Indiana Tribüne, Volume 26, Number 187, Indianapolis, Marion County, 31 March 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 31. März 1903-
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Schandthaten Auf den Philippinen im KriegsDepartement untersucht.
Zwei unangenehme Streiks in Denver am selben Tage. Baer's Gesellschaft reducirt die Kohlenpreise. Theilnedmer an den Borfällen in Waterbury verhaftet. Schließung der sieben Fabriken in Lowell. Maff. Burdick-Jnquest mit gestrigem Tage ueschlosien. Betrogener Ehemann von seinem Gegner erschoffen. Kaum glaubhaft. Washington, 30. März. Das Kriegsdepartement ist mit Untersuchung von Anklagen beschäftigt, die gegen Oberbstleutnant Robert 2. Howze, 1899 Posten-Commandeur in NordLuzon, erhoben worden sind. Die Beschuldigungen betreffen Grausamkeiten gegen Filipinos. Es soll dem Oberstieutnant bekannt gewesen sein, daß zwei Eingeborene zu Tode gepeitscht wurden und daß keine Beftrasung dr Thäter angeordnet wurde. Wie aus den bisherigen Untersuchungeu des Kriegsdepartements hervorgeht, sind die behaupteten Schandthaten durch eingeborene Offiziere verübt worden, so lange der Oberstleutnant auf einem Feldzug gegen feindliche Filipinos begriffen war. Das orkommnitz wurde Howze gemeldet und eine Unterfuchung ergab, daß nur ein Eingeborener und zwar an einer Krankheit, nicht in Folge von Mißhandlungen, verstarb. Angebliche Schandthaten auf den Philippinen, für welche Howze und :u 'ge andere Offiziere verantwortlich sein sollen, bilden einen Theil von General Miles' Bericht anläßlich seiner kürzlichen Untersuchung auf den Philippinen. Fürdie Philippinen. Washington, 30. März. Der Schatzamts-Sekretär kaufte heute für die Philippinen 350.000 Unzen Silber zu durchschnittlich 49.8 Cents die Unze. Das Silber wird zu gleichen Theilen an die Münzen in Philadelphia und San Francisco abgeliefert. Das Senats-Finanz-Subcomite, das während der Vertagung über Finanzmaßregeln in der Richtung einer elaftischen Währung beräth, trit diese Woche in New York zusammen. Es besteht aus folgenden Senatoren: Aldrich, Vorsitzender; Allison. Platt und Spooner. Falsche S5 -Noten. Washington. 30. März. Der Geheimdienst kündigte heute die Entdeckung zweier gefälschter Noten an. Die eine ist ein S5-Silber-Certificat, Serie 1899, schlecht ausgeführt; die andere ein? S5-Nationalbanknote mit dem Bilde Garfield's. Die Note trägt keine Unterschrift, weder von Bundes-, noch von Bankbeamten. Frau Roosevelt und ihre Kinder. Washington. 30. März. Die Yacht Mayflower", mit Frau Roosevelt und ihren Kindern, fuhr Morgens zu einer auf eine Woche berechneten Kreuzfahrt ab. Bei günstigem Wetter wird die südatlandische Küste, andernfalls Potomac Fluß und Chesapeake Bay aufgesucht. Nach der Rückkehr setzen die Kinder ihren Schulbesuch fort. Frau Roosevelt bleibt während der Frühlingsmonate in Washington; nach der Rückkehr des Präsidenten begibt sich die Familie nach Oyfter Bay zum Sommeraufenthalt. Betrogen und ermordet. New York, 30. März. Vor Eifersucht wüthend, einen anderen Mann heute Nachmittag in Gesellschaft seiner Frau zu finden, jagte Wm. I. Peppler den Besucher vom 3. Stockmerk seines Apartmenthauses bis zurThür und wurde dann, während das Weib schreiend folgte, von dnn Störer seines Ehefriedens durch einen Schuß todt niedergestreckt. Der Thäter ist der Kasfirer Wm. Earl Dobson, der daraufhin entfloh. Peppler, ein 26-jähriger Clerk. war erst ganz kurz verheirathet. Dobson soll Frau und Kinder irgendwo in Nord.Carolina besitzen.
Die Aenderungen in der Miliz. Washington, 30. März. Auf die türzliche telegraphische Anfrage des Kriegsdepartements, zu welcher Zeit die organisirte Miliz zur Inspektion durch einen Armee-Offizier bereit sein werde, ist von den General-Adjutanten der Staaten und Territorien sofortige und befriedigende Antwort eingelaufen. Es handelt sich um Feststellung der Anzabl der nach dem neuen Miliz-Gesetz zur Vertheilung kommenden MagazinGewehre und Ausrüstungs - Gegenstände. Die betreffenden Staaten, darunter Jndiana, sind im April oder einer sonst dem Departement genehmen Zeit zur Inspektion bereit. Die verschiedenen Staaten besitzen an 1165 Orten 2065 Organisationen, wodurch das Jnspectionsunternehmen sehr umfangreich wird. Streik der Restaurants Bediensteten. Denver, 30. März. 17 Restaurants im Innern der Stadt wurden heute anläßlich eines Streiks von 500 Union"-Köchen und -Aufwärtern geschloffen. Die Zwistigkeiten entstanden, weil 2 Restaurants, die dem Gast-wirthe-Verbande angehören, Nicht-Ge-werkschaftler als Köche angestellt hatten.
2000 Personen werden von dem Streik berührt. Alle Cigarren-Fabriken wurden heute in Folge eines Streiks von 300 Cigarrenmacher geschloffen. Streik geht weiter. Pittsburg, 30. März. Die Gewerkschaft No. 3 der Pittsburger Brückenarbeiter erklärte heute, keine Beilegung des Pittsburger Streiks zuzulaffen, falls die American Bridge Co. ihre Streiks nicht zugleich an allen anderen Orten schlichte. In Folge des starken Regens wurden heute keine Arbeiten an der WadashBrücke vorgenommen. Falls es das Wetter zuläßt, hält die Gesellschaft für morgen 97 Nichtgewerkschaftler in Bereitfchaft. Ermäßigung der Kohlen preise. Philadelphia, 30. März. Die Philadelphia & Reading Coal & Jron Company erließ heute ein Circular. nach welchem der Hartkvhlen preis für Monat April um 50 Cents per Tonne reducirt wird. Die Beamten der Reading Bahn lehnten eine Aeußerung darüber ab, welche Wirkung die Ermäßigung auf den Lohn der Kohlengräber haben werde. An ein Schiedsgericht. Chicago, 30. März. Nach einer Sitzung, welche die ganze Nacht in Anspruch genommen hatte, erledigten heute die Vertreter des Wagen-fabrikanten-Verbands und der streikenden Gewerkschaftler ihre Differenzen. Die Streiker beschlossen, die Lohnfrage und Stundenzeit schiedsgerichtlicher Schlichtung zu unterbreiten. Anerkennung der Gewerkschaft und geringere Forderungen wurden auf der Conferenz bewilligt. Die Entscheidung des Schiedscomites muß bis zum 30. April erfolgen. Schließung der Baum-woll-Fabriken. Lowell. Mass., 30. März. Zum ersten Male seit vielen Jahren blieben heute früh die Arbeitsglocken der großen Baumwoll-Fabriken hier stumm, und die Straßen, sonst durch Tausende an ihre Werkstätten eilender Arbeiter belekt, waren einsam und fast verödet. Obwohl die Schließung der sieben Etablissements eine Folge des Streiks um zehnvrozentige Lohnerhöhung schon am Samstag angeordnet wurde, so machte sich doch die Wirkung erst heute bemerkbar. Von den sieben Corporationen hatten vier heute so gut wie keine Arbeitskräfte. Auf demselben F U ck. Nett) Haben, Conn., 30. März. Nach langer Conferenz mit dem Direk-toren-Ausschuß hat sich das BeschwerdeComite der Zuganstellten der New York, New Haven und Hartford Bahn bis Mittwoch vertagt. Ueber viele Punkte soll ein Einverftändniß erreicht sein; Lohnfrage noch immer nicht geschlichtet. Ein 131j ährig er. New York, 30. März. Noah Raby wird am 1. April 1C1 Jahre alt. 1772 geboren, lebte er 85 Jahre lang bei New Brunswick, N. I., und ist seit 50 Jahren ein Insasse des Armenhauses von Middleser County, N. I.
Verhaftung von Streikern.
Waterbury, Conn.. 30. März. Sechs der streikenden Motorleute und Conducteure der Connecticut Railmay & Lighting Co. wurden heute unter der Anklage des thätlichen Angriffs, mit tödtlicher Absicht, verhaftet. Sie sind beschuldigt, sich an dem Angriff auf einen Straßenbahnwagen am 26. Februar betheiligt zu haben, wobei ein Nichtgewerkschaftler schwer mißhandelt wurde. Die Leute werden ohne Zulaffung von Bürgschaft zum Prozeß festgehalten. Ungünstige Aussichten. Terre Haute. Ind., den 30. März. Die Abstimmung unter den 10,000 Weichkohlengräbern des Staates zeigt, daß eine verhältnißmäßig große Majorität der Annahme des bekannten Ultimatums der Besitzer abge neigt ist. Es wird versucht, Mitchell am Donnerstag hierher zu bekommen. Falls keine Schlichtung vor Ende der Woche erfolgt, scheint ein langer Streik unausbleiblich. Schluß des Burdick - I nq u e st s. Buffalo, 30. März. Richter Murphy kündigt den Befund im Bur-dick-Jnquest morgen im Polizei-Gericht an. Es werden keine Verhaftungen erfolgen. Der Jnquest kam heute mit der Vernehmung von Ouinn und King, dem ehemaligen Kellner und Casfier des Hotels Roland in New York, zum Ad'chluß. Zu diesen soll Pennell gesagt haben, er wolle einen Mann tödten, selbst wenn er dafür gehängt würde. Der Pennell-Jnquest wurde wegen fehlender Zeugen in indefinitum vertagt. Verletzten den Einhaltsb e f e h l. Chicago, 30. März. Trotz Richter Hanecy's Einhaltsbefehl in dem Lo-rimer-Durborrow Wahlftreit zählten heute die Wahlcommiffüre in einem Precinct des 6. Congreß-Districts die Stimmen von der Novemberwahl. Die Verletzung des Einhaltsbefehls geschah auf Richter Carter's Rath; die Commiffäre waren, in Anwesenheit zahlreicher Polizei, eines steten Angriffs der Lorimer - Anhänger gewärtig. Doch ging der Tag ohne Zusammenstoß vorüber. Der Sel st Mörder von Y a l e. New York. 30. März. Richard Monroe FairbankS, ein Sohn des Senators und zur Sophomore Classe in Yale gehörig, kam heute in das Coroners Bureau zu New Haven, um sich einen von Bowman Esher für ihn hinterlassenen Brief zu holen. Esher wurde gestern im Manhattan Hotel todt aufgefunden ; den Inhalt des Schreibens gab Fairbanks nicht bekannt. Da Hochwasser. G r e e n v i l l e, Miss.. 30. März. Die Lage hat sich bis heute Abend wenig geändert. Die Durchschneidung des Schutzdamms am Nordende der Stadt hat hinsichtlich des Wasserablaufs keine merkbare Abhilfe gebracht. Im Gegentheil steigt das Wasser noch immer in der ganzen Stadt. Die elektrische Lichtanlage kann möglicherweise morgen den Betrieb wieder aufnehmen. Der große Tammbruch 3 Meilen südlich von hier erweitert sich immer mehr ; zur Verhütung weiterer Einbrüche sind starke Arbeiter - Colonnen noch immer an der Arbeit. Soviel man weiß, ist kein Verlust an Menschenleben zu beklagen. Eine Negerfamilie, die als ertrunken gemeldet wurde, ist gerettet. Keiner der fensationellen Berichte über ertrunkene Personen ist bis jetzt bestätigt. Nach jeder Richtung find Hilfsdoote ausgefandt und für die Flüchtlinge wird Vorsorge getroffen. New Or'eans, 30. März. Die Deichbehörde erklärte heute, ohne Sub scriptionen von $50,000 durch die Pflanzer und Bahnen zur Einstellung der Arbeiten am Hymelia-Damm genöthigt zu sein. Alle Geleise der Texas-Pacific-Bahn find jetzt überschwemmt; auch der Verkehr der den Napoleonville Zweig der Süd Pacific Bahn ist unterbrochen. Der Fluß blieb heute hier stationär; Wafferstand Abends 20.3. Die hsigen Dämme erscheinen nicht gefährdet.
Tcr synide Proytvttionsorus m Süden. Alte Prohib'tionsstaaten im Osten wie Vermont streifen die Prohibition ab; in jüngeren Prohibitionsstaaten im Westen wird sie mehr und mehr eingedämmt, so in Iowa durch Gesetze, in Kansas durch richterliche Entschei-dungc-n. Aber im stockdcmokratischen Süden dehnt sich ein schwerer Prohibitionsdruck immer weiter aus mittelst tückischer Local-Option-Gcsetze. welche die freier gesinnten Städte unter die Fuchtel einer dem Tempcrenzfanatismus und der Temperenzheuchelei ergebenen Landbevölkerung stellen. Auf diesem Umwege sind mehrere Südstaaten in den letzten Jahren beinahe ganz zuProhioitionsstaaten geworden Man gebraucht dort die Ausrede: Prohibition sei daselbst unbedingt nöthig wegen der . Niggers", die sich sonst beständig besaufen und der Arbeit cntziehen würden. Diese Ausrede ist sehr fadenscheinig; denn erstens gehört Trunksucht gerade nicht unter die Laster der Neger, und zweitens fehlt es diesen Südstaaicn. welche ihre Negerbevölkerunq ganz unter dem Daumen haben, wahrlich nicht an Mitteln, um auch ohne die den mäßigen und anstän-
digen wie den unmäßigen und unanständigen Trinker über ei n e m Kamm scheerende Prohibition Negern den Saufteufel auszutreiben. Wie hinfällig aber die ganze Ausrede ist. das zeigt sich jetzt besonders in Teras. Denn in jüngster Zeit ist dort mittelst des berüchtigten dortigen Local-Option - Gesetzes die Prohibition gerade auch solchen Counties aufgeschwindelt worden, in welchen die Zahl der Neger gering, aber die Zahl der Deutschen verhältnißmäßig stark ist. In Texas wurde im Jahre 1887 dem Volke zur Urabstimmung die Frage vorgelegt, ob der Staatsverfassung ein Prohibitionszusatz angehängt werden solle. Und ein gewaltiger Volkskämpf war um diese Frage entbrannt. An der Svitze der Prohibiiionisten stand ein Mitglied des Cabinets des ehemaligen Rebellen - Sonderbundes; aber gerade der damals noch lebende Präsident jenes Bundes. Jefferson Davis selbst, richtete an die Texaner ein kräftiges Manifest gegen Prohibition und letztere unterlag bei derVolksabstimmung ganz und gar. Bald daraus wußten aber die Fanatiker und Heuchler in der stockdemokratischen texanischen Staatsgesetzgebung das perfideste aller Local-OptionGe-setze durchzudrücken. Und seither wurden immer mehr texarnsche Counttes unter das Prohibitionsjoch gebracht. In allerneuster Zeit ist dies, wie gesagt, auch in einigen stark von Deutschen besiedelten Counties geschehen. Unter ihnen ist besonders das County Grayson bemerkenswerth. In ihm liegen zwei bekannte größere Städte. Denison und Sherman. In beiden wurde kürzlich bei der Local-Option-Ab-stimmung die ProhibitiM, namentlich auch durch deutsche Stimmen, furchtbar geschlagen; aber im County im Ganzen siegte sie durch die englischamerikanische Landbevölkerung mit einer dürftigen Mehrheit. Doch diese reicht nach dem tückischen Gesetze hin. um das freiheitliche Wahlergebniß der genannten Städte zunichte zu machen. Zornig fragt ein deutsch - teranisches Blatt: ..Welches Recht besitzt ein in Dummheit und Fanatismus verseuchter Landonkel, der zwanzig Meilen von der Stadt entfernt wohnt, darüber zu entscheiden, ob Jemand in der Stadt ein Glas Bier kaufen kann?" Leider aber verleiht das teranische Local-Option-Gesetz dem Landonkel dieses Recht, wenn im Gesammt - County die Prohibition auch nur mit der Mehrheit einer Stimme fiepte. Die AnHäuser-Busch-Brauerei in St.Louis, welche in Denion einZweiggeschäft hat. das durch die alle Einfuhr von geistigen Getränken aus anderen Staaten verbietende nunmehrige Prohibition im County Grayson doppelt bedroht ist. bemüht sich jetzt, einen bundesgerichtlichen oder auch einen countvqerichtlichen Einhaltsbefehl zu erlangen, welcher den Countybehörden den Vollzug der Prohibition verbieten soll auf den Grund hin, daß das teranische Local-Option-Gesetz verfassuncKwidrig sei. Hoffentlich t?ird der Versuch Erfolg haben. Aber sicher tst dies keineswegs. Nord-Carolna und ranken pftcgcrinncn. Die Staatsgesetzgebung Nord-Ca-rolina's hat so eben ein besonderes Gesetz folgenden Inhalts angenommen: Eine eigen? sachverständige Staatsbehörde ist zu errichten, welche die Krankenwärterinnen von Beruf zu prüfen hat; diejenigen, welche die Prüfung bestehen, bekommen ein Diplom zur Ausübung ihres Berufs und den Grad einer registrirten Krankenpflegerin, einer ..Registered Nurse"; sie haben das Recht, diesen Titel. ..R.N.". hinter ihren Namen zu schreiben, wie der geprüfte Arzt seinen Titel M.D." (Medicinae Doctor) hinter seinen Namen schreibt. Uebrigens sollte dieses gewiß gut gemeinte Gesetz dafür sorgen, daß Krankenpflegerinnen, welche ihre Schule in Ausbildungs-Anstalten latholischer Barmherziger Schwestern oder protestantischer Diakonissen gemacht haben und die bezüglichen Zeugnisse besitzen, nicht auch noch der staatliehen Prüfung und Genehmigung be-dürfen.
Blutvergiftung.
Wen.l Sie je einmal eine Blutkrankheit sich zugezoflen, sind Sie nie sicher, ausgenommen der Keim oder das Gift sind aus dem Stiftern gemerzt worden. Zeitweilig bemerken Sie alarinirende Symptome, hosten jedoch, daß keine ernstliche Folgen entstehen. Haben Sie eine der folgenden Svmptome ? Wunde Kehle. Geschwüre' an der Zunge oder im Munde, Ausfallen der Haare, fckmerchafte Weben, Jucken der Haut, Ausschläge am Körper, schmerzhafte Augenröthe. dvspeptischer Ma gen. geschlechtliche schwäche Anzeichen des zweiten Grades. Vertrauen Sie nicht dem Glück. Richten Sie Ihr System nicht durch die alte BeHandlung Quecksilber und Pottasche zu Grunde, die Symptome temporär unterdrücken, welche aber später, wenn Sie ein glückliches veim haben, wieder ausbrcchen. äsfen'Sie keinen Quacksalber mit sich erperimentiren. Unsere neue methodische Behandlung ist garantirt Sie zu heilen. Unsere Garantien sind bekräftigt durch Bank-Bonds' daß die rankheit nicht wieder zurückkehrt. Tausende wurden bereits durch unsere neue methodische Behandlung seit 20 Jahren geheilt. Kein Erpcri ment, kein Risiko keine Flickarbeit sondern positive Heilung. ie schlimm sten Fälle geheilt. Wir behandeln und heilen nervöse Schwäche, geschlechtliche Schwäche. Blutvergiftung. Strikturen, Varicocele. Nieren- und öarn-.rank-heiten und alle Männern und Frauen eigene Krankheiten. Heilnug garantirt. Konsultation stet Bücher fr?:. We-n Sie nicht vorsprechei können, verlangen Sie ei, en Fragebogen für Behandlung, m'Hause. & iii.iiiii.iji i ii. i ? , 25 Süd Meridian Str. Indianapolis. Ind. Stunden : 9 Borm. bis 8 Uhr Abend Sonn:ag : l Uhr Vorm. bis 12 Mittags. 2 bis 8 Abends. The Victor, Ecke Noble und St. Clair Stt. Ich erlaube mrr meinen Freunden und Bekannte anzujngnl. daß :ch uuter dem Namen "The Victor' an obengenanntem Platze eine in jeder Bezieduns erste Klaffe Wirthschaft eröffnet hab. kS wird mein Bestrebe sein, ein in jeder eziehun, respektable Haus z führen und an meine Geschäfts freunde, bei roulanter Bedienung, die besten Qual' taten an importirten und einheimischen Weine. Liaubren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreiche. Es wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinem jetzig Lokale begrüszen zu können. Achtungsvoll HENRY VICTOR. 955 5 555 Pcter Fritz'S Neue Wirthschaft 018 C ft Washington Str Telephou. lt. Main iSa. Die besten Weine, 'iquöre und Cigarren. Nur Union Waaren wer den von mir verkauft. Mandolin-, uitar; und Banjo Lehrer. Studio : J60 Ost Market Str. Zimmer No. 6 und 7. 451488 MaffachusettS ve. , - W Karstadt's Lampf-Färberei und Echt-Wiischerei. (Nachfolger von John Brill u. So.a i ac.lt rt 1871. kelephones : Maff. ve.. lt. 2578. Reu a&tt. College ve.. lt. Biun M. Jllmvis Str., lt, Brown lUi. IC Herren- und Damen-Kleider gerei nigt, umgeändert und ausgebügelt.
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