Indiana Tribüne, Volume 26, Number 190, Indianapolis, Marion County, 3 April 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 3 April ISO.
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Theodor BeoennacK s
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Kurze Freude. Differenzen über die Entscheidung der Streik'Commission.
Bestimmung über den RennStunden'Tag verschiedener Auslegung fähig. Präsident Roolevelt im Chicagoer Auditorium. Protokoll bezüglich spanischer An sprüche erledigt. Heute soll mit dem Haager Entwürfe begonnen werden. Reftaurants'treik in Denver, Col.. erledigt. Mascagni scheidet von Amerika's Boden. Neue Schwierigkeiten. S c r a n t o n, Pa., 2. April. Es ift bereits zu Mißhelligkeiten gekommen, da Grubenbesitzer und Arbeiter in der Auslegung betreffs der CommissionsEntscheidung nicht übereinstimmen. Die Commission entschied, die Leute seien aus der Basis eines Neun-Stun-den-Tags" ohne Lohnabzug und für Ueberzeit zu zahlen. Die Besitzer erklären, dies bedeute nicht die Einführung eines Neun-Stunden-Tags, sondern besage nur, daß die Arbeiter tie alten 10 Stunden-Löhne für Mndige Arbeitszeit nebst Zahlung für jede Stunde über die neun erhalten sollten. In einigen Gruben, wo die Gesellschaften wie früher 10 Stunden arbeiten laffen wollten, weigerten die Leute sich länger als 9 Stunden zu arbeiten und die Gruben mußten schließen. Die Leute legen die Bestimmung selbst verschieden aus. In den Provioence, Carbendale, Olyphant, Plymouth und Wilkesbarre Gruben der Delaware und Hudson Co. legten die Leute, nachdem sie 9 Stunden gearbeitet, die Arbeit nieder. 35 unabhängige Besitzer beriethen heute über die Commissions Entscheidung. I n Chicago. Chicago, den 2. April. Bei dem Besuch der Universität von Chicago legte der Präsident den Grundstein zu Um Gebäude der neuen Rechtsschule. Hieraus kehrte er in's Auditorium zurück, um einige Stunden der Ruhe zu pflegen. Als der Präsident am Abend die Bühne des Auditorium-Saales betrat, der nur für 5000 Personen Sitzgelegenheit besitzt, wurde ihm von einem 6000kopfigen Publikum ein begeisterter Empf. ; zu theil. Viele mußten außerhalb der Thüren stehen und konnten in dem Lärme die Rede des Präsidenten nicht vernehmen. Der Applaus im Saale, der sich dann auf die Außenstehenden fort pflanzte, brach während der Rede so gewaltig durch, daß Polizei - Chef O'Neil die Menge außerhalb zweimal zur Ruhe auffordern laffen mußte. In der Wabash Ave., hinter dem Auditorium, in der Michigan Ave., vor demselben, sowie in Congreß Str., standen lausende von Menschen; sämmtliche Straßen in der Nähe des Baues waren mit einer doppelten Linie Poli zei-Beamter flankirt und nur Perso nen, die ihre Zutriltsberechtigung zur Halle nachweisen konnten, fanden durch laß. Der Präsident erschien um 9 Uhr, umgeben von dem Localcomite, auf der Bühne; die riesige Menge erhob sich und brachte begeisterte Hochrufe aus. Der Präsident nahm seinen Sitz zwi schen dem Comite-Vorfitzenden Franklin MacVeagh und dem Bürgermeister Harrison, der dem Präsidenten in kurzen Worten den Willkomm der Bevölkerung Chicago's entbot. Der Präsident dankte dem Bürgermeister sowie Herrn MacVeagh, der ihn dem Publikum vorgestellt und be gann nach einigen einleitenden Bemerkungen mit dem Vortrag seiner Rede. Die erneut ausbrechenden Hochrufe machten anfangs einige Pausen nothwendig. Die gesammte Rede über die Mon-roe-Doktrin wurde mit großem Beifall entgegengenommen: nach Schluß derselben veranstaltete der Präsident auf der Bühne einen kurzen Empfang, wobei ihn zahlreiche Personen zu dem Erfolgs deS Vortrags beglückwünschten. Der Präsident zog sich dann, von den Beamten deZ Geheimdienstes escortirt, nach seinen Gemächern zurück.
Vor der Rede hatte das Lokal-Comite in der Bankett-Halle ein Diner veranstaltet, an dem außer dem Präsidenten und seiner Gesellschaft etwa 150 Gäste theilnahmen. Der Präsident fuhr um Mitternacht nach Madison, Wis.. ab. Spanisches Protokoll unterzeichnet. Washingtoon, 2. April. Der Bevollmächtigte für Venezuela, Herr Bowen, unterzeichnete heute mit dem spanischen Gesandten Ojeda das Protokoll, welches Erledigung der spa Nischen Ansprüche durch eine gemeinsame Commission in Caracas vorsieht. Im Falle der Nichteinigung ernennt der Präsident von Mexico den Unparteiischen. Mit d?m Haager Protokoll wird, dem britischen Botschafter zufolge, sicher morgen begonnen. Der auf mehrere Tage abwesende Gesandte von Sternburg ist durch den ersten Sekretär v. d. Busche vertreten. Die Jnstruk-
tionen für die deutsche Botschaft werden mit den britischen identisch sein. Der italienische Botschafter Major des Planches handelt im Einklänge mit den Verbündeten. Dic Unterhandlungen zwischen Bowen und den Vertretern der Mächte werden ge'ondert geführt. Es heißt, daß Warme MacVeagh, der zum Hauptanwalt für die Ver. Staaten und der übrigen FriedensMächte im Haag ausersehen ift, durch Herrn Bowen und möglicherweise Hrn. Penfield vom Staatsdepartement assistnt werden soll. Bowen bleibt je doch zugleich Bevollmächtigter Venezuela's. Als Vertreter der Ver. Staaten bei der amerik.-venezol. Commission, welche in Caracas die amer. Ansprüche gegen Venezuela schlichtet, wurde H. B. Bainbridge von Iowa erwählt. Er machte als zweiter Sekretär der dortigen Gesandtschaft die Belagerung von Peking mit. Aus den Departements. Washingtons. April. Das Staatsdepartement hat die Gesandtschaft - Sekretär - Stelle in Guatemala durch die Ernennung von A. A. Winslow aus Jndiana besetzt. Den Posten hatte bis jetzt I. W. Bailey, Ky., inne, der sich bei dem jungen Godfrey Hunter befand, als Fitzgerald geschossen wurde. Bailey weilt jetzt auf Urlaub in diesem Lande. Das Marine - Departement ist von der Ankunft des Kreuzers Atlanta vor der Stadt San Domingo benachrichtigt. Gesandrer Merry in San Salvador theilte heute dem Staatsdepartement mit, daß keine telegraphische Verdindung mit dem Innern von Honduras möglich ift. Der Gesandte sollte versuchen, sich mit dem wahrscheinlich mit seiner Flotte in Puerto Cortez aufhaltenden Admiral Coghlan in Verbindung zu setzen. Das Marine - Departement erhielt später eine Depeschevon VCoghlan aus Guatemala vom 1. April, nach welcher die amerikanischen Interessen beschützt sind, die Verbindung jedoch sehr unsicher und außer dem Brutus ein weiteres Kohlenschiff nothwendig ist. Wahrscheinlich wird der Marcellus gesandt, desgleichen das Provi sionsschiff Culgoa von Pensacola aus. Aus Coghlan's Depesche geht hervor, daß seine Anwesenheit in mittel-amer. Gewässern bald nicht mehr nöthig sein wird. Er fährt dann nordwärts, um sich dem nordatlantischen Geschwader in Pensacola anzuschließen. Restaurants offen. D e n v e r, 2. April. Die Gewerkschaft der Köche und Aufwärter ist mit dem Restaurateurs-Verbande übereingekommen, ihre Differenzen auf schiedsgerichtlichem Wege zum Austrag zu bringen. Die Restaurants wurden heute wieder geöffnet. Bahnunfall. A m st e r d a m , N. Y., 2. April. Beim Zusammenstoße zweier Züge auf der New York Central - Bahn in der Nähe von hier wurden heute ein Conductor getödtet und zwei Passagiere sowie drei Zugbedienftete verletzt. Zur Förderung der Wissenschaft. Philadelphia, 2. April. Hervorragende Gelehrte aus fast allen Theilen des Landes waren zur heutigen Eröffnung der Jahresversammlung der Amer. Philos. Society" erschienen. Die Sitzungen dauern bis Sonntag; etwa 36 Vorträge aus den verschiedenften Gebieten des Wissens werden ge-halten.
Hinrichtung eines Deutschen. Kit ten in g. Pa., 2. Apr. Franz Dudash. der seinen Vetter Josef Fendelen am 16. Okt. 1901 ermordet, wurde heute gehängt; der Tod trat nach 12 Minuten ein und die Leiche wurde der Wittwe übergeben. Das Verbrechen von Dudash war die Folge einer langen Feindschaft der
beiden Männer, die bis in ihre Kindertage in Deutschland zurückgeht. Das Geschick führte beide in diesem Lande als Grubenarbeiter in Jatesboro zusammen; Fendelen suchte im Laufe eines Streits Dudash zu erstechen, worauf letzterer nachher in Fendelen's Kosthaus kam und seinen Gegner während des Essens niederschoß. Mascagni's Abreife. New Y ork, 2. April. Der Componist Pietro Mascagni fuhr heute auf der La Savorie" nach Europa ab. Unter den übrigen Passagieren befanden sich C. P. Bryan, der amer. Gesandte bei Portugal sowie Graf und Gräsin Castellane mit ibren zwei Kin dern. Glücklich abgelaufen. C a n t o n , Q., 2. April. Als Frau McKinley heute Nachmittag zum Friedhofe fuhr, scheuten die Pferde; eines stürzte und der Wagen wurde angehalten. Alle Insassen blieben unverletzt. Die Wabash-Bahn und ihre Leute. S t. L o u i s , 2. April. Alles scheint darauf hinzuweisen,, daß die Differenzen zwischen der Wabash-Bahn und ihren Angestellten binnen sehr Kurzem auf friedlichem Wege geschlichtet werden. Die Anwälte beider Parteien hielten heute verschiedentliche Conferenzen ab, bei welchem zahlreiche kleinere Streitigkeiten erledigt wurden. Schandbar. L i t t l e Rock, Ark., 2. April. Vor dem Capital-Hotel kam es heute zwischen Bundessenator I. P. Clarke und Congreß-Abg. S. Brundige zu einem Streit, wobei der Senator seinem Gegner verschiedene Schläge in's Gesicht versetzte, die dieser erwiderte. Anlaß bildet ein Interview von B. mit einem Reporter. Kurze Depeschen. 2. April. Ausland. S a n I u a n, P. R. Unter-Leut-nant A. C. Baker ist am typhösen Fieber gestorben. C a p H a y t i. Lage in der Stadt San Domingo äußerst kritisch. Die Atlanta landete zum Schutze des amer. Consulats 50 Matrosen. Bei einem gestrigen Kampfe fielen 100 Leute. Caracas. Der Congreß devoll mächtigte in einer Geheimsitzung Castro zur Erfüllung der Bestimmungen der Protokolle und vertagte sich dann zum Zeichen der patriotischen Entrüstung gegen die Protokolle. Inland. New V o r k. Bei einem Brande in einem Miethhause kam eine Person um's Leben, 8 wurden verletzt und 22 Familien auf die Straße getrieben. D es M o i ne s. Ja. 300 Demokraten nahmen a einem JeffersonBankett im Savoy Hotel theil. Als Hauptredner fungirten Wm. I. Bryan und Adlai E, Stevenson. Boston. Kriegssekretär Root und Senator Lodge waren die Hauptredner auf dem Jahresdiner des Home Market Club, der bedeutendsten republ. Organisation von New England. egmanonen sur egoounor. Für die Verwendung von KriegsHunden in der deutschen Armee sind neue Vorschriften erlassen worden. Jede Kompagnie Infanterie muß mindestens zwei solcher durchaus trainirten Hunde zur Verfügung haben, das Bataillon aber nicht mehr als zwölf. Die Hunde müssen Vollblutrasse sein und einen unverfälschten Stammbaum besitzen. Bisher sind Airedale-Ter-riers verwandt worden, doch sind neuerdings auch verschiedene Experi mente mit deutschen kurzhaarigen Hühnerhunden vorgenommen worden. Das Abrichten der Hunde in der Stube beginnt mit dem möglichst frühen Alter, und später muß der Hund draußen in intelligenter Weise die ihm gegebenen Befehle verstehen, so sich nach dem VorPosten zu begeben und nach dem Standquartier zurückzukehren, beim Herannahen von Fremden anzuschlagen und sich auf gegebenes Kommando absolut still zu verhalten. Der Haupt -dienst der Hunde besteht darin, schnelle Verbindung zwischen den einzelnen Vorposten "und zwischen den Posten und den Standquartieren herzustellen.
Allerlei für's fian.
Flaschenreinigung. Um Flaschen und Gefäße, in welchen starkriechende Flüssigkeiten: Spiritus.Rum u. s. w., aufbewahrt wurden, vollkommen geruchlos und rein zu machen, so daß man sie dann zum feinsten Wein und dergleichen verwenden kann, eignet sich vorzüglich das schwarze Senfmehl. Man schüttet ein wenig davon mit etwas lauwarmem Wasser in die betreffenden Gefäße, fpült sie hierauf mit Wasser aus und wiederholt das Verfahren. Auch um starke Gerüche von den Händen zu entfernen, bediene man sich beim Waschen eines kleinen Quantums Senfmehl. Tintenflecke aus Teppich e n und Wollstoffen zu entfernen. Auf den Fleck tröpfelt man ein wenig süße Milch und saugt dieselbe mit einem Stückchen reiner Watte auf. Dieses Verfahren muß mehrmals wiederholt werden. Schließlich wird der Fleck mit reinem Seifensud ausgewaschi und mit einem Tuch trocken abgerieben. Ist der Fleck schon älter und eingetrocknet, so muß die Milch länger darauf stehen bleiben. Gegen akuten Schnupfen wird folgendes Mittel empfohlen: Ein Theelöffel voll Kampferpulver wird in ein mehr tiefes als weites Gefäß gegössen und dieses zur Hälfte mit kochendem Wasser gefüllt. Ueber dasselbe stülpt man dann eine dreieckige Papierdüte, deren Spitze man so weit abreiht, daß man die ganze Nase hineinstecken kann. Auf diese Weise athmet man die warmen kampferhaltigen Wasserdämpfe 10 15 Minunten lang durch die Nase ein. Das Verfahren wird nach 4 5 Stunden wiederholt und selbst der hartnäckigste Schnupfen leistet ihm nicht Widerstand, meist verschwindet er schon nach dreimaligem Einathmen. Fleischzuräuchernundzu conserviren. Das noch warme Fle.isch frisch geschlachteter Thiere wird mit einem zuvor bereiteten innigen Gemenge von 1 Theil pulverisirtem Salpeter in 32 Theile Kochsalz eingerieben, sodann ringsum mit so viel Kornkleie bestreut, als hängen bleibt. Hierauf wird das Fleisch entweder unmittelbar, oder nachdem es zuvor in eine einfache Lage Zeitungsvapier eingewickelt worden, in den Rauch gehängt. Das so geräu cherte Fleisch bekommt ein dem geräucherten Lachse ähnliches Aussehen, schmeckt sehr angenehm und hält sich jahrelang, ohne zu verderben. Rothe Farbe für Kautschukstempel. Man übergieße 2 Unzen gutes Anilinroth mit Pint siedendem Wasser, rühre und schüttle, lasse setzen und seihe das Klare ab. Zum Satze füge man dann die entsprechende Menge concentrirtes reines Glycerin hinzu. Die Braten liebt der Eine rosig oder blutig (englisch), der Andere durchgebraten. Beide Arten müssen zuerst schnell gebräunt, d. h. angebraten werden. Bei rosigen Braten ist die Hitze beizubehalten, sie sind ja auch nicht so lange auf dem Feuer; für durchgebratenes Fleisch muß dasFeuer abgemildert, auch oftmals mit Wasser oder Fleischbrühe nachgegossen werden. Für diese genügt auch ein Sämigmachen der Sauce mit Mehl. Bei rosigen Braten muß erst das Fett abgegossen, danach der Bratensatz durch Wasser und Extrakt zurSauce verlängert werden. Zusätze von Sahne u. f. w. dürfen nur in der fertigen Sauce einmal aufkochen.Wein nur damit erhitzt werden; durch Kochen verliert er sein Aroma. RotheKanarienvögel erzielt man, wenn man anfängt, sechs Wochen vor der Mauserung Eifutter zu reichen, dem etwas Cayennepfeffer beigemischt ist. Gegendas Beschlagender Fenster hat sich folgendes Mittel bewährt: 2 Unzen Glycerin werden in einem Quart 63prozentigen Spiritus aufgelöst, dem man, um einen angenehmen Geruch zu erzielen, etwas Bernsteinöl zufügen kann. Sobald die Mischung wasserklar erscheint,wird die innere Fläche des Fensters mit einem Leder- oder Leinwandlappen ab gerieben. Ein gutes Mittel gegen Kopfschuppen ist es. wenn man den Kopf zweimal wöchentlich mit einer Mischung von 6 Unzen Seifenspiritus, 1 Unze rektifizirtem Weingeist. Unze Bayrum. Unze Lavendelspiritus, 14 Unze Franzbranntwein in der Weise wäscht, daß man wei Eßlöffel davon in ein Weinglas thut und dies mit lauem Wasser vollgießt. An den übrigen Tagen möge man mit einer Lösung von etwas gereinigtem Borax in abgekochtem Wasser waschen, nachdem man noch etwas Kölnisches Wasser, Orangenblüthenwasser, Glycerin und Benzoetinktur zugesetzt hat. Ein Verfahrn, Fußb'oden glänzend blank zu erhalten, ohne sie durch Bohnern lebensgefährlich glatt zu machen, ist folgendes: Man mischt zu lauwarmem, klaren Wasser zu jedem Eimer voll 2 Unzen doppelkohlensaures Natron und 5 Löffel Spiritus. Dann wischt man mit dieser Lösung mit völlig reinem Tuche jedesmal nur eine kleine Stelle auf, die man sofort mit einem trockenen Tuche trocken reibt, und fährt so fort, bis der ganze Fußboden gereinigt ist. Dies Verfahren schont zu gleicher Zeit die Farbe ungemein und wird des Beifalls aller sparsamen Hausfrauen jedenfalls sicher sein.
The Victor.
i .Ms ir & ' . i4""' liitf ' HB llfSi M -': a II ta'i? ÄMttAr ' '?ü -f , V . B y - I 1 . r r e -sl gMZ. trSWbS Mi m sPffiir frf rr1
Ecke Noble und St. Clan Str. Ich erlaub nur meinen freunden und Bekannte auzuzngrn, daß ich unter dem Namen "The Victor' aa obengenanntem Platze eine in zeder Bez.ehuni erfte lasse Wirthschaft eröffnet habe. wird mein Bestreben sein, ein in jeder Ve,hn sksvektable Hau zu führen und an meine Gefchaftk. freunde, bei roulanter Bedienung, dte besten Oiitli tattn an importirten und einheimischen Weine. Liqubren. Cigarren, Bier, etc. zu verabreichen. V wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinen: zetzige Lokale begrüben zu können . Achtungsvoll HENRV VICTOR. Fritz's Neue Wirthschaft I 918 Ost Washington Ztt X Telephon. Alt. Main 53g. ! i Die besten Weine, Liquöre und ' Cigarren. Nur Union Waaren wer i den von mir verkauft. Karstadt's Tampf-Färberei und Echt-Wascherei. (Nachfolger von John rill u. Co.), tbttrt 1871. kklevhon, : Mass. Ave.. It. 2678. Neu 2532. College Ave.. Alt, Btun 84. Jllinoi Vtr., Alt, Brown 2U. W Herren- und Damen-Kleider gerei ntgt, umgeändert und ausgebügelt. Die neue Firma Dold & Steplieiison, Nachfolger von Earl Dierkmg 407 Virginia Ave. u. 411 Süd Eantr. Händler in Tapeten und Wandleiften. Wir haben soeben eine Waggonladung Tapeten erhalten, welche wir zu äußerst niedrigen Preisen offeriren Alle Arbeit garantirt. , Tklevnon 9467. Mache Zit int Vrsbe mit . FEBER4L UNION SURETY CO. von Indianapolis. liefert Bürgschaften irgend welcher Art. Hugh Doughert. Präsident. Sudorus . Johnson, Sek,etär 209-2 1 8 cmfe Building. Phone Main 2010 ; Neu 3154. lÜÖnEfl Mandolin-, Guitar- und Banjo-Lehrer. Studio : 160 Gst Market Str. Zimmer No. 6 und 7. 431-433 MaffLchusettS Nve. H. C. KRENTLER & CO., Aabrika, von AünftlichenGliednn. Orpho päthische Apparate, Bruchbänder, elastische Strümpfe. Krücken, Schuh Extensionen, Fußplatten. Chirurgische Instrumente reparirt. A m Maff. Ave. 208 C. New York St. Tl,ph, 128. tr sprechen deutsch.
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