Indiana Tribüne, Volume 26, Number 194, Indianapolis, Marion County, 8 April 1903 — Page 7
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!rod oder Tod! 8 O o SizUianischer Roman 8 c von 8 Woldemar li x I a n. o o 08 o oOOo oOOo OOOo oOOo OOOO o (Sortsetzung) isä war Dem tzstaatsanwalt heute nicht möglich, seine Gedanken auf die Arbeit zu richten. Sonst saß er gewohnlich mit dem Rücken gegen die Thür, hinter der sein Sekretär arbeitete. Auch das konnte er heute nicht. Er stand wieder auf und letzte sich so, daß er die Thür im Gesicht behalten konnte. War denn alles schon so weit und so fest bestimmt, fragte er sich, daß Ort U7.d Zeit, wo er angegriffen werden sollte, feststand? Wie kam es. daß Don Rocco durch die veränderten DisPositionen seiner Reise nach Messina nicht auch in seinen Abmachungen gestört wurde? Was war überhaupt auögemacht? De Lu:a benützte gewöhnlich den freien Sonntagnachmittag, um mit seiner Schwester größere Spaziergänge nach dem Foro Jtalico und weiter hinaus nach San Giovanni in der Richtung des Monte Griffone zu machen. Wartete man darauf, um ihm den Garaus zu machen? Oder hatte sich Don Martino in seinen Schlußfolgerungen getäuscht, und er war gar nicht bedroht? Eine unerträgliche (Zpannung überfiel ihn. Er fühlte, daß etwas geschehen müsse, und er wußte nicht was. Sollte er Don Rocco in Haft nehmen lassen? Weshalb aber? Er konnte doch nicht Jeden einstecken lassen, der nach Neapel fahren wollte oder auch nur ein Billett dahin kauft. Hundert Ausreden würden zur Verfügung stehen. Oder sollte er Don Rocco direkt fragen, was es mit den Qflfettea für eine Bewandtniß habe? Das wäre das Allerdümmste gewesen. Durch einen solchen vorzeitiqen Alarmschuß hätte er nicht nur die Wbrhcit nicht erfahren, sondern er würde auch die Leute vorsichtig gemacht und alle Errungenschaften der letzten Monate, in denen er mit solcher Ausdauer und Hartnäckigkeit hinter der Verzweigung der großen Familie" hergewesen, wieder vernichtet haben. Ein dreimaliges, kurz und schneidend hervorgestoßenes Hornsignal, das in eiligen Wiederholungen über den Platz draußen gellte, schreckte ihn aus seinem Nachdenken auf, und als er an das Fenster trat, um zu sehen, was es gäbe, bemerkte er ein aufgeregtes Hinund Herlaufen unten auf dem Platze. Die Leute schrieen sich gegenseitig mit heftigen Gestikulationen etwas zu, was er nicht verstand, und wiesen bald nach der gegenüberliegenden Kaserne, bald nach der Stadt, über der jetzt an einer Stelle dicke schwarze Rauchmassen in die klarblaue Luft des wolkenlosen Himmels emporwirbelten. Bestürzt riß De Luca das Fenster auf. um besser zu hören, was sich begab, aber nur ein fernes Tosen und Brausen. heftiges, gellendes Geschrei und einzelne Schüsse schlugen aus weiter Ferne an sein Ohr. Was geschah? fragte er sich. Die Rauchmassen schienen von einem großen Brand herzurühren, wenn man auch keine Flamme sah, und konnten aus der Fonderia oder auch von der Piazza Pretoria, wo das Stadthaus lag, aufsteigen. Beide Oertlichkeiten lagen vom Standort des Staatsanwalts in gleicher Richtung, wenn auch in verschiedener Entfernung. Eine Täuschung war also leicht. Kommandorufe, Kinder- und Weibergekreisch schlugen an sein Ohr, und immer vernahm er das aus der Ferne dringende unheimliche Rauschen und Tosen, wie nahender Sturm, ohne daß er doch unterscheiden konnte, was es war. Offenbar war ein Aufstand ausgebrochen und der Herd desselben war entweder die Gießerei oder das Stadthaus oder beides. Militär rückte im Laufschritt aus der Kaserne hervor. Es waren lauter Bersaglieri. Er sah. wie ihre glänzenden dunkelgrünen Federbüsche beim eiligen Lauf im Winde flatterten und in der Sonne glitzerten. Sie marschirten nach der Stadt zu. in die Via Borgo hinein, gleich darauf schwenkte aber auch eine Abtheilung von etwa vierzig oder fünfzig Mann über die Piazza Ucciardone ab und postirte sich in dem Hof der Vicaria. Glaubte man auch diese in Gefahr? Fast in denselben Augenblick wälzte sich ein Haufen von Polizisten, die man theils führte, theils trug, von schmutzigen, bettelhaften Weivern und Kindern umlärmt und umschrieen, aus einer Seitenstraße der Piazza Ucciardone heraus auf den Platz. Den Polizisten waren die Uniformen buchstäblich vom Leibe gerissen, die meisten hatten keinen Tschako und keine Waffen mehr, viele waren verwundet und bluteten stark. Einige brachte man getragen, halb oder vielleicht auch schon ganz todt. Dazwischen erklang Glockengeläute in den wüsten Lärm, und De Luca hörte jetzt ganz deutlich aus dem lärmenden Haufen heraus, der die Polizisten eskortirte, gellende Weiberstimmen, die riefen: 'Hunde! Kanaillen! Sbirri! Ihr wagt es. auf Sizilianer zu schießen? Schlagt sie todt! Zerreißt sie!" Und dabei konnten viele der Polizisten kaum noch laufen vor Schwäche und Blutverlust, und die wenigen, die noch unversehrt waren, mußten der Bergung ihrer Kameraden alle Kraft widmen. Sckmudbaufen und Steine
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flogen ihnen alle Augenblicke um die Köpfe, ohne daß sie sich auch nur danach umsehen durften. De Luca hielt es auf seinem Zuschauerposten nicht mehr aus. Es gibt Szenen, denen man eben nicht ruhig zusehen kann, bei denen sich das Blut rmWnri und die kkäuste baütn sr eilte hinunter tn den yos der Bicarta. Hier standen die Soldaten, die zum Schutze der Gebäude gesandt worden. Gewehr bei Fuß. Es waren lauter junge, zwanzig- oder zweiundz vanzigjährige Leute, Piemontesen. Sie waren erst am Dienstag in Turin verladen worden. Tag und Nacht gefahren, am Donnerstag in Neapel angekommen und sofort zu Schiff nach Palermo weiterbefördert worden. Sie hatten die Stadt noch gar nicht ordentlich gesehen, als sie auch schon den wüthenden und hungernden Bettlerhaufen, die überall aus der Erde zu wachsen schienen, gegenüberstanden. De Luca näherte sich dem kommandirenden Offizier, einem blutjungen Leutnant, der nervös aufgeregt und mit zuckenden Lippen, der. bloßen Tegcn in der Hand, vor der Front auf und ab ging. Was ist geschehen, Herr Leutnant?" fragte er. Ich weiß es nicht, mein Herr, ' erwiderte der Offizier. Ich habe die Order, auf dreimaliges Signal zum Auscinandergehen scharf zu schießen, und rathe allen, die es angeht, sich danach zu richten." In diesem Augenblick wurden die verwundeten Polizisten in den Hof hereingetragen. Das Joblen, das Geschrei und Geschimpfe der Menge draußen drang vernehmlich bis in den Hof, die Frechsten drängten sogar hinter den Beamten herein. Achtung!" kommandirte der Leutnant. Das Signal!" Das Signal zum Auseinandergehen gellte schrill durch den Hof. begrüßt von einem wüthenden, höhnischen Geschrei draußen. Steine sausten herein, und zerbrochene Fensterscheiben klirrten zu Boden. Bei allen Heiligen. Herr Leutnant, es sind ia nur arme Weiber und Kinder!" vat xt Luca. Wollen Sie einen Kindermord veranstalten? Lassen Sie das Thor schließen, und alles wird vorübergehen." Der Staatsanwalt sah im Geiste schon den wüsten Knäuel da draußen sich im Blut und Staub wälzen. In diesem Augenblick der höchsten Spannung und Gefahr fiel sein Blick zufällig auf eines der Fenster im ersten Stock. Dort stand Ton Rocco mit dem gelben, verlebten Gesicht und strich sich mit den zarten und vornehm gepflegten Fingern lächelnd über den dünnen Schnurrbart, die blödeste Schaulust im Gesicht. Er würde sich vielleicht sogar ärgern, wenn aus dem Blutbad nichts würde. Herz- und gemüthlose Menschen gibt es nun freilich überall, aber dem Staatsanwalt, der ja selbst ein Fremder auf Sizilien, war es auf einmal, als ob in diesem Augenblick ihm das Verständniß des Elends und der jäm-
mcrltchen Verkommenyett der schonen Insel klar würde. Wie ein Blitz überm Abgrund klärte ihn das kalte, lächelnde, gelbe Gesicht Don Roccos mit seiner gefühllosen Schaulust auf über die tief und verborgen liegenden Ursachen, unter denen das Volk von Sizilien so entsetzlich litt und noch leibet. Das Thor wurde geschlossen, das Aergste wenigstens jetzt noch einmal vermieden. Während die verwundeten Polizisten, so gut es in der Eile ging, untergebracht und in Pflege genommen wurden, stand De Luca in einer Gruppe Anderer, um der Erzählung zu lauschen, die einer der Polizisten von den Vorgängen an der Fonderia machte. Es war ein Mann in den Fünfzigern. Er hatte schon graue Hare. die aber jetzt durch Blut zusammenklebten. Auch Hals und Gesicht waren mit geronnenem Blut bedeckt, und der Mann machte den erschreckten und geängstigten Eindruck von Jemand, der eben mit knapper Noth dem Tode entgangen ist. Er war unter dem Namen Don Felipe bekannt, und seine Stimme zitterte noch von dem ausgestandenen Schreck, als er erzählte: Wir waren vierzehn gegen mehr als tausend und kamen gerade dazu, als sie einen Mann aus dem ersten Stock durch's Fenster auf den Hof hinabwarfen. Nachher hörte ich, daß der Aermste der Direktor Pozzolano war. Gegen diesen richtete sich der ganze Zorn der Arbeiter, weil man ihn für die Entlassungen und die Lohnabzüge verantwortlich glaubte, während der Direktor doch nur ausführt, was Andere beschließen. Er wurde halbtodt weggetragen. Ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist. Aber es war eine große Dummheit, den Arbeitern die Entlassungen und Abzüge bekannt zu geben, so lange sie in den Gebäuden der Gießerei sich befanden. Man hätte warten müssen, bis sie draußen waren. Dann hätte man die Gebäude und die Einrichtungen vielleicht vor ihnen retten können. Nun wollten sie nicht heraus und behaupteren. daß sie in ihrem Eigenthum seien, und wir sollten die Gießerei säubern vierzehn gegen mehr als tausend." Der Mann schöpfte Athem und wischte sich mit dem Taschentuch das Blut aus dem Gesicht. Andere schrieen dazwischen und riefen nach dem Sergente Grimaldi. Sergente Grimaldi wurde gleich im ersten Hof, in den wir eindrangen, niedergerissen." fuhr Don Felive fort.
Er war plötzlich vor unseren Augen wie verschwunden, und ich sah nur noch einen Knäuel von Armen, Beinen, wuthverzerrten Gesichtern und hörte ein gräßliches Ringen und Keuchen. Da fiel ein Schuß. Ich weiß nicht, von wem und woher, aber er hätte unser aller Tod sein können. Nicht wie Menschen, wie wilde Thiere stürzten die Leute über uns her, und alles, was man nur erdenken kann, flog uns an die Köpfe. Im Nu waren wir auseinandergerissen. Einer hierhin, einer dorthin, jeder Einzelne von einem Ssftmarm Hucben'brr und brnfnhor Arbeiter umgeden. Durch all' den Tumult und Lärm hörte ich schreien: .Herunter mit den Maschinen in den Hof! Fort in's Gießhaus! Spritzt ihnen das glühende Metall in die Gesichter ! Werft sie in die Kessel!' Mir standen die Haare zu Berge. Mein Leben war keinen Soldo mehr werth. Auf einmal sah ich vor mir unter fürchterlichem Getöse und Krachen eine dunkelrothglühende Lohe aus dem Dach hervor in den Himmel schießen. Ich war meiner Sinne kaum mehr mächtig. Ich dachte an eine Erplosion, hörte aber dann, daß die Unsinnigen das in Weißglühhitze flüssige Erz befreit und in den Hof fließen ließen. Die Verwirrung war gräßlich, das Geschrei und der Tumult zum Wahnsinnigwerden. Alles stürzte nach den '.usgängen und glücklicher wie mancher Andere erreichte ich wenigstens noch lebendig die Straße." Das war also das Getöse gewesen, das De Luca von seinem Fenster aus gehört, und die schwarzen zum Himmel emporwirbelnden Rauchmassen, die er gesehen. Der Staatsanwalt überlegte, ob es nicht vielleicht gerathener wäre, unter diesen Umständen die Vicaria zu verlassen. Wohin sollte er sich aber wenden? Denn daß der Aufstand sich nicht auf die Gießerei beschränkte, sondern von dort aus weiter nach der Stadt zu verbreitet hatte, hörte man deutlich an den Schüssen, die aus den Gegenden der Via Cassaro. der Piazza Pretoria und den Quattro Canti fri iiangen, wayreno in unv um die Vlcaria doch verhältnißmäßig noch Ruhe herrschte. Was sollte er draußen? Sollte er die bei solchen Anlässen mehr als je überflüssigen Neugierigen noch zahlreicher machen? Auch durfte er Don Rocco und seine Freunde nicht aus dem Auge lassen. Konnte es nicht der Fall sein, daß diese gerade den Augenblick der allgemeinen Unordnung wählten, um ihm zu Leibe zu gehen? Um auf diese Weise ihr Vorhaben nicht nur unauffällig auszuführen, sondern auch ungestraft zu entkommen? Wo so viele Schüsse fielen, wer konnte da den Einzelnen kontrolliren? Er blieb, wo er war. und widmete sich. si gut er das vermochte, der Pflege und Unterbringung der Verwundeten. Aerzte waren bald in genügender Zahl herbeigeschafft, und durch diese erfuhr man auch in der Vicaria in dunklen Umrissen, was sich draußen in der Stadt begab. Die Truppen hatten offenbar einen schweren Stand, denn wenn man die Aufrührer, denen sich vermuthlich alles heimische und zugelaufene Lumpengesindel angeschlossen, von einem Punkte vertrieben hatte, tauchten sie an einem anderen wieder auf, plündernd und raubend, was ihnen in die Hände gerieth. In die kleinen, schmalen Gäßchen der Altstadt, die sich allmälig als der Herd der Unruhen zu entwickeln schienen, konnte man das Militär nicht schicken, weil sich dann sofort jedes Haus in eine Festung verwandelte, und es aus den Fenstern und von den Dächern herunter Steine, heißes Wasser. Möbel. Geschirr und was sonst zur Hand war. auf die Soldaten regnete. Die Erbitterung war furchtbar, und die Saat von Dummheit und blinder Leidenschaft ging blutig auf. In den NachmiUagsstunden schien es, als wenn die erste Wuth des Aufstandes etwas gebrochen wäre. Die Schüsse wurden seltener, der Lärm gedämpftcr und entfernter. Dann brachte man auch die ersten Gefangenen ein. Zuerst einen einzigen unter ungeheurer Bedeckung, weil das Volk mehrmals Versuche gemacht, ihn wieder zu befreien. Mehr als zwanzig Soldaten und Polizisten brachten einen einzigen, noch dazu gefesselten Menschen, der halb ohnmächtig vor Erschöpfung und Blutverlust im Hof der Vicaria zusammenbrach. Es war ein junger Mensch, ein Fischhändler vom Mercato nuovo, eine prächtige Erscheinung mit vollem, krausem Haar und dunklen, wuthblitzenden Augen, die vor Scham und Verachtung zu Boden gesenkt waren. Gebrochen und verzweifelt, inmitten einer zum Aeußersten gebrachten Soldatenschaar, die ihn mit Kolbenstößen und Säbelhieben vorwärts trieben, langte der junge Mann, der vielleicht nur sein Kind oder seine Mutter vertheidigt, in der Vicaria an. ein jammervolles Bild der überwältigten Volkskraft. Dann kamen mehrere, erst in Trupps von vier oder fünf, zuletzt Dutzende. Man wußte nicht mehr, wohin damit. Nie in seinem Leben hatte De Luca beklagenswerthere und grausigere Bilder entfesselter VolksWuth und blinder Leidenschaft gesehen als an diesem Tag. Wen traf die Verantwortung dieser blutigen Vorgänge? Gab es überhaupt Jemand, der sie zu tragen vermochte? Da schien sich es war schon im Dunkelwerden ein neuer, noch schrecklicherer Akt dieses unglücklichen Dramas vorzubereiten. Vor der Vicaria erscholl ein ohrbetäubendes Geschrei, und als sich De Luca an eines der Fenster stellte, von dem er die Viaa
ucciaroone uoerseyen konnte, vemerkte er einen bunten, nach vielen Hunderten zählenden Volkshaufen, der sich, aus der Via Borgo kommend, direkt auf die Vicaria zuroälzte. Sie kommen, sie kommen!" horte er Jemand hinter sich sagen. Ei. sie waren schon da. Es war. als ob sie der Sturm hergetragen hätte, allen voran ein alter, weißhaariger blinder Mann, der eine rothe Fahne in der Luft schwenkte. Neben ihm ein Hüne, ein wahrer Cyklop, der einen riesigen Schmiedehammer wie ein Kinderspielzeug um den Kopf schwang. Dann eine unendliche Schaar zerlumpter Männer, kreischender Weiber und Kinder, heulendes Bettelvolk, schreiend und johlend, daß das Echo von den Gebäuden widerhallte: Brod oder Tod! Brod oder Tod!" Wo bist Du. Gasparone?" borte man den alten Mann mit der rothen Fahne deutlich rufen. Bist Du da?" Hier, Lubeddu. Nur vorwärts. Lubeddu! Wir verlassen Dich nicht. Wir lassen unsere Fahne nicht im Stich. Vorwärts Brod oder Tod! Brod oder Tod!" Und mit neuer Gewalt, wie eine Windsbraut, gellte der Schlachtruf der Massen über den Platz: Brod oder Tod! Brod oder Tod!" Der Staatsanwalt kannte diese Gestalten. Er erinnerte sich ihrer aus einer Szene im Hofe der Vicaria. als man Salvatore gewaltsam befreien wollte. Die Wahnsinnigen! Dachten sie heute wieder so leichtes Spiel wie damals zu haben? Hatte ihnen die Unordnung von damals und der leichte Sieg, den sie errungen, den Muth gestählt? Er riß das Fenster auf und schrie so stark er konnte in den Tumult hinein: Zurück! Zurück! Jh- rennt in Euren Tod. Der ganze Hof ist voll Militär!" Und wenn er so laut wie der Donner gesprochen, es hätte ihn Niemand gehört. In dem betäubenden Geschrei: Brod oder Tod!" ging alles verloren. Steine, Eisenstücke, Revolverkugeln flogen um ihn herum, Verwünschungcn rief man ihm zu, die Fenster klirrtcn rechts und links von ihm zu Boden. Es war ein Wunder, daß er nickt auch getroffen wurde. Das Unheil nahm seinen Lauf. Lubeddu war jetzt fast an dem Thor der Vicaria angelangt. Stolz schwenkte er seine Fahne und lauschte auf ihr Flattern im Winde wie ein altgewordenes Kind. Er hätte in diesem Augenblick mit keinem noch so siegreichen General getauscht. Das Geheul der ihm folgenden Massen erklang in seinen Ohren wie ein Siegesmarsch. Was kümmerte es ihn, ob er sie in den Tod führte? Er war an seinem Ziel. Sein Marsch nach dem Grabe war vollbracht. Der Sturm über die Piazza Ucciardone auf die Vicaria n?ar der glücklichste Moment, den der alte halbwahnsinnige Man in seinem langen dunklen Elend gehabt. De Luca hörte, wie der Schmiedehammer Gasparones an das Thor schlug, Bretter und Balken krachten und splitterten, er hörte aber auch die Hornsignale aus dem Innern des Hofes, die zum Auseinandergehen aufforderten. Im nächsten Augenblick mußten die Leute aufeinanderstoßen und er stand wie versteinert da und konnte nichts thun. Da ein ungeheures Poltern und Brechen! Das Thor war gestürzt. Im gleichen Moment knatterten aber auch schon die Gewehrsalven aus dem Hof heraus, in rascher Folge eine auf die andere. Kopfüber stürzte der alte Lubeddu zusammen und fiel, von den Kugeln des Schnellfeuers durchlöchert tvie ein Sieb, todt auf seine Fahne. Nebcn ihm lag der große, ungeschlachte Gasparone, in der erstarrenden Hand noch immer den wuchtigen SchmiedeHammer haltend, und hinter ihnen gräßlich schreiend und Verwünschungen ausstoßend eine ungezählte Menge Unglücklicher. Weiber und Kinder und Männer, die sich in ganzen Knäueln in ihrem Blute wälzten und starben mit dem Ruf auf den Lippen: Brod oder Tod!" De Luca schlug stöhnend die Hände vor die Augen und sank schluchzend in einen Sessel. Er wollte nichts mehr sehen, konnte nicht mehr. Das Schicksal. dieses eiserne Gesetz der Menschennatur, erschien ihm gräßlich. 17. Kapitel. B ssunta hatte in ihrem Verkehr mit Peppo gewiß die besten Absichten, aber doch wurde sie. je weiter sich dieser entwickelte, immer ängstlicher und verzagter. Daß Peppo ein Schurke war. wußte sie schon lange, und wenn ihr alle Mittel recht waren, um hinter seine Geheimnisse zu kommen. so wurde ihr das eben umso unheimlicher, je mehr ihr das gelang. Es war ihr jetzt ganz klar, daß Peppo einen schlechten Streich vorhatte, zu dem er gezwungen worden war, ein Verbrechen. Das Gewissen schlug Assunta. Mußte sie das beichten? Padre Patrizzi war ein alter kluger Mann und würde sich vermuthlich in solchen Sachen besser zurecht finden als Assunta. Auch widerstrebte dem offenen, freimüthigen Mädchen, sich mit Leuten wie Peppo in Heimlichkeiten ein zulassen. Sie hatte sich das von Anfang an leichter und einfacher vorgestellt, und nun sah sie. daß sie immer mehr und immer tiefer in die ihr widerwärtigen Verwicklungen hineingerieth. Dazu kam noch, daß sie nicht die geringste Sicherheit hatte, ob es Peppo oder seinen Helfern gelingen würde, Salvatore zu befreien. Und wenn es gelang, so mußte er wie ein
juuivuftc fiu ocruuigcn yaiien uno fliehen, während sie selbst mit Peppo nach Neapel oder Gott weiß wohin auswandern sollte. Bei nähere. Ueberlegung wurde ihr immer klarer, daß das ja alles gar nicht ging. Im Anfang hatte sie sich das so vorgestellt, daß Salvatore durch Peppo und seine mächtigen Freunde, von denen er so renommirte. befreit würde. Dann gab sie Peppo den Laufpaß, und damit war die Sache gut. Nun aber wurde alles anders. Und Salvatore war doch unschulbig! Wozu sollte sie all' diese versteckten Schurkereien und Betrügereien mitmachen, da die Unschuld Salvatores früher oder später doch an den Tag kommen mußte? Ging das nicht vielleicht rascher und leichter, wenn sie offen und ehrlich den ganzen Schwindel aufdeckte? Sie saß in ihrer Hütte beim Netzeflicken, als ihr alle diese Gedanken durch den Kovf gingen. (Fortsetzung folgt.) Hapay-Zahrcsbrricht. Geschäfte und Verkehr der Linie im letzte Jahre Trampdampse Der dieser Tage veröffentlichte Iahresbericht der Hamburg-Amerika-Linie zeigt, daß sich die Netto-Profite der Gesellschaft im Jahre 1902 auf $4,039,060 beliefen, gegen $4,838,630 im Jahre 1901. Es wurde eine Dividende von 4 Prozent erklärt, gegen 6 Prozent im Jahre vorher. Laut d-m Bericht war die Lage des FrachtenMarktes für die Güterbeförderung von den Ber. Staaten nach Europa andauernd schlecht, dagegen waren der Frachtverkehr von Deutschland nach Amerika, sowie auch das nordatlantische Passagiergeschäft ausnehmend günstig. Die Gesellschaft war aber nicht im Stande, aus letzterem den vollen Nutzen zu ziehen, weil die Havarie der Deutschland" einen erheblichen Verdienstentgang verursachte. Die Zunähme der deutschen Ausfuhr, welche den Frachtverkehr nach den Ber. Staaten belebte, war eine Folge der Wirthschaftlichen Ungunst, welche den inländischen Markt für die deutsche Produktion einengte und die Fabrikanten zwang, einen erweiterten Absatz im Auslande, namentlich in den Ver. Staaten, zu suchen. Der Bericht erwähnt der scharfen Konkurrenz der Trampdampfer für die Rückfracht. Dieselben brachten während des Kohlenstrikes in den Ver. Staaten englische Kohle nach New Fork und beförderten auf der Heimfahrt Güter zu billigeren Raten, wodurch das Frachtgeschüft für die großen deutschen Dampferlinien stark gedrückt wurde. Die Aussichten für das Jahr 1903 werden aber als besser bezeichnet, falls günstige Handelsverträge abgeschlossen werden. Die deutschen Rhedereien werden auch durch das Fleischbeschau-Gesetz auf das Empfindlichste geschädigt, wohingegen die englischen Linien aus der Fracht von Schlachtvieh und Fleisch jährlich fast $6.000.000 gewinnen. Im Jahre 1901 beförderten die englischen Linien z. B. 702.000 Thiere und 176.500 Tonnen frischen Fleisches. Die deutsche Gesetzgebung hat aber eine stetige VerMinderung der Einfuhr zur Folge gehabt. Betreffs des SchifffahrtsTrusts äußert sich der Bericht optimistisch. Es wird bedauert, daß die englische Regierung anläßlich der Bildung des Trusts die Eunard-Linie hoch subventionirt hat. Die westindischen Linien des Hapag sind durch die politischen Wirren des letzten Jahres schwer geschädigt worden. Die Hamburg-Amerika-Gesellschaft ist gegenwärtig mit dem Bau von fünf Dampfern beschäftigt mit insgesammt 41.740 Tonnengehalt, aber die Arbeit an einem großen Fracht- und Passagierdampfer für den New Aorker Dienst, dessen Bau der Firma Harland & Wolfs in Belfast übertragen wurde, ist wegen der veränderten Frachtverhältnisse des Marktes eingestellt worden. Großartige Stiftung. Die große Sparkasse der lombardischen Provinzen in Mailand, Italien, hat einen Fonds von 5.000,000 Lire ($1,000,000) begründet, um damit die Krankenhäuser der Lombardei zu unterstützen. Dieser Fonds wird zu 2 Procent verzinsbar angelegt und wird durch spätere Schenkungen noch vermehrt werden; um eine gerechte Vertheilung zu ermöglichen, entscheidet das Ausführungskomite der Sparkasse über die Unterstützungsgesuche. Die Motive der Schenkung weisen darauf hin. daß die Beschränktheit der Mittel bisher große Unzulänglichkeiten gegenüber den wachsenden Erfordernissen bedingt habe. Die alten Monumentalbauten der Krankenhäuser sollten durch einzelne Pavillons ersetzt werden. Die Stiftung kam doppell gelegen, weil das Mailänder große Krankenhaus nicht mehr den Bedürfnissen entspricht und zur schlimmsten Winterszeit die Aufnähme weiterer Kranken wegen Ueberfüllung hat aufheben müssen. Sparsamkeit. Mein Gott. Sie essen die Austern ohne Citrone?" Ja, mein junges Weibchen hat gesagt, das Verschwender leben müsse nun aufhören; wir wollten sparen, und wenn's an Pfeffer, Salz, Essig und Citronen irHre. Ich habe die Suppe auch schon ohne Salz gegessen."
Zeuer - Signale.
4 Pennsylv und starbt 5 English'S Opern-HauS 6 East und York 7 Rodle und Michigan 8 N. Jerjey u. Stasi &x 9 Pme und North 10 Mavkrt und Pine 11 Vermont not öast 12 N. 8 Spritzenbaus Masi. Ave nahe Noble 13 Dnzware und Walnut 14 . Jersey u Central. 15 Maff. und korncll Av M Ash und 11. Straße 17 Park Ave und 12 Etr .6 Columdm undHülstd IS Higbland Ave u. Pltt kl Illinois und St. Jo 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Str 2b No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllmoiS 26 Senate Ave u. StSlair 27 Illinois und Michigan 2? Peesylvanta und 14. 20 Senate Ave. und 13. 21 No. 1 Sprissnhau Ind AvenaheRichigan 32 Meridian und Wali.ut 24 California u Vrnnont 35 Blake und New Kork 35 Ind. Av. u. St, Cla 37 City Hospital 3 Blake und Norty 29 Michlgan und Agnes 41 No. e Spritzenhaus Washington nah West 42 Vsendors u Wash. 43 Missouri u New York 45 Meridian u Wash 4 Jllmois und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 48 Kmga'S PorkhauS 4v Straßenbahn Ställe W. Washington Stx 51 N. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 62 JllinoiS u Louisiana 53 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus Madison Av-. u MorviS 59 Madiion Av. u Dunlop 61 No 2 Haken LeiterhauS South nahe Telawar, 2 Penn, u Merrill 63 Dklawan u. McCarty 4 Saft und MeCartH 65 New Jersey u. Merrill 7 Birg. Slv. radshaw 68 East und Prospect 9 Bicking und High 71 No. 11 Epritzcnhau Lir Ave. nahe Huron 72 Last und Seorgia 73 eda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 Snglish Av. u Pine 76 Shells und BateS 7? No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 79 Fletcher Av. u Shelby l Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 3 East u Wasbington 84 New York u. Davids LS Taubswmmen Anstalt 8b Ber. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 89 Z5rauen-Re5crmat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Gccrqia. 93 Meridian und South 4 Pcnnsylv u. Louisiana 9', Sirgtnt? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohi 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 125 Central Ave und 15. 126 PandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. l2S Delaivaie und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und J. 134 College Ave und 2. 135 Delawan und 13. 136 Alabama und Rorth 127 Remmann nd 19. 1S8 College Ave und 14. 139 Cornell Av und 13. 141 Yandes und IS. 142 Highland Ave und IN. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzi-nhauS HiLfide Av und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 2. 155 L E u. W Bahn u. 22. l54 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Rewman 157 Alias und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 5. 164 Siural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellesontaine und 23. 169 Park und 10. 1 Capital Ave unk Vf. 213 Pennsylv. u. TTiijlflM 214 JllinS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennwlvanta und, 21? Merttmn nd 1. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadloay und 10. 231 Illinois und cLm 254 No. 14 Spritzenhaus Lenwosd und 30. 235 JUinotf SS. 233 Sn neust und SO. 237 No. 9. Spritzach Udell und 9tair 233 Udell La'ser WorlS 239 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 242' Illinois u Et. Gtex 243 Cldrioge nd 23. 312 est uud Walnut 513 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Dorbct und Pack 316 Capital Ave und tt. S17 Northwestern Ave u 318 Gent und 18. 319 Canal und 10. 824 Cerealine Works 324 Vermont '.'nd Lynn 325 Bismarck u randiete 52 No. 29 Spritzenhaus Haugbmlle. 527 Michigan u. HelmeS. 328 Michigan u Concord 341 W.st und VcJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und rvo 415 Capital Xtx.. borgte 416 Missouri u entuckyA 417 Sknate ve u. ash. 421 P und E RunauS W. Washington. 42 Jrrcn-Hospital. 424 Mi.ey Ave u. I D uZ 425 Wash. und Harr.s 426 No. IS Spritzenhaus ?S. Washington 427 C'.irxr und Bind 428 Oliver und Osaood 429 Nordyke und ?)ork 431 Hadley Ave u. MorriS 432 River Ave u. MvrriS 4 A River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 437 Ro. 19 Spritzenha Morris und Hardina, 4 HettKX mtbWmcat 499 Ewkyar 451 Reisn nd Ukr 452 Howard und Lee 45 omi und Storni 456 Lambert und BcülmI 457 Nordyke ve u. Uex riion WorkS 512 West und Ray öl Kenwcky Avu.Merriu 14 Meridian und Starrt 51 JllinoiS und ansaS 517 orris und Dakota bis Morris und Church 51 Capital A. u McCarty 521 Meridian und Palme 623 Pine unk, Lord 524 Madisor veu kmcol 6 Meridian und Belt RR 627 CarloS und Ray 628 Meridian und Arizona 629 Meridian u. Raymond 521 Meridian u. McSattH 62 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 61 Mckernanund 612 East u. Lincoln 14 East und Beecher 15 Wright und Sander 17 McCarty und Beaty IS Rew Jersey u ir Aue 712 Spruce und Prospe 71 English Are. i. Laurel 714 State Ave u. Belt 715 Shelby und eecher 71 State Ave nd Orang, 71S Orange und Laurel 71 Shelby u. Cuiaa Av, 721 Lexington A. u Laurel 723 Flacher Avcu. Opruce 724 State Av u. Pleasan. 72 ProspkSt und leasa.' 726 Orange und Harla? 72 Liberty und Meek 729 und South 81 No. 16 Spritzenhaus Ost Washington SU 13 Market und Noble 14 Ohio u. Highland v 815 Michigan u. Highlant 81 Market u Arsenal Av, 17 Oft Clair und Union Bahn Seleise. 821 Pan Handle Shop? 823 Vermont und Wakov 824 Wash. und State Atz. 825 Madden'skuaKad. 82 Tucker und Dorsey 27 Wash. und Beville V 829 Ro. 1 Spritzen dauS Beville nave ichia 831 Southeastern Ave uw Woodside. 83 Wash. und Decrbo 334 Southeastern und Arsenal KveS. 8 New Dort und Tempi 9ii JllinoiS und vtsryl. i JllinoiS und artet 914 Penn, nd Wastz. si5Dlawar nnd Spezial-Tizuale. Ersten Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schloge, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. 8 Schlage, Wasserdruck ab. 1 Schlage, 1 Uhr Mittags. Die Zo bezeichneten Signale werden nur vom Dhur Wächter angegeben da an den berreffenden Strafte? kreuzung kine Alarm kSen anoebracht sind. (DI'liOÄSO nd der große Nordwefte via 4 f J)tmmtomawt laska Hawaii Ptnl,pvir.e Insel. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. kV Bon der Monon 47. Str. Station, Chicago, tad nur 5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union iehbösen French Lick Spring-8, t dem Orange Eounty Hochland. Familien-Hotel unter neuer Geschäitsleirung. Pluto. Proserpin ind Bowle? Quellen. Bettes Mineralwasser der ?elt. Zwei Züge täglich via ree.iraftle. Dicket-Ossicen : Union Station. Masiachulet's Ave. nd 25 West Washington Straße. . P. l g e ,, Distrikt Baff. Agent. Indianapolis. Ind. . H. McDoel. .H.Rock well. Pris. und en. Mgr. ettitbSliter Frank I. Reed, en. Piff. gent. Chicago, JH.
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