Indiana Tribüne, Volume 26, Number 193, Indianapolis, Marion County, 7 April 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 7. Aprii IS.

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rod oder Tod! 8 o o 8 8 o o 8 Sttilianiickcr Roman o -" O 8 on g g woldemar Nr bau. g 800 OOOO OOOO OOOO o QOo OOOO ooS (Fortsetzung) . Sie sah im Mondlicht die Scheine, die er. in eine alte Zeitungsnummer gewickelt, aus der Tasche zog. Es warcn, so viel sie sehen konnte, eine Anzahl Hundertlirescheine oder doch Stück? davon. Sie konnte es nicht genau sehen, weil er sie fest zusammengerollt in der Hand hielt, und als sie danach griff, um sie genauer zu bcse.)en, zog er sie wieder fort und steckte sie ein. ie nimmt Niemand," sagte sie mißtrauisch. Man wird sie nehmen, verlaß Dich drauf. Assunta; heute noch nicht, aber von der Nacht zum Montag ab wird man sie nehmen." .Warum erst von Montag ab?" Höre mir zu, Assunta. Ich sagte Dir ja schon, daß ich etwas Großes vorhabe, etwas, das mich mit einem Schlage zum gemachten Mann macht. Nun also. Das Geschieht nun. Laß Dir nichts merkm. Nur still und fest. Du kannst schon Sonntag Abend an Bord gehen. Ich bereite alles vor. Ich selbst werde aber erst in der Nacht, nicht vor zwei Uhr. kommen. Um fünf Uhr dampfen wir dann ab. und alles ist gut." ,,Und Salvatore?" Salvatore wird in derselben Nacht frei." Du hast mir versprochen, daß ich ihn frei fehen were. Erst dann folge ich Dir. Du wirst doch das nicht veraeffen. Pevvo? Du würdest erfaKren. Daß ich dt leinen contt folge, wenn Saloatore cci ist." Du wirst ihn seh?n. Was kann ich weiter sagen? Du wirst ihn in derselden Nacht frei sehen." Dabei legte er zärtlich den Arm um ihre Taille und versuchte sie sanft an sich zu ziehen. Im ersten Augenblick hatte sie die Idee, ihm für diese Unverschämtheit eine Ohrfeige zu verabreichen. Dann aber- ließ sie es geschehen. Sie wollte klar sehen und sich nicht mit halben Worten abspeisen lassen. Wie wirst Du es machen, daß Salvatore auch zuverlässig frei wird?" fragte sie weiter. "Ich sage Dir, er wird frei. Was kümmert Dich das Uebrige?" Du hast mich nicht lieb, Peppo," sagte sie leise und seufzte. Er gerieth darübe? außer sich, blieb stehen, legte die Hand auf die Weste und äußerte exaltirt: Bei der Madonna und ata Heiligen, Assunta, ich-" Sei still. Peppo, und versündige Dich nicht. Du liebst mich'nicht. Wenn Du mich liebtest, dann hättest Du Vertrauen au mir und würdest nicht alle Augenblicke sagen: Was kümmert Dich das und was kümmert Dich jenes." Du fragst zu viel." sagte Peppo wieder, denn wenn er auch verliebt war bis über die Ohren, so war er doch auch mißtrauisch und sah nicht ein, weshalb er sich durch unzeitiges Plaudern über gewisse Sachen in Gefahr bringen sollte. Zu viel?" erwiderte sie schmollend. Wenn ich mich um das kümmere, was Dich kümmert, frage ich zu viel? O, Peppo, wie wenig weißt Du. was wahre Liebe ist! Du wirst mich tödten, solche Angst habe ich um Dich. Nein, laß das! Wenn Du mir mißtraust, wie kann ich Dich lieben? Du bist ein Barbar, ein rechter, wilder, trotziger Barbar, Peppo!" Was willst Du wissen. Schatz? Sei gut, Assunta. Frage, was Du willst. aber sei wieder gut." Wie er sich an sie herandrängte, sich anschmiegte und seine Wange zärtlich an ihren Oberarm legte, wie er sie anschmachtete, sie mit verdrehten Augen ansah und ihr seinen Athem in's Gesicht hauchte wie lästig, wie widerlich war ihr alles das! Aber was that sie nicht um Salvatore und um ihre Liebe! Ohne Zweifel, wenn Salvatore das gesehen hätte es wäre fürchterlich aewesen. Mit einem Schlag hätte er den kleinen spitzbübischen Schuft zu Boden geschlagen. Aber das durfte sie selbst nicht. Sie mußte durch schlaue Verftellung und List zu erreichen suchen, was ihr anders unerreichbar blieb. Die Welt war einmal so. und sie konnte sie nicht ändern. Er hatte ihr zu viel erzählt von feinen reichen und mächtigen Freunden, von dem vielen Geld, das er haben würde, und von dem großen Schlag." den er thun würde, als daß sie nicht hätte neugierig werden sollen. Ihre Idee, die sich immer um Salvatore wie um eine Sonne drehte, war, daß die reichen und mächtigen Freunde doch ihrem Salvatore viel eher und besser helfen würden, als solch' ein erbärmlicher Knirps wie Peppo war. und daß Salvatore doch viel leichter und besser etwas, das viel Geld einbringt, übernehmen könne, als Peppo. Naiv in ihren Ideen, war sie doch rücksichtslos und durchtrieben genug zu deren Durchführung. Ein merkwürdiges Gemisch von Natürlichkeit .und Raffinement, wie man es bei den Romanen nicht selten trifft, war auch ihr Wesen. Was kümmerten sie die Zärtlichkeiten, die sie an Peppo verschwenbete, so widerlich sie ihr auch waren, wenn sie nur ihren Zweck erreichte! r

-.sog yasl Ä)u vas (5elv'r sragle sie und zog ihm an den Haaren den Kopf nach hinten, so daß er ihr voll in's Gesicht schauen mutzte. Das that ihm ja weh. aber es war d;r Schmerz, der wohl thut, er hätte dabei vor Lust aufschreien möaen ..Ha. ya." lachte er dumm, latz nur gut sein. Wo das lag, liegt noch mehr, und wir werden uns damit hübsch amllsiren können " Woher? Von wem?" unterbrach sie ihn von Neuem. Aus der Villa Buonanima." Gehlen?" Bewahre. Baron Gualtieri hat es mir selbst gegeben." Wofür? Man gibt nichts für nichts." forschte sie eigenthümlich feu chend weiter. Assunta! Assunta!" rief er. sich nach fce;ien Kräften wehrend. Er lag jetzt wie ein Kind in ihrem Arm. und sie kniff ihm mit der Hand, die sie noch frei hatte, die Wangen so zusammen, daß er sich kaum rühren konnte. Wofür? Sage, wofür?" murmelte sie leise, ganz dicht zu ihm herabgebeugt. Plötzlich machte sein kleiner geschmeidiger Körper eine überraschende und kräftige Bewegung und glitt ihr wie ein Aal aus den Armen. Im nächsten Augenblick stand Peppo wieder aufrecht vor ihr. Basta!" sagte er entschieden. Man schwatzt nicht vorher von dem. was man thun will. Nein. Das hat keinen Sinn, und Du darfst ebenso wenig davon wissen wie irgend Jemand." Peppino! MeinPeppino!" schmollte sie wieder zärtlich. Später, Schatz. Später. Jetzt muß ich gehen." Sie sah. daß er entschlossen war, nichts davon zu sagen, wofür er das Geld erkalten babe. und sie nabm an, daß es sich um etwas sehr Ernsthaftes handle. Du hast mir noch nichts von Salvatore gesagt," siel sie rasch ein. Wie wirst Du es machen, daß Du ihn befreist?" ..Sehr einfach. Don Rocco, der Sekretär des Staaisanwalts De Luca, besticht von dem Gelde, das ich ihm gegeben, den Gefängnißwärter. Aber halte reinen Mund!" De Luca? Das ist der, der ihn eingesperrt hält?" Ja. Nur ruhig. Der Mann wird nichi mebr weit laufen." Wie?" Ich muß gehen. Addio! Tu bist eine kleine Hexe, Assunta. Du ziehst einem ja die Worte mit Gewalt aus dem Munde. Nein, nichts mehr. Sorge, daß Du Sonntag Abend am Hafen bist." Und ich werde Salvatore sehen?" Ja. Am Hafen-." Ehe wir abfahren?" Natürlich. Ich werde schon alles so einrichten. Gute Nacht!" Damit entzog er sich ihr, als ob er Furcht gehabt hätte, auch gegen seinen Willen zu sagen, was er nicht sagen wollte, und lief in der Richtung nach der Stadt davon. Du kommst schon wieder." murmelte Assunta verächtlich und ging in's Haus.

16. K a v i t e l. ie Samstage sind in der ganzen JJ Arbeiterwelt kritische Tage allererster Ordnung, besonders in Zeiten, die an sich schon unruhig und unsicher sind. Nun waren aber seit einiger Zeit in Palermo die BerHältnisse so. daß sich die ruhigsten und leidenschaftslosesten Leute fragen mußten, wohin es führen solle, wenn das so weiter ging. Aus der ganzen Campagna der Conca d'Oro strömten eine Menge arbeitsloser hungernder Leute in der Stadt zusammen, von denen man nichts Gutes erwarten konnte, und wenn das auch in einer Stadt von mehreren hunderttausend Einwohnern nicht besonders auffiel, und die ZuWanderer zunächst wohl nur in der Hoffnung gekommen waren, in der Stadt eher Brod und Arbeit zu, finden als draußen, so merkte besonders die Polizeiverwaltung sehr bald, daß man sehr unruhige Gäste in der Stadt hatte, und sie viel zu schwach sei, um etwaigen Ueberraschungen die Stirn zu bieten. Nun war allerdings Militär in die Stadt eingezogen, aber doch nicht dazu, um gegen Bettlerschaaren und Diebesbanden loszuziehen. Vor einigen Tagen hatte man in ein-r der belebtesten Straßen, in der Via Ruggiero settimo, einen Juwelierladen geplündert, allerdings in der Nacht. Aber das war ein Raub, wie er wohl überall einmal vorkommen kann, und hatte also nichts Beunruhigendes. Zwei Tage später hatte man aber nicht weit vom königlichen Palast, in einem Theil der alten Stadt am hellen lichten Tage mehr als ein Dutzend Bäckerläden. Pizzicagnoli (Pizzicagnoli handeln mit Käse. Eier. Wurst, Schinken, Gemüse etc.) und Weinkneipen ausgeräumt. Das war nicht mehr der Raub, das war der Hunger und ein ,höchst bedenkliches Zeichen für den Zustand der Bevölkerung. Es waren allerdings einige Verhaftungen dabei vorgenommen worden, aber ehe die Polizei in den krummen engen Gassen und Gäßchen recht eingreifen und durchgreifen konnte, waren die eigentlichen Schuldigen schon längst fort, und man erwischte nur einige arme Schlucker, die vielleicht gern mit zugegriffen hätten, wenn sie nur dazu gekommen wären. Es war gegen zehn Uhr Moraens.

ver Proruratore Ä)e Luca gmg vte Via Archimede entlang, um nach seinem Bureau zu gelangen, als ihn ein alter, weitzbärtiger Trödler, der mit Hosenträgern, Band, Schnürsenkeln und ähnlichem handelte, ansprach und ihn überreden wollte, ein Paar Hosenträger zu kaufen. Der alte Mann ging so gebückt, daß man sein Gesicht fast nicht sah, und er sich scheinbar nur mit größter Mühe aufrichten konnte. Ich brauche keine." sagte De Lu:a ärgerlich, von anderen Dingen in Anspruch genommen, und wollte vorüber, o'ehen Sie mich doch erst ordentlich an." hüstelte der alte Mann leise. Ich war schon in Ihrer Wohnung. Der Portier ließ mich nicht ein. In Ihr Bureau will ich schon gar nicht. Hier. Nehmen Sie die Hosenträger und besehen Sie sie recht lange. Ich habe Ihnen eine sehr eilige und wichtige Mittheilung zu machen." Don Martino!" stieß der Staatsanwalt überrascht hervor, nahm die Hosenträger und zog daran, als ob er sehen wolle, ob das Gummi gut sei. Natürlich." fuhr der Detektiv fort, foll ich Ihnen erst meine Legitimation zeigen, damit Sie mich erkennen?" Was gibt's? Warum kommen Sie nicht zu mir?" Weil Sie von Spionen umgeben sind. Geben Sie wohl Acht, Herr Staatsanwalt. Es ist etwas Großes im Werke." Ich weiß. Man sagt so. Man munkelt von Arbeiterentlassungen und Lohnherabsetzungen, die heute in de? Gießerei stattfinden sollen, und befürchtet Unruhen. Das kümmert mich nicht." Es soll Sie aber kümmern. Gehen Sie nicht in Ihr Bureau heute." Warum denn nicht?" fragte De Luca erstaunt. Auch morgen nicht. Bleiben Sie zu Hause und schließen Sie sich ein bis Montag früh." Aber ich verstehe nicht " Ich auch nicht. Ich weiß nur. daß Ihr Sekretär Don Rocco drei Fahrkarten auf dem Dampfer .Ruggiero primo' gelöst hat, und zwar auf den Namen Flavio Gaudio; das ist ein Fleischermeister in der Via Garibaldi, der von der Sache so wenig weiß wie Sie und ich. Also Vorsicht, Herr Staatsanwalt, bis Montag früh." Aber ich begreife nicht, was mich das angeht. Wenn Don Rocco verreisen will " So kommt er doch zuerst zu Ihnen und fragt, ob er dan, nicht wahr? Nun löst er drei Billette nach Neapel, ohne Sie zu fragen. Wien Sie, was das heißen foll?" Nein." Das soll heißen, daß er es nicht der Mühe werth hält, Sie noch zu fragen. Seien Sie auf der Hut. Man hat etwas gegen Sie vor." Gegen mich persönlich?" ,'Ja, gegen Sie persönlich, sogar außerordentlich persönlich, so Personlich, daß es am Montag früh mit Ihrer Persönlichkeit vorbei sein könnte. Wozu denn sonst die geheimnißvolle Vorbereitung zur Flucht für drei? Ich habe Sie vor Ihrem Sekretär schon einmal gewarnt, lassen Sie es das zweite Mal nicht auch umsonst sein. Der junge Herr gibt mehr Geld aus. als er hat. Es wäre nicht unmöglich, daß man ihn von anderer Seite bezahlt für Dienste, die Ihnen sehr unangenehm werden dürften. Bleiben Sie also zu Hause, Herr Staatsanwalt. bis Montag früh." De Luca zog noch immer an den Hosenträgern, prüfte die Schnallen und die Knopflöcher. Vielleicht, so schien er zu denken, waren sie eine Lira werth, vielleicht aber auch nur eine halbe. In Wirklichkeit war er aber von den Mittheilungen des Detektivs so ergriffen, daß er Mühe hatte, sein gleichgiltigeö Aeußeres zu bewahren. Er war nicht der Mann, der sich vor einer Gefahr verkriecht, und deshalb gefiel ihm der Rath, den ihm Don Martino gab, nicht. Im Gegentheil, gerade jetzt schien es ihm an der Zeit, das Bürschchen, das ihn ausspioniren wollte, einmal gehörig auf's Korn zu nehmen, der Gefahr, wenn eine solche vorhanden war. statt aus dem Wege zu gehen, auf den Leib zu rücken. Er wollte selbst sehen, was an der Sache war. Ich bin Ihnen überaus dankbar. Don Martino," sagte er leise zu diesem. werde aber jetzt doch nach meinem Bureau gehen, wie es meine Pflicht ist Nein, sagen Sie nichts, sondern hören Sie mir zu. Ich werde dort Don Rocco treffen" Vielleicht auch noch zwei Andere." Das werden wir ja sehen. In meinem Bureau geschieht mir nichts. Das wären sehr thörichte Menschen, die mich dort angreifen würden, wo ich durch einen Druck auf die Klingel Dutzende von Polizisten herbeirufen kann." Menn " Nein. Hören Sie nur zu. Ich werde versuchen, aus Don Rocco herauszuholen, was möglich ist. Sehen Sie zu, daß Sie mich in etwa einer Stunde in der Vicaria sprechen kön-

nen. Sie können sich ja arretiren lassen, wenn man Ihnen anders den Eingang verweigert, oder sich legitimiren. wenn Sie das wollen." Gut. Ich werde da sein, Herr Staatsanwalt." Aus dem Hosenträgerhandel wurde nichts. Langsam, wie bedauernd, legte De Luca sie wieder in die Schachtel, die der Hausirer an einem Bindfaden um den Hals trug, und ging weiter. Auch der Hausirer hüstelte und hum-

peile eleno uno geveugt fort, o van !

iyin ein gurmulyiger Mensch vielleicht aus Mitleid etwas abgekauft hätte. Es war aber keiner da. Es ist gewiß ein eigenthümliches Gefühl, wenn Jemand zu einem sagt: Gib Acht man schießt auf Dich! Auch De Luca. obwohl durchaus nichi furchtsam, konnte sich diesem Gefühl nicht entziehen. Alle Augenblicke sah er sich um, guckte aufmerksam in die Seitengassen hinein, musterte die Vorübergehenden mit scharfem Blick, als ob er gefürchtet hätte, daß sie plötzlich ein Messer oder einen Revolver herauszögen. Vergebens sagte er sich, daß es ja noch nicht so weit sei. Es war ja erst Sonnabend, und die Billette lauteten erst auf Montag früh. Wenn er heute schon bedroht wäre, würde man doch nicht bis Montag früh mit der Flucht warten. Aber die Vernunft nuijte ihm in diesem Falle nichts. r war nervös erregt und blieb es. Sterben! Schon der Gedanke daran regt auf. Einmal muß ja jeder dran glauben, aber doch nicht gleich jetzt oder nächsten Sonntag, wenn eben schon Sonnabend ist. Was war denn nun schließlich so Aufregendes dran? fragte sich der Staatsanwalt. Sterben, so grübelte er, war doch eine große Sache, verherrlicht von der Religion, die es als Ende unserer Leiden, als Erlösung von der Welt bezeichnet,' und von der schlichten, gesunden Menschen Vernunft als das natürliche Ende unserer Erdenexistenz begriffen und erfaßt. Wozu und woher also das kindische Fürchten und Zittern vor etwas, das unausweichlich ist? Und war der Tod nicht ein viel größerer Freund und Wohlthäter, wenn er rasch und unvermiitelt und unvermuthet auftrat, in der Vollkraft unserer Existenz, als wenn er unseren armen Körper jähreund jahrzehntelang Schritt für Schritt hinmartert bis zum Grabe, uns das Leben Stunde um Stunde verfällt und verbittert durch Krankheit und Alter, Angst und Elend, durch Schmerzen und Gebrechen? Auch in Bezug auf seine Schwestern beruhigte sich De Luca bei dem Gedanken an seinen frühen Tod leicht. Sie würden staatlich versorgt werden, wohl sogar eine Entschädigung erhalten für den im Dienst des Königs verlorenen Ernährer. Wer konnte wissen, ob seine Ermordung, der Mord eines Staatsanwalts, eines Mannes, der in Vertretung und im Namen des Königs für Recht und Gesetz im Land zu sorgen hat, nicht auch die schläfrigsten Gemüther im ganzen Königreich aufgerüttelt und auf die heillosen Zustände der Insel hingelenkt hätte? Dann hätte sein Tod vielleicht heilsamere Folgen als jemals sein Leben haben könnte. Plötzlich erschrak De Luca selbst über seinen eigenen Gedankengang. Wie kam er dazu? In einem Alter, das noch nicht einmal die Hälfte eines normalen Manneslebens darstellte, warf er die Flinte in's Korn und fuchte sich die angeblichen Wohlthaten eines frühen Todes zurecht zu reden! War dieser mangelnde Lebensmuth eine Folge seiner fruchtlosen Anstrengungen im Amt, der Unmöglichkeit, in dsen zerfahrenen, haltlosen Zuständen Moral und Ordnung von Neuem aufzurichten? Oder war der sonst sv übersprudelnde Lebensmuth erst entschwunden seit der Verheirathung Ghelas? Seit der Erkenntniß, daß er kein Perseus war und die an den Felsen gefesfeite Andromsda nicht befreien konnte? Er wußte es nicht. Vielleicht war eines, vielleicht beides daran schuld, sicher war nur, daß seine Energie, sein Kampfesmuth im fruchtlosen Ringen zu erlahmen begann, und daß er gleichgiltig wurde gegen sein Leben, das so wenig des Kampfes werth. Die Muthlosigkeit des im Kampf Besiegten verdüsterte seine Seele. Als De Luca sein Bureau betrat, faß Don Roc:o wie gewöhnlich an seinem Schreibtisch und arbeitete. Ein leichter Duft von Patschuli. das Don Rocco sehr liebte, fuhr dem Staatsanwalt in die Nase, als er an ihm vorüberging, und sich Don Rocco eifrig und höflich erhob, um ihn zu begrüßen. De Luca sah ihn flüchtig an, aber er bemerkte nichts Außergewöhnliches an ihm. Dasselbe blasse, etwas verlebte Gesicht, dieselben lebhaften, stechenden Augen, das glatt und glänzend gescheitelte kurze Haar, die gelbe Haut, der dünne, wie verklebte Schnurrbart alles wie sonst. Don Rocco," begann er ruhig und geschäftsmäßig, es wäre möglich, daß ich heute Abend oder morgen früh zu einer wichtigen Untersuchungssache nach Messina fahren muß. Ich wünschte. daß Sie mich dahin begleiten, wenn Ihnen das nicht unangenehm ist." Wie Sie befehlen, Hcrr Pocurctore." erwiderte Don Rocco tadellss ruhig und höflich mit einer leichten Kopfneigung. Nein, nein," fuhr De Luca fort, wenn Sie etwas Besonderes morgen oder übermorgen hier vorhaben, so bleiben Sie ruhig hier. Dann nehme ich einen anderen mit, denn wir würden doch vor Dienstag nicht zurück sein können." Ich habe nichts vor, was mich hier zurückhalten könnte." erwiderte Don Rocco. 'Nicht?" sagte der Staatsanwalt. Es klang fast etwas enttäuscht. Er hatte vielleicht erwartet, daß Don Rocco aufhorchen oder Ausflüchte machen würde. Wenn er am Montag nach Neapel fahren wollte, und seine Reise eine unschuldige war, so hätte er ityn das doch jetzt sagen müssen. Aber es fiel kein Wort. (3ut. wir sprechen noch davon, wenn

icy genauere tacyricyt eryatte," Ichion er dann und ging in sein anstoßendes Arbeitszimmer. Don Rocco machte eine stumme Verbeugung und setzte sich wieder an seinen Tisch. (Fortsetzung folgt.)

rmt Brtcscrpzorlvn, die auf den Leichtsinn eines jungen Mannes zurüctzusüyren ist, richten im Berliner Haupkbriefvostamte in der königsstratze, Ectc Heiligegeiststratze, Unheil an. Der Briefstempler BeilfuV wurde dabei im Gesicht und an ten Händen so schwer verletzt, daß er nach der königlichen Klinik in der Ziegelstraße geschafft werden mußte. Ueber den eigenthümlichen Vorgang verlautet: Während Beilfuß in der im ersten Btod belcgenen Brieflibfertigungsstellc mir dem Abstempeln von Briefen beschäftigt war. erfolgte plötzlich ein donkielähnlicher Knall und eine Fcucrfäule loderte empor. Beilfuß flog gleiäzeitig zur Seite und stieß Hilfcrufe aus Die in der Nähe hantierenden Beamten beeilten sich, ihrem mit einer Ohnmacht kämpfenden verletzten Kollegen beizustehen. Beilfuß sah übel aus. Fleischstücke waren ihm aus dem rechten Arm und der Hand gerissen und bis an die Decke geschleudert, während das Blut nach allen Seiten gespritzt war. Besonders schwer erschien auch eine Verlctzung des einen Auges, das fast aus der Äugenhöhle herausgetrieben war. Während nun der Verunglückte fortgeschafft wurde, gingen Beamte sofort an die Untersuchung über die Ursache der Zxplosion. Da unter den verschiedenen angebrannten Briefen einer besonders stark verkohlt war und nur noch kleine setzen aufwies, lag die Vermuthung nahe, daß dieser das Unheil verschuldet habe. Mit größter Sorgfalt wurden die Brieftheilchen, soweit sie nicht total verbrannt waren, gesammelt, wobei man auch den Erfolg hatte, daß der Absender noch festgestellt werden könnte. Die Polizei suchte ihn sofort auf und ermittelte, daß ein 22jähriqer Handlungsgehilfe Leopold Jäcobomicz den Brief wirklich an seinen auswärts wohnenden Vater, der ein kleines Handelsgeschäft betreibt, senden wollte. Der Vater benöthigte eines Postens Zündblättchen für Kinderpistolen, und der unvorsichtige Sohn packte aus Eriparnißrücksichten einfach mehrere Tausend solcher Vlättchen in ein Kouvert und überantwortete dann den Brief einem Briefkasten. Er wird nun nicht allein für den durch die Explosion verursachten Schaden verantwortlich ge macht werden, sondern auch noch einen Strafprozeß zu gewärtigen haben. Ein russischer Ttandnlprozcft wird bereits seit 12 Tagen gegen den Polizeimeifter (Polizeidirektor) Schafrow von Kronstadt verhandelt. Schafrcw verkaufte Polizeibeamtenftellen für Summen von 500 1500 Rubel. Handwerker, die behördliche Lieferungen hatten, zahlten häufig dem angeklagten Polizeichef Beträge bis zu 300 und 500 Rubel und brauchten dann nur einen Theil der vereinbarten Waaren zu liefern. iEn der Lieferanten, ein gewisser Rumjancew. sagte aus, daß er jährlich eine bestimmte Abgabe an Schafrow zahlte, dafür erhielt er aber das Recht, Stiefel und andere Gegenstände in gsringerer Anzahl zu 'liefern, als er nach dem Vertrage mit oem Magistrat verpflichtet war. Für jedes nicht gelieferte Paar Stiefel erhielt Schafrow von Rumjancew nicht mehr und nichc weniger als 4 Rubel. Selbstverständlich quittirte jedesmal die Polizei, daß Rumjancew das bcstellte Quantum von Material vertragsmäßig geliefert hatte. Geradezu Unsummen zog Polizeimeister Schafrow aus den Kronstädter öffentlichen Häusern, bic unter seiner Herrschaft binnen kurzer Zeit sich vordrei- und vervierfachten und im Wertbe von 6bis 10,000 Rubel auf 20- bis 30.000 Rubel stiegen. Der Verkauf von Spirituoscn. der in diesen Häusern verboten war. wurde unier dem angeklagten Polizeimeister wieder gestattet. Auch die Schutzleute und die Beamten der Feuerwehr wurden von ihm geschröpft. Sie mußten oft für ganz geringe Versehen 5 bis zebn Rubel Strafe zahlen, die der Angeklagte in seine Tasche steckte. Angeklagte oder Perscnen. die sich Ucbertretungen schuldig gemacht hatten, kauften sich mit Beträgen von 5 bis 100 Rubel von Strafe und Verfolgung los. Der Polizeimeiste? fälschte die Protokolle, unterschlug Akten u. s. w. Reiche Hausbesitzer borgte er um Summen von 100 bis 500Rubel an. Wurde ihm ein Darlehnsgesuck abgeschlagen, so schikanirte er die Hausbesitzer so lange. b!s sie ihm die Summe gewährten. Die Verhandlungen, in denen Hunderte von Zeugen erscheinen, fördert Bilder von geradezu entsetzlicher Veamtenwillkür und Korruption zu Tage. Entführt seine eigene Gattin. Vor etwa fünf Jahren heirathete Frederick Keyes von Ramsey, Minn., Frl. Minnie Everts aus Binghampton, N. doch gerade als die Trauung stattgesunden, erschienen die Eltern des Mädchens und trennten das junge Paar. Die junge Frau wurde nach dem Hause ihrer Eltern zurückgebracht. Letzthin aber wußte Fred, unter der Beihilfe eines Freundes. seine Frau zu entführen. Auf die Bitte Minnies wurde das Paar zum zweiten Male getraut, worauf es nach den glücklichen Gefilden des Westens abdampfte.

Feuer Signale.

4 Prnnsylv und Startet 5 English's Opern HauS 6 East und Rio York 7 Noble und Michigan 8 R. Jersey u. Maff Wm 9 Pine und North 10 Wavket und Pine 11 Ccnnont nah East lö 91V.. 8 EprinhauS Mass, ve nahe obl 13 Txware und Walnut 1 Jersey u Cmtral A. 15 Maff. und Eornell Av : Ash und 11. Strafe 17 Park 31 und 12 ?tr .6 Columbm und Hillsld 18 Higbland Ave u. P,att kl Illinois und St. Io 2 Pennsylv. und Pratt 24 Mcndian und 11. Str 25 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe Illinois 26 Senate Ave u. CtClai? 27 Illinois und Michigan 2? Pesylvania und 14. 2 Senate Ave. und 18. 31 No. l Spritzenhaus Jnd Ave naheMichigan 32 Meridian und Walnut 34 California u evmont 35 Blake und New Jork 36 Ind. Av. u. St. ölair 37 Eith Hospital 38 Blake und Norty 39 Mick-gan und Azne 41 No. Spritzenhaus Wachington nahe West 42 Gftndorf u Wafh. 43 Missouri u New Dort 45 Meitdian u Wash 46 Jllois und Ohio 47 Cpitol Av. u Wash 48 ngan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W. aft?ington Str 51 No. 1 Spritzenhaus Jllmois u Merrill 52 Illinois u Louisiana 53 Welt und South 54 West und McCarth 56 Senate Av. u Henry 57 Meridian und Rav 58 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor.-iS 59 Madison Av. u Tunlop 61 No 2 Haken LeiterbauS Evuth nah Telawar 62 Pnn. u Merrill 63 Telaware u. McCarry 4 Saft und VcEarty New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradfha 68 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 7Z Eed und ölm 74 Davidson u Georgia 75 bnglish Av. u Pine 76 Shelhy und BateS 7? No, 3 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 79 Fletcher Av. u Shelby 91 Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 83 east u Washington 84 New York u. Davids 85 Taubstummen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Onental und Wash. 89 Frauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Wer. 92 Meridian u. 8raia. 93 Meridian und South 4 Pennwlv u. Louisiana 9" Virgin i? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Ohi" ,23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 125 Central Ave und 15. 126 ?)ndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und '0. 134 College Ave und 2. 135 Delaware und 18. 136 Alabama und Rorth 137 Newmann nd 19. 13 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 Dandcs und ic. 142 Highland Ave und 1Y. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 14 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus HiUsid Ave und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Ave und 97. 152 Park Ave und 22. 15? LEU. W Bahn u. 2. I4 Ramsey Av und 10, 156 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. lö Bloyd und Pawvaw. 159 No. 21 CpritzeniMuS Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Keystone 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellesontaine und 8. 169 Park Ave und Ml 212 Capital Ave in 17. 213 Pennsylv. u.ichiga 214 JllinotS und 20. 215 Senate Av und 21. 21 Pennivlvanui und 2. 217 Meridian und 1. 218 Capital Ave und 24. 219 Broadway und 10. 231 Illinois und McLm 234 Ro. 14 Spritzenhaus Kenwocd und 30. 235 Illinois und 85. 2-33 Annctta und 30. 237 No. 9. Spritzcnh Udcll und Raer 238 Udcll Ladder orN 239 Jialxl und 7. 241 Meridian und 24. 242' JllinoiS u Ct. Clff 243 Eldrioge und tt. 312 West uud Walnut 81Z West und 12. L14 Howard und 16. 315 Torbet und Paca 316 Capital Sv und 10, 317 Northwestern Ave u 818 Gent und 18. 310 Canal und 10. 824 Cerealine WrkS 824 Bermcnt und Lyn 325 Bismarcku KrandoieA 826 No. 2 EvritzenhanS Haughville. 327 Michigan u. Helmet, 823 Michigan u. ConcorO 341 West und McJntvre 412 Mifsour, u. Maryland 413 Missouri und nhi 415 Capital Ave.. 4orgic 416 Missouri u KcntuckyA 417 Senate Ave u. Waso. 421 P und E RunduS W. Washington. 428 Irren-Hospital. 424 Mi.eyAvku.JDuS 425 Wash. und Harris 42 Ro. 18 Spritzcnhaich W. Washington 427 O'.iver und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Rordvke und Dort 431 Hadlev Ave u. Vorriß 432 Rivr Av u. MorriZ tM River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 43 Harding und Oliv 437 No. 19 Spritzenha J Morris und Harbins. 400 Hsward und KUäaaT 439 StsZyardS 451 Reisn und Miller 452 Howard und &cc 453 Morris und PsltWl 456 Lambert und Belr.irl 457 Rordyke Ave u. r mcn Worts 512 Wes: und Stech 513 KentuZy Ave u. MerrU. 514 Meridian und VionO 51 JllinoiS und KansaS 517 orr.s und Dakota 618 Morris und Church 51 Capital X u McCarty 621 Meridian und Palm. 523 Pine un'. Lord 24 Madisor Ave u Kincol 2 Meridian und Belt Zk b27 Carlo und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian . Raymond 631 Meridian u. McCartv 632 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 12 Mcernan und Dough. 13 East u. Lincoln L 14 East und Beecher 616 Wright und Sander 17 McCarry und eaty 18 New Jersey iilirl 712 Spruce und Prospekt 713 English Ar, u. Laurek 714 Sta Ave u. Bell 716 Shelby und Beecher 71 State Ave und Oreng, 718 Orange und Laurel 7 Shelby u. Ct.uu A 721 Lerington A. u Lau 728 Fleuher Aveu. Oprua 724 State Ave u. Pleasan. 726 Prospitt und leasat 72 Orange und Hmlav 728 Liberty und Vt 72 Btiti und South WO No. 15 Spritzenhaus Ost Wafhmt'" SN 813 Wartet und Noble 814 Obio u. Highland i 815 Michigan u. Highlant l Market u Ar 'mal V 817 Ost S Clair und Union Bahn Geieist. , 821 tzmn Handle Shap 823 Vermont und Wal 824 Wa'. und State Atz. 825 Madden s Sounge Fab. 82 Tuck und Torsey 827 ash. und Brille 0 82 Ro. 1 Spritzenhaus BevUle nah Nicht? 831 S outhaftern A Woodside. 832 Wash. und Dearboro 834 Soutbeastern und Arsenal Ares, 805 New Dork und Tempk 012 JllinoiS und Maryl. 018 Illinois und Markt. 014 Penn, und 915 Delaware und Spezial-Sizuale. Ersten 2 Schlag, zweit Alarm, Zweiten 2 Schlügt, dritttr Alarm, Dritten 2 Schlage, viert Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgno. 3 Schlag. Wasserdruck ab. 12 Schlag, 10 Uhr Mittags. Die so bezeichneten Signale werden nur vom Thür Wachter angegeben da an den betreffenden Etraches Kreuzungen trau Alarmkosten angebracht sind. Chicago und der grotze Nordweften via 4 r laSka Hawaii Pdilippine Jusel. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. V V. VV . VI'VII . 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