Indiana Tribüne, Volume 26, Number 174, Indianapolis, Marion County, 16 March 1903 — Page 4

Jnviona Tribune, 16. März 1003.

Jndiana Tribüne. Herausaegeben von der utenberg E. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudin Präsident Geschäftslocal: 5to. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0NE 269. fntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der Mucker-Gonntag. Nur in Chorälen, Hymnen und Oratorien durfte Groß - New ?)or! am letzten Sonntage schwelgen. Deklamirt, mit oder ohne ffoftüm, durfte auch nicht werden, und das Vortragen von Couplets wird als schweres Staatsverbrechen geahndet. Die Gesangvereine welche Sonntags Konzerte geben wollen, wissen, daß ihr Programm vorder heiligen Censur New Vorks nur bestehen kann, wenn fromme und Grablieder ausschließlich darauf stehen. Der Turnanzug der Turnerinnen wird als Kostüm" betrachtet und eine turnerische Nummer ihrerseits würde als theatralische Vorftellung betrachtet und geahndet werden. Ob's Lachen verboten ist, weiß man noch nicht; das Verbot war wohl auch unnütz, denn das Lachen vergeht Jedem, der die hirnverbrannte Turchfühführung der New Vorker Blauen Gesetze" mit ansieht und nicht einmal jeinen Aerger mit einem frischen Trunke hinunterspülen kann. Armes New York! Geradezu unerklärlich aber in Anbetracht der erwähnten Deutschenhaß, denn eine solche ist es in erster Linie, welche die blauröckigen Söhne der grünen Insel, aus denen New Vorks Polizeimannschaft besteht, mit der größten Freude unternehmen, ist die Stellungnähme der Vereinigten deutschen Gesellschaften" von New York, der Vorstand dieses aus den verschiedenen Vereinen bestehenden Verbandes erklärt, daß der Verband nicht daran denken kann, sich einem allgemeinen Proteste des Deutschthums anzuschließen, weil die Statuten ausdrücklich besagen, daß der Verband sich nicht in Sachen der Politik mischen darf. Ein Vorstandsmitglied gab folgende Er klärung darüber ab: Unsere Statuten besagen ausdrücklich, daß wir uns in politische AngelegenheitenZ nicht einmischen dürfen", sagte das Vorstandsmitglied. Ein Protest gegen die Ausführung der Sonntagsgesetze' ist Politik oder muß wenigstens, wenn er Erfolg haben soll, zu politischer A'iion führen. Sowie wir uns daraufjeinlasien, ist es mit der deutschen Einigkeit wieder vorbei und die ganze Organisation muß aus dem Leim gehen. Das Richtige wäre, eine unabhängige Organisation zu schaffen, ähnlich wie die, welche den Massenprotest gegen das Muckerregiment PolizeiPräsident Roosevelt's organifirte. Aber glauben Sie nur ja nicht, daß die Herren Scholer und Trautmann vom New York Turnverein, zwei in der Wolle gefärbte Republikaner, sich an einer solchen Bewegung zu betheiligen wagen werden. Der deutsche Michel wird eben, wie üblich, eine Faust in der Tasche machen und im Uebrigen sich die Gemeinheiten der Mucker ruhig gefallen lassen." Diese Erklärung ist unverständlich, um nicht unsinnig zu sagen. Was nützt diese ganze Organisation des Verbandes deutscher Vereine, was nützt diese Einigkeit, wenn sie die deutschen Prinzipien nicht höher hält als fanatische politische Parteigängerei? Je eher sie aus dem Leim geht, je besser. Und auch die Prominenten in den Vereinen, welche aus Rücksicht auf ihre politischen Freunde es nicht wagen würden für deutsche Prinzipien einzustehen, sollten keinen Platz unter deutschen Turnern und unter deutschen Sängern finden, sondern sollten sich j der TemperenzUnion anschließen. Auch in unserem Staate machen sich die Mucker breit und wühlen wie Maul würfe im Dunkeln, um kurz vor der Campagne ihren Einfluß fühlbar zu machen. Der deutsche Michel in Indiana aber begnügt sich nicht mit der Faust in der Tasche, er ballt beide Fäuste und hält Prinzipientreue als höhere patriotische Eigenschaft wie Parteitreue. Darum braucht auch unser Deutschthum nicht unruhig, wohl aber wachsam zu sein und zur Zeit der Wahl für die liberale Seite zu stimmen. Die deutsche Frau ist ebenso interesfirt wie ihr Gatte, sie erfreut sich nach den Haushaltungspflichten der Woche gern eines guten Konzertes im Freundeskreise der Turner und Sän

ger. und ist stets zur Mitwirkung bereit; sie würde durch ein Verbot der Sonntagsfeftlichkeiten ebenso unangenehm bnührt wie der Mann, da ja fast jeder deutsche Verein seine Damensektion hat. Der Protest der New Yorker Turnerschüft beim Kommiffär Green. einem alten Soldaten, scheint nicht vergeblich gewesen zu sein. Die Turner traten sehr energisch auf, man bedeutete Herrn Green, daß man in der Angelegenheit Massenversammlungen plane, und als HerrlGreene davon abrieth, wurde ihm zur Antwort, daß es vom nächsten Sonntag abhänge, wie weit man in der Angelegenheit gehen werde. Jedenfalls würde man sich auf die Schonung des einen oder anderen deutschen Vereins und die Verfolgung anderer nim mermehr einlösten. Wenn die Teutschen von New York bei der Wahl ihrer örtlichen Behörden einig gehandelt hätten, würde die Sonntagshatz niemals möglich gewesen sein, und sie büßen nur für ihre politische Zerfahrenheit wird der Jndianaer Deutsche die Lehre beherzigen ? In Tarentum, Pa., ist ein Pastor Anderson zum Mayor erwählt worden: So wie der Kerl das Amt innehatte, begann er das Studium der leider in Pennsylvanien immer noch bestehenden Blue Laws". Auf Grund derselben begann er einen Ausrottungskrieg gegen die deutschen Vereine in Tarentum. Die Gesangsvereine waren ihm besonders ein Greuel, weil die Sänger nicht näselten, sondern aus voller Brust sangen. Auch Pastor Anderson wird mit seinem puritanischen Fanatismus nur erreichen, daß das Deutschthum seiner Stadt sich enger aneinander schließt und die Wahl ähnlicher Mucker unmöglich macht. W Grundeigenthums Uebertragungen.

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Zugmdliche Mcbcsl'ande.

Von der '-Berliner Poli;,i abgefaßt Acht, jlirige als Aitglieser. Viele Ladmdiebstähle und andere Uebelthaten machten seit geraumer Zeit der Berliner Kriminalpolizei zu schaffen. Die Beamten suchten lange vergeblich nach erwachsenen Spitzbuben, bis sie durch eine Festnahme dahinter kamen, daß sie es mit einer ganz jugendlichen Bande zu thun hatten. Ein Knirvs von kaum 8 Jahren, der auf frischer That ergriffen wurde, hatte auf der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger eine Flagge tätowirt. Es dauerte lange, bis man aus ihm herausbrachte, daß die Flagge das Erkennungszeichen für die Mitglieder der Diebesbande war, die alle jene Uebelthaten ausführte. Das Zeichen gab den Anhalt für die weiteren Feststellungen. Die Bande zählte 23 Köpfe, durchweg Kinder achtbarer Eltern, die von dem Treiben ihrer Sproßlinge keine Ahnung hatten. Der Häuptling" war ein Bursche von 17 Jahren. Der Sammelplatz für alle Verabredungen war die Kieler Brücke. Hier wurden die Pläne geschmiedet. Zum Ausbaldowern" wurde häufig der Sohn" vorgeschickt, ein kleines Kerlchen von 8 Jahren, der sich leicht überall einschleichen und verbergen konnte. Wieder Sohn," so hatten auch alle anderen ihren Spitznamen. Einer hieß Bismarck," ein anderer Blauköpf," ein dritter Spitzkopf." Sollte eine Ladenkasse geplündert werden, so versammelte sich ein Theil der Bande zum Spielen vor dem Geschäfte, oft ein anderer Theil auch noch auf dem Hofe. Durch Lärm und allerhand Unfug erregte man die Aufmerksamkeit des Geschäftsinhabers oder Verkäufers, lockte ihn auch wohl auf die Straße und gab so dem dazu Bestimmten Gelegenheit, sich wie eine Katze in den Laden einzuschleichen und die Kasse zu erHaschen. Die Kriminalbeamten hatten mit den Taugenichtsen, einen schweren Stand. Wenn sie einmal einen auf der Straße erwischten, sei es, daß sie ihn bei einer Strafthat faßten, sei es, daß sie ihn an seinem Bundeszeichen erkannten, so hatten sie stets ihren größten Aerger mit dem Publikum, das immer für die armen, unschuldigen Kinder" Partei nahm. Die Häuptlinge" sind jetzt eingesperrt und die übrigen in Fürsorge-Erziehung gegeben, Selteue Kriegsmcdaille. Eine bisher fast völlig unbekannte Erinnerungsmedaille aus dem deutsch französischen Kriege von 1870 auf 1871. die nur in wenigen Exemplaren geprägt wurde, ist kürzlich durch eine Kunstversteigerung in Berlin der Vergessenheit entrissen worden. Kaiser Wilhelm I. hatte die Medaille ausschließlich an die 24 Heerführer verliehen, welche auf ihr selbst mit Namen verewigt sind. Auf der Vorderfeite befindet sich das Bild des Kaisers im Profil nach rechts. Auf dem Rande stehen die Namen: Kronprinz Friedrich von Preußen, Kronprinz Albert von Sachsen, Prinz Friedrich Karl von Preußen. Prinz August von Württemberg, v. Moltke, v. Steinmetz, v. Sperling, v. Manteuffel, v. Zastrow, v. Göben, v. Manstein, v. Stiehle, v. Blumenthal, v. Fransecki, v. Alvensleben I. v. Alvensleben II, v. Voigts-Rhetz, v. Kirchbach, v. Tümpling, v. Bose, von der Tann, v. Hartmann, v. Obernitz. v. Beyer. Die Rückseite zeigt eine allegorische Darstellung: zwei Frauengestalten, Sieg und Friede, huldigen der Germania. Unter dem Postament befinden sich das Eiserne Kreuz und die Jahreszahlen 137071. Ein Exemplar von diesen 24 außerordentlich seltenen Medaillen kam im Lepke'schen Kunstauktionshause unter den Hammer. Tabak in Deutsch-Süd-w e st a f r i k a. Dem Gouverneur von Deutsch-Westafrika in Windhoek. Oberst Leutwein, ist es gelungen, die deutschen Tabaks-Jnteressenten für den Tabaksanbau im Großm in Deutsch-Südwestafrika zu interessiren. Tabak gedeiht dort vorzüglich, nur hat der sogenannte Kaptabak den Fehler, daß er sehr stark ist, was dem deutscheu Geschmack bei billigen Cigarren nicht zusagt. Oberst Leutwein ist nun nach seiner an Ort und Stelle erlangten Kenntniß der Ansicht, daß bei entsprechenden Kulturmethoden, mit etwaiger Zuhilfenahme der Bodenimpfung und entsprechender Sortenauswahl. der Tabatsbau in Südwestafrika mit großem finanziellen Erfolge betrieben werden könne. D r a st i s ch e M a ß r e g e i. Während letzthin im Senate des Staates Montana über einen Gesetzentwurf debattirt wurde, versage plötzlich die elektrische Leitung, so daß der Sitzungssaal in egyptische Finsterniß gehüllt war und die Sitzung aufgehoden werden mußte. Ein Gegner der Vorlage hatte nämlich das Wort ergriffen und wollte die ganze Nacht sprechen, um eine Abstimmung zu verhindern. Die Befürworter der Bill hatten in Folge dessen den Hausmeister veranlaßt, die elektrische Leitung abzudrehen. Auf der Seeundärbaiin. Warum hält denn der Zug nicht in dieser Station?" Ja wissen S', der Stationsvorstand und der Lokomotivführn sind halt seit acht Tagen bös aufeinander!"

Das älteste Gkschbnch. Um'S Jak,r 225 v. Chr. verfaßt und um längst in usa aufgefunden. In Susa, der alten Hauptstadt Persiens, hat eine französische Expedition vor einiger Zeit einen Fund von außerordentlich hohem kulturhistorischen Werthe gemacht. Man hat nämlich in Form einer Stele ein vollständiges Gesetzbuch mit civil- und strafrechtlichen Bestimmungen aus der Zeit des baby!c7.ischen Königs Hammurabi um's Jahr 2250 v. Chr. entdeckt. Diese Stele, das nunmehr älteste bekannte Gesetzbuch der Welt, stand ursprünglich in einer babylonischen Stadt, ist dann aber, wie viele andere Denkmäler von elamitischen Königen, die im Laufe des zweiten Jahrtausends fortwährend Krieg gegen Babylon führten, geraubt und nach Susa geschafft worden. Ueber der Inschrift findet sich eine plastische Darstellung, die den König stehend zeigt, wie er von dem Sonnengott die Gesetze empfängt. Auf eine lange Einleitung, in welcher der König den Göttern dankt, die ihm seine hohe Würde verliehen haben, daß er dem Recht im Lande Geltung verschaffe, den Schlechten und Bösen vernichte, damit der Starke dem Schwachen nicht schade," folgen die Gesetze in etwa 280 Paragraphen; fünf Reihen Text sind weggemeißelt. Es fehlt in dem Gesetzbuch nicht an Bestimmungen, durch die das Gottesurtheil" angerufen ward, um zu entscheiden, ob Jemand eine Strafthat begangen hatte, und die Strafen, die verhängt wurden, waren natürlich oft barbarisch genug; aber man wird, wenn man diese Gesetze liest, über die Fürsorge, die den Schwachen zu Theil wurde, erstaunt sein. So lautet unter Anderem ein Paragraph wie folgt: Wenn ein Baumeister in Jemandes Auftrag ein Haus baut und es nicht fest ausführt, so daß es einstürzt und den Eigenthümer todtschlägt, so soll jener Baumeister getödtet werden. Wenn es den Sohn des Eigenthümers todtschlägt, so soll der Sohn des Baumeisters getödtet werden." Sehr eingehend wird namentlich das Eherecht behandelt. Einige Auszüge aus diesem Kapitel seien hier angeführt: Wenn Jemand eine Ehefrau nimmt, aber keinen Vertrag mit ihr abschließt, so ist dieses Weib nicht Ehefrau." Wenn Jemand als Kriegsgefangener weggeführt wird und in seinem Hause Lebensunterhalt vorhanden ist. seine Frau aber Haus und Hof verläßt und in ein anderes Haus geht, so soll man sie gerichtlich überführen und in's Wasser werfen. Ist aber in seinem Hause kein Lebensunterhalt vorhanden, und die Ehefrau geht in ein anderes Haus, dann soll sie schuldlos sein." Wftrt ein Mann seine Heimath verläßt, entflieht und darauf seine Ehefrau in ein anderes Haus geht, wenn dann jener zurückkel?rt und seine Ehefrau nehmen will, so soll die Ehefrau des Flüchtlings zu ihrem Manne nicht zurückkehren." Wenn ein Mann vor seiner Verheirathung eine Schuld hatte und die in seinem Hause lebende Frau ihn sich hatte verpflichten lassen, daß ein Gläubiger sie nicht in Beschlag nehmen darf und sich eine Urkunde darüber hat geben lassen, so darf der Gläubiger sich nicht an die Frau halten. Wenn aber die Frau, bevor sie in das Haus des Mannes kam, eine Schuld hatte, so darf ihr Gläubiger ihren Mann nicht mit Beschlag belegen." Auf Grund dieses Gefetzbuches wird es möglich sein, festzustellen, welchen Einfluß das babylonische Recht, das im persischen Reiche beibehalten wurde, auf die Entwicklung des römischen Rechts geübt hat. Daß solche Einwirkungen vorhanden sind, hat man schon nach der bereits vor längerer Zeit erfolgten Auffindung der Kontrakttafeln annehmen müssen, die namentlich die kaufmännischen Rechtsverhältnisse in Babylonien in einer erstaunlichen Differenzirtheit und Komplizirtheit vorführen. Der obligator-ifche Schwimmunterricht. Der in Elberfeld, Rheinprovinz, versuchsweise eingeführte obligatorische Schwimmunterricht der Volksschüler hat zu sehr günstigen Ergebnissen geführt. Von 65 Schülern, die an dem Kursus theilnahmen, sind 60 zu Freischwimmern ausgebildet worden, die bei der neulich abgehaltenen Schlußprüfung im Springen, Dauerschwimmen und Wettschwimmen Erfreuliches leisteten. Die Ausbildung der Schüler hat nur 22 Stunden in Anspruch genommen, von denen zehn auf das Trockenschwimmen und zwölf auf das Schwimmen im Wasser entfielen. Die Eltern der Schüler zeigten für den neuen Unterrichtsgegenstand großes Verständniß und hielten die Knaben eifrig zum Besuche des Kursus an. Die Zahl der Städte. die Berlin umgeben, wächst. Charlottenburg hat jetzt über 200,000 Einwohner, Schöneberg über 100,000, Rixdorf 95,000. Wilmerkdorf, das mehr als 40,000 zählt, soll zum 1. Avril Stadt werden. ctticrn JfrlttiUMfUmat Richte Deinen Blick stets auf die Zukunft, mein lieber, einziger Sohn; grüble niemals über die Vergangenheit. Jeder Mensch macht in seinem Leben mindestens eine große Dumm heit. Denke beim Lesen dieser Zeilen reckt oft au Deie Nater."

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