Indiana Tribüne, Volume 26, Number 186, Indianapolis, Marion County, 30 March 1903 — Page 5

Indiana Tridnuc. S0 März 1903.

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Noch eine neue Traction-Com-paguie.

Außer den im gestrigen Blatte angeführten neuen Gesellschaften erwirkten noch die folgenden am Samstag vor Thoresschluß ihre Jncorporations-Pa-Piere: Die St. Joseph Valley Traction Co.", Capital 8200,000; Direktoren: Rollin Cllison, M. V. Belger, James A. Roper, F, S. Fish, A. H. Beardsley, W. B. Pratt, S, Marin, C. H. Winchester und H. E. Bucklen. Diese Compagnie beabsichtigt den Bau einer electr. Linie von Lagrange nach South Bend via Elkhart. Ferner: Clarkhill Canning Co."; Capital $2500; Directoren: John D. Shriver, Guilford A. Wright, LewiS H. Jordan, W. C. Clark und E. V. Loveleß. Reformed Methodist Church", Indianapolis; Jncorporatoren : George S. Henderson, I. S. Motris und I. W. Morris.

Grundeigenthums , Uebertragungen.

Jennie I. Williams an Nathaniel P. Willis, Lot 27. Block 2, Lincoln Park, Pennsyvania nahe 23. Straße. $3600.

Mary K. Robinson an Wm. Bradshaw, Lot 11, Ruddell's Sudd., Johnson Erben Add. $5000. Flora S. Wulschner an Charles T. Boyer. 18 Lots in Reagan Park, nördlich von 23. und östlich von College Ave. $16,000. Elzie I. Ellis an George W. Stout. Lot 882 in Stoul's Vermont Str. Ad' dition. westlich vom River. 82000. James T. Eaglesfield an Kate Marlowe, Lot 36 in Bvswell & Fleming's Grandview Add. 81000. Nancy E. Kirkpatrick an Winfield Miller, Theil Sec. 16, Township 17, Range 5, Lawrence Township. 82,017.89. Christian A. Landmeier an Carl Brandt u. A.. Lot 8, Ostermeier's Prospect Str. Add. 82,800. Frderick W. Denkewalter an Joseph L. Pierson, Lot 41, Koller's Add. südlich von Woodruff Place. 82200. Helmuth Schmidt an Herman Rabe, Lot 40, Minters Sub, Theil der Section 13, Township 15, Range 3.

51500.

Louisa Reddchase an I. H. Lens mann, Lot 1, Hubbard's u. A. Sub.,

südöstliche Add. 82650. Oscar F. Päpke vn Wm. F. Wocher, Theile von Lots 34 und 35, Außen-L ot 169, St. Joe Str., zwischen Alabamaund New Jersey Str., 86500. Atlas Saving Association an Arthur R. Edmunds Lot 49. Kenwood Park, östlich von Crown )ifl, 81000. Seneca E. Woodard an Charles H. McLain, Theil von Section 10, Township 14, Range 3, Center Township, 81447.50. Herman Knuth an Mary W. Hoffke, Lot 29 von Sq. 14 in Fletcher's nordlicherAdd. 81. Derselbe an dieselbe, dieselbe Lot. 81500. Lucila P. Hartley an Elizabeth H. C. Kuber, Lots 93, 94, 179. 189.

190 in Johnson & Hogshire's Ost Washington Str. Adq. 82000. Elizabeth H. C. Kreber an Agit Sahm, dasselbe. 82.000. Robert E. Moore an Jasper N. Moore, Lots 6, 7 und 8. Ritter's 3. Subd., Jrvmgton. 81,500 Alva C. Ward an Jenny Electric Mfg. Co., an Belt R. R. südl. der Oft Washington Str. 815,000.

Edwards in's Gefängniß gebracht. E v a n s v i l l e. George Edwards, der Kohlengräber, welcher am Samftag in Knightsville unter dem Verdacht verhaftet wurde, an der Ermordung des Joseph Cuny. dessen köpflose Leiche hier gefunden wurde, betheil'gt gewesen zu sein, wurde am Abend in das hiesige Gefängniß abgeliefert. Er läugnet auf das Entschiedenfte, irgend etwas mit dem Morde zu thun gehabt zu haben. Sie hatten sich Beide im April v. I. in Evansville aufgehalten und hatten stark getrunken. Eines Tages waren sie auseinander gekommen. Edwards hatte sich noch bemüht, den Aufenthalt des Cuny ausfindig zu machen. Als ihm dieses nicht gelang, war er nach seiner Heimath zu-rückgekehrt.

Tragen Sie ihr Grundeigen

thum und erneuern Sie ihre FeuerVersicherung, Anleihen und Vermiethungen mit Henry Thienes, 509 und 510 Lemcke Gebäude.

Aus Konstantinopel kommt die Meldung von dem Tode des Architekten des SultansJohannidiEffendi. Die Nachricht erinnert wieder an die Existenz seines einzigen Enkels, Milan Christitsch, der ein Sohn des Königs Milan von Serbien ist. Milan lernte die Tochter desArchitekten, Artemisia, in Konstantinopel kennen knüpfte mit ihr ein Verhältniß an, dem ein Sohn entsprang; dieser wurde Milan getauft. Fräulein Johannidi heirathete kurz darauf den serbischen Gesandten in Petersburg Christitsch. Sie hält an der Ansicht fest, daß ihr Sohn, der heute 14 Jahre alt ist, einen rechtmäßigen Obrenovitsch vorstellt, und trägt sich mit der Hoffnung, daß König Alexander und Königin Draga, wenn sie kinderlos bleiben, an den jungen Milan als Thronfolger denken werden. D e m schwedischen Fi nanzminister Ernst Meyer ist dasMißgeschick passirt, daß ihm Diebe seinen gesammten Branntweinvorrath, bestehend in einem ganzen Anker gebrannten Wassers, aus dem Keller gestohlen haben, eine That, die um so verwerflicher erscheint, wenn man berücksichtigt, daß die Regierung bestrebt ist, durch eine weise Gesetzgebung die Trunksucht nach Möglichkeit einzuschränken, wovon erst wieder die jüngst erfolgte Erhöhung des Zolles auf Spirituosen beredtes Zeugniß ablegt. Es ist eine geistreiche Ironie des Schicksals, daß dem Finanzminister, dem diese Zollerhöhung zu danken ist, gleich hinterher sein eigener Branntwein geraubt wird. Der Branntweinkeller des Herrn Ministers ist gleichzeitig ein Weinkeller, der zufällig eine große Menge geleerter Flaschen enthielt. Das kam den Dieben sehr gelegen, da sie nun den edlen Tropfen gleich abziehen konnten, so daß sie der Mühe enthoben waren, das unhandliche Faß fortzuschleppen. Jedenfalls legten die Spitz-

buben eine beneidenswerthe Gemüthsruhe an den Tag. Wirkliche Höhlendewohner sind in Sachsen entdeckt worden. Fünf Stunden von Dresden am Fuß des 2500 Fuß hohen Gletscherberges ist in romantischer Gegend des nördlichen Böhmens eine veritable, wohlausmöbline Wohnung von mehreren Zimmern mit Zubehör in die Felswand eingehauen und wird seit 1826, wo das Haus" von dem Sägeschmied Behm erbaut" wurde, von dieser Familie und ihren Nachkommen bewohnt. Behm zog mit einer jungen Frau ein, die ihm nicht weniger als zwölf Kinder schenkte. Mit der Zeit wuchsen infolgedessen auch die Räume, es dehnte sich das Haus; drei große Zimmer meißelte Behm mühselig in das harte Gestein, er schaffte große Truhen für Wäsche u. Kleiderzeug an, baute einen Backofen, grub feinen, autbezahlten Töpfersand und fühlte

sich in seinem Grundstück" ganz behaglich. Jetzt wird die Höhle von den beiden noch am Leben befindlichen Töchtern Behms, die die Sechzig und die Siebzig überschritten haben, bewohnt; beide wollen auch da, wo sie geboren sind, sterben. Die Höhle hat Thürverschluß und epheuumrankte Fenster. Der R u h m" der e n g l U sehen Gardcofficiere. welche Kameraden mit Prügelstrafen bedacht haben, ljeß die Mitglieder einer Hannover-

fchen Studentenverbindung nicht ruhen. Schon feit einigen Wochen hieß es an der Technischen Hochschule zu Hannover, daß die Chargierten des Corps Vandalia" einige frühere Mitglieder des Ccrps, die bald nach der Aufnahme wieder ausgetreten seien, thätlich angegriffen hätten. Die An-

gegriffenen hätten infolgedessen beim Rektorate der Hochschule Beschwerde erhoben. Thatsache ist, daß man die Mitgliede? des Corps in der letzten Zeit nur noch schwarz", also nicht farbentragend sah. Die Gerüchte erhielten später durch zwei Anschläge am schwarzen Brett der Hochschule ihre Bestätigung, wonach zwei Mitglieder der Vandalia" von der Universität ausgeschlossen und das Corps bis zum 1. März 1904 aufgelöst wurde, weil dasselbe die ersten Vorsitzenden beauftragt habe, zwei Studirende, welche früher dem Corps angehörten, zu züchtigen. Die Vandalia" war ein Corps im M. S. C. und gegründet am ersten Juni 1873; baß Corps hätte also in diesem Jahre fein 30jähriges Stiftungsfest begehen können. m m D i e O!eomargarn-a-b r i k a t i o n ist durch die Einführung einer Steuer von zehn Cents per Pfund Oleomargarinfarbe von 30,000,000 Pfund in einem Vierteljahr auf J 3.000.000 Pfund hcrabgesunken. & i e Schuldvericyr?" b u n g e u süd- und mittelamerika nischer Staaten in den Händen auswärtige? Kapitalisten sind zum Theil höchst bedeutend. Peru steht mit einer Schuldenlast von $245,000,000 da. Bolivia $1,847,000, Ecuador $3,750,000, Brasilien $145.000,000, Argentinien $475,000,000, Chili $125.000,00, Guatemala $11,500,000, Colombien $12,000,000, Costa Rica $10.000.000. RaMnirt. Wirth (zum Kellner): Der Herr auf Nr. 17 ist ein Oberlehrer. Schreiben Sie dem die Rechnung nach der neuesten Orthographie vor Freude merkt er dann die hohen Preise nicht!"

vxurzung der Ozeanrese. Seit Jahren ist es das Bestreben bei. zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fahrenden großen Dampferlinien gewesen, die Reisezeit möglichst abzukürzen. Die Engländer, welche so lange die sogenannten ..Weltmeere" beherrschten, haben in unbegreiflicher Gleichgültigkeit namentlich den beiden großen deutschen Dampfergesellschaften erlaubt, sie in Bezug auf die Schnelligkeit der Schiffe zu überflügeln. Die Folge dieser fortschrittlichen Politik der Hamburg - American Line" und des Norddeutschen Lloyd". sowie der Schläfrigkeit John Bull's war ein gewaltiger Aufschwung der deutschen Schiffsgesellschaften, mit deren Dampfern diejenigen reisten, welche die Seereise gern abkürzen: entweder, weil sie

Elle haben, oder, weil sie der seekrankheit unterworfen sind. Die deutschen

Dampferlinien mußten deshalb die Zahl ihrer Schiffe vermehren und in Folge dessen wird das deutsche Reich im Falle eines Krieges eine große Anzabl schneller Kreuzer haben. Denn alle diese Dampfer stehen nöthigenfalls der deutschen Regierung zur Verfügung. Es ist nun in England eine Bewegung im Gange, eine kurze Lime zwischeu der Westküste Irlands und der Ostküstc des britischen Nordamerika mit schnell fahrenden Scbiffen zu besetzen und dadurch das verlorene Prcstige" wieder zu gewinnen. Die Vereinigung einer Anzahl englischer Damvferlinien unter amerikanischer Oberleitung hat da anregend mitgewirkt. Auch glaubt man. daß sich die Begrün

dung einer solchen Dampferlinie als überaus lohnend erweisen wird. Die Stadt Galway an der Westküste Irlands hat einen ausgezeichneten Hafen. Grade gegenüber dem letzteren befindet sich an der amerikanischen Küste der Hafen von St. Johns auf New Foundland. Die Entfernung zwifchen diesen beiden Punkten am atlantischen Ozean beträgt nur 1816 Mci-

len; die zwischen Southampton und New York 3095 Meilen: die zwischen letztgenannter Stadt und Livervool 3116 Meilen. Wenn nun zwischen Galway und St. Jones eine Dampferlinie errichtet würde, könnte man die Reise von London nach New York um 24 Stunden abkürzen und ein Theil derselben würde mit der Eisenbahn, also zu Lande, gemacht werden können. Das wäre allerdings ein namhafter Vortheil und es könnten sich in Folae dessen viele Oeanreisende veranlaßt se-

ben. zwischen Galway und St. Johns zu fahren, um die Meerfahrt erheblich abzukürzen. Es wird zu Gunsten dieser neuen Linie noch geltend gemacht, daß der Hafen von Galway mit Verhältnißmäßig geringen Kosten ausgedehnt und verbessert werden kann, zumal er gegen Stürme vom atlantischen Ozean der durch die Aran - Inseln geschützt ist. welche vor dem Hafeneingange liegen und einen natürlichenWcllenbrecker bilden. Die englische Presse empfiehlt großentheils sehr nachdrücklich diesen Plan mit der offenen Erklärung, daß der atlantische HandelGroßbritanniens schwer bedroht ist und dem Ruin verfallen wird, wenn nichts Bedeutendes zu seinem Gunsten geschieht. Von diesem Gesichtspunkte aus müsse man die vorliegende Frage behandeln. Der Plan, eine solche kurze Route für die Ozeandampfer zu errichten.

welche den Verkehr zwischen Europa und Nordamerika vermitteln, erscheint auch uns nützlich, und der Ausführung werth. Aber die Engländer werden bald gewahr werden, daß sie sich in der Annahme irren, die britischen Schiffe würden ein Monopol in dem Verleb? zwischen St. Johns und Galway haben. Die Dampfergesellschaften, welche jeH den bei Weitem größten Theil des Geschäfts vermitteln, werden, falls die neue Verbindung eine wesentliche Abkürzung der Reise z,ur Folge ha:, jedenfalls eine Anzahl ihrer schnellsten Schiffe zwischen Galwav und St. Johns fahren lassen und sich dadurch ihren bisherigen Antheil an der Per-sonen-und Frachtbeförderung sichern. Es würde mithin die Eröffnung oer neuen Linie nicht ein Monopol der britischen Schifffahrt im Gefolge haben, sondern im günstigsten Falle nur ein? Abkürzung der Reisezeit, womit allerdings dein Publikum ein großer Dienst geleistet würde. Befremdend ist nur. daß die Engländer, welche die beiden Endpunkte der geplanten Linie besinn, so spät auf den Gedanken gekommen sind Galway und St. Johns zur Abkürzung der Ozeanreise zu benutzen. Es beweist, das? John Bull durch seinen Wohlstand und durch seine lange Obmacht zur See träge geworden ist und sich nur dann rührt, wenn ihm das Feuer auf die Nägel brennt.

Die Aufopferung von I Krankenwärterinnen und 6 jungen Aerzten erprobte sich zu Des Moines. der Stoatshauptstadt von Iowa., so: Diese Neune ließen sich genug Haut vom Körper abschneiden, um dieselbe auf eine nicht heilen wollende Riesenwunde des sechzehnjährigen Lynch Hunt zu setzen. Es erforderte 3z Fuß Haut, um das zu bewerkstelligen, und die Operation ist gut ausgefallen. Der Junge war vor zwei Monaten schwer verbrannt worden; seine Kleider brannten ihm vom Leibe; man hatte alle Hoffnung aufgegeben, ihn vom Tode zu retten, bis ihn Dr. Hoff.mann in Behandlung nahm und auf obgie Weise ihm neues Leben ver-schattte.

Anstalten für Schulschwänzrr. iu pädagogischer Kreuzzug in Grotz'Ne York und seine SRittei. In der Siadt New Aork wrde im Jahre 1897 eine besondere Schule für Schulschwänzer eingerichtet. Der Anstalt wurden die kleinen Rebellen Anfangs nur während der Tagesstunden übergehen, ein Umstand, der die Arbeiten der Lehrer der Schule jedoch vielfach illusorisch machte. Um daher die Kinder längere Fristen unter dem Einfluß der Anstalt zu halten, schuf man zunächst einen Schlafsaal; des Ferneren überwies man ihr materielle Hilfsmittel. Gegenwärtig umfaßt die Schule, außer dem Schlafsaale, einen Spielplatz und mehrere Klassenzimmer. Drei Lehrer bemühen sich, die kleinen Meuterer auf die Wege besserer Erkenntniß zu leiten. Die Schüler werden, außer in den theoretischen Fächern der öffentlichen Schule, in

Handarbeiten unterwiesen, um sie zu nützlicheren Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft heranzubilden; man hält sie zur Ausführung ihrer Schulaufgaben, die sie außerhalb der Unterrichtsstunden zu verrichten haben, an und überwacht sie hierbei. In den Kindern soll dabei nicht das Gefühl erweckt werden, daß ihr Aufenthalt in der Anstalt eine Strafe für sie bilde, sondern der Zweck der Schule besteht in einer geeigneten Erziehung der Kinder, jn der Ermuthigung guter Gepflogenheiten derselben und in der VerHinderung von Auflehnungen gegen die

Schulordnungen in der Zukunft. Obwohl die Schule gute Resultate zu verzeichnen hat, genügt sie den erhöhten Anforderungen, wie sie sich aus der Schaffung von Groß-New 5)ork ergeben haben, nicht vollkommen. Man plant deswegen eine Erweiterung und Verbesserung des Systems. Hierüber äußerte sich der dermalige dortige Schulsuperintendent Maxwell unlängst wie folgt: Die Hauptursachen für Schulschwänzen sind 1. unglückliche häusliche Verhältnisse; 2. der Ausschluß vom Schulbesuche wegen anstehender Krank, beiten, eine Maßnahme, die, wenn sie des Oefteren zur Geltung gebrach: wird, den Kindern schließlich alle Lust und Liebe zur Schule benimmt; 3. das unpassende Hecausgraulen unangenehmer und unartiger Schüler von Seiten der Schulvorsteher und Lehrer; 4. mangelhafter und uninteressanter Unterricht, wie er gelegentlich in manchen Schulen noch ertheilt wird. Die Ursachen für das Schulschwänzen, so weit sie in der Schule und im Hause zu suchen sind, können aber zum großen Theile ausgemerzt werden durch die Entlassung unfähiger Lehrer, ferner durch die Herstellung freundschaftlicherer Beziehungen zwischen Lehrern und Eltern und deren gegenseitige Unterstützung in dem Erziehungswerke. Wünschenswcrth in dieser Richtung ist deshalb die Organisirung von Gesellschaftcn von Eltern diese Vercinigungen sollten in Kontakt mit der Schule stehen, und von den Lehrern sollten die Kinder regelmäßig in deren Behausungen besucht werden. Nach dem oben angeführten Plane soll eine Trennung der Schillschwänzer erfolgen, dergestalt, daß man die jüngeren, leichteren Missethäter auf kürzere Zeit, etwa auf eine bis drei

Wochen, in der bisheriaen Schule im Borough Manhattan (Ält-New York) unterbringt, während die älteren konstanten Schulschwänzer nach der Truant-Schule im Borough Brooklyn verwiesen werden, wo sie bis zu zwei Jahren verbleiben und wo ihnen nicht nur reichliche Gelegenheit zur Bcsserung ihrer Sitten und Lebensgewohnbeiten geboten wird, sondern wo man ihnen auch Disciplin und Achtung vor den Gesetzen einflößt. Durch diese Trennung will man die jüngeren Schulschwänzer dem von den älteren Uebelthätern ausgeübten schlechten Einflüsse entrücken. Die Neuerung bedingt allerdings die Offenhaltuna der Bcooklyner Schule auch während der Sommermonate, da die Zöglinge nicht in die Ferien entlassen werden. Bisher war diese Anstalt in den Som-

mer-Ferien gechlonen, was zur Folge hatte, daß die Schüler in dem Bewußtsein, während dieser Zeit nicht zurückgehalten werden zu können, gegen das Ende des Schultermins wieder unruhig und obstinat wurden. Die Schule im Borough Manhattan erfährt nach dem Projekt eine beträchtliche Erweiterung; dem schon bestehenden Schlafsaale wird ein zweite? hinzugefügt, die Klassenzimmer werden auf sechs vermehrt; des Ferneren errichtet man eine Werkstätte, eine TurnHalle, einen Spielplatz auf dem Dache und eine Badeanstalt mit Douchevorrichtungen. Das Haus selbst wird vollständig umgebaut, und mit der Einführung dieser Neuerungen hofft man zugleich einen vollständigen Kreuzzug gegen das Schulschwänzen in den Schulen Groß-New Yorks einzuleiten. Jaso. Herr: Sie trinken nie Wasser?" S t u d i o s u s : Nem! Ein einziges Mal hab' ich es gethan und da wär' ich beinah' ertrunken!" Moderner Surnor. Baron (zu dem zu gleicher Zeit zwei Gerichtsvollzieher kommen): Trifft s,ch ja tadellos! Die Herren spielen hoffentlich Beide Skat?"

Wsenvnkn - Fnhrpwn. Cleveland, (Onrimtati, Chicago 8c St Couls Railway.

C l e v elan d Divific4

t tebeutet täglich, ausgenommen Sonntag.

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