Indiana Tribüne, Volume 26, Number 211, Indianapolis, Marion County, 28 April 1903 — Page 4
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Jnorna Tribune, 28 April IN.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der utenverg V. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium Präsident GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOrsE 269. r niered at the Post Office os Indianapolis as second dass matter. Rußland, unser Freund.
Der russische Bär hat wieder einmal seine politische Pranke wuchtig und unerwartet nieder fallen lassen. Die Vereinigten Staaten, die noch bis vor Kurzem Rußland als ehrlicher Freund schätzten, sahen sich bitter getäuscht, ja die Verwaltungskreise in Washington find sogar der Ansicht, daß der Streich speziell gegen die Interessen der Vereinigten Staaten geführt worden sei Daß Rußland, nachdem es sich einmal in der Mandschurei festgesetzt hat, gar nicht daran denkt, dieses Gebiet von anderen Nationen commerciell ausnützen zu lassen, war vorauszusehen und die anderen interessirten Mächte mit Ausnähme der vertrauenden Vereinigten Staaten beeilten sich unverzüglich um auch für sich Handelsgebiete im Reiche des Himmelsohnes zu erschließen, d. h. in Besitz zu nehmen. Die entrüstete Note, welche Staatsminister Hay an Rußland richtete, die diplomatischen Bemühungen des so glänzend uniformirten Gesandten McCormick werden den Russen klar machen, daß sie doch eigentlich Treubruch begangen hätten, aber das ist alles. Rußland behält die Mandschurei und die dortigen Märkte. Es ist selbstverständlich, daß die Vereinigten Staaten sich in dieser Angelegenheit auf ihren Protest beschränken und sich nickt auf gemeinsames Vorgehen mit den anderen Mächten einlassen werden. Der öffentliche Unwille in den Vereinigten Staaten hat sich bislang noch nicht geregt. Man scheint sogar eine Art Bewunderung für die Gauner-Politik Väterchen's zu haben, denn man sieht, daß Rußland ganz nach dem Princip Roosevelt'S, sanft zu reden, aber einen großen Knüppel zu tragen, handelte. In russischen Regieru::gszweigen drückt man sein Erstaunen darüber aus, daß die öffentliche Meinung in den Ver einigten Staaten sich durch die Meldungen aus der Mandschurei so aufregen laffe. Es wurde gesagt, daß man sich in Amerika durch Japan unkluger Weise beeinflussen lasse. Die Schritte Rußlands in der Mandschurei würden dem internationalen Handel zum Nutzen gc .ichen. Es würden keine neuen Zugündniffe von China verlangt, Ruj.and wolle aber, bevor es die Provinz verlasse, die Sicherstellung der Ruhe und Ordnung gewährleistet sehen. Chma sei aber anscheinend noch nicht im Stande, derartige Garantien geben zu können, und deshalb werde Rußland vorerst noch Truppen jdort lassen. Die Bahnwachen sollen aber bei geordneten Verhältnissen die Zahl von 20,000 nicht überschreiten. Man kann also erwarten, daß auf die ofsiciellen Proteste Amerikas und England? vom auswärtigen Amte Rußlands höfliche, aber gleichgütige AntWorten folgen werden. Die frühere Politik des deutschen Reichskanzlers hat sich in der vorliegenden Frage glänzend bewährt. Fast sollte man meinen, daß, als Graf Bülow vor mehreren Jahren freimüthig erklärte, Deutschland habe durchaus keine Interessen an der Mandschurei, er schon über die russischen Plne unter richtet war. Deutschland wird also jetzt Rußland keinen Stein in den Weg legen und sich nicht den anderen Mächten anschließen, welche China zu bewegen versuchen, Rußlands Forderungen abzulehnen, und die Vereinigten Staaten werden ebenfalls keinem Bündnisse gegen Rußland beitreten, sondern es bei dem Ersuchen um offene Thür bewenden lassen. Ans deutschen Vereinen. Der Plattdeutsche Unter-ftützungs-Verein erledigte in seiner gestrigen im Clublocale von Keller & Brll abgehaltenen gut besuchten Versammlung nur Routine Geschäfte. Ein neues Mitglied wurde aufgenommen und einem Mitglied, dessen Frau gestorben war, wurde das Sterbegeld von 650 angewiesen. Nach Schluß der Versammlung fand noch ein gemüthliches Beisammensein statt. Etwas Neues Das Norton Büffet." L unch von 9 Uhr Morgens an. 44 Circle. John N. Matz, Eigenthümer.
Personal-Notizen. Frau Elisabeth Mayer, besser bekannt als Mutter Mayer", feierte vorgestern im Kreise ihrer Kinder und Enkel ihren 80-jährigen Geburtstag auf der Farm ihres Schwiegersohnes Herrn Wilhelm Stolte. Mutter Mayer" wurde in der Rheinpfalz, Deutschland, geboren, und kam vor 21 Jahren nach Indianapolis. Alle ihre Kinder sind in hiesiger Stadt verheirathet, nämlich Herr Heinrich Mayer, Frau W. Stolte, Frau P. Scheid, Frau P. Wagner, Frau Chas. Jungman und Frau Oscar Voegtle. Selbstredend wurde die noch völlig rüstige Jubilarin mit Glückwünschen und Geschenken überhäuft und nahm die Geburtstagsfeier den schönsten Verlauf.
Bankerott. Die W. H. Hood Co. von Portland, und George Reeves. Earl Denny und Byrom Witmer von Petroleum, Ind., reichten im Bundesgericht das Gesuch ein, Wesley M. Oliver von Petroleum für bankerott zu erklären, da dessen Passiva seine Activa überragen sollen. Er schuldet den Klägern zusammen etwa $500. Z u Beamtinnen für den localen Zweig des Women's Council" wurden erwählt: Präsidentin. Frau Thomas C. Day; Vice-Präfidentin, Frau John W. Kern; Prot. Secretärin, Frau W. T. Barnes; Schatzmeifterin, Frau Edward C. Rumpler; Corresp. Secretärin, Freu S. D. Farrabee. GrundeizenthttMs Uebertragungen. Catherine M. Lewis an Henry C. Brinker, Lots 37 und 72, Washington Square. 81700. James H. Billingsley u. A. an die H. Billingslev Co.. Lot 3036, Sect. I, Martindales Hill Place Addition. $3000. Derselbe an dieselbe, Lots 38 und 39, dieselbe. $1000. George M. Cheney u. A. an Laura I. Cheney, Theil von Section 34, Townspip 15, Range 4, Perry Township. 512.000. Rhoda Raiden an Julia F. Caplinger, Lot 32, Carpenters Home Place Add. $1200. Lida Newman an Nona Newman, Lot 308, Kahn & Johnsons erste West Seite Add. $1700. John I. Reilley an John C. Ruckelshaus, Lot 1, Square 16, Fletchers nordöstliche Add. $1200. I. Robert Craig an Charles L. Bauer, Lot 41 und Theil von Lot 42, Block 39, North Indianapolis. $2500. Wm. Bosson an denselben, Theil von Lot 25, Blake und Rays Sub. der Dampfmühle-Lot, Washington Str., nahe dem River. $6500. John M. Hatton an denselben, Lot 3, Robbins und Hubbards Hill Place Add., Lots 35 und 33. Mullany & Coopers North Indianapolis Add.; Lot 13, Ogles East Park Add. und Lot 24, Block 2, nördliche Add. $3500. Michael H. Spades an John N. Vlackford, Lot 48, Dorsey's Sub., Block 62, Fletchers Oak Hill Addition. $2000. Bauerlaubnißschein e. Gerge W. Stout, Jndiana Ave. und Athon Str., Reparaturen, $300. W. B. Porter Jr.. Emerson Ave., Jrvington, Schuppen. $200. Emma Schmidt. 818 Nord New Jersey Str.. Wohnhaus, $800. N. L. Milner. 23. Str- und Fairview Ave.. WohnHaus, $800. William A. Simon, Cayen-, nahe East Str., zwei Cottages, $1500. I. B. Lizius, 1914 CollegeAvenue, Reparaturen, $200. John H. Oberle, 29 Iowa Str., Cottage, 81450. David F. Smith, 521 Süd New Jersey Str., Anbau, $300. Samuel H. Sapham, 1308 Nord Rural Str., Anbau, $570. Pflege der Zähne. Gute Jäh geben den Backen und Lippen ihre Rundung und ihr Verlust ist ein Verlust der Schönheit des Gesichts. Auch zur Deutlichkeit und zum Wohl' laute der menschlichen Sprache tragen gute Zähne nicht wenig bei. Zur BeWahrung guter Zähne gehört vor allen Dingen das Reinhalten derselben. Die Zähne sollten nicht nur des Morgens, sondern auch nach jeder Mahlzeit gereinigt werden. Eine nicht breite, weiche Zahnbürste und reines, nicht zu kaltes Wasser erfüllen den Zweck. Will man ein Uebriges thun, so setze man dem Wasser etwas Spiritus und ein wenig Borax zu. Beide Mittel wirken Fäulniß widrig." Sehr kalte, sowie sehr heiße Speisen schaden den Zähnen. Man unterlasse das Beißen von Knochen, Nüssen und anderen harten Substanzen. Auch der zu häufige Genuft von Zucker, Honig, Candy und süßem Backwerk schadet den Zähnen. Selbst der Gebrauch von harten Pftifen und Cigarrenspitzen und die häufige Berührung mit einem heißen TabakZdampf hat schädliche Folgen sin. die Zähne,
Wtik Haversalk's Süimvevrtef.
r. 154. Geöhrter Mister Edithor! Ich denke das deutsche Govvernment hat mein Kehs inteierle gedrappt. Ich sin so bei und bei gar nit mehr Owends in die Schehl gange un hen nur noch okehschenellie emol uffegschoht for zu zeige, adß ich noch immer in Wiebade sin. Der Käpten in die Stehschen is en arig feiner Mann un for den Riesen hen ich auch Bruderschaft mit ihn gedrunke. Sein Name is Kuckenmüllerbach. Der Name is awwer zu lang for mich un for den Riesen ruf ich ihn blos Kuckie", ich denke das is schohrt un schwiet. Mir sin fast jeden Dag im Nonnehof beisamme. Do Hot er mir auch schon viel aus feint Jugend verzählt un do hen ich ausgefunne. daß er mit seine Kandischen gar nit sättisfeit is. Wisse Se, er Hot früher bei die reitende Fußartillerie gestanne. Do Hot er emol sein Feldwebel e Fehwer gedahn un do is er promothet worde. Nach dem erschte Jahr Hot er schon dem Unneroffizier sei Schuhs bläckene derfe. Später Hot er den Luhtenent auskloppe derfe, das meint seine Kleider, un so is er immer mehr ettwehnzt un wie er sei drei Johr abgekloppt gehabt Hot, do Hot er e Posischen als Kapper kriegt un so bei un bei Hot er'sch bis zum Käpten gebracht. Er Hot das Glück gehabt, daß ihm sein Vorgesetzter immer eweg gestorwe is un daß nie en anderer do war, wo die Bill Hot fille könne. Ich hen ihn gefragt, wieviel er die Wsch Wehtsches mache duht, un do Hot er gesagt, er deht alle Monat zweihundert M?rk kriege. Do hen ich gesagt: Kuckie, ich will dich emol ebbes sage, bei uns in die Juneited Stehts macht en ganz ordinärer kammener Poliesmann seine Hunnerd Dahler den Monat un en Käpten, der kriegt wenigstens seine hunnernd un fünfzig Dahler, des is also dreimol so viel, wie du kriegst un ich will dich Prapposischen mache. Du besser rieseinst un kommt mit mich nach Aeppel Jack, un wann du nit inseit von e halwes Jahr cn Käpten bist, dann freß ich mein Hut." Do Hot er awwer doch Auge gemacht. Ich hen ihn noch e ganze Latt verzehle müsse un er Hot gesagt: Meik, die Sach muß ich emol mit meine Alte iwwerspreche, un wann die denselwe Weg fühle duht, wie ich, dann gehn mer mit dich. Ich sin nor effrehd, daß ich so kein große Sockzeß hawwe kann, bikahs ich dufin doch kein englisch unnerstehn." Do hen ich gesagt: Das is dett iesig. Als Kapepr bruchst du ennihau nur e paar Worte zu kenne un die will ich dich jetzt sage. Das importenste is Sahlun, Bier, Wißkie, erreste, Schehl, Prissen, Haudiduh un Gubei. Wann du das gut sage kannst, dann kannst du an einige Poliesfohrs en Platz kriege." Ich hen ihn die Words uffgeschriwwe un er Hot gesagt, daß er se so oft iwwerlese wollt, bis er se bei Hart kenne deht. Wisse Se, ich hen den Kuckie so gut gegliche, daß ich ihm am allerliebste den Christ sein Schapp zugeschustert hätt. Ennihau wär er doch en annerer Mann wie der Schlohpohk von Christ. Well, das will ich noch ausfinne. Awwer Se wer'n wunnere, wie ich mit meine Kur zurecht komme un wie es mit meine Gesundheit steht. Do kann ich Jhne nur das Allerbeste riepohrte. In die erschte Lein is mein Eppeteit auteseit. Früher hen ich gedenkt siwwe Liwwerdomplins wär en guter Reckort, awwer jetzt hen ich ihn gebroche, den Reckert. nämlich, bikahs wann ich jetzt zwölf inseit hen, dann es mei Kapassiteh noch nit gerietscht. Der Hotelkieper Hot mich den annere Dag gesagt, wenn er noch e halwes Dutzend Kostiemersch wie mich hätt, dann müßt er in Bänkrupsie gehn un for e klein wenig aufzumache, müßt er mich Reht un e halb tschartsche, das wär nit mehr wie sehr. Do hen ich off Kohrs nicks gege sage könne, es war ennihau noch billig genug. Was jetzt meine Drinks anbelange duht, do hen ich auch mit sattisfeit sein könne. Ich will mich mit mei Drinks nit in Dietehls einlöste, awwer ich kann soviel sage, daß ich iwwcr mich surpreist war. Un dabei hen ich gefiehlt wie en neuer Mann. Morgens hen ich mei Kochbrunnewasser gedrunke, dann hen ich en Wahl genommen in's Nerothal, sin in's Hotel, hen mei Bad gehabt un ich sin schuhr. wann ich Widder heim komme, brauch ich in vier Jahr kein Bad mehr zu nemme, so viele hen ich hier schon genomme. Nach den Bad nemm ich en Näpp un dann hen ich alles gedahn, was der Doktor von mich frage duht. Die Bällenz von den Dag hen ich e gute Zeit gehabt. Awwer befor daß ich's vergesse, will ich Jhne noch sage, daß ich en Brief von den Christ Baldrian krieqt hen, wo drin er mich schreibt: Lieber Meik, ick eckspeckte, daß es dich gut geht, sonst hätt'st du schon für Geld geschriwwe. Mir 'sin
auch all ahlrecht; ich wünsche, du dehst bald Widder komme, bikahs ich hen e große Eidie; mir hen jetzt bald Widder Eleckschen un ich intende for Kaunsel zu rönne. Ich weiß do is plentie Geld in it un wann ich so for zwei Jahr all den Budel mache debt. dann hätt ich plentie, for Widder nach die alte Kontrie zu gehn un dort zu stehn. Ich denke, es macht nicks aus, wie mer das Geld macht, wann mer's nur in en anneste Weg mache duht. Die Selma schickt ihre Riegards. Dein Christ." Jetzt was sage Se zu so en Esel? Ich wünsche, Se hätte emol en diesente Tahk mit den Christ. Plies sage Se ihm, daß das Geldmache ahlrecht un gut is, daß mer awwer nit davon spreche duht, wann mer Budel eckspeckte duht. Bei Galle, so en Schapp deht ich auch ackzepte, awwer ich dehts fein unter meim Hut behalte. Mit beste Riegahrds, Juhrs Trulie, Meik Habersaö. Eskweier un Sheriff vou Apple JaS Holie Terrer Kauntie. Die verhafteten Polizeibeamten.
t Ein amüsantes Mißgeschick passirte dieser Tage einem der bekanntesten Pariser Polizeicommissäre. Er hatte in einer Kneipe in der Rue du Faubourg - Samt - Martin einen Mann verhaftet und wollte ihn zur nächsten Polizeiwache führen, als der Verhaftete plötzlich rebellisch wurde und den Beamten aufforderte, sich zu legitimiren; das verlangten dann auch die anderen Männer, die sich in der Kneipe befanden, und nahmen gegen den Beamten und einen Polizeiinspektor in Civil, der ihm zu Hilfe kam. eine drohende Haltung an. Umsonst zog der in oie Enge getriebene Polizeicommissär seineSchärpe aus der Tasche. Ach was!" rief man ihm zu, eine Schärpe kann jeder haben! Ausweispapiere vorzeigen!" Es kam aber noch schlimm mer. Er hat keine Papiere! Er ist gar kein Polizeibeamter! Auf die Wache mit ihm!" schrie die Menge durcheinander. Das Amüsanteste war, daß zwei Polizisten in Uniform der Menae recht gaben und den Commissär gleichfalls nach seinen Papieren fragten. Jetzt legte sich wieder der Polizeiinspektor in's Mittel und sagte: Ich kenne den Herrn persönlich, er ist wirklich Polizeikcnnmissär." Wer sind Sie selbst denn?" examinirten die Polizisten. Ich bin der Polizeiinspektor Soundso!" Womit wollen Sie das beweisen?" Hier ist meine Karte!" Eine Karte kann jeder haben. Sie kommen auch mit zur Wache!" Und so mußten sich denn der Commissär und derPolizeiinspektor unter dem Gejohle der Menge zur Polizeiwache des zehnten Bezirks führen lassen; es war noch ein Glück, daß man der Sicherheit wegen" auch denVcrhafteten mitnahm. Auf der Wache war aber die Posse noch nicht zu Ende. Der Polizeiofficier war nicht anwesend und ein alter, übereifriger Wachtmeister, der ihn vertrat, erklärte ohne Weiteres die beiden Polizeibeamten für gefährliche Burschen", die einen Denkzettel haben müßten. Zufällig erschien in diesem Augenblick der Polizeikommissär Durand, der seinen Collegen und den Polizeiinspektor warm begrüßte und die Freilassung der beiden so hart mitgenommenen" Beamten bewirkte. Amerikanische Samariterinnen in Paris. Die besten geschulten Krankenpflegerinnen haben England und Amerika aufzuweisen. Besonders vollkommen ist in den letzten Jahren unsere amerikanische Samariterin geworden. Seit wenigen Monaten haben die Pariser Gelegenheit, sich von der Tüchtigkeit, Umsicht, Zuverlässigkeit und Ausdauer der American Nurse" zu überzeugen. Eine junge Amerikanerin, Miß Catherine McClean aus New Dork, die bereits seit sechs Jahren in Paris lebt, eröffnete vor Kurzem ein Bureau, durch welches die Dienste amerikanischer Pflegerinnen requirirt werden können. Die Nachfrage nach Samariterinnen von diesseits des Oceans ist bereits so groß, daß Miß McClean sich außer Stande siicht, auch nur die Hälfte der Leute, die von ihren Landsmänninnen gepflegt sein wollen, ihren Wunsch zu erfüllen. Vor allem sind es natürlich die in Paris ansässigen Amerikaner, denen es daran liegt, der Obhut einer ihrem eigenen Lande angehörigen Nurse anvertraut zu sein. Dann aber haben viele der reichen Familien der Faubourgs es längst eingesehen, daß die französischen Pflegerinnen in mancher Beziehung zu wünschen übrig lassen und nicht immer einen Vergleich mit ihren amerikanischen Kolleginnen aushalten. Die Begründerin des Bureaus ist außerordentlich mit dem Erfolge ihres Unternehmens zufrieden und hat bereits Schritte gethan, um bald eine größere Anzahl von Krankenschwestern zur Verfügung zu haben. Ein sauberes Mädchen. Madame: Wie. haben Sie schon wieder die Waschschüssel zerbrochen? Jetzt kaufe ich Ihnen aber keine mehr!" Dienstmädchen: Na, im Winter brauch' ich auch keine, Madame!" UnterCollege n. Heuer will der Frühling gar nicht erwachen." Wahrscheinlich hat er Ihr Frühlingsgcdicht gelesen und ist eingeschlafen."
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