Indiana Tribüne, Volume 26, Number 189, Indianapolis, Marion County, 2 April 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 2 April 1903
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O o Brod oder Tod! O O 8 o o 8 c o 8 0 8 o o 8 SizilianiZchcr Roman o o 8 son O 11 n I h r ni a r il r h st n 8oo oOOo oOOo oOOo oOOo OOOO 008 (Fortsetzung.) il'üb Äalvaiore Die Glocke von der Kapelle der Madonna del Mare gestohlen hat." Sie sagte kein Wort, aber sie wurde bleich btt in die Lippen und sah Peppo so durchdringend an, als ob sie in seinem Innern lesen wollte. Trink, Assunta!" sagte dieser eigenthümlich monoton. t Das ist nicht wahr!" preßte sie endlich hervor. Peppo zuckte geduldig mit den Schultern, als ob er das eben ruhig über sich ergehen lassen müsse, und sagte: Frage Deinen Bruder selbst, und wenn er etwas anderes sagt, so ist er ein Lump, Assurna." Noch immer hing ihr Blick starr und drohend an ihm, als ob sie nicht fassen, nicht glauben könne, was sie doch so deutlich, so schreiend deutlich hörte. Ich sage Dir, es wird mancher alt und grau, wenn er auf solche Geschichten wartet," fuhr er, da sie noch immer nichts sagte, fort, und es ist schade darum, auf Jemand zu warten, der sein Glück so wenig in acht nimmt. Und dann was hast Du denn, wenn Tu, wer weiß wie viele Jahre, auf Salvatore wartest? Einen Mann, der gesessen hat und von dem kein Mensch mehr etwas wissen will. Du kannst mit ihm hungern, aber ich würde Dir doch rathen, Dir das zweimal zu überlegen. Hunger thut weh, Assunta. So lange Du jung bist, da geht das wohl alles noch an, aber es kommen Jahre, wo bleiche, hungernde Kinder um Dich herumstehen u:kö Du Dich vergebens nach einer festen Stütze umsiehst. Ich meine es gut, Assunta. Denke wohl daran." Ihr Blick war leer in die Ferne gerichtet, wie auf eine wüste, öde Steppe, ihre Lippen blutlos und trocken, halboffen, als ob sie etwas sagen wolle und doch nichts herausbringe. Höre mir zu," fuhr er nach einer kleinen Pause leiser fort. Ich bin freilich nicht so groß und stark wie Salvatore, aber es kommt im Leben nicht immer darauf an, und wenn es das Schicksal einmal so fügen sollte, so würde ich für Dich immer Rath schaffen können besser als Salvatore." Ah!" machte sie plötzlich und richtete die Augen wieder finster und wild auf ihn. Der eine Laut hatte sie verwandelt. Es strömte wieder warmes Blut und Leben durch ihren Körper, ihre Hand ballte sich, und einen Augenblick sah es aus, als ob sie ihn zu Boden schlagen oder ihm das gefüllte Weinglas, das vor ihr stand, in's Gesicht schleudern wolle. Dann aber beherrschte sie sich mit einer außerordentIichen Anstrengung, biß sich mit rücksichtsloser Heftigkeit in den Finger, um sich so gewaltsam sowohl am Sprechen, wie an unüberlegten Bewegungen der Hand zu hindern. Gib Dich nur zufrieden, Assunta, q das macht sich mit der Zeit alles, und wenn es auf den ersten Blick noch so unmöglich aussieht," fubr er, nicht ganz Var über ihre plötzliche Erregung, zuredend fort. Ich habe viele und mächtige Freunde, die nicht nur mir selbst gern helfen, sondern auch denen, an welchen ich vielleicht Interesse haben werde. Was nützt denn das nun alles? Man muß praktisch im Leben werden. Dann kommt man vorwärts. Sieh, ich stehe nicht schlecht. Das siehst Du mir wohl an. Ich leide keine Noth, und wenn ich mich einmal verheirathe, so ist mir ein festes Einkommen von hundert oder hundertzwanzig Lire im Monat vollständig sicher. Damit können wir doch sehr gut leben, und Du brauchst Dich um nichts zu sorgen. Meinst Du nicht, Assunta?" Das Verhalten Assuntas war während dieser Redensarten höchst eigenthümlich. Ihre Augen lagen so fest und durchdringend auf seinem Munde, als ob sie ihm die Worte durch ihren Blick hervorziehen könnte, keine seiner Bewegungen entging ihr. Aber noch immer biß sie sich mit aller Heftigkeit auf den gekrümmten Zeigefinger, so daß man jeden Zahn in dem Fleische sah, und auf die direkte Frage hatte sie nur einen dumpfen, unartikulirten Laut und ein mehrfaches Nicken mit dem Kopfe zur Antwort, Bas sowohl eine Zustimmung wie auch eine Aufmunterung zum Weitersprechen für Pepo sein konnte. Es kommt alles darauj an, wie man's macht." begann Peppo von neuem altklug und überredend. Warum sollte man denn gerade Salvatore nicht helfen können, wenn Dir oder jemand anderes so besonders viel daran liegt? Es gibt schon Mittel und Wege, ihn entwischen zu lassen. Er geht eine Zeit lang von Palermo fort, bis Gras über die Geschichte gewachsen ist. Ein tüchtiger Arbeiter wie er kommt überall fort. Und nach einem Jahr oder zweien träht kein Hahn mehr nach ihm, und er kann machen, was er will." Unb Du kannst es machen, daß er freikommt?" fragte sie eigenthümlich lauernd und forschend. Er sah sie schlau an. Natürlich kann ich das," sagte er dann, aber ich wäre sehr thöricht, wenn ich es thun wollte, um ihn Dir in die Arme au
,uoren. o oumm, wie )u mtütxcot denkst, bin ich nicht, Assunta. Wenn Du mir aber versprichst, ehrlich und brav, meine Frau zu werden, so verspreche ich Dir, daß Salvatore frei sein wird." JBk willst Du das machen?" Auch das werde ich Dir sagen. wenn ich weiß, ob ich Dir trauen darf. Vertrauen gegen Vertrauen. Liebe gegen Liebe. Ich habe Dich so lieb," fuhr er plötzlich flüsternd und sich leidcnschaftlich zu ihr hinüberbeugend fort, indem er ihre Hand fest umspannte, daß ich für Dich alles hingebe. Was liegt mir benn an all dem Gelichter, mögen sie sich Baron oder Eavaliere oder Avvocato nennen, oder mögen sie in der Nacht herum schleichen wie Mörder, ich drehe ihnen allen eine Nase, wenn ich Dich dafür erringen kann. Ich sehe schon den Tag kommen, wo ich einmal abrechne, wo ich, das Geld in der Tasche, meiner Wege gehe nach Neapel, nach Rom oder wohin es mir gefällt, aber m i t D i r nicht allein. Und dann werde ich Dir zeigen, wie man lebt in der Welt. Du weißt und kennst das nicht. Du denkst, Sizilien ist die Welt. Laß mich nur machen und vertraue mir, Assunta. Jcb sage Dir, in Palermo würde mancher zittern, wenn ich re'den wollte. Und es wird die Zeit kommen, wo ich reden will und kann, und man wird mich nobel bezahlen, damit ich den Mund halte. Sei mir nur gut, Assunta, und halte zu mir, und Du wirst leben wie eine große Dame, wirst mit dem Hut auf dem Kopse (gewöhnliche Frauen und Mädchen aus dem Volke tragen keine Hüte in Sizilien) spazieren gehen und in der Carrozzella fahren. Ist es nicht eine Schande, daß ein Mädchen wie Tu in Aquasanta verkommt?" Er erzählte noch viel von den Herrlichkeiten, die ihrer warteten, wenn sie seine Frau werden wolle. Leise, aber mit leidenschaftlichem heißen Flüsterton malte er ihr klar und überzeugend ein neueö, schönes Leben aus, das sie an seiner Seite führen würde, wenn sie ihn liebte. Assunta hörte, den Blick nachdenklich zu Boden gesenkt, still zu. Sie hatte da eine Partie begonnen, die sehr weit und sehr in's Ungewisse führte und auch sehr gefährlich war. Was mochte sich hinter den halben Worten und 9Re densarten, mil denen Peppo in Bezug auf seine Verbindungen um sich warf, alles verbergen? Vielleicht konnte es ihr nützen, wenn sie alles erfuhr, waö der Mann wußte. Sie hätte kein Mädchen sein müssen, wenn sie nicht hätte sehen sollen, daß er bis zur Sinnlosig seit in sie oder in das Leben, das er da draußen mit ihr zu führen beabsichtigte und träumte, verliebt war. Sie hätte ihn vollständig in ihre Gewalt bekommen können, wenn sie nur ein wenig nachgab, ein wenig Komödie mit ihm spielte. Aber so leicht, wie sie sich das anfänglich gedacht, war das nicht. Peppo war schlau und auf seiner Hut, und bei dem geringsten Mißtrauen, das er schöpfte, war es um sie geschehen. Aber was wagte Assunta nicht um Salvatores willen? Wessen war sie nicht fähig, wenn es seine Rettung galt? Sie wußte nichts, was sie nicht gethan hätte zu diesem Zweck, und wenn es um ihr Leben gegangen wäre. Sie ließ ihm ihre Hand willig. Wann willst Du mich heirathen. Peppo?" fragte sie mit niedergeschlagcnem Blick. Wann Du willst," erwiderte dieser rasch. Du hast nur zu bestimmen." Gut. Höre mir genau zu. Peppo. Ich heirathe Dich am selben Tage, an dem Salvatore frei wird, und wenn D u ihn befreit hast. Nein, sage noch nichts. Ich gestehe Dir offen und ehrlich, daß ich es um des armen Salvatore willen thue" Weshalb Du es thust,ist mir gleichgiltig, wenn Du es nur thust," jubelte Peppo. Ehrlich und treu werde ich mein Wort erfüllen, wie ich von Dir erwarte, daß Du mich nicht betrügst." Kein Wort mehr davon, Assunta. Assunta, mein Herz, meine Welt, mein Alles! Du sollst mit mir zufrieden sein." Assunta stand auf. Ich muß jetzt gehen," sagte sie. Wir sprechen noch weiter davon. Komm heute Abend, wenn es finster ist, nach Aquasanta. Hörst Du?" Ich komme, ich komme." Es muß alles klar sein zwischen uns, und ich will alles wissen, was Dich und also auch mich angeht. Du wirst das wohl begreifen. Du mußt mir alles sagen, rückhaltlos, die reine Wahrheit, wenn ich Dir vertrauen soll. Laß mich nur jetzt los. Hier ist kein Ort zu so etwas. Komm nur heute Abend." Sie sprach in einem etwas tieferen Ton als sonst, war aber im Uebrigen freundlich und fast -vertraulich zu ihm. blitzte ihn sogar verheißungsvoll mit ihren dunklen Gluthaugen an. so daß Peppo vor lauter Wonne nach Luft schnappte. Er wollte noch etwas sagen, bracbte aber nur die Worte: Heute Abend! Heute Abend!" heraus. Endlich entschlüpfte sie ihm mit einer gewandten Bewegung, lächelte ihm von Weitem noch einmal neckisch zu und verschwand. Peppo blieb noch eine Weile sitzen und trank seinen Wein aus. Die Liebe, dieses Wunderding des menschlichen Lebens, verwandelte natürlich auch ihn. aber gescheiter wurde er davon nicht, wenn er es auch selbst nicht merkte. Er war ganz der Mann mit dem heißen Herzen, der unfehlbar unter den Pantoffel gerieth, wenn er nur die Rechte traf. Assunt war jetzt die
onnnc rcirrcc Lrsrenz, oie tXlt BIC danken und feinen Willen beherrschte, seine Thaten beeinflußte, so weit ihr das beliebte. Heute Abend! Heute Abend!" murmelte er mehrmals in einem sanften Delirium, und er wünschte, daß die Sonne, die noch hoch im Mittag stand, mit einem Male heruntergefallen wäre in's Meer, damit es nur Abend würde. ' Da das aber nicht geschah, so stand er endlich auf und schlenderte in seiner gewöhnlichen Art, mit dem Spazierslöckchen spielend, lanasam denselben Weg zurua, oen er gekommen war. Assunta gab jetzt auch in ihrer Abwesenbeit seinen Gedanken eine bestimmte, ausgeprägtere Richtung. Was ihm vorher nur dunkel und unklar vorgeschwebt, nahm jetzt greifbarere Form und Gestalt an. Geld machen, auf welche Weise es auch immer sei, nur möglichst viel, dann mit Assunta auf und davon, in Rom oder Neapel ein lustiges Leben führen und von dort aus seinen mächtigen Brüdern in der großen Familie die Daumschrauben ansetzen, um weitere Mittel für ein flottes Leben zu schaffen darauf ging in der Hauptsache sein Plan hinaus. Was waren für Baron Gualtieri zwanzig- oder dreißigtausend Lire, wenn er sich dafür einen Plauderer vom Halse schaffen konnte? Peppo wußte genug, um sehr gefährlich werden zu können, und wenn er sich erst in Sicherheit wußte, so konnte er in aller Ruhe mit seinen Kenntnissen Handel treiben. Ter oder jener würde sie ihm schon anständig bezahlen. Er war nicht wählerisch darin. Bezüglich Salvatores, dessen Freilassung der Preis für alle diese Herrlichkeiten war, kam er gar nicht in Unruhe. Er brauchte ja nur den Hergang der Entwendung der Glocke in der Kapelle der Madonna del Mare klarzustellen, was er jederzeit konnte besser als irgend ein Mensch in ganz Sizilien, dann mußte Salvatore freigelassen werden. Freilich konnte er das der eigenen Sicherheit halber erst thun, wenn er selbst geborgen war. Aber darüber würde er sich mit Assunta schon einigen in dieser oder jener Weise. Das war sein geringster Kummer. 13. Kapitel. Pie Herrschaft Buonanima brachte in guten Zeiten vier- bis fünfmalhunderttausend Lire ein, das heißt, so viel hatte sie eingebracht, als Gualtieris Vater noch lebte. Seitdem war das Erträgnih etwas zurückgegangen, trotzdem Gualtieri im großen Ganzen und fast zu genauer Wirthschafter war. Er ließ keinen Soldo Pacht nach, aber wo nichts ist. hat der Kaiser das Recht verloren, und wenn seine Pächter nichts hatten, so konnte er nichts nehmen. Die guten Ernten fehlten. Die Gießerei brachte fast gar nichts mehr, denn die Verwaltungsspesen und Arbeitslöhne fraßen das auf, was die Konkurrenz übrig ließ, gute, profitable Regierungsaufträge fehlten fast ganz. Dazu kam eine Menge anderer unangenehmer Dinge, um den Baron Gualtieri nervös zu machen und ihm die Laune zu verderben. Sein Prozeß hatte viel Geld gekostet, die VerWüstungen, die die aufrührerischen Feldarbeiter in der Eampagna angerichtet hatten, stellten sich immer größer heraus, so daß es vieler Jahre bedurfte, um sie wieder wettzumachen, und dann Ghela! Dieses eine Wort barg für ihn eine Welt von Bitterkeit uno Enttäuschung und Tragik des Schicksals. Die schönste Blume seines Lebens war für ihn eine Giftblume. Baron Gualtieri hatte Ghela ohne nennenswerthe Mitgift geheirathet. Er hatte sie geliebt, wie man einen schönen Traum liebt, eine Erlösung aus allen irdischen Dissonanzen und Unvollkommenheiten. und deshalb waren die kontraktlichen Abmachungen für ihn um so mehr Nebensache gewesen, als ja nach dem natürlichen Verlauf der Dinge nach dem Tode von Ghclas Vater ihm das alles, was dieser besaß, zufallen mußte. Ohne ein Wort zu sagen, hatte Gualtieri den Ehekontrakt so, wie er ihm vorgelegt wurde, unierschrieben. Der Besitz Ghelas an sich war der leuchtende Stern, die Verheißung gewesen, die ihm alles andere wesenlos machte, die ihn entschädigen sollte für all' die Widerwärtigkeiten des Lebens, für die geheime Zerrissenheit seines Inneren. Und dann kam die Enttäuschung. Wenn er sich Ghela näherte, zitterte sie, bei jedem Kuß füllten sich ihre Augen mit Thränen und blickten ihn in unsäglicher Angst an, wenn er seine Hand um ihre Taille legte, schüttelte sie der Frost, als ob eine Mörderhand sie berührt. Was bedeutete das? War sie krank? Ghela behauptete es, aber ihm wurde dabei zu Muth wie einem Verdammten. Offenbar, meinte Gualtieri, trug an diesem Zustand Ghelas Berenice die Hauptschuld. Seine Schwester mit ihrem schon vom Klosterleben ur.ifangenen düsteren Pessimismus hatte Ghela, die, wie sich Gualtieri zu überreden suchte, nur zu empfänglich für dergleichen war, angesteckt. Oder lag noch etwas anderes zu Grunde? Hatte die eisige ZurückHaltung, die schreckhafte Furcht Ghelas vor ihm noch einen anderen Grund? Eine geheime Ahnung, ein Verdacht oder mehr? Baron Gualtieri stand in seinem Arbeitszimmer hinter der Gardine am Fenster und schaute gespannt über die Terrasse hinweg in den Garten. Am Thor stand die Equipage, die Berenice
nau) vccii. aonyos ormgen lernte. Ver Tag ihrer Abreise zu den Kamaldulcnscrinnen nach Cefalu war da. Diener trugen Gepäckstücke hinaus, und dem Baron Gualtieri war zu Muth, als ob damit eine persönliche Gefahr für ihn aus dem Hause entfernt würde. Er war froh, daß die Angelegenheit Berenices nun endlich so weit gediehen war. und paßte genau auf den Vorgang auf, als ob er gefürchtet hätte, daß sich noch im letzten Moment ein Hinderniß einstellen könne. Die Klosterleute waren ihm außerordentlich bescheiden und leicht zufriedengestellt entgegengekommen. Berenice zahlte einen kaum nennenswerthen Betrag für Einkleidung, Unterhalt und Ausbildung in der Krankenpflege, alles Uebrige blieb dem Ermessen der Familk nenneV Nickts konnt? rhm aljo erwünschter sein als die Entfernung, das Verschwinden Berenices aus seinem Hause und wie er annahm aus der Wc". Immer mehr und mehr bcschlich ihn in letzter Zeit eine geheime Furcht vor seiner Schwester, nicht nur bezüglich ihres Einflusses auf Ghela. sondern auch wegen der verdächtigen Grübeleien, denen sich Berenice über den Tod Cesare Lombis noch immer hingab. Was konnte da nicht alles zum Vorschein kommen? Der 2c&. an dem sich die Klostermauern hinter seiner Schwester hoffentlich auf immer schlössen, war für Bt.ytfm Gualtieri eine Erlösung. Er hörte einen leichten Tritt hinter sich, und als er sich umwandte, stand Berenice im Zimmer. Sie war, wie in letzter Zeit immer, vollständig in Weiß gekleidet; einfach und schlicht, aber faltig und weit und feierlich umgaben die weichen Wollgewänder ihre schlanke, vornehme Gestalt. Lebe wohl, Gualtieri!" sagte sie ernst. Möge Gott Dir gnädig sein." Ter lauernde Triumph und die zufriedene Berechnung verschwanden beim Anblick der Schwester sofort aus den Zügen Gualtieris und machten einem herzlichen Bedauern und zärtlicher Besorgniß Platz. So soll also doch geschieden sein. Berenice?" rief er mit schmerzlicher, weinerlicher Stimme und streckte ihr lebhaft beide Hände entgegen. Du lveißt. daß Dich Niemand hier forttreibt. Es ist Dein freiwilliger Entschluß. und es bleibt mir nichts übrig, als ihn zu respektiren, wie weh mir das auch thut." Sie richtete das durchgeistigte, bleiche Gesicht mit den brennenden Fieberaugen auf ihn. Glaubst Du. es thäte mir nicht weh? Ein Abschied von der Welt im einundzwanzigsten Jahr!" hauchte sie leise. Du hast es selbst nicht anders gewollt." Weil es nicht anders ging." antwartete sie monoton, mit einer müden, hoffnungslosen Ruhe. Oder willst Du, daß ich hier bleibe, Tag um Tag, Stunde um Stunde bei Dir bin, um immer und immer zu Deinen Füßen die Leiche zu sehen, die ich nicht vergesscn kann?" Er zuckte erschrocken auf und sah sie fest an. Und warum Plagst Du Dich und Andere mit solchen wahnsinnigen Halluzinationen?" rief er laut. Unbeirrt, als ob er gar nichts gesagt, fuhr sie fort: Oder willst Du denn ich kann nicht anders, wenn ich hier bleiben muß daß ich Giuseppe Montalti, der beschworen hat, Dich an jenem Abend im Theater gesehen zu haben, frage, wie viel er sUr seinen Schwur bekommen hat?" Berenice!" schrie er drohend auf und faßte sie ungestüm bei der Hand. Sie rührte sich nicht. Leise und ruhig erwiderte sie: Sei still, Gualtieri, und beruhige Dich. Ich gehe ja. Ich muß gehen. Selbst wider meinen Willen und mit blutendem Herzen muß ich gehen, denn Du bist mein Bruder! Darum lebe wohl. Gualtieri, Gott sei Dir gnädig!" Das klang so ruhig, so fromm wie ein Gebet. Unwillkürlich ließ Gualtieri sie los. Sie sah ihn nochmals an, nur kurz und flüchtig, kaum sekundenlang es war ihr Bruder, und sie ging. Als er sich wieder allein sah, athmete Gualtieri tief auf und murmelte leise: Es war hohe Zeit." Aber das Schwerste war nach seiner Meinung nun gethan, war vorbei. Nun glaubte er in seinem Hause schon Herr zu werden und alles nach seinem Willen zu lenken, sowohl in Bezug auf Ghela. als auch in Bezug auf Lydia und Talleri. Was besonders den Letzteren anlangte, so dachte Gualtieri nur mit einer verächtlichen Geringschätzung an ihn. Dieser junge Mann hatte offenbar keine Ahnung, was er that und wem er gegenüberstand. Und doch hatte er sehr nöthig, sich in Acht zu nehmen, denn er schwebte in großer Gefahr. Kurze Zeit darauf schrit: Berenice zur Villa Buonanima hinaus. Unter der Thür stand Lydia mit ihrer Mutter. Sie weinten Beide, und Lydia schlang ihre Arme um den Hals ihrer Mutter, laut aufschluchzend, als ihre Schwester die Stufen hinabstieg. DaS war nicht wie bei einer Abreise, sondern wie bei einem Begräbniß. Nur Ghela begleitete sie. Wie sie durch den Garten zum Thor gingen, lief ein schöner schneeweißer und zottiger schwedischer Windhund herzu, Berenices Liebling, ihre einzige Weltfreude ihre letzte. Es war ein schönes Thier mit schmalem, edlen Rassekopf und klugen, treuen Augen. Ehe sie in den Wagen stieg, beugte sie sich noch einmal zu dem Hund herab und legte ihre Wange zärtlich an feine glatte, weiche Stirn.
ann sneg sie rascy ein uno suyr mll Ghela davon. Ter Hund sah ihnen verwundert nach. Unzweifelhaft hatte er das Gefühl, daß hier etwas Besonderes vorging, wenn es auch schwierig wäre, zu sagen, wie weit ihm sein Gefühl dem Verständniß der wunderlichen Aufregungen und Ereignissen im menschlichen Leben näher brachte. (Fortsetzung folgt.)
crhäugnisnwllc Zerstreutheit. König Ferdinand VII. von Spanien war am 16. August des Jahres 1828 in Madrid bei ein?m großartigen Stiergefecht zugegen, achtete aber eine Zeitlang nicht sonderlich auf das, was in der Arena vorging, weL schwere politische Sorgen und Erwägungen seine Gedanken in Anspruch nahmen. Plötzlich wurde er aus seinem tiefen Nachsinnen aufgeschreckt durch ein ungeheures Beifallsgeschrei und Gejubel des vieltausendköpfigen Publikums. Was ist geschehen?" fragte er seinen Adjutanten. Weshalb applaudirt man so übermäßig? Die Leute geberden sich ja fast wie Unsinnige." .,Romcro hat soeben mit erstaunlicher Sicherheit, Kühnheit und Eleganz den wunderbaren Sprung ausgeführt, der seine Spezialität ist, Sire." Welchen Sprung?" Er setzte den linken Fuß zwischen die Hörner des mit gesenktem Haupte gegen ihn anrennenden rasenden Stiers und sprang graziös über ihn hinweg." Ach so! Ich habe wohl davon gehört, aber noch niemals bisher Gelegenheit gehabt, den merkwürdigen Sprung zu sehen. Darum möge der Espada das Kunststück noch einmal aus.führen." Jetzt sogleich und mit demselben Stier?" .Jawohl." Ich glaube, das ist sehr gefährlich, Sire." Ach was, für einen Espada wie Romero ist das nur eine Kleinigkeit, davon bin ich überzeugt." Des Königs Wunsch wurde unverzüglich dem berühmten Toreador mitgetheilt. Vorsichtiger Weise hätte er lieber das Ansinnen ablehnen und sagen sollen: Mit diesem Stier nicht wieder! Laßt mich den erst durch einen kunstgerechten Degenstoß todten. Aber dann mit jedem beliebigen andererStier, der noch nicht gewitzigt ist durc. die Erfahrung, also den Sprung noch nicht kennt." Doch so sprach er nicht, obgleich er die große Gefahr, der er sich ausfetzte, sehr wohl kannte. Er, in Seide und Atlas gekleidet, mit einem kleinen rothen Tuch in der linken und einem dünnen spitzen Degen in der rechten Hand, reizte abermals den Stier zur höchsten Wuth und ließ ihn gegen sich anrennen. Statt ihn dann durch einen geschickten Degenstoß zu tödten, setzte er wieder die Spitze seines linken Fußes zwischen die Hörner des rasenden Thieres und wollte über ihn wegspringen. Anstatt aber, wie das erste Mal, das Haupt rasch zu heben, schüttelte der Stier in dem Moment, als die Berührung geschah, heftig den Kopf, der Toreador verlor im selben Augenblick das Gleichgewicht und fiel auf die spitzen Hörner des Thieres, die sich in seinen Leib bohrten. Ein anderer Espada sprang schnell in die Arena und tödtete den Stier, aber zu spät: Romero wurde sterbend hinweggetragen als Opfer einer königlichen Zerstreutheit. In ganz Spanien betrauerte man den Tod des berühmten Toreadors, und man tröstete sich erst wieder über den Verlust dieses gefeierten Volkslieblings, als in dem nicht weniger geschickten Espada Montes ihm ein würdiger Nachfolger erstand. Auch dieser führte zuweilen den gefährlichen Sprung mit vollendeter Meisterschaft aus, aber nie zum zweiten Male mit demselben Stier, denn Romeros tragisches Schicksal ließ er sich wohlweislich zur Warnung dienen. Wichtige Beschäftigung. Ter Kaiser Ferdinand von Oesterreich hatte in seinen letzten Regierungsjahren für die Staatsangelegenheiten wenig Interesse. Bei einem Ministerrath saß der Kaiser, während der Premierminister eine äußerst wichtige Frage behandelte, am offenen Fenster des Saales und sah hinaus. Als der Vortragende zufällig eine Pause machte, wandte sich der Kaiser zu ihm und sagte: Denken S' nur, in den letzten zwei Stunden sind 425 Fiaker und 180 Omnibusse durch die Hofburg gefahren." Diebstahl in Wolkenh ö I; e. Das Alpenhaus auf dem Kitzbüchlerhorn in Tirol ist dieser Tage erbrochen worden. Die Diebe sprengten das Thorschloß, drangen in das Innere des Hauses ein und durchsuchten alle Kasten und Schränke, mußten sich indeß mit etlichen Flaschen Wein begnügen. Ski-Läufer fanden das Alpenhaus offen und stellten den Einbruch fest. Die Einbrecher hatten inzwischen das Weite gesucht. Das Alpenhaus liegt 6488 Fuß hoch am südwestlichen Abhänge des Berges. Die Eskimos in Alaska. Labrador und Grönland sind von 30.000 im Jahre 1880 auf etwa 15.000 in der Gegenwart zusammengeschmolzen. Man bringt diesen auffälligen Rückgang mit dem Schwinden deö SeeHunds, des Walrosses und der Polarbären in jenen Regionen im Zusammenbann
Feuer Signale.
4 Pnmsylv nd Market 5 Snglist? 'S Opern-Hau 6 Säst und Nw Pork 7 Noble und Michigan 5 91. JeN? u. Mast Aix 9 Pine und North 10 Maiset und Pine 11 Vermont nah East 12 No.. 8 Spritzenhaus Mast. Ar nah Noble 13 Deuware und Walnut 1 N. Jersey u Central A. 15 Mass, und Cornell Av 6 Ash und 11. Straße 17 Park Ave und 12 Str .3 Columbia und HiUfloe 19 Higbland Ave u. P,aU kl Illinois und Ct. I 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und li. Etr 25 No. 5 Tpriyenhau 15. nah JllinoiS 26 Senate Ave u. StCIair 27 Illinois und Michigan 28 Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 SpritzmbauS Jnd AvenaheMichigan 32 Meridian und Walnut Z4 Callforn u nont 35 Blake ud New York 36 Ind. Av. u. Et. Clair 37 City Hospital 3S Blake und Norty 39 Mlchlgan und Agnes 41 No. e Spritzenhaus Washington nahe West 42 Gsendors u Wash. 43 Missouri u New Hoit 45 Merieian u Wash 46 Jllmois und Ohio 4? Capitol Av. u Wash 48 Kmgan'ö PorkhauS 49 Straßenbahn Stall W. Washington Str 61 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 52 Jilino,s u Louisiana 53 West und South 64 West und McEarty 56 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Rat, 5 No. 4 Epritzenhaus MadisonAv.uMcr.iS 69 Madijon Av.uTunlop 61 No 2 Haken Leiterbaus Ecuth nahe Tklawar 68 Penn, u Merrill 63 Telaware u. McCartY 4 Saft und RvTarttz 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradshaw 63 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Epritznchau ir Ave. nhe Huron 72 East und Seo-.gia 73 Ceda, und Elm 74 Davidson u Georgi 75 English Av. u Pine 7 Chclöy und Batcs 7? No. 3 Spritzenhaus Prosvcct nahe Shelby 7-, Fletcher Av. u Shelby Ll Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 33 East u Washington 84 New York u. Davidsoe 85 Taubstummen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Cnental und Wash. 89 rauen-Rekormat. 91 No. 13 SpritzenbauS Marvland nabe Mer. S2 Meridian u. Scoraia. 93 Meridian und South 4 Pennsvw u. Lonisiana 95 Birffini Ave u. Alab. 96 Luptguartier. 97 ttra.id Hotel. 93 Capital Ave undicht, .23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und I. 125 Central Ave und 15. 126 Landes und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 12 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine wrd'A 134 College Ave und 2g. 135 Dclware und 15. 136 Alabama und North 137 Newmaim und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 Dandes und 10. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillstde Ave und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und LZ. 15? L E u. W Bahn u. 22. I;4 Ramsey Ave und 10. 15 Stoughton u Newman 15? Atlas und Pike. 158 Blovd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 rden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blovd 165 St. Clair u. Sevstone 167 Arsenal Av und 23. 163 Bellesontaine und 28. 169 Park Ave und 1. 212 Capitel Ave und 17. 213 Pennsvlv. u. ichig 214 Jllinms und 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Verü'.an und 16. 218 Capital Ave und 2. 219 Broadlvay und 1. 231 Illinois und McLm 234 Ro. 14 Spritzenhaus Aenwocd und 30. 235 Illimnsund 53. 23ö Annctta und 50. 237 No. . Smyenhai Udell und Raer 2Z3 Udell Ladder Vor 239 Jlai el und 27. 241 Meridian und 24. 242 Jllino.s u St. Ur 243 Eldrioge und 25. 12 West ulld Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 515 Torbet und Pac& 516 Capital Ave und 1. 517 Rortbwestern Ave u 21 813 Gent und 18. 51 Canal und 1. 524 Ccrealine Works 324 Vermont nd Lvnn 525 Blsmarck u KrandA 526 No. 29 Spritzenhaus Hsuahrille. 527 Michlgan u. Holm, 523 Michigan u. Concord 541 West und cntyr 412 Missouri u. Marvland 413 Missouri und hu 415 Capital Ave .. ieorgic 416 Missouri u Aentucky U 417 Senate Ave tl. Walo. 21 P und E RundiuS W. Wastington. 425 JrrenHospital. 24 Mi.ey Ave u.JDuS 425 Vasb. und Harris 26 No. 13 Cpr,tzenhai W Washington 27 Oliver und Bind 428 Oliver und Osgood 429 Rortvke und Bort 431 Hatley Av u. Vor? 32 Riv Ave u. MorriS A River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliva 437 No. 19 Exritzenha J Morris und Harbins, 4RHvtv mSWhtas 459 tocky 81 Reisn und Miller 62 Howard und L 455 Mors und ftavwS 456 Lambert und ScfaLMl 57 Rordyke AM u. War man Works 612 West und Ratz 51Z entucky Ave u. Verrik 51 Meridian und orrts kl Illinois nd ansaS 17 orns und Datote 613 Morris und Cburch 519 Capital A. u McCarth 521 Meridia und Palmer r23 Pme un Lord 64 Madtior Ave u Lincoln 26 Meridian und elt ZI 527 Carlos und Ray 62k Meridian und Anzoa b2 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McCarttz 632 No. 17 Spritzenhaus Morris nah West 12 Mckernan und Dougb. 15 East u. Lincoln L 14 East und Beecher 15 Wright und Sander 17 McCarty und Beaty 518 New Jersey u ir v, 712 Spruce und Prospect 713 English Ar, u. Lffurel 714 SteAre u.lt R R 715 Shelby und Becchn 71 State Ave und Orange 713 Orange und Laurel na Shelby u. Erläge Av 721 Lerington A.u Laurei 725 lttcher veu. Sxrua 724 State Ave u. Pleasan. 72k Prospitt und UasarJ 726 Orange und Harla 728 Liberty und Meek 729 Zivil: und South 61 Ro. 15 Spritzenhaus Ost Washington SN kl5 Market und Noble 14 Ohio u Higbland Zlo, 31k Michigan u. Highlant 316 Market I Arsenal IM 617 Oft 2'. Clair und Union Bahn Geleis. 821 Pan Handle ShepI 825 Vermont und Wakott 24 Wasb.und Statt Atz. 826 Madden's Loung Fan. 82 Tucker und Dorsey 27 Wash. und etifl Av 829 No. 12 SvritzknbauS eville nah Richtg 31 Toutheafter A und Woodside. 52 Wash. und Dearbo 54 Southeastern und Arsenal AveS. 856 Rkw York und Tempi 9lim Illinois 12 JllinoiS ii 914 Penn, und Wash. 15 Delaware nnd Spezial-Siznale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schl-z, dritter Alarm. Dritten 2 Schlag, vierter Alarm. l-2-l, Feuer aus und Schlauch ausgereM. 5 Schlage, Wasserdruck ab. 1 Schlag, 12 Uhr Mittag. Die rfi bezeichneten Signale werden nur vom Dhur wacht angegeben da an den betreffenden Straß kreuzunge kine AlarniMtn angebracht sind. Chicago nnd 5er grofte Nordweften via ii V N! 31 lH Alaska Sawaii PHilipPiue Inseln. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Monon 47. Str. Station, Vhicago, tat 6 nur 5 Minuten mittelst elektrischer ffac ich den Union Liehdöfen French Lick Springe, tn dem Orange Eountv Hochland. ffamilien-Hotel anter neuer Geschäitsleituna. Pluto, Proierpine tnd Bowlen Quellen. Bestes Mineralwaffer der elt. Zwei Züge täglich via ree.icastle. Tickct-Osfickn : Union Station, affachuseli? Ave. nd SS West Washington Straße. R. P. I g e o. Distrikt Bass. Agent. Indianapolis, Ind. . M c D o e l, C. H. o ck e l I. ras. und en. Mgr. nrievsiiker Frank tf. eeo. Gen. Piff. Agent. 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