Indiana Tribüne, Volume 26, Number 203, Indianapolis, Marion County, 18 April 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, R8 April 1903

3

7

, 1 1 i ' i

Germania Halle. 37 uud 39 2 üb TelawareStr. Der beliebteste und bestanSgestattete Tanzsaal i der Stutzt. Hauptquartier für alle dent scheu Bereine. lud, nvd BersammlungSzi er zu mänigen Preise zu vermiethe.

V. . COE, Pjenitinr ci lOO Faß Whiskies ersten Ranges. Absolut unverfälscht, von 10 biS 20 Jahre alt. Chas.Müllerschön "By that Depot." Columbia :: Halle Eüd 2e last are und WcCarty Str, Wirthschaft dcutjchcr Art. in guter Trunk und schmackhafter Lunch harren derSfte Halle und Lokalität stehen Bereinen zur Abhaltung von Unterhaltungen und Versammlungen zur Verengung. Jedermann herzlich eingeladen. Geo. Peter Hammerle, Eigenthümer. Alte Telephon 1245 reen. Dennis J. O'Brien's Sample Room 150 Kentucky Avenue. Neues Telephon 1631. Lunch von 9 Uhr Vorm. bis 1 Uhr Nachm. Wm. Stoeffler

' Saloon.

202 Nord Noble Str, eueö Telephon 2001. Dr. J. A. Sutcliffe Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten. Office : 155 Oft Market Stt. Tel. 941 O fice-Liunden : 9 bis 10 Ubr m.: 2bi4Ubr R i2mamM Mandolin-, Guitar und Banjo-Lehrer. Studio : 60 Ost Alarket Str. Zimmer No. 6 und 7. Karstadt's ampf-Färberei und Echt-Wöscherei. (Nachfolger von John rill u. So.) tablirk 71. klphB I Mass. de.. lt. 2573. Neu 25. Kollege ve.. Mt. Bivirn 84. Jllinoi Str.. Alt, Bn.wa Bit WtT Herren- und Damen-Kleider gerei ntat, umgeändert und ausgebügelt. COBl, COkB & WOOfl CO. Zncorvorirt.) Ohio Jackson 54.50 Per Tonne. Jndiana Jackson $3.50 per Tonne. N. RABE Präsident. Reues Phone 9291. Altes (Main) 1150

crvviys

r v

Amtliche

Erklärung über die Besuche des europ. Geschwaders. Zur Kieler Regatta keine Einladung von Berlin ergangen. Weitere Enthüllungen in der Postamts'Nntersuchung. Auch Nrbeiter'Organisationen erheden Anklagen. Eine Reihe auffallender Hinrichtun' gen vollzogen. . I. Bryan mit Gold-Temokraten in Eonferenz. Gründung einer neuen Universität in Pittsburg. O f f i c i e l l e Berichtigung. Washington. 17. April. Die Aufmerksamkeit der hiesigen Beamten wurde auf Berichte in Deutschland gelenkt, welche Mißstimmung über die Abreise des europäischen Geschwaders nach Marseille ausdrücken, woselbst es an der Begrüßung des zurückkehrenden Präsidenten Loubet theilzunehmen hat. Die Asiociirte Preffe ist von der hoch sten Autorität ermächtigt, die Stellung des Marine-Departements in der Angelegenheit folgendermaßen klarzulegen: Nichts lag dem Sekretär Moody oder irgend einem Beamten der Regierung zu Washington ferner, als Deutschland durch eine angemessene Höflichkeitsbezeugung gegen den Souverain einer befreundeten Nation zu verletzen. Vom Staatsdepartement ging die Anregung aus, da.i Geschwader möge zur Begrüßung deL Präsidenten Loubet nach Marseille fahren, besonders da es dort zugleich seinen neuen Chef-Com-mandeur, Rear-Admical Cotton, an Bord nehmen könne. Was den Besuch der amerikanischen Kriegsschiffe in Kiel anbetrifft, so ist für das europäische Geschwader keine Einladung von Berlin aus an das Marine-Departement ergangen. Dieselbe hohe Autorität versichert, daß eine solche Einladung angenommen worden wäre. Die Postamts'Scandale. New York, 17. April. Drei Postamts-Jnspektoren von westlichen Divisionen waren heute emsig im Bundesgebäude damit beschäftigt, Angestellte betreffs des sogen. BeförderungSyndicats" zu verhören. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß das Syndicat derart operirte, indem zunächst einem Beförderung erwartenden Clerk durch einen oder mehrere Bedlenstete des Generalpostamts dertraulich eröffnet wurde, sein Name befinde sich nicht auf Postmeister van Cott's Lifte. Doch könne sein Name gegen eine gewisse Entschädigung durch Benützung von Verbindungen in Washington auf die Liste gesetzt werden. Es ist augenscheinlich, daß das Syndicat" Kenntniß von der Empfehlungsliste des Postmeisters hatte; denn alle, deren Namen ausgelanen waren, erhielten Besuche von Syndi-cats-Agenten und die Versicherung, die Sache könne gefixt" werden. Es geschah dies dadurch, daß einige der vom Postmeifter empfohlenen Namen von der Lifte gestrichen wurden. Die vom Departement in Washington empfohlene iste soll in vieler HinNcht von der durch den hiesigen Postmeister vorgelegten abgewichen sein. An die Agenten mußten $25 bis 850 bezahlt werden; falls keine Beförderung eintrat, war der Betrag zu. rückzuerstatten. Wie man vernimmt, haben etwa 1000 Clerks Geld an die Agenten des Syndicats bezahlt. Washington, 17. April. Dem Anscheine nach betheiligt sich jetzt auch die organisirte Arbeit an der PostamtsUntersuchung. Ein Comite der hiesigen Central Labor Union hat nach geHeimen Berathungen Anklagen wegen Nepotismus, Jncompetenz u. s. w. gegen eine Anzahl hiesiger Beamten er. hoben. Das Postdepartement ist auch benachrichtigt, daß in Brooklyn ein ähnlicher ..Promotionsring" wie der gegenwärtig in New York untersuchte exiftistiren soll. Doch hat das Departement keine Bewelse hlefür an Hand. Wie der Generalpoftmeiftcr Abends mittheilte, beabsichtigt er von sich aa bei keinem Beamten eine Amts-Suspension; doch diesbezügliche Empfehlungen des die Untersuchung leitenden vierten Hilfs Generalpoftmeifters Bnftow würden sorgfältige Erwähnung finden.

Drei Hinrichtungen in Missouri. B u t l e r, Mo.. 17. April. Dr. James L. Gartrell. der bejahrte Mörder von D. B.'.Donegan aus Colorado, wurde heute im hiesigen County - Gefängnißhofe gehängt. Etwa 1500 Personen wohnten der Hinrichtung bei. Rev. Williamson von der Christlichen Kirche hielt vom Schaffott aus eine Anrede an die Menge, bevor der Verurtheilte herbcigebracht wurde. Gartrell zeigte eine bemerkenswerthe Festigkeit und sprach kurz zu den Zuschauern, bevor ihm die schwarze Kappe übergezogen wurde. Im März 1901 kam D. B. Donegan, ein Goldgräber aus Colorado,

hierher, um sich für eine Reise nach Oklahoma auszurüsten, wo er ein AnWesen kaufen wollte. Er lernte Gantrell und einen Sohn desselben kennen, worauf ausgemacht wurde, die Reise gemeinsam zu machen. Ungefähr 100 Meilen von Kansas City übernachtete die Gesellschaft in einer abgelegenen Hütte und hier erschlug Gantrell den Goldgräber mit einer Art in räuberischer Abficht. Vater und Sohn schleppten die Leiche nach einem kleinen Flusse; nach 2 Wochen wurde sie an's Ufer gespült und es erfolgte die Verhaftung der Gantrell's. Der Vater bekannte sich schuldig, Nothwehr geltend machend und den Sohn völlig entlastend. Dr. Gantrell war mit 68 Jahren der älteste Mann, gegen den je in Missouri ein Todesurtheil ausgesprochen wurde. Er gehörte einstens der Legislatur von Texas an. Kansas City. 17. April. John Bud" Taylor, der Mörder seiner früheren Geliebten Ruth Nollart, wurde heute im Hofe des hiesigen CountyGefängnisses gehängt. Er war noch gestern Abend in die katholische Kirche aufgenommen worden und händigte kurz vor dem Gange zum Schaffst feinem Bruder ein Packet mit Strychnin aus; er hatte Selbstmord geplant, sich aber nach seiner Bekehrung entschlossen, sich seinem Schicksal zu fügen. Mit größerem Gleichmuth ging wahrscheinlich noch Niemand in Jackson County seiner Hinrichtung entgegen. St. Joseph. Mo., 17. April. Charles May, der im Dezember 1902 B. Martin bei einem Tanze erschossen, wurde heute im County-Gefängnißhofc gehängt. Vor einer Woche trat er zur katholischen Kirche über; der Priester, der ihn getauft, gab ihm das letzte Geleit. Noch eine Exekution. Eugene, Ore., 17. April. Elliott Lyons, der am 6. Februar einen Sheriff, welcher ihn wegen Pferdediebstahls verhaften wollte, niedergeschossen, wurde heute gehängt. Bevor ihm die Kappe Übergezogen wurde, sagte er, Gott vergib ihnen: sie wissen nicht, was sie thun." Der Erecuüon wohnten 150 Leute, darunter viele Sheriffs, an. Lyons stammte aus einer hochgeachteten Pionier-Familie; seine alte Mutter soll vor Gram über das Verbrechen dem Tode nahe sein. Bryan und Jngalls. Cinc in n at i, 17. April. In hiesigen politischen Kreisen erregte die Thatsache lebhaftes Aufsehen, daß Oberst William Jennings Bryan als (Saft des Präsidenten Jngalls von der Big Four Bahn heute im Queen City Club weilte. Präsident Jngalls gehörte zu den hervorragendsten Gold-Demokraten in beiden Bryan-Campagnen und zahlreiche BryanDemokraten sollen Jngalls' Bürgermeister-Candidatur nicht unterstützt haben. Bryan kam zu einem Vortrage hierher; das Hauptereigniß des Tages bildete aber sein Frühstü'? mit Jngall und sein Zusammentreffen mit anderen Gold-Demokraten. D i e Budler-Fälle. St. LouiS, Mo., 17. Apail. Vice-Gouverneur John A. Lee, den man als Zeugen in Verbindung mit der Backpulver - Gesetzgebung braucht, war beim heutigen Zusammentritt der Grandjury nicht anwesend. Unter den heute vorgeladenen Zeu gen befanden sich Sprecher Whitecotton, Senator Frank Harris u. A. In Jefferson City standen Bundessenator W. I. Stone und I. W. Webb von der Steeleville Bank vor der Grandjury, letzterer in Verbindung mit bedeutenden Depositen, die Senator Harris nach Vertagung der Legislatur bei der Bank machte.

Neue Universität g e. plant. P i t t s b u r g , 17. April. Pittsbürg wird eine große Universität bekommen, die mit den bekannten Colleges und Universitäten des Ostens und Westens rivalisiren kann. Die Gründung soll mit den Millionen Andrew Carnegie's und 20 anderer reicher Pittsburger erfolgen. Trauriges Ende. St. Louis, Mo.. 17. April. Leutnant Thomas F. Howard von der Bundesarmee, aus West Point hervorgegangen, durchschnitt sich heute im Sanatorium der Missouri Baptistenkirche mit einem Rasirmesser die Kehle. Howard trat 1893 in bia Armee ein

und schied 1899 wegen Krankheit aus. Das Lynchgericht in I o p l i n. S t. L o u i s, 17. April. Die Post-Dispatch- erfährt aus Joplin. Mo., daß die Coronersjury, welche den Lynchmord an dem Neger untersuchte, drei Personen als am Tode des Gerichteten schuldig bezeichnete. Zwei sind verhaftet. Sieben oder acht der Führer bei den Vorgängen am Donnerstag sollen die Stadt verlassen hah'M. Kindergarten-Verband. Pittsburg, 17. April. Bei der Heutigen Beamtenwahl des intern. Kindergarten-Verbandes wurde Frau Anna Lewis, Chicago, zur Präsidentin gewählt. Nachmittags wurden wieder eine Reihe Vorträge gehalten. W e st l. Zeichenlehrer. S p r i n g f i e l d, Jll., 17.April. Die 10. Jahres-Convention der Zeichenlehrer des Westens kam heute mit der Beamtenwahl zum Abschluß. Frau Margaret Beachy, Evansville, Ind., wurde zur Schatzmeisterin gewählt. Northern Sec. Co. New York, 17. April. Die Dircctoren der Northem Securities Co., hielten heute seit der Merger" Entscheidung ihre erste regelmäßige Versammlung ab. Bezüglich der Bernfung gegen das Urtheil des Bundeskreisgerichts sollen noch keine entgiitigen Schritte getroffen sein. Vom Präsidenten. C i n n a b a r, Mont.. 17. April. Präsident Roosevelt begab sich heute Morgen aus der Wohnung von Major Pitcher in Fort Vellowftone nach No?-. ris, um daselbst die meiste Zeit des noch übrigen Parkaufenthalts zu verbringen. In der Umgebung von Norris befinden sich die Geyser. Der Präsident beschloß, das Gesuch der Arbeiter-Organisationen. er möge die Union Pacific-Bahn. bei der ein Streik im Gange ist. nicht zur Fahrt benutzen, ablehnend zu beantworten. Das Reiseprogramm wurde schon von Monaten zvsammengestellt und so sehr auch dem Präsidenten daran liegt, den Gewerkschaftsarbeitern gefüllig sein zu können, so darf er doch nicht Tausende von Personen durch Aenderung seiner Pläne zu so später Stunde enttäuschen. Städtischer Straßen-bahn-Betrieb. Sprinfield, Jll., 17. April. Das Haus-Comite für städtische Corporationen einigte sich heute auf einen Gesetzentwurf, der Städten die Vollmacht verleiht, Straßenbahnen durch Kauf oder Gründung zu erwerben, zu betreiben, hypothekarisch zu belasten und nicht länger als auf 20 Jahre zu verpachten. Ueber den Vorschlag, ein derartiges Straßenbahn-Eigenthum für die Stadt zu erwerben, entscheidet die Wählerschaft mit drei Fünftel Stirn men-Mehrheit. H o w a r d - P r o c e ß. F r a n k f o r t , Ky., 17. April. Im Howard-Processe wurde heute H. E. Voutsey weiter vernommen; er erzählte von den gescheiterten Arrangements zwischen Gouverneur Taylor und einem Neger behufs Goebel's Ermordung. Nachmittags kam das Verhör zu Ende; morgen bringt die Vertheidigung Howard als ersten Zeugen in eige. ner Sache vor. A k a d e m i e Ltt r SocialP o , t i k. Philadelphia, 17. April. Die siebte Jahresversammlung der amer. Akademie für Social- politische Wis senschaften begann heute. Als Hauptfrage stehen auf der Tagesordnung nähere Beziehungen zwischen den Ver. Staaten und Lat. America. Den Vorsitz führte W. W. Rockhill, Director deS Bureaus der amer. Reiublicken.

Tee kämpf in oen x nuiarrr..

Die Polen sind ein begeisterungS-! und opferfahlges Volk; das zeigen ste in ihrem Kampfe um die Ostmarken. Andererseits hat die wegen ihres ZielBewußtseins, sowie wegen ihrer Strammheit vielgepriesene preußische Regierung in der Germanisirung WestPreußens und Posens keine Erfolge errungen; ja den Polen gelang es, in namhaften Theilen Schlesiens wieder festen Fuß zu fassen. Kein Theil der früher polnischen Provinzen des preußischen Staates gehört weniger als hundert Jahre zu Proußon, und doch fand man trcfc der vielgerühmten preußischen Schulen bei der letzten Zählung mehr als drei Millionen Preußen, welche nur polnisch sprachen. Wir wünschen ganz gewiß nicht, daß man den Polen ihre Muttersprache raubt, aber wir meinen, daß es eine Schande für die preußischen Behörden und Schulen ist. wenn sie es in mehr als hundert Jahren noch nicht einmal erreicht haben, daß trotz Schul- und Miltardienstpflicht mehr als drei Millionen Staatsangehörige die Lan dessprache nicht verstehen. Denn das sollte man von jedem Preußen erwarten dürfen, gleichviel welcher Abstammung er ist und gleichviel welcher anderen Sprache er außerdem noch mächtig ist. Wir Deutsch-Amerikaner bestehen auch auf dem Recht, unsere Muttersprache pflegen zu dürfen, aber es fällt Niemandem von uns ein. die Erlernung des Englischen zu verwerfen. Die deutsche Presse hat es verslicht, die prc-ußischon Polen von der Nnsin nigkeit ihrer großpolnischen Bestrebungen zu überzc'ttgen durch bcn Hinweis auf das Schicksal der Bürger und Bauern im ehemaligen polnischen Reiche. In diesem herrschten nur der Adel und der Klerus. Das Schicksal der Bürger und Bauern war ein eben so klägliches wie unwürdiges. Aber die polnischen Agitatoren antworteten mit der Verbreitung eines Oilbef, welches einen alten Mann darstellte und die Unterschrift trug: Dieser Alte hat noch die Herrlichkeit des polnischen Ne-ches gesehen, dessen Wie deraufrichtung er 311 erleben hofft." Im Iabre 1772 fand die erste Thei. lung Polens statt, und schon lange lange vorher war letzteres in klägli' cher Abhäuaigkeit von Nufzland. Hätte aber der Alte auch nur das Polen von 1772 gesehen, dann müßte er jetzt, wenn er damals nur zehn Jahre und noch sehr unverständig war. jcvt min destens 140 Jahre alt sein, und da vor der Haild nicht die mindeste Aussicht auf die W'ederaufrichtung der polnischen Herrlichkeit vorhanden ist, so würde der mehrerwäbnte Alte noch sehr lange leben müssen, um seinen anaeblichen Wunsch 311 erreichen. Wie es aber um die Zeit aussah, aU die Ruhen, Preußen und Oesterreicher ihr"n ersten Raubzug nach Warschau antraten, lassen die Bezeichnungen polnischer Reichstag" und polnische Wirthschaft" erkennen, welche man damals zur Kennzeichming der polnischen Zustande gebrauchte. Von polnischer Herrlichkeit war da mals schon keine Spur mehr vorhan den. Trotz alledem und alledem greift die polnische Bewegung um sich und wird durch den polnischen Klerus in die deutschen katholischen Kirchen getr -gen, ohne dß die preußische Regierung und der del'sche katholische Klerus sich zum Schutze ihrer Volksmassen hervorthun. Der Kaiser hielt über die Angelegenbe-t eine seiner vielen Reden, welche alsbald über andere Reden vergessen wird- etliche Beamte halten auch Reden, es werden einige polnische G'iter gekauft und damit hat die Sache ihr Bewenden. Jetzt schlagen etliche deutsche Zeitungen vor. man solle Posen künft''hin' Südpreußen, oder die Ostm. k nennen. Als wenn darin das Geringste in vern thatsächlichen Verhältniß geändert würde. Shakespeare sagt: Was ist eine Name, was uns Rose heißt. Wie es auch hieße, würde lieblich duften. Posen aber wird für deutsche Nasen nicht lieblich duften, auch wenn's anders hieße. Die preußische Regierung muß zunächst die deutschen Katholiken in den Ostmarken gegen die Verpolung durch den polnischen Klerus schützen. Dann muß dafür gesorgt werden, daß alle Schulkinderdeutsch lernen, und die polnisch sprechenden Rekruten müssen in Regimenter gestellt werden, welche in rein deutschen Landestheilen stehen; während deutsche Regimenter na Westpreußen. Posen und nach den p -nischen Bezirken Schlesiens gelegt werden. Diese Mahregeln erscheinen uns als die wichtigsten: die andern zur Germanisirung der Ostmarken gethanen Schritte mögen daneben ihren Fortgang nehmen. Die si?ilianische Polizei ist des Brisanten Varsalona. trotzdem sie seine Provinz schon seit Monaten im Belagerungszustande hält, noch nicht habhaft geworden. Von Zeit zu Zeit schießt Varsalona den einen oder anderen sei er Gegner über den Haufen. Kürzlich hat er seinen ebenbuhler um die Gunst einer hübschen Bauerntochter an einem Oelbaume aufge-hängt.

Schwäche

von Männern und Frauen. Könnten wir in die vcrzen eines jeden Mannes, dem wir begegncn, blicken, welche unermeßliche Trauer und Verzweiflung würden wir gewahr werden! Indiskretionen und Blutkrankheiten verursachen mehr körperliehen und geistigen Ruin, als alle an deren Ursachen ;uia,nmen genommen. Sie treffen das Fundament der Mannheit, fie vernichten die Lebenskräfre, sie untergraben das nstem und '.licht nur zersprengen sie oft den Famiiicnzirkcl, sondern sie legen ihre dergisteren Arme auch in die nächste ttcneratiol' . Wenn Sie ein Opfer sündiger Gewohnheiten waren, so ist der Samen gelegt und früher odr später werden Sie die Folgen ernten. Ist Ihr Blut aus irgendwelcher Ursache vergiftet, riskircn Lie keine spätere Wiederkehr. Unsere neue methodische Behandlung heilt Sie positiv und Sie brauchen eine Wiederkehr der rankbcit nicht zu befürchten. Wir geben Jbnen einen Garantiebond dafür. Wir warnen Sie aufrichtig vor Benützung von Quecksilber, welches Blutvergiftung nicht heilt, sondern nur die Symptome untcrdrückt. Wir heilen odcr-kcinc Bezahlung. Lassen Sie Ihr Leben nicht dahin ebben und Körper und Geist schwächen. itt ist kein Raum in dieser Welt für geistige. Physische oder geschlechtliche Zwerge. Unsere neue methodische Behandlung heilt alle nnnatürlichcnVcrlnstc, reinigt dae Blut, kräftigt die Nerven, stellt die Lebcneikraft wieder her und macht aus Ihnen einen Mcnn. Wenn Sie lnden, kommen Sie zu un, V onsultitt ,'l frei, ir behandeln und balcn. lutkrankn tten, Bartco!,. triktur. una,ürl,l,c Verluste. Nie ren und varnkrankhenen Kein Schneiden, leine Operation. Keine Abhaltung vom Se fchäfte. alle vertraulich üonfnltatton frei VüO,er se,. Fragebögen für heimische Behandlung frei. ORS. KENNEDY & KERGAN, 23 Süd Meridian Str. Jdianavolis, Ind. Stunden : 9 Uhr Bonn, bls g Uhr dends Sonntag : 10 Ubr Borm. bis 12 Vittag 2 Uhr Nachm. bis 8 bends . The Victor, Ecke Noble und St. Elair Str. Ich erlaube m:r meinen Freunden und Bekannt auzuzeige. daß ,ch uuter dem Namen 'The Victor" aa obengenanntem Plage eine in jeder Bezieh erste lasse Wirthschaft eröffnet habe. wird mein Bestreben sein, ew in ieder eieh respektable Hau zu führen und an meine Seschaf freunde, bei roulauter Bedienung, die besten Qual tüten an imxortirten und einheimischen Wein?. Siqubren, Cigarren, Bier, etc. zu verabreiche. wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinem jetzige Lokale begrützen zu können. Achtungsvoll HENRY VICTOR. Fritz's Neue Wirthschaft 1 Oft Washington Str Telephon. U, Main 2630. Die besten Weine, Liquöre und Cigarren. Nur Union Waaren wer den von mir verkauft. Weißwaaren WT Semdeblousen und waschbare GewSuder im IMl Lining Store, 2 XI. Pennsylvania Str. Alle Arten Hartholz-Fuöden (Hardvood Floors.) am besten und billigsten gelegt von A. Berger & Co. 714 Maffachnfetts Ave. Ite Sode wie neu hergestellt, lle rbeit garantirt. Schreiben oder teledhoviren Sie für Preise. lele. hou (tu) 874t. Furuaces, Eisen und Blech-Arbelte Joseph Gardner, 3741 enmcky ven Telephon 322. Blech. Eisenblech und Kupferarbeiten alle Art auf Bestellung.

.-.' $ v Msz - 4Ui: tS;Sm

J

asaosrzf