario! Wollte sie mich denn heirathen? Es handelt sich um viele Scudi. Wollt ihr 20 verdienen? 20 silberblanke Scudi?" Verdutzt blickte ich Graziarosa an; denn ich glaubte, sie hätte den Krug über meinen Rücken geleert. Waren ihre Worte ein Sinnbild und bedeuteten die Scudi etwa Prügel? Auch ich Nickte mich um. War da "ine Mauer? Sie gewahrte, ich möchte fast sagen, meine Furcht. Flink. Seid kein Narr. Entschließt euch. Ich habe keine Zeit zu verlieren." Nun fing ich an, den Galanten zu spielen: Commare, wenn es wahr ist, daß ich euch einen Gefallen thun soll, so sprecht; ich bin bereit, für euch durch's IFeuer zu gehen gehe sogar in die Hölle, wenn ich weiß, daß ihr mich ein wenig lieb habt." Ach was! Ich wette, trotz all' eurer Prahlerei thut ihr mir nicht den Gefallen. Abei ein wenig lieb habe ich euch doch.Diese Worte berauschten mich. Um dem Mädchen dafür zu danken, wußte ich nichts Besseres zu thun, als ihr ei-

nige Zärtlichkeiten zu erweisen. San Lucifero, Santi Protasio und Anastasio! Hätte ich das doch nicht getha-n. Ich versetzte euch so viele Ohrfeigen, daß euch der Weisheitszahn, wenn ihr ihn habt, wackelt," rief Graziarosa, in Wuth gerathend. Diese Einlettungsrede mißfiel mir eigentlich nicht, dennoch Graziarosa sagte mir dann, daß 100 Lire für mich und 100 Lire für sie zu gewinnen seien. Schwört mir aber vorerst, daß ihr niemals Jemandem das enthüllt, worum ich euch nun bitten werde; mögt ihr nun einwilligen oder nicht." Ich sprach die fürchterlichsten Eidesleistungen aus. Dann erzählte sie. San Pietro mit den Schlüsseln. Es war etwas Grausiges, was Graziarosa von mir verlangte. Jetzt darf ich es sagen: Vom Altar sollte ich etwas heiliges Oel stehlen und es ihr einhändigen! Ich erblaßte, ich zitterte und als ich erfuhr, daß das heilige Oel gar dazu dienen sollte, ein Zaübermittel herzustellen, schlug ich dasAnsinnen rundweg aus. Graziarosas Liebe und ein wenig auch die silberblanken Scudi verlockten mich ungemein, aber solche Entweihung ging über meine Kräfte. Nein, niemals! Lieber hätte ich einen Mann gemordet. Das sagte ich dem Mädchen ganz offen. Voll Hohn erwiderte sie: Und die Hölle, in die ihr zu gehen gedachtet?" Verlangt von mir jedes andere Verbrechen, nur dieses nicht. Nein, ich will nicht, gleich Judas, meinen Herrn verrathen." Nach langem Hin- und Herzanken ging Graziarosa zähneknirschend von dannen, und ich blieb regungslos sitzen. Hatte ich geträumt? Bist du krank?" fragte meine Mutter mich, als ich in's Haus trat. Und sie ließ mich heiße, mit Honig vermischte Milch trinken, damit ich tüchtig schwitzte. Ein schrecklicher Winter folgte. Schnee bedeckte das Dorf, viele Dächer stürzten ein, unglücklicherweise auch das des Mannes, dem meine Mutter dreißig Lire schuldete. Da er sein Haus wieder aufbauen mußte, drang er in uns, ihn zu bezahlen. Wir waren nahe daran, vor Hunger zu sterben, und sollten nun die Schuld tilgen! Der Gläubiger verklagte uns und drohte mit Pfändung und Verkauf unseres Häuschens. Sant' Antonio del Fuoco! Was für entsetzliche Tage! Wir baten um Aufschub, flehten, demüthigten uns. Dafür erhielten wir überall schöne Worte, aber kein Geld. Inmitten unserer Verzweiflung, kurz vor Beschlagnahme unseres Hauses, entsann ich mich Graziarosas Borschlags. Ich gestehe euch, ich war über die Maßen verzweifelt und fluchtete zu allen Heiligen, inbegriffen Santa Barbara und San Cristofero, den Schutzgöttern der beiden Eltern, und flehte sie an, mich vor der Versuchung zu bewahren. Doch die Heiligen waren an jenem Abend taub; denn die Versuchung verließ mich nicht. Beim Morgengrauen ich lag noch immer wach nahm ich noch einmal meine Zuflucht zu den heiligen Seelen des Fegefeuers. Sie flößten mir einen Gedanken ein. Ich wurde ruhig und schlief ein. Am folgenden Tage suchte ich Graziarosa auf und that ihr kund, daß ich entschlossen sei, ihr den Gefallen zu thun; denn ich könne nicht ohne ihre Liebe leben. Sie war sehr geschmeichelt und bestimmte ein Stelldichein, bei dem sie früher erschien als ich. Die Sache mußte ihr sehr am Herzen liegen; denn kaum hatte ich ihr das Gefäß mit dem Oel überreicht, so funkelten ihre grünen Augen und sie hätte mich beinahe geküßt. Dann händigte sie mir einen Hundertlireschein ein, den ich nach einigem Zögern annahm. Am selbigen Abend noch sprachen wir von Liebe; und vom Kircythurm herab schallte eine Avemaria, wie man es sich nicht froher vorstellen kann. Nach einigen Jahren wurde Graziarosa meine Frau. Dann erst lüftete sie das Geheimniß von dem heiligen Oel. Donna Daniela, ihre lange, magere, reiche junge Herrin, hatte sich sterblich in einen Vetter, einen jungen schönen Professor, verliebt. Als sie alle ihre Künste, ihn an sich zu fesseln, vereitelt sah, war sie zu einer berühmten Zaubertn in's benachbarte Dorf gegangen. Diese hatte ihr gerathen: Verschaffen Sie sich ein wenig heiliges Oel, thun Sie etwas Frauenmilch, die ersten Haare eines neugeborenen Kindes, einige Tropfen Eber blut Belladonna und Scorpionaugen hinein und benetzen Sie damit in einer Vollmondnacht die Stirn des jungen Mannes, während er schläft." Die Zauberei war ut Geld und Schlauheit vollzogen worden. Graziarosa hatte meine Leidenschaft für sie benutzt, um zum Ziele zu gelangen. Nach vollbrachter Zauberkunst sollte der Jüngling sich sterblich in Donna Daniela verlieben Statt dessen?" fragte ich. Statt dessen," schloß meine Frau, verliebte er sich nicht nur nicht in sie, sondern heirathete kurz darauf eine andere Dame." Die Sache glückte nicht," sagte ich. jetzt meinerseits zur Enthüllung schreitend, weil das Oel. das ich dir gab. nicht aus der Kirche stammte, fondern einfaches Salatöl war!"

Ueberall Willkommen find die Biere der Home Brewing Co. Schmackhaft Stärkend Absolut rein. Office-Telephon 1050. Auch in Flaschen durch das Flaschen --Departement zu beziehen. Telephones: Neu 1030; Alt 1050

PR0QRES5 Kragen und Manschetten 2c.

Cincinnati Brewing Co.,

VON Brauer des besten Bieres. - Gut abgelagert

PURE GOLD" Bier in Flaschen

nach allen Theilen der Stadt frei abgeliefert. GEQR6E SEIFERT, EngroS-Himdler. . . . Neue Phone 1644

THE HOME Wäsche abgeholt und abgeliefert. Frenzel Bros., No 1 W. Washington Ttr (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsschewe nam An und verkauf ausländischen Geldes. y 2Xicht was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthum. ... öi . . I näiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärt, die zu jeder Zeit gemacht werden können. Es bedarf weder eines bestimmten Betrags nnch eine bestimmte'Zeit zu deponiren. Cf sie , Jndiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Str. und Virginia Ave. Capital. f 1,000,000 SnrplnS 150,000 ...Samstag Nachmittag geschlossen... M, &ftfl Co. Jncorporirt.) Ohio Jaekson $4.50 Per Tonne. Jndiana Jaekson $3.50 per Tonne. N. RABE Präsident. eues Phone 9291. Altes (Main) 11)

LAUNDRY.

Telephonire 1121 für Wagen. - Strittes Union Erzeugniß. und fermentirt. LAUNDRY Telephon: Main 1769. Alle Arten Hartholz-Fußböden (Hardwood Floors.) am besten und billigsten gelegt von A. Berger & Co. 714 Massachusetts ve. Ite öden wie nen hergestellt, lle Arbeit garantirt. Schreiben oder telephoniren Sie für Preise. Telephon (Reu) 8742. ; . Weißwaaren 1 1 für Hemdeublouse und waschbare Gewänder X TTt . . , Lining Store, 2 N. Pennsylvania Str. Mandolin-, Guitar- und Banjo-Lehrer. vwdio : 160 Ost Market Str. Zinnner Ro. 6 und 7. josu R Adam ...Painter... Spezielle Aufmerksamkeit wird Trainings Talcimining, Tinting nd Gla?er Arbeit geschenkt werden, No. 11 Hudson Str. 0ltt Telephon ,r9ien75l. Wohnung Telephon tltu 6604 Neue Deutsche Apotheke Weber Drag Company. Ecke Washington und Illinois Str. Slaypool Horel, ir find exclufive gente in Jndianapol, für VINTONH. VIN-TONE wird bon den hervorragendsten Aerzten all da beste Stärkungsmittel empfohlen. VIN-TONE erzeugt Kraft und L'ben?kraft ist Sie benöthigen.