Indiana Tribüne, Volume 26, Number 199, Indianapolis, Marion County, 14 April 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, IN. April 1903

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S o o o 8 o o toi oder Soi ! o 0 g c o Sizilianischrr Roman o o von 8 Nloldcmar Zl r b a n. 000 oooo oCOo oQOo oOOo oOOo oo (Fortsetzung.) Es tarnen noch medr euie, um der Hochzeit zuzuschauen. Der eigenthümliche und hartnäckige Vorsatz Salvatores, sich in derselben Kapelle und beim Klingen derselben Glocke trauen zu lassen, wegen welcher er ss viel und sc ungerecht hatte leiden müssen, machte die Feierlichkeit zueiner ungewöhnlichen und interessanten. Die alte Baronin Oenone mit ihrer Tochter Lydia erschienen in höchst eigener Person. Die Baronin war im letzten Jahr, oder cigentlich seit dem Tode ihres Sohnes Gualtieri vor fast anderthalb Jahren, doch recht hinfällig geworden. Man halte ihr aus Schonung gesagt, daß Gualtieri mit dem Pferde gestürzt und in Folge dieses Sturzes gestorben sei. Da sie sehr eingezogen lebte, so war die wohlmeinende Täuschung bisher geglückt, und sie würde wohl hoffentlich auch fernerhin glücken, da man in ihrer Umgebung immer seltener und stets vorsichtig von Gualtieri sprach. Hinter den Damen tauchte Professor Talleri auf. Lydia, die Stühle für die Damen stehen dort," flüsterte er dieser leise zu. Willst Du nicht so freundlich sein " Laß mich doch!" unterbrach ihn Lydia schelmisch. Ich will alles sehen und nicht nur auf dem Präsentirteller sitzen wie eine Respektsperson Aber" Sei still. Enrico. Du solltest mir doch dankbar sein, wenn ich bei solchen Gelegenheiten genau acht gebe, wie man das alles machea muß. Hast Du nicht gehört, wie Ghela neulich sagte: ,Wie? Du eine Frau Professorin? Du weißt ja nicht einmal, wo die Insel Corfu liegt. Du wirst mir eine schöne Frau Professorin!' Nun, ich werde ihr schon zeigen, wie eine Frau Profeyorin aussieht, wenn ich auch nicht weiß, wie tl bei einer richtigen Hochzeit hergehi, und deshalb laß mich nur hier." Wenn Du auf mich hören wolltest, Lydia, so wüßtest Du das schon seit langer Zeit " So? Hast Du so große Erfahrung in solchen Dingen?" fragte sie fpitz. Aber Lydia! Immer das alte Lied. Wann endlich wirst Du Dich überzeugen lassen, daß ich nur Dich nur Dich liebe!" Er flüsterte so leise und so nah an ihrem Ohr, daß nur sie es hörte. Sie erröthetc leicht. Seine Stimme zitterte so bang und bittend. Es ist gut, Enrico," erwiderte sie, ich werde mit Mama reden, und wenn mich nicht alles täuscht, so werde ich mich wohl nächsten Monat davon überzeugen lassen." Er faßte rasch nach ihrer Hand und drückte sie verstohlen. Dabei sahen sie sich gegenseitig in die Augen, und in diesem Blick lag eigentlich schon eine vollständig hinreichende Verständigung, so daß sich ihre Mutter, die thn zufällig sah, fragte, ob das wirklich noch bis nächsten Monat Zeit habe. Padre Patrizzi steckte die Kerzen am Altar an. Festlich strahlte die Kapelle der Madonna del Mare an diesem Abend, wie selten zuvor. Blumen bedeckten den Boden und Guirlanden das Portal, den Altar und das Bild der Madonna; junge Burschen und Mädchen in buntem Sonntagsputz, verstohlen kichernd und schwatzend, drängten sich herum. Salvatore hatte viele Freunde, und alle waren einig darin, daß er eine hübschere und stattlichere Braut als Assunta nicht finden konnte. Die Beiden paßten zusammen und ihre endliche Heirath war wie eine befreiende oder erlösende That. Alle Welt emPfand, daß darin wirklich etwas geschab, was geschehen mußte, und jeder war froh, daß es geschah. Natürlich fand sich auch der Commendatore bei Falconari mit seiner Tochter, der Baronin Ghela, ein. Ghela war schwarz verschleiert. Noch Niemand hatte sie außer dem Hause seit ihres Mannes Tod anders gesehen. Immer schwarz gekleidet, schwarz derschleiert und tief ernst. Sogar ihrem Vater fiel schließlich diese trübe Melancholie, die sich in ihrem Wesen ausdrückte, auf. Mit Falconari kam auch der Staatsanwalt Te Luca. Kaum erschienen die Herrschaften in der Thür der Kapelle, als ihnen Donna Sabina mit ihren Kindern entgegenging, um ihnen die Hände und die Kleider zu küssen. Nun," fragte Falconari, sich umsehend, ist nun alles gut? Wo ist denn)amit brach er ab, wandte sich rückwärts an De Luca und fragte leise: Sagten Sie mir nicht, daß Gaetano hier sein müsse? Ich glaubte, er müsse schon hier sein." erwiderte De Luca, seine Begnadigung traf gestern Abend ein. Heute Mittag ist er entlassen worden. Aber es kann sein, daß er sich nicht in Anstaltskleidern hier hat blicken lassen wollen und die paar Lire, die ihm als sein Verdienst beim Verlassen der Anstalt ausgezahlt worden sind, benutzt hat, um-sich etwas herzurichten." Ist a so weit, wird er wohl auch noch hierher kommen," bemerkte Falconari flüsternd. Dann wandte er sich wieder an Donna Sabina und fuhr fort: Nun? Wie steht's mit den Kin-

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ouii Ämv sie orav? Havl Jyr nc ordentlich gewaschen, daß man sie auch

einmal anfassen kann? atomm mal her, Junge. Wie alt bist Du jetzt?" Der älteste von Donna Sabinas Kindern trat, die Kappe in der Hand. bescheiden näher. Ich bin im vorigen n.onai neoen arjrv gewesen, uer Gnaden zu dienen." sagte er tadellos. wie eingelernt. So? Hast Tu denn auch schon was gelernt?" Padre Patrizzi hat mich alle Buchstaben lesen und auch schreiben gelehrt und auch alle Zahlen." Daß Du mir ja fleißig und brav bist. Nur dann können wir Dich hier brauchen. Verstehst Du? Sonst schicken wir Dich wieder fort und Du wirst ein Lazzarone." Dann drehte sich der Commendatore lächelnd nach De Luca UM und fuhr leiser fort: Der Junge gefällt mir. Man sieht an ihm, mit wie wenig Liebe und mit wie wenig Pflege man aus den Kindern hier zu Lande gute Resultate erzielen kann. Sie hätten sie sehen sollen an jenem traurigen Abend, als die Frau mit ihren drei Kindern angezogen kam starrend vor Schmutz, vor Lumpen und Elend. Ghela schrie laut aus. Und nun schauen Sie sie an. Sehen sie nicht ganz manierlich aus? Ist der Junge nicht artig, nicht sauber und nett, ich möchte fast sagen nobel? Ich lasse mir das nicht ausreden: es liegt Rasse in unseren Sizilianern. Aber aus nichts wird natürlich nichts. Braucht doch jede Pflanze, jeder Strunk und jeder Strauch Licht und Sonne und Pflege, warum nicht auch ein Mensch? Der Junge soll einmal nicht nöthig habe.!, erst bei der Paranza um Arbeit zu betteln, wenn er arbeiten will. Dafür will ich schon forgen." Das ist's, was hier allen noth thut, Herr Commendatore: Zucht und Erziehung, und zwar von Jugend auf und besonders von Jugend auf. Je später, desto schwerer." Ei was, man muß einen Anfang machen. Nur den Finger fest in die Wunde gelegt. Sie haben ja das Trauerspiel an der Vicaria in Palermo aus erster Hand genossen, Herr Staatsanwalt " O, Herr Commendatore, reden wir nicht mehr davon, nie werde ich die Blutszenen vor der Vicaria vergessen, und stets wird mir der schauerliche Schrei der ausgehungerten Massen: .Brod oder Tod!' im Ohr gellen. Es war zu gräßlich!" Ich wünschte, es hätten alle Sizilianer und alle Italiener es gehört und gesehen, wie Sie es gehört und gesehen haben, damit sie aufrichtig und ehrlich mit arbeiten, und die Zukunft von solchen Katastrophen verschont bleibt. Nur fest den Finger in den faulen Schaden legen, Herr Staatsanwalt, jeder an seinem Platze bauen und helfen, so gut er kann, dann hilft uns auch Gott, und es wird langsam und Schritt für Schritt aber es wird vorwärts gehen und die neue Kultur als Sieger aus dem Kampf mit dem mittelalterlichen Barbarismus hervorschreiten." Ich hoffe, Sie werden mir nicht den Vorwurf machen, daß ich es an Ernst und Eifer habe fehlen lassen. Ich habe gethan, mehr als mir selbst gut war." Falconari sah ihn aufmerksamer an. Was wollen Sie damit sagen. Herr Staatsanwalt?" O," erwiderte dieser zögernd und verlegen, ich will nicht davon sprechen, wenigstens zu Ihnen nicht. Herr Commendatore." Zu wem denn, Herr De Luca, wenn mcht zu mir? Sind wir uns noch so fremd, daß wir uns kein vertrauliches Freundeswort sagen können?" De Luca sah zu Boden. Erst nach einer kleinen Pause setzte er leise seufzend hinzu: Frau Baronin Ghela sieht mich ja kaum noch an. Ich weiß nicht, ob sie mir oder sich selbst ein? Schuld beimißt an dem Unglück, das den Baron Gualtieri betraf, aber ich weiß, daß sie seit dieser Zeit unzugänglicher ist wie je." Das ist anders, mein lieber Freund," entgegnete Falconari rasch, Sie irren sich. Das hat damit nichts zu thun und hätte ja aucb gar keinen Sinn. Einem Mann Vorwürfe zu machen, oder gar sich selbst, weil man seine Pflicht gethan, das wäre ja absurd. Das thut Ghela nicht. Aber ich habe wohl bemerkt, daß sie seit dieser Zeit ernster, trüber, ich möchte fast sagen melancholischer geworden ist. Ich hoffte, es würde wieder besser werden, wenn erst wieder freundlichere und frohere Zeiten für sie kämen. Ihr Debüt in der Welt war doch gar zu grausam, gar zu schrecklich, als daß man von ihr verlangen dürfte, daß sie sich nun gleich wieder mit frischem Wagemuth in neue Abenteuer stürzen sollte. Dann aber vergingen der Frühling, der Sommer, der Winter, und es wurde wieder Frühling, und statt der erhofften Besserung wurde es immer schlimmer mit Ghela." Sie sehen, Herr Commendatore" Nein, nein, ich sehe nichts von dem, was Sie sehen, aber ich fürchte, mein lieber Freund, daß Berenice di Buonanima einen tiefen Eindruck auf Ghela gemacht und einen großen Einfluß auf sie ausgeübt bat. Ich habe es wohl gefehen, wie sie stundenlang zusammen die tiefsinnigsten und düstersten Gespräche geführt haben, und ich fürchte sehr, daß Ghela eines Tages vor mich hin tritt und erklärt, auch Nonne werden zu wollen." Das wäre ja furchtbar." Natürlich wäre es furchtbar. Aber Sie glauben nicht, welche Anziehungskraft der schaurige Frieden grauer Klostermauern auf Z?rauenaemütker aus-

uvt. deren erster Schritt in die Welt ein unglücklicher, eine Enttäuschung

kbres innersten Selbst war. (Scblu folgt.) fmwt ttkr wird ftkgen! 2 0 4 i föit OÄtilrttrttt V l U yj . t i V : M i4 Von Rcin!?o1d (Drtrnrntn ISch?ckKö (Fortsetzung.) 15: war dem jungen Offizier oeim Ablegen des Ueöerrockes behilflich gewcsen. Und mit einer hastigen Bewegung wendete sich ihm nach seinen letzten Worten Erich von Brunneck zu: Sie werden meiner Kousine nicht sagen, wann ich nach Hause gekommen bin hören Sie, Schlüter? Ich habe mich im Geplauder mit Kameradcn gegen meine Absicht verspätet, und" Aber er kam nicht zu Ende, denn geräuschlos öffnete sich in diesem Augenblick eine der auf den Korridor ausmündenden Thüren, und eine schlanke dunkle Mädchengestalt zeigte sich in ihrem Rahmen. Bist Du's, Erich?" klang eine jugendlich weiche, etwas dunkel gefärbte Stimme. Gut, daß Tu endlich da bist, denn ich hatte schon angefangen, mir Deinetwegen Sorge zu machen." Sie war wieder ein wenig zurückgetreten, um ihm den Weg in das Zimmer frei zu geben, und zögernd leistete der Leutnant der stummen Aufsorderung Folge, die in dieser Bewegung lag. Guten Morgen, Magda!" sagte er mit einem nur halb gelungenen Versuch, seine Verlegenheit hinter dem scherzenden Ton feiner Rede zu verbergen. Es ist ein schöner Begriff, den Du da von meiner Solidität bekommen hast nicht wahr?" Wollen Sie nicht hier im Wohn zimmer die Fensterladen aufmachen, Schlüter?" wendete sich die Gefragte statt aller Antwort an den Diener. Und wenn Sie überall eingeheizt haben. geben Sie sogleich zu meinem Vater, um ihm beim Ankleiden behilflich zu sein. Er hat mir den Wunsch ausgesprochen, heute schon sehr zeitig aufzustehen." Zu Befehl, gnädiges Fräulein!" lautete die ehrerbietige Erwiderung. Ich dachte mir's gleich, daß der Herr Oberst heute nicht lange im Bett bleiben würde. Denn die ganze Nacht hindurch habe ich den Herrn Oberst husten gehört." Er klappte die weißen Laden zurück, und das matte, milchige Morgenlicht erfüllte den bis dahin ganz in tiefe Dämmerung eingehüllten Raum. Mit einem zufälligen Blick in den ihm gegenüber hängenden Spiegel gewahrte Erich zu seiner Bestürzung, wie bleich und erschöpft er aussah. Und er mußte diele unverkennbaren Spuren der durchschwärmten Nacht um so peinlicher empfinden, als ihm aus dem verrätherischen Glase hart neben dem seinigen das frische, rosig überhauchte Antlitz seiner jungen Base entgegenschaute. Sie war nach ihrer hoch gewachsenen, aber noch kindlich mageren und eckigen Figur zu urtheilen ein Mädchen von höchstens sechzehn Jahren. Und von kindlicher Weichheit auch waren die Züge des feinen Gesichtchens, das der dicke, dunkle Zopf ihrer einfachen Defregger-Frisur anmuthig umrahmte. Aber wenn sie die Augen aufschlug, die groß und tief dunkel waren, wie es sonst nur die Augen der Orientalinnen zu sein Pflegen, mochte man wohl vergessen, daß man sich einem kaum dem Backfifchalter entwachsenen Wesen gegenüber befand. Denn in dem Blick dieser ernsten, nachdenklichen Augen war nichts mehr von jener neugierig fragenden Naivität. nichts mehr von jener schalkhaften Heiterkeit, die jungen Mädchen in diesen Jahren so reizend ansteht und sie mit einem so eigenen, holdseligen Zauber umgibt. Es waren vielmehr die klaren, sinnenden Augen eines seelisch schon zur Reife gelangten Weibes. Und dieser überraschende Eindruck wurde noch verstärkt durch die ganz unkindliche, in manchen Momenten beinahe herbe Linie, die sich von den zarten, fast durchscheinenden Nasenflügeln zu den feinen Mundwinkeln herabzog. So lange der Diener sich im Zimmer zu schaffen machte, wurde kein Wort zwischen den beiden jugendlichen Menschenkindern gesprochen. Aber als die Thür sich hinter ihm geschlossen hatte, sagte Erich wie im Anschluß an seine vorige, unbeantwortet gebliebene Frage: Ich wollte schon vor Mitternacht wieder zurück sein. Aber ich begegnete zufällig einem ehemaligen Regimentskameraden. Und wie es in solchen Fällen geht: ich ließ mich von ihm in's Schlepptau nehmen, bis nun, bis ich mich schicklicherweise nicht gut vor ihm aus der Gesellschaft entfernen konnte, in die er mich geführt hatte. Es war aber wirklich gar kein besonderes Vergnügen. Du kannst mir's glauben, Magda!" Weshalb sagst Du mir das?" gab sie ruhig zurück. Du kannst natürlich mit Deiner Zeit anfangen, was Dir beliebt. Und am allerwenigsten brauchst Du Dich gerade ue: mir zu rechtfer-tiaen."

warf einen etwas scheuen iöltct auf ihr Gesicht, darin sich jene kleine herbe Linie eben jetzt besonders äugenfällig ausprägte. Und dann, wie in einer vlöklicken. warmen .(SenenSrnns lung. erfaßte er ihre kleine, fchmale Hand. avzz iu) niucuic iiiuji, van üju mu böse bist, Magda! Und ich sehe Dir's an, wie sträflich Du mein Verhalten findest. Sei also wieder gut und versprich mir, dem Onkel nichts zu verrathen." Rasche fast unwillig, hatte sie die schlanken Finger wieder befreit. Wenn es das ist, was Dich beunruhigt, magst Du ohne Sorge sein. Durch mich wird mein Vater gewiß nichts davon erfahren. Denn ich spreche mit ihm niemals von Dingen, die ihn betrüben oder aufregen könnten." Noch deutlicher als in ihren Mienen spürte er jetzt im Ton ihrer Worte den beschämenden Vorwurf, und ihr abweisendes Benehmen weckte ersichtlich seinen Trotz. Nun, der Onkel würde wahrscheinlich nachsichtiger darüber urtheilen als mein gestrenges kleines Väschen," sagte er leichthin, denn er wird sich aus seiner eigenen Leutnantszeit erinnern, was für so einen armen Provinzler ein achttägiger Urlaub nach Berlin bedeutet. Da Schlüter doch möglicher Weise plaudern könnte, ist's vielleicht am besten, ich beichte ihm gleich aus freien Stücken das ganze Verbrechen." Doch mit einer eigenthümlich gebieterischen Geberde warf Magda den hübschen Kopf zurück. Nein, Erich, das wirst Du nicht! Denn in seiner augenblicklichen Gemüthsstimmung würde mein Vater Deine Art, Dich zu amüsiren, schwerlich gutheißen. Und wenn Du auch auf nichts anderes Rücksicht nimmst die Rücksicht auf seine Gesundheit wenigstens darfst Du nicht außer Acht lassen." Der junge Offizier, der schmollend von ihr hinweg an das Fenster getreten war, drehte betroffen den Kopf. Du sagst das so sonderbar, Magda! Das Befinden des Onkels hat sich doch nicht etwa seit gestern Abend von Neuem verschlechtert?" Ich fürchte, es geht ihm nicht gut. Obwohl er es mir zu verhehlen suchte, weiß ich doch, daß er eine schlaflose Nacht gehabt hat. Und es ist immer ein übles Zeichen, wenn er früher als gewöhnlich aus dem Bett verlangt." Aber Du hegst doch hoffentlich keine ernsten Besorgnisse? Es ist keine eigentliche Gefahr dabei nicht wahr?" Was soll ich Dir darauf antworten. Erich? Du weißt doch, was ich Dir geschrieben habe, und weshalb Du diesen Urlaub genommen." Sie sprach sehr ruhig, aber ihre Lippen zitterten ein wenig. Und wie er nun wieder dicht vor ihr stand, sah er, daß es verrätherisch feucht auf dem Grunde ihrer Augen glänzte. Da war all sein Unmuth über die vorige unfreundliche Abweisung ganz und gar verflogen. Nein, Magda ich glaube nicht daran, daß es so schlimm ist, wie dieser übertrieben ängstliche Medizinalrath Dich glauben machen wollte. Mit welcher Seelenangst hatte ich vorgestern Abend die Reise nach Berlin angetreten, und wie freute ich mich, den Oheim bei meiner Ankunft so stark und rüstig zu finden! Sei überzeugt: der Arzt sieht viel zu schwarz. Es ist ein vorübergehendes Leiden. Und ein ausgiebiger Sommeraufenthalt auf seinem geliebten Oesterhof macht uns den Onkel wieder ganz gesund." Wir wollen es hoffen, Erich! Ich habe ja nichts auf der Welt als ihn. Und ich weiß nicht, wie ich's tragen sollte, ihn zu verlieren. Aber Du hast meinen Vater noch nicht gesehen, wie ich ihn in diesen schrecklichen letzten Wochen so oft habe sehen müssen. Und darum kannst Du auch nicht wissen, welche Gefahr zuweilen die allergeringste Aufregung für ihn bedeutet. Eine unangenehme Ueberraschung, ein einziges Wort des Widerspruchs kann einen jener furchtbaren Anfälle herbeiführen, deren Qualen sich mit Worten nicht schildern lassen. Desha.b mußt Tu mir versprechen, ihn ängstlich zu schonen und ihn ebensowenig durch ein unbedachtes Wort zu reizen, wie Du ihm beichten darfst, auf welche Weise Tu die Nächte dieses dieses Vergnügungsurlaubs verbringst' Die Nächte! Du strafst mich sehr hart dafür, Magda, daß ich mich dies eine Mal vergaß. Es war ein verwerflicher Leichtsinn, das gebe ich zu. Aber ich bin schon hinlänglich gestraft durch die Vorwürfe meines eigenen Gewissens und durch doch wozu sollen wir noch weiter davon reden! Ich werde nach diesem nichts mehr vor dem Onkel zu verheimlichen haben darauf gebe ich Dir mein Wort." Die großen, unkindlich ernsten Augen ruhten füt einen Moment in den seinigen, und langsam schwand der herbe Zug aus dem schönen Mädchenantlitz. Ich glaube Dir, Erich! Und das ist nun abgethan. Willst Du Dich jetzt noch für ein paar Stunden niederlegen? Oder soll Dir Schlüter den Kaffee in Dein Zimmer bringen?" Nichts von beiden!" wehrte er ab. Ich bin nicht im Mindesten müde, und habe kein anderes Bedürfniß als das, mich umzukleiden. In einer Viertelstunde bin ich wieder da. Und der Onkel soll mich so frisch finden, daß er aewifc nichts errätü." . . Er ginz. und ein paar Sekunden lang blickte ihm Magda nach, ehe sie

auf ven Knopf des Haustelegraphen drückte. Ein etwas verschlafen dreinschauendes Dienstmädchen erschien in der Thür und empfing den Befehl, das Frühstück anzurichten. Aber Fräulein von Malsen soll nicht geweckt werden," fügte Magda hinzu. Es ist noch zu früh, und Sie können ihr den Kaffee nachher auf ihrem Zimmer ferviren." Die bedungene Viertelstunde war kaum vorüber, als Erich von Brunneck das einfach und altväterisch ausgestattete Wohnzimmer wieder betrat. Er fand seine Kousine noch mit dem Arranqement des für drei Personen gedeckten Frühstückstisches beschäftigt, und nachdem er eine kleine Weile ihrer geräuschlosen, anmuthigen Hantirung zugesehen hatte, trat er an ihre Seite. Was für ein tüchtiges Hausmütterchen doch in diesen drei Vierteljahren aus Dir geworden ist, Magda," sagte er scherzend. Ich kann mich nicht erinnern, Dich im letzten Sommer auf Oesterhof jemals bei solcher Verrichtung gesehen zu haben." Wahrscheinlich hast Du Dir nur nicht die Mühe genommen, darauf zu achten," erwiderte sie freundlich. Besonderer Aufmerksamkeit von Deiner Seite hatte ich mich ja, soviel ich weiß, damals nicht zu erfreuen." Wirklich wir standen ein wenig auf dem Kriegsfuß," lachte er, sichtlich

froh, daß sie ihm gegenüber wieder einen völlig unbefangenen Plauderton anschlug. Aber die Schuld lag nicht allein an mir, denn jetzt kann ich's ja sagen Du hattest mich gewaltig enttäuscht. Statt des lustigen Kameraden, auf den ich mich gefreut hatte statt des übermllthigenWildfangs, dem kein Gaul zu störrisch und kein Streich zu toll gewesen war, fand ich eine tief in die gelehrtesten Studien vergrabene junge Dame, mit der man über die langweiligsten Dinge reden mußte, wenn man eine halbwegs gnädige Miene sehen wollte. Damals glaubte ich steif und fest, daß Du es mindestens auf einen Doktorhut abgesehen hättest. Und vor dieser Sorte weiblicher Wesen habe ich nun 'mal von jeher ein gelindes Grauen." Bist Du denn in Deinem Leben schon so vielen Frauen von .dieser Sorte' begegnet?" Nun, das will ich nicht gerade beHäupten. Aber man kennt sie doch einigermaßen aus den Schilderungen anderer. Und Du nimmst mir's hoffentlich nicht übel, wenn ich offen bekenne, daß Du mir auf Oesterhof im Herrensattel oder hier mit Deinem Wirthschaftsschürzchen seh? viel besser gefällst als hinter den langweiligen Schmökern aus des Onkels Bibliothek." Da das ohne Zweifel ein Kompliment sein soll, will ich's in Gottes Namen dafür nehmen. Aber ich höre den Vater kommen. Denke an das, was ich Dir vorhin gesagt habe, Erich!" Ein schwerer, langsamer, etwas schleppender Schritt wurde aus dem Nebenzimmer vernehmlich ein wiederholtes, kräftiges Räuspern, und eine Minute später stand der Herr des Hauses in der offenen Thür. 2. Kapitel. Ter pensionirte Oberst Joachim i von Brunneck war ein Mann von mehr als sechzig Jahren, ein weißhaariger Riese von jenem alten märkischen Schlage, der den preußischen Königen schon so manchen tapferen, eisenfesten Recken geliefert. Auch in dem bequemen Hausanzuge, der sich nachlässig und lose um die mächtigen Glieder legte, war er noch vom Wirbel bis zur Sohle der an militärische Straffheit und rücksichtslose Selbstzucht gewöhnte Soldat. Und wie tiefe Spuren auch immer das schwere körperliche Leiden in sein Antlitz bereits eingezeichnet haben mochte seine Haltung war doch noch aufrecht und gerade wie einst auf dem Paradefelde. Und die scharfen Augen unter den buschigen weißen Brauen blitzten noch in einem beinahe jugendlichen Feuer. Guten Morgen, Junge! Freut mich, daß Du auch auf Urlaub kein Langschläfer bist. Hatte mir eigentlich wen-g Hoffnung darauf gemacht. Dich fchon zu fo früher Stunde bei uns am Kaffeetische zu sehen." Seine Stimme klang voll und tief, aber zwischen den rasch hervorgestoßenen Worten gab es hier und da jene kleinen Pausen, die den Asthmatiker oder Herzkranken erkennen ließen. Er hatte dem Neffen, der bei feinem Morgengruße ganz militärisch vorschriftsmäßig die Hacken zusammengeschlagen, freundlich dieHand geschüttelt und ließ sich nun auf den Sofaplatz an dem eiuladend gedeckten runden Tische nieder. Fast unwillig wehrte er ab, als Magda I sich anschickte, ihm eine gefütterte seidene Decke über die Kniee zu breiten. Was fällt Dir ein, Mädel! Es ist hier ja schon eine Temperatur wie im Backofen. Und ich bin doch kein altes Weib." Aber trotz dieser polternden Ablehnung strich er mit seiner bärenhaften Rechten zärtlich über die kleine weiße Hand, die sich so liebevoll hatte um ihn bemühen wollen. Und unter dem borstigen grauen Schnurrbart zuckte es wie ein glückliches Lächeln, als die biegsame Gestalt sich üher ihn herabneigte, um mit weichen Lippen seine Stirn zu berühren. (Fortsetzung folgt.) Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's LongfeSow".

Feuer - Signale.

4 Pennsvlv und Market 6 Engllsh 's Opern-Haus 6 Last und N'w Dork 7 Noble und Michigan 8 N. Jersey u. Maff At 9 Pine und Nortb 10 Wartet und Pine 11 Vermont nahe Saft 12 91$. 8 Spritzenhaus slfl. Ave nahe Noble 13 DexZware und Walnut 14 N. Jersey u Central A. 15 Maff. und orneU Av 16 Hfh und li. Straße 17 Park Ave und 12 Str 8 Columbia undHillsld 19 Highland Ave u. P,att 21 Illinois und St. Jo 23 Pennsyw. und Pratt 24 Meridian und 11. Str 25 No. 5 Spritzenbaus 16. nahe Illinois 26 Senate Ave u. Stfflait 27 JllinoiS und Wichigan 28 Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. und 18. 31 No. 1 CpridsnhauS JndAttnalMichigan 32 Meridian und Wal?mt 34 California u Bannont 35 Blake und New Kork 86 )nd. Av. u. St. Elair 27 iry Hospital 38 Blake und Norty 39 Michtgan und SlgneS 41 No. 6 SprttzeTchauS Washington nahe West 42 Gsendorf u Wash. 42 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohio 47 Eapitol Av. u Wash 43 Amga'S PorkhauS 49 Straßenbahn Stall W. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 5 Illinois Louisiana 58 Wett und South 64 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Morvis 69 Madijon Av. u Tunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus South nahe Telawar 62 Penn, u Merrill 53 Delaware u. McEarth 4 Saft und McEsrttz 66 New Jersey u. Merrill e? Birg. Av. u Bredsha 68 Sast und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Hur, 72 East und Georgia 73 Eeda und Elm 74 Davidson u Seorata 76 Snglkfh Av. u Pine 7 Chelby und Bates 75 No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Chelby 79 Fletcher Av. u Sbelby 21 Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 88 Sast u Washington 84 New York u. Davidsor 85 Taubswmmen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Qrimtal und Wash. 89 Frauen-Resormat. 91 No. is SxritzenhauS Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 94 Pennshlv u. Louisiana 95 3irami Ave u. Alab. 9 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohi 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 126 Central Av und 15. 126 ZyandeS und 15. 127 Brookside und Achiter 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und. 134 College Ave und 26. 135 Telaware und 18. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 Dandes und 1?. 142 Highland Ave und 16. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiliftde Ave und 16. 143 College Ave und 22. 14 College Av und 27. 152 Park Av und 22. 16? L E u. W Bahn u. 2. 154 Ramsey Are und io. 156 Stoughton u Rewman 167 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawyaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 Arden und Depot 162 Brightwood und 26. 164 Rural und Bloyd i5 St. Elair u. eyftone 167 Arsenal Av und 22. 163 Bellcfontaine und 28. 169 Park Av und 10 212 Capital Av und 17. 213 Pennsylv. u. chigMI 14 Illinois und 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pknnsvlvania und 22. 217 Mendian und 16. 218 Capital Av und 26. 219 Broadivay und 1. 231 Illinois und McLk, 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 36. 235 JilineiS und 3". 2-30 Annetta und 30. 237 Nr. 9. Sprenhius Udell und Ra,er 238 Udell Ladder orfl 239 Jiabel und 27. 241 Meridian und 4. 42 Illinois u Et. Glax. 242 Sldrioge und 3. 312 West uud Walnut 818 West und 1. 3,4 Howard und 16. 815 Torbet und Paca 816 Capital Av und Ib. 217 Northwestern Ave u 318 Scnt und 18. 819 Canal und 10. 32-1 Cerealine BrkS 824 Vermont und Lynn 825 Bismarek u GrandVietr 826 No. 29 Spritzenhaus Haugbville. 827 Michigan u. Holmes, 228 Michigan u. Concorb 541 West und McJntyn 412 Missouri u. Mariand 413 Missouri und yi 415 Capital A?..eovgic 416 Missouri u Ken.ucky A 41? Senate Ave u. Waso. 421 P und E Rundbaus . Washington. 428 Jrren-Hospitkil. 424 Mi.ey Ave u.JDuÄ 425 Lasb. und Harris. ,26 Ro. 18 Spntzenh Q. Washington 427 Oliver und Bireb 426 Oliver und Osgood 429 Nordvke und ?)ort 421 Hadlcy Ave u. Morris 432 River Ave u. Morris 4iA River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 ? 436 Harding und Oliva 427 No. 19 Cpritzenhex? Morris und Hardina, sDMAGB 489 Stcckv 451 eisn und Klte 452 Howard und Üet 453 Morvis und apö 45 Lambert and BdiMl 457 Nordyke Am . War knon Works 512 est und Ray 612 entucky Ave u. Merrtl. 614 Meridian und Morrtz 516 Illinois und ansas 617 Morris und Dakota 518 Morris und Church 519 Kapital ?. u McCarttz 621 Meridian und Palme 528 Pine unl, Lord 624 Madtlor Ave u tincol 6 Meridian und Blt NR 527 Carlos und Ray 628 Meridian uud ArlMM 629 Meridian u. Kavmond 531 Meridian u. McCarty 632 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 61 McKernan und Dough 618 Cas: u. Lincoln m 614 East und Brecher 616 Wright und Sander 617 McCarty und Beaty 18 New Jersey 7it Spruce und Prospet 71, Euglish Are. u. aurel 714 Stavu. BltS 715 Shlby und Beecher 716 State Ave und Orange 718 Orange und Laurel 7 Shelby u. Ci,.ta AM 781 Lerington A, u Lau 728 FlcherAvu. Gftvx 724 State Av u- Pleasan. 725 Prosrxtt undleas 726 Orange und HarlaR 728 Liberty und Meek 729 Nolk und South 81 Ro. 15 Spritzenhaus Oft Washington EU 812 Market und Noble 814 Ohio u Htghland Av 815 Micdigan u. Highlanl 816 Market u Arsenal Ito 817 Ost S Clair und Union Bahn leise. 8311 Pan Handle Sh55? 828 Vermont und Waltvtt 824 Wash. und ta Atz. 826 Madden'skouaKaK 82 Tucker und Dorsey 827 ash. und Beville Av 829 Ro. 1 Spritzenhaus Beville nah ichcha 881 Southeastern Woodfid. 832 ash. und Dearborr 884 Southeastern und Arsenal es. 836 New Dort und TkmpK 912 Illinois undMaryl 911 JllinoiS und artet 14 Penn, und 9i5'Dlaware nnd Spezial-Sizuale. krsten Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlag, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 141 1, Fuer aus und Schlauch ausgerollt, 2 Schlag, Svassrdruck ad. 12 Schlag, 1 Uhr Mittags. Die rfi bezeichneten Signale werden nur vom Dhur achter angegeben da an den betreffenden Straßen kreuzu tge seine Alarmvten anae brecht find. Chicago nd der große Nordweft ria 4 ? e)) i,amuu3SiBiim ttaieg ((9 laska Hawaii Pdilivvie Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. 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