Indiana Tribüne, Volume 26, Number 180, Indianapolis, Marion County, 23 March 1903 — Page 7

Jüdinn Tribüne, 23. März WOX.

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gOo oOOo oOOo OOOO OOOOOOOO oOg IBroi) oder Tod! 8

O o o 8 a o lsizilianijchcr Roman 8 o 8 00" 8 g Woler 11 t b a n. Oo c OQo oOOo oOOo oOOo OOOO 00 (Fortsetzung.) 5. Kapitel. Per alte Lubeddu sah vor seiner sogenannten Wohnung in der Sone und lauschte auf das fernher tönende Geräusch der Stadt, auf das Rasseln der Karren über das großstemige Pflaster, das Rufen uno Schreien der Bertäuser, auf das Pusten und Pfeifen der Dampfer im nahen Hafen, aus den Tritt der Leute, die näher oder ferner an ihm vorbeizogen auf das ganze eintönige und alltägliche Athmen einer großen Hafenstadt. So saß Lubeddu mitten im weihleuchtenden. glitzernden Sonnenschein wie in tiefster Nacht schon seit mehr als zwanzig Jahren. Manchmal, wenn die Versaglicri die Via Cassaro (jetzt heißt die alte Via Caffaro vom arabischen Kasr gleich Haus, Palast Corso Bittorio Emanuele; auch in Neapel hat der alte historische Toledo" der BeZeichnung Via Roma weichen müssen. JtN Volt sind aber beute noch die alten Namen gebräuchlich) herunterkamen und ihre lustig-flotte Hörnermusik bis zu ihm drang, wurde er aufgeregt und ging einige Schritte dem Klänge nach, bis er den eiligen, hastigen Marschtritt der Truppe vernahm. Wohin so eilig? fragte er sich dann. Fiel kein Schuß, daoder dort? Wozu denn sonst dic vielen Flinten? Nur manchmal, wenn in der Stadt das Fest der heiligen Rosalia oder Assunta, oder der Madonna bei Miracoli oder sonst ein Heiligenfest, wie üblich mit Feuerwe'. lauten Böllerschüssen, gefeiert wurde, dann knallte und donnerte es wie in der Schlacht, und der alte Lubeddu lauschte keuchend und aufgeregt in die Nacht, fuhr sich wild durch die dichten, ergrauten Haare und glaubte vor sich die Schlacht zu sehen, wie die Kämpfenden zornig miteinander rangen, wie das Blut floh durch die Straßen und die Verwundeten an der Häusermauer zusammenbrachen. Es war kein Wunder, daß sich die Phantasie des alten Lubeddu an solchen blutrünstigen Bildern erhitzte. Er hatte das furchtbare Bombardement Palermos von 1848, die ganze Schreckenszeit bis 1849, wenn auch nur als Junge, dann das Bombardement der Stadt von 1860, die Einnahme, den straßenkampf,der sich wochenlang hinzog. gesehen, und in seiner langen Nacht tauchten diese Bilder beim ersten Schuß, den er hörte, wieder vor ihm auf. Für einen gesunden, thätigen Mann ist jeder neue Tag eine neue Aufgabe, eine neue Hilfe im Kampf um's Dasein, ein neuer Sieg, ober für den blinden Lubeddu gab es keinen neuen Tag. Seine einzigen Kameraden auf dem Marsch nach dem Grabe waren die tägliche Noth und das einsame düstere Dunkel seiner Existenz. Ein schwarzgeruhter, baumlanger Kerl, vierschrötig und von massigem Gliederbau, näherte sich dem alten Lubeddu und kauerte sich endlich neben ihm auf die Erde. Das war der Schmiedgefelle aus der benachbarten Schmiede, und als er sich mit seinen ungeheuren Gliedmaßen neben dem alten Mann in die Sonne setzte, die nackten, unförmsichen Füße vor sich hin gestreckt, hätte man ihn für einen direkten Nachkommen des fabelhaften Polyphem, für einen Zyklopen halten können. Es feblte nur noch das einzige Auge in der Stirn. Gasparone, bist Du's?" fragte Lubeddu. Natürlich," erwiderte der Andere, indem er mit seinem mächtigen Gebiß ein mit Tomatensauce getränktes Stück Brod zermalmte, wer denn anders, als Gasparone? (Gasparone heißt der große Gafpare." Die Endung -one. -accio oder -iiccio drückt im Italienischen das Große. Massige oder Ungeschlachte aus.) Du brauchst nur meine große Zehe anzufassen, Lubeddu, um zu wissen, wer neben Dir sitzt. Von diesen Zehen gibt's nur zwei, und diese befinden sich an meinen Füßen Wie geht's. Lubeddu? Was macht Don Gaetano? Ist er noch immer der Gärtner des Eommendatore dei Falconari?" Lubeddu nickte. Es ist ihm geglückt. Meinst Du, er wird ein Esel sein und die gute Stellung wieder aufgeben?" sagte er. Es ist mir nicht bange um ihn. Er ist jung und hat Augen im Kopfe. Aber seine Kinder! Das Kleinste ist krank." Krank ?" Lubeddu neigte sich etwas zu ihm hin und flüsterte wie ein Geheimniß, dessen man sich schämen mühte: Die Ratten haben es angeknabbert." Ja, ja. Es ist ein verwünschtes Loch, in dem Ihr wohnt. Man kann sich des Viehzeugs nicht erwehren. Warum nimmt Euch Gaetano nicht mit hinaus in die Villa?" Es geht nicht. Wenigstens jetzt noch nicht. Vielleicht wenn er da draußen erst ordentlich eingewohnt ist. Jetzt geht eS aber noch nicht. Er schickt uns aber alle Tage zu essen herein die schönsten Sachen, Eier, Früchte, Brod, schönes weiches Brod " .Ich habe es gesehen. Es war aber auch die höchste Zeit, wenn die Kinder und auch Donna Sabina wieder auf-

(tuen i&uicii. v 2 ii'ui ja ina;: mzift mit zum Ansehen, wie sie lebten. Alle Tage wurde es weniger. Kein Fleisch auf den Knochen, kein" Ich weiß, ich weiß." unterbrach ihn Lubeddu trauria: dann firb wieder n? heimmkvoll zu ihm hm neigend, flüsterte er leise, aber drohend und leidenschaftlich: Es a.bt nur ein Mittel, Gasparone, nur eins, und das lautet: Brod oder Tod!" Still, still. Ludeddu. Es kommt für jedes sein Tag. Meinst Du. wir wären die Leute, die mit gesunden Gliedern verhungern? Ha, ha! Du kennst uns nicht. Du kennst Don Salvatore Colantonio nicht!" Kenne ihn. Kenne ihn wohl." Ja. Tu hast von ihm sprechen hören. weil er die Schwester von Deinem Schwiegersohn Gaetano heirathen will. Das ist aber nichts. Don Salvatore muß man sehen, Lubeddu, man muß seine Stimme hören, wenn er sagt: Fu tempo, In Versaglia un' proclamava: ,,Mio, quanto cresce in terra. e guizza In mar, E in aür vola!" E il prete seuitava: Popolo, dice dio: Tu non rubar!" (Zu deutsch etwa: Vor StUra sprack, in Versailles 3cmanb: Mein ist, Mi wächst, waö Meer und Berge bclilen!" Jhm fohit der Priester rntö nun Volke bricht er: Gott sagt, tm sollst nickt stel Utt !" Der Vers bezieht sich natürlich auf die französischen Zustände unter Ludwig XIV.) Wer das hört und steht, wie es Don Salvatore sag!," erhitzte stch der Schmiedgeselle immer weiter, dem stockt das Blut, der ballt die Faust. Ist es bei uns anders? Wohin wir in Sizilien sehen, was wir auch ergreifen mögen: Mein! Mein! schreit uns ein Anderer zu. Der Wald, die Berge und die Felder sind den Baronen, das Meer ist uns verschlossen, denn wir haben weder Schiffe noch Flügel, so bleibt uns nur die Luft und auch diese gönnt man uns nicht." Lubeddu lauschte und hörte mit gespannten Mienen dem Zyklopen zu. Du warst wieder in der Wersammlung, Gasparone?" fragte er in der richtigen Voraussetzung, daß der Schmied diese Redensarten wohl nicht aus dem eigenen Hirn hatte. Natürlich. Alle Samstage ist Versammlung, und ich versäume keine. Du mußt auch einmal mit hinkommen, Lubeddu. wenn Du auch nichts siehst, so kannst Tu doch hören." jy weroe lommen, wenn m mq führst. Gasparone." erwiderte Lubeddu mit vor Aufregung zitternder Stimme. Du mußt ihn hören, den Don Salvatore, unseren Salvatore," fuhr Gasparone begeistert fort. Wenn er

auch nur ein einfacher Arbeiter ist und armer Leute Kind, so nimmt er es doch mit den Klügsten auf. Und wie er gibt's Hunderte in Sizilien, in allen Städten, grcß und klein, halten sie zusammen, und ich sage Dir, Lubeddu, es kommt für jedes sein Tag." (Gasparone spricht hier von den sogenannten FcL'i," Vereine, die damals überall in Sizilien entstanden, politischer Art und vorwiegend demokratisch waren, zunächst zur Sicherung unabhängiger Wahlen und Befreiung der Bauern und Arbeiter von der Beeinflussung der Barone und Großgrundbesitzer. Sie wurden später von der Regierung aufgelöst, was man vielfach einen großen Fehler nannte, weil dadurch die einzige Möglichkeit des offenen Ausdrucks und der Ueberwochung der Volksbewegung verschwand uno der geheimen" Mafia wieder neuti Blut zugeführt wurde.) Plötzlich wurde die Unterhaltung der Beiden in sonderbarer Weise gestört. Von fernher tönte ein verworrener Lärm, wie das Geschrei und Toben vieler Stimmen. Einzelne laute Rufe durchhallten die Luft, doch so entfernt, daß weder Lubeddu noch Gasparone deutlich wahrnehmen konnten, was gerufen würd-. Das Getöse schien vom Hafen oder von der Fonderia. der großen Gießerei, herzukommen. Lubeddu sprang sofort auf, und mit vorgebeugtem Oberkörper und angehaltenem Athem horchte er auf den Lärm. 'Hörst Du. Gasparone?" kam es zitternd von seinen Lippen. Was geht dort vor? Hörst Du sie rufen?" Auch Gasparone erhob stch. Ganz in ihrer Nähe, wahrscheinlich in der Kirche der Santa Maria dei Miracoli. begann eine Glocke das Ave Ma-ria-Läuten. Die Sonne war gerade am Untergehen, und Gasparone vermuthete sofort, daß der Lärm von den Arbeitern der Fonderia herrührte, die jetzt eben Feierabend gemacht. Ein hochgewachsenes, schönes Mädchen' von etwa zwanzig Jahren mit offenem, im Winde flatterndem Haar stürmte mit bloßen Füßen die Gasse herauf, direkt auf die Beiden zu. Zorn und Schreck malten stch in den schönen, stolzen Zügen, und in den dunklen, blitzenden Augen standen Thränen. Assunta," rief ihr Gasparone entgegen, was ist geschehen? Wer hat Dir etwas gethan?" Das Mädchen war außer stch und konnte vor Thränen und Athemlostgkeit kaum sprechen. Lubeddu," rief sie endlich schluchzend. Lubeddu. zu Hilfe! Zu Hilfe. Gasparone! Man hat Salvatore Colantonio verhaftet." Verhaftet? Don Salvatore, unseren Salvatore verhaftet?" stieß der Zyklop wild hervor und sah stch i.n orn icyon nacy irgend ein?: lüscttft. um. Und warum. Assunta?" keuchte fl"

beddu. Warum verhaftet? 'Komm nur. Führe mich." Man beschuldigt ihn des Diebstahls," fuhr das Mädchen weinend fort. Er soll die Glocke gestohlen haben." Eine Glocke? Er, unser Salvatore, ein Dieb? Kommt nur. Da sprecheU wir auch noch ein Wort mit!" Her meine Fahne! Wo ist meine Fahne?" schrie Lubeddu. Laß nur Deine Fahne. Hier brauchen wir unsere Fäuste, aber keine 5-ahne." rief ihm Gasparone zu. dan faßten ste den alten Mann rechts und links an der Hand und zogen ihn mit sich fort. Das war wie ein Sturm, der stch urplötzlich mit brausender Gewalt erhebt, ohne daß man wußte woher und wohin. U?berall liefen die Leute zusammen, horchten, schrieen, gestikulirten wie wild geworden und liefen die Straßen hinunter nach der fonderia, viele ohne Zweifel ohne zu wissen, um was es sich handelte, aus Neugier. Bei San Giorgio, wo die breite Via Cavour mündet, staute stch die Masse schon so, daß man kaum noch vorwärts tonnte. Die Tramwagcn mußten halten, und die Via Borgo, die hinaus nach der Vicaria führt, war schwarz von Menschen. In dichten Reihen marschirten die Arbeiter, die aus der Fonderia kamen, nach dem Gefängniß, wohin man vermuthlich ihren Gefährten gebracht. Wilde Reden und Drohungen wurden ausgestoßen, und bei den Meisten schien es eine ausgemachte Sache zu sein, daß der Vorwand, unter dem ihr Genosse verhaftet worden war, eben nur ein Vorwand und der eigentliche Grund seiner VerHaftung seine organisatorische Agitation unter den Arbeitern in der Gießerei sei. Salvatore Colantonio hatte sich nach der Meinung seiner Kollegen durch die jugendlich-stürmische Begeisterung, mit der er stch der Sache der Arbeiter annahm und 'durch die unerschrockene, tollkühne Rücksichtslosigkeit, mit der er den herrschenden Mißbräuchen entgegentrat, bei einflußreichen Leuten mißliebig gemacht, die ihn nun beseitigen und unschädlich machen wollten. Der ganze Auflauf vor der Vicaria, dem großen Gefängniß von Palermo im Norden der Stadt, vollzog sich mit einer so überraschenden Schnelligkeit, wie sie nur das leicht entzündliche. hitzige und hastige Temperament der Sizilianer erklärlich macht. Im Nu war der ganze große Platz vor der Vicaria mit Hunderten von aufgeregten, schreienden und tobenden Leuten erfüllt, und ehe die wenigen Polizeileute auch nur recht wußten, was geschah, und die Thore hätten schließen können, drängten die lautesten und kühnsten Schreier auch schon durch diese hindurch in die inneren Räume. Durch diesen Erfolg wurden die Leute offenbar ermuthigt. Imme neue Massen drängten herzu. Die Beamten, obwohl sie sich des Ungesetzlichcn des überraschenden Vorgangs bewußt waren, sahen sich vollständig außer Stande, ihn zu verhindern. Zwei Polizisten, die sich muthig den Massen enigegenwarfcn, wurden zu Boden gerissen, die llebrigen suchten sich den drohenden Mißhandlungen, so gut es ging, zu entziehen, indem sie sich in das Innere der Gebäude zurückzogen. Nun stand der Schwärm im Hofe. Mitten darunter der blinde Lubeddu mit Assunta, neben ihnen als einer der lautesten und gewaltigsten Schreier Gasparone, einen schweren SchmiedeHammer in den Fäusten. Don Salvatore! Ton Salvatore!" gellte es durch die Gebäude. Es wußte gleichwohl Niemand recht wohin und was nun. In die einzelnen Gefangenengebäude, die im Halbkreis um den Hof her standen, einzudringen, hatte keinen rechten Zweck, so lange man nicht wußte, wo der Gesuchte war. Außerdem wäre das auch sicher nicht ohne Blutvergießen abgegangen, da die Gefangenenhäuser selbst mit CarabinieriPosten besetzt waren, die stch jedenfalls nicht so rasch wie die Polizei beiseite schieben ließen und mit scharfgeladenen Gewehren und Revolvern bewaffnet waren. Inzwischen unterhielten sich die Leute im Hofe damit, stch gegenseitig anzufeuern und nach Herzenslust zu schreien und zu toben. ,on Salvatore! Don Salvatore!" riefen sie immerzu dröhnend, und endlich erschien das allen wohlbekannte Gesicht des jungen Mannes an einem der Fenster im ersten Stock zwischen zwei Carabinieri freilich. Es schien, als wenn er zu seinen Freunden sprechen wollte, aber der Lärm und das Getöse, das bei seinem

! Erscheinen gemacht wurde, war so stark, daß Niemand sein etgenes Wort verstand, um wie viel weniger das eines Anderen. Mit lautem Geschrei stürzten sich die Verwegensten unter ihnen aus das Gebäude, um es zu erstürmen und den Gefangenen mit Gewalt zu befreien. Allen voran der hünenhafte Gafparone, seinen Schmiedehammer leicht wie ein Spielzeug in der Luft schwingend. Hinter ihm drein der alte Lubeddu, Assunta und eine ganze Wolke wüster Schreier. Die Leute dachten stch, durch ihre bisherigen Erfolg kühn gemacht, die Sache offenbar lichter, als sie war. Nur noch wenige Schritte von den paar Stufen entfernt, die nach dem Gebäude emporführten, rasselte plötzlich ein lauter Trommelwirbel durch die Luft, und fast gleichzeitig liefen in dem bedrohten Hausgang etwa sechs oder acht Carabinieri zusammen, die Gewehre täuhbPMt auf die MenaF nmrfit

Noch einen Augenblick und er Zusammenstoß war unvermeidlich, das rothe Menschenblut würde den Hof färben und unberechenbares Unheil über viele, wenn auch noch so tollwüthige Menschen hereinbrechen. Auch fuhren die Vordersten bei dem Anblick der blitzenden Gcwehrläufe einen Augenblick zurück, nur der alte Lubeddu, der nichts sah, stürzte schreiend und krakehlend vorwärts, direkt in die Gewehre der Carabinieri hinein. Da kam mit raschen Schritten ein Mann in Civilkleidern aus dem Gebäude herausgestürzt. Auf der obersten Sieinstufe blieb er stehen und rief den Leuten mit starker, eindringlicher Stimme zu: Palermitaner! Die Achtung vor dem Gesetz ist der vornehmste Adel des Bürgers wer er auch sei! Werdet Ihr Euch und Andere in der Raserei in's Unglück stürzen? Werdet Ihr vergessen, was jeder sich und den Seinen schuldig ist?" Heraus mit ihm!" lärmte Lubeddu weiter. Er ist unschuldig. Wir dulden nicht, daß Ihr Unschuldige einsperrt." Lubeddu! Lubeddu!" schrie Assunta hinter ihm. O, nicht schießen! Er ist ja blind!" Was wollt Ihr?" schrie ihm der Mann in Civil wieder zu es war der Lstaatsanwalt De Luca selbst. Seid Ihr der Vater des Verhafteten?" Vater oder Sohn, Onkel oder Neffe, das gilt hier gleich. Mensch ist Mensch. Heraus mit ihm!" wüthete Lubeddu weiter. Es war ein Leichtes, den alten, wie wahnwitzigen Mann festzuhalten, und da die Uebrigen stch in respektvoller Entfernung verhielten, so schien der Zusammenstoß im letzten Moment verhütet zu sein. Wenn Verwandte ode? Freunde des Verhafteten hier sind," fuhr Herr De Luca fort, so wählet zwei oder drei davon aus, die mit ihm sprechen können. Ich selbst werde ste zu ihm führen, und man wird finden, daß Salvatore Colantonio ruhiger und besonnener ist als Ihr alle. Erweist stch seine Unschuld, so sind wir die Ersten, die ihn der Freiheit und seinem Beruf zurückgeben." Der Vorschlag ließ sich hören. Rasch wie der Zorn gekommen, verrauchte er auch bei den Meisten wieder. Da und dort spektakelte man noch in kleinen Gruppen auf dem Hofe herum, als könne man die ganze Vicaria umreißen, wenn man nur wollte. Schließlich aber wurden einige der Arbeiter bestimmt, mit dem Staatsanwalt zu

Don Salvatore zu gehen und mit ihm zu sprechen. Ohne viel zu fragen, liefen Assunta und Lubeddu hinterdrein. Die Uebrigen ersuchte man freundlichst, den Hos zu räumen und draußen das Resultat abzuwarten. Die Ursache all' des tollen Lärms, Salvatore Colantonio, war ein junger, fünf- oder sechsundzwanzigjähriger Mann, von geschmeidigem sehnigen Körperbau, hager, aber fest und kräftig. Eine Fülle dunkelschwarzer Haare umgab das offene bräunliche Gestcht, dem ein Paar hübsche, blitzende Augen Schönheit und Energie verliehen. Auch bei ihm kam die leicht verächtliche, stolze Überlegenheit des Sizilianers ur Geltung, aber ste verschönte seine Züge, gab ihnen eine gewisse bewußte Intelligenz, während sie bei Anderen oft protzig abweisend und widerlich wirkte. Er hatte Assunta Russo wohl in der Menge unten bemerkt und sie durch Zurufe beruhigen wollen, aber in dem allgemeinen Lärm hatte man ihn nicht gehört. Nun stand er zwischen zwei Carabinieri auf dem Korridor im ersten Stock und lauschte gespannt auf die Vorgänge. Endlich sah er Assunta die Treppe" heraufkommen, und mit einem lauten Aufschrei stürzte er auf sie zu und schloß sie in seine Arme. Es war ein wunderhübsches Paar. Beide von hohem, aber durchaus ebenmäßigem Wuchs, voll Temperament und Leidenschaft, so daß die Anwesenden bei dem Aufschrei Salvatores und der Umarmung unwillkürlich etwas zurücktraten. Der Schrei kam von Herzen und drang auch bei den Anwesenden bis zum Herzen durch. Salvatore!" schlucbzte das Mädchen leidenschaftlich. Du bist hier? Was wollen sie von Dir? Du mußt mit uns kommen. Wir gehen nicht ohne Dich fort. Und wenn Du nicht mit uns kommst, so mögen sie mich mit Dir einsperren. Ich lasse Dich nicht." Er legte seinen Mund dicht an ihr Ohr und flüsterte: Sei still, Assunta. Still und ruhig. Was fürchtest Du für mich? Man beschuldigt mich des Kirchenraubes. Das ist zu lächerlich, als daß es mich berühren könnte." Dann ließ er Assunta plötzlich los und wandte stch mit einer brüsken Geberde zu dem Staatsanwalt De Luca. Sie fragten mich." rief er laut, was ich Abends nach dem Ave MariaLäuten am Dreiundzwanzigsten in der Kirche der Madonna del Mare gemacht habe, und ich wollte es Ihnen nickt sagen. Fragen Sie diese da. Herr Staatsanwalt, und wenn sie es Ihnen sagen will, so habe ich nichts dagegen." Er hat auf mich dort gewartet wie fchon manches Mal," rief Assunta rasch und laut. Ich schäme mich dessen nicht,, denn es ist nicht unsere Schuld, wenn wir uns nicht heirathen können. Wir stnd noch zu arm. Aber weshalb wir uns nicht lieben sollten oder daraus ein Geheimniß machen müßten, das wüßte ich nicht." (Fortsetzung folgt.)

Das Alpenhaus auf dem Kitzbüchler Horn in Tirol (6500 Fuß hoch) ist dieser Tage erbrochen worden. Die Diebe sprengten das Thorschloß, drangen in das Innere des Hauses ein und durchsuchten alle Kasten und Schränke, mußten 'sich indeß mit etlichen Flaschen Wein begnügen. SkiLäufer fanden das Alpenhaus offen und stellten den Einbruch fest. Die Einbrecher hatten inzwischen das Weite gesucht. Das Alpenhaus liegt am südwestlichen Abhänge des Berge s. E i n Denkmal für Hans B a r t s ch von Sigsfeld, den am 1. Februar v. I. bei einer Ballonfahrt auf tragische Weise um's Leben gekommenen verdienstvollen Hauptmann im Luftschifser-Bataillon, wird jetzt auf Veranlassung der deutschen Colonie in Antwerpen an der Unfallstelle in dem Städten Zwyndrecht errichtet werden. Am Jahrestage der Todesfahrt wurde auf dem Gelände des Luftschiffer-Ba-taillons in Teoel bei Berlin ein Denkstein für Bartsch von Sigsfeld gesetzt. Bei dem Oertchen Rädersheim im Oberelsaß bot sich jüngst den Passagieren eines vorüberfahrenden Eisenbahnzuges ein entsetzlicher Anblick. Wie berichtet wird, sah man einen Menschen mit dem Kopf nach unten an der elektrischen Drahtleitung hängen. Es war ein Rottenarbeiter, der im Uebermuth an einem Leitungsträger hinaufgeklettert war und diesen Unfug mit dem Leben büßen mußte. Er war mit dem Draht in Berührung gekommen, wurde vom Wechselstrom getroffen und auf der Stelle getödtet, so daß er entseelt hängen blieb. Neulich kamen zwei fremde Alpinisten in das Suldenthal in Südtirol und nahmen etliche Führer auf, um die südlich vom Ortler gelegene Thurwiesenspitze (13,000 Fuß) zu ersteigen. Das äußerst gefährliche Unternehmen gelang: die Thurwiesenspitze wurde glücklich erreicht und dann wurde der Abstieg über die lawinendrohenden Gehänge des Zebruthales ausgeführt. Selbst im Sommer und bei den günstigsten Schneeverhältnissen gilt die Thurwieser Spitze für sehr gesährlich. Sie wurde 1869 von Harpprecht zum ersten Male erstiegen. Am Grabe seiner Mutter erschossen hat stch ein etwa 50jähriger Berliner Schutzmann. Der lebensmüde Beamte hatte von seiner Frau brieflich Abschied g-nommen und ihr mitgetheilt, daß er die Absicht habe, am Grabe seiner Mutter Selbstmord zu verüben, da ihm der Polizeidienst nicht mehr zusage. Hierauf sandte die unglückliche Frau ihren 16jährigen Sohn zum Neuen Luisen-Kirchhof in Westend. Der junge Mann fand seinen Vater, den Rücken gegen denGrabHügel gelehnt, mit einem Schuß in der rechten Schläfe todt vor. Von dem Friedhofpersonal war die That des Unglücklichen vorher nicht bemerkt worden. Das Testament eines ungarischen Millionärs, das des verstorbenen Baumeisters Wechselmann, wurde dieser Tage in Budapest eröffnet. Das Gesammtvermögen beträgt 7,160,000 Kronen. Hiervon vermachte WecMelmann 2,400,000 Kronen dem Penstonsfonds für christliche und jüdische Lehrer und Lehrerinnen, die 25 Jahre im Amt waren und sich weder an confesstonellen noch an sozialistischen Kundgebungen betheiligt haben. Für das Blindenhaus wurden 1,400,C00 Kronen bestimmt. Außerdem stnd zahlreiche kleinere wohlthätige Stiftungen vorgesehen. Die Gattin des Verstorbenen erhält 1,400,000 Kronen. Das übrige Vermögen erben 15 Neffen und Nichten, sofern sie nicht kinderlos sind. Am Fastnachtsabend kam es auf den Pariser Boulevards infolge der Einmischung des Mobs in eine Confettischlacht zu bedenklichen Ausschreitungen. Seit Mittag wogte, wie alljährlich, eine unübersehbare Menschenmenge hin und her und scherzte über einige Masken, die mitten im Menschengewühl Cakewalk tanzten. Bald bedeckte eine zollhohe Schicht Confetti die ganzen Boulevards, und der Wagenverkehr mußte gegen Abend eingestellt werden. Beim Eintritt der Dunkelheit verlor zum ersten Male die harmlose Confettischlacht ihre alte Gemüthlichkeit. Zahllose jener unheimlichen Gestalten, die von der Bevölkerung Apachen genannt werden, erschienen plötzlich auf der Bildfläche, rempelten die Passanten an und versuchten, sie auszuplündern. Die Polizei nahm 400 Verhaftungen vor. Ueber ein Dorf, das in den Comersee zu stürzen droht, schreibt man aus Como: An einer der malerisch schönsten Stellen unseres Sees, gegenüber der idyllischen Insel Comacina, liegt das kleine Dörfchen Ospedaletto, dessen Häuser unmittelbar an das ziemlich steile Seeufer angebaut stnd. Vor einigen Tagen erfolgte eine Dammrutschunq und bald darauf stürzte ein Garten und ein glücklicherweise nicht bewohntes Haus in die Fluthen des Sees. Eine behördliche Commission conftatirte, daß das ganze Dorf auf einem gefährlichen Rutschterrain stehe und daß Menschen gegen diese Naturerscheinung nichts ausrichten können, so daß die Bewohner von Ospedaletto gezwungen sind, ih,.i?n Heimathsort zu verlassen und ihn der Gewalt einer feindlichen Natur preiszugeben. Man glaubt, daß ein unterirdischer Wasserlauf, der früher nach einer anderen Richtung seinen Abfluß genommen hatte, diese Erdrut-

euer Signale.

4 Pnmshlv und Wartet 5 English't Opern-Haut 6 East und New York 7 Noble und Nichigan 8 91. Jersey u. Mass 2ü 0 Pine und Swrth 10 Wavket und Pine 11 Vermont nah Sast 12 No.. 8 Spritzenhaus Wafi. Ave nah Noble 13 Cn.ittarc unt Walnut 14 N. Jersey u Central A. 15 Mass. und Svrnell slv 6 Ash und 11. Straße IT Part ve und 12 Str Jk Columbia undHillfld 19 Highland Ave u. P,att kl Illinois und St. Jo 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Str 25 No. 6 Spritzenhaus 15. nahe Jllinriö 26 Senate Ave u. Sttllat? 2? Illinois und Wichigan 23 Pesylvania und 14. so Senat; Ave und 13. 31 No. 1 Spritzenhaus Ind Are nahjchigan 42 Meridian und Walnut 24 California u Bmnt 35 Blake und New Kort i Ind. Av. u. St. Clair 37 City Hospital 3ö Blake und Norch 39 Michigan und Agnes 41 No. Spritzenhaus Washington nahe West 42 sendors u Wash. 43 Missouri u New Dork 45, Meridian u Wash 4 Illmois und Ohio 47 Capitol v. u Wash 48 :nga'5 Porkhaus 49 Straßenbahn Ställe 33. Washington Str 61 N. 10 Spritzenhau? IllinoiS u Merrill 52 JllmoiS u Louisiana 53 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ztay 58 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor. 59 Madison .Dunlop 61 No2HakenLeiterhauA South nahe Telawar 2 Penn, u errill 3 Telawar, u. McCartv 54 Saft und McCarty S New Jersey u. errill 7 Birg. Sv.u BradshaU 8 East und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. il Spritzenhaus ir Ave. nd Huron 72 East und Georgia 73 tkeda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 önglish Av. u Pine 7 Ehelöy und Bates 75 No. 3 Spriyenhau Prospcct nahe Shelby Ti Fletcher Av. u Sbelby 81 Market u. New Jersey M Delaware und Wash. 88 Eaft u Washington 8t New York. Davids 85 Taubstummen Anstalt 86 Bcr. Staaten Arsenal 7 Oriental und Wash. 89 Frauen-Resormat. 91 No. 18 Spritzmhaug Marhland nah Mer. 92 Meridian u. Qkbraia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Siraini? Ave u. Alab. 9 Hauptquartier. 97 rand Hotel. 98 Capital Ave und Ohio .23 No. 16 Spritzenhaut l. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. l2 Landes und 1. 127 Brookside und Jupiter '.23 Central Ave und 17. 129 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und. 134 College Ave und 2b. IZ5 Delaware und 13. 136 Alabama und Rorth 137 Rcwmann und 19. 133 College Ave und 14. 13 Corncll Ave und 13. 141 DandeS und IL. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 16. 148 College Av und 22. 149 College Av nd 7. 152 Park Ave und 22. 15 L C u. W Bahn u. ti. 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Holmt, 828 Michigan u Concord 541 West und RcJntyr? 412 Miffour, u. Mary land 413 Missouri i'.d Ohio 415 Capital !tveueorgie 416 Missouri u Kmtucty A 417 Senate Ave . asy. 421 P und C Rldtut W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 W,.ey Are u. I D u !? 425 Wash. und Harri 426 No. 18 Cpntzenyaitz W. Washington 427 Oliver und Birkb 428 Oliver und CaMfc 429 Nordyke und f)ort 431 Hadley A u. ttrctt 432 River ve u. r eL4 River ve und Ray 435 Harding . Big 4 9? 436 Harding und Oliva 437 No. 1 Vpritzenha J Morris und Hardtna, 428 Howard utfbBfikM 439 SteetyarM 451 Reisn und VllKk 452 Howard und fecc 453 Morris und Jtavtw 456 Lambett und Beitnt 457 Nordyke ve tuen Works 612 West und Ray 513 cntucky Av u. ' 614 Meridian und MorrW 51 Illinois und ansät 17 Morris und Dakota K18 MorriS und Church 51 Espitat A. McCarty 621 Mcndian und Palme, 523 Pine un', Lord 524 Madttor Ave u kincow W Meriten und Bett 627 Carlos und Ray 528 Meridian und Arizona 629 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McCarty 63 No. 17 EpNtkNh2Ut Morris nah West 6; 2 McÄernanund Douah. 613 East u. Lincoln Lu 14 East und Beecher 615 Wright und Sander 17 McCarty und eaty 18 New Jersey u ir v, 712 Spruce und Prospect 713 Cuglish Ar, u. Laure) 714 State Ave u. Blt R 716 Shelby und Beecher 716 State Ave und Orange 718 Orange und Laurel 71 Shy u.Et'.iaae Avt 721 Lerington A u Lur 723 Flacher Ave .Spru 724 State Ave u. Pleasan. 72 Prospctt und "UafiuJ 726 Orange und Harla 728 Liberty und Meet 729 9lt'uU und South 81 No. 15 Spritzenhaut Oft Washington Stt 813 Market und Noble 14 Ohio .Highland 815 Mudigan u. Highlanl 816 Market Arsenal Av 817 Ost W Clair und Union Bahn eins. I Pan Handle Ehopt 23 Vermont nd Walco 824 Wash. und State Atz. 82 adden'tkouge zK 82 Zucker und Dorsey 827 Wash. und Beville IM 829 Ro. 1 Spritzenoaus Beville nah udig, 831 Southeaftern und Woodfide. 832 Wash. und Dearborr 834 Southeaftern und Arsenal vet. II 912 Illinois und Varyl. 91 Illinois und Markt 14 Penn, und lb Telaware und Spezial-Siznale. Ersten Schlage, zweiter Alarm, Zweit Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schlag, vierter Alarm. l--l, Feuer aus und Schlauch aufgerollt, 3 Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlage. 1t Uhr Mittagt. Die V bezeichneten Signale werden nur vom Dr ur Wachter augegeben da an de betreffenden Etratz Kreuzungen fcfetc AtannlAster anaebracht find. Chicago und der grosse Nordwefte via "32 r Ua-Lawalt-VdiltvPie Insel. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. kV Bon der Monon 47. Str. Station, Chicago, Knd nur 5 Minuten mittelst elektrischer Sar nach den Union Biehdöfen Frencb Li k Spring, in dem Orange Tounty Hochland. Familien-Hotel unter neuer eschäftSlettuna. Pluto, Proseryine ind Bowle Quelle. Beste Mineralwasser der Seit. Zwei Zöge täglich via ree.lcaftle. Ticket-Osficen : Union Station, assachusetti ve. nd 25 eft Washington Straße. R. P. I g e . ikrtrt Vass. aent. 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