Indiana Tribüne, Volume 26, Number 209, Indianapolis, Marion County, 25 April 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 2Z. April 1903
xwi wiru jmini i k Ein Zeitroman 3- i i . a . & I g n ixnj t ici Vv v ITTTslriri ä sv:K';'; KsO (Fortsetzung.) ricy. oem oer rteiemjaTte junge Schwede aufrichtig gefiel, erwiderte ihm, daß er von seiner Einladung gern Gebrauch machen werde. Arvid Cederskjold druckte ihm die Hand und schob seinen Stuhl zurück, um sich zu erheben. Die junge Frau, die seine Adsicht wahrnahm, rief ihm, ohne ihre Stellung zu ändern, mit leichtem Stirnrunzeln einige Worte in schwedischer Sprache zu. Und in demselben für die Anderen unverständlichen Idiom erfolgte auch seine Antwort freundlich und gelayen. aber in einem Ton. denen eigenthümliche Bestimmtheil nichtsdestoweniger etwas Befehlendes hatte. Frau Signe wollte, wiees schien, noch eme weitere Einwendung erheben. Aber sie kam nicht über die ersten roi 1 L - C C - C 11 jcne mnaus. oa eocrujoio oerens aufgestanden war und seine blauen Augen unverwandt auf ihr ruhten mit einem Blick, den sie hinlänglich kennen mochte, um zu wissen, daß jeder fernere Widerspruch vergeblich sein würde. Um ihre Mundwinkel zuckte es trotzig. und es hatte einen etwas gezwungen heiteren Klang, als sie sich gegen Rokni wendete: ..Guten Abend denn für heute. Doktor! Sie sehen, daß mein Mann das Bedürfniß hat. schlafen zu gehen." ..Ich beklage Sie. Frau Signe! Aber ich habe Ihnen ja vorausgesagt, er wurde Sie schrecklich tyrannisiren." Es war wie eine vertrauliche Bemerkung gesprochen; aber dcch adychtlich laut genug, um auch von Cederskjöld verstanden zu werden. Doch wenn es des Doktors Wunsch gewesen war. ihn damit zu einer Entgegnung zu reizen, so sah er sich in seiner Erwartung betrogen. Denn der rothblonde Hune würdigte ihn weder eines Wortes, noch eines Blickes. Er wartete, bis seine Frau um den Tisch herum zu ihm gekommen war, und reichte ihr dann ritterlich seinen Arm. Während sie der Thur zuschritten, blieb er. nachdem er sich mit einer kleinen Berbeu gung und einem kurzen Wort von der Gesammtheit der Anwesenden verabschiedet hatte, ganz stumm. Frau Signe aber, die ihre gute Laune schon wieder vollständig zurückgewonnen zu haben schien, hatte auf jede der mehr oder minder witzigen Bemerkungen. die man ihr zurief, eine muntere und schlagfertige Antwort, so daß ohne Ausnahme die Lacher auf ihrer Seite blieben. sobald sie hinaus waren, fragte einer: Sie sind ja beinahe allwissend. Doktor kennen Sie nicht vielleicht auch schon Arvid Cederskjölds vielberufenes Schauspiel?" O ja. ich kenne es wenigstens zum Theil. Frau Signe hat mir den ersten und den letzten Akt vollständig vorgespielt." Wie? Wann? Wo?" klang es in neugierigem Durcheinander. Doktor vtoverti aber verzog die schmalen Lippen zu einem Lächeln, das in Erich dn lebhaften Wunsch aufsteigen ließ, es möchte sich Jemand veranlaßt sehen, ihm eine Ohrfeige zu geben, Sie werden mir gestatten, meine zerren, vaö als mein (Äeyelmmtz zu bewahren." Ja, wir gestatten es Ihnen," sagte
iit- . : y t
der junge Wann mit den müden Au- weg erreicht hatten, und er legte sich gen, und der Klang seiner Stimme in der Stille seines Herzens das Gewar ebenso matt und hinsterbend wie löbniß ab. daß die Genialische Künst
sein verschleierter Blick. Aber das Stück? Ist es auch ein Geheimniß? Glauben &t, van es Erfolg yaven werde?" Ohne Zweifel wenn auch vielleicht einen Erfolg von anderer Art, als der Dichter ihn erhofft. Denn ich vermuthe, daß unser geliebtes PremierenPublikum Arvid Cederskjölds Schauspiel ohne Gnade auslachen durfte. .A'o, glauben S wirklich? Nun ja. was kann man denn am Ende auch Großes von diesem sonderbaren Heiligen erwarten?" O. so ist es nicht gemeint. Diese armseligen Narren werden sem Stuck auslachen, nicht weil es lacherlich ist. sondern weil sie es nicht verstehen. Geister von seinem Schlage erobern sich
nicht gleich beim ersten Anlauf die (ich hatte durch glücklichen Zufall Welt. Er steht zu hoch über dem ein Atelier entdeckt, das ihm wie geDurchschnitt, und er hat zu viel kunst- schaffen schien für ihre Zwecke. Es
lerisches Schamgefühl, um zu dem Niveau der großen Masse hinabzufteigen. Vielleicht gelingt es seiner stierm i r- n namgen eyarriiazieil. rnqe Mmpisinnige Masse endlich zu sich hinauf zu zwingen. AVer ich glaube mcyt recyi daran. Ja, wenn ihm ein Johannes der Taufer erstände, der vor ihm hergeht mit dem Rufe: Gebet Acht ich bin der Verkündiger des Größeren, der nack mir kommen wird! Aber so!Nun, Doktor Roberti." meinte einer aus der Tafelrunde mit unverhohlener Ironie, wenn Sie eine so hohe Meinung von ihm haben, weshalb übernehmen dann nicht Sie selder die dankbare Rolle dieses Predigers m der Müite? Gerade Sie baben mit kein Anderer das Zeug dazu. Und an dem nöthigen Einfluß feblt's Ihnen ia auch nicht."
Urne verständnißvolle Heiterkeit machte sick rinasnm bemerklich. Dottor Robert: aber erwiderte ganz ernsthaft: Möglich, daß ich mich eines Tages dazu veranlaßt sehe später, wenn ich die nöthige Unbefangenhcit aufbringen kann, denn, ohne Spaß, es ist schade um den Mann.
ci hn..iii C-aimlt t t rf I p f ihn an wnuuii uiu; T" 0" , , r ?r,.4;?. " 'K li& IUUI ClUlllUl ein yuua, uvyuiiu unten am Tische einer in affettirt lehrhaftem Tone. ..den gelüstete nach einer Traube. Aber weil sie zu hoch hing. a tx flC hätte erreichen können, e er " jfo Pnte können Sie sich sparcn fiel Noberti mit einer geringschätzigen Grimaffe ein. ..Und ich nehme es Ihrem Spatzenhirn nicht iter übel, wenn es meinen Worten eine so armselige Deutung gibt. Die r. die mich besser kennen, wissen sehr gut daß ich mir die Trauben, nack enen mich's wirklich gelüstet, auck zu weiß. Und Fräulein Signe Klingenstjerna gehörte vielleicht nicht einmal zu denen, die am höchsten hingCn Es ist die merkwürdige Schwäche ber Fragen für das Häßliche, die ncn Ihre unbegreiflichen Erfolge verschafft." sagte der junge Mann mit l II' - bcr ersterbenden Stimme. ,.N!an kann H Ihnen zugestehen, ohne Sie darum beneiden. Aber was meinten Sie eigentlich damit, daß Sie sagten, diese Heirath richte Arvid Cederskjöld zu Grunde?" ein Gott, wie traurig es dcch um 0a Begriffsvermögen so eines symbolistischen Lyrikers bestellt ist!" spottete Roberti. ..Aber ich weiß ja. dah nian Ihnen die einfachsten Dinge immer erst erklären muß. und darum mill ich's Ihnen sagen: Diese allzu lebhafte und allzu genußhungrige, junge Frau wird ihres ernsthaften, tiefgründigen Riesen eines Tages überdrüssig werden und wird ihn mit dem ersten Besten, der ihr gerade in den Weg läuft, hintergehen. Das äre nun an und für sich ja weder etwas Ungewöhnliches, noch etwas besonders Aufregendes, und kaum der Mühe werth, darüber zu reden, wenn es nicht eben diesen Arvid Cederskjöld träfe. Aber von allen Menschen, die ich kenne, hat sicherlich keiner so wenig Talent, mit Anstand und Würde ven betrogenen Ehemann zu spielen, wie er. Ich will nicht prophezeien, was sich ereignen wird; aber eine unterhaltsame Komödie für ''das Residenztheater könnte man sicherlich nicht darauj machen." tnn das Ihre Auffassung von der Sache ist, sollten Sie doch rech: hr auf Ihrer Hut sein. Doktor Roherti." warf der junge Mann, der das Gleickniß von dem Fuchs und den Trauben vorgebracht hatte, sarkastisch ein. ..Es würde ihm gar keine besondere Mühe machen. Sie zwischen mei Fingern feiner rechten Hand zu zerreiben wie einen" Der Reichthum Ihrer zoologischen Bilder wird nachgerade fast unheimlich. Und Sie sollten sparsamer damit umgehen, um auch etwas für Ihre Feuilletons übrig zu behalten." unterbrach ihn Roberti. dem nun doch mit einem Male die Zornrsthe in's Gesicht gestiegen war. Erich aber fühlte sich außer Stande, dieser für sein Empfinden in hohem Grade peinlichen und widerwärtigen Unterhaltung noch länger zuzuhören. Er winkte Gabor Sarlo, der sich offenbar in einer ganz älmlichen Stimmung befand, wie er selbst, mit den Auaen. und sie brachen unter kurzer Verabschiedung auf, ohne daß irgend Jemand sich bemüht hätte. sie zurückzuhalten. Ein tiefer Athemzug hob Erichs Brust, als sie den halbdunklen Thorlerjugend des Schweinchens" ihn heute zum letzten Mal in ihrer Mitte gesehen haben sollte, 9. Kapitel. tfCL nc eine halbe Stunde lang noch waren die beiden jungen Männer in angelegentlicher Unterhaltung bei einander ge blieben. Erich hatte den Ungarn, der hier unten im Quartier latin, in der Nbittvvstrake sein rit aufaescklaaen. an bas von ihm bewohnte Haus begleitet, und dann waren sie wohl ein hves Dutzend Mal die Straße hinauf und hinab gegangen, ehe sie einanbcr alles gesagt hatten, zu dessen Mittheilung sie unten im Schweinw keine Geleaenbeit aefundn sg. ickt aerade im eleaantesten Stadt viertel, sondern ziemlich weit draußen in Moabit. Aber da sie ja vorläufig . 1 Beide noch nicht mit den Ansprüche einer vornehmen Porträtkundschaf Gui dem Berliner Westen zu rechnen hatten, erregte dieser Umstand angesichts der sonstigen Vorzüge und des billigen Miethpreises ihnen von vorn herein nicht das mindeste Bedenken Mit den vorhandenen Nebenräumen war es nach Erichs Schilderung aller dings nicht sehr gut bestellt. Es gab außer dem Atelier nur zwei winzig Zimmercyen. 10 Daß woyl an ein ge meinsames Arbeiten, doch nicht an ein gemeinsames Wohnen zu denken war aoer vielleicht war es gerave vieler schembare Mangel gewesen, der Erich bestimmt hatte, den Miethvertrag ab,!sdbitfen. noch ehe er den Anderen
um seine Einwilligung befragt hatte. Denn er wurde dadurch, daß er jene beiden kleinen Stuben ganz für sich in Anspruch nahm, in den Stand gesetzt, Gabor Sarlos Beitrag zur Miethe auf einen verschwindend geringfügigen Bruchtheil herabzudrücken eine Vertheilung, mit der sich der Ungar allerdings erst nach längerem Sträuben einverstanden erklärt hatte. Das Verlockendste an Erichs EntDeckung aber war, daß sie sich wegen der ersten Einrichtung ihrer künftigen gemeinsamen Arbeitsstätte so gut wie gar keis Kopfzerbrechen zu machen brauchten. Alles Handwerksgeräth und die nothwendigsten Möbel waren nämlich vorhanden, so daß es, wie Erich sagte, nur der Ausfüllung einiger Lücken, sowie gewisser Verschönerangen bedürfen würde, um ein ganz behagliches Studio" zu schaffen. Diese günstige Fügung aber erklärte sich daraus, daß der bisherige Miether, ein Maler von ganz unbekanntem Namen, vor einigen Wochen im KrankenHause verstorben war und daß seine einzige Erbin, eine alte Tante, sich da-
mit einverstanden erklart hatte, die Einrichtung des Ateliers und der beiden Zimmerchen dem Hauswirth als Entschädigung für seine seit beinahe Jahresfrist unbefriedigt gebliebenen Miethsansprüche zu überlassen. Eigentlich ist es ja ein bischen unheimlich, sich so mir nichts, dir nichts in vie nachgeladenen sievenaaien eines Verstorbenen hineinzusetzen." hatte Erich zwischen Scherz und Ernst seinem Bericht hinzugefügt. Aber am Ende haben wir den armen Teufel ja nicht einmal gekannt. Und ich hoffe, mein lieber ?arlo, furchten sich nicht vor Gespenstern." . In dieser Hinsicht durfte er allerdings vollkommen unbesorgt sein: denn der junge Maler sah im Vollgefühl seines Glückes die ganze sinnliche und übersinnliche Welt in einem so rosenrothen Schimmer der Verklärung, daß er auch den Geist des abgeschiedenen unbekannten Kunstaenossen wahr? scheinlich mit liebenswürdigster Fröhlichkeit willkommen geheißen hätte. Mit dem guten Recht des Verliebten ließ er sich's natürlich Nicht nehmen. das Gespräch bei der ersten sich darbietenden Möglichkeit von dem neuen Atelier und dem todten Maler auf Heinrich Vollart und sein holdseliges Töchterchen zurückzulenken. Und mit solcher Energie hielt er an diesem für ihn so dankbaren Thema fest, daß es ein ganz vergebliches Bemühen gewesen wäre, ihn jett noch für etwas anderes zu interessiren. Geduldig und mit denselben son derbar gemischten Empfindungen, die schon seine erste Wiederbegegnung mit Helene Vollart in ihm hervorgerufen. hatte Erich noch eine gute Weile feinen treuherzigen Ueberschwenglichkeiten zugehört. Wohl ein dutzendmal oder darüber war er im Begriff gewesen, ihn mit einer Frage nach dem schönen Modell seiner Bacchantin" zu unterbrechen; aber immer wieder hatte ihn noch im letzten Augenblick eine eigenthümliche Scheu, die fast einer Regung des Schamgefühls glich, daran verhindert. Und so waren sie schließlich auseinander gegangen, ohne daß auch nur Fräulein Dollys Name zwischen ihnen erwähnt worden wäre. Erich fühlte sich fast ein wenig stolz auf diesen Triumph der SelbstüberWindung, bei dem doch im Grunde herzlich wenig Verdienst gewesen war. Und er gestattete nun um so bereitwilliger seinen Gedanken das wie er meinte sehr unschuldige Vergnügen, sich mit dem Bilde des liebreizenden Wesens zu beschäftigen, das ihm seit dem Moment der ersten Begegnung eigentlich noch nicht für eine einzige Stunde aus dem Sinn gekommen war. Es ist eigentlich doch recht merkwürdig, dachte er. daß dieser beneidenswerthe Sarlo sie malen konnte sie so malen konnte, ohne sich dabei bis über beide Ohren in sie zu verlieben. Die Zuneigung für Helene Vollart mutz wirklich sehr feste Wurzeln geschlagen haben in seinem Herzen. Und trotzdem! Wenn der Anderen auch nur das Allergeringste daran gelegen hätte, ihn für sich zu gewinnen. Ich glaube nicht, daß es einen Menschen auf Erden gibt, der im Stande wäre, ihr ernstlich zu widerstehen. In solche Betrachtungen verloren, ging er eben, um sich den Weg ein wenig abzukürzen, durch eine der stillen Seitenstraßen, bis wohin das lebhafte nächtliche Treiben der Friedrichsstadt nicht mehr seine trüben Wogen schlug, als das Gebahren zweier Personen, die er ein paar Dutzend Schritte vosich auftauchen sah, seine Aufmerksamkeit erregte. Er konnte bei der nicht gerade glänzenden Beleuchtung der Straße von ihnen zunächst nichts weiter erkennen, als daß es ein anscheinend sehr groß und breitschulterig gebauter Mann und eine offenbar noch jugendliche Frau von schlanken und zierlichen Körper, formen waren. Sie gingen Seite an Seite vor ihm her, und der Mann, der sich zuweilen sehr nahe gegen seine' Begleiterin neigte, sprach mit überaus lebhaften Gestikulationen auf sie ein. Der große Pelerinenmantel, den er trug, ließ seine Armbewegungen vielleicht noch wilder und leidenschaftlicher erscheinen, als sie es in Wirklichkeit waren, iedenfalls aber konnte sick (Sri v(iio uoerzeugen, oaß Das- junge Maschen und nur um ein solches konnte es sich seiner Schätzung nach handeln wiederholt vor dem ungestümen Gesellschafter zurückwich und bittende oder abweisende Gesten machte.
Darin wäre nun an und für sich
nichts Außergewöhnliches gewesen, und am wenigsten hätte er daraus einen Anlaß herleiten können, sich in die Unterhaltung der Beiden einzumischen, wenn nicht plötzlich die Situation einen für die junge Dame offenbar geradezu bedrohlichen Charakter angenommen hätte. Mitten in dem Lichtkreis einer Straßenlaterne war sie stehen geblieben, und es schien, daß sie ihren Begleiter aufgefordert hatte, sie zu verlassen; denn wie in gebietender Geberde hatte sie den Arm gegen ihn ausgestreckt. Erich war noch zu weit entfernt, um zu hören, was sie sprachen oder um auch nur den Klang ihrer Stimmen zu vernehmen; aber er schloß aus der Haltung der Beiden, daß Rede und Gegenrede rasch zwischen ihnen hin und wieder flogen. Und dann sah er, wie der Mann mit erhobener Faust dicht vor das Mädchen hintrat, wie wenn er gesonnen sei, es bei dem nächsten abweisenden oder trotzigen Wort zu Boden zu schlagen. Da gab es für den ehemaligen Offizier natürlich kein Zögern und kein Ueberleqen mehr. Hollah was gibt's da?" rief er mit lauter Stimme dem auf solche Ueberraschung offenbar nicht gefaßten Menschen zu, und zugleich beschleunigte er seinen Gang fast zum Laufschritt, um einer etwa beabsichtigten Gewaltthat rechtzeitig durch sein Dazwischentreten vorzubeugen. Aber der Unbekannte da vor ihm war ohne allen Zweifel nicht nur ein brutaler Geselle, sondern auch ein erbärmlicher Feigling. Nur für einen Moment wendete er dem Näherkommenden sein, von einem großen, dunklen Vollbart umrahmtes Gesicht zu. Dann drehte er sich kurz um und ging mit langen Schritten die Straße hinab, in richtiger Flucht vor dem unerschrockenen Ritter, den seine Begleiterin da so unerwartet gefunden. Kaum eine Minute noch, und Erich hatte die junge Dame erreicht, die regungslos auf ihrem Platze geblieben war. Er sah, daß sie elegant, wenn auch keineswegs auffallend gekleidet war. und daß sie beide Hände vor das Gesicht gelegt hatte, wie wenn sie weinte. Um das gesenkte Köpfchen aber wob sich im zitternden Lichtschein der Laterne eine wundersame Aureole von lockerem, goldrothem Haargewirr, wie er s genau so noch vor wenig Minuten an einem lieblichen Erinnerungsbilde vor sich gesehen. Und diese tannenschlankv Gestalt diese unnachahmlich anmuthige Haltung des Halses und der Arme! Mein Gott, wenn es möglich gewesen wäre ! Entschuldigen Sie diese Emmischung eines Fremden, mein Fräulein" sagte er mit vor Aufregung zitternder Stimme, aber ich mußte fürchten " Ein leiser Aufschrei kam von den Lippen und die fein beschuhten Händchen sanken nieder. Sie sind es, Herr Leutnant! O, mein Gott, was müssen Sie jetzt von mir denken!" Bei allen Himmeln, die da vor ihm stand, war wirklich keine Andere als Fräulein Dolly Förster, Gabor Sarlos Bacchantin!" Aber es lag in diesem Augenblick gar nichts Uebermüthiges oder Herausforderndes auf ihrem Gesicht, sondern nur Ueberraschung, Verwirrung und ein sinnberückend lieblicher Ausdruck holdester, mädchenhafter Beschämung. Auch Erich war außer Stande, die Größe seiner Ueberraschung zu verbergen; aber aus dem Ton, mit welchem er unwillkürlich ihren Namen rief, klang doch noch lauter und heller als sein Erstaunen die jubelnde Freude darüber, daß der allerglücklichste Zufall von der Welt gerade ihm gestattet hatte, ihr als Retter in der Noth zu erscheinen. Ein paar Sekunden lang standen sie einander gegenüber und sahen sich in die Augen, bevor Erich von Brunneck sich hinlänglich auf seine weltmännische Gewandtheit besonnen hatte, um zu sagen: Der Schrecken hat Ihnen hoffentlich nicht geschadet, mein gnädiges Fräulein. Wollen -Sie mir gestatten, daß ich mich vor Allem nach einem Wagen umsehe, der Sie nach Hause bringt?" Aber mit der Geberde eines furchtsamen Kindes erhob sie die Hand: Nein nein, lassen Sie mich nicht allein! Dieser schreckliche Mensch könnte noch einmal zurückkehren, wenn er sieht, daß ich schutzlos bin. Wir wollen zusamen nach einer Droschke suchen. nicht wahr? Es kann ja nicht schwer sein, hier in der Nähe eine zu finden." Erich bot ihr seinen Arm, und sie nahm ihn ohne Weiteres an. Wahrhaftig, ich bedaure von ganzem Herzen, daß der unverschämte Bursche mir entwischt ist," sagte er. Er würde die Lektion nicht so bald vergessen haben, die ich ihm hätte zu Theil werden lassen. Aber wie. um des Himmelswillen, konnten Sie es auch wagen, mein gnädiges Fräulein, zu dieser Zeit und in dieser Gegend ohne männlichen Schutz " Sie ließ ihm gar nicht Zeit, seine Frage zu vollenden. Ich war in einer Damenqesellschaft." erwiderte sie haftig. Und beim Musiziren hatten wir gar nicht bemerkt, wie spät es bereits geworden war. Man wollte mir das Dienstmadchen zur Begleitung mitgeben; aber ich lehnte es ab. weil ich nicht glaubte, daß mir auf dem kurzen Wege bis zum
nächsten Droschkenstandplatz etwas Ernstliches zustoßen könnte. Unglücklicherweise fand ich '.icht gleich einen Waaen und dann " (Fortsetzung folgt.)
ic Bcrsaffung der Stctyslade. Der bereits telegraphisch angedeutete Antrag auf Revision der rcichsländischcn Verfassung liegt nunmehr vor und hat den folgenden Wortlaut: Der Landesausschuß wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, durch den Herrn Reichskanzler folgenden Wunsch dem Bundesrath und dem Reichstag zu unterbreiten: Der clsaßlothringische Landcsausschutz spricht den Wunsch aus: 1) daß die Verfassung des Deutschen Reiches bczw. das Reichsgesetz betr. Verfassung und Verwaltung Elsaß - Lothringens dahin abgeändert werde, daß der Reichstag als gesetzgeberischer Faktor für Elsaß Lothringen ausgeschaltet werde; 2) dementsprechend dem Landesausschuß die Befugnisse, die Stellung und der Name eines Landtags für ElsaßLothringen ertheilt werde: 3) daß bei Berathung von elsaß-lothringischen Angelegenheiten im Bundesrath die drei von dem Landesherrn zu ernen nenden Vertreter Elsaß-Lothringens zur Abstimmung berechtigt seien." Der Gedanke ist wiederholt angeregt worden, die Reichslande den deutschen Bundesstaaten gleich zu stellen, seine Verwirklichung scheiterte aber bisher daran, daß man die 58 Stimmen im Bundesrathe nicht vermehren wollte, und Preußen nicht geneigt war, von seinen 17 Stimmen drei herzugeben, welche, der Bevölkerungsziffer gemäß, auf Elsaß-Lothringen entfallen würden. Die jetzige Wiederaufnahme des alten Gedankens in der beschränkten Form, daß die von dem Landesherrn, das heißt dem Kaiser, zu ernennenden Bundesrathsmitglieder nur in elsaßlothringischen Angelegenheiten zur Abstimmung berechtigt sein sollen, stößt selbstverständlich wieder auf dieselbe Schwierigkeit. Der Artikel 6 der Reichsverfassung besaat: Der Bundesratb bestebt aus den Vertretern der Mitglieder desBundes". Elsaß-Lothringen ist aber nicht Mitglied, und kann es auch nicht werden. weil es als Besitz des Bundes" nicht souverän ist. Das deutsche Reich ist ein Bund der deutschen Fürsten und Freien Städte. Im Reichslande übt her Kaiser die Staatsgewalt aus, und um den staatlichen Interessen Elsaß-Lotbringens im Bundesrathe Geltung zu verschaffen, bestimmte er, daß Mitglieder der Straßburger Regierung, der Staatssekretär und Unterstaatssekretär, dem Bundesrathe als Bevollmächtigte angehören sollen. Dem sachlichen Bedurfnisse ist damit auch wohl Genüge gethan, und thatsächlich würde die Ernennung eigener reichsländischer Bundesrathsmitglieder an der Lage kaum etwas ändern. Der Statthalter hätte scine Bundesrathsstimmen doch nur als Stellvertreter des Kaisers zu instruiren, und ihre Anweisungen würden von denen der preußischen Mitglieder wohl in keiner Weise abweichen. Der Erfüllung des Wunsches, den Landesausschuß in einen Landtag umzuwandeln, steht anscheinend kein so schwer überwindliches Hinderniß entgegen. Freilich hätte diesem Schritte eine Umwandlung des ganzen reichsländischen Wahlwesens vorauszugehen. Anders steht es wieder mit dem Wunsche um Ausschaltung desReichstaaes als gesetzgeberischer Faktor sttr Elsaß-Lothringen." Das Reich wendet alljährlich gewaltige Summen im Reichslande für Festungsbauten. Eisenbahnen, die Universität Straßburq u. s. w. auf, und es erscheint da doch wohl recht und billig, daß es sich die Möglichkeit vorbehält, eine demReichsinteresse zuwiderlaufende Gesetzgebung verhindern zu können. Außerdem liegt es nahe, daß der Kaiser, der im Namen des Reiches die Landeshoheit in Elsaß-Lothringen ausübt und auf die Mitwirkung des Bundesratbes angewiesen ist. das Recht behalten muß. den Reichstag anzurufen. Mit einem Schlage würde sich allerdings die ganze Sachlage ändern, wenn man sich dazu entschließen wollte, Elsaß - Lothringen als unabhängiges Staatswesen zu erklären und als kaiserliches Erbland an den Kaiser abzutreten. Da die Aussichten darauf aber vorerst noch in weiter Ferne liegen, so könnte dem Reichslande der Landtag gewäbrt werden und damit wenigstens ent volksth.'imliche Forderung bewilligt werden. Vie engtischen Worrer. b ü ch e r enthalten mehr aus fremde: Sprachen übernommene Wörter, als die aller anderen Länder. Lateinische, griechische, hebräische, keltische, altsächsische, dänische, französische, spanische, italienische, deutsche, hindostanische, malaiische und selbst chinesische Quellen sind überall als Ursprung englischer Wortbildungen leicht Nachweisbar. TdjrcdUittte yorsteUmtS' Dienstmädchen: Da ist eine arme, taubstumme Bettlerin, gnädige Frau. H a u s'f r a u (die gerade ihr Kaffeekränzchen abhält): Ich denke, für die Aermste sammeln wir eine Kleinigkeit, meine Damen stellen Sie sich nur 'mal vor, wenn eine von Ihnen in unserer Mitte säße, die nicht reden und nicht hören könnte?"
Feuer - Signale.
4 Pnmfylv und Startet 5 English's Opern-HauS 6 Sastund R-Dork 7 Noble und Wichigan 8 N. Jersey u. Kaff Ave 9 Pine und Norch 10 Market und Pine 11 Vermont nabe East 12 8 Spritzenhaus Mafi. Ave nabe Noble 13 Delware und Walnut 14 . Jersey u Eenttal A. 15 Mass. und Cornell Sv 7 Ash und II. Strafe 17 Park oe und 12 Str .S Columbia undHillflde 19 High land Ave u. P,att kl Illinois und St. Joe U Pennst, lv. und Pratt 24 Stendian und 11. Str 2ö No. s Spritzenhaus 16. nahe Illinois 26 Senate Ave u. SUklatr 27 Illinois und ichigan 2? Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. und 18. 31 Slo. 1 CpritzchauS Jnd Ave nahichigan 32 Meridian und Walnut 34 California u Sernont 35 Blake und New Kor 3S Jnd. Av. u. St. Elair 37 City Hospital 38 Blake und Norty 39 Michigan und Agnes 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 42 ttsendorf u Wash. 43 Msseuri u New Kork 45 Ateridian u Wash 4 Jllmois und Ohio 47 Capitol Lv. u Wash 48 mgan's Porkhau 4v Straßenbahn Stalle W. Washington Str öl Ro. 1 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill KL Illinois u Louisiana 53 Weit und Couch 54 West und McCarch 5 Senate Ave. u Henry 57 Merioian und Ray KS No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor-.is 59 Madiion Av. u Dunlop öl No 2 Haken Leiterhaus South nahe Telawar 2 Penn, u Merrill 63 Delaware u. McEarty 64 Tast und VcEarch 5 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 68 Last und Pr spect 69 Bicking und High 71 No. ii Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron 72 East und Gcorgia 73 Keda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 English Av. u Pine 76 Shelby und BateS 75 No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelby 79 Fletcher Av. u Shelby Si Market u. New Jersey I Tlaware und Wash. 33 East u Washington 34 New Bork u.Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Onental und Wash. 8 Frauen-Reformat. 1 No. IS Spritzenhaus 169 Park ve und 10. 212 Capital ve und ,7. 213 Prnnshlv. u. Michiga 214 JllinmS und M. 215 Senate ve und 21. 216 Pennsvivania und 22. 217 Meridian nd 15. 218 Capital Ave und 2, 219 Broadwav und 10. 31 JllinoiS und VkcLea 234 No. 14 Spritzenhaus Aenwosd nd SS. 235 Jllmois UNd SS. 23ü Annctta und 30. 237 Ro. 9. Epritznch Ucell und Xaver 8 Xlixd Sabbrt öork 239 Jlabel und 27. 241 Meridian und 24. 24 Illinois u Et.!. 243 Eldrwae nd U. 512 West uud Vainut 313 West und 12. 514 Howard und 1s. 515 Torbet und Pa 51 Capital Ave und N. 517 Northwestern Ave u 513 Gent und 18. 519 Canal und 10. 524 Ccrealine Works 524 Vermont nd Ly 525 Bismakcku GrandvüU 52 No. 2 Spritzenhaus Haughville. 527 Michigan u. HolmeS, 528 Michigan u. Concord 41 West und VcJnttz 412 Missouri u. Varvlanl. 413 Missouri und 415 Capital Ave .. Georgia 41 Missouri u entuiky AU Senate Ave iu Wasp. 421 P und E RunduS W. Washington. 425 Jrren-Hofpital. 424 Mi.ev Av n.5lu3 425 Wash. und HarriS 42 No. 13 Spritzenhach W. Washingtm, 427 cioer und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Nordvke und Aork 431 Hadlcy Ave u. orri 432 River ve u. MorriC $4 River Ave und Ratz 435 Hardiag u. Big 4 R ? 436 Harding und Oltva 457 Ro. 19 SvrttzenyO Morris und Harvma. 458 Hvtvard unBtStas' 439 Stoekyard 451 Reisn und UKr 452 Howard und het 453 Morns und KaptS 45 Lambert und 9tbuü 457 Nordvke ve u. fcere tnsn Works 612 West uud Ray 513 Kentucky Ave u. Merril. 514 Meridian und Morrtzt Kl JllinoiS und ansaS rn orr und Dakota KlL MorriS und Cdurch Kl kapital A. u ftcCarch 621 Meridian und Palme 525 Pin unk, Lord 524 Madisor.Avku kincol 26 Meridian und Bell M 627 Carlos und Ray 28 Meridian u 629 Meridu u. 631 Meridian u. 632 No. 17 Spritzer.; 2S Moms nahe ffct Maryland nahe Ma. 92 Meridian u. Sttrqia. 93 Meridian und Souch 4 Pennsulv u. Louisiana S5 Virginia Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 ( rand Hotel. 98 Capital Ave und Ohi .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 12 ?)ndei und 15. 127 Brookfidt und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und . 134 College Ave und 2. 135 Delaware und IS. 13 Alabama und Norch 137 Newmann und 19. 153 College Av und 14. 13? Cornell Ave und 13. 141 Dandes und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 Tccumseh und 10. 145 New Jersey and 2. 146 Alvord und 17. 147 No. S Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. 152 Park Ave und 22. 15? L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Ctoughun u Rewman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 rden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. cysione 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellefontaine und 28. 612 NcKanan und 815 East u. Lincoln u 14 East und Beccher 16 Wright und Sanders 17 McCarch und Beach slS Rew Jersey uv, 71 Epruce und Prßt 715 Snglish Av. u. Launk 714 ki Ave u. Belt R 715 Shelby und Beecher 71 Etat ve nd Drangs 718 Orange nd Laurel 7 Shelby u. Ciaaac Avt 721 Lexington A.u Lau 7X3 gleicher veu. Oprua 724 State Ave u. Pleasan. 726 Prospekt und leasant 72 Orange und Harla? 728 Liberty nd Merk 729 3lt'u'U und Souch 81 Ro. 16 Spritzenhaus Oft Washington EU 815 Market und Rodle 814 Ohio u. Highland 816 Michigan u. Hlghtanl 81 Market u Arsenal V, 817 Oft . Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle ShepS 823 Vermont und Waitt 824 Wash. und tat tz 826 Wadden'sunazch 82 Tucker und Dorsch 827 ash. und Beville ve 829 Ro. 1 SvritzenbmiS Beville nah iaa 851 Southaftern ve und Woodfide. 85 Wash. und Dearbo 834 Soucheastern und Arsenal Aves. 856 New Hort und DempK 912 JllinoiS und Naryl. i JllinoiS und Märtet. 914 Penn, nd 915 Ttlawar nnd Spezial-Signale. Ersten Schlage, zweiter Alarm, Zweite Schläge, dritter Alarm, Dritten Schläge, vierter Alarm. 1-21, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. Schläge, Wasserdruck ab. 1 Schlage, 1 Uhr Mittags. Die so bezeichneten Signale we.en nur vom Dhur Wächter angegeben oa ckn den betreffenden Sixafrc kre izungen tcinc AUrrmkten angebracht find. Chicago und der große Nordweften via "515 r laka -Sawaii-Pdilivvine Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. VVIl V V JmfX V 11V t II . w i - V'" WIffA wk nur 6 Minuten mittelst elektrischer ar nach 03 h QDntinH 4 Ctr fitttinti ffnirAAn den Union lehböfen French Lick Springs. indem Orange County Hochland. ffamiien-Hotel unter neuer Seschäftsleitung. Pluto. Proserpine ind Bowle Quellen. Bestes Mineralwasser der elt. Zwei Züge täglich via ree.ieanle. Ticket-Osffcen : Union Station, affachusett? ve. nd SS West Washington Straße. . P. l g e ,, Distrikt Paff. aent. Indianapolis, .nd. McDoel, 4. H. c a m e i i, äs. und Gen. Mgr. errievkUker zranr tf. e e o, ro. Piff. gent. Chicago. IÜ.
