Indiana Tribüne, Volume 26, Number 177, Indianapolis, Marion County, 19 March 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne,

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gOo OOOO OOOO OOOO oOO o oOOo oog 1 klnter j schwcrrm Verdacht, i

8 o VomtM von g Teo von Tor. o 8öo OOC'O oOOo oOOo oOOo oOOo ooS (Schluß.) iCer iauptrnann war eingetreten. Er hatte die Damen bereits bei ihrer Ankunft begrüßt und war nur mit dem Minister nach oben gegangen, um nach seinem Sohne zu sehen. Seine Haltung war straff und militärisch, nur das in die Schläfen gebürstete Haar war schneeweiß geworden, und auch der Bart erschien gebleicht. Die Augen aber blickten freundlich unter den immer noch dunklen, buschigen Brauen, als er sich an Agnes Folkingen wandte, welche aus Verzweiflung über die ihr auferlegte Schweigsamkeit eben an einen zweiten Teller Gebäck sich heranmachte. Eli läßt Sie bitten, Komtesse, doch ein bischen heraufzukommen. Unser Kranker sitzt am offenen Fenster, und da will sie ihn nicht allein lassen." Auf den drollig fragenden Blick, welchen die Kleine an ihre gestrenge Mama richtete, fügte er lachend hinzu: Sie brauchen nichts zu fürchten, Komteßchen. Mein Jung ist zwar nicht in großer Toilette, wie Sie sich denken können, aber sonst vollständig zu er kann sich immerhm sehen lassen." Ach Mutti" bettelte die Kleine mit spitzem Mäulchen, indem sie sich erhob und zur Wegzehr noch einen Kuchen ergriff, ich möcht' so gern " Natürlich, Kind, geh---aber nur ein paar Minuten. Du weißt, wir müssen uns bald verabschieden." Gräfin Folkingen hatte das mit süßsaurem Lächeln geflötet. Sie hatte sich heimlich schon nicht wenig darüber aufgehalten, daß der junge Mann im Hause der Staatsräthin und speziell von seiner Kousine gepflegt wurde. Das erschien ihr nicht obwohl, sondern gerade weil Eli und Gust inzwischen offiziell verlobt waren in hohem Grade unschicklich. Deshalb sah sie die Visite nicht gern aber es ließ sich doch nicht gut etwas dagegen machen. Um davon abzulenken, wandte sie sich an den Hauptmann. Tja gnädigste Gräfin," erwiderte der alte Herr jovial, da ist wohl schwer was zu machen. Mein Sohn zeigt jetzt eine Energie und Entschlossenheit, wie ich sie noch nie an ihm beobachtet habe. Ich bin mit Leib und Seele Offizier, und wenn der Junge neben feinem Assessorat auch auf den sommerlichen bunten Rock verzichtet, so ist das eigentlich das Schwerste, was er mir anthun kann. Aber ich hab's mir überlegt und kann ihm nicht so unrecht geben. Soll er abwarten, bis man ihm mit einem sanften Zaunpfahl winkt? Daß er schließlich den Abschied kriegt, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Nicht jetzt aber nach einem Jahre vielleicht gibt man ihm doch unter den Fuß: .Lieber Freund, Du bist zwar nach allen Richtungen gerechtfertigt aus der Geschichte hervorgegangen, aber eklig war die Sache doch; also pascholl!' Da ist es schon besser, er geht gleich und erspart sich und mir die Kränkung. Außerdem es hat sich doch so manches geändert gegen früher. Ich kann mir nicht helfen. Die äußere Korrektheit, wissen Sie, hat zugenommen aber das andere? Ich weiß nicht. Mit der bloßen Dicknäsigkeit ist es doch nicht gethan. Glauben Sie, daß es mir möglich ist, einen jungen Windhund, welcher mich direkt in's Gesicht der Verdunkelung verdächtigt hat, vor die Pistole zu kriegen? Nicht in die Hand! Der Mann ist Offizier, aber trotzdem vollständig ausgeschlossen. Er hat amtlich mit mir verhandelt, und da kann er sagen, was er will. Sehen Sie, bei solchen Erlebnissen bekommt man doch eigene Gedanken und es ist mir schon lieber, der Junge stellt mit freien Ellenbogen seinen Mann, als wenn er sich 'mal dazu verstehen müßte, hinter seinen Akten zu kneifen. Bei dem Herrn Oberstaatsanwalt liegt die Geschichte just ebenso" fügte er mit einem grimmig sein sollenden Seitenblick auf Kessel hinzu, welcher soeben eintrat und die Damen begrüßte. . Sie morden mich natürlich schon wieder, Herr Hauptmann," sagte der Oberstaatsanwalt, indem er die ihm herzlich gebotene Rechte des alten Herrn schüttelte. Nee, mein Bester, ich wundere mich blos, daß Sie nicht schon gestorben sind an Ihrer blamirten Juristerei. Donnerwetter nochmal, ich komme immer noch nicht drüber weg. Wie ist das blos menschenmöglich?" Das ist eben menschenmöglich, mein lieber Hauptmann," erwiderte Kessel mit feiner Betonung, und was etwa noch extra menschlich an mir war, das hat seine Strafe weg ich komme, Ihnen meine Versetzung zu melden." Nanu?" fragte Herr von Damradt, indem er ihn mit offenem Munde ansah. Auch Frau von Horst sah überrascht auf. Aber Kessel, wie ist denn das gekommen?" Wer weiß aber sprechen wir von etwas anderem. Zunächst, wie geht es oben?" Prächtig," sagte Herr von Damradt mit leuchtenden Augen. Wissen Sie, Kessel, mir ist, als wenn der Junge jetzt erst einen richtigen Kern gekriegt

yatte. v,, stcit Murr in seinem Wesen, wie wir beim Kommiß sagen." So, so," lächelte der Oberstaatsanwalt. Dann beharrt er also auch darauf, den von seiner Tante und späleren Frau Schwiegermama beabsichtigten Gutskauf abzulehnen?" Leioer seuszie die taatsräthin. Er ist eigensinnig. Was soll denn sonst geschehen?" Liebe Freundin, da glaube ich den jungen Herrn durchaus zu begreifen. Er muß'dcch zunächst lernen, was er in die Hand nimmt. Und da möchte ich einen Vorschlag machen. Ich werde den mir gegebene Anlaß benutzen, den Staatsdienst zu quittiren " Jfttt, machen Sie doch keine Tummheiten!" Lieber Hauptmann Invalidität liegt nicht nur in einem zerschossenen Bein odn in einem kranken Arm. Es gibt auch andere Gründe, aus denen man nicht mehr mitthun kann wie sonst. Und solche Gründe liegen lei mir vor. Ich gedenke also, mich auf mein Eulennest in der Mark zurüäzuziehen und mich für den Nest meiner Tage der friedlichen Besckäftigung des Kohlbaues hinzugeben. Dazu brauche ich eine junge Kraft. Mein alter VerWalter ist seit drei Jahren verwitiwet, und er schreibt mir schon seit Monaten, daß er gern weg möchte. Da habe ich mir denn gedacht, Landwirih will der junge College ja doch werden und Raum für eine kleine Frau ist auch reißen Sie mich nicht um, lieber Hauptmann! Sie wissen noch gar nicht, ob Ihr Sohn will. Aber frag? kann man ihn jedenfalls, und das gleicht Wenn die Herren so gütig sein wollten, meine Tochter zu verständigen, daß es nun Zeit wird," flötete Gräfin Folkingen, welche sich nachgerade ein wenig überflüssig vorkam. Mit Vergnügen, Frau Gräfin," versicherte der Oberstaatsanwalt; und zu dem Hauptmann gewendet, dessen Arm er aus dem seinen löste, sagte er: Sie bleiben unten, verehrter Papa. Was ich mit dem jungen Herrn zu besprechen habe, das geht zunächst nur uns Beide an." Es war eine lange Unterredung, welcher Eli, an den Sessel ihres Bräutigams gelehnt, regungslos lauschte. Durch die weit geöffneten Fenster lachte und leuchtete der sonnige Tag. Ende.

1O00OO00CO00OQ00OO00OO00O rod oder Tod ! Sizilianischrr Roman U 0 II N1 o l d e m a r li x b a n. 8000000 0000 0000 0000 0000 008 (Fortsetzung.) KörpngeMMMMMM ?urz und heftig Peppo das Worr ab. Weißt Du, was das heißt? Wie die Hand Deinem Kopf gehorcht, ohne selbst zu denken und zu urtheilen, so hast Du in der großen Familie zu gehorchen. Die Familie ist Dein Kopf, Dein Herz, Deine Seele, und Du hast nur zu thun, was man Dir sagt. Dafür garantirt Dir die Familie Leben und Existenz. Zeigst Du Dlch als brauchbares und zuverlässiges Glied des Körpers, so wirst Du bald merken, wie groß und mächtig die Familie ist und wie viele Freunde Du hast. Du kannst ja jetzt noch wählen. Begnügst Du Dich mit den paar Brocken, die man Dir zuwirft, wie man einem Hunde sein Futter zuwirft, so geh Deiner Wege, Gaetano. Unten am Hafen wirst Du wohl als Lastträger oder ich will sage 1 als Lastesel so viel finden, dah Du vcn einem Tag zum anderen leben kannst, damit Du eben wieder arbeiten kannst. Eine Sklaverei, der nichts als der Name fehlt. Willst Tu aber ein Menfch und vor allen Dingen Deinen Kindern ein Vater sein, ein menschenwürdiges Dasein führen und einen ordentlichen Platz in Deinem Vaterlande haben, willst Du, daß man Dich und Deine Menschenrechte respektirt so suche Freunde." Das klang schon anders, und noch mehr als aus den Worten merkte Gaetano aus dem Wcsen seines alten Freundes h?raus. um was es sich handelte. Obgleich Pepvo sich offenbar Mühe gab, eine gewisse äußere Ruhe und Würde zu bewahren, machte sich bei ihm doch alle Augenblicke die maßlose und rücksichtslose Leidenschaftlichkeit und Energie durch hastige Geberden und drohende Blicke Luft. Gaetano war also darüber nicht im Unklaren, daß die große Familie unter Umständen eine recht riskante Verwandtfchaft war. Aber gleichwohl lag in dem, was Peppo sagte, viel Richkiges. So dumm war Gaetano auch nicht, daß er das nicht eingesehen hätte. Das letzte Recht des Menschen war doch schließlich das Recht auf die Heimath. Ging ihm auch das verloren, so war er nicht werth, geboren und erzogen zu werden. Aber um das Recht auszuüben, brauchte Gaetano Freunde, die i h m halfen und denen er half, wie Peppo sehr richtig sagte. Was blieb also für eine Wahl? Das Messer stand dem jungen Familienvater an der Kehle, und die Schande, zu wissen, daß seine Frau auf der Straße gestanden, um den Soldo zu erbetteln, machte ihn mürbe. Was nützte ihm denn Recht und Gesetz, wenn er dabei verhungerte? Mach'S kurz, ich habe keine Zeit mehr," mahnte Peppo, da gerade in die-

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ivm tuyctcc ich ctji zuagtr. gciacouic, dem unmittelbar vor dem Dom drei Damen und ein Herr entstiegen, offenbar Icutci Deutsche. Mit einem Blick hatte Gaetano die Situation erfaßt. Sein Freund Peppo machte hier den Fremdenführer, oder that doch wenigstens so, als ob das seine Beschäftigung sei. Und Du willst mir wirklich behilflich sein, Peppo? Mir Freunde verschaffen?" fragte er rasch und leise. Von dem Augenblick, wo Du sagst, daß Du willst, bist Du der Unsere," erwiderte dieser. Ich will wohl, weil ich muß." Gut. Komm heute Abend um Ave Maria hierher." Ja. Aber bis dahin? Ich bin gan.i ganz auf dem Trockenen." Rasch griff Peppo in die Westentasche, bolte eine Lira heraus und drückte sie ihm verstohlen in die Hand. Ich gebe Dir's natürlich wieder, sobald ich kann," rief Gaetano dem schon davon Eilenden nach. Peppo zuckte verächtlich mit den Schultern und sagte noch etwas, was Gaetano abe; nicht mehr verstand. Dieser blieb noch einen Augenblick nachdenklich stehen und besah das Geldstück in seiner Hand. Teufelssold! schoß es ihm durch den Kopf. Brannte es ihm nicht in der Hand? Keine Spur. Es war ein Geldstück wie jedes andere, und wenn er jetzt hinging, um etwas Salami, Brod und Gemüse für sich und seine Familie zu kaufen, so würde der Verkäufer es wechseln wie jedes andere und noch eine Menge Kupfersoldi darauf herausgeben. Inzwischen unterzog sich Giuseppe Montalti, wie Peppo mit seinem vollen Namen hieß, mit der höflichen und unterwürfigen Zudringlichkeit, die man an solcyen teuren kennt, letnem eruf als Fremdenführer. Er zeigte den Leuten, die ja gekommen waren, um so etwas zu sehen, die berühmten Hohenstaufengräber im Dom, den Sarkophag Kaiser Friedrichs II., der Kaiserin Konstanze, des Kaisers Heinrich VI., der Könige Roger II., Wilhelm von Aragon und was sonst noch Merkwürdiges vorhanden war. Dazu erzählte er ihnen die hübsche Geschichte von der Graböffnung Friedrichs II., den man in seinem Sarge in Pumphosen und sarazenischer Kleidung gefunden habe. Peppo produzirte dabei sogar, in der Meinung, er habe Engländer vor sich einige Phrasen, von denen er glaubte, sie seien englisch, die aber weder er nvch irgend ein anderer Mensch dieser Welt verstand. Wer trotz alledem von seinem wahren Beruf als Fremdenführer noch

nicht überzeugt war, dem zeigte Peppo etn großartiges Dtplom mit dem Wap pen der Stadt Palermo und ausaestellt von der Stadtverwaltung, mü vielen unleserlichen Unterschriften und einem großen rothen Siegel, in dem ihm bescheinigt wurde, daß er wohlbestallter Fremdenführer im Dom der heiligen Assunta zu Palermo sei. Die Fremden glaubten ihm das gewohnlich auch ohne Diplom und waren sehr erbaut von dem, was er ihnen zeigte und erzählte. 3. K a p i t e l. aron Gualtieri Buonanima O Francesco bei Falconari waren Nachbarn. Die Gärten ihrer Grundstücke stießen auf einer ziemlich langen Strecke am Abhang des Peln, m g unu iu uiumuiiuiuic itvtVi Via. (X AM a. W i lui j legrino aneinander. Der Verkehr beider Familien war also ein selbstverständlicher. Es wäre im Gegentheil aufgefallen, wenn er nicht stattgefunden hätte. Das war nun aber dock seit einiaer 3eit der ftaH. Sowobl der Eommcndatore dei Falconari, sowie feine Tochter Ghela vermieden so viel wie möglich alle Berührungspunkte mit der Familie Buonanima. Baron Gualtieri und seine Schwestern konnten der Annahme nicht ausweichen, daß ihre cacyoarn zu dieser verletzenden Aen deruna in den qeaenscitiaen Benebun gen doch einen bestimmten Grund haben munten. und lanen die en-.aum ofrn daß es ausgesprochen wurde in der unleriua)ungsfacye gegen aron Gual tieri. Das war besonders diesem sebr un angenehm. Was wollte denn der alte tfaicrrnarn aron (Äualtieri war freigesprochen. Seine Schuld hatte nickt bewiesen werden können, seine Unschuld freilich auch nicht, aber das war doch kein Grund zum Mißtrauen. Wenn man in einem Lande wie Sizilien und in einer Stadt wie Palermo, wo die Klatfchmauler nie stillstehen, jedem böswittia oder auck nur leichtfertig aeäußerten Verdacht in dieser Weise Folge geben wollte, so durfte man fchlleizlicy mit keinem Menfchen meh verkehren. Gualtieri suchte also eine Aussprach freundschaftlich und nachbarlich, wie licy vas von felvft verstand herbeizu führen und ritt bäuna in der Umae buna spazieren, in der Soffnuna. dabei den alten Falconari oder Ghela selbst zufallig zu treffen. Ihnen direkt einen Besuch zu macken. das aina nickt ant an. Das hätte unter den obwaltenden Verhältnissen zu steif, zu förmlich und gefucht ausgefeyen; aber er kam bei seinen Ausritten auch durch den Kar ten Falconaris, wie er das früher, um den Wea abzukürzen, auck aetban und y yj j w , i j-w-r-w mm w m wie das auch anderseits von Falconari zu gefcheyen pflegte. Eines Taaes etwa schon acht od zehn Tage nach seiner Heimkehr traf er denn aucy an einer stelle, wo der Abhana einen Vorspruna, ein kleines Kap in da. Meer machte und von wo aus man die Felskuste des Pellegrmo und das Meer selbsi auf eine große

Entfernung übersehen konnte, mit

Gbela zusammen, die mit ihrem Professor der Kunstgeschichte, Enrico Talleri, auf dem Vorsprung stand und aufmerlsam auf eine Stelle im Meer sah. wo eine Anzahl Fischerbarken sich zusammengefunden und nach irgend etwas suchten. Es mußte etwas Ungewöhnliches geschehen sein, was die Barken in dieser Weise auf einen Punkt zusammenaeführt hatte. Wer ist der Herr?" fragte Gualtieri erstaunt seine Schwester Lydia, die in seiner Begleitung war. Er hatte den jungen Professor noch nie gesehen. Lydia machte sich auffällig mit ihrem Pferd zu schaffen und erröthete lebhaft. Du kennst ihn nicht? Mein Gott, ich verstehe Dick nicht," erwiderte ste halblaut, den Professor Talleri kennt doch alle Welt. Er ist Professor der Philosophie an der Universität und erst achtundzwanzia Jahre. Ein Venetianer." Was thut er hier?" fragte Gualtieri kurz und barsch. Aber in diesem Augenblick wurden sie von Ghela bemerktund Lydia rief statt aller Antwort hinüber: Guten Morgen, Herr Professor. Bitte, helfen Sie mir vom Pferd. Wie geht's, Ghela? Hast Du wieder Antiquitäten entdeckt?" Der Professor sprang eilig herzu, und ste reichte ihm vom Pferde herunter die Hand, die er mit einiger Lebhaftigkeit küßt?. Dann hob er ste herab und stellte ste ,?o,stchtig, als ob sie von Glas sei, auf den Boden. Was ist dort geschehen, Professorchen?" frc gte sie lustig. Weshalb stnd die vielen Barken dort unten versammelt?" O, eine höchst romantische Geschichte. Boroncssa," antwortete er lebyafi. )ars tch ste Ionen erzahUn? Lieben Sie solche Geschichten?" Heraus damit, es mag so romantisch sein, wie es will." Also denken Sie sich. Ein? junge Dame, ich glaube eine Engländerin, die mit ihren Eltern in der Favorit wohnt, hat dort auf dem Kap einen Diamantring heruntergeworfen, in's Meer wissen Sie weshalb?" Ich habe keine Ahnung. Vielleicht war die junge Dame nicht ganz gesund Herr Professor, denn sonst pflegt man doch Diamantringe nicht in's Meer zu werfen." Es mag so eine Art Krankheit sein. Die junge Dame ist nämlich von ihrem Bräutigam verlassen worden, und deshalb hat ste sein Geschenk in's Meer geworfen. Wie finden Sie das, Baronessa?" Hm. Ich hätte den Bräutigam hineingeworfen." Er ist nicht mehr da." Also dann den Ring." Ja. Aber die Sache ist noch eine andere. Sehen Sie, jetzt haben sich, statt zu fischen und ihrem Handwerk nachzugehen, sämmtliche Fischer von Aquasanta, Arenella, Virgine Maria und der ganzen Umgegend zusammengefunden und sucken den. Pina l?s rann ihn doch nur einer fmden wenn ihn überhaupt Jemand findet. Was thun die Anderen dann?" Laffen Sie sie thun, was sie wollen, Herr Professor." Nein, nein, Baronessa, die Sache ist wichtig, und ich kann sie nicht so ohne Weiteres hingehen lassen," ereiferte sich der jugendliche Philosoph. Ich besinne mich auf eine Geschichte, die vor einigen Jahren in Korfu passirte. Dort hatte die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, die dort ein Haus besaß, aus Unachtsamkeit oder aus irgend welcher Zufälligkeit ich will ihr nicht etwa romantische Anwandlungen UNterschieben ein Halsband in's Meer fallen lassen. Seitdem machten sich alle Fischer, die sich bis dahin schlecht und recht mit Korallenfischer durchgeschlagen hatten, auf, um das Halsband zu suchen. Kein Mensch holte mehr Korallen, kein Mensch konnte noch damit handeln, die Leute kamen an den Bettelstab, die ganze Korallenindustrie auf Korfu ging ein des Halsbands wegen, das nie Jemand gefunden hat." Mein Gott, Korfu ist weit, Herr Professor. Ich fürchte, es liegt in Indien oder irgendwo da herum." Aber nein, Baronessa " Lassen Sie es liegen, wo es will. Was gehen uns die Leute von Korfu an?" Die Leute von Korfu gehen uns sehr viel an, denn sie erfüllen Ms allgemeine Menschenschicksal, das da lautet: Glücklich soll Niemand sein! Auch wir suchen rastlos und suchen immerfort nach dem Glück wie jene nach dem Halsband und vertrödeln dabei unser Leben." Professor Talleri war ein junger, etwas schwärmerisch angelegter Mann, und als er jetzt seine leuchtenden Augen schmachtend auf Lydia richtete, senkte diese den Blick, und erst nach einer kteinen Pause entgegnete sie leise: Aber einer muß doch das Halsband schließlich finden, Herr Professor." Es liegt sehr, sehr tief im Meer, Baronessa," seufzte der junge Gelehrte. Die Beiden waren bei den Pferden stehen geblieben, und der Professor war gerade beschäftigt, sie an einen Baum zu binden, als ein scharfer, durchdringender Laut an sein Ohr sch!ug. Zornig und leidenschaftlich klang er herüber von dem kleinen Felsvorsprung, auf dem jetzt Ghela und Baron Gualtieri standen. Auch Lydia erschrak. Sie hatte ganz deutlich die Stimme ihres Bruders erkannt. Was war geschehen, fragte sie sich, oder was sollte geschehen? Der Ton war in das kleine, harmlose Getändel zwischen ihr und dem Professor wie eine Warnung, wie ein Sturmzeichen gefallen und hatte die behaalicke.

neclicye Slimmuna verscheucht, in die

sie mit dem Professor versallen. Wir wollen weiter," sagte Lydia ernst und näherte sich dem Felsen, auf dem ihr Bruder mit Gbela stand. Ein Gedanke, der ihr bis dahin nie gekom.nen war, stieg in ihr auf. Hatte Gualtieri etwa in ihrem Benehmen etwas Unpassendes gefunden? fragte sie sich. Mißfiel ihm, daß sie sich mit dem Professor Talleri so angeregt unterhielt? Riefst Du mich?" fragte sie ihren Bruder, als sie näher kam. Nein." entgegnete dieser finster, und erst nach (her kleinen Pause setzte er hinzu: Wir wollen weiter." Im Begriff, sich wieder zu seinem Pferd zu wenden, fiel sein Blick auf den Professor Talleri. Dann reichte er, wie sich plötzlich auf etwas besinnend. Ghela die Hand und fragte leise: Es gilt also?" Die junge Dame sah ihn voll und ernst an. Erst dann sagte ste ruhig und bestimmt, mit einer gewissen Feierlichkeit: Ja. Es gilt." Nun begrüßten sich auch die beiden Herren, sehr höflich, aber doch mit einer gewissen Reserve von beiden Seiten. Dann bestiegen die Geschwister wieder ihre Thiere und ritten zum Abschied winkend auf der anderen Seite des Falconarischen Besitztums hinaus nach der Straße, die am Meere entlang nach Arenella führt. Eine Zeitlang ritten sie schweigend dahin, und erst als sie eine gute Strecke entfernt waren, nahm Baron Gualtieri das Gespräch wieder auf. Seit wann interessirt sich Gbela so heftig für Kunstgeschichte?" Seit eiiager Zeit schon." erwiderte Lydia harmlos. Man hat im vorigen Frühjahr, als der Eommcndatore die neue Villa anlegte, Säulenstücke gefunden und auch im Boden Reste alter Mauern und Substruktionen entdeckt. Professor Talleri sagt, sie wären schon über dreitausend Jahre alt und stammten noch aus der griechischen Zeit." Ah! Und seitdem nimmt Ghela Unterricht in der Kunstgeschichte bei dem interessanten Professor?" So kann man eigentlich nicht sagen. Talleri kommt manchmal heraus, und da stch Ghela dafür interessirt, so bringt er ihr Bücher mit, erklärt ihr auch das und jenes." Ja, ja, das kennt man schon. Und der alte Falconari sieht dabei ruhig zu?" Lydia blickte ihn erstaunt an. Was ist denn dabei?" erwiderte sie. Es ist doch ganz hübsch, wenn ein junges Vädchen auch etwas weiß. Ich wollte ich wäre so gescheit wie Ghela und könnte auch Kunstgeschichte studiren." Nun freilich! Weiter fehlte nichts." Ich habe mich eben wieder schön blamirt," fuhr Lydia eifrig fort, ich wufcte. nickt einmal, wo korru lieat." (Fortsetzung folgt.) z.cr ,,a,ir vtu." Ml Uten berichtet man das folgende Stücklein, das nebenbei den Vorzug hat, wahr zu sein: Ein Oberleutnant und ein alter Herr in Civil stehen auf der Elektrischen," als plötzlich der Mann im schwarzen Rock das Gleichgewicht verliert und dem Helden im bunten Rock auf die Zehen tritt. Pardon!" auf der einen Seite, auf der anderen Seite: Könnten's eh' schon aufpassen, alter Esel Sie!" Und nun geschieht das Unfaßbare: Der alte Herr haut dem jungen Oberleutnant eine runter." Der greift flugs zum Säbel und hätte die freche That gewiß mit jBlut gerochen, wenn ihm nicht andere Fahrgäste in den Arm gefallen wären. Der zweite Akt fpielt auf dem benachbarten Polizei-Jnspektorat. Der alte Herr will zuerst sprechen und wird angeherrscht zu warten, bis man ihn frage. Als dann die Reihe zuletzt an ihn kommt, legitimirt er stch als F e l d -m a r s ch a l l - L e u t n a n t in Pension. Tcr arme Kant. Wiewohl der gros'.c Philosoph Kant nach seinem Tode ein Vermögen von fast 20,000 Thaler hinterlicß, erfuhr er doch in den ersten Jahren seiner Profesjur, was damals so viele deutsche Gelehrte auf Universitäten erlebten, daß nämlich seine Einkünfte zu seinen Bedürfnissen nicht hinreichten. Ein Student, der schon gefürchtet hatte, das Kollegium, welches er bei Kant damals über Metaphysik gehört, nicht bezahlen zu können, kam gerade zum Schluß des Semesters in den Besitz von zwei Dukaten. Er eilte sofort zu Kant und entschuldigte sich mit seiner ärmlichen Lage, nicht mehr zahlen zu können. Kant ließ sich seine Verhältnisse erzählen, hörte aufmerksam zu und sagte dann: Mir fehlt noch ein Thaler zur Miethe, den will ich von Ihrem Gelde nehmen; den Rest verwenden Sie nur ruhig für sich selbst." cbrflüsst(?. Architekt (den Riß zu einer Villa auf dem Bauplatz erläuternd): Und hier. Herr Kommerzienrath, würde ich Ihnen rathen, ein Bad einzurichten." K 0 m m e r z i e n r a t h: Wossu brauch'n m'r einzurichten 'n Bad wo m'r doch machen alle Jahre 'ne Badereis'.'" Der Antwerpener H af e n beherbergte im Jahre 1902 5603 Schiffe mit einem Tonnengehalt von 8,420,743. Im vorhergehenden Jahre waren es nur 5209 Schiffe mit 7,510,938 Tonnen, im Jahre 1900 5244 Schiffe mit 6.715,434 Tonnen.

Feuer Signale.

4 Pmnsylv und Markt 5 Englisy 'S Oper, Hau 6 East und N York 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. Mass Ave g Pi und N?nh 10 Market und Pine n Vermont nab ist 12 91$. 8 Spritze. r .uS Ma. ve nah Noble 18 DeÄvan und Walnut 14 N. Jersey u Central A. 15 Mass. und Eornell Av 1 Asy und li. Lttaße 17 Park Wat und 12 S tr .3 Columbia undHiUfld 19 Highland Ave u. Pxatt 1 JllinoiS und SU I 2S Pennsyl. und Pratt U Meridian und 11. ctr 25 No 5 Spritzenhaus 15. nabe JllinoiS 26 Senate Ave u. StLlair 27 JllinoiS und Michigan 2 Pesylvania und 14. 2g Senate Ave und 15. 31 No. l Spr.tzchauS JndAvenaheRichigan 32 Meridian und Walnut 34 California u ermont 35 Blake und New Kork 36 Jd. Av. u. St, Cla 37 City Hospital 33 Blake und Norty 39 Michigan und Agnes 41 No. e SprltztiibauS Washington nahe West 42 sendorf u Wash. 43 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 JllinoiS und Cbxo 47 Capital Av. u Wash 43 Äingan'S PorkdauS 49 Straßenbahn Stalle W. WÄHington Str 51 N. 10 Spritzenbaus Illinois u Merrill 52 JllinoiS u Louisiana 53 Wett und Eouch 54 West und McCatty 56 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 53 No. 4 Spritzenhaus Madrson Av. u Mor.iS 59 Madison Av.uTunlov öl !o 2 Hakcn LenerbauS South nahe Telawar 2 Penn, u Merrill 65 Telaware u. McCarty 04 Satt und AcEarty 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 63 Satt und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nhe Huron 72 Eatt und Seorgia 73 Ceda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 Cnglish Av. u Pine 76 Shelby und BateS 76 No, 3 Cpritzenhau Prospekt nahe Shelby N Fletchcr Av. u Sbelby 81 Market u. New Jersey 2 Telaware und Wash. 83 Eatt u Washington 84 New Nork u. Tavidsor 85 Taubstummen Anttalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Zvrauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Markland nahe Wer. 92 Meridian u. Scraia. 9Z Meridian und South 94 'penniplo u. Louisiana 95 iSirini? Ave u. öllab. 96 haumuartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohis ,23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Att). 124 Alabama und 1. 125 Central Ave und 15. 12 ?)ndS und 15. 127 Brookside und Iupit 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und,. 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 15. 136 Alabama und Rorth 137 Newmann nd 19. 133 College Ave und 14. 13s Eornell Ave und 13. 141 DandeS und IC. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 19. 145 New Jcrsch nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hikfide Ave und 16. 148 College Av und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15 L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 1. 169 Park W und 10. 212 GaviUl Ave und 17. 13 Pmnfylv. u. Vichigan 214 JllinoiS und 2. 215 Senate ve und 1. kl 6 Pennsvtvania und 22. 21? Meridian nd 16. 213 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLean 234 No. 14 SpritzknbauS Kenwood und 30. 235 JllinoiS und 55. 236 Annetta und 3S. 237 No. . Epritzenh lu Udcll und Rao 233 Udell Ladder Wer 2S9 J4M und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Et. Ila 243 Sldriog und 23. 512 West uud Watnut 515 West und 12. 514 Howard und 16. 515 Tor bet und Paca 516 Capital Av und 19 317 Northwestern Ave u 21 518 Gent und 18. 519 Canal und 10. SM Cerealine Wort 524 Vermont und Lynn 325 Bismarck u VrandvieN 526 No. 29 ErritzenhauS Hauqhmlle. 827 Michigan u. HolmeS, 528 Michigan u. Eoncord 541 West und RcJntyr? 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und Ohio 415 Capital Ave u Seorgic 416 Missouri u entuiky 417 Senate Ave . Wasy. 421 P und E RuntauB. Wasbingbon. 423 Jrrcn-Hofpital. 424 Miley Ave u. I D u W 425 Wash. und Harris 426 No. 18 Epritzknhsuß W Washington 427 Olwer und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Ncrdvke und Dort 431 Hadley Ave u. Vor:, 432 River ve . MorriS 4 River v und Ray 435 Harding u. Big 4 R 7 436 Harding und Oliv, 457 Ro. 19 Svritzenya? Morris und Harding. 48 Howard und BUÜanB 439 tockyar 451 ReiSn und Miller 452 Howard und Lee 453 Morri und ücanZ 456 Lambert und BelFnt 457 Nordvke Ave n. Vtcac mon SorlS 612 Scft uud Ray 513 Kentucky Ave u. Verr Sl i Meridian und Mcrrt 514 JllinoiS nd ansaS 517 Morris und Dakota 513 MorriS und Church 519 Capital A. u McCsrttz 521 Mertdian und Palmev 523 Pine un'. Horb 624 Madisor Avenkmcol 26 Wenden und Belt RA 627 CarloS und Ray 528 Meridian uud Anzona 529 Meridian u. Raymond 6Z1 Meridian u. McCarty 532 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe Wett 612 Mkernanund Dougb. 615 East u. Lincoln L 614 East und Becher IS Wngbt und Sander 17 VcEarty und Bcaty lg yitto Jersey u u ve 71 Spruce und Prosvect 718 Sngllsh Are. u. Launl 714 State Av u. Belt P 715 Shelby und Bech 716 State Ave und Orangt 718 Orange und Laurel 7tt Shelby u. iü.. rase Avi 721 Lexington A u Laur 725 Fletcher Ave u. Cyruc 724 State A u. Pleasan. 725 Prospekt und "UasarJ 726 Orange und Harla? 728 Liberty und Meek 729 Rvle und South 81 No. 15 Spritzenhaus Oft Washington Etc 813 Market und Nobl 814 Ohio u. Htghland 815 Mickigan u. Highlant Ll Market u Arsenal 9U 817 Oft 4. Clair und Union Bahn leis. 821 Pan Handle Shcv? 825 Vermont und Salcov 824 Wash. und State . 825 Madden S Sounge Fab. 826 Duck und Dorf 827 Wash. und Bevillk Av 829 No. 12 SpritzenbauS Beville nahe ichtz 831 Southeafter und Voodfidt. 83 Watt), und Dearbo 854 Sothaftkrn und Arsen! Ares. 8K New Work und Teuchl 912' JllinoiS und Maryl. 91 Illinois und Market 14 Penn, und Wsh 9 l5 Delaware nnd 156 Stoughton u Rewman 157 Atlas und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood i2 Arden und Depot 163 Brightwood und 28. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystom 167 Arsenal Av und 23. 163 Bellefontaine und 28. Spczial-Signale. Ersten 2 Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter larm. Dritten 2 Schläge, vierter Slarm. l-2-l, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. 5 Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schlag, l Uhr Mittag. Die so bezeichneten Signale werden nur vom Thür Wachter angegeben da an den betreffende EtraH kreuzunge kwe AlarinkStten anae bracht sind. Chicago und der grotze Nordwefte via rj ? "355 tegl laa awaii Philivvtne Insel. $iet tägliche Schnellzüge nach Chicago. on der Mono 47. Str. Station. Chicago. ind nur 5 Minuten mittelst elektrischer Ear ich den Union iehdöfen Frencl, Lick Spring-8, in dem Orange Sountv Hochland. ffamilien-Hotel unter neuer eschäftSIeituna. Pluto, Proserpine rnd Bowl Quellen. Mineralwasser der Seit. w5i Züge tSglilb via reeacastle. TicketOfneen : Union Station, affachnsettS Ave. nd SS West Washington Ltraje. R. P.Alge o, Distrikt Paff. Agent. JndianavoliS, Ind. . H. M eToe l, . H. o ck well. Vräs. und en. Mgr. etriebSllter Frank I. Reed. en. Piff. Agent. Sbicago. Jll.