Indiana Tribüne, Volume 26, Number 201, Indianapolis, Marion County, 16 April 1903 — Page 4

In, 2tfltune, 16. April 1903.

Znviana Tribüne. Herausgegeben von der uienltß T. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium - Präsident Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0iE 26.

n.ereck at the Post Office of Indianipolis as second class matter. Aus dem dunkel Pennsylvanien. Die Legislatur von Pennsylvania hat ein Preßknebelungsgesetz, welches nun dem Gouverneur Pennypacker zur Unterschrist vorliegt, angenommen, welches die russischen Preßgesetze zahm und milde erscheinen läßt. Der erste Artikel der Amendements zur BundesVerfassung, worin dem Volke freie Rede und Freiheit der Presse gewährleistet ist, scheint den gottbegnadeten Machthabern in Pennsylvanien ein Dorn im Auge zu sein. Die Einhaltsbefehle der Pennsylvanier Richter während des Kohlenftreiks, durch welche Arbeiterversammlungen verboten und freie Reden bestraft wurden, schoß die erste Bresche in die gewährleisteten Rechte des Vol kes. Die Pretzorgane, welche es mit den Kohlenmagnaten nicht verderben wollten, ließen die richterlichen Gewaltthaten und Uebergriffe damals ungerügt, sie sahen nicht voraus, daß auch sie betroffen, daß auch ihre Freiheiten dadurch gefährdet werden würden. Es waren nicht die Kapitalsmagnaten, welche die Presse knebeln wollten, sondern die politischen Maschinen des Staates Pennsylvanien und ohne Unterfchied der Partei schlössen sich die Herren Gesetzgeber in Pennsylvanien zusammen, um den ihnen unliebsamen Zeitungs-Enthüllungen ein Ende zu machen. Ein Politiker-Utopien wollen sie sich schaffen, in welchem Wahlbetrügereien. Bestechung und Corruption nie an die Ohren des Volkes dringen und nie bestraft werden können. Der Traum ist schön und der Politiker würdig, leider aber wegen der unbequemen Verfaffungsparagraphen des Bundes und Staates kaum zu realisiren. Den bösen Zeitungsschreibern stehen andere Hilfsquellen zur Verfügung, wie den Hunnen in den Kohlengruben und im Kampfe gegen die Preffe wird selbst die Staatslegislatur von Pennsylvanien eine traurige Rolle spielen. Nicht nur aus den angeführten Gründen allein dürfte der schöne Plan der Politiker vereitelt werden, sondern auch dadurch, daß diese Preßtnebeluug nur gegen eine Klaffe, die täglichen Zeitungen und und nicht auch gegen Wochenblätter und Monatsschriften gerichtet ist. In anderen Staaten ist schon früher eine theilweise Knebelung der Preffe versucht worden, aber immer vergeblich. So ärgerte der geniale Stift der Kartoniften, welche so manchen würdevollen Politiker der Lächerlichkeit preisgaben, die Gesetzgeber verschiedener Staaten. Gesetze wurden eingereicht, welche den Karton verbieten sollten, immer aber scheiterte der Plan an dem Eckstein der verfassungsmäßigen Rechte. Das neuePennsylvanier Gesetz würde, wenn durchführbar, Pennsylvanien auf Gnade und Ungnade in die Hände der rücksichtslosesten Beutepolitiker spielen. Die Salus-, sowie die im Senat einge brachte Grady-Bill erklärt eS für ein Preßvergehen, ein persönliches Item zu publiziren, wenn nicht zuvor die Zuftimmung der betroffenen Person dazu eingeholt worden ist. Der Repräsentant Cooper hat bezüglich der Maßregel erklärt, sie werde eine Schaar von Winkeladvokaten großziehen, welche die Zeitungen im ganzen Staate mit Schadenersatzklagen Überhäufen würden. Wenn über einen Dieb berichtet werde, daß er verurtheilt worden sei, so werde er einen unverlierbaren Prozeß gegen den Zeitungsherausgeber anstrengen können. Die Maßregel sei eine geradezu infame, aber doch werde auf Durchfetzung der Bill bestanden und das Verbrechen werde auf höheren Befehl begangen werden. Fortgesetzt wurden die ernstesten Proteste gegen die schmachvolle Maßregel erhoben, es waren Männer vorhanden, welche das Haus in ruhigem Ton, aber in ernstester und eindringlichster Weise darauf hinwiesen, daß es im Begriff stehe, ein großes Unrecht zu begehen, und daß es eine große Schandthat sein würde, wenn die Bill wirklich Gesetz werden sollte. Aber diese Warnungen wurden unveachtet in den Wind geschlagen und die Maßregel wurde glatt durch das

Haus durchgefuhrwerkt. Als der Zeitpunkt gekommen war, beantragte Salus, seine Bill durch die Grady'sche Senatsbill zu ersetzen, wodurch die Maßregel um einen Taz vorgerückt wird, und in dieser Form wurde sie mit 12i gegen 57 Summen pasfirt und wenige Minuten später war sie dem Gouverneur unterbreitet. Letzterer allein kann jetzt noch vechüten, daß der Preßknebelungsversuch der Maschine zur Vollendung gelangt. Es ist zweifelhast, ob er es thut, denn er soll sehr ärgerlich über die Art und Weise sein, wie ihm der North Ameritan" während der Eamvagne mitgespielt hat. Die Maschine gab Order, die Bill unter allen Umständen durchzupressen. Senator Penrose war selbst erschienen und dirigirte die Sache. Die Philadelphia' Mamelucken waren Mann für Mann da und stimmten auch ebenso für die Bill, obwohl es verschiedenen unangenehm war, dies thun zu müssen. Sprecher Walton that auch seinen Theil, um die Bill durchzusetzen, indem er alle Einwände der Opposition abwies und offenbar revolutionäre Abweichungen von der Praxis und Geschäftsordnung erfolgen ließ, um zum Ziel zu kommen. Natürlich wird sich die Wählerschaft Pennsylvaniens auf die Seite der Zeitung stellen und das infame Gesetz wird von vorne herein unwirksam sein. Daß ein solches Politiker Utiopien auch das Ideal der Politiker anderer Staaten sein würde, ist zweifellos. Wie vergnügt z. B. unser Senator O'Brien gewesen wäre, wenn nichts von seinem Pantoffelvotum in der Sonntagsballgeschichte durch die dösen Zeitungen ruchbar geworden wäre und wie frisch und heiter könnten die Lob byisten darauf los bestechen, wenn die Zeitungen ihnen nicht das Handwerk zu legen versuchten. Der Gedanke ist zu schön, um verwirklicht zu werden.

Daö Schatzamtsbureau hat eine interessante Zusammenstellung über die Entwickelung des Handels der verschiedenen Länder angefertigt. Das Resultat ist für die Ver. Staaten sehr günftig. In Europa zeigen viele Länder eine größere Einfuhr wie Ausfuhr. In Amerika und den meisten jüngeren Ländern ist die Ausfuhr größer wie die Einfuhr. Die Einfuhr Oesterreich - Ungarns wuchs von $210,000,000 im Jahre 1870 auf $350.000,000 im Jahre 1901, die Ausfuhr von S192.000.000 auf 383,000,000 in 1902. Frankreich vermehrte seine Einfuhr von 553.000,000 auf 843,000.000 und seine Ausfuhr von 541. 000.000 auf 774.000.000. es führte im Jahre 1901 für 69.000.000 mehr aus wie ein. Deutschlands Einfuhr wuchs von $770,000,000 im Jahre 1872 auf 51,290,000,000 in 1901. seine Ausfuhr von S551.000.000 auf 81,054,000, 000 im Jahre 1901. Das Vereinigte Königreich führte im Jahre 1870 für 1,259,000,000 ein, im Jahre 1901 für 2,210,000.000. In derselben Zeit stieg seine Ausfuhr von971.000,000auf1.369.000.000. Die Einfuhr von Indien stieg von $160,000,000 in 1870 auf 264.000.000 in 1902, die Ausfuhr wuchs indem gleichen Zeitraume von 255,000,000 auf 403,000.000. China's Einfuhr wurde von 100,000,000 im Jahre 1870 auf 190,000,000 im Jahre 1901 gesteigert, seine Ausfuhr von 87.000,000 auf 120.000.000. Japn führte im Jahre 1870 Waaren im Werthe von 35.000,000 ein, im Jahre 1901 von 127.000.000, im gleichen Zeitraume stieg seine Ausfuhr von 15,000,000 auf 125,000,000. Für am'.-kanische Länder stellt sich das Verhältniß wie folgt : Die Einfuhr Mexico's stieg von 20.000,000 in 1873 auf 62,000.000 in 1901, die Ausfuhr von 28,000,000 auf 33,000,000 im gleichen Zeitraume. Canada's Einfuhr stieg von 74,000,000 im Jahre 1870 auf 912,000,000 im Jahre 1902. seine Ausfuhr in dieser Zeit von 73,000,000 auf 211,000,000. Argentinien bezog im Jahre 1870 für 7,000,000 Waaren vom Auslande, im Jahre 1901 für 109.000.000, es verkaufte in 1870 für 29,000,000 an das Ausland, im Jahre 1901 für 161,000,000. Die Einfuhr der Ver. Staaten ist von 436,000,000 in 1870 auf 903,. 000,000 in 1902 gestiegen, die Ausfuhr von S60.000.000 auf $452,000, 000.

Feuer.

Gründlich ausgeräucherte Rauchkammer. Sin Stallbrand in der Nähe des StadtHospitales. Durch den letzte Nacht kurz nach 9 Uhr eingesandten Feueralarm wurde die Löschmannschaft zu dem riesigen Etablissement von Kingan & Co. ge rufen, wo in einem Räucherhause, einem 3-ftöckigen Gebäude, wahrscheinscheinlich infolge eines Kaminfehlcrs ein ziemlich gefährlicher Brand ausgebrachen war. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer auf dieses Gebäude zu beschränken. U m 12 U h r letzte Nacht wurde die Feuerwehr durch den Alarm von Kasten No. 37 zur Blake und Walnut Str., in der Nähe des Stadthospitales gerufen, wo in der Stallung des WäschereiBesitzers Levi Chriftie an der Blake Str., nahe der Walnut, ein Feuer ausgebrochen war, das von Sergt. Boylan und den Rcvierpolizisten Lee und McKinney entdeckt wurde, glücklicher Weise noch zeitig genug, um die Stallthüre einzutreten und die in dem Stalle befindlichen Pferde in Sicherheit zu bringen. Sonst brannte der ganze Stall nieder. Der Cantrell-Prozeß. Auf Anordnung des Special-Rich' ter Charles Coffin wurde gestern ein Venire von 75 Namen von Bürgern gezogen, aus welchen die Geschworenen gewählt werden sollen, vor welchen Riifus Cantrcll, der Ezpert-Leichenräu-ber, prozessirt werden soll. Die Lifte weift folgende Namen auf: Emil Dietz, Jsaac M. Heines. W. H. Swick, Chris. F. Refiner, Henry Glick. P. M. Hilderbrand. John Weber. Jsaac F. Reeder, Charles H. Stuckmeyer, S. R. Greer, Geo. Saddler, William H. Dillman, R. W. Stegemier, S. S. Kiser, S. I. Brash. George F. Young. B. F. F. Teal, Philip Unger. John E. McGettigan, Albert H. Snider, Harvey Parker. Edward C. Weir, George F. Traüb, H. I. Coulter, Christian C. Pfeffer. Peter M. Pursell, Charles I. Wright. Gustave Simonson. R. H. Neff, Thomas I. Clark, Frank G. Wood. Jos. K. Sharpe. I. W. Pinnell, I. W. Wampner, F. M. Montgomery. Bf. H. Rieman, Charles B. Stiltz. H. B. Fatout, Chas. K. Wasson, Louis Ferry, John B. Long, Clarence I. Baker, Charles I. Willett, Edward F. Dux, Joseph A. Kebler, Chas. Ogan, Peter Metford. Wm. A. Barrett.' A. L. Teetor. Frank Bird, M. C. Moran. Alexander Colley. Beno Mitchell, John Wimm?r, Gustave W. Keevers, Frank I. Vinson, T. H. Harringtcn. Edm. W. Warner, Ordo L. Vandeman, Hy. S. Frazer, Charles W. Suton und John M. Mills; alle von Indianapolis. Thomas A. Carson' und Wm. Barter von Perry Tp.. John L. Clough und H. C. Waterman von Warren Tp., Austin C. Mendenhall, Charles Reynolds und Charles Johnson von Decatur Tp., T. M. Richardssn von Jrvington, Albert E. Brooks von Lawrence, Wm. Baker von Washington Tp.; George B. Melick von Broad Ripple und Andrew Chillian von Franklin Tp. Der Prozeß nimmt am nächsten Montag seinen Anfang. Bauerlaubnißschein e. Margaret Manion, 121 Süd California, Reparaturen, 860. John Hotz, 16. und Senate, Flat-Gebäude. 5,500. Mary C. Camp, 2322 Adams. Anbau. 300. G. W. Applegate. 2320 Adams, Anbau, 100. William Sommers, 2830 Mount, Reparaturen, 150. B. A. Koß. 1710 Ehestnut. Anbau. 100. William Pierson, 1327 Bradley, Anbau. Aus dem Gefängniß entflohen. Vincennes. Der Pferdedieb Gabe Lewis, welcher in Petersburg, Ind. verhaftet wurde, und drei andere Insassen des Gefängnisses in Law' reuceville, Jll. sind am Dienstag aus demselben entflohen. Dieselben sollen sich irgendwo in den Niederungen des Embarras Flusses anfhalten. 8000 Aecker Kohlenländereien verkauft. TerreHaute. Ein New Z)orker Syndicat hat 8000 Aecker Kohlenländereien, welche in Sullivan County belegen find, für 300,000 gekauft. Der Kauf wurde durch John S. Bays ver-mittelt.

Allerlei sür'S HauS. Um ein Brunnenrohr aufz u t h a u e n nimmt man Kochsalz, etwa ein Viertel Pfund auf ein bis zwei Quart heißes Wasser und füllt es von oben in das Rohr; dabei muß eine zweite Person den Pumpenschnxngel tüchtig bewegen. Um die Brunnen vor dem Einfrieren zu schützen, muß das Rohr rechtzeitig mit Stroh umwickelt werden. HatmanbeikaltenTagen Wäsche- zu trocknen, so hüte man sich, dieselbe in gefrorenem Zustande abzunehmen, übereinander zu biegen und zu drücken, indem bei der Biegung die kleinen Eiscrystalle gebrochen und die innig mit ihnen vermengten Gewebefasern zerschnitten und zerrissen werden und die Wäsche, namentlich du feine, eine Menge Löcher bekommt, welche vorher nit darin waren. A gelaufenen Nickelbeschlag an Oefen zu reinigen. Bei zu stark geheizten Oefen läuft der Nickelbeschlag sehr bläulich an. Man versuche zunächst, ihn mit Stearin-Oel sehr stark und fest abzureiben und dann mit Wiener Putzkalk nachzuputzen. Doch muß man sehr stark und lange reiben. Ist der Nickel durch und durch verbrannt, so nützt dies Mittel auch nichts, der Ofen muß dann neu vernickelt werden. Für silberne Löffel, die täglich im Gebrauche sind, ist kochend heißes Kartoffelwasser, in dem man sie 5 10 Minuten liegen läßt, ein einfaches Mittel, ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Will man dieselben einmal wie neu aussehend machen, so setzt man sie in einer Lösung von gleichen Theilen Kochsalz. Alaun und Weinstein auf's Feuer, läßt sie aufkochen und reibt sie dann mit einem weichen Tuche trocken. Vergilbte weiße Wollsachen aufzufrischen. Weißer Flanell, weiße Kinderkleider etc., die durch Liegen gelb geworden sind, frischt man auf folgende Weise wieder auf. Ein halbes Pfund beste Marseillerseife wird in zehn Quart lauwarmem, weichem Wasser aufgelöst und 1 Unzen Salmiakgeist zugesetzt. Darin weicht man die vergilbten Sachen ein. drückt sie nach einiger Zeit ordentlich darin herum, ohne sie zu reiben, und wäscht sie dann in reichlich lauem Wasser aus. Man kehrt die linke Seite nach außen, hängt sie zum Austrocknen auf, indem man noch ein weißes Tuch überlegt, und plättet nachher diejenigen Stoffe, die daS Plätten vertragen, sorgfältig unter weißen Tüchern aus. S a l m i a Z s p i r i t u s. Ein ausausgezeichnetes Hausmittel, das uns die mannigfachsten Dienste leistet, ist der Salmiakspiritus, der aber von den wenigsten Hausfrauen ganz nach Verdienst geschätzt wird. In den meisten Fällen wird der Salmiakspiritus verdünnt angewendet, nur in einem Falle ist er, in unverdünntem Zustande gebraucht, nämlich zum Lampenputzen. Hierbei gießt man ihn auf ein wollenes Läppchen und reibt alle blanken Theile, vorzugsweise den Brenner, damit ab; ohne jegliche Mühe und Anstrengung giebt man damit den blanken Theilen ein strahlend glänzendes Aussehen. 2:x verdünnte Salmiakspiritus ist. wie die folgenden kurzen Andeutungen zeigen, fast ein Universalreinigungsmittel zu nennen. Mischt man zwei Löffel des Salmiaks mit einem Eimer lauen Wassers, fo giebt das ein WaschWasser für Wollwäsche, das deren Einlaufen ober gar Verfilzen verhindert. Ein vorzügliches Reinigungsmittel für Teppiche erhält man, wenn man drei Löffel Salmiakspiritus in eine Schale Wasser gießt, ein leinenes Tuch hierin gut ausdrückt, und damit strichweise unter öfterem frischen Eintauchen des Tuches und Erneuern des Salmiakwassers den Teppich abreibt. Wenn man den letzteren darnach mit klarem Wasser gut nachrcibt, wird man mit Erstaunen eine völlige Auffrischung selbst zartester Farben wahrnehmen, und jegliche Schmutzflecke beseitigt finden. Ebenso, wie Teppiche, kann man auch Plüjchmöbel, vor allem auch die Kameeltaschenbezüge von Wohn- und Sveisezimmermöbeln, mit Salmiakspiritus reinigen und auffrischen. Für Silbersachen, die stark angelaufen und unansehnlich geworden sind, ist ein Bad in Salmiakwasser das beste Mittel zur Erzielung weißen Glanzes. Man rechnet vier Fünftel Wasser und ein Fünftel Salmiak zu dieser Auffrischungsflüssigkeit. Für schwarze, unansehnlich gewordene Kleidungsstücke, die ein fleckiges, oft auch mehr graues, als schwarzes Aussehen zeigen, ist das Abwäschen mit Salmiak'spintus das reine Verjümzungsmittel. Man bürstet solche Sachen vorher gründlich, zieht dann die Röcke über ein Plättbrett, taucht einen Schwamm in Salmiakwasser Salmiakspiritus und Wasser zu gleichen Theilen und wäscht das Kleidungsstück damit gründlich von oben bis unten ab. Dann legt man ein reines Tuch üocr, 'biigelt die Sachen nun entweder auf der rechten Seite oder hängt sie einfach über einen Kleiderbügel, und läßt sie darauf trocknen. Endlich ist eine Mischung von Salmiak und Terpentinspiritus zu gleichen Theilen wohl das einzige, wirksame Mitte! zur Entfernung schwarzer Tintenflecke von grünem Schreibtisch, die sonst allen Mitteln hartnäckig zu widerstehen pflegen. Man muß diese Mischung behutsam mehrmals auftragen, kurze Zeit wirken lassen und die Stellen darnach gut abspülen.

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