Indiana Tribüne, Volume 26, Number 184, Indianapolis, Marion County, 27 March 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 7. März

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o oOOo 0OO0 0OO0 0OO0 oOOO OQO U !rod oder Tod !ß o o 8 o o i j O Sizilianischcr Roman 8 o von fi c c Vs!der llrb a n. o Qo oOOo oOOo oOOo oOOo oOOO 008 (Fortsetzung.) Peppo sagte nichts. Er hatte sein Spzicrstöckchen quer über die Kniee gelebt und lehnte sich in seinem Stuhl zurück, weil er so besser die Straße, die nach Palermo führte, übersehen konnte. Donna Antigone sah ihn forschend an. Warum sagte er nicht auch Amen? So mochte sie denken, wandte sich dann aber wieder ihrer Beschäftigung zu. Es trat eine kleine Pause ein. Erst dann, als diese ihm peinlich wurde, fuhr Peppo fort: Colantonio wird schon seine Strafe finden." Ist er es wirklich gewesen?" fragte Padre Patrizzi. Ohne Zweifel. Wer soll es denn sonst gewesen sein?" Ter arme Bursche! Ihm hätte ich es am allerwenigsten zugetraut. Was mag ihn nur dazu getrieben jDen?" Man sagt, er habe die Glocke dem Satan geopfert, um seine Hilfe dadurch zu erkaufen." Gott sei uns gnädig!" rief Padre Patrizzi aus. Amen!" fügte Donna Antigone nschrocken hinzu und starrte Peppo einen Augenblick entsetzt an. (DieVorstellungen vom Teufel sind im sizilianischen Aolknoch sehr lebhaft und von einer gewinen Anschaulichkeit. Vor wenigen Jahren noch zeigte man in Girgenti einen Brief, den der Teufel geschrieben haben soll.) Sie begriff offenbar nicht, wie man von einer so unheimlichen, schrecklichen Angelegenheit so kalt und ruhig sprechen konnte, wie Peppo das that, ohne f...; j nur zu bekreuzigen. Mittlerweile war Padre Patrizzi mit seinem Schmaus fertig geworden und stand nun auf, um seine mehr als bescheidene Zeche ganze fünf Soldi zu bezahlen und sich zu verabschieden. Tie Dämmerung brach immer mehr herein. Auf dem Meer draußen glänzten und spiegelten zwar die letzten Lichter des scheidenden Tages noch im wunderbarsten Farbenspiel, aber am Lande wurden die Schatten tiefer und dunkler, und Peppo hatte immer mehr Mühe, die Landstraße nach Palermo, die ihn offenbar sehr interessirte, im Auge zu behalten. Er schien etwas zu erwarten und wurde ziemlich ungeduldig, weil seine Erwartung nicht in Erfüllung gehen wollte. Er sah. wie Padre Patrizzi langsam die Straße entlang ging und endlich in der Kapelle der Madonna del Mare derschwand, sonst war die Straße wenig belebt. Die Pferdebahn, die jetzt bis Aquasanta und darüber hinaus geht, existirte damals noch nicht, nur einige buntbemalte, zweirädrige Eselkarren, die Gemüse, Wein oder Oel nach der Stadt brachten oder leer von dort zurückkamen, belebten die Straße. Endlich sprang ein Mann, rechts von der Anhöhe herunterkommend, aus dem Gebüsch auf die Straße. Trotz der Dunkelheit erkannte ihn Peppo sofort. Es war der neue Gärtner des Herrn del Falconari, Gaetano Russo. Er schlug die Straße nach Aquasanta ein und mußte also an der Osteria der Donna Antigone vorüber. Als er in Hörweite war, pfiff Peppo ein langgezogenes Signal, das dann plötzlich mit eiem höheren Ton kurz abschloß. Gaetano erschrak, blieb aber dann stehen und sah sich um. Gleich darauf war Peppo bei ihm. Wo bleibst Du so lange?" fragte er kurz und ärgerlich. Es gab so vieles zu thun." entschuldigte sich Gaetano ausweichend. Peppo sah ihn fragend an, als ob er nicht begriffe, was das besagen sollte. Dann zuckte er verächtlich die Schultern und fuhr mit erhobener Summe fort: Du solltest doch begreifen, daß es für Dich Besseres und Nothwendigeres zu thun gibt als Deine Distelgärtnerei da oben. Wohin willst Tu jetzt? Zu Deiner Schwester?" Ja, zu Assunta." Ist Dir die Vorladung zugegangen?" Ja. Vor einer halben Stunde habe ich sie erhalten. Ich muß morgen früh um neun Uhr in Vicaria sein." Ich dachte es. Also Du weißi. was Du zu sagen hast, wenn sie Dich nach dem Colantonio fragen?" Gaetano sah sich vorsichtig um. Sie gingen auf der Straße nach Aquasanta weiter, aber da es schon ziemlich finster geworden war, so konnte er nichts Verdächtiges entdecken. Ich weiß gar nichts," antwortete er etwas leiser und mit einer gewissen ärgerlichen Aufregung, als ob ihm die ganze Sache so lästig und widerwärtig wie nur irgend etwas sei. Weshalb soll ick mich denn in eine Geschickte ,m,tun, uic micn ourcvaus mcylS angeht und von der ich nichts wissen will?" Peppo sah ihn überrascht und drohend an. Du sprichst wie Jemand, der nicht geschworen hat, der nicht zur großen Familie gehört." sagte er dann verwundert und spöttisch. .Du scheinst zu glauben, daß die Mafia nur da ist. wenn Du sie brauchst, wenn sie Dich und Deine Kinder versorgen und füttern soll, daß Du Dich aber drücken kannst, wenn die Mafia D i ch braucht."

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wenn icu nur uuiq uuncumiu voll

der Sache nichts weiß!" jammerte j Gaetano wieder fast weinerlich. Was wußten denn diejenigen, die dem Herrn bei Falconari die Rebstöcke ausgerissen und die Pfirsichbäume abgeschnitten und die Glocke von der Kapcue oex uxaäonM oti imare unserm haben? Man sagte ihnen, das und das muß geschehen, um unserem Bruder und feiner Familie Brod zu schaffen und es geschah. Niemand von ihnen ' sagte: Was gebt mich das an? Ich will davon nichts wissen. Ich hab? Angst. EZ geschah und damit Punitum! Und Du willst jetzt kneifen? Glaubst denn Du, mein ehrlicher und oantbarcr Freund, wir lassen uns von '2r foppen? Deine Weigerung ist Dein Tcdeöurtheil!" Gaetano blieb plötzlich wie von Schreck glähnit stehen. Aber ich" Lotterte er mühsam. Laß das G:schwätz!" unterbrach ihn der A?dk herrisch und rücksichtslos. Es ist bestimmt worden, daß Tu die Zeugenaussage gegen Colantonio überninimst, weil sich das nun einmal als praltisch herausgestellt hat. Was kann ihm denn weiter geschehen? Vs wird nicht so schlimm werden. Du wirst also bei Deiner Vernehmung sagen, daß Du an dem Abend mit Cclantonio in der Kapelle der Madonna del Mare zusamr-.'engetroffen bist, und daß er Dir mitgetheilt habe, er toolle die Glocke wegschaffen, um sich an Padre Patrizzi zu rächen, weil er sein Lerhältniß mit Deiner Schwester Assunta belauscht und unter die Leute gebracht habe. Verstanden, Gaetano?" Und wenn ich dann beschwören soll, was ich sage?" fragte Gaetano ängstlich. So wirst Du es beschwören. Was ficht denn Dich das weiter an? Was Dir die große Familie zu thun befiehlt, das vertritt sie auch, und wenn Du dadurch in Ungelegenheiten kommst, so hält Dich die Mafia schadlos. Wir haben noch niemand von unseren Mitgliedern im Stich gelassen, Gaetano. und werden es auch nie, wenn sie treu und ehrlich zu uns stehen. Basta! Wozu die Redensarten?: Wenn Du morgen früh gefragt wirst, so weißt Du. was Du zu thun hast." Du sagst das so, als ob da weiter nichts dabei wäre, Peppo," begann Gaetano nochmals kläglich. Du hast keine Kinder, die hilflos und verlassen sind, wenn sie mich dann einsperren und wegen A!eineid " Und ich sage Dir, das ist alles Unsinn!" unterbrach ihn Pcppo ungedulbig und unwillig. Deine Kinder sind unsere Kinder, und Dein Meineid ist unser Meineid. Ich sollte doch meinen, wir hätten gerade Dir Proben der Unerschrockenheit und Ausdauer genug gegeben. Wenn wir nun auch so ngstlich uild vorsichtig gewesen wären wie Du, so ging Deine Frau heute noch betteln in den Straßen und Du hättest heute noch keinen harten Bissen zwischen den Zähnen ... das ist nun Dein Dank! Genug! Ick kann nicht bis an's Ende der Welt mit Dir lausen. Ich muß zurück. Du weißt nun, wie Du daran bist. Ich habe das Meinige gethan. Thue Du das Deinige." Er bot ihm die Hand. Gaetano schlug ein. Im nächsten Augenblick war Peppo im Duniel verschwunden. Gaetano setzte seinen Marsch allein fort. Die Dunkelheit war jetzt eine vollständige. Ueber der Stadt, rückwärts von ihm, lag noch ein schwacher Widerschein der Straßenbeleuchtung, vor ihm und um ihn aber war alles still und dunkel. Einzelne Sterne traten leuchtend und flimmernd hervor und spiegelten sich in langen zitternden Linien im Meer, ein leiser, feuchtwarmer Wind rauschte über die Wasserfläche und spielte um die Felsen und Baumkronen. Das war alles, was Gaetano sah und hörte das Schweigen der Nacht, das Athmen der Natur. Was sollte er nun thun, wenn er morgen vor dem Staatsanwalt stand und die Hand auf das Kruzifix legen sollte? Salvatore war vielleicht acht oder zehn Jahre jünger wie er. und er halte den Burschen wegen seiner flotten, schneidigen Art schon als Jungen gern gehabt. Und nun sollte er ihn in's Gefängniß stoßen, ihn mit v?r Hand auf dem Kruzifix zuen gotts lästerlichen Frevler und Dieb stempeln. Wenn seine Schwester Assunta gewußt hätte, was jetzt in seiner Brust vorging, so hätte sie ihm mit unfehlbarer Sicherheit das erste beste Messer in's Herz gestoßen. Sie war immer ein wildes Ding gewesen, und wenn er zehnmal ihr Bruder war, wenn es um Salvatore Colantonio ging, gab es bei ihr kein Besinnen. Sie war seit fciricr Verhaftung von einer so verbissenen, jähzornigen Heftigkeit, daß Gaetano keinen Augenblick daran zweifelte. Und warum das alles? Es ist bestimmt worden," hatte Peppo gesagt. Die Mafia hat bestimmt, und er als ihr Mitglied mußte gehorÄen. Blinder Körpergehorsam! Ohne zu sehen. was er that, ohne zu wissen, wovon er ''vraü. mukte er aeborcben. 7Rar bnc mHl ooch ein jujiand, der scvreckliüzer war, als seine Noth je gewesen? Hatte er nicht vielleicht doch ein schlechtes Geschüft gemacht, als er das Brod der Mafia annahm, die erste Silberlira, die ihm Peppo in die Hand gedrückt, um Nabruna für sich und seine Kinder szu kaufen? Er hätte vor Schmerz und Wuth hinausschreien mögen in die Nacht, daß es bis zum Himmelsgewölbe dröhnte. Warum waren denn aber auch die Verhältnisse, in denen er mit seiner Familie lebte, so jämmerlich, so men-

fucuuiuuuiuiy unu gemein, uuft C( thun mußte, was er nicht wollte? Warum hatte er denn nichts gar nichts? Auf dieser schönen weiten, großen Gotteswelt nichts, was ihm gehörte, wovon cr sich und die Seinen hätte nähren können? Er wollte ja arbeiten, arbeiten. daß ihm das Blut aus den Fingern spritzte. Er war in seiner neuen Beschäftigung früh der erste bei der Arveit, Abends der letzte, aufmerksam, rührig, umsichtig, unermüdlich. Herr dei Falconari hatte nicht zu viel von ihn: gesagt. Und doch Mitglied der großen Familie. Selbst Diese Ur oeil mal, nnyl oune Verorecycii zu crlangen gewesen, und wenn morgen bestimmt" wurde, daß er den oder jenen todten sollte, irgend wen, den er gar nicht kannte, so mußte er es thun. Es ging ihn nichts an. Sein Mord war ja nicht sein Mord, ebensowenig wie sein Meineid sein Ä'eineid war. Und wenn es sein Vater war. dessen sonnenverbrannter, weißhaariger, verrunzelter Kopf jetzt vor ihm erschien er mußte es tbun. Der alte Russo war ein kleines zusan'mengeschrumpftes Männchen, das früher vielleicht einmal größer, jedenfalls aber beleibter uns voller gewesen war. Nun hatten ihn Lllter und Arbei: krumm und dürr gemacht, so daß seine Haut zu groß geworden war und überall Runzeln machte, am Halse, im Gesicht, an den Arnlcn. Er saß vor einem kleinen, roh aus Felsstücken zusammengesügten, am Abbang hingeklecksten Hause, das mehr wie ein &taü als wie eine menschliche Wohnung aussah, und hatte offenbar an einem Netze geflickt. Es war noch um die bloßen Zehen, mit denen er es straff gezogen, gewickelt, aber entweder hatte ihn oie Müdigkeit oder die Finsterniß bafid überrascht, so daß er eingeschlafen war. Er saß auf bloßer Erde, trug auf dem 5opfe eine alte, dicke braunwollene Fischermütze, in deren nach vorn umge stiilptenl Zipfel er seine Kostbarkeilen aufzubewahren Pflegte, die Pfeife, Tubak oder Eigarrenstummel, die er etwa da oder dort fand, Brodreste, Zmiebeln, kleine Fische oder sonst Eßbares. was er im Lauf des Tages aufgalterte. Die Füße, an die wohl nie ein schützender Strumpf oder Schuh gekommen war, waren von dem ewigen Schieftreten beim Netzziehen am Strand im heißen Sand und von dem scharfen salzigen Meerwafser etwas geschwollen und unförmlich geworden. Die Haut zeigte tiefe Risse, die ihn beim Gehen und Stehen schmerzten. Nun war der arme Alte bei der Arbeit eingeschlafen, man konnte fast sagen leider noch nicht für immer.

Du bist's, Gaetano?" sagte er, als ihn sein Sohn weckte. Hast Du mir nicht ein paar Krümel Tabak mitgebracht? Sieh her, Junge" er zog die Mütze vom Kopfe und nahm eine kurze schwarzgerauchte Pfeife aus dem Zipsei ..den ganzen Tag war noch nichts in meiner Pfeife. Es ist ganz gleich, was es ist, wenn's nur raucht. Du weißt's ja, Gaetano. Ich will lieber nickt essen, als nicht rauchen." Sein Sohn gab ihm etwas Tabak, der kunstvoll und sorgfältig wie ein Schatz in ein Stück gelbes Papier eingewickelt war. Sein Vater machte sich sofort darüber her und roch begierig daran. Tabak," sagte er, wahrhaft tig Tabak! Ich habe es ja immer gesagt, Du bist der Beste von meinen Kindern, Gaetano. Tie Madonna wird Dir's lohnen bis an Dein fernes Ende. Eine feine Sorte, Gaetano, was? Nicht aus alten Stummeln in der Sonne getrocknet. Gekaufl. Was? Du bist der Beste, Gaetano. Laß die Leute nur sagen, was sie wollen. Hast Du auch ein Streichholz?" Wo ist Assunta, 23at:?" fragte Gaetano. Der alte Russo hörte es nicht. Mit der Kunst eines alten erfahrenen Gourmands stopfte er stch eine Pfeife, brannte sie besonnen und vorsichtig an und zog die ersten Züge mit einem wahren Hochgenuß ein. Es war doch gut, daß er wieder aufgewacht war. Wenn es auch nur der kleine Bruchtheil eines Soldo war. den ihm sein Sohn geschenkt, der Genuß, den er dadurch stiftete, war unbezahlbar. Der alte Mann war glücklich und zufrieden. Ein paar Züge Tabak halfen ihm über einen langen, kummervollen und entbehrungsreichen Tag hinweg. Hm. hm. feine Sorte." murmelte er für sich, viel zu fein für mich. Verbrennt zu rasch. Der Wind raucht mit." Wo ist Assunta. Vater?" fragte Gaetano nochmals. Hm! Fein! Du bist der Beste," brömelte der Alte schmauchend. In diesem Augenblick kam Assunta keuchend und schwer beladen mit dicken, in Ringen zusammengerollten Bastseilen, wie sie die Fischer zum Netzziehen brauchen, einen steilen Felsenpfad herauf von der Marina, dem kleinen Hafen von Aquasanta. Als sie Gaetano sah, wa?f sie die Seile hastig ab und trat an :hm han jpart jDu mtt Salvatore ge; prochen, Gaetano?" fragte sie hastig. Noch nicht," erwiderte ihr Brude? etwas verlegen. Morgen früh vielleicht." Vielleicht? Hast Du keine Vorla dung erhalten?" Doch. Die Vorladung habe ich Morgen früh um neun Uhr muß ich in der Vicaria sein, aber " Ah, dann ist alles gut. Du wirf ihn wohl gleich mit herausbringen kon nen. Meinst Du nicht? Ich denke mir sie haben Dich nur deshalb hinbestellt damit sie einen Vorwand haben, ihn freizulassen. Sie werden nun woh einsehen, daß sie einen dummen Streich

yemuuji yuven, ton uveryaupi einzusperren. Meinst Du nicht?" Ich weiß nicht," erwiderte ihr Bruder ausweichend, vielleicht daß ihm von anderer Seite eine üble Nachrede gemacht worden ist, und er deshalb" Nun, wehe dem spitzbübischen Lump, der sich in dieser Weise gegen Gott und die Menschen, gegen Wahrheit und Gerechtigkeit vergeht," fuhr Assunta leidenschaftlich empört auf. es wäre ihm besser, der Henker holte ihn heute, damit er sich morgen nicht selber aufknüpfen muß!" Schrei doch nicht so!" mahnte ihr Bruder unbehaglich. Laß mich nur schreien! So ein elender Judas Jschariot, der nicht werth ist, daß ihn die Sonne bescheint! Zerreißen könnt' ich ihn, Glied für Glied, wenn ich ihn hier hätte, und wenn tl mein eigener Bruder wäre!" Wun sei still mit Diesem unsinnigen Toben und Fluchen, das zu nichts führt," unterbrach sie Gaetano heftig; ich kam hierher, um Dich wichtige Sacheu zu fragen, die ich im Jnteree Salvatores wissen muß." Frage!" erwiderte Assunta sofort beruhigt und überlegt. Wo hast Du Salvatare an jenem Abend, an dem die Glocke erschwunden ist. zuerst getroffen ?" Hier! Hier auf dieser Stelle. Ich wollte ihn erst in der Kapelle der Madonna del Mare treffen, wo wir früher manchmal zusammengekommen waren, aber gerade an jenem Abend konnte ich nicht fort. Ich kam erst spät von der Marina herauf, mußte noch heißes Wasser für den Vater machenz der geradc an jenem Abend stark hustete, so daß ich ihn nicht allein lassen wollte " Also gut. Das will ich ja alles Nicht wissen. Salvatore kam hierher, weil er Dich dort nicht fand. Was sagte er?" Nun," erwiderte Assunta etwas verlegen und mit gesenkten Augen, was soll er gesagt haben? Was sagt denn ein junaer Bursche in solchen

Fällen nicht alles." Ich meine, ob er nicht erzählt hat. was ihm unterwegs Passirt sei." Nein, davon hat er mir nichts erzählt." Gib ja acht. Assunta. Die Straße ist um diese Zeit an der Kapelle der Madonna del Mare sehr still und einsam. Wenn nun Salvatore mit Jemand dort zus ammengetroffen wäre, so könnte man fast mit Sicherheit annehmen, daß dieser es sei, der die Glocke entfernt habe oder doch darum wissen müsse." Ich verstehe das wohl. Aber Salvatore hat wirklich nichts davon zu mir erzählt. Das soll natürlich nicht heißen, daß er Niemand gesehen, sondern eben nur, daß er mir nichts davon gesagt hat. Es gab wohl anderes genug'zu reden, als daß er sich hätte auf eine vielleicht ganz gleichgiltige Begegnung besinnen sollen." Du weißt doch, daß man einen Brief geschrieben hat, in dem Salvatore nicht nur als Thäter angegeben ist, sondern in dem alle Einzelheiten so genau angegeben sind, als ob der Briefschreiber die That gesehen oder gar selbst begangen habe." Daß ihm die Hand abfaulte, mit der er das geschrieben hat, dem lügnerischen Schuft und Schwindler " Sei doch still und passe auf. Es geht daraus hervor, daß zur gleichen Zeit, als Salvatore in der Kapelle auf Dich wartete, noch ein Anderer dageWesen sein muß, der ihn gesehen. Hat denn Salvatore davon nichts bemerkt und nichts gesagt?" Nein, nein!" entgegnete Assunta heftig. Das einzige, wovon wir uns längere Zeit unterhalten haben, war war eine Eifers uchtsgeschichte. Salvatore ist so eifersüchtig wie eine Eidechse und behauptete, ich hätte mir am Fest der Madonna dei Miracoli von Jemand die Hand küssen lassen." Von wem?" Von einem gewissen Giuseppe Montalti. Er macht den Fremdenführer am Dom und kommt auch manchmal hierher, wenn er Fremde nach der Grotte der heiligen Rosalia gebracht hat." Von Peppo hast Du Dir die Hand küssen lassen?" Ich denke ja nicht daran. Er hat's vielleicht thun wollen, und das mag Salvatore gesehen haben. Hätte er es wirklich gethan, so wäre ihm eine Ohrfeige so sicher gewesen wie uns allen der Tod. Der schielige Windhund! Ich mir von ihm die Hand küssen lassen? Ich begreife nicht, wie Salvatore mir so etwas zutrauen kann. Wesha5b denn? Es ist ja an dem ganzen Kerl nichts dran. So ein Hcrumsteher und Gelegenheitsmacher. Er soll mir nur kommen!" Obgleich nun diese intimen Mittheilungen seiner Schwester nicht das waren, was Gaetano eigentlich wissen wollte, so gaben sie ihm doch sehr zu denken. Er ließ Assunta reden und unterbrach sie auch nicht mehr, wenn sii in ihrer etwas derben und urwüchsigen Art schimpfte, und noch auf dem NachHausewege tonnte er die Idee nicht los werden. 'daß Peppo ein zurückgewiesener Liebhaber seiner Schwester sei und möglicherweise als solcher ein Jnterene haben könne an der Verhaftung und Verurteilung Salvatores. Aber was half ihm das alles? War er deshalb weniger zum Gehorsam verdammt? Seine Marschroute war ihm vorgezeichnet, es war bestimmt worden. Er konnte weder rechts noch links abweichen. Freilich, wenn er jetzt unter dem unmittelbaren Eindruck feinet Schwester und seines Vaters hätte vor den Richter treten und schwören sol-

len, Dei &ott dem AümüchUgen, Uz alles sieht " wer weiß, ob er daö fertig gebracht hätte. Aber morgen, wenn er ausgeschlafen hatte, würde es schon gehen. Es wird nicht sc tolimm werden." tröstete er s.Ä. (ffortsetzung folgt.)

e p l a z i r t e e d e eines Polizeibeamten. Tic Verireer der Berliner Gewerkschaften beschäftigten stch kürzlich in einer Versammlung eingehend mit dem Verhalten der Polizei gegenüber den StrikcPosten und der Durchführung Polizeilicher Vestiinmunge.. Von dem Vertrcter der Bäcker wurde das Vorgehen der Beamten gegen die strikeposten vor einer Bäckerei auf's Schärfste kritisirt. Der Redner machte auch der Behörde den Vorwurf, daß sie die Vorschriften der Bundesrathsverordnung für das Bäckereigewerbe nicht genug beacht?. Zum allgemeinen Erstaunen erhob sich plötzlich der überwachende olizeibeamte, ein junger Leutnant, und versuchte in wohlgesetztcr Rede das Verhalten der Berliner Polizei zu rechtfertigen. Das Erstaunen ging aber in Heiterkeit über, als der Vorsitzende der Versammlung den Redner auf das Unzulässige jeincr Handlungsweise aufmerksam machte. Er betonte, daß der überwachende Beamte nicht befugt sei, rednerisch sich zu bethätigen. Er habe auch nicht die Absicht, ihn als Diskussionsredner zum Wort zuzulassen. Wenn man auch mit Vergnügen mit dem Herrn Leutnant diskutiren möchte, so stehe doch dem das Vereinsgesetz entgegen. Der solchergestalt abgeführte Hermandadjünger gab klein bei. S t a u b s a u g a p p a r a t. Unlängst wurde der große Sitzungssaal des österreichischen Abgrordnetcnhauses in Wien einer gründlichen Reinigung unterzogen. Es wurde dort nicht nur gescheuert und geputzt, sondern mit einem Apparat der Staub aus den Teppichen entfernt. Die Reinigung vollzog stch absolut geräuschlos und ohn Aufw!rbe!ung von Staub durch einen Saugapparat, der von einem Motor angetrieben wird. Der Apparat selbst besteht aus einer Reihe von Gummischläuchen, an deren Spitze ein sogenanntes Saugmundstück angebracht ist, das mit einer Vacuumpumpe in Verbindung gebracht ist. Innerhalb zweier Tage wurden nicht weniger als 50 Kilogramm Staub (110.23 amerikanische Pfund) durch diesen Saugapparat aus den Tcppichen des Saales entfernt. Der Präsident und viele Mitglieder des Abgeordnetenhauses sahen sich diese Reinigunsart an. Die vergessene Halbe Bier. Als dieser Tage der Bischof Dr. v. Lingg in Augsburg. Bayern, von einem Ausgang zurückkehrend, dem bischöflichen Palais zuschritt, begleiiete ihn wie 'öfters eine Anzahl Kinder. In dem Augenblicke jedoch, da der Bischof in das Palais eintreten wollte, faßte sich ein kleines Mädchen ein Herz und sagte: Hör' 'mal. Du Bischof, der Bischof Petrus (der Vorgänger Linggs) ist meiner Schwester noch eine Halbe Bier schuldig!" Der Bischof, der noch selten so gelacht haben dürfte wie bei dieser Mahnung, löste das wahrscheinlich bei einer ähnliehen Gelegenheit gegebene, dann aber wohl vergessene Versprechen seines verstorbenen Vorgängers ein und bezahlte die Halbe Bier. Eigenartige Million e n st i f t u n g. Ein Insasse aus der Gemeinde Pist bei Raudnitz in Böhmen hat kürzlich zur Ehrung des Andenkens seiner verstorbenen Gattin in der Raudnitzer Kommunalsparkasse einen Betrag von zehn 5ronen angelegt mit der Bestimmung, daß das Geld insolange in der Sparkasse deonirt bleibe, bis es mit den Zinsen und Zinseszinsen die Höhe von 2.000.000 Kronen erreicht haben wird. Dann sollen die Zinsen alljährlich am Todestage der Gattin an die Ortsarmen in Raudnitz und in Pist vertheilt werden. Man hat nun berechnet, daß bei einer vierprozentigen Verzinsung des Kapitals die erste Vertheilung an die Ar men im Jahre 2259 stattfinden dürfle. Gigantenschrrz. Auf der Londoner Weltausstellung im Jahre 1831 hatte das erste Stahlhaus Englands von dem damals nur im Kleinen, für Werkzeuge, angewandten Gußstahl einen Block ausgestellt, der ganze fünf Centner wog und auf dem in großen Buchstoben eingeschlagen stand : MONSTER BLOCK. Alfred .Vhuvp, der die Kunst, große Gußstahlstücke herzustellen, erfunden hatte und ganz in der Stille ausübte, hatte das Stück vor der ErÖffnung mit schnellem Blick bemerkt und schleunigst daheim einen Block von 40 Centnern Gewicht bestellt. Auf ihm stand in ungewöhnlich kleiner Schrift ,.LITTLE BLOCK.' Mit diesem Gigantenscherz war die Ueberlegenhcit des Krupp'schen Werkes dargethan, und nicht nur Alfred Krupp, sondern auch sein nunmehr verstorbener Sohn Friedrich Alfred Krupp haben es verstanden, nicht nur diese Ueber legenheit zu erhalten, sondern ganz gewaltig zu erhöhen. (iM ,v i 50 deutsche Häsinnen sind vor Kurzem am Genfer See zwischen Bouvcret und Collombey ausgefetzt worden. Dort hatten Ueberschwemmungen den Wildstand fast ganz vernichtet. Die Waadt. ländische Iegdgesellschaft Diana" bean ftnftnnn aus Slv!?sien

Feuer Signale.

l Pnmsylv und 169 Park Ave und 10 212 Capital Ave und 17. 13 Pennsylv. u.Michiga, kl Jllino; und 20. 15 Senate Ave mb TL. 216 Pcnnwlvania id 22. 217 Menkian und 1. 218 Cs?i:.u Av und 2. 219 Bloarivay und 10. 231 Jllino. und Maeau 234 Ro. 14 Spritzenbau Scnwood und 30. 235 Illinois und . ttS Annetta und 30. 37 No. . Svri?enhi4 llttll und Nüc 238 vdell Ladder Worl 239 Jiadel und 7. 241 Mmdian und 24. 242 Illinois u Et. Oa 43 Eldrioge und 3. 312 Wcst uud Wslnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. ZI5 korbet und Pack 316 Capital Ave und 1V 317 Rortbweftcrn Ave u 21 813 Gent und 1. 319 Canal und 10. in Eerealin rt 324 Vermont und dynn 325 Blsmarck u Nrrndiek 526 No. 20 EVritzenhau Hauabmlle. 827 Mchiaan u. (wlrnc, 828 Richigan u Concert 341 Weit und MeJutHr? 41 Missourr u. Marvland 13 VZ:ssouri und hio 15 Earital ve. JtorffU416 R'ssoun u entucky R 17 Senate Ave n. asy. 21 P und e Run!u 23. Wsl ington. 423 Inen -Hospital. 2 Mi.ey Ave u. 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St, clair 37 City Hospital 3s Blake und North 39 Michan und Agne 41 No. Sprlzenbaus Washington nahe West 42 Gs,dorf u Wash. 42 Mlffouri u New York 45 Meridian u Wash 4 Jllmois und hu 7 Capiwl v. u Wash 48 Kmgan'ö Porkhau 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 51 No. 1 Spritzenhau Illinois u Merrill 52 Jllinoii u Louisiana 63 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ra öS No. 4 epritznihauö Madison Sv. u Mor.iS 69 Madtion v. u Tunlop 81 NoLHakmLeiterbaui Eouth nahe Delawar es Penn, u Merrill KZ Delaware u McEarth 64 aft no SfcOartt 65 New Jersq u. Nkrrill 7 Birg. v. u Bradsha 68 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Sedas und Clrn 74 Davidson U Gtorgia 75 frnalish Av. u Pine 76 Shelby und Bäte 7? No, 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelby 7 i Fletcher Av. u Sbelby 91 Market u. New Jersey 2 Delatvar und Wash. 83 East u Washington 4 New York u. Davids 85 Taubstummen Anstalt 8 Ber. 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Bell R K 715 Shelby und Beecher 716 State Av und Orang, 718 l)range und Laurel 7 Sbelbv u. C,.. rt 781 Lerington A.u Säurt 723 Zltchcr A!XU. Gvrua 724 State Ave u. Pleasan. 726 Prospekt und leasa 72 Orange und Haila? 728 Liberty und Meek 729 Nvk und South 81 No. 15 Epritzenhau Ost Washington E Si, Market und Noble 81 Ohi u. Highland Ao 815 Nichigan u. Highlani 81 Market u Arsenal Av, 817 Oft S Ela und Union Bahn Seins. 821 Pan Handle Sh?2 823 Vermont und Walcov 824 Wash. und State Ltz. 826 Madden' koung Zav. 82 Tucker und Dorky 827 Wash. und Bevvlle Av 829 Ro. 1 Spritzend Bcvilie nah Mcht 881 Southeafta ut Woodfide. 882 Wash. und Deavorr 83 Southeaftern und Arsenal Ave. 886 New Aork d Deuchl 912 Jllinoi und Maryl. 913 Jllinoi und Markt 914 Penn, und Wosh. i5Dlawa ml Spezial-Signale. Ersten 8 Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schlag, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer au und Schlauch aufgerollt. Schlage, Wasserdruck ab. 12 Schlage, 12 Uhr Mittag. Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vom Dbur Wächter angegeben 'oa an den betreffenden Straßen kreujunge k?we Alarmköten angebracht find. Chicago und der groste Nordweft via e) (tGMkUU Rnag (GT laka Hawaii Pbilivviue Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Vionon 7. Str. Station, Chicago, lndnur5 Minuten mittelft eleknischn lar nach den Union Biehdösen Frencli Lick Spring, in dem Orange Eount Hochland. Familien Hotel unter neuer eschästSleituna. Pluto, Proserpine ,nd Bowle Quellen. Beste Aineralmaffer der Welt. Zwei Züge iSglicd via ree.icattle. licket-Osficen : Union Tkation, Aaffachusett ve. nd 26 eft Washington S trage. R.P.Alge, DiftNkl Vasi. aent. Jndianavoli. And. H. eDo e l, E. H. R o a l I, Iras. und en. Vigr. Vcrriroeiner grank A. eev. Gen. Pist, Agent. hic2o. Jll.