Indiana Tribüne, Volume 26, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1903 — Page 6
Judiana Tribune, n. März 1903.
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Theodor Rebennaok's
Europäische Nachrichten.
Ireie Städte. Hamburg. Der Senat beschloß einstimmig, bei der Bürgerschaft zu beantrugen, daß dem Dichter Gustav Falke anläßlich seines 50. Geburtstages ein Fahresgehalt von 3000 Mark ausgesetzt rrrde. Auf eine 25jährige Thätigkeit in der Fabrik chirurgischer Instrumente und Bandagen C. W. Lolte Nachf. konnte PH. Behrens zurückblicken. Nach längerem Leiden verstarb hier im Alter von 68 Jahren Wasserschout Alfred Friedrich T'tens. Mit ihm ist eine für die Wassertante besonders markante Persönlichreit aus dem Leben geschieden. Unter dem Verdachte, auf die Schulmädch?n Dei und Jäger ein Messerattentat verübt zu haben, wurde der Barbier Paul Ceculla verhaftet. An Stelle des verstorbenen Kirchenvorstehers Matthias Hermann Heinrich Jußmann ist Julius Hermann Lambert in den Kirchenvorstand berufen worden. In der Ferdinandstraße stürzte ein Theil des Neubaues der Kunstglaserei - Firma Kröpplin & Sohn ein. Die Arbeiter hatten den Bau bereits verlassen. Auf einem zwischen Schopenstehl und Hopfensack stehenden alten Speicher, in dem die Droguenfirma Pienina & von Soden, sowie Treman, Furneß & Co. Ltd. und C. Flügge Waaren zu lagern hatten, brach Feuer aus. welches den Speicher zerstörte. Ferdinand Peltzer, Mitinhaber der Firma Gebrüder Schröder & Co., verschied im Alter von 64 Jahren. Bremen. Einer Feuersbrunst fiel das Geschäftshaus der Firma Max Baron & Co. zum Opfer. Der Schaden beträgt etwa 180,000 Mark. Sein LZjähriges Dienstjubiläum feierte in Bremerhaven der zweite Hafenmeister Andr:ssen. Der Senat hat dem hiesigen Bürger Paul Hermann Oskar Adolf Rahner die Concession zur Errichtung und zum Betrieb einer Apotheke im Hause Goesselftraße No. 56 Hierselbst ertheilt. Contreadmiral z. D. Thiele ist zum Reichscommissär beim Seeamt Bremerhaven ernannt worden. Bisher bekleidete diesen Posten Capitän zur See Chüden, welcher vor Kurzem zum Reichscommissär für das Auswanderungswesen in den Wescrhäfen ernannt wurde. Lübeck. Der Chefredacteur des Lübeckischen Anzeigers" Zabel ist zum nationalliberalen Parteisecretär für die Provinz Westfalen berufen worden. Auf dem Dieksee sind beim Schlittschuhlaufen die Gymnasiasten Paulsen und Warneke ertrunken; ein dritter, der ebenfalls eingebrochen war. konnte gerettet werden. Scywetz. Bern. Hier verstarb Ingenieur Paul Simon, der örban der Kornhausbrücke. Simon wurde 1854 in Berlin geboren, hielt sich dann in Frankfurt und Darmstadt auf. wo er die technische Hochschule absoioirte, und kam Mitte der Siebziger Jahre nach der Schweiz, wo er sich bei zahlreichen Brückenbaulen bethätigte. Nach ziemlich erregter Polemik wurde zum Münsterpfarrer mit 197 von 211 Stimmen der zur positiven Richtung gehörende Pfarrer Hadorn in Könitz gewählt. Basel. Als Pfarrer an der St. Clisabethenkirche wurde ohne Widerspruch gewählt Pfarrer Birenstiel, bisheriger Prediger zu St. Matthäus. Nach längerem Leiden starb hier der Regierungsrath a. D. Philippi. Genf. Aus Eifersucht ermordete hier der 25jährige Alexandro Furiga seine Braut, die 20jährige Martha Zimmermann aus Bern. Der Thäter befindet sich in Haft. L i g e r z. Der 73jährige Taglöhmr Fritz Sauser von hier. Vater von drei unmündigen Kindern, wurde beim Holzen von herabfallenden Steinen derart getroffen, daß er bald darauf starb. M o r g e s. Im Alter von 75 Iahren verschied hier der Astronomie-Pro-fessor Charles Dufour. M u r g e n t h a l. Auf der Fahrt zu einem Kranken wurde der Arzt Dr. Steffen-Künzli an einer steilen Stelle des Weges so unglücklich aus dem Schlitten geschleudert, daß er einen Schädelbruch erlitt. O e t w e i l. Der nahezu 60jährige Heinrich Kunz, Landwirth, wollte auf dem Dache seines Hauses ein paar Ziegel stoßen. Hier glitt er aus und stürzte kopfüber auf den hartgefrorenen Boden, dicht neben seine Frau, die die Leiter festgehalten hatte. Kunz erlitt einen schweren Schädelbruch. Scha ff Hausen. Bei der Bezirksrichterwahl siegte im zweiten Wahlgang der Candidat der bürgerlichen Partei, Dr. Sturzenegger. über den Socialdemokraten Schlatter. St. Gallen. KanwnsgerichtsPräsident a. D. Baertocher, früher Stadtpräsident Hierselbst, ist im 73. Lebensjahre gestorben. S o l o t h u r n.' Zum RegierungsPräsidenten für 1903 wurde gewählt Reqierungs-Rath Kyburg. Zürich. I. Brunner, vom Hause Brunner u. Cie. Kunstanstalt hierselbst, hat zur Feier seiner dreißigjährigen selbstständigen beruflichen Thätigkeit seinen sämmtlichen Arbeitern und Arbeiterinnen ein Sparkassenheft, mit 100 Frank gezeichnet, überreicht. Conrad Widmer, früherer Direktor
der Schweizerischen Lebensversicb,
runqs- und Rentenanstalt Hierselbst, ist im 85. Altersjahre gestorben. HeflerreicHngarn. Wien. In den Magazinen der Knopffabrik Deutsch & Freund in der Gonzaaagasse No. 2 tarn ein Brand zum Ausbruch, der erheblichen Schaden anrichtete. Dr. W. Bernatzik, ehemaliger Universitäts - Professor, ist hier im 82. Lebensjahre gestorben. Auf ein 25jähriges Bestehen blickt der erste hiesige Bolks'bibliotheksverein zurück. Commis Jgnaz Schnürmacher, 18 Jahre alt, entriß der Privatbeamtin Marie Neustadl ein Täschchen mit 740 Kronen und ergriff die Flucht. Er wurde jedoch verfolgt und festgenommen. Geschäftsdiener Heinrich Steinschneider, Hernals, Hormayrgasse No. 54 wohnhaft, wurde in Haft genommen, weil er verdächtig erscheint, an dem Tode seiner 16 Monate alten Tochter Ottilie, die er grausam miß handelt hat, schuldtragend zu sein. Einem Brande fiel die Trockenkammer der Paul Korndörfer'schen Wollfärberei zum Opfer. Selbstmord verübte der 27jährige Commis Louis Klein, Praterstraße 70 wohnhaft. Im Sofienspital starb der Gerüster Thomas Buck, der von dem 59jährigen Karl Wagner aus Eifersucht in Izi Wohnung der Wäscherin Theresia Hampel durch Stiche mit einem Küchenmesser schwer verletzt wurde. Baden. Der bekannte Hotelbesitzer Sacher stellte seine Zahlungen ein. Brünn. Seinem scheidenden Chormeister, Musikdirector Otto Kitzler, zu Ehren veranstaltete der hiesige Männergesangverein im Engelmannsaale des Deutschen Hauses eine Abschieds - Liedertafel. Hier fand in feierlicher Weise die Einweihung eines Denkmals für 1038 im Jahre 1866 Hierselbst gestorbene preußische Soldaten und sechs Officiere statt, deren Gedeine von verschiedenen anderen FriedHöfen nach dem Centralfriedhofe übergeführt worden waren. B u d w e i s. Prokurist Karl Katztt beging sein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Firma L. & C. Hardtmuth. Kreisgerichts - Präsident Franz Geist trat in den Ruhestand. Nach schwerer Krankheit ist Bau - Oberingcnieur d. R., Anton Jaifch, im 78. Lebensjähre gestorben. Freiwaldau. Realitätenbesitzer Robert Unger starb hi im 84. Lcbensjahre. G ö r k a u. Der bisherige Senior der Firma Kühne & Söhne hier, Karl Kühne, trat nach einer 48jährigen Thätigkeit aus der Firma aus. G r i e s. Major Ferdinand Graf Kuenigl, der älteste Offcier der öfterreichischen Armee, ist hier im 99. Lcbensiiikre neffnrfnn i 9 u u ii. uuier Ä.yeilnaymc des Erzherzogs Eugen fand hier die Einweihung des neuen Armenhauses statt. O l m ü h. Frau Marie Hartwich, Wittwe des Stadtverordneten, Oberschützenmeisters und Bürgers Franz Hartwich, verschied im 71. Lebensjähre. Peterswald. Im Eugenschachte Hierselbst wurde der Förderer Jacob Bris von einem in's Rollen gerathenen Kohlenhunt erfaßt und getödtet. P r o ß n i tz. Hauptmann i. P. Peter Habel ist hier im Alter von 81 Jahren gestorben. Saal selben. Die Gattin des hiesigen Stationsoorstandes. Frau Anna Redl. wollte Fußbodenlack kochen und goß in heißes Wachs Terpentin. Es erfolgte eine furchtbare Explosion. Frau Redl war sofort todt, ihr Kind, fowie das Stubenmädchen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. St. P ö l t e n. Im Alter von 55 Jahren ist hier der Seminardirektor a. D. Dr. Richard von Muth gestorben. W i e n e r - N e u st a d t. Bei den Gemeinderaths - Ergänzungswahlea wurden gewählt: Advokat Dr. Szitta. Sparkassesekretär Oskar Wessel. Fabrikant de Cente, Ingenieur Löhlein. Kaufmann Heinrich Seiser. Lehrer Julius Willerth. Gastwirth Josef Mayer. Hermann Ncugebauer uno Büchsenmacher Franz Neuber. Luxemburg. Luxemburg. Das in der Großstraße gelegene Wohn- und Geschäftshaus No. 18, zwischen den Häusern Housse und Huberty, wurde in öffentlicher Versteigerung Frau Wittwe Everling für 53,000 Francs zugeschlagen. B a r t r i n g e n. Zum Nachfolger des krankheitshalber aus dem Pfarramt geschiedenen Pfarrers I. P. Wagner von Bartringen wurde Herr Kinnen, bisher Pfarrer zu Zolver, ernannt. D o m m e l d i n g e n. In der Nacht hörte der Mühlenbesitzer Huberty von seiner Wohnung ein klägliches Stöhnen. Als er näher zusah, fand er den 34jährigen Arbeiter Bernhard Fiedler aus Senmngen bewußtlos auf dem Pflaster liegen, aus einer klaffenden Kopfwunde blutend. Fiedler starb nach kurzer Zeit. E sch. In der Nacht brach aus bisber unaufgeklärter Ursache teuer aus. das die Handschuhleoersabrik in Asche legte.
Tte Burcufraqe tn TentsMSttd.
wcstafrika. Das Kaiserlich-Deutsche Gouvermement für Deutsch-Südwestafrika hat die Bedingungen für die Ansiedelung holländischer Afrikaner (Buren) in Deutsch-Südwestafrika bekannt gegeben, welche in den Konferenzen vom 12. und 13. November zwischen dem Gouvernement und den Burenvertretern Botha und van der Meve vereinbart worden sind. Diese Bedingungen, welche den Buren eine gewisie Selbstständigkeit in Bezug auf Kirche. Schule u. f. w. einräumen, besagen u. A.: Den holländischen Afrikanern wird das Recht zugestanden, in DeutschSüdwestafrika eine niederdeutsche reformirte Kirche zu gründen und ihre Gesetze und Bestimmungen so wie in der Kapkolonie zu handhaben. Der Kirche wird volle' Freiheit gegeben, die holländische Sprache in ihrem Gottesdienste und Konfirmandenunterricht zu benutzen. Die Kirche hat das Recht, sich der niederdeutschen reformirten Kirche in der Kapkolonie anzuschließen und sich mit der Synode derselben zu verbinden. Die Regierung behält sich jedoch das Recht vor. diesen Anschluß aufzuheben, sobald sie findet, daß solcher Anschluß politische Verwickelungen zur Folge hat. welche den Interessen des deutschen Schutzgebietes nachteilig sind. Die holländisch-afrikanischen Eltern sind verpflichtet, ihre Kinder innerhalb ihres zehnten bis fünfzehnten Lebensjahres zwei Jahre lang in eine Regierungsschule zu schicken. Die Kinder dürfen während dieser Zeit nirgends anders als in der Regierungspension untergebracht werden, welche mit der Schule verbunden ist;die Pension beträgt pro Kind 300 Mark, für Unbemittelte wird der Satz ermäßigt. Die Regierung wird zu Leitern der Schule nur kirchlich gesinnte Personen evangelischer Konfession von einwandsfteiem Lebenswandel ernennen. In der Regierungsschule soll ausdrücklich deutsch unterrichtet und in der Pension deutsch gesprochen werden. Auch "der Religionsunterricht wird deutsch ertheilt. Jedoch wird es den holländisch-afrika-Nischen Eltern frei gestellt, ob sie ihre Kinder diesem Religionsunterricht beiwohnen lassm wollen oder nicht. Der Unterricht soll in den Regierungsschulen kostenfrei sein. Die Regierung erlaubt den holländischen Afrikanern, private Schalen einzurichten, mit denen sie sich nicht befassen wird, in der Voraussetzung, daß die Bedingungen der oben genannten zweijährigen Schulpflicht erfüllt werden. Die Reg erung wünscht, daß alle holländischen Afrikaner deutscheReichsangehörige werden, in welchem Falle ihre Söhne verpflichtet sind, Hrer Wehrpflicht in Südwestafrika zugenilgen. Dagegen find mit der deutschen Reichsange! ?rigkeir unter anderem folgende . ortheile verbunden: die Reichsangehörigen können Land von ver Regierung kaufen. Sie werden Wahlrecht haben, sobald das Land Selbstverwaltung bekommt. Sie haben den Vorzug, wenn Geld durch Frachtfahrten und andere Regierungsarbeiten zu verdienen ist. Wo angängig. bekommen sie Stellung im Regierungsdienft; fie erhalten Ansiedelungsbeihülfen in Baumaterialien und Vieh. wenn solche zur Verfügung gestellt sind: solche, welche ihrer Wehrpflicht genügt haben, können Regierungsland ;u 30 Pf. vro Hektar kaufen. Diese Vereinbarung scheint zum Rücktritt des Majors von Estorff von seiner Stellung in Deutsch-Slldwest-afrika führen zu sollen. Die Tägl. Rundsch." will erfahren haben, daß Major von Estorff infolge von Differenzen mit dem Kolonialamt über die Burenfrage sein Amt niedergelegt hat. Das Blatt bemerkt darüber: Der Gouverneur. Oberst Leutwein. und mit ihm die leitenden Beamten der Kolonialabtheilung des Auswärtigen Amtes mißbilligen die durch Major von Estorff den Buren eingeräumten Sonderrechte, besonders in religiöser Beziehung, und scheinen auf dem Standpunkte zu stehen, daß die Kontrole der neu zu gründenden holländisch reformirten Gemeinden durch das Presbyterium in Kapstadt eine ernste Äefahr für die Entwickelung desSchutzgebietes auf deutsch-nationalem Boden in sich birgt. Man glaubt in der Wilhelmstraße, daß die Endziele der einwandernden Buren auf die Bildung eines Staates im Staate hinauslaufen und will, wie sich einer der Decernenten, allerdings etwas dunkel, ausdrückt, kein Irland in Südafrika schaffcn. Landrichter a. D. Tecklenbura hat bis zur Rückkehr des Oberst Leutwein, die in fünf Wochen erfolgen dürfte, die Gouoernementsgeschäfte übernommen. Ob und inwieweit politische Rücksichten auf die deutschen Beziehungen zu England bei dieser pessimistischen Auffassung der Kolonialabtheilung mitgewirkt haben, muß dahingestellt bleiben. Auf jeden Fall ist es im Intcresse des Schutzgebietes zu beoauern, daß einer seiner besten Kenner ihm verloren geht; Major von Estorff wird, wie verlautet, in die Armee zurücktreten. Er ist 1878 Offizier geworden und aus dem 31. Jnfanterie-Regiment bei Errichtung der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika am 11. Juni 1894 in diese als Compagniechef eingetreten. Er that sich in den Kämpfen mit Wttboi derartig hervor, daß er nicht rn : den Rothen Adlerorden 4. Klasse mi Schwertern, sondern auch die seltene Auszeichnung des Hohen-
zollernschen Hausordens mit Schwertern erhielt. Im Herbst 1899 aus Afrika heimgekehrt, wurde er a la Suile des Generalstabes gestellt, dann zum Oberkommando der Schutztruppen kommandirt und, nachdem Major von Natzmer infolge eines Unfalles gesiorben war. als dessen Nachfolger am 27. Juni 1900 wiederum der Schutztruvpe für Dcutsch-Südwestafrika zugetheilt. .inderuntrrschlebnng. Ueber die Untersuchung gegen die Gräfin Kwilecka wegen des Verdachtes ter Kindesunterschiebung bringen die Blätter verschiedene Mittheilungen, die aber einseitig die Belastunasmomente enthalten und darum kein zuverlässiges Bild geben. Danach soll eine Gesellschafterin der Gräfin, die jetzt als Repräsentantin bei einer Russin in einem Vororte von Berlin wohnt, die inzwischen verstorbene Hebamme Rewell beauftragt haben, für die Gräfin ein neugeborenes Kind zu suchen. Die Beauftragte setzte sich mit einer Hebamme Rademacher in Zwierzine in Verbindung, die das Kind einer Bahnwärterstochter Paretza in Zwierzine vorschlug. Der Knabe wurde nach Ausweis der Kirchenbücher am 25. Januar 1897 geboren und am nächsten Tage getauft. Bei der jungen Mutter sei gleich eine Dame erschienen, die sich das Kind ansah. Gefallen an ihm fand und es ihr gegen eine einmalige Entschädigung von 100 Gulden abnahm. Gleich am 26. Januar 1897. nach der Tause. ging die Dame mit dem Knaben davon. Seitdem hörte die Mutter nichts mehr von ihm. Sie verheirathete sich unterdessen und drang wiederholt in Frau Rademachcr. ihr den AufentHalts des Knaben anzugeben. Ihre Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Die polizeilichen Nachforschungen sollen nun ergeben haben, daß die Gräfin gerade am 25. Januar, am Tage der Geburt des Knaben, in Zwierzine. von Wroblewo nach Berlin abfuhr, um sich in Berlin m der Kaiserin AugustaStraße die Wohnung einzurichten und am 27., wo der Knabe aus Zwierzine eintreffen mußte, niederzukommen. Die Gräfin bestreitet dagegen entschieden jede Unterschiebung. Deplazirtes Bild. Reiseführer: Ja, meine Herrschaften, die Pyramiden haben bereits Jahrtausende überdauert, und noch immer haben sie die Obren steif." Die Wiederherstellung des Heidtl vcrger Schlosses. Als vor einigen Monaten der laute Streit für und wider die Wiederherstellung des Heinrich-Baues tobte, bctraute die badische Regierung eine Kommission von Sachverständigen damit. den Bau eingehend zu untersuchen und 21 Fragen über den Zustand es Baues, rein vom technischen StandPunkt aus. über seine Erhaltungsmöglichkeit zu beantworten. Das Proto-
ioll wird jetzt in der ..Deutschen Bau.' zeitung" veröffentlicht; vorläufig bringt das Blatt den ersten Theil, und danach ist das Gutachten recht pessimistisch, die Herren scheinen an eine Fortdauer des jetzigen Zustandes nicht zu glauben, auch nicht an die Möglichkeit einer Ausbesserung. Die Bauräthe Koch und Seitz, die Architekten des ehemaligen Schloßbaubureaus in Heidelberg, erklären in einer Anlage, daß die Zerstörung fortgeschritten ist. Dann heiht es wörtlicb weiter: DerZusammenhang der neuen Sprünge in den Steinen und der weiteren genannten Schäden mit den durch die Lotung festgestellten Bewegungen ist unverkennbar. Es können die Sprünge in den Quadern durch die etwa vom Winddruck hervorgerufenen Bewegungen herrühren oder umgelehrt können durch allmähliche langsame Zerstörung des Mauerwerkes und des Bindemittels die am Lot siehtbaren Bewegungen entstanden sein. Noch wahrscheinlicher ist. daß die beiden Fährlichkeiten. Bewegung und allmähliche, durch die Witterung hervorgerufene Zerstörung im Mauerwerk, in Wechselwirkung zu dem oben genannten. den Bestand der Fassade gefährdenden Resultate führten. Jedenfalls ist nicht zu verkennen, daß die Gefahr für die Fassade eine größere geworden ist. und daß der gegenwärtige Zustand auch die Möglichkeit des plötzlichen Einsturzes näher rückt, als dies früher der Fall war .... " Danach heißt nun die Frage nicht mehr: ..Bestehen lassen oder erneuen?" sondern: ..Stürzen lassen oder :rneuern?" Man dar? begierig sein, ob die früheren schroffen Gegner der Wiederherstellung angesichts dieser Lage den Muth 'haben werden, offen hcrauszusagen: Stürzen lassen!" Noch daz jetzt, wo der Fund eines sicheren Dokumentes über das frühere Aussehen des Ottheinrich-Baues der Ergänzung eine sichere Grundlage giebt. Die M e i s t n sind Feinschmecker unter den Vögeln. Sie fressen mit Vorliebe Bienen und Hummeln, namentlich aber Honigbienen, die sie ihres schwebenden Fluges wegen leicht erhaschen. Man findet daher oft in der Rahe der Bienenstöcke die Nester der Meisen. Motorwagen oder Aut o m o b i l e sind fast 8000 in Paris schon in Gebrauch und darunter 3800 mit einer von der Behörde genehmigten Fahrgeschwindigkeit von 18 Meilen in der Stunde. Die Zahl der geprüften Chauffeurs" erreichte Anfang Oktober 1902 schon 13.600.
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