Indiana Tribüne, Volume 26, Number 202, Indianapolis, Marion County, 17 April 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 17. April 1903.

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Gegenhieb. Präsident GomperS fertigt Parttsi Angriffe ab. Rat. Fabrikanten - Berein wählt letztere wieder als Präsidenten.

Sekretär Cortelyou in Fragen. ArbeiterZustimmung zum Programm einer neuen Liga erwartet. Henry E. Youtsey schildert Goebel's Ermordung. Minnesota, größtes Frachtschiff der Welt, getauft. Ankunft von Präsident Noosevelt in Fort Bellowstone. G o m p e r s' Antwort an P a r r y. Washington, 16. April. Präsident Gompers von der American Federation of Labor" gab heute einen Bericht aus, der eine Antwort auf den Jahresbericht des Präsidenten Parry vom Nationalen aorlkanten-Beroano bildet. Es heißt darin: Falls noch irgend ein Zweifel vorliegt, daß Herr Parry den Verstand verloren, so wird ein solcher durch den der Convenlion in New Orleans unterbreiteten Bericht (oder besser Herausforderung) vollkommen beseitigt. Wenn der FabrikantenVerein in New Orleans Herrn Parry's ungerechtfertigte, böswillige Verleumdungen betreffs der Versuche der Arbeiter, sich wirthschafilich und moralisch zu beben, guthieß, so stellte er sich einfach hiermit auf Parry's niedrigen Standpunkt und ist mit ihm zugleich verantwortlich für all' das Unrecht, das diese zügellosen Aeußerungen, diese ignorante Kampfesweise zur Folge haben müssen." Gompers giebt dann noch eine Erläu terung der Ziele der organisirten Arbeit und spricht die Hoffnung aus, daß Parry nur einen unkedeutenden Theil der amerikanischen Arbeitgeber vertrete. Wiederwahl Parr y's. New Orleans, 16. April. Der nationale Fabrikanten-Verein erwühlte heute Nachmittag folgende Beamte : Präsident, David M. Parry, Indianapolis; Secretär. Marshall Cushing, New York: Schatzmeister, F. H. Still, New York. Als nach ter Eonventionsort wurde Pittsburg gewählt. I. C. Nunemacher von Kentucky forderte den Verband auf. ..dem anarchistischen und socialistischen Ele mente, das viele Gewerkschaften beherrsche, eine geschlossene Opposition darzubieten, dagegen zu erklären, daß der Verein die Rechte angemessen gelei teter Arveneroraanisalionen anerkenne." Zu Gunsten seines Antrages auf Herbeiführung einer allgemeinen Ta-rif-Revision hielt Charles Fay. Chicago, eine Ansprache. Nach längerer Debatte wurde der Vorschlag auf I. Kirby's (O.) Antrag auf den Tisch des Hauses gelegt. Opferder Cholera. Washington, 16. April. General Davis meldete dem Kriegsdepartement heute 6 Cholera-Todesfälle auf den Philippinen; drei Fälle kamen bei Commandos auf Mindanao vor, wo unter Capitän Pershing's Truppen die Cholera ausgebrochen ist. A. D. White lehnt ab. Washington, 16. April. Andrew D. White, der frühere Botschafter bei Deutschland, hat die Ernennung zu einem der Bundescommissäre bei der bevorstehenden Währungsconferenz abgelehnt. Das aus Ajaccio. Corsica, daiirte Schreiben gibt als Grund unbefriedigende Gesundheit und dringende Pri-vat-Geschäfte an. General Bade n-P o w e l l. Washington, 16. April. General Baden-Powell von der britischen Armee, der berühmte Vertheidiger Mafekings im südafrikanischen Feldzug, machte beute dem Kriegssekretär seine Aufwartung. Er reist unter dem Namen Oberst Stevenson. Generat - Major Baden Powell, kürzlich zum Obercommandeur der britischen Armee ernannt, will die amer. Kavallerie Taktik studiren. Er kam gestern unangemeldet an und schrieb sich im Arlington Hotel unter angenommenem Namen ein.

Abends reiste er zur Besichtigung der Schlachtfelder in Virginien ab. wird auch West Point besuchen und am 26. nach England zurückkehren. Verfehltes Unternehmen. Washington, 16. April. Han-dels-Setretär Cortelyou ist ersucht worden, den Plänen und Werken der unabhängigen Arbeiter-Liga von Amerika seine Zustimmung zu geben. Es ist dies eine in Elmira, N. V, gegrün-

dete Organisation, deren Fundamen-tal-Grundsatz der Widerstand gegen Streiks bildet. Ein Mitglied der Liga hatte heute eine längere Besprechung mit dem Sekretär und man glaubt, daß er sich irgendwie in der Angelegenheit äußern wird. D i e P o fi a m t s-U n t e r s u ch u n g. Washington. 16. April. Mit der wirklichen Untersuchung im Bureau für Gehälter und Bewilligungen wurde heute begonnen, nachdem Geo. W. Beavers' Nachfolger, Postamtsinfpektor Waters, von der Beerdigung seines Sohnes aus Denver zurückgekehrt ist. Auch der Generalpoftmeister conferirte verschiedentlich mit seinen Assistenten. Senats-Sub -Comite nach Alaska. Washington. 16. April. Senator Beveridge von Jndiana, der Vorsitzende des Territorien - Comites, hat die Senatoren Dillingham. Vermont, Burnham, N. H., Nelson, Minn.. und Vatterson. Col.. als Subcomite ernannt, um im Sommer behufs Vorschlägen an den Senat eine Untersuchungstour nach Alaska zu machen. Herr Beveridge selbst geht nicht nach Alaska, da er im Juli und August in den Wäldern von Maine Erholung suchen will. Youtsey's Aussage. F r a n k f o r t. Ky., 16. April. Henry E. Joutsey schilderte heute zum erstenmale auf dem Zeugenstand die Ermordung des Gouverneurs Goebel. Als die Person, welche den verhängnißvollen Schuß abfeuerte, nannte Bautsey deu Angeklagten James Howard, den er ganz kurz vor der That kennen gelernt habe. Howard hatte von dem Zeugen einige Tage vor dem Ereigniß ein Schreiben nach dem Diktate des Gouverneurs Taylor erhalten. Joutsey führte sodann Howard in das Bureau des Staatssekretärs Powers, der ihm das Gewehr, die Kugeln, sowie das Senfter zeigte, von welchem aus der Schuß abgefeuert werden sollte. Howard verlangte als Lohn seine Begnadigung für die Ermordung von George Baker, worauf ihm Youtsey entgegnete er könne dies und noch mehr dazu erhalten." Etwa um diese Zeit," sagte der Zeuge , erschien Goebel unter der Thüre; ich zeigte ihn dem Howard und eilte dann aus dem Zimmer. Während ich die Stufen zu dem Souterain niederstieg, hörte ich das Knattern von Howard's Gewehr." In der Nachmittagssitzung suchte die Vertheidigung nachzuweisen, daß Dr. Johnson nicht Howard Goebel erschofsen. Youtsey gab zu. daß er mit Johnson, die Tödtung Goebel's beabsichtigte; doch habe er die Pläne zur Ausführung nicht gebilligt und die Sache fallen gelassen. Weitere Excesse befürchtet. Joplin, Mo., 16. April. Die Erregung, die hier anläßlich des Lynchmords an dem Neger Gilyard und der folgenden Einäscherung von NegerWohnungen zu Tage trat, ist noch immer intensiv. Viele Neger verlassen die Stadt; die Austreibung anderer steht angeblich bevor. Der Bürgermeister erließ Nachmittags einen Aufruf für 500 Männer, um Leben und Eigenthum zu schützen. Die BudlerUntersuchung. S t. L o u i s. 16. April. Die Grandjury setzte heute die Back-Pulver Untersuchung fort. Ein Comite der Grandjury untersuchte Nachmittags die Bücher der Lafayette Bank wegen der $7000, die dort Senator I. P. Collins kurz nach der Vertagung der Legislatur deponirt haben soll. In Kansas City traf Vice-Gouver-neur John A. Lee von Jefferson City aus ein. Kreisanwalt Folk forderte den Staatsanwalt daselbst telegraphisch zur Vernehmung Lee's auf. Abends wurde Lee, als er eben in Kansas City einen Zug nach Chicago hefteigen wollte, die Vorladung zu-gestellt.

JnFortYellowftone. C i n n a b a r . Mont.. 16. April. Präsident Roosevelt erschien heute in Fort Yellomstone, gesundheitsstrotzend und voller Begeifternng über die angenehmen Tage, die er verlebt. Sekretär Loeb traf ihn in Major Pitchers Wohnung, worauf eine Anzahl laufender Geschäfte erledigt wurden. Der Sekretär gab einen Bericht aus, nach welchem der Präsident nebst seiner

Gesellschaft von einer 8-tägigen Reittour aus dem nördlichen Theile des Parks zurückgekehrt ist unddaß kein Unfall irgend einer Art sich ereignete. Der Präsident hatte, da unter keinen Umständen geschossen wcrdeu sollte, keine Gewehre bei sich. Die Gesellschaft beschäftigte sich theilweise mit Fischfang und der Präsident nebst Herr Burröughs verbrachten viele Zeit in Beobachtung großer Heerden von Wild, vornehmlich Elks, auch Berg. schafe, Rsthwild und Antilopen. Morgen bricht die Gesellschaft nach den Geysern auf. Taufe der Minnesota. New London, Conn., 16. April. In Anwesenheit Tausender von Zuschauern wurde heute der Dampfer Minnesota", das größte je in diesem Lande gebaute Fahrzeug und das größte Frachtschiff der Welt, in dem Schiffsbauhof der Eastern Ship Building Co." zu Croton getauft. Die Taufe vollzog Clara Hill, Tochter von I. I. Hill. Präsident der Great Northern Steamship Co., deren Pacific- und Orient-Flotte das neue Schiff eingereiht wird. Nach der Taufe fand für die Gäste der Gesellschaft ein Frühstück statt. Schmuggler gefaßt. New York, 16. April. Antonio und Luigi Portego, zwei Brüder und Passagiere erster Classe auf dem heute aus Neapel angelangten Dampfer Palatia", wurden unter Beschlagnähme von Juwelen im Werthe von $4000 verhaftet. Jeder hatte in seinen Kleidern zahlreiche Uhren, Ringe und andere Schmuckwaaren verborgen. Die Brüder wurden vor einen Bundescommissär geführt und unter je $1000 Bürgschaft gestellt. Erschossen. Jdaho Spring s, Colo.. 16. April. Frank Hallock, Superintendent der hiesigen Torpedogrube, wurde von dem Buchhalter Edward Rowse erschossen, weil er angeblich dessen Frau beleidigt hatte. Der Thäter ist verhaftet. Verband westlicher Zeich e n l e h r e r. Spring sie ld. Jlls., 16. Apr. In der heutigen Sitzung des westlichen Zeichenlehrer.Verbands hielt Alfred M. Brooks von der StaatsUniversität in Bloomington, Ind., einen Vortrag, außerdem sprache.i Frau Margaret Beachy aus Evansville, Ind., u. A. Dr. L o r e n z. Chicago, 16. April. Der österreichische Specialist Dr. Adolf Lorenz traf heute hier ein, um den Verband vom Beine der im letzten Oktober operirten Letitia Armour zu entfernen. Nach Entfernung desselben war die Patientin im Stande, ohne Schwierigkeit im Hause umherzugehen. Dr. Lorenz erklärte die Operation für einen vollen Erfolg; indessen müsse die Kleine zur Vergewisserung der vollständigen Heilung noch 34 Wochen unter seiner Pflege bleiben. Später will Dr. Lorenz eine kurze Tour durch den Westen machen. Ende am Galgen. K a n s a s C i t y, 16. April. John (Bud") Taylor, ein ..Base - Ball"Spieler, der Ruth Nollard, weil sie nichts von ihm wissen wollte, ermordete, wird morgen früh 8 Uhr im Couty-Gefängniß gehängt. Flammentod. T o m a h . Wis., 16. April. Phoebe und Lillie Peeley. 75 und 86 Jahre alt, sind heute bei einem Brande, der ihr Farmhaus bei Bear Creek zerstörte, umgekommen. Weiteres Steigen. Evansville, Ind., 16. April. er Ohio steigt hier noch immer; Wasserftand um 9 Uhr Abends 33.7. Der Pond-Fluß ist ein reißender Strom. Auch der Wabash steigt bei Mt. Carmel. Jll., und New Harmony. Ind., weiter. Terre Haute, Ind., 16. April. Der Wabash erreichte heute die 20 FußGrenze ; die Hälfte der mittleren Stadt ist unter Wasser. Die meisten Leute sind ausgezogen oder haben ihren Aausrath nach oberen Stockmerken ge schafft, zum Weggehen bereit.

LklchcngiN für Pscilspiven. Von den Indianern znr Zeit der spanischen Okkupation verwende. Als die Spanier in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dieses Land betraten, fanden sie, daß die Indianer, außer anderen Mitteln, Mr Vergiftung ihrer Pfeilspitzen auch Leichengift verwendeten. Zur Gewinnung dieses exquisiten Stoffes spickten sie das Bein eines getödteten Rassegenossen mit kleinen Widerhaken, hängten es in der Luft derart auf, daß es von der Sonne

beschienen ward, und überließen es für viele Tage der Schwärung. Die Widerhaken wurden dann aus dem Beine entfernt, ohne gereinigt zu werden. dem Trocknen durch die Luft ausgesetzt und an des Pfeilspitzen befestigt. Mit dem Eindringen der Spanier änderten die Rothhäute dieses Verfahren dahin, daß sie sich, anstatt der Beine von Stammesbrüdern, der unteren Extremitäten von Hidalgos bedienten. Mit Vorliebe benutzte man hierbei die Beine von Rothhaarigen, in der Meinung, daß das von diesen gewonnene Leichengift in Folge der größeren Wärme ihres Blutes, der auch die Entstehung der rothen Haare zuzuschreiben sei, den Tod sicherer herbeiführe. Auf alle Fälle war die Wirkung dieses Leichengiftes eine äußerst bösartige, und sie spottete allen von Seiten der Spanier gebrauchten und ihnen bekannten Kuren. Die Indianer hingegen besaßen Mittel zur Neutralisirung des Giftes. Um ein solches kennen zu lernen, suchten die Spanier Rothhäute durch Versprechungen und Drohungen Zn Mittheilungen hierüber zu bewegen, doch ohne Erfolg. Schließlich verwundeten sie selbst einen gefangenen Indianer durch eine vergiftete Pfeilspitze und gaben ihm dann die Freiheit, damit er sich zu seiner Selbstkur eine Arznei beschaffe. Sie bemerkten hieraus, daß der Indianer zwei verschiedene Sorten Kräuter sammelte, die er mehrere Male stampfte und zu Pulver zerstieß. Zunächst trank er den Saft der einen Krautsorte, alsdann öffnete er die Wunde und entfernte aus dieser die sehr feinen und dünnen Widerhaken, die in 'der Regel im Fleische stecken blieben, nachdem der Pfeil selbst herausgezogen war. In die solchergestalt gereinigte Wunde spritzte der Indianer endlich den Saft der anderen Krautsorte, und die Folge war seine vollkommene Genesung. Ohne die Entfernung der Widerhaken aus der Wunde würde die zweite Krautsorte keine Wirkung gezeitigt haben. Nachdem die Spanier diese Entdeckung gemacht hatten, wandten auch sie die Mittel an; da sie jedoch mit der Kunst der gründlichen Reinigung der Wunden nicht vertraut waren, so waren die Resultate der Kur verschieden. Behandlung der Zahne. Wer einmal in der schwedischen Hauptstadt gewesen ist, wird sich ohne Zweifel der prächtigen Menschen der Provinz Dalekarlien erinnern, die in ihrer malerischen Volkstracht auch in den Straßen von Stockholm häufig anzutreffen sind. Es wird ihm vielleicht ferner aufgefallen sein, daß sowohl Frauen als Männer dieser Bevölkerung fast durchweg ein geradezu hervorragendes Gebiß besitzen, das nicht wenig zum Schmuck der frischen und hübschen Gesichter beiträgt. Nun ist allerdings die Annahme weit verbreitet und auch im gewissen Grade berechtigt, daß überall die Landbewohner trotz mangelnder Pflege bessere Zähne besitzen, als die Städter. Der Grund dafür liegt in der einfacheren Lebensweise der Landbewohner, die ihre Zähne nicht in Berührung mit so komplizirten Nahrungsmitteln bringen, wie die verwöhnten Einwohner der großen Städte; andererseits ist die Caries, das Stocken der Zähne, auch auf dem Lande oft genug zu finden. Mit den schönen Zähnen der Dalekarlier hat es noch etwas Besonderes auf sich. Es hat sich nämlich ergeben, daß schon seit undenklichen Zeiten die Bewohner von Dalekarlien die Gewohnheit haben, ein Fichtenharz zu kauen. Sie scheinen sich der günstigen Wirkung dieser Sitte auf die Beschaffenheit der Zähne auch bewußt zu sein, wie man wenigstens aus den Umständen schließen könnte, daß der weibliche Theil der Landbewohner sich ganz besonders regelmäßig jenes Harzes bedient. Es wird aus einer Fichte gewonnen, aus deren Stamm es als balsamartiger Saft ausfließt. Kulturbilder aus Rußland. Am 1. Juli v. I. wurde in Moskau der fiskalische Getränkeverkauf eingeführt. Obwohl seitdem die Zahl der Schenken in Moskau erheblich geringer geworden ist, hat die Trunksucht dort doch nicht abgenommen. Vom 1. Juli 1901 bis 1. Juli 1902 wurden nicht weniger als 53,617 Personen von der Polizei wegen Trunkenheit bestraft. Die alteZarenstadt hat 1,036.000 Einwohner. Im Durchschnitt waren es also täglich 147 Personen, die ihren Rausch in den verschiedenen Polizeilokalen auszuschlafen veranlaßt wurden. In Olgopol, einer kleinen Kreisstadt im Gouvernement Podolien, fanden vor einiger Zeit die Stadtverord-neten-Wahlen statt. Das Ergebniß war, daß unter den neuen Stadtverordneten sich vier des Lesens und I Schreibens kundige Bürger befinden. serner fünf Manner, die nur mangelhaft lesen und schreiben können, und endlich acht Analphabeten!

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