Indiana Tribüne, Volume 26, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 14 März 1903.

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(Fortsetzung.) D nein, crr von annavl, man wollte uns irreführen. Und das wird Ihnen kaum zum Vortheil gereichen. Selbst für den Fall, daß die Angabe bc Fräulein von Horst auf Wahrheit beruht wogegen gewichtige Gründe sprechen was ist denn damit bewiesen? Nichts als eine gewisse Vielseitigkeit Ihres Herzens, der man bei jungen Herren Ihres Alters häufig begegnet. Als Sie das Iinime: verließen, befand sich Frau Blanc-Sublinska noch in demselben. Darüber gibt es keinen Zweifel und wenn Sie uns glauben machen wollen, daß die Dame im Zimmer des Ministers von Hainerle lediglich mit Ihnen Verstecken gespielt hat. so taxiren Sie unser Urtheilsvermögen zu niedrig. In der Zeit, in welcher Sie sich mit jener Frau in dem Arbeitszimmer Seiner Excellenz aufhielten, ist ein Aktenstück verschwunden und es wird angenommen, daß Sie das Papier hinausgetragen haden. Dafür haben wir allerdings keinen direkten Beweis, aber kein Mensch wird annehmen, daß die Frau zurückgeblieben war, ohne sich der gestohlenen Papiere zu entledigen. Dazu kommt, daß Sie den Ball gleich, nachdem Sie im Arbeitszimmer betroffen worden waren, verlassen haben. Es war noch ziemlich früh Sie sind aber erst bei Hellem Morgen nach Hause gekommen. Wo waren Sie in der Nacht? Inzwischen hat eine Dame wiederholt in Ihrer Wohnung nach Ihnen gefragt. Wer war das? Ihr Hauswirth kann sich des Namens nicht erinnern, und Sie verweigern die Auskunft darüber. Dennoch haben wir gewisse AnHaltspunkte. Der Name war adelig und zweitheilig, und die Karte, auf der er stano. enthielt eine Mittheilung an Sie in französischer Sprache. Kennen Sie Frau Felicia de Rey-Vlassard. Herr von Damradt? Die Gemahlin des französischen Botschafts-Sekre-tärs? Dieselbe, welche am Tage Ihrer Verhaftung ganz plötzlich nach Paris abgereist ist? Sie haben zwar erklärt, den Namen nie in Ihrem Leben gehört zu haben weshalb aber verweigern Sie die Auskunft über die Absenderin der Karte? Nachdem Sie dann am Morgen wied?um den Besuch einer Dame empfangen haben, wurden Sie im Zimmer des Ingenieurs SrebroBrodowin, den Sie gar nicht näher kennen wollen, verhaftet. Sie hatten sich der Frau Riemann gegenüber ausdrücklich auf .'ine Verabredung mit Herrn Srebro bezogen. Außerdem ist eine silberne Eigarrettendose des Rufsen bei Ihnen gefunden worden. Man trägt solche Gebrauchsgeaenstände eines Fremden nicht mit sich herum. Sie haben auch angegeben, von dem Doppelwesen des Russen keine Ahnung gehabt zu haben aus den Karten, welche die Dose enthielt, ergab sich das Gegentheil. Sie haben mich nicht unterbrochen, Herr von Damradt, und ich schließe daraus, daß Sie erhebliche Einwendungen nicht zu machen haben. Damit könnten wir die Vernehmung abbrechen. Ich habe nur noch eine Frage. Wollen Sie mir Auskunft geden, wer die Dame war, welche Sie am Morgen Ihrer Verhaftung in Ihrer Wohnung aufgesucht hat?" Gust war den Ausführungen des Untersuchungsrichters gefolgt, ohne daß er in der Lage gewesen wäre, alle Einzelheiten kritisch zu betrachten. Es war das erste Mal, daß man das ganze Gebäude des Schuldbeweises in dieser Weise vor ihm aufstellte. Bei den vorhergehenden Vernehmungen hatte es sich um Herausgegriffenes gehandelt, je nach dem Gegenstande oder dem Ergebniß der Zeugenaussagen. Da war es ihm möglich gewesen, auf jede Einzelheit einzugehen. Wo aber sollte er hier einsetzen? Wo zi erst? Und was war das Wesentliche? Gegenüber diesem glatten, Stein auf Stein gefügten, mit juristischer Spitzfindigkeit in allen Fugen ausgemörtelten Bau gab es eigentlich gar keine andere Vertheidigung, als einen wilden Schrei: das ist nicht wahr! Das ist Lüge und Verdrehung! Unter der Wirkung dieser Erwägungen ging es ihm wie vielen, welche von einem tiefen Schmerze oder unzugänglicher Trostlosigkeit befallen sind. Die Spannung läßt nach und mit ihr die Gewalt über das Denken. Ein im Bergwerk Verschütteter läht kleine Steinchen durch die Finger rinnen, welche er im Griff der Todesangst erfaßi er betastet sie, stellt die Unterschiede ihrer Größe und Form fest und zählt sie genau, einen nach dem anderen. In dieser Weise beobachtete der Assessor die Spiegelung der Fenster in den Brillengläsern des Untersuchungsrichters. Wie kann man auch dergleichen sehen, ohne geblendet zu werden und die Augen schließen zu müssen! Merkwürdig Plötzlich hatte ein Name sein Ohr berührt. Das brachte ihn wieder zur Sache. Schnell erfaßte er die letzten Worte des Richters, begriff, daß von Eli die Rede war. Der Protest, welchen er dann sofort erhob, richtete sich im Grunde daaeaen. daß man sie bier

überhaupt erwähnte. In den 'schlaflosen Nächten der dunklen Zelle hatte ihn öfters das Gefühl der Verlassenheit auf's Aeußerste bedrängt, und dann sah er zwei thränenvolle, blaue Augen auf sich gerichtet, und er hörte deutlick. so deutlich, daß er mit zitternden Händen um sich griff: um meinetwillen. Gust, denn ich liebe Dich " Nun sollte er Auskunft geben über sie diesem Manne da. der ungeduldig mit dem Bleistift auf den Tisch pochte und ihn anrief: Ich ersuche Sie zum letzten Male, Herr von Damradt. sich mehr zu sam meln. Sie haben alle .Veranlassung dazu. Ich habe die Frage an Sie gerichtet, ob Sie die Dame, von der Sie kurz vor Ihrer Verhaftung in der Wohnung besucht wurden, nennen wollen." ..Nein." So will ich Ihnen sagen, daß das auch nicht nothwendig ist. Wir kcnnen die Dame. Es ist Ihre Kousi'l". Fräulcin von Horst-Suthmer. Diese Begegnung hätte für den Gang der Untersuchung kein besonderes Interesse, wenn Fräulcin von Horst nicht das Bestreben bekundet hätte, Sie durch eine Art Selbstbeschuldigung zu entlasten. Dies gibt jenem Morgenvesuch eine gewisse Bedeutung, welche noch durch Ihre Geheimthuerei erhöht wird. Wenn Sie also wirklich ritterlich handeln wollen ich meine in dem Sinne, daß Sie einer Dame, welche Ihnen verwandtschaftlich und vielleicht auch sonst nahe steht, unangenehme Weiterungen ersparen so geben Sie mir den Inhalt Ihrer Unterredung möglichst genau und wahrheitsgetreu wieder. Was war der Zweck des Besuches Ihrer Kousine?" Herr Untersuchungsrichter, ich protestire zunächst mit aller Entschiedenheit gegen eine Fragestellung, deren durchscheinende Form die Ehre des Fräulein von Horst berührt. Im Uebrigen verweigere ich Ihnen jede Auskunft." Tann werde ich das Erforderliche von der jungen Dame zu erfahren suchen. welche für eine der nächsten VorMittagsstunden zur Vernehmung geladen ist. Ich würde es bedauern, wenn Ihre falsch angebrachte Zurückhaltung für Fräulcin von Horst zu Unannehmlichkeiten führen sollte." Aber wie ist es nur denkbar." knirschte der Assessor zwischen den zusammengebissenen Zähnen hindurch, indem er an den Tisch trat und die grüne Decke wie im Krampf mit beiden Händen erfaßte, wie ist es nur denkbar, daß Sie ein unschuldiges, junges Geschöpf mit in diesen Skandal, in diesen Schmutz ziehen!" Treten Sie zurück und bewahren Sie eine angemessene Haltung sonst muß ich Sie abführen lassen. Fräulein von Horst hat sich ohne zwingende Veranlassung und sehr wenig geschickt selbst in die Angelegenheit verwickelt. Aber lassen wir das jetzt. Ich habe Ihnen zusammenhängend dargelegt, zu welcher Geschlossenheit das BeweisMaterial sich verdichtet hat. Kaum eine Ihrer Handlungen beziehungsweise Unterlassungen ist uns verborgen oder unklar. Und was wir etwa noch nicht wissen, das erklärt sich mit Nothwendigkeit aus unserer Kenntniß des anderen. Gibt es eine Strafthat, welche in ihrer Ursache genauer zu erkennen und in ihrer Entwicklung logischer zu verfolgen wäre? Ich halte Ihnen das pflichtgemäß vor und richte nun die letzte Frage an Sie: Wollen Sie Ihre Schuld eingestehen? Berstehen Sie mich recht. Sie berufen sich selbst auf Ihre Erziehung, Ihre tadellose Vergangenheit, Ihre bisherige Berufstreue und ehrenhafte Gesinnung. Ich l abe als Mensch und Richter oft zu beobachten Gelegenheit gehabt, wie all das sich verloren hat unter dem Einflusse der Leidenschaften. Ja, oft empfindet man es mit Bedauern, sich an das Opfer halten zu müssen, dessen Schuld eigentlich nur die Schuld anderer ist. Das ändert aber nichts an den Rechtsbestimmungen, denen wir uns zu fügen, nichts auch an den Pflichten, welche Sie stch selbst und Ihren Angehörigen gegenüber haben. Sie haben erfahren, mit wem Sie es zu thun gehabt. Sie wissen, daß die Liebe, welche man Ihnen geheuchelt, eitel Lug und Trug war, das schamlose Mittel für noch schamlosere Zwecke. Verstand und Gewissen des einst so berufstreuen und ehrenhaften Mannes sind wachgerufen er hat irren können, aber er wird nicht lügen angesichts der Erkenntniß seines Irrthums! Und nun antworten Sie mir: Bekennen Sie sich schuldig oder nicht?" Gusts Blick war umflort, und in den Augenwinkeln sammelten sich blinkende Tropfen. A w Wenn nur eine Spur Schuldbewutztsein in mir wäre, Herr , ich versichere Ihnen: Ihre Worte hätten mich zum Bekenntniß gebracht. Aber ich habe nickts zir gestehen, nichts so wahr mir Gott helfe! Die kleinen Dinge, in denen ich gefehlt, sind nicht Verbrechen, sondern Unachtsamkeiten, die einen Schaden nicht angerichtet haben. Will mich meine Behörde dafür bestrafen, so mag ste es thun; ich werde das ohne Murren auf mich nehmen. Aber bei dem grauen Haupte meines Vaters schwöre ich Ihnen: Ich bin nicht schulbig des Verrathes und jenes ruchlosen Diebstahls! Nicht schuldig " Der Unters uchungsrichter hatte auf den Knopf gedrückt und fragte den eintretenden Aufseher: Ist der HerrHauvtmann von Damradt bereits im Zeugenzimmer?" Sehr wohl der Herr Hauptmann befinden sicb auf dem Korridor."

..Führen Sie ihn herein." Mit einem Schrei stürzte Gust nach der Thür. Da aber der Wärter ihn anhielt, brach er zusammen und sank in die Arme des auf ihn zueilenden Vaters. Einige Augenblicke sah der Hauptmann von Damradt regungslos auf seinen Sohn. Nur in den verwitterten Zügen zuckte und zitterte etwas. Dann beugte er sich zu ihm nieder, faßt: ihn an den Schultern und hob ihn wie ein Kind auf. Da haben sie Dich hlng,:worf.'n. mein Junge? Das ist hart für einen Damradt. Aber nun Kopf hoch! Laß Dich beschauen, mein Sohn, scinini Dich zusammen, das bitt' ich mir au'. Komm hier zum Fenster nein, noch näher; hier in die volle Sonne. Wenn ein Damradt sein Vaterland verrathen hat, so hört sie auf, ih. zu bescheinen das ist so wahr, daß es im Evangelium stehen könnte. So und nun sieh mir in die Augen" Gust war, als fühlte cr den Blick des Alten in seiner Seele wüblen. sie durcbmunern vis auf den verstecktesten Ge danken. Aber er hielt ihn aus. Minutenlang. Dann nahm der Hauptmann von Damradt den Kopf seines Sohnes in beide Hände und drückt? einen Kuß aus seine Stirn bedächtig, etwa wie jemand segnet mit einem Kusse. Mein Jung, mein einziger, lieber Jung!" schluchzte der Alte. Gleich darauf aber fuhr er sich mit den abgeschabten, grauen Rehledernen über die Augen und schob Gust vor den Richtertisch. Ich weiß nun Bescheid, mein Sohn Du kannst den Herren ruhig sagen, sie sollen sich nicht lächerlich machen . . . 11. Kapitel.

ald nach der Begegnung mit seinem Sohne hatte der Hauptmann von Damradt eine längere Unterredung mit .dem Oberstaatsanwalt Kessel gehabt. Letzterer war von derselben auf das tiefste ergriffen. Die fröhliche Zuversicht, welche der alte Militär offenbar nicht nur zur Schau getragen, sondern auch wirklich empfand, hatte etwas herzzerreißendes gehabt für den, der die Lage und das Schicksal des jungen Mannes so klar überschaute, wie Kessel. Er hatte sich vor der Unterredung noch über das Verhör von heute Morgen unterrichtet. Dieses Protokoll entschied alles. Der erfahrene Jurist wußte wohl, daß es auch vor Gericht Thatsachen und Eindrücke gibt, welche eine Verschiebung der Situation zu Gunsten oder zu Ungunsten des Angeschuldigten noch in letzter Stunde herbeiführen können. Damit hatte er zwar nicht gerechnet wohl aber hatte der Mensch in ihm ganz uneingestanden sich darauf gestützt, bis auch diese letzte, im verstecktesten Winkel des Herzens wach gehaltene Hoffnung geschwunden schien. Wenn der alte Herr in Klagen oder in jenen unerfüllbaren Bitten der Verzweiflung sich ergangen hätte, so wäre das schwer und peinlich gewesen; diese Zuversicht aber wirkte noch erschüttern der. Der Hauptmann war von der Unschuld seines Sohnes so überzeugt, daß er bereits die Bcschwerdemittel erwog gegen die seinem Namen angethane Schmach: das Ansehen und die Verbindüngen eines alten Offiziers reichten wohl noch so weit, um volle Genugthuung zu erwirken. Und so sehr ihm das dann im Einzelnen leid thun würde er würde Niemanden schonen können, Niemand! Der Oberstaatsanwalt hatte bei dieser Drohung, welche er nicht mit Unrecht auf sich bezog, ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken können, welchcs er jedoch, auch sich selbst gegenüber, sofort ausglich durch die Versicherung, daß er für feine Person amtlich wie außeramtlich gern jede Unannehmlichkeit auf stch nehmen würde, wenn in der Sache geholfen werden könnte. Die Sache wird sich aufklären, Herr Oberstaatsanwalt," hatte der Hauptmann von Damradt gesagt, als er sich verabschiedete. Sie muß sich aufklären, denn mein Sohn ist unschuldig. Neben unserem Herrgott gibt es im Himmel und auf Erden zwei Dinge, zu denen ich ein unbegrenztes Vertrauen habe: das ist die Ehre des preußischen Degens und die Würde des Rechts. Das hat sich mir durch sechsundfünfzig Jahre erhalten, und ich möchte den seinen, der mir diesen Glauben für die letzten paar Jahre erschüttert." Seither war mehr als eine Stunde vergangen. Die Hände auf dem Rücken, durcbmaß der Oberstaatsanwalt noch immer sein Amtszimmer mit langen Schritten. Auf seinem Schreibtische harrten eine Anzahl Eingänge, auch Telegramme, der Erledigung. Er war nicht im Stande, sich hinzusetzen und die gewohnte Arbeit aufzunehmen. Je länger er sann und sann, desto deutlicher kam ihm zum Bewußtsein, daß nicht nur das Mitleid in ihm nachzitterte, nicht nur das schmerzliche Bedauern Über das vcrnlchtete Glück einer Familie, welche ihm persönlich nahe stand. Es war noch ein anderes, das ihn beschäftigte und beunruhigte. Gab es nicht doch einen Irrthum eine verhängnißvolle, falsche Annahme in dem anscheinend so sicher gefügten Bau dieser Anklage? Er ging noch einmal alles durch; von den ersten Bedenken gegen den jungen Damradt, welche ihm außeramtlich zu Ohren gekommen waren und über die er mit Frau von Horst gesprochen, bis zu den Ereignissen der letzten Tage. Auf das sorgfältigste. Schritt für Schritt und nach allen Richtungen hin überleote er ieden einzelnen Verdackts-

gründ, irr zwang stch dazu, Dtqct oder jener Erscheinung eine andere Auslegung zu geben, eine mildere, harmlosere. Es gab aber einfach gar keinen anderen Schluß Gust von Damradt war schuldig. t Das war keine andere Ansicht als die. welche der Oberstaatsanwalt bei Unterzeicknung des Haftbefehls gegen den Assessor gehabt und dech wirkte sie wie neu. Die uncingestandcnen Zweifel, welche die Zuversicht des .ouptmanns in ihm geweckt, waren beseitigt. Er fühlte sich ruhig in seinem Scwissen. Damit setzte er sich zur Arbeit nieder. Er hatte aber noch kein Schriftstück durckgesehen. als er sich wieder erhob und die Thür zu dem Nebenbureau, seinem Sekretariat, öffnete: Sind die Akten kontra Damradt bcreiis eingeliefert?" Nein. Herr Oberstaatsanwalt," wurde erwidert. .Aber Erusius, es ist doch die höchste Zeit! Die Akten können jeden Augenblick vom Ministerium eingefordert loerden. Kümmern Sie sich doch mal ein bischen darum." Ich komme eben von dem Herrn Untersuchungsrichter. Es wird noch ein junges Mädchen vernommen. In längstens einer halben Stunde sollen die Akten hier sein." Was ist das für eine Vernehmung?" Wenn ich nicht irre, Fräulein von Horst." Der Oberstaatsanwalt schloß die Thür. Er sah in Gedanken das thörichte, junge Geschöpf verschüchtert und vollständig hilflos gegenüber den Kreuzund Querfragen des klugen und überaus gewandten Richters. Es unterlag ja keinem Zweifel, weshalb das Mädchen für den Vetter eintrat. Das brauchte man nicht zu erfragen. Wenn dieses Kind, welches die Unschuld und Wahrhaftigkeit selbst war, zu einer bewußten Unwahrheit sich verstand, so bedürfte es keiner juristischcn Kniffe, um den Grund festzustellen. Es gab da nur einen. Der Oberstaatsanwalt zauderte noch einen Augenblick; dann öffnete er die Thür und befahl: Bestellen Sie dem Herrn Untersuchungsrichter, er möchte die Vernehmung abbrechen und mit den Akten sich zu mir bemühen' Es ist fast noch eine Viertelstunde Zeit," bemerkte Amtsrichter Kleinschmidt fast vorwurfsvoll, als er das Bureau des Oberstaatsanwalts betrat. Ganz recht, Herr Kollege, ch möchte diese Zeit jedoch benutzen, mich noch über das eine oder andere zu unterrichten für den Fall, daß ich selbst zuni Minister gerufen werde. Uebrigens glaube ich nicht, daß die Aussagen des Fräuleins von Horst von besonderem Belang sein werden." DaS habe ich zunächst auchgeglaubt, Herr Oberstaatsanwalt. Diese Ansicht hat sich aber in der letzten halben Stunde sehr geändert und zwar so, daß ich mich nicht habe entschließen können, die junge Dame zu entlassen. Ich habe sie vorläufig zurückhalten lassen, um über die eventuelle Verhaftung mit Ihnen zu sprechen. " Was?'" rief dcr Oberstaatsanwalt, indem er die Akten, in welchen er geblättert, sinken ließ und den kleinen Herrn fast belustigt ansah. Sie scherzen, Herr Kollege, nicht wahr?" Ich weiß nicht, Herr Oberstaatsanwalt," erwiderte der Richter ernst und empfindlich, ob Sie in amtlichen Dingen bereits scherzhafte Neigungen an mir beobachtet haben. In diesem Falle hier kann ich versichern, daß mir die Verhaftung aus zwei Gründen geradezu geboten erscheint." Und diese Gründe wären?" Einmal habe ich aus der Vernehmung die Ueberzeugung gewonnen, daß nicht nur Fräulein von Horst, sondern auch deren Muttervon dem lichtscheuen Treiben des Assessors von Damradt Kenntniß gehabt haben, in einem Umfange, den ich vorhin eben festzustellen im Begriffe war. Außerdem unterliegt es für mich keinem Zweifel, daß die beiden Damen üler das Vorgehen der Behörde in der Angelegenheil in recht auffälligen Einzelheiten unterrichtet waren. Am Morgen des betreffenden Tages hat Fräulein von Horst ihren Vetter aufgesucht, um ihn zu warnen. Sie muß also die ganze Sachlage genau gekannt haben, ja möglicher Weise Mitwisserin gewesen sein. Aus alledem schließe ich nichi nur die Möglichkeit einer Verdunkelung des Thatbestandes welche von der jungen Dame schon durch ihre Selbstbezichtigung ganz offenkundig versucht worden ist sondern auch eine direkte Mitwisserschuft. Jedenfalls halte ich es für geboten, auch der leisesten Spur nachzugehen." Der Oberstaatsanwalt hatte scheinbar sehr wenig aufmerksam zugehört, so sehr ihm auch die Sache nahe ging. Was die beiden Frauen von der verfänglichen Lebensweise des jungen Damradt und von den behördlichen Maßnahmen gegen denselben wußten, das wußten sie von ihm von dem königlichen Oberstaatsanwalt Kessel, dem ersten Vertreter der Anklage in dem Verrathsprozetz Damradt und Genossen. Es war im Grunde einfach komisch, wenn hier ein Verdacht sich ergeben konnte. Der Oberstaatsanwali war aber durchaus nicht in der Stimmung, das scherzhast zu nehmen. Selbstverständlich war es bei ihm ganz ausgeschlossen, daß er durch eine unvorsichtige Aeußerung seine Amts

pflicht verletzt hatte. Ader er kam da

durch aus eme ganz andere Idee. Vorerst mußte cr aber feststellen, wie Fräulein von Horst das, was sie aus seinen Mittheilungen wußte, wiedergegeben hatte. Sie werden abgespannt sein, Herr Kollege," sagt? er freundlich und schob dem Untersuchungsrichter einen Stuhl hin. ..Zünden Sie sich zunächst eine Ihrer unentbehrlichen Eigarrctten an" Wenn Sie gestatten, Herr Oberstaatsanwalt." erwiderte Herr Klein schmidt erfreut und mit einer leichten Verbeugung. Die mehrstündige Arbeit hat mich allerdings stark mitgenommen. und ich bin Ihnen sehr dankbar" (Fortsetzung folgt.) ucaicttt im tönt f. Der Mörder der Kaiserin Elisabeth, Luccheni, sitzt im Evrche-Gefängniß, das hoch oben im Centrum der Stadt hinter der Genfer Peterskirche liegt, auf Lebenszeit internirt. Er ist hür dem gleichen Regime wie die anderen Sträflinge unterworfen. Abcr seine Haft ist durch die Absonderung in der Jsolirzelle bedeutend erschwert und verschärft. Luccheni trägt die hellbraune Genfer Sträflingskleidung. Kopfhaar und Schnurrbart sind rasirt das Schandzeichen für schwere Verbrecher. Er ist stets allein in seiner Zelle. Zweimal täglich holen ihn zwei Wächter für je eine halbstündige Promenade im Gefängnißhofe ab. Er wird allein spazieicn geführt. In seiner Zelle darf er Pantoffel aus Rohrqeflecht anfertigen. Er verdient aus seiner Arbeit einen oder zwei Sous täglich. Die Hälfte davon darf er bei guter Aufführung, für Aufbesserung der Kost verwenden. Diese besteht aus Kafsee mit Milch am Morgen, einem Teller Gemüse zu Mi!tag und einer Suppe am Abend. Dazu kommt eine Ration schwarzes Brot und täglich je ein Deciliter Wein für das Mittag- und Abendessen. Fleisch erhält er blos zweimal in der Woche. Bei solcher Kost bei dem Mangel an freier Bewegung und der Wirkung der Jsolirzelle muß auch die kräftigste Natur langsam zugrunde geben. Luccheni hat nun zum Erstaunen Jener, die ihn vor dem Schwurgerichte sahen, die vier Jahre schweren Gefängnisses, die er hinter sich hat. ohne besondere Erschütterung seiner Gesundheit überstanden. Er ist nach wie vor der trotzige, haßerfüllte Anarchist und von demselben Hang zu Gewaltthätigkeit erfüllt, den er schon bei seiner Verhaftung manifestirte. Er weiß und hört nichs von der Außenwelt. Durch Zufall, vielleicht durch Zufall, vielleicht durchBegcgnung mit einem anderen Gefangenen erfuhr er die Ermordung des Königs Humbert von Italien durch den Attentäter Bresci. Luccheni hatte über das Ereigniß nur die eine Bemerkung: Es werden noch Andere an die Reihe kommen!" Das zeugt deutlich von seinen: ungebrochenen anarckistischen irotz. Reue über seine Missethat hat er nie bekündet. Die Augen in seinem durch den Mangel an Bewegung in freier Luft stark abgemagerten aschfarbenem Gesicht blitzen ebenso heftig und haßerfüllt wie früher. Im Gefängniß halten sie ihn für den gefährlichsten aller Sträflinge. Den meuchlerischen Charakter Luccheni's nicht früher erkannt und schärfer überwacht zu haben, hätte, wie man sich erinnert, vor zwei Jahren dem Gefängnißdirektor beinahe das Leben mu kostet. Der Direktor hatte dem Attentäter ein mit dem Reglement nicht vereinbartes Begehren abgeschlagen. Einige Tage später wic'derhote Luccheni sein Verlangen. Der Direktor hörte ihn diesmal in seinem Kabinett und lehnte, mit dem Rücken gegen den A!tentäter gewendet, das Begehren ab. Luccheni schlich sich wie eine Katze an den Direktor heran und holte zum Stoße aus. Zum Glück wendete sich der Bedrohte um und konnte dem Mörder in den Arm fallen. Luccheni hielt in der Hand eine scharfe spitze Ahle, deren er sich bei der Arbeit des Pantoffelflechtens bediente. Der Direktor, ein kräftiger Mann, konnte ibm dasMordinstrument entreißen und ihn mit Hilfe der aus dem Nebenzimmer herbeieilenden Wärter festnehmen. Dem Mordgesellen trug der Attentatsversuch mehrere Monate verschärfte Jsolirhaft ein. Sich selbst aber hat luccheni noch nie ei.i Leid anzuthun versucht. Für seine Arbeit sind ihm mehrere scharfe Werkzeuge, darunter ein ziemlich großes Schneidinstrument, zur Verfügung gestellt. Er hat noch nie daran gedacht. das eine oder das andere gegen sich selbst anzuwendn. Er. der vor seinen Richtern prahlerisch die Entsendung aus die Guillotine verlangte, hängt doch sehr am Leben. Er hofft eben, vielleicht doch noch einmal entkommen zu können, und darum will er sich kein Leid zufügen. Von Zeit zu Zfit erhält er den Besuch des Gefängnißpfarrers und des Arztes. Das sind die einzigen Menschen, die er außer den Wächtern, welche ihm die Nahrung bringen, alle Monate einmal zu Gesicht bekommt. Briefk oder Geldsendungen sind für ihn seit seiner Jnternirung nicht eingetroffen. Auf die Dauer aber wird Luccheni das Jsolirungsregime nicht ertragen können, und das Schichsal, das seiner UNvermeidlich harrt, ist vollständige geistige Umnachtung.

Feuer Signale.

4 Pnnsylv und Startet 5 EngI,sb'Oyn-Hau East und Rv Aork 7 Roblk und Michigan s N. J1ey u. SWafl 2fec 9 Pine und North, 10 Ptortft und Pin 11 Vermont nah East 12 9ij. 8 Spritzenhaus a. Ave c.h Robl 15 lo.itrarc und Walnut 14 R. Jersey Central. 16 Mass. und Esrnell Av 1 Ash und !l. Strafe 17 Park Av und 12 Str .6 Eolum'ia und Hillftde 19 Higblc-.nd Ave u. P,att 1 JU',.o und St. Joe 23 Pennsvlv. und Pratt 4 Slevidian und 11. Str 25 No.k-pritzknhausik. nah Jllinoi 2 Senat Avu. LtSla 27 Illinois und Wichigan 28 Pesylvsnia und 14. 29 Senate Av. und 18. 21 No. 1 Spritzenhaus IndAvenahvRichigan 32 Meridian und Walnut 54 California u nont 55 Blak und New Bork 36 Ind. Av. u. St. ülaix 37 Eity Hospital 38 Blak und Norty 39 Michigan und Agnes 41 No. ö Spritzenhaus Washington nahe West 42 GAsendorf u Wash. 43 Missouri u New Kort 45 Meridian u Wash 4 Illinois und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 48 ingan's Porkhau 49 Straßenbahn Ställe 23. Washington Str 61 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 62 JllinS u Louisiana 63 Wett und Couth West und McCartt) 6 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Rav bö No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor.-is 69 Madiion Av.u Dunlop 1 No 2 Haken Leiterhaus South ah Telawar, 2 Penn, u Merrill 63 Dkt iware u. McEarty 4 East ,-nd McEarty 6 New Jersey u. errttl 67 irg. Av. u Bradsha 68 East und Prospect 69 Bicking und High 71 9k. ll Spritzenhaus vir Ave. nhe Huron 72 East und Georgia 78 Leda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 english Av. u Pme 7 Shelby und Bates 7? No. 3 Spritzenbaus Prospect nahe Syelby ?! Fletcher v. u Sbelby 81 Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 83 East u Washington S4 New Pork u. Davids 85 Taubstummen Anstalt 86 ?rr. Staaten Arsenal 87 Onental und Wash. 8 raurn-Rksvrinat. 91 No. iz Spritzenhaus Maryland nahe Mcr. 92 Mrridian u. Vcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Virini? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohio 23 No. 16 Spritzenhaus is. und Ash. 124 Alabama und l. 125 Central Ave u id 16. 126 Landes und 15. 127 Brooksid und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 18 Bellesontaine und 134 College Av und 2V. 135 Delaware und 18. 136 Alabama und North 127 Newmann nb 19. 138 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 Landes und 12. 142 Highland Av und 10. 143 Tecumseh und 10. 146 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillstde Ave und l. 143 Cotleg Ave und 2. 149 College kve und 27. 152 Park Av und 2. 15? L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ar und 10, 15 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 15g Bloyd und Pawvaw. 159 No. l Spritzenhaus Brightwood 12 Arden und Dkvot 163 Brightwood und 26. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. yftone 167 Arsenal Av und 28. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und l. 12 Capital ve und VT. 213 Pennsyl. u. ichiga 214 Illinois und 2. 215 Snate v und 21. 216 Pennsvlvania und 22, 217 Meridian nd lt. 218 Capital v und fc 219 Broadway und 10. 231 Jllinoi und McLm 234 No. 14 Cpritzknyaus penwood und HO. 235 Illinois und 88. 23 Annctta und 80. 237 No. 9. Epriyenhuis Udkll und Naer 38 Ud,il Ladder Worls 239 Jlabtl und 7. 241 Vmdian und 24. 242 Jllino,4 u St. Cla-X. 243 Idrioge und 23. 812 West mir Walnut 313 West und 12. 814 Howard und 16. 816 Torbet und Paca 81 Capital Ave und io, 817 Nortbwkstern Ave ul 818 Gent und 18. 819 C inal und 10. 824 Ccrealine Works 324 Vermont und fcvni, 825 Biemarek u GrandieK 52 No. 29 Spritzenhems Haugbville. 827 Michigan u. Holmes, 828 Michigan u. Concortz 841 West und McJntyr 412 Missouri u. Maryland 413 M.ssouri und Ohio 415 Capital ve u Georgis 416 Missouri entutktzN 417 Senate Ave . Wasy. 421 P und G Rundlus 3. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Mi.cy Ave u. JDM 425 Wash. und Harris 426 No. 18 SpritzenhaiH W, Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliver und Osgood 429 Siordyke und ?)ort 431 Hadlev Ave u. Morris 432 Rirer Ave u. Atoms S4 River ve und Ratz 435 Hardlng u. Big 4 R ? 42 Harding und Oliva 437 No. 19 Spritzenyo? Morris und Harbins. 4S8 Howard idUkeB 4 tseky 451 Reisn und Miller 452 Howard und ktt 458 Morris und apX 456 Lambert und f3fuml 457 Rordyk Av u. tear knon Works 12 st ud Stop 613 ntuky Avu.PkrrM 514 Meridian und Morris 6ic Illinois nd ansas 517 Morrw und Takota 518 Morris und C durch 619 Capital A. u VcCarty 521 Mcuhan und Palms 623 Pin? un' Lord 524 Madilor Ave u Lincol 62 Meridian und elt 627 Carlos und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Ravmond 531 Mkridian u. WcSarty 532 No. Cpritzenh2ut VorriS nah Set' 612 McKcrnan und Dougy. 613 East u. Lincoln 2m 614 East und Bkecher 616 Wruzht und Sander 617 RcCarty und Beaty 18 9lr Jersey uir 712 Spruce und Prospect 713 English Are. u. LaunI 714 Etat Av u. Blt ? 716 Sbelby und ccher 71 State Sve nd Orang, 718 Orange und Laurel 71 Sbelby u. Ct.. las AX 721 Lerington A, t Lau? 723 Flttcher veu. Gvruct 724 State ve u. Pleasan. 726 Prost kt und '''leasa 72 Orange und Har ia? 728 Liberty und Veek 729 und South 81 No. 16 Spritzenhaus Ost Washington S 813 Market und Noble 14 Ohio u. Highland W 816 Mickigan u. Highlant 81 Market u Arsenal v, 817 Oft S Clair und Union ahn tSelns. 821 Pan Handle EhepS 28 Brmontund Walcott 824 Wash. und State . 825 Madden's tounsl Hab. 82 Tucker und Dorsey 827 Wash. und Beville I 829 Ro. 1 Spritzendaus eville nah M,ang, 831 Coutheaftern Wh und Woodfid. 882 Wash. und Tearbor bös Southeaftern und Arsnl SUm. 886 New Hort und Tmpk 912 Jllinoi und Rarvl. 9it Illinois und Markt 914' Penn, und 99 9lö' Delawan nnd Spezial Signale. Ersten 2 Schlag, zweiter Alarm, Zweiten t Schlage, dritter Alarm. Dritten 2 Schlag, vierter Alarm. i-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. s Schläge, Wafferdruck ab. I Schlag, 12 Uhr ittgT. 9 Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vom Tbun wöchtrr angegeben 'sa an den brrsteiiden Straften Kreuzungen feine larqt&Kter angebracht find. Chicago und der große Nordwefte via i 9 I

laa Hawaii bilivvine Inseln. Bin tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Monon 47. Str. Etation, Chicago, ind's nur5 Minuten mittelst elektrischer Ear ach den Union Biehdösen Frencb Lick Springs, in dem Orange Eounkv Hochland. Familien Hot! anter neuer Seschästkleituna. Pluto, Proserpine md Bowles Quellen. Beste Mineralwaffer der Seit. Zwei Züge täglich via Sree.lcaftle. Ticket-Officen : Union Station. Maffachusrtt ve. nd 25 West Washington E kratze. R. P. I g e o, Distrikt äff. Agent, Jndianayolls. Ind. . H. M c D o e l, E. H. St o ck '. i l, Präs. und en. Mgr. ettiebsllter rank ct. d. ff- Agent, hicago, Jll.