Indiana Tribüne, Volume 26, Number 206, Indianapolis, Marion County, 22 April 1903 — Page 5
JndißMR Tribune. 22 April 1903.
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Entsetzlicher Frevelmuth, Dem zwei TNenschenleben zum Gpfer fielen.
Eine Hausboot - Orgie bei Aurora und ihr schreckliches Ende. Den Detectivs Bray und Holtz gelang ks gestern, hier an der Süd Alabama Str. in einer Fabrik, wo er Anstellung gefunden hatte, den 38-jährigen Harry Wheeler festzunehmen, der in Aurora, wo er bisher gelebt hatte, wegen eines Mordes oder Toppelmordes verlangt wird. Wheeler, der bereits Nachmittags vom Sheriff von Derborn County nach Aurora zurückgeholt wurde, ist beschuldigt, in der Nacht des 6. April ein wenige Meilen oderhalb Aurora's im Cljio liegendes Hausboot in Brand ge setzt und dadurch den Tod eines Mannes Namens Johnson aus Omensboro, Ky., und den der 21-jährigen Mary Martin aus Aurora herbeigeführt zu haben. In jener Nacht hatten die Bewohner des Hausbootes und eine Schaar von Freunden beiderlei Geschlechts dort eine wüste Orgie veran staltet uud dabei wurde eine mit Oel gefüllte Kanne umgestoßen und ihr Inhalt über das ganze Boot der breitet. Im trunkenen, frevlerischen Uebermuthe soll nun Whcelcr das oelgetränkte Boot in Brand gesetzt und das Unglück heraufbeschworen haben. Mehrere Theilnehmer des wüsten Gelages wurden schwer verbrannt, r bewerkstelligten sie ihre Rettung, wie auch Wheeler. Das Boot brannte bis zur Flußoberflache nieder und die Leiche Johnson's, der allein jzurückgelassm worden war, wurde später im Flusse schwimmend aufgefunden. Vor wenigen Tagen starb in Aurora die Martin an den in jener Nacht erlittenen Brandwunden und beider Tod wird Wheeler zur Last gelegt. Dieser hatte sich nach Cincinnati und später hierher geflüchtet. Er erklärte gestern, er wiffe nicht, was er in jener Nacht gethan habe. Neue Inkorporationen. Gestern erwirkten folgende neue Gesellschaften ihre Jncorporations - PaPiere: Die I. M. Shrader Furniture Co.", New Albany; Capital $10,000; Directoren: John Shrader, Edward I. Mercke und Philip Morge. Die Woodmen of the World Hall Affaciation", CrumStown; Capital $2,000; Directoren: Asa Miller, A. F. Morse, G. F. Sensenbaugh, W. H. Riddle und L. S. Holdeman. Die Concordia Evangelical Cemetery Association", Hammond; Capital $2,000; Henry Wuerffel, Präsident; William Sippel, Bice-Präsident; Fred. Gose, Secretär und Ädam Ebert, Schatzmeister. Die Local Telephone Companys, Washington County, Capital $10, 000. Die National Bitumen Company", Indianapolis; Capital 850,000; Directoren: James Broden, P. E. Reilley und Herman Rufli. Die Columbia Pottery and Manufacturing Company", Kckomo; Capital $30,000: Directoren; William A. Russell, I. N. Miller und Charles A. Dolman. Die Pierpont Novelty Company"Indianapolis; Capital $10,000; Directoren: S. M. Brundage, C. E. Bates, F. A. More, Dan. G. Smith und John W. Bowlus. Die South Bend Brick Company", Capital $20,000; Directoren: E. A. Morse, George W. Freyersmuth. H. G. Christian, L. C. Whitcomb, E. T. Staley, D. C. Leer und C. K. Woodman. Bom Streik-Gebiete. Es ist Aussicht vorhandln, daß zwischen den streikenden Cigarrenmachern und den Fabrikanten ein Uebereinkom men getroffen werden wird. Mitglieder der Union haben eine neue L ohn scala ausgearbeitet, welche den Fabri' kanten unterbreitet werden soll. E. M McGrrd:r, Agent der Internationalen Union der Cigarrenmacher, welcher den Streik hier leitet, wird sich bemühen. die Fabrikanten zur Anerkennung der neuen Lohnscala zu bewegen. Der Streik der bei der Railway Transfer Co." angestellten Fuhrleute ist zu Ende, da dieselben wieder zur Ar beit zurückgekehrt find. Die Streik-Situation der Backsteinleger ist nach wie vor dieselbe.
Ans Stedt- und Connth-Ber-waltung.
Die Virginia A ve.-U e ber asp h a l t i r u n g s-R e s o l u t i o n IV 181 litt In einer Extra-Sitzung hat gestern die Behörde für off. Werke die viel und lang bekäm!?fteResolution betreffend die Ueberasphattirung der Virginia Ave. auf Kosten der angrenzenden Grundbesitzer annullirt und gleichzeitig den Ingenieur mit der Ausarbeitung neuer Pläne für die Verbesserung der Straße beauftragt. Bonds zu 3z Proc. nicht sehr gesucht. Am Samstag wird Stadt-Controlleur Breunig die $100,000 BoulevardBondsausgabe zumVerkauf ausschreiben die 3 Proc. Zinsen bringen und in 30 Jahren fällig werden sollen. Von manchen Personen wird nun bezweifelt, daß diese Bonds zu 3$ Proc. Käufer finden werden; denn man erinnert daran, daß die Schulbehörde, als sie neulich ihre S300,000-Bondsausgade zu 3 Proc. auf den Markt zu bringen versuchte. nur ein Angebot erhielt und zwar nur für $50,000, ein Sechstel der ganzen Bondsausgabe. Sollte Controlleur Breunig auf ähn liche Schwierigkeiten stoßen, so wird er den Stadtrath ersuchen, die lProcentrate aus 4 zu erhöhen. Denn sonst würde die Stadt in die gleiche unangenehme Lage gerathen, wie die SchuldeHorde, d. h. nicht im Stande sein, ge plante nothwendige Verbesserungen zu schaffen. Die Schulbehörde will abwarten, welches Glück der Controlleur haben wird und sich darnach richten, wenn es sich um den Verkauf ihrer übrigen $250,000-Bonds handelt. Jedenfalls wird die Schulbehörde den Plan bezüglich Ausgabe dieses Restbeträges in Sectionen von je $50,000 aufgeben. Soweit $25,000 zur B e k ü mpfung der Blattern bewilligt. Wie berichtet hat die Gesundheitsbehörde am Montag den Stadtrath um eine abermalige $5000 - Appropriation behufs Bekämpfung der Blattern ersucht, obschon zur Zeit nur noch 26 Patienten im Blatternhospitale liegen und obschon seit Jahresanfang bereits 5 Mal $5000, also $25,000 für den Zweck bewilligt worden find. Dr. Eugene Bühler, der stüdt. Gesundheitsbeamte erklärte nun, daß trotz der größten Sparsamkeit der Behörde von dieser ganzen Summe, resp, von den letzten $5000 nur noch $160 an Hand find, die in kurzer Frist aufgebraucht sein werden. Falls dann keine Gelder mehr flüssig gemacht würden, würde die Behörde die Blatternhospital - Patienten loslassen müssen :c; denn er habe die bestimmteste Anweisung, keine Schulden in der Blatternbekämpfung' zu machen. Die demokratischen Stadtrathsmitglieder gaben in der Montagssitzung ihrer Verwunderung über die neue Forderung laut Ausdruck, doch erklärten sie gestern, sie würden bereitwilligst für die neue Appropriation stimmen, sobald Dr. Bühler ihnen einen genauen und befriedigenden Bericht über die Verausgabung der $25,000 seit Jahresanfang vorlege. (N. B. Unter diesen $25,000 befindet sich die jährliche, im September 1902 bewilligte Appropriation für den Fonds für ansteckende Krankheiten, die am 1. Januar der Behörde zur Verfü gung stand.) Mit der neuen $5000Appropriation würde die Bekämpfung der Blattern in Indianapolis im Jahre 1903 soweit $30,000 kosten. Di e C o u n t y-Co mm i s s ä r e u nd die S t i m m-M a s ch i n e nFrage. Im Courthaus-Corridore war geftem eine Stimm-Maschine, Fabrikat der U. S. Voting Machine Co. in Rochefter, N. Y., zur Ansicht und Prüfung ausgestellt. Der Vertreter der Co. hat diese Maschine den County Commissärcn zum Ankaufe angeboten: eine Maschine mit 30 Namen auf dem Ballot soll $500 kosten, eine mit 60 Namen $800. Er hat zugleich erklärt, daß die Compagnie die Maschinen bis zur Herbftwahl hierher liefern werde, wenn dieselben jetzt bestellt werden. Be kanntlich hat das County-Council den County Commissärcn $12,000 für Stimmmaschinen bewilligt. Da nun hier wahrscheinlich die größere Maschine benöthigt werden würde, könnten mit den $12,000 gerade 15 Maschinen, eine für jede Ward, beschafft werden. Und das würde sicherlich nicht genug sein.
New Lang Diftance Telephone Company."
Eine großartige Ausdehnung des gesammten Systems geplant. $5,000 000 neue Bonds. Obige Gesellschaft hat in ihrer gestern abgehaltenen Jahres-Versammlung der Actionäre beschlossen, neue Bonds im Gesammtbetrage von $5,000,000 auszugeben und zur Sicherheit derselben eine Hypothek in dem gleichen Betrage auf ihr gesammtes Eigenthum auszustellen. Die Gesellschaft beabsichtigt, ihr Telephonnetz in großartigster Weise auszudehnen. Zunächst werden die Verbindungen zwischen Indianapolis und Louisville, sowie Indianapolis und St. Louis completirt werden. Dieselben sollen den Geschäftsleuten schon innerhalb der nächsten 60 90 Tagen zum Gebrauch übergeben werden. Bis zum Herbst wird zwischen Indianapolis und Chicago eine unabhängige Telephon-Verbindnng im Betrieb sein. Die New Long Diftance Co." wird mit derselben direkte Verbindung haben. Neue Drähte werden serner bis nach Logansport und Peru einerseits, ferner nach Lafayette andererseits gezogen werden. In der gestrigen Versammlung der Actionären wurde das alte Directorium bestehend aus S. P. Sheerin, A.jF. Ramsay, H. B. Sale, A. H. Nordyke, Hugh Dougherty, Louis Hollweg und C. T. Doherty wiedererwählt. Das selbe organisirte sich wie folgt: S. P. Sheerin, Präsident; A. F. Ramsay, Vice-Präfident: H. B. Sale. Secretär und A. H. Nordyke, Schatzmeister. Ausgebrannte Grocerh. Brandstifter und ihr Teufelsmerk. Der Alarm von Kasten No. 36 um 8 Uhr 14 Min. gestern Abend rief die Feuerwehr zu der M. M. Smith'schen Grocery, einem 1-stöck. FachwerkGebäude in No. 918 Jndiana Ave. Aus bislang unbekannter Ursache war dort ein Feuer ausgebrochen, das einen ziemlich erheblichen Schaden anrichtete, wenigstens unter den Verhältnissen. Denn derselbe beläuft sich auf min bestens $250. Brand st ifter trieben geften Abend auch wieder ihr höllisches Hand werk. Denn der Alarm von Kasten No. 519 um 8 Uhr 52 rief die Lösch mannschaft zu Wm. Burnett's Stallgebäude hinter No. 111 West Norwood Str., das in Brand gesteckt worden war und sammt Inhalt, darunter 2 Pferden, ein Raub der Flammen ward. Der Schaden beträgt mindestens $300. Personal-Notiz. Im Kreise seiner Angehörigen und Freunde feierte gestern Abend Herr John Bertermann seinen Geburtstag im kofigen Heim. Als es 8 Uhr wurde, gab es noch eine besondere Ueberraschung. Eine Anzahl Klopfgeister machte lhr Erscheinen, er regten aber keine abergläubische Furcht, da sie sofort ihre Doxologie nach den al ten und bewährten Ritualien der Wenzelritter, von deren Gemeinschaft das Geburtstagskind em hervorragendes Mitglied ist, begannen. In vergnügter Weise und bei trefflicher Bewirthung, bei der man sich anderer Blumen, als wie sie in den Treibhäusern wachsen, erfreute, wurde gemüthlich Skat geklopft. Unseren Glückwunsch! Aus dem politischen Siedekeffel. James L. Keach, der unabhängige Candidat sür die Vorsitzerschaft des demokr. Stadt-Comites hat gestern im Torpe-Block sein Haupt-Quartier aufgeschlagen, und zwar unmittelbar gegenyber den Räumen, welche Jos. T. Fanning, der jetzige Vorsitzer des Comites, sür sein Comite bestimmt hat. Fanning selbst hat erklärt, daß er, nach Erledigung gewisser geschäftlicher Angelegenheiten, eine Berathung mit den Parteiführern (!) halten und dann das Datum für die Precinct-Primär-wahlen ?c. bestimmen werde. Deutsche Schreibmaschine. Für das deutschschreibende Publikum befindet sich jetzt eine Schreibmaschine auf dem Markt, welche einem wirklich schon längst gefühlten Bedürfniß abhilft. Die Hammond Schreibmaschine befitzt nicht nur ganz vollständig deut sche Schrift, sondern auch die lateinische Schrift mit den deutschen ö, ü und ü Lauten, sowie die englische Schrift, alle an derselben Schreibmaschine, mit fast augenblicklicher Umwechslung. Der hiefige Agent Frank D. Shera, 35 Monument Platz, wird fich freuen, die Vortheile dieser in jeder Hinficht vorzüg lichen Schreibmaschine Allen, di' sich dafür interesfiren, zu erklären.
Der Dlick der Falschspieler. Woran dcr gewandte UersuchugKrichte die Schwindler erkennt. Der Wiener Kriminalist Professor Groß hat den Falschspielern in seinem Buche System der Kriminalistik" eine klassische Schilderung gewidmet. Diejcnigen, die sich mit dem Falschspielen befassen, werden wohl zu allen Zeiten demselben Menschenschlage angehört haben: gewandte Leute, die zu träge sind, um zu arbeiten, zu lüstern, um zu entbehren und gewissenlos genug, um andern so viel als möglich abzunehmen. Woran erkennt man die Falschspiele? Nach Groß haben sie alle nicht nur eine ähnliche Lebensgeschichte, sondern auch ein ähnliches Aussehen. Nach seiner Ansicht macht der Untersuchungsrichter immer, wenn er es mit einem Falschspieler zu thun hat, die Wahrnehmung, daß der Mann denselben Zug, dasselbe Auftreten, denselben Blick, dasselbe Wesen zur Schau trägt, wie alle andern Falschspieler, die er schon früher gesehen hat. Ob er nun ein hochfeiner Gauner ist oder einer, der sich in den niedrigsten Schänten umhertreibt, ist ganz gleichgiltig; alle haben für den ersten Blick ein gewissermaßen besseres" Aussehen; sie sind feiner gekleidet, als ihrem angeblichen Stande entspricht, haben bessere Manieren, sicheres Auftreten. Bald kommt aber etwas Eigenthümliches zum Vorschein, was man wieder nur als unecht" bezeichnen kann. Besonders charakteristisch soll der Blick sein, den sie alle haben. Er hat namentlich in den Augenblicken, wo der Falschspieler sich unbeobachtet glaubt, etwas eigenthümlich Scharfes, Lauerndes und Durchdringendes. Er hat weiter das Eigenthümliche, daß die Leute in Folge großer Uebung weit nach rechts und links schauen können, ohne hierbei den Kopf überhaupt oder merklich wenden zu müssen. Hierbei halten sie den Kopf etwas vornüber, ziehen die Augenbrauen zusammen, um so einen Schleier für die Augen bilden zu können und nun fliegen die scharfen Augen blitzartig nach allen Seiten, ohne daß der Gegenübersitzende eine Ahnung davon hat. Sitzt der Falschspieler nun vor dem Untersuchungsrichter, so weiß er, wie Groß sich ausdrückt, sehr gut, daß es jetzt um ein sehr ernstes Spiel geht, und daß ihm dasselbe, was ihm so oft beim Spiel genützt hat: Menschenkenntniß, Scharfblick, Unverfrorenheit, auch diesmal noch helfen kann. Die Lage ist ihm nicht fremd, er bleibt in seinm gewohnten Manieren und läßt seine Blicke blitzen, wie er es sonst gethan. Der Untersuchungsrichter, der aber nur einen einzigen Blick davon auffängt, weiß wenn er ein Meister wie Groß ist sofort, mit wem er es zu
thun hat. In einem berühmten Gemalde Caravaggios in Dresden ist dieser Blick festgehalten. Altes Mineralwasser. Sine aufgefundene Flafche mit Sodawasser. Die ersten Erzeuger. Eine uralte Flasche Sodawasser kam dieser Tage in London als Reliquie von dem am 29. August 1782 bei Spithead gesunkenen Linienschiff Royal George" zur Versteigerung und erzielte den fabelhaften Preis von $134. Die Royal George" war damals zu einem großen Ball bereit gemacht worden. Man hatte, um Raum zu gewinnen, die Geschütze losgemacht. Ein Windstoß neigte das große Schiff auf die Seite, die Geschütze rollten hinüber, gaben der tieferen Seite das Uebergewicht und die Royal George" kenterte und versank fast mit der ganzen Bemannung. Die späten Epigonen haben die Reste und auch diese Flasche Sodawasser vom Meeresgründe heraufgeholt. Sie ist den kleinsten heutigen Sodawasserflaschen ähnlich. von grünem Glase und der Kork wird zum Theil noch durch Draht festgehalten. Etwa zwei Drittel des InHalts sind geblieben. Chemische Zersetzung scheint den Niederschlag einer dünnen Salzkruste an der inneren Wand der Flasche herbeigeführt zu haben. Ueber ihren Ursprung zeigt die Flasche keine Spuren. In England nennt man als den ersten, der nachweislich Sodawasser hergestellt hat, Richard Bewley in Great Massingham. Im Jahre 1798 wurde in London bereits Sodawasser geschäftsmäßig hergestellt und verkauft von einem Herrn I. Schweppe, der dem Namen nach augenscheinlich deutschen Ursprungs war. Genf scheint ganz im Anfang des 19. Jahrhunderts ein für die damalige Zeit großes Ausfuhrgeschäft in künstlichen Mineralwässern gemacht zu hcben, und aus Genf stammte auch ein gewisser Paul, der seit 1790 in London mit Schweppe und dem Apotheker Gosse sich zu einem ähnlichen Geschäfte zusammenthat. Schweppe sowohl wie Gosse sind heute noch in England beherrschende Firmennamen auf Diesem Gebiete. Im Eisenbahnzuge erfroren. Recht gemüthlich scheint es noch auf der großen transsibirischen beziehungsweise mandschurischen Bahn zuzugehen. In einem unlängst in Port Arthur angelangten Zuge waren an einem Tage allein 36 chinesische Erdarbeite? erfroren. Der Zug war, wie üblich, ungeheizt, und die armen Zopfträger hatten die Reise in offenen Güterwagen machen müssen. Die Leichen warf man einfach über Bord in die öde Schneelandschaft hinaus.
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