Indiana Tribüne, Volume 26, Number 186, Indianapolis, Marion County, 30 March 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 30. März 1903

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rod oder Tod ! o O 8 0 c Sizilianischcr Ruman 8 O o 8 von Wolder U v b a n. - 8o 2 o oOOo oOOo oOOo oOOo oOOooOC (Fortsetzung.) Aber )o einfach wurde die Entfcheidung für Herrn Te Luca nicht. Er stand Icage nachdenklich da, that, als ob er den Schein besähe, und kam doch zu keinem Entschluß. War das eine Spur, auf der er in das Nest der großen Familie" gelangen konnte, fragte er sich, oder war es keine? Jedenfalls war sie nur sehr schwer erkennbar, und es brauchte große Vorsicht und Geschicklichkeit, ihr zu folgen. Aber wenn er den beiden verschiedenen Hummern, die er da verzeichnet sah, nachging, bis er die dazu passenden fand, würde er dann nicht vielleicht doch an's Ziel gelangen? An das große einzige Ziel, das er unverrückbar vor Augen sah, das vor ihm leuchtete und glänzte wie eine Fata Morgana, und von dem er selbst nicht zu sprechen wagte? Es lohnte der Müh'! Es galt. Ghela vom Abgrund zurückzureißen, von einem Leben an der Seite eines Mörders zu erlösen zu einem schöberen, reineren und glücklicheren Dasein! Die Gerechtigkeit war ja eine scköne Sache, auch für Herrn De Luca. Aber diese fand er schließlich auch außerhalb Siziliens. Was er aber nicht wieder fand, und was ihn immer und immer wieder in seiner schwierigen, bedrohten Stellung verharren ließ, das war das Gefühl, eine Sehnsucht, die sein ganzes Innere durchbebte, die ihn immer und immer wieder aus der Mutlosigkeit, aus der Verzweiflung emporriß, ihn gewaltsam vorwä:.. lA:o auf dem Pfad des Schicksals mochte es enden, wie es wollte. Don Fausto," sagte Herr De Luca nach einer längeren Pause, ich will Ihnen etwas sagen. Hören Sie aber aufmerksam zu, damit Sie genau verstehen, um was es sich handelt. Verstanden?" Euer Gnaden, Herr Procuratore, ich bitte sehr" Hören Sie zu. Es ist hier von einem Vergehen keine Rede, sondern nur von einem Versehen. Sehen Sie hier, diesen Schein? Der Schein ist gut, aber es sind nicht die zwei Hälften eines Scheines, sondern die zwei Hälften von zwei und zwar verschiedenen Scheinen, deren Nummern Sie hier sehen. Sie müssen nun die beiden Hälften suchen, zu denen diese hier passen. Verstanden? Sie müssen die beiden Hälften suchen, die ebenfalls die Bezeichnung E 2 Nummer 0017 und E 5 Nummer 6127 tragen. Dann haben Sie zwei giltige Scheine zu ie fünfzig Lire, während Sie jetzt ein Ding haben, das gar nichts werth ist. Haben Sie das begriffen?" Don Fausto machte ein dummes Gesicht und hatte offenbar nicht begrifsen. Der Staatsanwalt wurde deutlicher und fuhr fort: Der Mann, der dies hier zusammengekleistert hat, hat sich versehen, und nur er kann das Versehen wieder gut machen, denn nur er kann die richtigen Hälften, die zu diefen beiden hier paen, besitzen oder doch besessen haben. Suchen Sie also den Mann. Gehen Sie zu ihm hin. Zuerst zu Cavaliere Seraffini und dann zu dem, von welchem dieser den Schein hat und so immer weiter, bis Sie zu demjenigen kommen, der die beiden fehlenden hat." Jetzt ging dem guten Don Fausto ein Licht auf. Ich gehe sofort zum Cavaliere Seraffini " begann er eifrig. Und sagen ihm," vollendete De Luca, er solle Ihnen die richtigen Hälften geben. Dann werden Sie ja hören, was er. sagt." Don Fausto war für De Luca ein sicherer Mann. Von ihm konnte er jederzeit Erkundigungen einziehen, wie die Sache stand, und er glaubte besonders schlau gewesen zu sein, dem unverdächtigen, bed der Sache selbst interessirten Schuster die Nachforschung zu überlassen, als wenn er das selbst von Amts wegen hätte thun müssen. Es sah so harmloser aus. Schließlich trug De Luca dem Jstruttore noch auf, ein genaues Protokoll über den Vorgang abzufassen, besonders eine exakte Beschreibung der Banknote beizufügen und ihm eine Abschrift davon auf sein Bureau zu senden. Dann ging er fort. Als nach etwa einer halben Stunde auch Don Fausto die Polizeiwache verließ, stand der Staatsanwalt auf der anderen Seite der Straße in einer Hausthür mit einem Bettelmönch, mit :inem Franziskaner, zusammen. Das ist er," sagte De Luca zu dem Franziskaner und deutete dabei auf Don Fausto, der ihn aber nicht bemerkte. Gut. Also auf Wiedersehen, Herr Procuratore," antwortete der Mönch. Addio, Don Martino. Und seien Sie ja vorsichtig. Verstanden?" Haben Sie keine Sorge." Und wenn Sie mir etwas mitzutheilen haben, so wissen Sie, wo Sie mich finden." Der Mönch nickte stumm und ging dann, die Hände gemächlich in den weiten Äermeln seiner Kutte verborgen, langsam hinter Don Fausto her.

10. Kapitel, as alte eigentliche Palermo ist iß durch seine zwei Hauptstratj ßen, die Via Vittorio Emairucle und die Via Macqueda, die sich im MittelpuNki der Stockt kreuzen, in vier fast gleich große Viertel eingetheilt. Jni Gegensatz zu dem neuen Villen- und Fremdenviertel, das man im Laufe der letzten fünfzig Jahre im Nordwesten der Stadt erbaut hat, bieten diese alten Viertel in historischer und architektonischer Hinsicht eine Fülle von interessanten Bauwerken, aus fcenen die Architekten beute noch eine Menge Formen und Details aus ariechisÄer, sarazenischer und normannifchcr Zeit studiren können. Diese Ueberreste als alten Jahrhunderten und Jahrtausenden treten in so eigenartiger, charakteristischer Weise auf, daß auch der Laie sich oft von ihnen angezogen fühlt. Tiefe al'.cn Kirchen mit ihren wunderlich verschnörkelten Kuppeln, denen man heute noch ansieht, daß sie eigentlich frühere Moscheen aus der Araberzeit sind, diese alten Klosterhöfe mit ihren stillen Kreuzgängen, den gewundenen, mit unendlicher Phantasie verzierten Säulen, die das Auge des Malers wie das Gemüth des Dichters in gleicker Weise anregen und von deren marmornem Fußboden der ZvH ge

spenstisch widerhallt wie ein Echo aus den darunter befindlichen Gräbern, diese alten Paläste mit ihren reichgegliederten, verwitterten Fassaden und dem hohen gewölbten Portone das alles athmet den Geist der Geschichte laut und vernehmlich von versunkenen Generationen und Religionen, vom Niedergang alter Herrlichkeiten und vom vielgestaltigen Schicksal der Menschen. Auch Te Luca fühlte sich, wie jede? gebildete Mensch' von diesem FriedHof einer alten Kultur" häufig angezogen, und an schönen Abenden, wenn die Meereskühle sich in den glühheißen Straßen von Palermo bemerklich machte, ode? an freien Festtagen, wenn geputztes Volk, zum Theil noch in uralten Nationaltrachten, die alten Stadttheile füllte, strich er gern durch die Gauen und Gäßchen, um sich ihre Wunder zu besehen. Wo die beiden Hauptstraßen aufeinanderstoßen und ein Kreuz bilden, befindet sich ein kleiner Vlatz, den man I Quato Canti die vier Ecken nennt. Hon hier aus geht man die Via Vittorio Emanuele entlang und stößt nach wenigen hundert Schritten, in der Nähe des Domes, auf einen uralten Palast aus der Normannenzeit. Hier stand Te Luca eines Nachmittags und bewunderte in seiner Weise das hohe Portal des Palastes, das von einem formvollendeten, aber stark verwitterten romanischen Bogen überspann! war. Turch das Portal und den Palast hindurch sah man in den dahinter liegenden Garten des Hauses, der seinerseits wieder abgeschlossen wurde durch ein altes Freskogemälde, das mit guter Perspektive die an den Felsen gefesselte Andromeda darstellte. Vielleicht erinnerte diese sehr angenehm und künstlerisch wirkende, aber doch ungewöhnliche Perspektive den Staatsanwalt an seine Heimath Bologna, wo man fast in jeder Straße ähnliche Effekte, die das Auge auf sich ziehen, sieht. Vielleicht war es aber auch das Bild der unglücklichen, dem Meeresungeheuer des Poseidon preisgegebenen griechischen Prinzessin, der Andromeda selbst, das Te Luca fesselte. Sinnend stand er vor dem Bilde und dachte darüber nach, was doch in den alten griechischen Sagen für eine unverwüstliche Poesie lag. daß sie sich durch Jahrhunderte und Jahrtausende mit gleicher Frische und gleichem Reiz erhalten. Manchmal schien es ihm, als ob ganz Sizilien auch so eine an den Felsen geschmiefreie Andromeda fei, wie diese preisgegeben in seinen reinsten, menschlichsten Gefühlen den Ungeheuern, nicht des sagenhaften Meergottes Poseidon, sondern der menschlichen Brust selbst, den Ungeheuern der Lüge und des Verbrechens. Wann würde der Perseus kommen, der die Insel von ihren Fesseln befreit und sie von den Ungeheuern erlöst? Während De Luca noch in dieser Weise in seine mythologischen Träumcreien versunken vor dem Palast stand und die schmerzlich-ängstlichen, rührenden Züge der an den Uferfelsen geschmiedeten Andromeda bewunderte, entstand hinter ihm in der Straße ein lautes Lärmen und Wagengerassel. Er drehte stch um und bemerkte eine Anzahl Galawagen in vornehmster Ausstattung mit galonnirten Dienern auf dem Bock, die Pferde bunt mit Federschmuck und glitzerndem Geschirr herausgeputzt. Die Wagen fuhren nach dem Dom. Eine Hochzeit!" dachte der Procuratore, und als er sich schon wieder gleichglltig abwenden wollte, bemerkte er in mm ersten offenen Wagen Baron Gualtieri Buonanima mit Ghela im Brautschmuck an seiner Seite. Als ob er einen Schlag erhalten hätte, taumelte er einen Schritt zurück und wurde todtenbleich. Wenn plötzlich die gefesselte Andromeda selbst an Ghelas Stelle, im Wagen gesessen hätte, so konnte er nicht mehr überrascht un$) erschrocken sein. Er hatte ja wohl davon sprechen hören, daß zwischen Baron Gualtieri und Ghela gewisse Verständigungen stattgefunden haben sollten (eine öffentliche Verlobung ist in Sizilien nicht Sitte), aber er hatte keine Ahnung davon, daß die Hochzeit

die Katastrophe schon so nahe seil Nun :raf sie ihn wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel. Gleichwohl war es ihm trotz seiner Verwirrung, als ob Ghela ihn vom Wagen aus ansähe. Hastig zog er den Hut und sie dankte mit einer leichten Verneigung. Sie erschien ihm sehr ernst und sehr bleich. Es war nur ein Augenblick. Die Wagen .fuhren weiter, bewundert von der gaffenden Menge, die rechts und links der Straße bis zum' Dom sich staute. Warum hast Du Herrn De Luca nicht einaelaoen?" fragte Ghela ruhig. Gualtieri sah sie überrascht an, antwortete aber nicht sogleich. Er hat in unserem Hause verkehrt. Papa kennt ihn wohl und ich auch," fuhr Ghela fort. Es muh ihm wohl auffallen, vielleicht ihn gar verdrießen, nicht einmal eine Anzeige erhalten zu haben. Ich sah es ihm an, wie betroffen er war." Was tdut's?" erwiderte Gualtieri kurz und wegwerfend. Hast Du vor ihm Angst?" fragte sie wieder einsach und ruhig. Sie dachte sich gewiß nichts Schlimmes bei der Frage und spielte wohl damit nur auf seine Eifersucht an, von der er ihr ja schon kleine Proben gegeben. Aber er fuhr bei der harmlosen Frage ärgerlich und nervös auf wie bei einer giftigen Beleidigung. Ich, Angst?" sagte er heftig. Ich bitte Dich, halte mich für etwas weniger beschränkt, wenn Dir das möglich ist. Angst vor einem Menschen, der noch nicht einmal fünftausend Lire Gehalt hat? Bah!" Ghela sah ihn verwundert an und wollte etwas sagen, als sie aber seine

finsteren Züge sah, schwieg sie. Daß Gualtieri und De Luca keine guten Freunde waren und sein konnten, wußte sie ja wohl, aber woher denn diese bittere Feindschaft, die aus Gual tieris Worten und Wesen sprach Wenn ein Staatsanwalt, dessen Geschäft es doch ist, die Gesetze des Staates zu vertreten, mit allen Leuten in bitterer Feindschaft hätte leben müssen, mit denen er dabei in Berührung kam. so hätte er ?a keine ruhige Stunde Unwillkürlich und ohne daß sie sich selbst Rechenschaft darüber ablegte. nahm Ghela für De Luca Partei, und nur, weil sich momentan die Ereignisse drängten und sie jede Minute von anderen Eindrücken in Anspruch genommen wurde, ging sie schweigend über den Vorfall hinweg, der sie aber doch mehr und innerlicher beschäftigte, je mehr sie daran dachte. Es war eine Prunkhochzeit, die Ba ron Gualtieri mit schwerem Gelde zum Vergnügen der Gaffer und Neugiengen, aber zur geringen inneren Befriedigung der zunächst Betheiligten arrangirt hatte. Als die Wagen am Dom hielten, klangen die Glocken von dem alten Glockenthurm herunter, und die Oraeltäne brausten durch die Kirche. Die Treppe zum Portal hin auf war mit rothen Teppichen belegt, die selbst wieder unter den Rosen verschwanden, die man massenhaft und in verschwenderischer Fülle darüber ge streut hatte. Der ganze elegante Hochzeitszug ging im wahrsten Sinn des Wortes auf Rosen, die ja das so gluckliche Klima von Palermo das ganze Jahr hindurch bietet. Auch die Säulen des Portals waren Mit rothem. goldbordirtem Tuch ausgeschlagen. Das fiel der schaulustigen Menge offenbar sehr in die Augen, sah aber nicht besonders schön aus. Der graue, ehrwürdige Dom machte einen Eindruck etwa wie ein alter Mann, der eine Narrenkappe aufsetzt. Singende Chorknaben in schmucken roth und wei ßen Gewändern mit brennenden Ker zen in der Hand, alte Franziskaner mönche, Priester, Kirchenbedienstete, alle mit brennenden Kerzen, standen in dichten Massen vom Eingang bis in die Kapelle, wo die Trauung stattfand Diese selbst strahlte in einem schimmernden Glanz unzahliger Kerzen Alles war in's Auge fallend, farbig und leuchtend, aber es war hohler Prunk, und als Gualtieri daran vorüberschritt, ließ er überall seine Augen prüfend schweifen, ob man auch alles, was er bezahlt, gethan hatte. Als Ghela die Treppe zum Dom hinaufging, blieb sie an einem Nagel, mit dem man den Teppich befestigt, hängen. Sie merkte natürlich das Hinderniß sofort und blieb stehen. Eine leichte Blässe überzog ihr Gesicht. War das ein Omen, schoß es ihr rasch durch den Kops, ein warnendes Anzeichen? Merkwürdiger Weise schien es Niemand zu bemerken. Bereni:e. die mit ihrer Mutter, in einfachem weißen Wollkleid und tief verschleiert, hinter ihr ging, blieb bewegungslos stehen, a!s ste die Stockung bemerkte. Gualtieri selbst hatte seine Augen ganz wo anders, und Professor Talleri, der mit Lydia hinter Berenice kam, konnte nicht an dieser vorbei, um zu helfen. Der ganze Zug .stockte, wenn auch nur für Sekunden, bis endlich einer der Chorknaben herzusprang und das Kleid loshakte. O. ich bitte um Entschuldigung, Ghela," rief Gualtieri rasch, aber ick habe wirklich nicats bemerkt. Es ist eben immer wieder das faule, nachlassige Gesindel, das nichts ordentlich machen kann und zu nichts gut ist als zum Geldnehmen." Auch die Kirche war voller Neugieriger, die Kopf an Kopf gedrängt den glänzenden Zug an sich vorbeiziehen ließ. Manchmal hörte man sogar die mehr oder weniger einfältigen Aeußerungen über die auffallende, nonnen-

hafte Kleidung Berenices, die in all'

der seidenstarren Pracht und dem funkelnden Geleucht der Edelsteine im einfachen weißwollenen Kleide mit weiten Äermeln und ohne jeden Schmuck ging. Sie hatte eigentlich überhaupt nicht an der Feier theilnehmen wollen, und als ihr Bruder darauf bestand, wählte sie im Einverständniß mit der Oberin der Kamaldulensernonnen von Cefalu diese Tracht. Als Ghela zum Altar schritt, ließ sie den Nnck noch einmal über die dichtgedrangtc Menge gleiten, als ob sie irgend ein bekanntes Gesicht suche, ein freundliches, ermunterndes Lächeln, das ihr den Gang, der ihr so schwer und verhängnißvoll dünkte, erleichtere. Sie sah aber lauter fremde, qafsende und neugierige Leute, die sie anstaunten wie ein Wunder und ihre Glossen über den Preis der Steine machten, die sie in den Ohren und um den Hals trug. Tann kniete sie am Altar nieder. Als sie wieder aufstand, war sie verwählt. Durch göttliches und menschliches Recht und Gesetz war sie das angetraute Weib Baron Gualtieris. Ein Schauer überrieselte sie. Bis in den Tod und noch darüber hinaus, so weit der Geist des Menschen reicht, unlösbar, unwiderruflich gehörte sie dem Manne, der an ihrer Seite ging. Ihr Recht war sein Recht, ihre Zukunft, ihre Pflicht, ihr Glück, ihr Lebenalles ihm. Nur Unglück, Kummer, Elend blieben ihr. Jetzt auf einmal ging ihr das Verständniß der Worte auf, die ihr Berenice damals m der Abenddämnierung so gehcimnißooll und räthselhaft zugeflüstert hatte. Nicht die Vergangenheit die Zukunft macht mir Grauen," hatte sie gesagt. Wie diister und verzweifelt mußte es in dem Gemüth des jungen Mädchens ausgesehen haben, um auf solche Worte zu verfallen! Damals hatte Ghela die Worte wohl gehört, aber ihren Sinn nicht erfaßt, wie Jemand, der von etwas sprechen hört, das er nicht kennt und weiß. Jetzt ging ihr diese Kenntniß allmälig auf. Was ist Dir? Du zitterst?" hörte sie ihren Gemahl sagen. Nichts," stammelte sie verwirrt. Komm! Die vielen Gaffer machen mich krank." Wie kam es denn, fragte sich Ghela weiter, daß sie gerade an ihrem Hochzeitstage von so trüben Betrachtungen befallen wurde? Ihre Hochzeit mit Gualtieri war doch nichts Ueberraschendes, nichts Unüberlegtes. Und wenn Gualtieri auch in letzter Zeit die Trauung sehr beschleunigt hatte, so war sie doch schon seit Jahren in der Lage gewesen, sich darüber klar zu werden. Diese Hcirath hatte schon seit ihren Mädchenjahren sozusagen in der Luft gelegen, und alle Welt hätte sich schließlich gewundert, wenn sie nicht stattgefunden hätte. Hatte sie Ghela vielleicht, gerade weil sie sie immer in der Ferne gesehen, nicht genau besehen? Weil sie sie für etwas SelbstverständiidfA gehalten, nicht sorgfältig geprüft? Jetzt, wo sich nun das Ereigniß in unmittelbarer Nähe vor ihr abspielte, nahm alles groteske, grausige Formen und Verhältnisse an. Was sollte es denn heißen, wenn Gualtieri auf eine einfache, harmlose Frage heftig und ärgerlich auffuhr und es lächerlich fand, vor einem Menschen Furcht zu haben, der noch nicht einmal fünftausend Lire Gehalt hatte? Das gesprochene Wort es mag wahr sein oder es mag eine Lüge sein ist doch immer ein Zeichen unseres Geistes. Es kommt kein Wort über unsere Lippen, das nicht unserem Geist entspricht. Wer diese Zeichen richtig deutet, wird nie belogen. Was sollten denn nun diese Worte Gualtieris heißen? Weshalb war ihm denn ein Mann, der noch nicht einmal fünftaufend Lire Gehalt hatte, nicht furchtbar? Wollte er ihn mit seinem Reichthum und mit der dominirendcn Stellung eines Barons Buonanimas erdrücken? Das wäre doch weder fein noch vornehm, sondern ungerecht und brutal. Und selbst wenn man es beabsichtigt, so sozt man es doch nicht. Was also war das wahre Zeichen dieser Worte? Welcher Geist sprach daraus? Vielleicht hatte Gualtieri doch Furcht, und diese Worte sollten sie verbergen ? Ghela lehnte sich im Wagen zurück und schloß die Augen. Um sie herum war wie es nun einmal die sizilicnische Sitte mit sich bringt ein ohrenbetäubender Lärm. Raketen, Kanonenschläge und ähnliche Feuerwerkskörver prasselten auf, die ganze Straße war in Pulverdamvf eingehüllt, und das Evvivageschrei nahm kein Ende. Das Lärmmachen verstand man, wie es schien, am allerbesten. Der Hochzeitszug war vom Hause des Herrn dei Falconari ausgegangen und endete in der Villa Buonanima, in welche Ghela heute zum ersten Male als neue Herrin einzog. Der Sitte entsprechend wurde sie hier von allen Hausbewohnern persönlich bewillkommnet, zuerst von der alten Baronin Oenone. der Mutter Gualtieris, die sie zärtlich auf beide Wangen küßte. Mein liebes Kind," sagte die alte Dame lächelnd, wie bleich und kalt Sie sind!" Der wahnsinnige Lärm," murmelte sie, die Aufregungen" Nun, nur Muth, Ghela." lachte die alte Dame gutmüthig und neckisch, als ob sie irgend welche spaßhafte Hintergedanken hätte, die Aufregungen gehen doch nun erst an."

erenice wünschte iyr viel wiua uno Segen im neuen Heim, Professor Talleri hielt eine lange Ansprache, fast zu lang, so gut er es auch meinte, dafür sagte Lvdia gar nichts und küßte sie nur. Tann kamen die Hochzeitsgäste, die Pächter, die Angestellten, die Diener bis zum letzten Stalljungen herunter das Glückwünschen nahm kein Ende und wurde zuletzt zur Qual für sie. Endlich als letzter nahte sich Gualtieri selbst. Wie ganz anders war das alles, als sie sich vorgestellt, wie schal und förmlich! Sie erschien sich bei der ganzen Ceremonie so fremd und unbetheiligt wie nur möglich. Komm!" sagte Gualtieri kurz, zog ihren Arm in den seinen und führte sie fort. Wieder begann das tolle Lärmen, das Knallen und Knattern der FeuerWerkskörper, ganze Batterien, die man im Park vorbereitet hatte, wurden abgebrannt, und überall wirbelten die Pulverwolken durch die Baumkronen. Was ist Dir, Ghela," sagte Gualtieri, als er mit ihr allein die Treppe hrnrnnftiea. ..bist Du nickt wokl?" (Fortsetzung folgt.)

Sftfetato, dcr Lmfscker. Seit Jahrzehnten gehört zum Straßenbilde Athens die seltsame Erscheinung eines Bettlers in sonderbarem Anzug, der sich aber nur auf dem Verfassungsplatz und seinen nächsten Umgedungen herumtreibt. Es ist Sakkules, der Einsacker. Er trägt nie einen Hut, sondern ein weißes Taschentuch um den Kopf gewunden, man hat ihm oft abgetragene Hüte geschenkt, aber er benutzt sie nie. Rock und Hose sind aus unzahligen Flicken zusammengesetzt, aber immer ganz, und wenn es irgendwo fehlt, sitzt er an einer Straßenecke, den Knotenstock unter dem Arm, und näht und flickt. Sakkules, der auch auf den gewöhnlichen Namen Kosta, eine Abkürzung von Konstantin, hört, ist kein Bettler gewöhnliche? Art, wen er nicht kennt, den bettelt er nicht an, und auch sonst ist er in der Wahl seiner Opfer kritisch. Er svielt sich ein wenig auf den Geistesgestörten hinaus, ist es aber nicht, er hat vielmehr seine fünf Sinne sehr wohl beisammen und philosophirt sogar, und oft nicht ganz schlecht. Seine Arbeitsscheu begründet er mit folgendem Weisheitssatz: Athen ist so groß und sollte nicht einen Faullenzer ernähren können? Schade um eine solche Hauptstadt!" Man hat ihn wiederholt ausgewiesen und in's ArbeitsHaus gesteckt, aber er hat seine Zeit abgesessen und ist zurückgekehrt. Jnzwischen vermißte man ihn auch, und die Blätter brachten Nachrufe an ihn. Sakkules sammelt nur Dekares (10 Leptastücke; etwa 2 Cents) ein, denn weniger nimmt er nicht, eine Pentare (5 Leptastück) würde ihn beleidigen. Hat man im Kaffeehaus an einem Tische sich längere Zeit mit ihm unterhalten, aber noch keine klingende Münze gegeben, so sagt er, ohne Ungeduld zu zeigen: Gebt mir schnell die Dekares, seht Ihr nicht, wie die am andern Tisch schon nach mir schauen und darauf brennen, daß sie ihre Dekares an mich los werden!" Sakkules ist mit seinem Loose zufrieden und immer heiter, nur wenn die Straßenjungen ihn necken oder hinterrücks stoßen, kann er zornig werden, und ein ganzes Lexikon von SchimpfWorten sprudelt aus seinem Munde. Vor Herren, die mit großen Hunden spazieren gehen, hat er Respekt, denn die Hunde sind nicht seine Freunde, sie hetzen ihn manchmal minutenlang, wobei er, seinen Knoienstock vorhaltend. langsam unter Schimpfen auf Hund und Herrn zurückweicht. Sonst kennt er keine Furcht, und es kommt ihm gar nicht darauf an, auch den Polizeipräsidenten um eine Dekara anzugehen. Im Essen und Trinken ist er mäßig, seine Dekares sammelt er. gibt aber täglich davon an seine Schützlinge, Arme und Kranke, die in Höhlen oder Hütten der Akropolis wohnen, denn er ist ein Wohlthäter in seiner Art. Wenn er gegen Abend in seine Wohnung geht, die im Sommer eine Höhle, Im Winter ein Kämmerchen bei seiner verheiratheten Schwester ist, kauft er mehrere Laibe Brod und theilt sie je nach der Zahl seiner Schützlinge, geht an ihre Thür, öffnet sie ein wenig, um nicht gesehen zu werden, und wirft das Brod hinein. Seine Ersparnisse macht er u Silberfranten und diese zu Goldstücken, daher konnte er, als die ersten Sammlungen für die Nationalflotte gemacht wurden, auch ein Goldstück dazu beitragen, und als Heuer für die Kirche des heiligen Grabes gesammelt wurde, zahlte er einen Silberfranken. Einmal hatten sich die Blätter den Spaß gemacht, zu schreiben, man habe ihm seinen Schatz, 200 Goldstücke, gestöhlen, da soll er sie zornig mit einer Verleumdungsklage bedroht haben, wenn die Nachricht nicht widerrufen würde, da sie seinem Handwerk schade; denn wer würde ihm noch Dekares geben, wenn sein Reichthum bekannt wäre? Gegen Wind und Wetter ist er abgehärtet und Krankheiten kennt er nicht; wenn er aber eines Tages der Zeit seinen Tribut zollt, so wird er wohl seine Schwester zur lachenden Orfnn mstrfn Genügsam. Wohin gehen Sie diesen Sommer?" Mein Nachbar ist mit seinem Klavier ausgezogen, das ist genug &nmmTr1nirn u

Feuer Signale.

4 Pennsvlv und artet 5 English'S Opern Haus L East und 3H York 7 Noble und Michigan 8 N. Jerleh u. Msff Ad 9 Pme un Nvrth 10 Mavtet und Pine I I Vermont nah Eaft 12 91$. 8 Spritzenhaus Mass. ve nahe Noble 15 Dettvare und Walnut 14 N. Jersey u Eentral A. 15 Mass, und Eornell Ave -6 Ash und II. Straße i7 Part Ave und 12 Str .3 Columbia undHillsid 19 Higdland Ave u. P,att kl Illinois und Lt. Jo 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und n. Str 25 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinoiS 26 Senate Ave u. TtElatr 27 Illinois und Michigan 28 Pe esylvania und 14. 29 Snate Ave und 18. 31 No. 1 Spntzenbaus Ind Ave naheRichigan 32 Meridian und Walnut 34 California u Vennvnt 35 Blake und New Aort s Ind. Av. u. St. Clair 37 öitv Hospital 38 Blake und Rorth Z9 Michlgan und Agnes 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 42 Gsendorf u Wash. 43 Missouri u New Hort 4.1 Meridian u Wash 4 Jllmoiö und Chio 47 Capitol Av. u Wash 48 Kmgan'b PorkhauS 9 Sttaßenbsbn Ställe W. Washington St? 51 No. i Spritzenhaus Jllino u Merrill 52 JllinoiS u Louistana 53 Weit und South 54 West und McCarty s Senate Av. u Henry 57 Meridian und Rav 68 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor. 59 Madiion Av.u Tuniop 61 No 2 Haken LciterbauS South nah Telawart 2 Penn, u Merrill 65 Delaware u. McEartv 64 Saft und NcTarty 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradfhaw 68 Eaft und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nah Huron 72 East und Georgia 73 cdar und Eim 74 Davidson u Georgia 75 knglifh Av. u Pine 76 Shclöy und Bäte 7? No. 3 Epritzenbau Prospcct nahe Sbelby Ti Fletchcr Av. u Ehelby Si Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 3 East u Washington 84 New Nork u. Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 er. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 rauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nabc Mer. 92 Meridian u. Äcrgia. 93 Meridian und South 94 Pennsvlv u. Louifiana 95 Virginia Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Ohi; .23 No. 16 Spritzenhau 16. und Ash. 124 Alabama und I. 125 Central Ave und 15. 126 ?)andeS und 15. 127 Brookfide und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und U. 134 College A und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann lind 19. 138 Colleg Ave und 14. 139 Cornell Av und 13. 141 Jandes und IS. 142 Higdland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilisid Ave und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Av und 27. 152 Park Ave und 22. 15? L E u. W Bahn u. 22. Ibi Ramsey Ar und 10 I -toughton u Newman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawvaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. evstone 167 Arfenal Ave und 23. 168 Bellesontaine und 28. 169 Park ve und 10. 212 Capital Ave und 17. 13 Pennsvlv. u. 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Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Av u.JDuS 425 Wash. und Harri 42 No. 18 TpnHNihaiH W Washington 427 Oliver und Buch 28 Oliver und Qsaood 429 Nordvke und Port 431 Hadlcv Ave u. Morn 432 River Ave u. MorriS VA River Ave und Ray 435 Harbin u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 457 Ro. 19 SpntzenyO Morris und Harbins, 438 Hrrd Ultra 439 T t ockvardS 451 Reisn und Miller 452 Howard und Stt 453 MornS und aptz? 456 Lambert und Beirrl 457 Nordyke Av u. Var no Work 612 West und Ray 513 KentuSy Ave u. Verrtb 514 Meridian und Morris 51 JllmoiS und ansaS 17 orriS und Dlkota 518 Morris und Cburch 51 Capital Z. u McCarttz 521 Rendicn und Palme 623 Pine un' Lord 624 Madikor Av ü kmcoi 26 Meridian und Belt RR 527 Carlo und Ray 628 Meridian und Unzona 629 Meridian , Raymond 531 Meridian u. McCarttz 632 No. 17 SpritzentuS Wcrris nahe West 6.2 McSernanund Dough, 615 Eaft u. 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