Indiana Tribüne, Volume 26, Number 199, Indianapolis, Marion County, 14 April 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 1. April 1903
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Eröffnung des internationalen 'Landwirth schafts-Eongreffes.
Vorschlag eineS deutschen Abgeordneten gegen amcr. Eoncureenz. Gründung der Bagdad-Bahn nunmehr erfolgt. Präsident Loubet auf der Durchreise in Marseille. Bemerkenswerthe Begrüßung durch den Bischof. Blutiger Kampf deutscherund österr. Soldaten. Kaiserin Wittwe hemmt Reformen in China. Italien. Landwirthschafts - Cong r e tz. Rom, 13. April. Im Capitol wurde heute der internationale landwirtschaftliche Congreß in Anwesenheit von etwa 1300 Delegaten und' des Königspaares eröffnet. Die Vertreter Amerikas, Dr. A. E. Salmon und Henry E. Alvord, sind noch nicht angelangt. In seiner Eröffnungsansprache tritt firte der Vorsitzende des Congresies, Marquis di Capelli, den Ultra'Protektionismus gewisser amerikanischer Länder" und prophezeite, dies würde sich ändern, wenn erft ihre Bevölkerungszahl zum Durchschnitte der europäischen Länder herangewachsen wäre Graf Schwerin Löwitz einer der Führer im Reichstage und Präsident des deutschen Landwirthschaftsraths, traf heute ein. Er beabsichtigt, dem Congreß morgen einen Vorschlag zu unterbreiten, der auf Gründung eines landwirthschaftlich-commerziellen Zoll vereins zur Abwehr der amerikanischen Eoncnrrenz abzielt. Nach der Erklärung, die Schwerin dem Eorr. der Ass. Preffe gab, handelt es sich hierbei um Schutz der landwirthschaftl. Jnteresien durch ein combinirtes System von Schutzzöllen. Besuch des amerikanischen Geschwaders. Genua, 13. April. General Earrotti, der Commandeur des ArmeeDistriktes, in dem Genua liegt, nahm heute in Begleitung des amerikanischen Consuls, nachdem er das amerikanische Geschwader besichtigt, ein Frühstück auf dem Flaggschiffe Chicago" ein. Das Geschwader soll morgen abfayren. Türkei. Bagdad Bahn - Gesells ch a f t. C o n st a n t i n o p e l, 13. April. Die kais. ottomanische Bagdad-Bahn-Gesellschaft ist mit einem Capitale von $3,000,000 gegründet. Präsident der Gesellschaft ist Arthur Gmynner, einer der Direktoren der deutschen Bank in Berlin, Vice-Präsident Adolph Denes, Administrator der kais. ottom. Bank zu Paris. Der britische Vertreter für das Direktorium ist noch nicht ernannt. Der Sitz der Gesellschaft ist Conftantinopel. China. Soldaten -Excesse. P e k i n g, 13. April. Ein Wirths hausftreit zwischen deutschen und öfterreichischen Soldaten führte heute zu einem Straßenkampfe, bei dem Knüppel, Steine und Messer eine Rolle spielten. Eine große Menge Chinesen wa ren Augenzeugen des Vorfalls. Schließlich trennten eine deutsche InfanterieCompagnie mit gefälltem Bajonnett und eine österreichische Patrouille die Combattanten und säuberten die Straßen. Verschiedene Deutsche und Oefterreicher, die sich an den Unruhen bethet ligt, mußten verletzt in's Hospital gebracht werden. Beide betheiligte Truppentheile werden zwei Wochen lang in den Baracken gehalten. DieEntschädigungs'Bonds. Peking, 13. April. Der neue amerikanische Entschädigungs Bond bestimmt, daß die Bezahlung in den Aequivalenten vonGolddollars, nach der imProtokoll vorgesehenen Austauschrate, zu erfolgen hat. Dies bedeutet nach der amer. Interpretation deö Protokolls thatsächlich einen Silberbond. Die Bonds der übrigen Nationen bestimmen Zahlung durch Gold-Aequiva-lente, wobei sich die Raten nach dem Datnn der Zahlungm richten.
RussischeVorwände. Peking. 13. April. Die Russen erklären die verzögerte Räumung von New Chemang, Manschurei. damit, daß sie eine internationale Gefundheitskommisfion mit einem Russen an der Spitze bilden wollen, um einem Wiederausbruch der Beulenpest vorzubeugen. Der neue Großsekretär. Peking, 13. April. Als Nachfolger des verstorbenen Jung Lu ist Prinz Ching, Präsident des Auswärtigen Amtes, zum Großsekretär ernannt worden. Keine Reformen. Peking, 13. April. Die Kai-serin-Wittwe hat ein Edict erlassen, welches den weit eingreifenden Marken-Steuer-Plan aufhebt, den der Gouverneur der Provinz Chi-li, Huan-Shi-Kai, eben durchzuführen im Begriffe stand. Als Grund führt das Edikt die Armuth des Volkes an, man glaubt jedoch, daß die Feinde des Gouverneurs dahinterstecken, um die von ihm beabsichtigten Reformen zu durchkreuzen. Dar betreffende Steuerplan hätte auch die Wirknng gehabt, eine ehrliche Ablieferung der erhobenen Steuern zu befördern und den niederen Beamten reiche
Nebeneinnahmen zu entziehen. Der Hof kehrt vom Besuche der westlichen Gräber am Mittwoch zurück, um dann im Jagdpark Aufenthalt zu nehmen. Für den Besuch der Kronprinzessin Maria Theresa von Bayern wird eine kleine Bahn nach dem Park erbaut; die Prinzessin weil derzeit in Peking und wird von der Kaiserin - Wittwe in Audienz empfangen werden. Grokbritannien. Furchtbare Kälte. London, 13. April. Bittere Kälte herrschte am heutigen Oftermontag; am frühen Morgen wies das Thermometer in vielen Theilen des Landes vier Grad unter 0 auf. Heftige Schneestürme folgten im Norden und in den mittleren Landestheilen; auch in London fiel Schnee, ja selbst so weit südlich als Dover. Frankreich. Präsident Loubet. Marseille, 13. April. Präsident Loubet traf heute aus Paris auf dem Wege nach Algerien ein, nachdem ihm unterwegs fortwährende Ovatio nen dargebracht worden waren. Zum Empfange des Präsidenten hatte sich eine auf 300.000 Personen geschätzte Menge eingefunden. Nachher folgte ein Bankett in der Börse. Im Laufe des Tages hielt Loubet verschiedene kurze Ansprachen, in denen er Hauptfächlich seinem unerschütterlichen Republikanismus Ausdruck gab. Es wurde ein unbedeutendes Rencontre zwischen socialistischen Agitatoren und einer Anzahl Armee-Anhänger berichtet. Dagegen kam es auf dem Wege, den der Wagenzug des Präsidenten nahm, zu einer Demonstration, indem Anti-RegierungS-Radikale Nieder mit den Freimaurern" schrieen. Einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Auf der Präfektur begrüßte der Bischof von Marseille den Präsidenten und betonte die tadellose Haltung des Clerus in Marseille. Der Präsident erwiderte, die Kirche habe eine Mission des Friedens, der Brüderlichkeit und der Versöhnung zu erfüllen. Wenn dies in dieser Weise geschähe, wie beim Clerus von Marseille, so erringe sich die Kirche die Achtung sämmtlicher guter Bürger. Im Verlaufe seiner Rede auf dem Bankett in der Börse bemerkte der Präsident, ökonomische Krisen rühren nicht bloß von der Art der Gesetzgebung in Zollfragen her, sondern seien häufig das Resultat mehr allgemeiner Ursachen. Ganz Europa mache gegenwärtig eine Periode der Depression durch; Frankreich jedoch leide weniger als seine Nachbarländer. Vom Bankett fuhr der Präsident nach Borely Park, etwa 2 Meilen außerhalb der Stadt, wo ein internationales Turnfest stattfand. Der Präsident vertheilte hier eine Anzahl Dekorationen aus. Abends gab der Präsident auf der Präfektut den Behörden und Notablen der Stadt ein Diner. Euba. Neues Fuhrgeld auf Straßenbahnen. ' Havana, 13. April. Die hiesigen Straßenbahnen führten mit dem heutigen Tage, gemäß der von der Militär Regierung gewährten Concession, den Fünf Cent Preis in amerikanischem Gelde ein. Bis jetzt wurde mit fünf Cents AvoS, spanische Münzen, be-zahlt.
DerVertragmitAmerica. Havana. 14. April. Gesandter Equiers erklärte heute dem Präsidenten Palma und dem Sekretär des Ausmärt. Zaldo die Einzelheiten des Freundschaftsvertrags zwischen Cuba und den
Ver. Staaten. Die Regierung gestattct vorerst keine Veröffentlichung der Vertragsbestimmungen; doch ist kein Zweifel, daß bald ein dauernder Vertrag auf den Linien der Washingtoner Vorschlüge zu Stande kommt. Porto Rico. Betrügerische Beamte. S a n I u a n , 13. April. Das Bundesgericht trat heute zusammen. Die Schmugglerfälle kommen nicht in diesem Termin vor. Gouverneur Hunt befahl heute der Jnsel-Polizei, von Mayaquaz Besitz zu ergreifen und verfügte zugleich im Interesse einer besseren Verwaltung die Absetzung der dortigen ftädt. Polizei. Bei der Verausgabung der 8200,000 Anleihe von Mayaquez sind ausgedehnte Beerügereien entdeckt worden. Der Superintendent der öffentlichen Arbeiten Baez daselbst wurde am 8. April unter der Anklage verhaftet, $10,000 bis $20,000 unterschlagen zu haben. Auch die Verhaftung anderer Beamter wird erwartet. Philippinen. RebellischerUmtriebe angeklagt. Manila, 13. April. Marino Llanera, ein früherer Verbannter auf derJnsel Guam, ist in der ProvinzPampagna, Luzon, verhaftet worden, weil er sich der revolutionären Organisation anschloß. Die Constabler beschlagnahmten eine ihm von jener Organisation ausgestellte Ernennungsurkunde und andere compromittirende Papiere; er wird wegen Brigantenthums und möglicherweise wegen Hochverraths processirt. Montejo's Flaggschiff. M a n i l a, 13. April. Das Kriegsschiff Reina Christina", Admiral Montejos Flaggschiff, welches Admiral Dewey in der Manila Bay zum Sinken brachte, wurde heute gehoben. Man fand die Skelette von etwa 80 Mitgliedern der Mannschaft. Ein Skelett ist augenscheinlich das eines Offiziers, da sich an der Seite ein Degen befindet. Im Rumpf des Schisfes befinden sich 15 Löcher durch Geschösse. Der Commandeur der Marine-ta-tion in Cavite nahm sich der Ueberreste der spanischen Seeleute an und beabnchtigt, ihnen ein amerikanisches Seemannsbegräbniß zu Theil werden zu lassen. Die spanischen Bewohner jedoch hegen den Wunsch, die Skelette nach Spanien zu senden und es wird angeregt, der amer. Transportdampfer Sumner" solle dieselben im Juni durch den Suez Canal nach Spanien überführen. Eine Gesellschaft will den Versuch machen , alle gesunkenen spanischen Kriegsschiffe zu heben. Badewannen zu reinigen. 1. Von Holz: Bearbeite die Wanne mit Bürste, Warmwasser mit wenig Soda und Seife, spüle wiederholt mit Klarwasser nach und lasse sie in der Sonne trocknen. 2. Von Zink oder Kupfer: Reibe die Wanne mit Tüchern, dann mit trockenem Sande tüchtig und wasche mit Sodawasser, dann mit KlarWasser, nach und volire das Metall zuletzt mit wollenen Tüchern. 3. Von Porzellan: Wasche zuerst mit Warmwasser und einer gut schäumenden Seife die Wanne gründlich aus, spüle dann mit viel klarem Wasser nach und trockne sie dann mit dünnen Tüchern. 4. Von Marmor: Zuerst reinigt die Wanne mit sehr heißem Wasser, weißer Seife und reinen Wolltüchern, dann spüle sie mit klarem Wasser aus und polire sie mit sauberem LederlapPkN. Um die Zahne w e , tz zu machen, ohne ihren Schmelz zu ruirnren, wende man Ajanernomuper oryd. ein sehr bekanntes Bleichmittel, an; das Mittel ist in jeder Apotheke zu erhalten. Man thue zehn bis zwölf Tropfen in ein Glas lauwarmen Wassers und spüle damit regelmäßig die Zähne, resp, den Mund. Die Zähne . ' . . . - erhalten dadurch nicht nur eine reine weine Starbt, sondern sie werden infolge der desinfizirten Eigenschaften des genannten Mittels conservirt, softrn sie nicht bereits verdorben sind. Beim Einkauf verlange man aber ausdrücklich frisches Wässerstoffsuperozyd, da es durch längeres Stehen, namentlich im Sonnenlicht und in der Wärme, im Gehalt stark heruntergeht und damit auch seine Mrffamkeit einbüßt. Man kaufe auch nur kleine Quantitäten, höchstens ein halbes Quart ein. damit man immer vollwerihige Waare hat. An mäßig warmem Ort und vor Licht geschützt aufbewahrt, behält das Mittel ein bis zwei Monate leme enliprecuen de Stärke.
In der Freude.
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Bauer (dessen Würste auf der Nahrungsmittelausstellung prämiirt wurden, gerührt): Ach, wenn das mei' Schweinle noch hätt' erleben könne'!" Arn ersten Dienst-Tage. Neuer Beamter: Sehr eilig scheinen sie's hier ja nicht zu haden, auf keinem Schreibpulte sieht man Löschblätter oder Streusand." Ehrung eines deutschen Gelehrten. Professor Robert Koch ist an stelle Virchows zum auswarhgen MngNede der Pariser Akademie der Wissenschaften gewählt worden. Diese Wahl wurde anfangs angefochten, da von 51 Abstimmenden 52 Stimmzettel abgegeben worden waren und auf Professor Koch nur 26 entfielen, während zur Wahlailtigkeit eine Stimme über die Hälfte erforderllch ist. Man annullirte aver Ichlietzlick einen unbeschriebenen Zettel und bezeichnete den deutschen Gelehrten als gewählt. Rindvieh im Werthe von $50. 000,000 wird von Texas alljährlich auf den Markt aebrackt. Einfluß des Wassers auf die Milch sekretion. Die Frage, ob es möglich ist. durch erhöhte Salzgaben und dadurch gesteigerten Wasserkonsum die von den Kühen erzeugten Milchmengen zu erhöhen, womit dann eine erhebliche VerMinderung des Gehaltes der Milch an Trockensubstanz und deren einzelnen Theilen Hand in Hand geht, ist zu verneinen. Es ist allerdings die Möglichkeit vorhanden, daß einige Kühe bei nicht allzustarker Salzgabe etwas mehr Milch liefern, als ohne solche, andererseits ist es aber auch nicht ausgeschlossen, daß durch diese Maßnahmen bei anderen Kühen die Milchsekretion herabgedrückt wird. Das Interesse des Milchkonsumenten wird durch eine verstärkte Salzfütterung und deren Folgen also kaum benachtheiligt, da die Zusammensetzung der Milch sich auf Grund von Versuchen in erheblicher Weise zu ihrem Nachtheile nicht verändert. Das Resultat der Versuche ist sehr wohl erklärlich, wenn man bedenkt, daß die Milch das Produkt der thätigen Drüsenzellen ist, welche zwar das für die in ihnen stattfindenden Umsetzungen nöthige Rohmaterial aus dem Blute entnehmen, aber in einer ihnen eigenartigen Weise zu dem Sekret verarbeiten, und wenn man ferne? beachtet, daß, ein ausreichendes nährstoffreiches Futter vorausgesetzt, die Höhe des Milchertrages und die Zusammensetzung der Milch jedenfalls in erster Linie, wenn nicht allein, von der Entwickelung der Milchdrüsen, also von der Individualität des einzelnen Thieres abhängig ist. Putzen der SchimmelPferde. Um die gelbe Farbe zu entfernen, welche Schimmel leicht an folchen Stellen erhalten, die viel mit Mist in Berührung kommen, stampft man Holzkohle möglichst fein, rührt sie dann mit Wasser an, so daß das Ganze einen Brei bildet, schmiert nun die gelben Flecke tüchtig ein, läßt sie dann trocknen, entfernt hierauf das Kohlenpulver mittelst Strohwischen und bearbeitet die Stellen tüchtig mit der Kardätsche. Die Flecken werden hierdurch vollständig entfernt und das Haar hat seine schöne Farbe. Dumpfiger Hafer wird wieder hergestellt, wenn pulverisirte Holzkohle auf 24 Scheffel etwa einen Scheffel Kohle) in getrocknetem Zustände durch Umschaufeln mit dem Hafer vermischt wird und dieser acht Tage liegen bleibt. Die nachhinge Entfernung des Kohlenstaubes wird mittelst der Windfege auf leichte Weise bewerkstelligt. Der Kohlenstaub kann auch unter dem Hafer bleiben, da er dann für die Pferde eine Art Renigungsarznei ist. Die Hufe der Fohlen sind wenigstens alle sechs Wochen bezüglich ihres Wachsthums zu untersuchen und entsprechend zu verbessern, um fehlerhaften Stellungen und Gangarten zu begegnen. Auf feuchtem Boden ist der Nachwuchs des Hornes größer als die Abnutzung selbst und es muß der Tragrand und die Hornwand abgerundet werden. Das beste Korrektionsmittel für schlechte Hufe ist aber das Weiden auf feuchten Wiesen. Das Zwiebelland ist stets locker und rein von Unkraut zu halten, im Anfang sind die Beete öfters zu gießen, später bedürfen sie dies nicht mehr, gegen die Reife hin wäre es sogar schädlich. Ueberstreuen der Saatbeete mit lockernden Materialien, wie alter Lohe. Torfmull. Holzabfälle, ist sehr zu empfehlen.
Blutvergiftung.
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