Indiana Tribüne, Volume 26, Number 191, Indianapolis, Marion County, 4 April 1903 — Page 4

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1 Jo,na Tribune. H, April 1003,

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Zndiana Tribüne. Herausgegeben von der uUnbctfl C Indianapolis, Ind. Harry O. Thndmm - Präfident GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. telbphoie 269.

entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Was geschehen muf.. Mit dem schwersten Geschütz, welches sonst nur beim Schluß der Campagnen benutzt wird, Anklagen von Korruption, Bestechung und Spitzbüberei, wird diesmal der Kampf viel früher wk sonst begonnen. Stinkbomden werden abgeschossen, die die Luft verpesten und eine Erbitterung giebt sich jetzt chon kund, wie man sie sonst nur in den letzten Wochen einer Wahl gewahrt. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so handelt es sich um die Abficht der Nativisten ohne Rücksicht auf die angewendeten Mittel Controlle über die Municipalität zu erlangen. Je eher sich der Deutsche über diesen Punkt klar wird, desto beff.'r. Die Temperenzler haben sich trefflich organisirt. Die liberale und vernvnftige Verwaltung städtischer Angelegenheiten unter Mayor Äookwalter ist ihnen ein Dorn im Auge. Sie werden diesmal alle Kräfte einsetzen und keine Mittel scheuen um die Municipal-Ver-waltung an sich zu reißen. Will das liberale Elenient, das Gelingen des Planes vereiteln, so darf eS sich nicht in falsche Hoffnungen wiegen, sondern muß der Gefahr entgegengehen. Um dies zu thun ist ein engerer Anschluß des gesammten Deutschthums unumgänglich nöthig und das Anstreben einer solchen Pflicht eines jeden DeutschAmerikaners. Gelingt es den Nativiften die städtische Verwaltung in die Hände zu bekommen, so verkümmert der Einfluß und das Ansehen der Deutsch-Amerikaner auf unabsehbare Zeit, da der Sieg der Nativisten die Schwäche des Deutschthums beweisen würde. Der Ausgang der städtischen Wahlen wird die große Wahl in 1904 im Staate beeinfluffen. ES wäre eine Schmach, wenn der Deutsche durch Lauheit während dsr Campagne und bei der Wahl eine Schwäche an den Tag legen würde, die in Wirklichkeit nicht eriftirt. Es wäre eine Schmach, wenn der hiesige Deutsche dieselben Störungen ferner Freiheiten, seiner Sonntagsvergnügungen erfahren müßte, wie im Staate New Vork. Dort wurde bis Deutschthum überrumpelt, hier würde es mit offenen Augen in die Falle gehen, von deren Vorhandensein es unterrichtet ist. Das Deutschthum von Indianapolis ist stark und angesehen. Vereint mit dem liberalen Amerikanerthum und selbst eng geschloffen, hat es genügend Einfluß und Macht, um seinen Willen durchzusetzen, von jeher war der Deutsche lieber Hammer als Amboß. Die deutsche Preffe, die deutschen Vereine und der einzelne Bürger zusammenwirkend. sind eine Macht, deren die Nativiften und Temperenzler nicht gewachsen find, die sie nicht besiegen können. Eine nativistische Woge, besonders gegen die Deutsch-Amerikaner gerichtet, überfluthet das Land, die englische Hetz' und Lügenpreffe schürt Haß und Zwietracht und eifert gegen deutsche Vereinigungen. Der Deutsch-Amerikaner muß mehr als je zusammenhalten, um den Versuchen, sein Ansehen zu untergraben, entgegenzutreten. Die deutsche Preffe muß unausgesetzt dafür arbeiten, daß sich das Deutchthum enger vereinigt und das Deutschthum muß sich um sie schaaren, wie um sein Banner, wenn es nicht in dem Kampfe um sein Ansehen unterliegen will. Das deutsche Vereinsleben und die deutsche Presse, die innig verbunden die Stärke und Macht des Deutschthums und ein Bollwerk gegen den Nativismus mit seinen Anhängseln, Temperenz und Unduldsamkeit bilden, müssen den Kampf, der gegen die besten Bürger, die Aliens" geführt wird, ausfechten. Welche Partei, welchen Kandidaten das Deutschthum unterstützen soll, wird sich zeigen, wenn die Verhältniffe geklärt sind. Parteiangehörigkeit sollte und muß hinter den Jntereffen der gesammten Bürgerschaft zurückstehen. Bescheidenheit ist ja ganz hübsch aber daß unser Staatsanwalt durchaus im Verborgenen blühen will und nur während der Campagne energisch wird, gefällt uns nicht.

Moderne Schildbürgerstreiche werden recht zahlreich auch in Amerika verübt. Vor mehreren Jahren tauchte der Verdacht auf, daß das Flußwaffer, welches die Wasserwerke von St. Louis speist, von Bakterien wimmele und höchst ungesund sei. Die hochweisen Behörden bewilligten dem städtischen Chemiker riesige Summen, um das Wasser auf das Vorhandensein des ge" fährlichen Viehzeugs zu untersuchen damit festgestellt werden sollte, ob Fil trirApparate zu empfehlen wären. Der Chemiker fand auch die Batterien, aber mit so großem Koftenaufmande, daß man dafür gleich Filtrir-Anlagen hätte anlegen können. Hoffentlich macht Indianapolis nicht den gleichen Streich. Philosophisch meint die 91. Staatsztg." : Von Taktik versteht der Admiral Dewey hoffentlich mehr, als vom Takt." Der Chic. RecordHerald" aber erwidert den guten Leuten in Deutschland, die sich über die Drohungen unseres Admirals unnöthiger Weise aufregen : Wir wollen uns nicht in Erwiderungen ergehen, sondern den friedlichen Weg einschlagen und unseren irrenden Brüdern die Sache erklären : das' amerikanische Volk ist nicht mit dem Admiral der Meinung, daß der Kaiser durch die Manöver irritirt worden ist. Die große Mehrheit desselben hat der Sache gar keine Beachtung geschenkt. Und wenn sie meint, Deutschlands Flotte könnte mit der unseren keinen erfolgreichen Kampf bestehen, so würden die Deutschen vermuthlich denselben patriotischen Gedanken haben, der allen Nationen gemeinsam ist. Schließlich ; wenige Amerikaner, außer der Klaffe der politischen Demagogen, fühlen sich ungebührlich gehoben durch den kleinen Krieg mit Spanien. Wir wissen, daß es in militärischer Hinsicht seit Jahren nichts Unbedeutenderes gegeben hat, es sei denn die Affaire bei Fort Dingda an der Küste von Venezuela."

Während Marconi mit seinen drahtlosen Telegraphen-Stationen im Burenkriege glänzendes Fiasco machte, bildete die deutsche Armeeverwaltung im Stillen ein System der Funkentelegraphie" aus. das bei den letzten Kaisermanödern die Feuerprobe bestand. Vorbedingung für die Verwendung von Funkenwagenstationen im Felde ist die unbedingte Betriebssicherheit. Den rastlosen Bemühungen der deutschen Gesellschaft für drahtlose Telegraphie ist es gelungen, den mit Braun'schen Apparaten ausgerüsteten Funkenwagenftationen eine solche Betriebssicherheit zu geben. Bei den Manövern wurde der Nachrichtendienst zwischen der Manöverleitung, dem betreffenden Corpscommando und einer Cavalleriedivision zur vollen Zufriedenheit der Militärverwaltung ohn.' Draht vermittelt. Im allgemeinen erstreckte sich der Verkehr auf Entfernungen von 40 bis 50 Kilometern, in einzelnen Fällen wurden jedoch auch 60 bis 80 Kilometer überbrückt. Versuche ergaden eine sichere Verständigung auf hundert Kilometer. Es wird daher für die Zukunft nur noch darauf ankommen, die Einrichtung der Funkenwagcnstationen möglichst zu vereinfachen und ihren Betrieb absolut sicher zu gestalten. Bundesdiflriktsrichter Adams hat jetzt selbst den provisorischen Einhaltsbefehl aufgehoben, den er vor einiger Zeit gegen die Beamten der Brüderschaften der Locomotivführer, Heizer und Bahnangestellten erlassen hatte und in dem er ihnen die Anordnung eines Strikes verbot. Er hat sich überzeugt, daß die Beschwerden der Angestellten über die Löhne schon alt sind und daß der Strike von den Organisationen durch Abstimmung, nicht willkürlich von den Beamten angeordnet worden ist, daß auch keine Schritte zur Unterbrechung des zwischenstaatlichen Handels und des Poftdienstes beabsichtigt waren. Diese Entscheidung des Richters ist sehr richtig, kommt aber recht spät. Es wäre wohl möglich geWesen, sich über diese Punkte sofort klar zu werden, anstatt den Angaben der Anwälte der Bahn Glauben zu schenken und die Beweislaft den Angestellten aufzuerlegen. Umgekehrt wäre entschieden gerechter und besser gewesen. Einhaltsbefehle sollen nur erlassen werden, wenn die Gefahr der Schädigung großer Interessen auf unges-tzliche Weise eine sehr große ist. Davon war keine Rede, soweit die Gesetze in Bctracht kommen. Die Richter sollen in der Ausübung solcher Befugnisse ungemein vorsichtig sein, um nicht ihren ganzen Stand zu diskreditiren.

Behörde für öffentliche Werke. Aus der gestrigen Sitzung.

Beschlossen wurde von der Behörde für öffentliche Werke in ihrer gestrigen Sitzung die Kiespflasterung der Fahrstraße, Cementirung der Seitenwege, Setzen von Rinnsteinen und Backfteinpflafterung der Gossen an Graceland Ave., von 32. bis 37. Str. Die erstweilige Affeß-ment-Umlage für die Schließung der Capital Ave., von 36. bis 38. Straße, wurde gutgeheißen. An den Ingenieur verwiesen wurden die Petitionen um : Cementirung der Sw., Setzen von Rinnsteinen und Rasen - Anlage zwischen Sw. und Häuserfront an der Oft 25. Straße, von Central bis Talbott Ave. ; Cementirung der Sw. und Eingangswege, Nivellirung und Rasenanlage und Backftcinpfl. der Goffen an der Hoyt Ave., von Shelby bis State Ave.; ferner das Gesuch um Erlauoniß zur Cementirung des Sw. vor dem Hauie No. 326 Prospect Str. (C. Toll's) unter Privat-Contract. Ferner wurde der Ingenieur mit der Ausarbeitung der Pläne für Cementirung der Sw., Setzen von Rinnsteinen und Asphaltirung der Fahrstraße an der Cornell Ave., von der 13. bis 19. Straße beauftragt. Für die Backfteinpfl. der Fahrstraße und Setzen von Rinnsteinen an der 19. Straße, von der Bellefontaine bis zur Hillside Ave. bezm. Pickens Straße, waren folgende Contract-Angebote eingelaufen : I. K. Cooper $3.16, $3.65 und 83.70, je nach Beschaffenheit der Rinnsteine. Geo. W. McCray S3.73 ober $.378 je nach Beschaffenheit der Rinnsteine. W. H. Abbett & Son, S3.78. Fred Hoffman 53.69 oder $3.75. Capital Paving & Conftr. Co. 3.69. Für die gleiche Verbesserung an der Shelby Str., von Pleasant Run bis zur Raymond Str., westlich, die folgenden : Fred Hoffman S3.29 oder $3.35. Capital Paving & Constr. Co. $2.42. W. H. Abbett & Son $3.44. Alle diese Angebote wurden an den Ingenieur zur Untersuchung und Berichterstattung verwiesen. Gottlieb Leukhardt, Die gemüthliche i5cke." Ecke Noble und Market Str. Grundeigenthums Uebertragungen. Alpheus N. Beaver u. A. an Elizabeth A. Pyle. Theil Sect. 17. Tp. 17. Range 5, Lawrence Tp. $7000. Mary Harbin an Mattie M. Kittle, Lot 145, Johnson & Hogshire's E. Washington Str. Add. $1650. Wm. T. Marshall an Mary Well, Lots 34 und 35, Block 23, Beaty's Add. $3500. Jndiana Savings und Investment Co. an Jas. Hampton, Lot 34, Blake's Subd. Außenlots 166 u. 167. $1400. Hardreß Avery an Allen Avery, Thl. Sect. 24, Tp. 17, Range 2, Pike Tp. $2800. Frank E. Vestal an Wenona L. Wells, Lot 106, Alvord & Co.'s Subd. Butler & Fletcher's Ad. $3000. May Sample an Harry C. Conklin, Lot 188, Douglaß Park. $3550. Mary Weil an Wm. T. Marshall, Theil Sect. 29, Tp. 15, Range 4. $3500. Rhoda Raridan an James P. Walker, Theil der meftl. i von südöftl. i Sect. 25, Tp. 15, Range 2. $1400. Earl M. Ogle an Luella M. Boyd, Lot 76, Ogle's East Park Add. $1300. Hamilton ock-Bier. Pennsylvania Bahn. In Anbetracht der Einweihung des Jndiana Staats-Monuments in dem Shiloh Schlachtfeld-Park werden zwei Spezial-Züge über die Pennsylvania Bahn am Samstag Abend um 7:15 Uhr von Indianapolis abfahren mit durchlaufenden Personen- und SchlafWaggons bis nach Danville, Tenn. Von Danville aus wird eine Flotte, bestehend aus 6 Dampfern, den Ten-neffee-Fluß aufwärts fahrend, benutzt, bei Pittsburg Landing am Montag Vormittag, den 6. April, um 7 Usr ankommend. Rundfahrt von Jndianavolis, einschließlich Dampferfahrt, Mahlzeiten. Schlafstellen $17.90. Genügende Vorkehrungen werden für Alle getroffen. Reservirung für Dampf,?? und Schlafmagqon auf Anfrage bei W. W. Richardson, D. P. A., Pennfylvania Bahn, Indianapolis.

Hlierschlesischc .flauen.

Ihre Beschäftigung auf Straßen, in B?rg- und Hüttenwerken. oftbere VrSsÄä:. oufälükeuve Industrie un LcrfaU tm S!auwitUridtat SträU tlige Frauenhäude Ein Verbot rbau liche Statistik. Ueber Frauenarbeiten in Oberschlesien schreibt ein Berliner Berichterstatier: In Oberschlesien, der südöstlichsten Ecke des deutschen Reiches, wo das Auge immer, mag es Tag oder Nacht sein, qualmende Schornsteine und Feueressen sieht, wo der unscheinbare Lehmboden kostbare Schätze an Erz und Kohlen überzieht, wo drei Reiche und mehrere Kulturen zusammenstoßen, ist auch das Frauenleben in besondere Bahnen gelenkt. Die oberschlesische Frau, meist polnischer Abkunft, sieht sich dort den Anforderungen einer rasch aufblühenden Jndustr gegenüber. Im bäuerlichen Gewerbe kann sie sich nicht mehr ernähren. Das Land ist untergraben, oder Schlackenmassen und Fabriken, Förderwerke und die zahllosen Wohnstätten der Arbeiterheere überziehen es. Feinere Industrien, in denen zarte FrauenHände gebraucht werden, fehlen noch ganz. Hie: wird nur Kohle und Erz aus dem Boden geholt und meist nur roh verarbeitet. So nimmt denn die Frau, die sich selbst ernähren muß, die schwere Mühe der Männerarbeit auf s'ch. Da werden Straßen aufgerissen. Irgend ein Gasrohr oder KaNalisationsrohr soll gelegt werden. Das Pflaster brechen Männer auf. Aber die schweren Steine tragen Frauen beifeite. Und dann helfen sie den Männern die Grube graben, in der die Röhren gelegt werden sollen. Mit kräftigen Fäusten fassen sie Hacke und Spaten an und werfen Erde und Sand empor auf die Straße. Und sind die Röhren gelegt, so füllen die Frauen auch wieder die Gruben und werfen die überflüssige Erde auf Wagen, während der stämmige Aufseher müßig ihre Arbeit betrachtet. Am meisten werden Frauen zu schwerer körperlicher Arbeit in den großen industriellen Betrieben in der Gegend zwischen Gleiwitz, Tarnowitz und Myslowitz gebraucht. Früher waren sie noch in den Bergwerken unter Tage zu finden. Das aber ist seit Jahren verboten. Doch über Tage sind Frauen und Mädchen noch auf fast allen Förderwerken und in vielen Hütten und Gießereien zu finden. Da steht ein Schlackenöerg. Die grau - grünliche Masse ist zu hohen Haufen geihürmt. Oben aber ist eine kleine Feldbahn gelegt, von einem Thurm des HüttenWerkes bis zum Ende des Schlackenberes. Und da schieben junge Mädchcn die rauchende, an einigen Stellen noch glühende Masse in kleinen Wagen bis an den Rand des Hügels. Ein Griff, ein paar Stöße und die Schlacke poltert den Abhang hinab. Der aufstergende Dampf hüllt die Mädchen cin. In manchen Hütten sind Frauen auch in anderer Weise thätig. So fand ich sie in einer Zinkhütte, wie sie mit einer Maschine die Scherben der alten Muffeln zertrümmerten und das Material in die Kugelmühle, ein ungeheures eisernes Ungethüm. schütteten, das mit wildem Donnergepolter das Erz zu Staub zermalmte. Draußen, auf dem Hof des Hüttenwerkes, fuhr unterdessen eine ganze Kolonne kräftiger Mädchen Karren voll fertigen Schmelzmaterials nach dem Glühofen. Auf anderen Hütten, wo der Betrieb ein größerer, wo kleine Dampfbahnen die verschiedenen Gebäude und Werkstatten verbinden, sah ich, wie Frauen als Nangirer thätig waren. Auf Kohlengruben arbeiteten Mädchen im Förderthurm. Die aus der dunklen Tiefe emporgezogenen Wagen voll der schwarzen Kohle rissen sie mit flinken Händen von der eisernen Förderschale und stießen sie. immer zu zweit, über die eisernen Platten des Fußbodens und über ein Gerüst in den Sortierräum. Dort arbeiteten wieder andere Mädchen in dem schwarzen Staub, der die Hallen erfüllte. Die Kohlen wurden nach Größe und Güte durch allerlei Rösten und Wasserwerke gesondert. An den Wasserwerken standen Mädchen, die jene Stücke, die steinartig und zu schwer waren, herausgriffen und alle Handgriffe besorgten, die nöthig waren, um die Kohlen aus einem Werk in's andere zu leiten. Nur ein einziger Mann stand in dem Raum: er ließ die ausgesuchten Kohlen in den unter dem Werk haltenden Eisenbahnwagen gleiten. Auch in Bergwerken, die Erze zu Tage fördern, arbeiten Mädchen. Da stehen sie in einem Kreis in der Galmeiwäsche. Aber auch dort hüllt sie ein feiner, bösartiger Staub ein. Nur ist er hier grau. Und so kann inan die Frauen in dem oberschlesischen Jndustriebezirk noch bei vielen solchen körperlichen Arbeiten sehen: im Steinbruch, beim Abbruch , von Häusern, beim Siraßeritehrcn.beim Versetzen der Schlackenhalden u. s. w. Immer stehen sie in den Reihen der Männer. Erfreulicher Weise melden jedoch die neuesten Statistiken eine Abnahme der Frauenarbeit in den Hütten und Werken Oberschlesiens.

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