Indiana Tribüne, Volume 26, Number 192, Indianapolis, Marion County, 6 April 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 6. April 1903

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Mit jedem Tage wird es in den Schwcfier-Repnbliken". Abermals amer. Matrosen in San Domingo ge landet. Auch Colomb'?a spielt wieder mit der Revolution. Kaiser Wilhelm verläßt die dänische Hauptstadt. Angebliche Verlobung des deutschen Kronprinzen. Rnhigere Lage vorläufig in Ma drid. Umbildung des amer. Orient'Ge schwaders. San Domingo. D i e Revolution. Washington, 5. April. Nach einem Berichte des Commander Turner vom Kreuzer Atlanta vor der Stadt Domingo sind die Regierurgstruppen bei dem Versuche, die Stadt den Re pellen wieder zu nehmen, abermals zurückgeschlagen worden. Turner mußte zugleich wiederum Matrosen zum Schutze des amer. Consuls landen. Die Meldung, am 5. datirt, sagt zugleich, daß Berichten zufolge Präsident Vasques mit einer starken Truppenmacht nahe. Die Stadt sei befestigt und anscheinend zum Widerstande entschlössen. Das Regicrungs-Kanonen-boot feuerte gestern Nacht drei Schüsse ab, ohne jedoch Schaden anzurichten. In der letzten Woche, als die Situation sehr kritisch aussah, landete der Commander 50 Matrosen zum Schutze des amerikanischen Consulats. Stadt San Domingo, Mittwoch, 1. April. Heute Morgen 9 Uhr griffen die Regierungstruppen außerhalb der Stadt die Insurgenten in der Vorstadt Pajarito an. Seit Ausbruch der Revolution war dieser Kampf der heftigste; die Jnsurgenten wurden nach der Stadt zurückgeschlagen. General Vasques soll an der Spitze von 800 Mann im Anmärsche auf die Stadt sein. Don ne r st a'g, 2. April. Heute Vormittag kam es zu keinem Zusammenstoß zwischen Regierungstruppen und Rebellen; allein starke Regierungs'Abtheilungen marschiren auf die Stadt, und ein Angriff wird stündlich erwartet. Gestern wurden mehrere Personen in der Stadt durch Schüsse getödtet. Das Regierungskanonenboot President?" beschoß die Stadt gestern Nacht; eine Bombe fiel in den Hof des Deutschen Konsulats, ohne zu erplodiren. Der Arzt der Atlanta" assistirte bei der Pflege der im Gesecht bei Pajarito Verwundeten. Viele starben, da ihnen nicht rechtzeitig ärztlicher Beistand zu Theil wurden. Das hiesige Consular- und diplomatische Corps ernannte heute eine ComMission, um beide Seiten davon zu verständigen, daß die Kriegsgebräuche beobachtet werden müssen und daß jeder Angriff auf die Stadt 24 Stunden vorher anzukündigen ist, um den auswärtigen Bewohnern Gelegenheit zu geben, sichere Plätze aufzusuchen. Alle Geschäftsplätze sind geschloffen und die Lage ist im höchsten Grade gefährlich. Colombia. Auch hier brodel t's. Kingston, Jam., 5. April. Dampfer Atrato" von der Kgl. PostGesellschaft, der heute aus Colon und Cartagena eintraf, bringt die Nachricht, daß sich gegen den Panama-Canal Vertrag in jedem Departement von Colombia, Panama ausgenommen, beträchtliche Opposition entwickelt. Man glaubt zwar, daß im Congreß eine Majorität für den Vertrag vorHanden ist, aber man befürchtet den Ausbruch von Unruhen, da die Lage verwickelte? wird und die Stellung der Präsidentschaft sehr ungewiß ist. Hayti. Das neue Cabinet. Port au P r i n c e, 5. April. Das neue Cabinet ist gebildet ; als auswärtiger Minister fungirt Bonamy, als Kriegsminister Celastin. Da alte Cabinet war gestern wegen eines Tadelsootums des Senats zurück-

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Dänemark. Abreise des Kaisers. Copenhagen, 5. April. Der deutsche Kaiser beendigte heute seinen Besuch am dänischen Hofe und begab sich Abends an Bord der Hacht Hohenzollern." Eine große Menschenmenge hatte sich bei der Abreise des Kaisers versammelt. Die Hohenzollern" fährt während der Nacht nach Kiel ab. Während seines Aufenthalts kaufte Kaiser Wilhelm eine große Silber statuette von einem dänischen Matrosen, die er auf der Hohenzollern aufstellen lassen will, damit die deutschen Matrosen stets der von ihm so geschätzten dänischen Nation gedenken. Angebliche Verlobung. Copenhagen, 5. April. Unter dem Gefolge des deutschen Kaisers und in dänischen Hofkreisen sind Gerüchte im Gange von einer bevorstehenden Verlobung des deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm mit Herzogin Cäcilie, die Schwester des Großherzogs von Mecklenburg - Schwerin. Dessen Schwester Alexandrine ist die Gattin des Prinzen Christian, eines Enkels des Königs von Dänemark. Herzogin Cäcilie, zu Schmerin am 30. Sept. 1886 geboren und somit 17 an ihrem nächsten Geburtstag, ist 4 Jahre jünger als der deutsche KrönPrinz. Spanien. Vorläufig Ruhe. Madrid, 5. April. Bis Samstag Mitternacht dauerten leichte Ruhestörungen anläßlich der gestrigen Stu-denten-Demonstcationen fort; seither ist Ruhe in der Stadt eingekehrt. Der Präfekt hat durch eine Proklamation öffentliche Menschenansammlungen derboten. Die unteren Theile der Stadt werden von beritener Polizei abpatrouillirt. Die Opfer des Aufstandes in Salamanca, drei Studenten, wurden daselbst

unter großen Feierlichkeiten bestattet. Sämmtliche Behörden, darunter der Rector und die Universitäts-Professoren in ihren akademischen Roben, wohnten dem Leichenbegängnisse bei. China. Optimistische Schilderung. Peking, 5. April. Die Meldung. daß die Ver. Staaten ihr afiatischeS Geschwader wegen alarmirender Berichte über die Lage in China" vermehren, ruft iu Peking Ueberraschung hervor. Derartige Berichte hat weder die amer. noch die britische Gesandtschaft abgesandt, die beide gute Gelegenheit besitzen, die Lage in China beurtheilen zu können. Die einzigen Unruhen ernsthafter Natur existiren in der Kwangsi-Pro-vinz, der chinesischen Südgrenze, die an Tonking grenzt. Dort sollen 100 Rebellen unter Waffen stehen, die sie niemals gegen Ausländer richteten. Die neuesten Meldungen über General Tung Fuh Siang, den Boxer"Führer und den bittersten FremdenHasser Prinz Tuan, die an der Spitze der Jnsurgentenmacht der nordwestlichen Provinz Kansu stehen, lauten beruhigend. Die Regierung behauptet mit ihnen ein Abkommen getroffen zu haben, auf Grund welcher sie sich zum Einstellen der Feindseligkeiten verpflichten. Sie erhalten wahrscheinlich Gelder von der Regierung. Die Beamten versprachen den auswärtigen Gesandten, daß die Entschädigungs - Bonds bald unterzeichnet werden. Die Kaiserin-Wittwe und der Hof traten heute die Reise nach den west lichen Gräbern an. Sie werden 1 Tage abwesend sein; weitere Züge befördern die meisten der hohen Beamten, den gesammten Hofhaushalt an Eunuchen und Concubinen. Der Geschäftsverkehr der nach Peking mündenden Bahnen wird für mehrere Tage suspendirt sein. Die Massen betrachten die Pilgerfahrt mit Mißbilligung und prophezeien, der Himmel werde Unheil senden. Die Hungersnoth in der KwangsiProvinz ist ernsthaft. Ohne Hilfe sind Tausende dem Tode geweiht. W a sh i n gton, 5. April. Die Verstärkung der am. Orient-Flotte wird erfolgen, sobald die dahin commandirten Schiffe an Ort und Stelle angelangt sind. Das Marine-Departement theilt die Geschwader in den asiatischen und PhilippineN'Gewäffern in drei Haupt-Ab-theilungen:

1. Linien - Schlachtschiffe, bestehend aus der centucky", Oregon" und .Wisconsin", und den Monitors Monterey" und Monodnock"; außer der Wisconsin" sind bereits alle dort. 2. Kreuzer - Geschwader, aus der New Orleans", bereits an Ort und Stelle, und dem Raleiqh". derzeit in der Carrib. See und der Albany" und Cincinnati". Das dritte Geschwader besteht aus Kanonenbooten und kleinen Schiffen. Die Aenderung in der Formation des asiatischen Geschwaders rührt in erster Linie daher, weil man dies auf Grund des Urtheils von Flottensachverständigen als eine paffende Eintheilung für unsere Flotte betrachtet. Auch hält man eine starte, dienubereite Flottenvertretung im fernen Osten für eine gute Vorsichtsmaßregel, sollte sich eine unerwartete Gelegenheit erheben. Deutschland. Deutsche Ausbildung siam e s i s ch e r Prinzen. Berlin, 5. April. Prinz Paribatra von Siam, der mit dem Range eines Hauptmanns au? dem Offiziercorps des 4. GardeRegiments gefchieben ist, um nach Bangkok zurückzukehren, hat Berlin verlaffen. Es befinden sich noch zwei jüngere Brüder des Prinzen in Deutschland, um hier ihre Ausbildung zu genießen. Der Aeltere von ibnen weilt in einer Pension zu Halle a. S. und der Jüngere besucht in Halberstadt die Schule. Während aber Paribatra in den Cadettenanstalten zu Potsdam und Lichterfelde für seine militürische Laufbahn vorbereitet wurde, soll die Erziehung seiner jüngeren Brüder einen mehr wissenschaftlichen Charakter tragen.

Die polnische Sprache beim Militär. B r e s l a u , 5. April. Erbprinz Bernhard von Sachsen - Meiningen, commandirender General des 6. Armeecorps, erinnert in einem soeben veröffentlichten Befehle daran, daß die Kenntniß der deutschen Sprache unter den Mannschaften des Militärs gefördert werden muß. Es hatte sich nämlich herausgestellt, daß die Anzahl der nur polnisch sprechenden Mannschaften sich neuerdings bedeutend vergrößert hat. Enkel Friedrich Wilhelm II. gestorben. Berlin, 5. April. In Wiesbaden ist Graf Julius von Jngenheim, ein Enkel des Königs Friedrich WilHelm II., im Alter von 76 Jahren gestorben. Der König ging zwei Ehen zur linken Hand ein: mit der Gräfin Dönhoff und mit Fräulein von Voß, die er zur Gräfin Jngenheim erhob. Der letzteren Ehe entsprang Graf Gustav Adolf von Jngenheim, der Vater des nunmehr verstorbenen Grafen Julius. Der Schöpfer der Jllustr. Ze i t u n g". Berlin, 5. April. Die Blätter gedenken des hundertsten Geburtstages des im Jahre 1880 gestorbenen Johann Jakob Weber, des Begründers der ersten deutschen illustrirten Zeitung, des hochverdienten Förderers der deutschen Holzschneidekunst. Die gediegene Leipziger Jlluftrirte Zeitung" ist I. I. Weber's eigene Schöpfung. Die nach ihm benannte berühmte Verlagsbuchhandlung gründete er im Jahre 1834. V i n e t a nach c u b a n. G e -wässern. Berlin, 5. April. Der große Kreuzer Vineta" hat vom Reichs-Ma-rineamt den Besehl erhalten, mit Kommodore Scheder an Bord eine größere Kreuzfahrt nach den kubanischen Gewässern zu unternehmen. Es ist das erste Mal, daß ein Schiff der ostamerikonischen Kreuzerdivision die Jnteressensphäre der Ver. Staaten in Westindien anläuft. Die Vineta" dürfte noch geraume Zei auf der ostamerikaNischen Station bleiben, und da ihre Mission in den venezolanischen Gewäsfern beendet ist, so bringt es die dienstlichc Routine mit sich, daß sie anderweitig beschäftigt wird, allerdings dies mal nicht, nm einen zahlungsfaulen Schuldner zur Raison zu bringen. Der Besuch der Vineta" in Westindien gilt mehr als eine Aufmerksamkeit den Ver. Staaten gegenüber, und in den HauptHäfen Cubas, wo der deutsche Kreuzer anlegen wird, dürfte sich häufig Gelegenheit zu freundschaftlichen Begegnungen mit amerikanischen Beamten und Offizieren bieten. Die Vineta" und ihre Offiziere sind auch in den Ver. Staaten längst keine Fremden mehr.

50 Jahre im Dienst. Köln, 5. April. Vizefeldwebel Wahl vom hier in Garnison liegenden westfälischen Fußartillerie - Regiment No. 7 beging die Feier des 50jährigen Dienstjubiläums als activer Soldat. Das ganze Regiment nahm an einer solennen Festlichkeit Theil, welche zu Ehren des außerordentlich rüstigen Iubilars stattfand. Wagner'sche Opern in Madrid. Berlin, 5. April. Emil Paur

hat ein Engagement als Director des Kgl. Opernhauses zu Madrid angenommen. Er wird daselbst TannHäuser, Lohengrin und die Meistersinger zur Aufführung bringen, sowie eine Concert-Serie mit der Madrider Philharmonischen Gesellschaft veranstalten. Herr Paur ist bereits nach Madrid abgereist. Portugal König Edward. Lissabon, 5. April. Die Begeisterung über den Besuch des Königs Edward ist im Wachsen begriffen. Gestern Abend fand zu Ehren des königlichen Gastes eine brillante GalaVorstellung des Barbiers von Sevilla" im Opernhause statt. Das Publikum bereitete König Edward und König Carlos eine große Ovation. Heute Abend fand ein großes StaatsBankett zu 200 Gedecken statt. Bei dieser Gelegenheit kam ein prachtvolles, der portugiesischen Königs-Familie gehöriges Silber-Service zur Verwendung. Wie mitgetheilt wird, soll der König von Spanien im Mai hier eintreffen, im August der deutsche Kaiser. Bulgarien. Die Opfer der BashiB a z o u k s. Sofia, 5. April. Die hiesigen Macedonier hielten heute in der Cathedrale eine Seelenmesse für die rcvolutionären Bulgaren ab, die bei' Karbinizi umkamm. 24 Insurgenten mit 2 bulgarischen Offizieren wurden daselbst von türkischen Regulären und BashiBazouks niedergehauen. In der überfüllten Cathedrale stellte der Priester in seiner Leichen-Rede die Gefallenen als rühmenswerthe Beispiele hin, Mittelst M a ? c o n i-T el e g r a p h angehalten. Als letzthin der Red Star-Linie-Dampfer Finland" seit einer halben Stunde den New Forker Hafen verlassen hatte, wurde er mittelst Marconigramms angehalten, und dem Zahlmeister des Schiffes wurde bedeutet, ein in seinem Spinde aufbewahrtes Packet Diamanten an die dem Schiff in einem Schlepper folgenden Leute abzugeben. Die Finland" hatte die für eine New Vorker Maklerfirma bestimmten Diamanten von Antwerpen mit herübergebracht, ihre Ablieferung war aber in Gotham vergessen worden. Es erfolgte nunmehr die Aushändigung der kostbaren Steine. Banditen im Rest aur a n t. In eines der besuchtesten Restaurants in Pueblo, Col., drangen letzthin an einem Abende, während eine Anzahl Gäste bei Tische saß, zwei vermummte Banditen ein. Der eine Räuber verlangte mit drohend erhobenem Revolver Auslieferung der Ladenkasse, während der Andere den Gästen zurief, die Hände hochzuhalten. Als einer der Gäste. Dr. Turner, zögerte, wurde er von dem Schurken durch einen Schuß in den Kopf getödtet; ein anderer Gast, E. B. Bishop, ward von einer Kugel getroffen. Die beiden Banditen verschwanden darnach spurlos. Sein letzter Besitz. Gabriel Godfrey. der letzte Häuptling der Miami-Jndianer, besaß einst großartige Ländereien in den Thälern des Mississippi und des Wabash. Noch vor 20 Jahren eignete er nahezu 1000 Acker des reichsten Landes, welches ihm von der Regierung übergeben wurde, doch gab er es preis. Neulich überschrieben Godfrey, der jetzt 80 Jahre alt und sehr gebrechlich ist. und seine Frau ihr letztes Besitzthum ihren Kindern. Dasselbe liegt unfern Wabash, Ind., und umfaßt zehn Acker Landes mit einem kleinen, 1 Stockwerke hohen Gebäude. Grobe Abschiedsrede. Der bekannte Rechtsgelehrte Professor Otto Kirchner verabschiedete sich kürzlich von den Studenten seiner Klasse an der Universität zu Ann Arbor. Mich., mit den folgenden Worten: Meine Herren, Sie sind die schönste Sammlung von Eseln, welche jemals diese Universität besuchten. Ich scheide von Ihnen mit Bedauern, hoffe aber, daß die Trennung Ihnen nicht schwerer fällt, wie mir." Unter den Musensöhnen" befanden sich nämlich viele, die sich rühmten, nie einen Vortrag von Kirchner angehört zu haben.

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