Indiana Tribüne, Volume 26, Number 185, Indianapolis, Marion County, 28 March 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 28. März 1908

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Wolken.

Trübe Aussichten für den Vertrag im kubanischen Senate. An Einfügung der Zeitgrenze d out das Ganze zu scheitern. Bedeutender Erfolg der Truppen auf den Philippinen. Der gesürchtete San Miguel angeblich gefallen Nikaragua anscheinend noch immer in Fehde. Unfall der deutschen Kaiserin auf einem Ausritte. Merkwürdiges Altentat auf einen Amerikaner. Cuba. Der Gegenseitigkeit sVertrag. Havana, 27. März. Drei derschiedene Berichte zu dem Gegenseitigkeitsvertrag mit den Ver. Staaten wurden dem Senat heute Nachmittag von dem auswärtigen Comite vorgelegt. Ein Bericht, vom Vorsitzenden Buannate, den Senatoren Capote und Dolz unterzeichnet, empfiehlt Zustim mung zu allen vom Senate der Ver. Staaten angenommenen Amendements. Senator Zayas reichte einen Bericht gegen die Ratifikation ein, den dritten und gleichfalls ablehnenden Bericht Senator Tamayos. Beide Minderheitberichte wurden vom Senate abgelehnt. Ueber den Majoritätsbericht wird morgen berathen und man erwartet seine Annahme mit geringer Mehrheit. Doch betrachtet man die Bestimmung, welche Annahme des Vertrages durch den amerikanischen Congreß vcr dem 1. Dezember erheischt, allgemein als verhängnißvoll für die Maßregel, da eine Zustimmung des amerikanischen Senats zu dieser Vorkehrung unmöglich ist. Präsident Palma conferirte heute zwei Stunden im Palaste mit dem Comite für auswärtige Angelegenheiten, wobei alle Anstrengungen gemacht wur den, das Comite zur Streichung der Zeitgrenze zu veranlassen. Jedoch verharrte die Minderheit auf ihrer Opposition. Von den Sena toren der Mehrheit schienen Capote & DoU aewillt. den Antrag ohne die Zeitgrenze anzunehmen, falls der Vorsitzende Bustamente zustimmen würde. Dieser indessen blieb hartnäckig und bestand darauf, daß das fragliche Datum zu einer gesetzlichen Bedingung der Annähme gemacht würde. Der cubanische Gesandte in Washington, H'.rr Quesada, hat Nachrichten hierher gelangen lassen, nach welchen die Bedingung des Majoritätsberi;chtz (daß die Annahme des Vertrags durch den amer. Congreß vor dem 1. Dez. P a P i. m . erfolgt lern muß) oen Vertrag ganz bestimmt zu nichte machen wird. Philippinen. San Miguel geschlagen. Manila' 27. März. San Miguel's Hauptmacht wurde heute von zwei Macabebe-Compagnien geschlagen; wie man glaubt, ist Miguel gefallen. Leutnant Reese ist ernstlich verwundet; von den Siegern find drei Mann gefallen und elf verwundet. Der Feind hatte eine befestigte Stellung halbwegs zwischen Mariguina, San Francisco und Delmonte inne und ein Schanzwerk aus Steinen errichtet, das 200 Mann vertheidigten. Die erste und vierte Macabebe-Compagnie, unter Führung der Leutnants Reese und Nickerson. urinen die Stellung des Feindes an, umgingen dann aber we gen des heftigen Feuers das Schanzwer und machten einen nochmaligen erfolgreichen Angriff. Während desselben wurde Reese verletzt. Der Feind ergriff die Flucht, 45 Todte auf dem Schlachtfelde lassend, darunter einen hohen Offizier, von dem man annimmt, daß es San Miguel sei. Man hofft, daß diese Niederlage die Aufrührer in der Provinz Rizal entmuthigen wird. Die Militärbehörden wollen jetzt gegen die Banditen vorgehen, die Surigao auf der Insel Mindaao einnahmen. Zum Leiter der Ope rationen in Surigao ist Oberftleuenant Myer vom 11. Jnfanterie-Regiment entsandt; auch weitere Truppen werden nach dem Platze beordert.

Nikaragua. Ohne Ende. Panama, 27. März. Die Revolutionäre von Nicaragua haben einige der Dampfer auf dem NicaraguaSee genommen und das Departement Chontates verlassen, wodurch die Truppen des Präsidenten Zelaya am Angriffe verhindert wurden. Während jedoch officielle Nachrichten aus Managua den Aufstand als erloschen hinstellen, wird von anderer Quelle brichtet, daß die revolutionäre Bewegung von einer andern Mittelamerikanischen Regierung unterstützt wird. In diesem Falle ist der Aufstand gefährlicher, als Zelaya zugesteht. In Folge der strengen Censur kommen nur amtliche Nachrichten aus Nicaragua heraus. Die wirkliche Lage

in jenem Lande ist daher nicht bekannt. Uruguay. Friedens-Vertrag gen e h m i g t. Montevideo, 27. März. Eine Versammlung von Revolutionshäup" ern der eben erst zum Abschluß gekommenen Bewegung genehmigte heute den mit der Regierung am Montag adgechlossenen Friedensvertrag. Die letzte Revolution brach am 16. März aus und dauerte genau 1 Woche. Deutschland. Kaiserin gestürzt. Berlin. 27. März. Die Kaiserin wurde heute bei einem Ritte im Grünewald vom Pferde geworfen und erlitt einen leichten Bruch des rechten Arms. In der Begleitung der Fürstin befanden sich der dritte Sohn Prinz Adalbert sowie ihr Gefolge; sie wurde zur JagdHütte geleitet und zunächst ein Wundarzt telephonisch gerufen. Nachher wurde in möglichster Eile ein Arzt per Automobil geholt. Der Sturz der Kaiserin war schwer. Der in der Nähe weilende Kaiser war unter den Ersten, die an ihre Seite eilten und ihr beim Aufstehen halfen. In dem Augenblick, als das Pferd der Kaiserin scheute und strauchelte, galoppirte die Gesellschaft. Der verletzte Arm der Kaiserin wurde in der Jagdhütte bandaqirt. Die Leibärzte, die gleichfalls berufen worden waren, kehrten darauf nach Berlin zurück. Heute Abend wird angekündigt, doß das Befinden der Kaiserin den Umständen entsprechend befriedigend ist. Frankreich. Mysteriöser Raubanfall. P a r i s , 27. März. Der Temps" meldet heute Nachmittag, ein Amerikaner, dessen Name nicht genannt wird, sei das Opfer eines sensationellen Raubanfalles geworden. Der betreffende Herr wurde nach dem erwähnten Blatte zum Besuche eines Hauses veranlaßt, dessen Bewohner sich als Antiquitätenhändler ausgaben; baselbst wurde der Amerikaner angefallen, böse zugerichtet und um seinen Gelddeutel mit 8500, Uhr und andere Werthfachen beraubt. Es wurde ihm Stillschweigen anbefohlen, jedoch meldete der Beraubte das Vorkommniß einem Polizeicommissar, der einen jungen Engländer mit dem Namen Wilson verhaften ließ. Dessen Spießgeselle entkam mit den geraubten Gegenständen. Die Polizei weigert sich, den Namen des Amerikaners zu nennen. Nach den Zeitungen ist der Amerikaner ein Maler Namens Kingson. Die Ausführung derKammerbefchlüsse. Paris, 27. März. Der Minifterrath berieth heute über die Schritte, um den gestrigen Kammerbeschluß durchzuführen, welcher den religiösen Orden die Aufenthaltserlaubniß in Frankreich verweigert. Ministerpräsident Combes wird in den nächsten Tagen jedem Orden eine amtliche Mittheilung über den Kammerbefchlub senden und zugleich wird der Justizminifter bei den Gerichten Strafverfolgung gegen jene Orden beantragen, die sich weigern, sich aufzulösen. Auch wird die Einsetzung von Conkursvermalkm für das Eigenthum der aufgelösten Orden beantragt. General MacDonald. Paris, 27. März. Die Leiche von Generalmajor Sir Hector MacDonald wird zur Bestattung nach Schottland überführt. Heute Abend werden ein Bruder des Verstorbenen nebst seinem Anwalt hier erwartet. Werk von Mark Twain aufgeführt. Paris. 27. März. Im OdeonTheater gebt morgen Abend Mark Twain's Werk Der gestohlene weiße Elephant" über die Bretter. Die AuUf(n sind Alex, und Max Fischer.

Prix de Rome. Paris, 27. März. Unter den von der Jury zum Wettkampfe um den Rom - Preis zugelassenen KünstlerNamen befindet sich der von Fräulein Ronsenay. Es ist dies die erste Dam?. die sich auf Grund der kürzlichen Entscheidung des Ministers für schöne Künste betheiligen darf. Großbritannien. Wahnsinnige Preise. London, 27. März. R. S. Siever hat sein berühmtes Rennpferd ..Scepter" an W. A. H. Baß von den 10. Husaren, Neffen und Erben von Lord Burton, verkauft. Der Preis ist nicht bekannt. Im letzten Jahre lehnte Siever ein Anerbieten W. K. Vanderbilt's für das

Pferd im Betrage von $150,000 ab. Aufregende Wahl. London, 27. März. Der Choksey Wahlkreis von Surrey, eine conservative Hochburg, ist gestern von den Unionisten zurückgewonnen worden, indem der Conservative I. A. Tyler den Liberalen H. N. Longman mit 1180 Stimmen Mehrheit schlug. Da aber die Conservativen eine um die Hälfte verringerte Majorität wie bei den letzten Wahlen erhalten, so betrachtet die Opposition das Resultat mit Recht als einen weiteren Schlag für die Regierung. Der Wahlfeldzug war sehr aufregend und als Motor-Car" Wahl bekannt. Noch bei keiner englischen Wahl hatten Automobile eine so bedeutende Rolle gespielt. Minister-Präsident Balfour, Lord Rothschild und andere namhafte Personen liehen ihre Automobile für die Gelegenheit her. Das Oberhaus nahm heute die Vorläge an, welche das Angebot oder den Empfang von Bestechungsgeldern oder Geschenken zum Zwecke der Beeinflussung von Geschäften mit Strafe bedroht. Rukland. Schwindelberichte. Berlin, 27. März. In War. schau, Russisch Polen, sind über einen von einer Neuigteitsagentur in den Ver. Staaten am Mittwoch veröffentlichten Bericht Nachforschungen angestellt worden, die ergaben, daß von der angeblichen Verhaftung der Wittwe eines Oberstleutnants daselbst nichts bekannt ist. Die Frau sollte des Kindesmords angeklagt sein und in zwei oder drei Iahren 500 Kinder umgebracht haben. Bulgarien. C a b i n e t s-K r i s i s. Sofia. 27. März. Das gefammte Cabinet ist zurückgetreten. Es fand sich Niemand, der das KriegsPortefeuille übernehmen wollte, ehe sich das Cabinet über die Armee-Bewilli-gungen einigt. Am 8. März trat der damalige Kriegsminister Generalmajor Paprikoff zurück, nachdem seine College die von ihm geforderten Credite von Kl, 600,000 zum Ankauf von Kriegsmaterial abgelehnt hatten. Türkei. Cholera kehrt zurück. Jerusalem, 27. März. Die Cholera ist in Damascus wieder erschienen. Der deutsche Kronprinz und sein Bruder Eitel haben den beabsichtigten Befuch des Heiligen Landes aufgegeben. Venezuela. Tod einesdeutsche llConsuls Caracas, Mittwoch, 25. März. Eine heute aus Carupano eingegangene Depesche meldet, daß der deutsche Consul Mezger sich durch einen unglückl. Zufall selbst tödtete. Africa. Forschungs-Expedition. Marseille, 27. März. Neuesten Nachrichten zufolge ist die von den Herren W. H. MacMillan aus St. Louis, Brown und Marlow geführte Forschergesellschaft in Harrar, Oftafrika, angelangt. Kürzlich wurde gemeldet, daß die Gesellschaft in Jibutil, Abessynien, eingetroffen war. Wcftindien. Sekretär Moody. Kingston, Jam., 27. März. Sekr.'tär Moody und Gesellschaft ftatteten heute dem Gouverneur Sir Auguftus Hemming einen Besuch ab. Der Dolphin" fährt morgen ab. Gegen Ankömmlinge von der Insel Trinidad wird Quarantäne verhängt, da die Regierung vonJamaica eine dort ausgebrochene Krankheit für Pocken an-sieht.

PolMllsche Pkrlcnllschkr. Primitive Tafel der Eingeborenen der Tua, motu-Jnicln. In Erwartung ausführlicher Berichte über die gioße Sturmfluth, welche Mitte Januar die TuamotuInseln verheerte, mag eZ den Leser immerhin interessiren. ein originelles Bild aus dem Alltagsleben auf jenen,

Sl SM 1 ? Pollmcfische Perleilfiicker bei Tlsch. unter französischer Oberhoheit stehenden Koralleninseln der östlichen polynesischen Jnselslur zu sehen. Wir erblicken einen Trupp Perlenfischer beim Mahle am Strand. Wäh rend einer Ruhepause in ihrer gefährlichen Beschäftigung, dem Häupterwerbszweig der dortigen Eingeborenen, haben sich unsere Maoris um eine primitive Tafel gruppirt. Als Sitze dienen ihnen Kokosnüsse, und den Tisch haben sie aus einem einfachen über zwei Blocke gelegten Brett improvisirt. Teller und Schüsseln sind ihnen nicht freirb; daß sie es aber vorziehen, von türm Tischtuch zu speisen, wäre es auch nur ein Palmblatt, wer hätte diese . itur bei Eingeborenen der fernen Sübsec gesucht? Gcsihrlichc Jagd. Merswürd-ge4 Abenteuer eines Doselsängerö ans den Käröcr-Znsel. Unter den Vogelfängern der Erde betreiben wohl wenige ihren Beruf unter so erschwerenden Umständen, wie die Bewohner der Färöcr-Jnseln. Auf jenen halbwegs zwischen Island und Norwegen steil aus dem atlantischen Ozean emporragenden Felseninseln bildet die Jagd auf Seevögel einen bedeutenden Faktor der Ernährung und der Industrie. Die Vögel werden theils frisch gegessen, theils getrocknet und für den Winter aufbewahrt; die Federn sind ein wichtiger Ausfuhrartikel. Wo die Felsen am steilsten in's Meer abhängen, da suchen die Vögel Ruhe und Heimnest; dort ist der Schauplatz Vogelfänger dcr FSröer.Juseln. der Jagd. Mittels langer Seile, an deren Ende ein Knoten ihnen als Fahrstuhl" dient, werden die Jäger von ihren Gefährten herabgelassen. Sie steuern sich mit einer etwa zehn Fuß langen Stange, bis sie eine genügend mit Stützpunkten ausgestattete Stelle finden. Dort wird Fuß gefaßt, das Seil wird an einem Vorsprung befestigt und nun werden die Brutstätten abgesucht. Vielfach genügt ein einfaches Zugreifen. Eine große Anzahl der Vögel wird aber, wie Schmetterlinge. in einem an der Stange befestig'un Netz gefangen. Da bei gewissen Winden die Vögel nahe den Abhängen dahinstreichen, ist diese Fangart sehr lohnend. Manchmal bleibt der Jäger auf einem Platz, der ihm Raum genug bietet, mehrere Tage. Dann hat er sich natürlich verproviantirt. und die Gefährten ziehen ihn erst nach der vereinbarten Zeit empor; das Seil bleibt natürlich befestigt. Einem Mann aus Thorshaven, der Hauptstadt der Inseln, passirte es eines Tages, daß er an einer falscher Stelle abstieg und den Irrthum erst bemerkte, als das Seil schon oben festgemacht war und die Gefährten den Platz verlassen hatten. Er beschloß, selbst cmporzuklettern. doch durch einen Zufall entfuhr das Seil seiner Hand, und hing nun frei, so daß er es nicht mehr erreichen konnte. Da gab die Verzweiflung seinen Muskeln Riesenkraft. Mit gewaltigem Satz sprang er, hoch über der brausenden Brandung, in's Leere, nach dem Knoten. Es war ihm zum Heil.

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