Indiana Tribüne, Volume 26, Number 173, Indianapolis, Marion County, 14 March 1903 — Page 4

Jo,na Tribune, lü. Mär; 1903.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der utndeg 6 Indianapolis, Ind. Harry 0. Thudium Präsident BeschaftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOfVE S6S. Titered at the Post Office of Indianapolis as second class matter.

Das atme Grotz-Ncw ?)ork. Eine Warnung für jeden Deutschen erklingt aus der Botschaft, daß vom kommenden Sonntag an in New Jork alle öffentliche Hallen geschlossen sein müssen. New Vorker Vereine, welche für nächsten Sonntaz Festlichkeiten p!a nen, werden gut thun, dieselben auf einen andern Tag zu verlegen, denn der Ukas Polizeikommissärs Greene, den letzten Sonntag nur die Theater und zwei oder drei Vereine zu spüren dekamen, wird in Zukunft überall streng durchgeführt werden. Alle Vereins-Hallen. mit Ausnahme vom Arion", Liederkranz" und Brooklyn E. D. Turnverein" ' sind öffentliche Lokale, z. B. Heinebund, N. V- Turnverein, Vloomingdale Turnverein in New Jork und Schwabenhalle, Sängerbund, Arion und Labor Lyceum in Brooklyn. Diese Vereine könnten eventuell mit einer ziemlichen Dehnung des Gesetzes im eigenen Heim für die Mitglieder an Sonntagen Festlichkeiten veranstalten, wenn statt des Eintrittsgeldes ein Garderodegeld erhoben wird. Aber wie sollen die Oekonomen und Pächter dieser Hallen auf ihre Kosten kommen, wenn sie das Lokal an Sonntagen nicht an fremde Gesellschaften vermiethen können ? General Greene ist sich der Folgen, welche sein Ukas für deutsche Vereine hat, nicht bewußt, und wenn er es wäre, würde das bei ihm keine Sinnes ünderung zur Folge haben. Er hat sich stets in Kreisen bewegt, wo man absolut keinen Sinn für deutsche Geselligkeit hat. Alles, was er vom deutschen Vereinswesen weiß, beschränkt sich wahrscheinlich auf den Arion-Ball. Hallenbesitzende Vereine, deren Kontrakt mit den Pächtern oder Verwaltern in diesem Jahre abläuft, werden Schwierigleiten haben, neue Kontrakte abzuschliehen, um so mehr, als die Schanksteuer am 1. Mai um 60 Prozent erhöht werden wird, so daß sie in Manhattan und Bronr $1200 und in Brooklrm 8975 beträgt. Dazu kommt noch, daß. wie aus guter Quelle verlautet, Polizeikommissär Greene darauf hinarbeitet, an Sonntagen alle Wirthschaften, welche keine Hotel-Lizens haben, gänzlich zu schließen und nicht nur den Ausschank auf die Hauptzimmer zu beschränken. Nun wird aber auch noch zu guterletzt die Befürchtung laut, daß das Sonntagsgesetz ebenso scharf auf Picknicks angewendet werden wird trockene Landpartie, entsetzlich! Aber das Jammern und Klagen des New Yorker Deutschthums nützt jetzt nichts. Es büßt einfach für seine poMische Faulheit. Für und aber ist es eine Lehre. Wenn das mächtige Deutschthum New Yorks durch Zersplitterung in Faktionen den Muckern den Sieg ermöglichte, so liegt bei dem Uebergewicht der Zahl der Nativisten in unserm Staat besonders die dringendste Nothwendigleit für politische Einigkeit des Deutschthums ob. In unserem Staate sind die meisten Gesetze über SonntagsHeiligung so dehnbarer Natur, daß ein Fanatiker wenig Mühe haben würde, dieselben so auszulegen, daß deutsche Geselligkeit an Sonntagen unmöglich gemacht wird. Unsere Legislatur war in einer geradezu empörenden Weise unter der Fuchtel der Mucker, welche, wären sie energischer zu Werke gegangen, noch viel mehr hätten erzielen können. Ein enc geschlossenes Deutschthum ist durch die dringendste Nothwendigkeit geboten. Sein Einfluß in der Politik des Staates und der Stadt sollte von imponirender Wucht sein. Die Partei, von welcher liberale Anschauungen und liberale Verwaltung zu erwarten find, welche es auch sei, mutz von den Deutschen mit voller Kraft unterstützt werden und den Sieg erreichen. Der Kampf gegen das Muckerthum muß ein fortgesetzter und organifirter sein. Sämmtliche deutsche Zeitungen im Staate müssen mitwirken das Deutschthum derartig zusammen zu schweißen, daß die Temperenzler keinen Keil hineintreiben können. Die weiteren Entwickelungen der Campagne werden uns belehren, z welcher Partei das Deutschthum stehen muß.

Polizeiliches Allerlei.

Verscheuchte Diebe und erwischte Gauner. E i n N e g e r stieg gestern Morgen gegen 8 Uhr durch ein Vorderfenster in C. P. Dennis' Wohnhaus in No. 1804 Olive Str., doch wuroe er durch da Hülfegeschrei der weiblichen Glieder der Familie verscheucht, in deren Schlafzimmer er gerathen war. Gestern Nachmittag um 2 Uhr entdeckte Mary Lutz, die Hausmagd C. R. Connelly's in No. 1514 Nord JllinosS Str., einen jungen Neger, der in dem Hause Alles um und um gekehrt hatte und floh, als er sich entdeckt sah. Der Kerl trug an den Handgelenken gesprengte Handschellen und scheint also ein Gesetzesflüchtling zu sein. Soweit ermittelt werden konnte, erbeutete er nur eine mit Perlei besetzte Vorstecknadel. B e n Howard, 33, und Frank Hart, 46 Jahre, wurden gestern von den Detectivs Splan und Haley wegen Großdiebftahls eingesteckt. Der Erstere wurde abgefaßt, als er in Sagalowsky's Tröolerladcn an der West Wafhington Str. 300 Pfund Mesfingbe. schlüge von Straßenbahn-Cars versilbern wollte. Er hat früher an Eisenbahnen gearbeitet. Sein Genosse Hart wurde später dingfest gemacht. Das Messing stammt aus den StraßenbahnRemisen an der Lonifiana Str. Abends gegen 11 Uhr wurden die Radler Hull und Grifsin zu der Wohnung der Frau Bennett in No. 814 Süd Capital Ave. gerufen, wo ein Dieb ein Quantum Brod. Fisch und sonstiger Speiftn aus dem Eisschranke hinter der Küche gestohlen hatte. Der Spitzbube entkam. K u r z vor Mitternacht verhafteten Sergt. Hagerman und die Polizisten Gunsolus und Shaser an Senate Ave. und Washington Str. den 21-jähr. Nick Fonnelly und den gleichaltrigen Chas. Müllen, die dort miteinander in Streit gerathen waren, wobei Connelly seinen Revolver ans Müllen abgeschossen hatte. Er hatte aber nur Löcher in die Luft geschossen. Zu später Stunde verhafteten ferner Capt. Kruger und die Radler Duncan, Askins, Trimpe und Löwe den Neger-Barbier Chas. Baß von der West North Str., der gesucht wurde, weil er vor 3 Wochen einen Mordangriff auf seine Frau gemacht hatte. Nachlanger Jagd durch die ganze Stadt verhafteten gestern Vormittag die Detectivs Splan und Haley und die Radlerpalizisten Trimpe, Löwe, Morgan und Simon den 19jährigen Ed. Lynn, einen Brunnengräber, in einer Wirthschaft an der West Washington Str. unter der Anklage des Großdiebftahls. Der Jüngling hatte nämlich Pferd und Buggy Jos. W. Selvage's von No. 1140 Nord New Jersey Str. am Donnerstag gestohlen, das Buggy gegen ein anderes und 815 Draufgeld an den Händler I. Kennedy von der Chesapeake Str. getauscht und dann mit dem Gelde in dem anderen Buggy eine Bierreise unternommen. Er war total beduselt, als er erwischt wurde, und dabei hatte er 2 Knaben eingeladen, mit ihm zu sahren. An der Prospect Str. hatte er dann auch die Fuhre verschüttet, doch war Niemand verletzt worden. Neue Inkorporationen. Die Royal Mining C o.". Jndpls.. wurde gestern mit einem Capitale von $500,000 incorporirt. Die Compagniewill Zink- und Blei-Minen in Illinois und Wisconsin betreiben ; die Directoren sind : E. I. Rcbison, Charles N. Ellictt. LewiS G. Akin, S. H. Shearer und W. S. Wickard, Indianapolis, und W. Henry Harris von Chicago. Andere neue Jncorporationen sind : Indianapolis Qil Company". Indianapolis, Capital 850,000 ; Directoren : C. B. Stevenson, OttiS M. Fowler und Charles P. Doney. M. & D. Oil Company", Bluffton, Capital 840,000 ; C. M. Miller, F. C. Dailey, C. M. Gingrich. Farmers ane Merchants' Bank", Otterbein, Capital 830,000; Jeremiah Edwards, Präs.; John S. Ward, Kassirer; Ward A. Smith, Vice.Präs. R. L. Leeson & Song", Elwood. Capital 8250.000; R. L. Leeson u. Ä. Die Brown-Ketcham Jron Works", Jndpls., hat ihr Actien-Capital wie folgt erhöht : Bevorzugte Actien von 8250,000 auf 8350,000; gewöhn!. Actien von 8100,000 auf 8200,000.

Männerchor-Damenverein.

Tie gestrige Karten-Partie. Die gestern Nachmittag abgehaltene März-Kartcnpartie des Damenvereins des Indianapolis Männerchors nahm einen sehr gemüthlichen Verlauf und erfreute sich einer zahlreichen Betheiligung. Die Arrangements waren von der 5. Section, bestehend aus Frau Emil Steinhilber, Vors., und Assistentinnen : Frau Georg Mannfeld, Frau L. A. Hoffmann, Frau Joseph Geiger, Frau Gustav Oberländer und Fräulein Florence Weiß in der besten Weise ge troffen und deshalb verlebten die Damen einen sehr vergnügten Nachmittag. Als Siegerinnen aus dem friedlichen Wettkampfe gingen folgende Damen

hervor : 1. Preis Frl. Lena Fertig. 2. ,. Frau Lenker. 3. Frl. Emma Minter. 4. Frau Oswald Seidensticker. 5. Frau Christ. Weiß. 6. FrauAdolphSeidensticker. 7. Frau Chas. Adam. 8. m Frau I. R. Wilson. 9. Frau Aug. Woerner.

Lotto-Preis Frau Bennerscheidt. Mit einem gemüthlichen Kaffekränzchen wurde die hübsche Unterhaltung beschlossen. Grunoeigcuthilms Uebertragungcn. Caroline V. Loftus an Emily A. Featherstone, Lot 12 in Denison Park Add., Illinois Str., nördlich von Fall Creek. 83.500. Gustav Simon an Bertha Rochow, Lot 5 in Block 11 in Bruce Baker Add, nordöstlich von Atlas Works. 82.000. Bertha Rochow an Michael Hubert, das gleiche Grundstück. 82.000. Canada Conley u. A. an Emanuel Meyer u. A., Theil von Sec. 2, Tp. 16, Range 7 in Wayne Township. 84.000. Florence V. Jones an John W. Friday, Lots 100 und 101 in Chambers Subd., in Theil von Jrvington. 81,000. Louis E. Rothrock u. A. an Katie Cochrane, Lot 21 in Block 16 in Lincoln Park, Delaware nahe 25. Str. 81,100. Della Williams an FranciS E. Willis, Theil von Sec. 22, Tp. 16, Range 4, in Perry Tp. 83,750. Charles L. Clackner an Ora E. Caruthers, Lot 3 in McKernan's Subd. von Outlot 28. 83.000. Benjamin F. Grant an Thomas A. Goodmin, Lots 73 und 74 in West Park Add., in West Indianapolis. 83.000. Fred. Cline an Asa L. Muzzy, Lots 9 und 10 in Block 10 in Lincoln Park Add., Alabama nahe 25. Straße. 82,200. Fred. Cline an John H. Crall, Lots 29 und 30 in der nämlichen Addition. 82,200. Willis E. Miller an Winfield S. Mann, Lot 123 in Reagan Park, östlich von College Ave. nördlich von 23. Str. 82.500. Grace M. Greenen an William Meid ner u. A., Lot 23 in Sqr. 4 in Lin. coln Park, nahe Talbott Ave. und 22. Str. 82.700. t& Feine Weine, Bier und Cigarren bei I. W. Süß, Südoft-Ecke Michigan und Noble Straße. Guter Lunch Morgens und Nachmittags. Bauerlaubnißschein e. Parks M. Martin, 2418 Oft 10. Reparaturen, 8100. Ella E. Beall, Cornell nahe 22. Straße, Wohnhaus. 82.000. - I. H. Croß. 2101 West Morris, Anbau. 8250. E. M. und O. P. McLeland, 24, zwischen Park und Broadway, Wohnhaus. 83,000. Otto Porr, Ella, Cottage, 8726. Wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel, schreibt das N. Y. Morgen Journal", hat die Wirthe, Brauer und Spirituosenhändler im ganzen Staate die Kunde getroffen, daß Odell cntschlössen ist, die Erhöhung der Licenzgebühr um fünfzig Prozent zu erzwingen. Allerorten rüsten sich die in ihrer Existenz bedrohten Geschäftsleute zur Abwehr dieses neuesten Raubzuges der Landonkel auf die Städte. Wie verlautet, soll sofort ein Fonds von 8200,000 aufgebracht werden, um den Hayseeds" in den Hollen der Gesetzgebung zu Leibe zu rücken, wenn alle anderen Argumente an ihren Ohren abprallen. Wenn der Gouverneur seinen Willen durchsetzt, so bedeutet die die Schließung von mindestens 5000 Wirthschaften in Groß-New York.

Tcv Reichst nvttktocn so v ist, abgesehen von dem uncintastbarkn ltriegöschatz mit 120 Millionen Mark. d:r letzte Reichsfonds, der noch aus der französischen Kriegskostcnentsckäoicung übrig geblieben ist. Die anderen, nrie der Festungsb.'ufcnds. te: ReichZ.'agsgebäudefonds. der Eisenöahnbaufonds. sind aufgebraucht. Ter Jnvalidenfonds wurde mit 561 Millionen Mark dsttrt und sollte die auf Grund Des Militärp?nsionsqesctzes vom Jahre 1 B71 zu leistenden Ausgaben sicherstelln . Daß dies nicht mehr der Fall sein wird, daß vielmehr der Fonds früher aufgekehrt sein wird, als die letzte dieser Ausgaben bestritten ist, kann jetzt als sicher angesehen worden. Der Fonds dürfte, wenn keine Aencerung in den jetzigen Verhältnissen Eintritt, im Jahre 1910 aufbraucht sein. Die Ursachen dieser Entwicklung werden von offiziöser Seite wie folgt umschrieben: Da immer neue und größere Ascaben auf ibn zur Deckung angewiesen wurden, wurde es nöthig, ihm jährlicb immer größere Kapitalbeftände zu entziehen, wodurch wieder die jährlich aus ihm zur Verfügung stehenden Zinsen ungünstig beeinflußt werden. Aus den Etats der letzten Jahre ist die EntWicklung auf diesem Gebiete klar ersichtlich. Im Rechnungsjahr 1901 betrua die Einnahme aus den Zinsen des Fonds 13 Millionen M., während cuS dem Kapitalbeftände 17,4 Millionen M. entnommen werden mußten. Im Jahre 1902 stieg die letzte Summe auf 35,6 Millionen M., die erstere allerdings ouch noch infolge ganz besond?rer, nicht wiederkehrender Verhältnisse cuf 14,7 Millionen M. Für 1903 konnte daaeen dieZinseneinnahme nur noch auf 10 Millionen M., also schon auf 3 Millionen M. weniger als im Jahre 1901 veranschlagt werden, aus dem Kavitalbestande müssen schon 38,8 Mill. M. entnommen werden. Auf dieser Bahn wird es, wenn keine Aenderung eintritt, weiter gehen. Die Zinsen werden sich vermindern, der Kapitalzuschuß wird sicü von Jahr zu Jahr erhöhen müssen, bis der Bestand aufgebraucht ist, und die Deckung der betreffenden Ausgaben auf den allgemeinen Etat wird überkommen werden müssen. Für die gesetzmäßige Anlage. Berechnung undVerwaltung desFonds sind übrigens der Vorsitzende und die Mitglieder der Verwaltung des Fonds verantwortlich. Der Vorsitzende wird vom Kaiser auf Lebenszeit ernannt, die Mitglieder vom Bundesrathe jedesmal auf drei Jahre gewählt. Zum Vorsitzenden ist, wie bereits gemeldet, jüngst Geheimrath Plathe vom ReichsSchatzamt ernannt. Die drei vom Bundesrath gewählten Mitglieder sind der badische Ministerialdirektor Schercr, der bayerische Staatsrath Frhr. v. Stenael und der sächsische Geheimrath Dr. Fischer. Im übrigen unterliegt die Verwaltung der Oberleitung des Reichskanzlers. Ebenso wie über oie znderen Rcichsfonds steht auch über den Jnvalidenfonds der Reichsschuldenkammission eine fortlaufende Kontrolle zu. Es findet sich denn auch in icdem Berichte der letzteren ein Abschnitt, der sich auf den Reichsinvalidenfonds bezieht.

Römische Trinksprnchc. In der Verciniung der Saalburgfreunde hielt Herr Professor Dr. O. Lohn einen fesselnden Vortrag über Zccherbrauch am römischen Rhein". Dabei führte er. so erzählt man uns. in Wort und Lichtbild eine Fülle der aus Römergräbern stammenden Pocula" oder Trinkgefäße vor, von denen bezeichnenderweise die meisten in Köln und in Trier, den noch heute so weinfrohen Städten, viele am Rhein aufund abwärts, manche in Belgien und ein kleiner Theil in der heutigenChampagne entdeckt sind. Die Aufschriften dieser überaus verschieden gestalteten Gefäße betreffen alle für Zecher in Betracht kommenden Verhältnisse. Aus dem schlechten Latein jener Zeit geben wir hier in freier Uebersetzung eine Blüthenlese wieder. Eintretenden ruft der Becher zu: Seid mir gegrüßt!" Oder: Ihr Glücklichen, seid gegrüßt!" Ferner verkündet er: Ich habe Durst." Ich dürste schon." Schenke Wein ein." Wirth, gib mir süßen Wein." ..Gieb mir zu trinken." Misch mir den Wein, aber schone das Wasser." Zechgenossen ruft man zu: ..Trinke". Setze nicht ab" und ferner das Bibam?:s" in vielerlei Lesarten. Auch ein regelrechter Uintrunk fand schon früher statt. So liest man auf einem wohl 2 Liter haltenden Trinkg?fäß: Nimm ihn und gib ihn den Genossen weiter." Unser bekanntes Gaudeamus" ist häufiq zu finden, und auch Vivat" und Vivamus". Andere Aufschriften lauten: Wirth, fülle mich mit Wein". Halte mich". Trinke aus mir", Ich trinke aus Dir süßen Wein". Wein o.iebt Kraft", Auch ich will die Wahrheit". Daß das Zeitwort amare" l-Ieben in allen Formen vorkommt, ist selbstverständlich. Znrückttenricl'cncr Ginttand. Bitte, borg' mir 'mal 50 Mark." Ich denke. Du willst nach Amerika." Ja, glaubst Du, dort braucht man kein Geld?" ZU1iorspruct,sVsU? Malznung Was sitzt Du nur immer über den Büchern?"--Ich möchte die tiefsten Geheimnisse der Wissenschaft ergründen. Vater!" Ach. sei gescheit und bleib' dumm!"

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