Indiana Tribüne, Volume 26, Number 204, Indianapolis, Marion County, 20 April 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 2 April 1908

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axt bedrängt. Vier Botschafter am gleichen Tage beim Sultan.

Nothwendigkeit des Ein schreitens diesmal energisch betont. Sousa'S erfolgreiches Gastspiel einem Pariser Theater. :n Frau Mary Hunt über den Bremer Congretz. Der einseitige Bericht einer fanati schen Abftinenzlerin. 2x QYmx Mowat, kanadischer Staatsmann, t Weitere Fortschritte der Rebellen aus San Domingo. Türkei. Die Botschafter beim Sultan. C o n ft a n t i n o p e l, 19. Apr. Der italienische, deutsche, russische und österreichische Botschafter bei der Türkei hatten Audienzen beim Sultan, in welchen sie ihm die gebieterische Nothwendigkeit klarlegten, die albanefifchen Unruhen einzudämmen. Viel besprochen wird die auffallende Thatsache, daß die Botschafter Rußland's und Oesterreich's gleichzeitig beim Sultan waren, da dies fast ohne Präcedenzfall dasteht. Wie gemeldet wird, sprachen die Vertreter dieser beiden Länder in sehr ernstem Tone mit dem Sultan und der Herrscher soll versprochen haben, sich ihren Forderungen zu fügen. TielAlbanesen inJpek halten noch immer die Commiffäre des Sultans als Geißeln fest. R o m, 19. April. Hier ist die amtliche Versicherung eingelaufen, daß das österreichisch-russische Einvernehmen in der Balkanfrage unerschüttert fortdauert. Man hält dies für die beste Gewähr gegen das Vorkommen ernster Ereig niffe. Nach Depeschen, welche die hiesige türkische -Botschaft erhielt, sind die Truppen in Albanien und Macedonien mehr als genügend zur Unterdrückung aller Unruhen. Außerdem steht ein großer Theil der Bevölkerung der Agitation feindlich gegenüber. Frankreich. Gastspiel Sous a's. Paris, 19. April. Sousa und seine Kapelle traten heute zum erstenmale im Neuen Theater vor überfülltem Hause auf und erzielten einen durchschlagenden Erfolg, ändern die meisten Concert-Nummern wiederholt werden mußten. Sousa ließ dann stets eine seiner eigenen Kompositionen folgen, zum großen Ergötzen der zahlreichen anwesenden Amerikaner. Deutschland. DcrBerichteinerAbstin e n z l e r i n. Berlin. 19. April. Frau Mary H. Hunt aus Boston, die Vertreterin der Womens Christian Temp. Union" auf dem Internationalen Anti-Alcohol-C mgreß in Bremen, hat dem Berliner Repräsentanten der Afsociirten Presse eine Schilderung der Congreßthätigkeit gesandt. Nach derselben war die diesmalige Session deS alle zwei Jahre tagenden Congresses nach Zahl und Bedeutung der Delegaten die erfolgreichste in seiner Geschichte. Unter den 1400 Delegaten befanden sich bekannte UniverfitätsProfessoren und sonstige namhafte Persönlichkeiten von 15 verschiedenen Nationen zweier Welttheile. Es waren zwei Schulen vertreten; die Gemäßigten, ihrer eigenen Bezeichnung nach die Temperenzschule" und die vollkommenen Abstinenzler, die Abftinenzschule". Der Congreß faßte allgemeiner Vereinbarung gemäß keine Beschlüsse; indessen befinden sich die Gemäßigten, wie die Zustimmung zu den auf Er fahrung gegründeten Aussagen über totale Abstinenz erwies, in der Minderheit. Die Erklärung von Dr. August Forel, einer der ersten Autoritäten auf dem Gebiete der Geistes und Nerven Krankheiten, daß 'weder Wissenschaft noch Erfahrung es rechtfertigen, Alco hol zu den Nahrungsmitteln zu rechnen, rief langanhaltenden Beifall heroor. Der Vortrag Kunst und Alcohol" von i Prof. Behrenö, dem Direktor der Kunst-

schule in Düsseldorf, war klassisch. Er sagte, Alcohol schläfere die für die größt?n Kunstwerke unerläßliche Begeisterungsfähigkeit ein und sei darum ein Feind der höchsten Ziele im Kunst

leben. Als Höflichkeitszeichen gegen Amerika führte Frau Hunt am Samstag den Vorsitz, nachdem ein Vvrtrag von ihr verschiedenen Rednern Anlaß gegeben hatte, die Einführung eines wissen schaftlichen Temperenz - Unterrichts in öffentlichen Schulen zu empfehlen. Morgen finden Ausflüge statt, worauf sich dann der Congreß auflöst. Die Börse. Berlin, 19. April. Die Börse zeigte in der letzten Woche eine unregelmäßige Tendenz. Unter dem Einflüsse der Northern Securities"-Entscheidung waren am Dienstag Gerüchte im Umlaufe, daß amerikanische Käufer mit der Absicht umgehen, einen bedeutenden Auftrag für deutsches Roheisen zurückzuziehen; nachdem aber diese Gerüchte von autoritativer Seite widerlegt waren, erholten sich Eisen- und Kohlen Aktien bald wieder unter der Einwir kung ausgezeichneter Handelsberichte. Die Northern Securities" - Entscheidung und die Woche in Wall Street übten keine bemerkenswerthe Wirkung aus, um so weniger, da London höhere Quotationen als New Jork meldete. Bon den Zeitungen wird heute die amerikanische Situation ausführlich besprochen. Die National-Zeitung" vergleicht die heutigen Preise auf dem New Vorker Börsenmarkt mit denen im Vorjähre, um zu beweisen, daß keine Spe-kulations-Excesse an Wall Str. begangen wurden, wie so häufig in den deutschen Finanzblättern zu lesen war. Die erwähnte Zeitung schließt ihren Finanzartikel folgendermaßen : Obwohl die Geschäftslage in den Ver. Staaten noch größeren Aufschwung zeigt als vor einem Jahre und obwohl die Trust-Combinationen häufiger sind denn je, so hat die Börse doch ihre Kaltblütigkeit bewahrt und die Quotationen sind heute erheblich niedriger als in derselben Zeit im Vorjahre. Es läßt sich daher keine Spur von spekulativen Excessen entdecken." Eines der bemerkenswerthesten Er eianiue der Geschäftswoche war das Steigen der Aktien von den Ocean-Ge sellschaften. von der Hebuna des Frachtverkehrs herrührend. Die Aktien des Norddeutschen Lloyd stiegen während der Woche um 6.65. Flucht" in die O e f f e n t - l i ch k e i t. Berlin, 19. April. Auch der vor Kurzem verabschiedete Regicrungs Präsident v. Tepper-Laski ist mit der Art, wie er gegangen" wurde, nicht zufrieden und flüchtet sich, wie vorher sein College v. Arnstedt, in die Oeffentlichkeit. Im Amtsblatte seines frühe ren Regierungsbezirkes Cöslin veröf fentlicht v. Tepper-Laski eine Kundge bung, in der er auf seine unfreiwillige i Verabschiedung, sowie auf die vielfachen Anerkennungen hinweift, welche ihm von städtischen und anderen Körperschaften für seine Amtsführung zu Theil wurden. Zeppelin's Luftschiff. Berlin, 19. April. Graf Zeppelin in Stuttgart hat nun auf den Rath seiner Freunde beschlossen, end aültla alle Bemühungen betreNs der Construction eines lenkbaren Luftschiffes aufzugeben, nicht etwa, weil er am schließlichen Erfolge zweifelte, sondern wegen Mangels an Geld. Die Versuche mit dem lenkbaren Zeppelin'schen Ballon" haben über eine Million Mark gekostet, wozu Graf Zeppelin aus sei nem eigenen Vermögen mehr als die Hälfte beisteuerte. Das fachmännische Urtheil über fei neu Ballon steht noch nicht fest. Viele loben das System und fast Jedermann findet es höchst bedauerlich, daß Graf Zeppelin die zu den neuen Versuchen erforderlichen 400.000 Mark nicht auf-, treiben konnte, so sehr er auch versuch hat, dazu private und militärische Kreise zu bewegen. Die Münchener Allge meine Zeitung" meint, Graf Zeppelin's System bedeute unzweifelhaf einen großen Fortschritt in der Kon ftruktion eines lenkbaren Luftschiffes. England und die Bagdad Bahn. Berlin, 19. April. Sachver ständige meinen, trotz der Betheiligung Englands an der Bagdad-Bahn, be deute letztere eine empfindliche Schädi gung Englands im sogenannten mitt leren Osten, wo es seine bisherige domi nirende Stellung zu verlieren im Be griff stehe. Der Seeweg nach Osten

sei durch die Bagdadbabn ernstlich in ffrage gestellt. Den Landweg werde England niemals beherrschen. Die Engländer begannen indessen einzu-

sehen, daß sie sich an der Bagdadbahn betheiligen müßten, da sie sonst gänzich isolirt worden wären, und so kam das deutsch-enalisch-franzlönscke Direkorium des Unternehmens zu Stande. Neue Wendung im KonitzerRitual.Mord. Berlin, 19. April. Ungeheure Aufregung herrscht wieder in der westpreußischen Stadt Konitz. Die Mordaffaire Winter, welche lange Jahre hindurch nicht blos die dortige Bevölkerung n Athem gehalten, sondern Jahr und Tag die Behörden, die Presse und die öffentliche Meinung beschäftigt hat, ist j wieder lebendig geworden. Ein neuer grausiger Fund ist gemacht worden. und weitere Entdeckungen und Enthülungen stehen in Aussicht. Im Aborte der städtischen Volksschule n Konitz, in deren Garten im Jahre 1900 der Mantel des ermordeten Gymnasiasten Winter aufgefunden wurde, ino nun mehrere Knochen gefunden, unter denen sich die eines Ober- u. eines Unterschenkels befinden. Diese Knochen haben, so nimmt man allge mein in Konitz an, zur Leiche Winters gehört, und für diese Annahme spricht, daß die gefundenen Knochen sich mit denen der Glieder decken, die bei der Auffindung der Winter'schen Leiche fehlten. Die Konitzer Polizeibehörde verhält sich vorderhand völlig reservirt. Immer noch Winter. Berlin, 19. April. Das Win-ter-Wetter in Deutschland hält an. Berichte aus Süd - Deutschland melden schweren Schneefall in verschiedenen Theilen. Obstbänme, die bereits in Blüthe standen, sind ruinirt. Ueber Ost-Preußen fegte gestern ein orkanartiger Schnecsturm. Heute weht ein schrecklicher Sturm in Berlin; die Temperatur beträgt hier 32 Grad Fahrenheit. Canada. SirOliverMowatf. Ottawa, Ont., 19. April. Sir Oliver Mowat, Vice - Gouverneur von Ontario, ist heute 83jJahre alt, gestorben. Sir Oliver war 24 Jahre lang, von 1872 bis 1896, Ministerpräsident von Ontario, die längste fortlaufende Amtszeit, mit welcher die Bevölkerung einer Provinz oder Colonie des britischen Reiches jemals einen Staatsmann betraute. 1896 trat er zurück, um Justizminifter im Cabinet des Dominiums von Canada zu werden. Er war der Vater der Conföoeration. Dänemark. Der König als Lebensretter. Kopenhagen, 19. April. Der 85-jährige König Christian rettete mit eigener Lebensgefahr zwei kleine Mädchen vor einem rasch herankommenden elektrischen Straßenbahnwagen. Der Enthusiasmus des Volkes war ungeHeuer. Viele breiteten ihre Kleider auf den Weg, damit der König darüber schreite. China. Neue Vice-Könige. Peking, 19. April. Chen Chuen Hsuan ist zum Vicekönig der Provinzen Kwang Tung und Kwang-Si ernannt worden; Jdsi Liang zum Vicekönig der Szechnan Provinz. Beide sind thatkräftige Männer und werden wahrscheinlich den Aufstand unterdrücken. San Domingo. Die Revolution. St. Thomas, D. W. I., 19. April. Ein Dampfer, welcher Monte Christi auf San Domingo am 17. April verließ, ist heute hier eingetroffen. Das Schiff meldet, daß die Rebellen Monte Christi zu Land und zur See belagern. Das revolutionäre Kanononenboot Jndependencia" liegt im Hafen vor Anker. Die Revolntion gewinnt an Boden und hat viele Anhänger im ganzen Lande. Mexico. Die Silber PesoS. Mexico, 19. April. Die Wäh. rungs-Commisfion erhält taufende von Antwort? auf eine Circular-Anfrage, die Anzahl der im Umlauf befindlichen Silber-Pesos betreffend. Der Betrag wird bis jetzt auf $50,000,000 anqe den; nach Schätzung von Bankiers sind insgesammt für S105.000.000 Pesos in lrcmation.

Großbritannien. Nahrungsmittel-Zufuhr im Kriege. London, 19. April. König Edward hat eine Kgl. Commission ernannt, um die Frage der Nahrungsmittelzufuhr in Kriegszeiten und ähnliche Gegenstände zu untersuchen. Der Prinz von Wales gehört dieser ComMission an; an der Spitze steht Lord Balfour von Burleigh. Porto Rico. Bürgermeister Fajardo. M a g a g u e z , 19. April. Sekretär Hartzell und Schatzmeister Willough sind heute hier angelangt. Sie leiten die Untersuchung gegen den der Unterschlagung beschuldigten Bürgermeister Fajardo und wollen sich versichern, ob genügender Grund für Gouverneur Hunt vorliegt, um den Bürgermeister seines Amtes zu entsetzen. Algerien.

Loubet als Regenbringe r. Plemcen, 19. April. Obwohl der heutige Tag eigentlich für die Erholung bestimmt war, hatte doch Prä sident Loubet viel mit dem Empfang von verschiedenen Abordnungen und einer Anzahl eingeborener Häuptlinge za thun. Es befanden sich einige von Stämmen an der marokkanischen Grenze darunter; der Präsident vertheilte unter sie Dekorationen und Geschenke. Auch wurden die eingeborenen Schulen heute besucht, während geplante Ausflüge in der Umgebung wegen starker Regengüsse ausfielen. Da die Gegend lange unter Trockenheit gelitten hatte, so schrieben viele Eingeborene den Regenfall der Anwesenheit des Oberhauptes der französischen Republik zu. Morgen begiebt sich der Präsident nach Saida. Gcgcn die Bricflästcn! Im Jahre 1840 enthielt daö Hannover'sche Volksblatt" einen Artikel, in dem KlQge darüber erhoben wurde, daß sich am Hauptpostamt in Hannover kein Briefkasten befinde. Diese gewiß gerechte Beschwerde fand jedoch Widerspruch. Ein zweiter Artikel richtete sich überhaupt gegen Briefkasten. Es hieß darin: Wer nur irgend eine Malice gegen jemand im Sinne hat, wer diesen verdächtigen will, jenem einen Floh in's Ohr setzen, ein verlobtes Paar auseinander bringen, Eltern und Kinder, Mann und Frau, Herren und Diener u. s. w. gegeneinander hetzen, überHaupt Zank und Argwohn säen will, von Schadenfreude und Tücke getrieden der setzt sich hin, schreibt einen Brief voll Verleumdungen ohne Unterschrift und steckt ihn in den Briefkasten. Andererseits gibt solch ein Kasten auch eine vortreffliche Gelegenheit ab zu zärtlichen Mittheilungen, Liebesbriefchen u. f. w., die man sonst Mühe hat. an den Mann zu bringen. Daß damit der Anknüpfung von Liebeshändeln ein großer Vorschub geleistet werde, ist nicht zu verkennen, und selbst angenommen. daß man nichts besseres thun könne, als die Liebe auf jede Weise zu begünstigen, so käme es nur darauf an, zu untersuchen, ob wir nicht ohne Briefkasten bisher schon der Liebe genug in unseren Mauern gehabt hätten. Fiele die Antwort aber hierauf ve'ineinend aus. so müßte dann letzthin entschieden werden, ob die Vortheile eines durch Briefkasten herbeigeführten größeren Liebesverkehrs so sehr die Nachtheile desselben überragen, daß man einstimmig rufen müßte: Briefkasten! Briefkasten! kein vollkommen Glück ohne Briefkasten!" Bon ocr Reitvaifn. Leutnant (zum Soldaten, der Heu trägt): He, Knutschte, da läuft Ihnen doch wieder das Wasser trn Munde zusammen!" Das Alter der Kaninchen läßt sich selten genau bestimmen. Aelter als fünf Jahre soll man sie aber nicht werden lassen, da sie dann für die Zucht untauglich werden und das Fleisch unschmackhaft und zäh wird. Kaninchen von höherem Alter haben schwarze Zähne, die theils abbrechen, lange an der Spitze abgestumpfte Nägel, matte Augen, scharfe eckige Gesichtszüge, dicke Gelenke, herabhängenden Bauch und zerzaustes Fell. DerPolnischeNationaIschätz", für den auch in den preußischen Ostseeprovinzen gesammelt wird, soll nach dem zehnten Jahresbericht zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Polens dienen. Er beträgt zwar nur 253.192 Franken, doch ist es immerhin beachtenswerth. daß auch preußische Polen zu diesem Nationalschatz beisteuern. Der Flottenkritiker v. R e v e n t l o w bekommt von der eng-lisch-amenkanischen Presse Generalsrang. In Wirklichkeit ist er aber ein verabschiedeter Capitän - Leutnant der deutschen Kriegsflotte. (Capitän-Leut-nant ist in der deutschen Flotte das selbe wie Lieutenant Commander in der amerikanischen.) Reventlow urtheilt also als Fachmann.

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