Indiana Tribüne, Volume 26, Number 212, Indianapolis, Marion County, 29 April 1903 — Page 5
JdißM Tribüne, 2S. April 1903;
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Sitzung der Schnlbehörde. Die Bonds für Schulneubauten werden noch mals zu 3$ Procent zum Verkauf aus-
geschrieben.
Ein Sturz aus dem 2. Stock
werk.
Ermuthigt durch die Thatsache, daß
die Boulevard-Bonds der Stadtverwaltung vor wenigen Tagen mehrere Bieter angelockt hatten und einen Abnehmer resp. Käufer gefunden haben, obschon auch sie nur 3 Proc. Zinsen bringen, hat die Schulbehörde gestern Abend auf Empfehlung ihres SpecialComites und ihres Anwaltes beschlossen, die noch von ihr auszugebenden S250,000-Bonds (den Rest der K300.000) nochmals zu 35 Procent zum Verkaufe auszuschreiben, d. h. ohne Erhöhung des Zinsfußes. In dem Zusammenhange wurde dann ferner bestimmt, daß Niemand
auf die $250,000 en block, d. h. als ein Ganzes bieten darf, sondern hoch ftens auf die einzelnen Sektionen von je $50,000. Der Betreffende kann auf alle 5 Sektionen einzeln bieten, aber nicht auf 5250,000. Dadurch behält die Behörde sich die Auswahl der besten Angebote vor. Angebote werden bis zum 28. Mai entgegengenommen. Die Mitglieder der Behörde berichteten, daß sich bereits mehrere hiesige Capitaliften und Bankiers bereit erklärt haben, Angeböte einzureichen. Supt. Kendall berichtete die Anfiellung von Frl. Elizabeth Wilson als Lehrerin und die Resignation von Frls. Harriet Rheinheimer (No. 9) und Eliza Goens (No. 24). 50 Italiener ersuchten die Behörde um Anschaffung italienischer Bücher für die Bibliothek. Sie wurden mit ihrem Gesuche an die Bibliothekarin verwiesen. Dr. Foxworthy, der während der letzten Monate in den Schulen thätig gewesen ist, um die Verbreitung der Blattern zu bekämpfen, meldete, daß er im Ganzen 3918 Schulkinder untersuchte, wovon 2528 für genügend geschützt etc. befunden wurden. Er selbst impfte 1112 Schulkinder, während 278 von den betr. Familien-Aerzten geimpft wurden. Rechnungen etc. im Betrage von $50,164.12 wurden zur Zahlung angewiesen. Sonst wurden keine Ge schäfte von allgemeinem Interesse er ledigt.
Beim Fenfterwaschen im 2. Stockwerk
1 eines Gebäudes an Meridian und
Pearl Straße siel der 14 - jährige Wendell Phillips von No. 1201 Ost New York Straße plötzlich rücklings auf die Straße hinab und erlitt nicht unbedenkliche Verletzungen am Rücken. Er wurde daheim ärztlicher Obhut an-vertraut.
Indianapolis Waisen-Asyl.
Die Jahrensversammlung der In
dianapolis Waisenhaus - Vereinigung wurde gestern Morgen abgehalten. Aus
den Jahresberichten ging hervor, daß
von der Vereinigung im verflossenen
Jahre 224 Kinder verpflegt wurden;
70 wurden in Heimstätten, d. h. Fa
milien unteraebracht; nur ein Kind
starb.
Die folgenden Vamen wurden zu
Mitgliedern des Verwaltungsrathes ge wählt:
Frauen John A. Bradshaw, Anna
C. Bagas, Sarah M. Bassett, Henry
Coburn, Amelia H. Wells, John B.
Elam, Addison Harris, Edward F.
Hodges, John Love. Franklin Landers,
W. C. Lvnn. E. B. McOuat. Man-
sur, F. F. McCrea, I. O. Perrin,
Levi Ritter. I. Cumming Smith. I. A. Sutcliffe. I. S. Tarkington, I.
R, Wilson. I. G. Williams. C. C.
Fofter, F. N. Lewis und Arthur B. Grover. Die Beamtenwahl findet am nächsten Dienstag statt.
Der jungeChase macht Ausfahrten. L a f a y e t t e. Moses Fowler Chase, der junge Millionär, unternahm in den letzten Tagen in der Gesellschaft sein's Wärters und des Detectivs Wm. Weinhardt in einem Wagen weite Ausfahrten. Trotzdem das Wetter herrlich war und die Gegenden, welche durch-
fahren wurden, reich an landschaftlichen Schönheiten sind, verhielt der bedauernswerthe junge Mann sich doch
vollständig vassiv. Dieselben machten
gar kernen Eindruck auf ihn. , Grundeigenthnms i Uebertragungen.
- - - -
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ker, Lot 33 in Jose's 2. Pleasant Val-
ley Add. $1800.
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ein Theil der Lot 5, Block 1, Nord Park Add. 3100.
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$2200.
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Erben Subd. von Außenlot 114. $3100.
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land. $1200. Frederick A. Meyer an Louisa Harting, Lot 67 in McCarty's Subd. der Außenlot 122. $1200. Helen M. Heron an Wm. Higgins, Lot 3 in Staats' Subd. eines Theils der Außenlot 172. $7000. James Carpenter an Calista H. Fellows, ein Theil der Sect. 20, Townfhip 15, Range 4. $4550.
Wöchentlicher Erntebericht.
Das Wetter während der verflössenen Woche war meistens kühl rnd regnerisch. Fiel der Regen auch nicht gerade in zu starken Mengen, so siel er doch immer reichlich genug, um den Boden derartig anzufeuchten, daß mit dem Pflügen und Sten Nbch gewartet werden mußte. 50.000 Acker Weizenländereien,
welche in den Niederungen längs des I
White River belegen sind, haben durch das Hochwasser schwer gelitten, im all gemeinen aber steht der Weizen gut und dasselbe läßt sich auch vom Roggen und frühzeitig gesäeten Klee sagen, Pflaumen und Kirschen wurden durch den Frost am 23. d. M. beschädigt. In Marion County stehen Weizen, Klee und Gras ausgezeichnet; mit dem Säen des Hafers find die Farmer nahezu fertig; das Pflügen für Mais wurde durch Regen unterbrochen; der Froft am 23. d. M. hat nur geringen Schaden angerichtet.
Die beste 5 Cent Cigarre
der Stadt. Mucho's Longfellow".
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Salz, ganz feingeschnittenen Zwiebeln und weichgekochten Eiern gut durchmengt. Gipsfiguren, streicht man, um sie zu reinigen, mit dickem Stärke-
lleister an. so daß sich eine ziemlich
starke Schicht bildet, und läßt sie an einem luftigen Orte trocknen. Der
Kleister löst sich beim Trocknen in dünnen Blättchen ab und nimmt dabei
allen Schmutz mit.
Kartoffeln lange gut und frisch zu erhalten. Man gebrauche nicht immer von oben ab. sondern lasse am Boden der des Luftzutrittes wegen mit Löchern zu versehenen Kiste einen Schieber anbringen, durch welchen man von den unteren Lagen nehmen kamt. Die ganze Masse kommt dadurch etwas in Bewegung, was für die Erhaltung der Kartoffeln sehr förderlich ist.
A u ö l n d
frfrHQ
Der Strolch im Herren hause. Der sachsen-weimarische Minister v. Wurmb besitzt in Porstendorf ein prächtiges Rittergut mit schmuckem Herrenhaus da er aber seinen Wohnsitz in Weimar hat, ist das Herrenhaus meist unbewohnt. Nur bei besonderen Festlichkeiten kommt Leben in die weiten Räume und für solche Gelegenheiten lagert im Keller ein hübscher Vorrath ausgesuchter Weine. Unter den Weinflaschen wurde nun neulich, in völlig festloser Zeit, schreckliche Musterung gehalten. Ein Strolch der schlimmsten Sorte griff dreist zu und schleppte ganze Arme voll nach der Küche. Dorthin wanderten auch die schönsten Exemplare aus dem Herrschaftlichen Taubenschlage und nun hub ein Schmausen und Pokuliren an, wie es die Gutsküche noch nie gesehen. Süßen Weines voll, pflegte der verwünschene Prinz" dann in den weichen Daunenbetten des Herrn Barons der Ruhe. Endlich wurde aber der Infpektor aufmerksam, und eines schönen Tages wurde der ungebetene Gast dingfest gemacht. Das Schwurgericht dittirte ihm drei Jahre Zuchthaus zu. Das Kurioseste bei der Sache ist, daß der Gourmand in der Meinung, etwas ganz Besonderes zu verspeisen, sich aus einer Blechdose Bohnerwachs auf's
Brod gestrichen hatte! Selbstmordversuch im Theater. Als neulich eben der zweite Akt eines Schauspiels im Pariser Theatre Francais" beginnen sollte, wurde das Publikum durch den Knall eines Pistolenschusses aufgescheucht. Im Foyer hatte sich ein Man in den Kopf geschossen. Der Bewußtlose wurde in das nächste Hospital geschafft, und dort wurde die Kugel, welche in einem Knochen oberhalb des rechten Auges stecken geblieben war, herausgezogen. Die Berwundung war nicht lebensgefährlich. Die Persönlichkeit des Thäters wurde als die des 60 Jahre alten dramatischen Schriftstellers Gustave Salary aus Billejuif, einer entfernten Vorstadt von Paris, festgestellt. Er gab als Veranlassung seines Selbstmordversuches an, daß die Direktion des Theatre Francais" cin von ihm verfaßtes Schauspiel zurückgewiesen hätte, nachdem man ihm zue:st die Annahme in Aussicht gestellt. Enttäuscht und des Lebens müde, hätte er dann beschlossen, in dem Theater, welches seine Hoffnungen zu Grabe getragen, aus diesem Jammerthal zu scheiden. Verhängnißvoller Geiz. In ihrer Villa zu Trcviso, Italien,
wurde neulich die Gräfin d'Onigo von ihrem Gärtner ermordet, weil sie sich
weigerte, ihm einen Sack Mehl als Vorschuß zu geben. Bei der nach der Entdeckung des Mordes vorgenommenen Haussuchung fand man in einer
Schreibtischlade Banknoten im Werthe
von 500.000 Lire, die jedoch von Mau-
sen derart zernagt waren, daß sie fast gänzlich werthlos sind. Die Gräfin hatte ein Vermögen von mebr als
4,000,000 Lire, war jedoch in so hohem Grade geizig, daß sie sich nur Mangelhaft nährte und geflickte Wäsche trug.
Glück muß man haben! Ein Fabrikant aus Heidelberg, Baden,
der sich m Zahlungsschwierigkeiten be
fand und an einem bestimmten Tage seinen Konkurs ansagen wollte, spielte in der hessischen Staatslotterie. An
dem kritischen Tage erhielt er die tele
graphische Nachricht, daß sein Üoos
mit juu,uuu VJtaxt Gewinn gezogen wurde. Da das Loos aber nicht so-
fort ausbezahlt wurde, reiste er schleu-
nigst nach Ludwigshafen in der Rhein
Pfalz, um es bei der Pfälzer Bank zu
diskontnen. Nach Abzug der Staats
gebühr von 32,000 Mark und des
Bankdiskonts erhielt der glückliche Ge-
winner noch 164,000 Mark baar aus
befahlt, mit denen er seine Gläubiger
befriedigte.
Vom Deserteur zum
General. In den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde in Damnau im Böhmerwald Christoph Martin Stangl assentirt und in das Graf Kbevenhüller'sche Jnfanterie-Regiment, das damals in Temesvar garnisonirte, eingereiht. Er brachte es bis zum Feldwebel und desertirte nach Rußland Hier machte er eine rasche militärische Karriere und schon im russisch-türki-schen Krieg hatte es der einstige öfterreichische Feldwebel bis zum Genera! gebracht. Als er vor Kurzem starb, hinterließ er ein Vermögen von mehreren Millionen Rubel. Die dänische Eisenbahnd i r e k t i 0 n beabsichtigt, die Wagen dritter Klasse mit nützlichen unt belehrenden Büchern zu versehen, die unentgütlich zur Verfügung der Reisenden stehen sollen. In Schweden hat sich auf mehreren Eisenbahnlinien eine ähnliche Sitte schon lange eingebürgert. Dort werden nicht nur belehrende Bücher, sondern auch poetische Werke wie die Frithjofssage u. s. w.
j zur Verfügung der Reisenden dritter
Klasse gestellt. Trinkeransci? antut 3. Pfarrer: Trinkt doch nicht mehr gar so fürchterlich, Michel, bedenkt doch, zehn Glas Bier haben erst den Nährwerth von einem Pfund Brod!" M i ch e l : Da. schaun's Herr Pfarrer, jetzt weiß ich erst, warum ich alleweil so viel saufen muß, eh' ich satt bin!"
Geschichte Vlumcnl'indrns.
Altegqv!s!:,e Ltrü,d Tie Rcnaiffaneezelt.
Japaner alö Lckzrer. Ueber Geschichte und Kunst des Blu-
menbindens schreibt lllcarie Beer-Ber-
lm:
Wie die einzelnen Völker im Laufe
der Jahrtausende zur Natur standen, das lehrt uns ein Blick in die Kunstgeschichte der Vlumenbinderei. Auf Mu-
mientüchern und Särgen finden sich die
bunten egypttschen Malereien, die stilisirte Jrisborte und die Blumensträuße
der Egypter. Es sind steife, schlank
emporsteigende, hohe ornamentale Gebilde; der Kultur-Mensch verbesserte" die Natur und schuf sich ein Ornament
aus der blühenden, bewegten Pflanze. Genau wie die egyptische Pflanzenborte ftilisirte man im alten Reiche die Blumen zum Strauße; man zerpflückte
die Blüthe und fügte sie künstlich.
jedenfalls mit Hilfe einer Leim-Massc.
in die ideal gedachte, feste Kunstform, die als Natur-Motiv allerdings in der
Blüthe seltst begründet war. Außer-
ordentlich treu folgte man auch der
wirklichen Blüthen-Form, denn es
lasten nch die verschiedensten Blumen-
Arten in diesen egyptischen Ornamen-
ten nachweisen; jede Feinheit der
Struktur, jeder Linienreiz ist beobachtet und zeichnerisch festg?halten, das
Ganze aber unbedingt immer streng
nach dem festgefügten ornamentalen Schönheits-Jdeale des hochgebildeten, kultur-durchdrungenen Egypten umkomponirt. Fruchtkränze umschlangen die Tempelsäulen in Griechenland und Rom. Eine üppige Vegetation, eine verschwenderijche Natur gestattete den Völkern, in Blüthen und Früchten zu schwelgen. Alle Bindereien aber waren dem Charakter der herrschenden Ornamentform angepaßt, stilisirt. Die raffinirt verfeinerte Blumenzucht der Renaissance und Barockzeit brachte erst die eigentliche Kunst der BlumenverWendung empor. Noch geben uns alte Stickereien und Stoffe, von letzteren besonders die aus der Zeit Ludwigs XIV. (1643 bis 1715) und seines Nachfolgers Ludwig XV., ein klares Bild der damaligen Kunst der Blumenbinderei. und fast unbegreiflich ist der Ucbergang von jener immerhin schon recht feinsinnigen Bindekunst zu dem, was die Mitte des vorigen Jahrhunderts an Blumen-Verarbeitungen aufweist. Eine Papier-Manschctte imitirte, roh ausgeschlagen, eine kostbare Spitze, oder eine billige, hartgestärktc Spitze umgrenzte die Pappform. Dicht und regelmäßig aneinandergedrängt waren dort die einzelnen Blüthen auf Draht gespießt, sie bildeten ein Ornament, einen Stern oder gar einen Namenszug. Heute ist jede Blüthe uns heilig, mebr noch die Pflanze. Wie sie gewachsen, wie die Gotteshand sie geschah fen, die sie in Wald und Garten pflanzte, so ist sie schön, so ist sie ein Kunstwerk. Nicht nach der Idee der Kunstform soll sie stilisirt werden, sondern ihre Verwerthung soll sich nach bem Wesen der Blumen und nach d?r Linicnharmonie ihres Wachsthums richten. Das ist Bindekunst: zum rechten Zweck das rechte Material, kein zum unrechten Zweck vergewaltigtes Material! In schlanker Vase ein Blüthenstiel, nicht zurechtgedrückt und an
Drahtstützen gebogen; nein, in seiner ursprünglichen, ureigenen, urschönen Form, auch nicht mit anderen, fremden
gemeinsam, sondern allem tur sich ur.
fertig in sich. Hier ist weniger die
Vand zu uoen als das Auge. Das
Auge sucht den rechten Zweig für dies?
oder jene Vase, das Pastende zur
Stimmung des Zimmers, des Waster
gefäßes. es fügt nur zusammen, was
sich aneinandcrschmiegen kann und
miteinander durch Farbe und Wuchs
harmonirt. Innigste Naturlicbe. sem
ste-s Naturvcrständniß ist die Seele
r.wderner Blutkenverwerthuna. Xu
Japaner lehrten es den anderen Kul-
turvölkern. In Japan gibt es Binde-
Schulen, in denen junge Mädchen durch stundenlange Uebungen lernen
müssen, was sich uns. seyen wn )o einen japanischen Blüthenzweig in
schlichter Vase, so selbstoerstandlich
und einfach zeigt. Wicke n s a m e n als Bley f u t t e r. Die Wickensamcn wurden bisher immer als ein auf die Milchergiebigkeit hemmend wirkendes Futter angesehen und wurde daher Wickenschrot als spezifisches Mittel empfohlen, um Kühe, die noch unmittelbar vor dem Kalben viel Milch liefern, trocken zu stellen. Neuere Untersuchungen haben ergeben, daß solche Beobachtungen wohl nicht richtig seien. Weitere Versuche haben ergeben,' daß Wickenfütterung in keinerlei Weise die Milchergiebigkeit ungünstig beeinflußt, sondern auf dieselbe ausgezeichnet wirkt. Die neuen Pläne des Rutschen Reicks-Marineamts für den Bau von Linienschiffen gleichen im Allgemeinen denen der Alabama" von der amerikanischen Spanne. Thürme werden aufgegeben und dafür kleinere Geschütze placirt. Die Schiffe werden Fahrzeuge von ungefähr 14,500 Tonnen sein. , . Die Mödchen können sich in Dänemark gegen die Zölibatgefahr versichern; sie müssen jährlich eine bestimmte Summe zahlen und, falls sie vor dem 40. Lebensjahre heirathen. büßen sie das Geld zu Gunsten ihrer weniger glücklichen Mitschwestern ein. Nach 40 erhalten sie lebenslängliche Pensionen.
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