Indiana Tribüne, Volume 26, Number 192, Indianapolis, Marion County, 6 April 1903 — Page 7
iJndiana Tribüne, . April 1903
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I Brod oder Tod ! O o O O 8 o o I o 8 Sizilianischcr Roman 8 o von W o l d c n: a r Xi r b i n. 8oo oOOo OOOo oOOo OOOo OOOO 008 (Fortsetzung) tferon Cuaittcn beugte ych etwas zu seinem Nachbar hin und flüsterte ihm etwas in'3 Ohr. Don Rocco, der Sekretär De Lucaö," antworte e dieser ebenso flüsternd. Gut!" flüstere Gualtieri zustimmend. Ich kann nur einem das Mandat ertheilen." begann der Vorsitzende von Neuem, und muß nun unter den Freiwilligen durch das Loos entscheiden lassen, wenn sie sich Beide nicht einigen können." Die beiden Freiwilligen traten etwas abseits und besprachen sich leise. Es waren kurze und bestimmte Aeußerungen, und als sie nach ganz kurzer Zeit wieder ihre Plätze einnahmen, sagte Peppo laut: Wir haben uns geeinigt. Ich übernehme den Auftrag, der Andere wird Helfer." So ernst die Szene wurde, so klang durch diese Worte doch eine leise Wichtigmacherei Peppos durch. Er fühlte sich stolz darauf, aus der Konkurrenz als Sieger hervorgegangen zu sein. Sämmtliche Mitglieder der Paranza erhoben sich nach diesen Worten von ihren Plätzen und schritten nun zu der wichtigsten feierlichen Handlung des Abends. Die Leute bildeten vom Platz Peppos bis zu dem Altar, auf dem das Kruzifix stand, eine Art Spalier, durch die dann Peppo ernst und wichtig hindurchschritt, die Hand auf das Kreuz legte und mit lauter, jetzt aber doch rtircS zitternder Stimme sagte: Ich schwöre als Bruder den Brüdern Treue bis in den Tod und werde den mir ertheilten Auftrag im schweigenden Gehorsam erfüllen." Nach diesem legte zunächst der Vorsitzende seine Hand auf das Kreuz und sprach ernst und eindringlich: Bruder, Du hast uns soeben den stärksten Beweis Deiner Treue und Deines Gehorsams gegen die große Familie gegeben, und wir schwören Dir daraufhin insgesammt treue Bruderschaft in aller Noth und Gefahr. Mit allem, was wir sind und haben, werden wir Dir beisteben bis ?.um Ende. Es blühe und gedeihe der heilige Bund der Mafia. Amen." Alle Uebrigen beschränkten sich darauf, die Schwurhand auf das Kreuz zu legen und zu sagen: Ich schwöre." Eine halbe Stunde später lag an der verlassenen Kavelle alles wieder todt und einsam wie immer. Die Brüder" hatten sich im Schutz der Finsterniß zerstreut, einer hierhin, der andere dorthin. Es war kurz nach Mitternacht, als Baron Gualtieri wieder in der Villa Buonanima eintraf. Alles lag still und finster, nur aus dem Zimmer Ghelas fiel noch Licht. Was hat sie so spät noch zu wachen? fragte sich Gualtieri, und einen Augenblick schien es, als wolle er sich persönlich davon unterrichten. Dann aber ging er doch möglichst geräuschlos in sein Zimmer und schloß sich ein. 15. Kapitel, aetano Russo. der Gärtner des Herrn dei Falconari, war natürlich auch in der Paranza aewesen. 3um ersten Male hatte er seine Vereidigung ausgenommen einer solchen Versammlung beigewohnt. Es sollte auch das letzte Ma sein. Gleichwohl war er einigermaßen über sich selbst erstaunt, daß er das alles so ruhig und selbstverständlich aufgenommen hatte. Es handelte sich doch um das Leben eines Menschen, um einen Mord, dessen Mitwisser er geworden und für den er also auch mitverantwortlich war. abgesehen von allem anderen, was mit einer solchen Paranza verbunden war. Er hatte mehrere von den Anwesenden erkannt, so den Advokaten Lorenzo Vitale, den Baron Gualtieri, Peppo und den Mann ohne Hals, der ein Weinhändler aus Aquasanta war und der seinerzeit auch die jungen Pfirsichbäume des Herrn dei Falconari abgeschnitten hatte. Die elenden Stümpfe der jungen zierlichen Bäumchen standen noch da, und Gaetano sah, als er am anderen Morgen durch den Garten schritt, daß sie doch wieder ausgeschlagen hatten. Der Mensch gewöhnt sich an alles," sagen die Leute, und es ist in der That eines der unheimlichsten Geschenke, die uns die Natur verliehen, oah wir uns an alles, selbst an das Verbrechen gewöhnen. Gaetano hatte zwar eine furchtbare Angst davor gelabt, day in der Paranza das Loos, den Staatsanwalt De Luia auf sich zu nehmen, ihn treffen könne, und es war ihm ein Stein vom Herzen aefallen. als sich Freiwillige dazu gefunden. Nachdem dies aber gnadig an thm vorubergeaanaen. fand er alles andere vollständig in der Ordnung. Er hatte auch mltavaesttmmt. qenau wie Die Ueori gen, und durchaus keinen Grund, sich zu widersetzen, on Hauje aus ehrlich und anständig angelegt, besaß er doch nicht die Kraft, sich der sonderbaren Moral, die ihn umgab, zu entziehen, und er glaubte, die Welt müsse so sein, weil er sie so sah. Man hatte
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tyn trn keoen ! .eumgeitoyen, ehe er auf einen Punkt kam, wo er sich durch seiner Hände Arbeit ernähren konnte. Sollte er an diesem Ziel nun auch noch mäkeln? Er war froh, daß er so weit war, und nahm das andere mit in Kauf weil es eben nickii nnivrs ein Uklae war nicht sein Meineid, und sein Mord wäre also auch nicht sein Mord gewesen! So lautete ja die Beruhigungsformel. Warum sollte er sich nicht auch beruhigen lassen, wo sich so viele beruhigten? Er wäre, vielleicht viel lieber und mit viel mehr Zufriedenheit mit sich selbst, ein höchst tugendhafter Mensch geworden, wenn ihn seine Umgebung dazu gemacht hätte. Da aber seine Umgebung das Gegentheil aus ihm machte, so fügte er sich, mußte sich fügen als abhängiger, schwacher Mensch, der nicht in der Lage war, sein Schicksal selbst zu bestimmen. Wo warst Du denn gestern Abend so spät, Gaetano?" fragte plötzlich Jemand hinter ihm, und als er sich erfchrockcn umsah, bemerkte er Herrn dei Falconari vor sich. Sie schlagen wieder aus, Herr Commendatorc," antwortete Gaetano ausweichend und wies nach den jungen Trieben der Pfirsichbäumchen. Das zeigt, daß der Kern gut war. Dann hilft sich die Natur immer. Ghela wird sich gewiß darüber mehr als über manches andere freuen. Aber ich fragte, wo Du gestern so spät herkamst. Ich hörte Dich zufällig kommen. Es war doch gewiß schon Mitternacht vorüber." Ich war in Palermo, Herr Commendatore, bei meinen Kindern. Und da" In Palermo? Tu kamst aber doch von der anderen Seite." Ick) ja, es kcmn sein, daß ich von der anderen Seite kam. Ich habe noch
einmal nachgesehen, ob die Wasserlöcher auch dicht sind, weil es gerade regnete, und wir jeden Tropfen Regen für die Orangen brauchen." ?ie Ausrede war gut, aber Herr dei Falconari glaubte sie doch nicht. Er sah Gaetano aufmerksam prüfend und fast drohend an. Gaetano wurde unter den Blicken seines Herrn roth und machte sich an den Bäumchen zu schaffen. Wie alt sind Deine Kinder. Gaetano?" fragte Herr dei Falconari nach einer Pause wieder. Das älteste ist bald sechs Jahre, das zweite drei gewesen, das dritte noch nicht einmal zwei." Der Ton, in dem Herr dei Falconcri gefragt, klang so sonderbar und bedroblick. dcrk Gaetano das Gefühl hatte, es möffk wo.,t ich etwas nachkommen. Und in der That fugte Herr dei Falconari nach einer weiteren kleinen Pause: Und was wird aus ihnen, wenn Du in's Zuchthaus kommst?" Herr Eommendatore V stotterte Gaetano erschrocken. Sei still und höre zu. was ich Dir zu sagen habe. Ich habe schon daran gedacht. Deiner Familie das kleine Schäferhaus am Wege nach Aquasanta einzurichten. Du könntest ganz gut dort mit Deinen Kindern wohnen. Aber so lange Du halbe Nächte lang fortläufst, hat das keinen Zweck." Ich wäre glücklich, wenn ich " Sei still, sage ich, und höre mir zu. Ich mag Deine Geheimnisse gar nicht wissen. Die behalte nur für Dich. Ich sehe, daß Du ein ordentlicher, tüchtiger Arbeiter bist, und solche Leute kann man immer brauchen. Ich will gern etwas für Dich thun, aber erst muß ich wissen, daß es angebracht ist. Verstanden?" Gaetano wollte wieder etwas sagen. Aber Falconari ließ ihn nicht zu Wort kommen und fuhr fort: Ich glaube wohl, daß die Bäumchen sich wieder bei gute? Pflege erholen. Die Natur ist so reich. Aber ob Deine Kinder sich wieder erholen, wenn Du ihnen die Krone so roh und rücksichtslos abschlägst, das ist sehr die Frage." Herr Eommendatore " Ich mag Deine Weisheit nicht wissen," fuhr ihn bttl dei Falconari an. ,.es genügt, daß Du hörst, was ich sage. Nimm Dich in Acht, Gaetano! Ich weiß nicht, wie es mit Dir steht, und will es nicht wissen, aber ich saae Dir: Nimm Dich in Acht!" Damit warf Herr dei Falconari die Büchse über die Schulter und ging weiter den Abhang entlang nach seiner Oliveda. Gaetano sah ihm nach, nickte ein paarmal stumpfsinnig und warf dann, in einem plötzlichen Wuthanfall. das Messer in den Sand und fragte sich, warum gerade er in einer fo elenden Lage sei. daß er thun mußte, was er nicht wollte. Wenn ihm sein Herr das Schäferhaus einrichten würde, so konnte Gaetano dsrt mit seiner Familie leben wie ein König, aber er wußte nicht, wie es mit ihm stand, und wollte es auch nicht wissen. Natürlich ! Wer kümmert sich um Leute, die den jungen Bäumchen die Krone abschlagen? Die lügen, meineidigen und morden, wenn sie zufällig das Loos trifft? Gewiß, der Mensch gewöhnt sich an alles, aber das Bewußtsein des Besseren, das sogenannte Ge. wissen, verläßt ihn nie und kennzeichnet ihn in jeder Stunde. Gaetano fühlte wohl, daß er ein Lump geworden war. daß er. zerfallen mit der menschlichen Ordnuug, ausgestoßen aus der Gesellschuft, nur auf Schleichwege in der Nacht, auf die geheime Bruderschaft der Mafia angewiesen war. Und während er noch so in stummer Wuth über seine elende Lage zu Boden starrte, ein Bild des Jammers und der sklavischen Abhängigkeit, klano
ufm fuuyuuj tue 'Vllinme i eines allen Vaters im Ohr, wie er in seiner duseligen Art, schmauchend und halb im Schlaf sagte: Du visl der Beste, Gaetano, Du oist der Beste!" Eine heftige Sehnsucht nach seinem Vater, den er feit mehreren Wochen vernachlässigt, überfiel ihn. Er wollte noch einmal die alte liebe Stimme sagen hören: Du bist der Beste, Gaetano, Du bist der Beste!" und er tonnte es kaum erwarten, daß Feierabend war, und er sich nach Aquajanta auf den Weg machen konnte. Gott sei Tank, daß es aus der Welt noch einen Menschen gab, der ihn kannte und der ihm sagte, daß er der Beste sei, denn er war nicht schlecht, wollte es auch nicht sein, aver er mußte es sein. Er hätte wahrhaftig lieber sterben mögen, als solch' ein Leoen führen, wenn er es nicht um jeiner Kinder halber thun mußte. Auch in seiner Brust hallte es: Broo! Guies, ehrliches, gesundes Brod oder Tod! Da die Tage kurz waren, war es schon finster, als er nach Aquasanta hinauskam. Sein Vater saß wie gewöhnlich vor seiner Hütte auf dem Boden, hatte die leere Pfeife im Munde und sog daran, um in der Ermanglung des Rauches doch wenigstens den Pjeifengeruch zu genießen. Sehr groß schien indessen dieser Genuß nicht zu sein, denn als er seinen Sohn Gaetano bemerkte, jammerte er über die schlechte Welt, die ihn armen alten Äiann da auf dem Boden sitzen lasse, als ob er gar nicht mehr dazu gehöre. Ein alter Mann ist doch auch ein Mensch," räsonnirte der alte Russo. Ich war auch einmal jung und lief hierhin und dorthin. Nun bin ich oh und kann nicht mehr von der Stelle. Alle Welt läuft davon und läßt mich hier sitzen und kümmert sich nicht mehr um mich als um einen löcherigen Topf, der zu nichts mehr taugt. Ay!" Hier ist Tabak. Vater." sagte Gae tano. Ich habe Dir Tabak mitgebracht." Ter alte Russo hielt beide Hände auf. Tabak?" fuhr er erregt auf. Wirklicher Tabak. Gaetano? Wahrhaftig Tabak, ein ganzes Fünffoldipacket. Madonna santissiina, wen Du wüßtest. Gaetano, was ich bisher alles geraucht habe! Aber das ist wirk licher Tabak. Das rieche ich wohl. Wart einmal. Wo ist rndne Mütze? Halte einmal die Pfeife. Ich habe es ja immer gesagt, Gaetano, Du bist der. B " In diesem Augenblick erschien Assunta unter der Thür, und als, ac;anu iuy, TOien es, als 00 eine Flamme das Mädchen durchzuckte. Obwohl bleich zum Erschrecken, leuchteten ihre Augen im Dunkel auf wie die eines Raubthieres. Schuft!" ächzte sie mühsam hervor. und im selben Augenblick warf sie sich auf ihren Bruder und stieß mit einem Messer, das sie in der Hand hatte, nach ihm. Gaetano wußt: wohl, warum er seinen Vater in letzter Zeit vernachlässigte. Er fürchtete das Zusammentreffen mit seiner Schwester und kannte deren hitziges Naturell wohl. Mit :iner raschen Wendung fuhr er herum und fand eben noch Zeit, den ihm zugedachten Stoß mit dem Arm aufzufangen. Das Messer fuhr durch den Rock in den Unterarm. Gaetano emPfand im Augenblick keinen Schmerz, aber er fühlte, wie die warme, klebrige Feuchtigkeit des Blutes am Arm herunterrann. Gleichwohl packte er die Hand Assuntas so derb und heftig, daß diese vor Schmerz aufschrie und das
Messer fallen ließ. Unglückliche," keuchte er während des Ringens mit ihr, willst Du mich tödten? Was soll aus Dir, was soll aus meinen Kindern werden? Siehst Du nicht ein, daß Du unrecht hast? Unrecht, Du hast unrecht!" Er schrie ihr das Wort unrecht" so stark und so häufig in's Ohr, als ob er glaube, ihr dadurch den Sinn um so eindringlicher beizubringen. Meineidiger," schrie sie laut, hast Du nicht Salvatore in's Unglück gebracht? Hast Du nicht" Ich that, was ich thun mußte. Was weißt Du davon, was man für seine Kinder thut. Du hast keine." keuchte er wieder. Still, sage ich. Schrei nicht so." Hast Du nicht gelogen? Wer kann Dir befehlen zu lügen?" Ich habe gesagt, was wahr ist. Was weißt Du davon? Du warst nicht dabei" Salvatore ein Dieb?" fuhr sie kreischend auf. Sei still. Bist Du toll. Dich und uns alle einer solchen Sache wegen in's Unglück zu stürzen? Sind wir nicht schon unglücklich genug? Fort. Gehe in das Haus. Ich werde Dir nie mehr in den Weg treten, Du aber fofljj mich nicht suchen, sonst wehe Dir!" Endlich hatte er das schöne, starke Mädchen überwunden und vollständig in seiner Gewalt. Thränen der Wuth und des ohnmächtigen Zorns standen ihr in den Augen, und mit knirschenden Zähnen gab sie der Gewalt ihres Bruders nach, der sie in das Haus drängte. Geh," preßte sie wüthend hervor, ich sage Dir. geh und laß Dich nicht mehr sehen. Es ist Dein Tod!" Der alte Russo hatte sich bei dem wutbcnden Anfall Assuntas auf ihren Bruder nur sehr vorübergehend aufgeregt. Im Anfang schien es. als wolle er einen Versuch machen, aufzustehen und die Beiden zu trennen. Als er aber das Messer fallen sah, hielt er es offenbar nicht mehr der Mühe werth
uno oeichranne iicy Daraus, zuzuieyen, wie Gaetano seine Schwester allmälig überwand. Sie ist verrückt," sagte er dann ruhig. Ich habe es schon lange gemerkt. Sie sind alle so. Wenn die Zeit kommt, werden sie verrückt. Ihre Mi'tter war auch so. Das vergeht." Gaetano stand keuchend still, wie nach einer großen körperlichen Anstrengung, und besah seine Wunde. Sie schien doch tiefer und schlimmer zu sein, als er anfänglich geglaubt. Es war ein derber, mit aller Kraft geführter Stoß gewesen, den er mit dem Arm parirt hatte, und wenn er seine Brust erreicht hätte, wie es wohl die Absicht Assuntas gewesen, so würde er vermuthlich in dieser Welt nicht mehr viel zu sagen haben. Das war also die erste Errungenschaft seiner neuen Verbindung. Ein Messerstich von seiner Schwester! Vielleicht war das auch nur eine Absclagszahlung, und die Hauptsache kam erst noch? Kaum eine Stunde später lag der kloine Platz vor der Hütte des alten Russo stumm und leer. Gaetano hatte den Alten auf seinen Schultern zur Ruhe gebracht und war dann selbst seiner Wege gegangen, das Schweigen der Natur sank immer tiefer und bedeutsamer auf das Gesicht der schlafenden
Erde. Wie immer nach eiem Schirokkosturm war die Luft noch etwaö dunstig. Der Mond hatte einen Hof, und sein Licht, das sonst weißlich klar ttttb rein, war goldiggelb. Die Lichter, die aus den Häusern von Aquasanta und aus den dunklen Abhängen des Monte Pellegrino, wo die gärtenumrauschten Villen der reichen Leute standen, leuchteten, verloschen eins nach dem anderen, und mit jedem Licht, das erlosch, entfalteten sich die Zauber einer südlichen Nacht intensiver und beHerrsehender, immer dunkler und kräftiger zeichneten sich die mächtigen und malerischen Konturen des Berges von dem leuchtenden Himmel ab, einzelne kleine dunkle Wolken schwammen noch durch den ungeheuren Ozean der Luft und warfen wie im neckischen Spiel ihre Schatten, wenn sie am Mond vorüberseIclten, herunter auf Land und Meer, wie kosende Genien, die uns arme Menschen fürchten machen wollen. Der wirre Sorgenknäuel der Menschen schien im Schlaf gelöst, verbannt und vernichtet von der hehren Großartigkeit und heiteren Ruhe der träumenden Nackt. regie stcy s ymier ver Hütte dtt alten Russo, und Assunta schlich lauschend hervor, die blitzenden Augen suchend und erwartungsvoll nach der Straße hinunter gerichtet. Wenn man sie so schleichend und sprungweise huschend von einem Fels zum anderen sich bewegen sah, so hätte wohl Niemand geglaubt, daß das Mädchen auf Liebesabenteuer ausging. Sie sah vielmehr aus wie ein Tiger, der auf Raub ausgeht, und doch war es die Liebe, die ihr den Schlaf raubte, die ihre ganze Seele erzittern ließ und in dem einen Wunsch nach Liebe und Leben alle Rücksichten, die sie sich und Anderen schuldig war, vergessen ließ. Das vergeht," hatte der alte Russo kurz und bündig gesagt. Ja, freilich würde es vergehen, wie alles in dieser Welt einmal vergeht, noch war es aber nicht vergangen. Noch brannte das allgewaltige Feuer der Natur, die Liebe in ihrer Seele, wie das Feuer der Erde im Aetna. Der Berg fragte auch nicht danach, wenn er unter Dröhnen und Donnern die Habseligkeiten von Hunderten friedlicher Existenzen mit Feuer und glühender Lava überschüttete und Tausende mit Tod und Verderben bedrohte. Assunta hätte ihren Bruder erstochen, wenn er sich nicht gewehrt hätte, und dann vielleicht sich selbst, aus Reue über ihre That. Sie war eben Siziltanerin vom Scheitel bis zur Sohle. Ihr Mitleid mit dem unschuldig seiner Freiheit beraubten Salvatore. ihre Rachsucht an denen, welche nach ihrer Meinung die Schuld daran trugen, wären vielleicht weniger heftig und weniger unwiderstehlich gewesen, wenn sie ihn weniger geliebt hätte. So aber riß ihre Leidenschaftlichkeit sie mit sich fort bis zum Aeußersten. Nun kauerte ste mit glitzernden Augen und aufgeregtem, stoßweisem Athem hinter einem Felsblock und sah gespannt nach der Straße hinunter, die nach Palermo führte. Sie brauchte auch aai nicht lange zu lvarten, bis sich in dem gelblichen Mondlicht .ein kleines, unansehnliches Männchen mit einem dünnen Spazierstöckchen heranschlich, bald hinter dem Schatten eines Baumes oder eines Felsens verschwindend wie ein Gespenst, bald wieder hervortauchend in's volle Mondeslicht, vorsichtig lauschend und Umschau haltend. Und diesem Knirps von einem Mann, dieses Scheusal an Körper und Seele sollte sie. die hochgewachsene, kraft- und schönheitstrotzende Assunta. lieben? Einen Mann, wie man ihn auf den Kirschbäum hängt, um die Spatzen zu verjagen? Peppo!" rief sie leise, da dieser sie im Dunkel nicht gleich bemerkte. Bist Du da. Assunta?" aniwortetc dieser, ebenfalls leise flüsternd. Assunta, meine Seele, mein Herz, mein " Ja doch! Sei nur still jetzt. Wir wollen weiter fortgehen. Alte Leute haben einen leisen Schlaf. Mein Vater darf nichts hören." Gib mir Deine Hand, Assunta, leine Hand. Mir ist, als ob neues Leben in mich käme, wenn ich Deine Hand in meiner halte."
Komm nur. Was braucht's der Faxen? Wir sind ja einig. Komm. Du hast versprochen, mir heute alles zu sagen, Peppo. Alles!" Sie stolperten einige Minuten ohne Weg und Steg zwischen den Felsstücken herum. Dann blieb Assunta stehen. Hört uns hier Niemand?" fragte Peppo, vorsichtig sich umsehend. Keine Seele. Was also soll geschehen?" Wir sind am Ziel. Assunta, mein alles, mein Leben, meine Welt" Laß das nur jetzt. Dazu wird noch viel Zeit sein, wenn wir erst verheirathet sind. Jetzt müssen wir vor allem den Verstand behalten. Was willst Du mir sagen?" Am Montag Morgen um fünf Uhr fahren wir ab. Das Schiff, mit dem wir fahren, heißt ,Ruggiero primo' und kommt noch an demselben Tage nach Neapel. Hier, sieh her! Lauter Banknoten." (Fortsetzung folgt.)
2er Krebs der O b st -bäume. In der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle ist die Ursache des Krebs lediglich in einer falschen Düngung der Obstbäume zu suchen. Bei der üblichen Ausführung derselben wird der Schwerpunkt auf eine überreülicbe 2ufübrur von ttrfftnff legl und zu diesem Zweae alljährlich reichlich Stallmist und Jauche gegeben. Die Obstbäume haben aber auch ein außerordentliches Bedürfniß nach mineralischen Nährstoffen Kalk, Kali, Phosphorsäure und an diesen wird doch im Stallmist lange nicht genug verabfolgt; höchstens das Kali könnte als nennenswerther Bestandtheil in Betracht kommen. Kalk und Phosphorsäure aber sind, entsprechend der Stickstoffgabe, besonders in Form von Thomasmehl zu geben. Bei einseitig hoher Düngung mit Stallmist und Jauche kommen nämlich die jungen Triebe im Herbst nicht rechtzeitig zum Wachsthumsabschluß und können dann im Winter durch Frost gewaltigen Schaden leiden. Die Risse, die der Frost in den nicht genügend widerstandsfähigen Pflanzengeweben erzeugt, geben dann in den nächsten Jahren die Ansatzstellen sür den Krebs. Auf an und für sich kalkarmen Böden, bei alten Bäumen und besonders bei allem Steinobst wird man neben Thomasmehl noch eine reichliche Gabe reinen Kalkes geben und dadurch neben der Heilung etwaigen Krebs ganz gewaltige Ertragssteigerungen erzielen. Hinsichtlich der Höhe der Gaben ist keine bestimmte Norm aufzustellen möglich; doch ist naturgemäß bei Obstbäumen die Düngung um ein vielfaches stärker zu geben, wie etwa auf der gleichen Fläche Ackerland. Zur Schaf-Fütterung. Für säugende Schafe eignen sich besonders gute Weiden. Jedoch können ihnen gefrorene und bereifte Weiden schädlich werden, falls der Reif nicht durch Regengüsse abgewaschen worden ist. Ferner gebe man säugenden .Schasen das beste Heu und Grummet. Auch Haferschrot und Leinkuchen sind hier am Platze. Ein gutes Futter sind auch Rüben und Möhren, sowie Biertreber, welche die Milchabsonderung günstig beeinflussen. Letztere gibt man den Schafen in Verbindung mit Häcksel. Sauer gewordene Treber sind jedoch ein sehr bedenkliches Futter. Für Mastschafe empfiehlt sich die Verabreichung von Heu, Bohnen- und Getreideschrot und entbitterten Lupinen. Ebenso kann man ihnen Biertreber und etwas Schlempe geben. Nicht entbitterte Lupinen rufen aber bei Schafen die Lupinnrkrankheit hervor. Dieselbe besteht in einer Erkrankung der Leber, verbunden mit Geschwüren und Gelbfärbung der Schleimhäute. Lupinenheu und Lupinenkörner, die vor dem Einbringen längere Zeit durch Regen ausgelaugt wurden, sind viel weniger gefährlich als solche, welche bei schönem Wetter schnell und trocken eingebracht worden sind. Der Regen kann nämlich, wenn er längere Zeit einwirkt, den giftigen Bitterstoff auswafchen. Keinen Schaden bringen auch die gedämpften Lupinen, falls das Wasser nach dem Dämpfen sorgfältig abgegossen wird. Sie sind alsdann ein sehr zweckmäßiges und eiweißreiches Futter für Schafe. Fütterung schlechter Fresser unter den Pferden. Schlechten Fressern muß das Futter in ganz kleinen Portionen gegeben werden. Man läßt solchen Thieren den Hafer handvollweise einschütten und veranlaßt sie auf diese Weise, nach und nach größere Portionen aufzunehmen. Namentlich erweist sich diese j Maßregel bei solchen Pferden zweckmäßig, welche langsam fressen., das Futter in der Krippe warm kauen und dann dasselbe nicht zu sich nehmen. Als Reihenfolge empfiehlt sich Hafer. Heu und dann Wasser. Durch den Hafer wird zunächst der Hunger gestillt und, während ersterer im Magen verdaut wird, nimmt das Pferd langsam das Heu auf. Falsch ist es, wenn gleich nach dem Heu das Wasser gereicht wird; denn dadurch wird ein großer Theil desselben unverdaut aus dem Magen fortgespült. Das Wasser muß darum stets zuletzt gegeben werden. Redoblütk?. Mein Herr! Versichern Sie Ihr Leben bei uns und ich versichere Sie, daß Sie versichert sein können, sicher berftcheri s'1--
Feuer - Signale.
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Hslme, 32 Michigan u, Concord 841 West und McJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und h 415 Capital Ave.. Georgia 416 Missouri u Acntucky A 417 Senate Ave u ash. 421 P und E RundiuS W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Mi.cy Ave u. I D u3 425 Wash. und HarriS 426 No. 13 Spritzenhauß W. Washington 427 O'.iver und Birch 4S8 Lliver und OSgood 429 Nordyke und Port 431 Hadley Ave u. Morr 432 River Are u. RorriS ' A Niver ve und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Hardmg und Oliv 437 No. 19 Cprttzenha Morris und Harding. 43S Hvward vutbWtSRtuf 439 t ockvardS 451 Reisn und Will 452 Howard und Lee 453 Morris und ftaphtfS 456 Lambert und elnl 457 Nordyk Slt n. War rncn Wort! 612 West und s.'ay 513 entucky Ave u. Merrik L14 Meridian und Worrtzt 51 JllinoiS nd SansaS 517 Morr und Dakota 61 Morris und Cburch 519 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palme 623 Pine un' Lord 524 Madttor Ave u kmcol 26 Meridian uud Belt 627 EarloS und Riy 528 WeridiLN uud &ipna 629 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McCarttz 532 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 1k McSernanund Dough, 618 East u. Lincoln 614 East und Beecher 61b Wright und Sander 17 McCarty und Beaty l Rew Jersey u Bir Atrt 712 Spruce und Prospect 71 Euglish Are. u. Laurek 714 Ctave u.Be:t N 716 Etzelby und Beech 71 State Ave un Orang, 718 Orange und Laurel 710 Sbelby u. Gt.toge Av, 721 Lerington A. u Lau 723 Flcher Aveu.Oru 724 State Ave u. Pleasan. 725 Prosvctt und leasar 72 Orange und Harlar '72 Liberty und Meek 729 Nlli! nd South 81. No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Stt 1? Market und Noble 814 Ohio . Highmnd 816 Michigan u. Higdlanl 16 Market u Arsenal Av 817 Ost S Clair und Union Bahn eleis. 821 Pan Handle Shop? 828 Vermont und WaKott 24 Wash. und State Si 825 Vadden'SLounge zab 82 Tucker und Dorfe 827 Wash. und VeviU 829 Ro. 1 Spritzenhaus Beville nah Mchigan 881 Southeastern 2Ü vmk Woodside. 82 Wash. und Dearbor 884 Southeastern und Arsenal Aves. 88 New York uud Tempi 912 Jllino und Maryl. 918 Illinois und Markt 914 Penn, nd Wostz. 915 Delaware und Spezial-Signale. Ersten 2 Schlag, zweiter Alarm, Zweite 2 SchlLge, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auS und Schlauch aufgerollt, s Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlag, 1 Uhr Mittags. Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vom Thür Wächter angegeben da an den betreffenden Straße? kreuzunge kin AlarmVen angebracht sind. Chicago und der große Nordwefte via i r cteiM&hwww laa-eawatt-Vdtlipie Jneln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Mono 47. Str. Station. 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