Indiana Tribüne, Volume 26, Number 195, Indianapolis, Marion County, 9 April 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, S April 1903

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Zähe. Wie Rußland den ManschnreiVertrag erfüllt. Nuch keine Ausficht auf die Schlichtung des holländischen Streiks.

Auch in der ewigen Stadt blginnt ein Ausstand. Premier Balfour über die Lage im Orient. Albanesen fügen sich dem Befehle des Sultans. Weitere Gerüchte über den Copen hagener Besuch. Kaiserin Feodorowna angeblich aus' gesöhnt. GtzKU TieRäumung der Mans ch u r e i. Peking, 8. April. Heute sind die G Monate erloschen, die für die Räumung der zweiten ManschureiProvinz festgesetzt waren. Die Russen zogen wahrend der letzten 2 Wochen ihre Truppen aus dem Innern der Provinz zurück, ein Theil ging nach Port Arthur und die anderen nach Bahnstationen, aber keine haben die Manschurei verlassen. Die LokalVerwaltungen sind den Chinesen über tragen. Prinz Ching, der auswärtige Minister, drückte seine Genugthuung über die Erfüllung des Vertrags durch Rußland aus. General - Zoll - Inspektor Hart ernannte als Zoll-Commissär in Cetchwang an Stelle eines Engländers einen Russen. Holland. Zum holländischenStreik. Amsterdam, den 8. April. Im Falle der Zurückziehung der tyrannischen" Anti - Streik - Gesetze ist das Tomite zur Aberklarung des Streiks bereit. Trotz der Anstrengungen der Socialisten, die Berathung der Anti-Streik-Vorlage in der zweiten Kammer der General-Staaten zu verschieben wurde heute Artikel 1, welcher die Arbcitsfreiheit gegenüber Streikern garantirt, angenommen. Die Kammer nahm zugleich die Gesetze über die chinesische Entschädigung und über die Schlichtung der holländifchen Ansprüche gegen Venezuela an. Die Stadt blieb bis Abends ruhig. Die Königin und ihr Gemahl fuhren wie gewöhnlich heute nach dem Haag. Die städtischen Angestellten beschaffen, morgen an den Streik zu gehen. Im Haag, 8. April. Der BäckerStreik war bis jetzt ein Fchlschlag. Die Bäckereien setzen ihren Betrieb unter militärischer Bedeckung fort. Der Bahndienst nimmt allmählich wieder normale Verhältnisse an. Rotterdam, 8. April. 90 Procent der Angestellten der NiederlandBahn haben die Arbeit wieder aufgenommen. L o n d o n, 8. April. Die holländlsche Regierung hat einer Amsterdamer Depesche zufolge die Mobilmachung sämmtlicher Marine-Truppen inner halb 24 Stunden angeordnet, ferner find 3 Kriegsschiff? in Den Helder angewiesen, sich zu sofortigem Dienste bereit zu halten. In Amsterdam allein sind etwa 10,000 Leute unthätig. Mehl gelangt nicht zur Ablieferung; Brod-Wagen und andere Gefährte mit NahrungsMitteln werden durch berittene Truppen escortirt. Rußland. Blutige Arbeiter-Un. r u h i n. Berlin, 8. April. Nach dem ,,Lokal-Anzeiger" wurden bei Arbei-ter-Unrnhen in der Nähe von NifhniNovgorod 30 Personen getödtet; 100 find verletzt. Portugal. Meuternde Truppen. London, 8. April. Eine Specialdepeschc aus Liffabon meldet, daß 150 Mann des 18. Ins. Rcgts. in Oporto gemeutert haben, aus Furcht, nach den portugiesischen Colonien in Ostafrica gesandt zu werden. Die Leute haben sich in der Kaserne verschanzt, rufen Lang lebe die Republik" und drohen ihre Offiziere niederzuschießen, falls diese einen An-näherungs-Versuch machen.

Italien. Ernste Streik-Unruhen. Rom, den 8. Äpril. Die Streiker haben sich in drohender Zahl auf dem Corso Vittorio Emanuele, fast im Herzen der Stadt, versammelt. Die Truppen griffen an. gaben drei Salven auf d'e Aufrüher ab und zerstreuten sie. Etwa ein Dutzend Personen sind verwundet. Die Ordnung ist wiederhergestellt, aber die Stadt noch immer unter militärischer Bewachung. Der Generalstreik dauert fort und viele Streiker sind verhaftet. Schiedsgerichtliche Vorschläge von den Anstiftern des Streiks sind gemacht. Neapel. Kreuzer ,,Albany" fuhr nach Leghorn; von hier geht das Schiff nach Villa Franc, später nach China. Großbritannien. Balfour über die BalkanLage. London, 8. ?lpril. Das Parlament vertagte sich heute für die Osterferien. Während der Discussion über auswärtige Fragen, die stets einer Vertagung vorauszugehen pflegt, kam Mini-fter-Präsident Balfour aus die BalkanLage zu sprechen. Er sagte, den hoffnungsvollen Zug in der Situation biete das Zusammengehen Oesterreich's und Rußland's, um die Lage der Christen zu beffern. Diese beiden Mächten seien direkter interessirt als die übrigen; was sie nicht erreichen können, könne überhaupt nicht zu Stande kommen. Die Regierung trage sich mit der Absicht, zur Begleitung der türkischen Truppen, die mit Unterdrückung der Unruhen beschäftigt seien, britische Offiziere zu entsenden. Es soll dadurch eine gewiffe Garantie gegeben werden, daß keine Excesse vorkommen. Türkei.

Albanesen besänftigt. Wien, 8. April. Nachrichten aus Mitrowitza, Europ. Türkei, zufolge hatte die albanesische Gesandtschaft des Sultans eine befriedigende Conferenz mit den albanesischcn Führern. Dieselben versprachen die Ordnung aufrecbtzuhalten und die Albanesen, die sich in der Umgebung angesammelt, nach Hause zu senden. Ferner wird gemeldet, es sei ein weiterer Versuch gemacht wurden, eine Brücke der Constantinopel-Salonichi-Bahn durch Dynamit zu sprengen. Dänemark. Politische Gerüchte. Copenhagen, 8. April. Wie man vernimmt, hat der Besuch des deutschen Kaisers viel dazu beigetragen, die starke Abneigung der KaiserinWittwe von Rußland gegen Deutschland zu mildern. Es soll dies einer der Zwecke von der Reise des Kaisers gewesen sein, der durch die KaiserinWittwe den Zaren zu beeinflussen und ein enges Einvernehmen zwischen Rußland und Deutschland herbeizuführen hofft. Kaiser Wilhelm's Aufmerksamkeit gegen ihren Vater, den König Christian, machte einen tiefen Eindruck auf die Kaiserin und man hörte von ihr die Bemerkung: Würden alle Deutschen dem Kaiser gleichen, so wäre ich eine Freundin von Deutschland." 5 Jahre. Copenhagen, 8. April. König, Christian beging heute bei bester Gesundheit seinen 85. Geburtstag. Er erhielt zahlreiche Glückwünsche und Geschenke; unter den Gratulanten, die im Schlosse vorsprachen, befanden sich die Mitglieder des diplomatischen Corps. Als Doyen des Corps jbeglückwünschte der amerikanische Gesandte Swenson den König herzlich im Namen seiner Collcgen und brachte ihm zugleich die Glückwünsche des Präsidenten Roosevelt und des amerikanischen Volkes dar. Der König bat, dem Prä. sidenten seine Grüße zu übermitteln. Bon dem Balkon des Schlosses hielt der König eine Ansprache an eine tau sendköpfige Menge. Frankreich. Geschenk einer Washing. t o n - B ü ft e. Paris, 8. April. Ein Comite, aus den Marquis v. Lafayette und de Graste sowie dem Grafen Rochambeau, den Nachkommen 'dreier hervorragender Mitkämpfer in der amerik. Revolution, bestehend, hat sich gebildet, um den Ver. Staaten eine Washington-Büste anzubieten. Sie soll der einstmals berühmten Bronze-Büste von David D' Angers nachgebildet werden, die, früher in Washington, durch einen Brand zer stört wurde. Eine öffentliche Sub I skription ist eröffnet.

Deutschland. Bülow und die macedo

Nischen Wirren. Berlin, 8. April. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, bezweckt der Besuch des Reichskanzlers Grafen v. Bülow in Italien unter Anderem eine Sondirung der Haltung Italiens betreffs der maccdonischcn Fraze, Hauptsächlich darüber, wie weit die Intimität und Solidarität Italiens mit Montencgro geht. Montenegro, welches durch die Vermählung der Prinzessin Helene mit dem König Victor Emanuel mit Italien eng befreundet geworden, ist ein wichtiger Factor in den jetzigen Wirren. Es verlautet, daß zwischen den Botschaftern Frankreichs und Rußlands in Constantinopcl ein vollständiger Bruch erfolgte, so daß die Abberufung des französischen Vertreters Constans, des ehemaligen Ministers, erwartet wird, weil sonst ein Zusammengehen Rußlands und Frankreichs im Orient sich als unmöglich herausstellen möchte. Der russische Botschafter, I. A. Sinowjeff, behauptet, Constans habe im Vereine mit dem englischen GeneralConsul in Saloniki die macedonischen Wirren als Drahtzieher geleitet, natürlich im Auftrage des französischen Ministers des Aeußern Delcasse, dessen Quertreibereien gegen die osficielle ruf sisch: Balkan. Politik bekannt sind und welcher deshalb ja auch sein Portefeuille gefährdet hat. Kampf gegen den amerikanischen Tabakstrust. Berlin, 8. April. Die Dresdener Cigarettenfabrik, die Zweigniederlassung der American Tobacco Co. in Deutschland, wird in den Berliner Gerichtshöfen von einem Tabakhändler Verbände wegen unlauteren Wettbewerbes belangt. Die Ankündigung der Plakate, daß die Cigaretten der Gesellschaft überall gekauft werden können, ist nach der Behauptung der Kläger nnwahr. Wird wenig helfen. B e r l in , 8. April. Der Präsident des deutschen Automobil-Verbandes, Herzog von Ratibor, hat an alle Zweig vereine ein Schreiben gerichtet, in dem er die Automobilfoljrer dringend bittet, nicht in solch' rücksichtsloser Weise durch die Straßen der Städte und Dörfer zu jagen. Venezuela. Caracas bedroht. New York, 8. April. Nach einer Herald-Depefche aus La Guiara sind daselbst Gerüchte im Umlauf, daß der Revolutionsführer Rolando, der nur 2 Stunden von Caracas entfernt ist, 4,500,000 Patronen erhielt. Bis zum 15. April wird eine Schlacht erwartet. San Tomingo. Von der Revolution. C a p H a y t i, Hayti, 8. April. Ein gestern aus San Domingo angelangter Special-Courier der Regierung theilt mit, daß 3000 dominik. Regierungstruppen vor den Thoren von San Domingo stehen, daß die Vorstadt San Carlos genommen ist und daß drei Revolutionsgenerale gefallen sind, darunter Parico Pepin, einer der Hauptführer der Revolution. Als der Courier abging, bereitete sich Präsident Vasquez zum Angriff auf San Domingo vor. Die Bewohner der Distrikte von Monte Christi und San Lorenzo de Guayubin haben gegen die Regierung die Waffen ergriffen; jedoch glaubt Vasquez, der Revolution rasch Herr werden zu können, so bald die Regierungstruppen wieder im Besitz der Hauptstadt sind. Honduras. Sierra flieht. Panama, 8. April. General Sierra hat gestern Nacaome verlassen und man nimmt an, daß er nach Salvador fliehen will. Die Stadt Corey ist gleichfalls von den Truppen des Generals Bonilla genommen und nur die Hauptstadt des Landes, Tegucigalpa, befindet sich noch in den Händen des Präsidenten Arias. Schiffsnachrichten. Angekommen. Plymouth : ,,New York" von Eherbourg und Hamburg. Queenstown: ,'Celtic" von New York. New York: Teutonic" von Liver Pool; Liguria" von Neapel. Abgefahren : Cherbourg : Kronprinz Wilhelm" nach New York.

Spanische Bettler.'

Einheimische und fremde Fechtbrüder und ihre Spezialitäten. Epanicns A:,ziel,naökrast für auölänSische Baaal::,idcn Bettlcrlisten Unterstützung ocr vcnuv uns cic ,nkraJlt)tclt töte Gkcrbcs. Wenn in rcctiKfcn Ländern vielfach über die Zunahme der Zahl de" Vagabunden geklagt wird, so dürften die dortigen Zustände dcch noch golden erscheinen, wenn man sie rr.it der BettlerPlage vergleicht, wie sie in Spanien in Blüthe steht, namentlich bei Beginn des Winters, wenn sich zu den zahllosen heimischen Bettlern noch ganze Schaarcn fremder Fechtbrüder gesellen, die aus allen Themen Europas hcrbeiströmen, um die kalte Jahreszeit aus Gesu.ldheitsrücjsich'en" in einem, milden Klima bei froylichcm Sohuenfenein in lüfccrn Nichtsthun zu verleben, wohl ausgerüstet mit einer langen Liste derjenigen, die mildthätigen Herzens sind, einem Verzeichnis, das sie offenbar vorher von einer irgendwo bestehenden Bettlerzentrale erworben haben. Tas rcn.antische Land der Kastanien" übt auf alle diese dunklen Ehrenmänner eine unbeschreibliche Anziehungskraft aus, was nicht zum wenigsten darauf zurückzuführen sein dürfte, daß es das Land des guten und billigen Weines ist. Unter den eimheimischen Bettlern selbst gibt es die verschiedensten Arten. Da sind zunächst die Krüppel, die mit einer gewissen Wollust ihre greulichen Verstümmelungen und ihre schmutzige Nacktheit zeigen. Zu ihnen gesellt sich die zahlreiche Schaar der Blinden. Vor einigen Jahrzehnten wurden sie besonders bevorzugt; seitdem es aber ruchbar geworden ist, daß Rabeneltern ihren Neugeborenen das Augenlicht ausbliesen, um sie später als werthvolle Einnahmequelle zu verwenden, ist man von dieser Vorliebe etwas zurückgekommen. Tann kommen die Bettler, die wenigstens eine Gegenleistung bieten, nämlich Musik." Sie spielen die Sackpfeife, den Triangel, die Violine, die Klarinette und die Guitarre. Einige Bettler begleiten auch ihr Spiel durch Gesang." Meist sind es allerdings fürchterliche Stimmen, die da allerHand volkstümliche Lieder zum Besten geben oder aktuelle Ereignisse singend besprechen. Die Aufmerksamkeit der .Fremden wird ferner oft auf Gestalten gelenkt, die ein wie ein Bild unter Glas und Rahmen verwahrtes Schriftstück vorn auf der Brust tragen. Das sind die dokumentirten" Bettler. Man kann da die von der Behörde des Heimathsortes mit Stempel und Unterschrift beglaubigte Leidensgeschichte des Betreffenden lesen. Lebenden Karyatiden gleich stehen sie meist ruhig an den Thoren von Palästen und öffentlichen Gebänden. Eine andere Sorte sind die Zeitungsbettler. Sie rücken einfach eine Anzeige ein, daß sich da und da Jemand in großer Noth befinde und Gaben entgegennehme. Gewissermaßen ihr Gegenstück sind die verschämten Armen. Sie kommen nur nach Dunkelwerden zum Vorschein. Die Damen" sind stets schwarz gekleidet und haben einen Schleier von derselben Farbe so über den Kopf gezogen, daß ihre Züge nicht zu erkennen sind. Wieder etwas anderes sind die Gelegenheitsbettler; sie stehen noch mit einem Fuß im gewöhnlichen, arbeitsamen Leben. Aber da sehen sie irgend Jemanden kommen, von dem sie annehmen, daß er gutgläubig oder freigebig genug ist, um auf ihre Bitte einzugehen, und flugs halten sie mit der Arbeit ein, ziehen die Mütze und heifchen eine mildc Gabe. Nahe verwandt mit ihnen sind die Simulanten, die scheinbar plötzlich auf der Straße aus Schwäche von einer Ohnmacht, einem Krampf oder dergleichen befallen werden und auf freiwillige und darum um so reichlichere Gaben der Vorübergehenden spekuliren. Ter wohlhabende Spanier betrachtet die Unterstützung der Bettler gewissermaßen als eine religiöse Pflicht, und für -die Einträglichkeit des Bettlergewerbes zeugt' die folgende Geschichte: Ein Handwerker hatte sich in die Tochter eines Bettlers verliebt und wollte sie heirathen. Ihr Vater betrachtete indeß dieses Verhältniß als eine schleckte Partie" und verlangte von dem Bräutigam, daß er auch Bettler werden müsse, da er so mehr verdienen könne. Lange sträubte sich jener dagegen; endlich siegte die Liebe, und siehe da, er erwarb das Dreifache wie vorher durch ehrliche Arbeit! Daß einige dieser berufsmäßigen Bettler in ihrer Heimath Haus und Hof besitzen, ist ebenfalls Thatsache. Viele haben ihre regelmäßigen Geber und Gönner. EJn früheren Zeiten verlangten die Bettler nur ein Stück Brod. Jetzt handelt es sich aber nur noch um Geld. Während sie in den Provinzen jedoch noch mit einem Centimo (1-5 Cent) zufrieden sind, beanspruchen die Madrider Bettler in ihrem Großstadtdünkel gleich 10 Centimes. Wollte man diese meist in den schmutzigsten Lappen daherschlendcrnden Leute mit guten Kleidern beschenken, so würden sie diese entweder sofort versetzen oder zu Hause an den Nagel hängen. In den öffentlichen Schulen Schwedens wird während vier Stunden in jeder Woche Englisch gelehrt.

Varicocele.

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