Indiana Tribüne, Volume 26, Number 172, Indianapolis, Marion County, 13 March 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 13 März ,9S.
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g Hom an von g Teo von Torn. 8oo oOOo oOOo oOOo oOOo oOOo cOO (Fortsetzung.) Uwachfi möcht ich eine mzcisrag, an Sie richten, Herr von Damradt. über einen mir bes?nders wichtiger Punkt. Sie haben wiederholt erklärt. den G:richtsdiätar Paulus Eiewers. welcher der verrätheriscken Machenschaftcn in vollem Umfange geständic ist, nicht zu kennen. Hallen Sie diesk Behauptung noch aufreckt?" Durchaus. Es ist mir nicht erinnerlich, einem Menschen dieses Naw.en jemals begegnet zu sein." Treten Sie 'mal vor, Siewers!" rief der Richter über öusts Kopf hinweg in den Saal; und al der Buckelige, von dem Ausseher am Arm ge--führt, näher trat, fragte der Richter mit einer Handbewegung auf Gust: Sehen Sie sich den H?rrn an. Siewers, und sagen Sie mir. wer das ist' ..Das ist Herr Assessor von Damradt," sagte der Kleine ohne Besinnen, indem sich seine blutleeren Lippen zu einem breiten Grinsen verzogen. Nun. Herr von Damradt?" Allerdings." erwiderte dieser zögernd. Diesem Herrn bin ich wohl begegnet " Und weshalb leugneten Sie?" Ich habe nur geleugnet, einer Herrn Paul Siewers zu kennen!" fuhr der Assessor auf, während ihm in der Erinnerung an jene Taufgesellschaft bei dem Maurerpolier das Blut in die Wangen schoß. Hätten Sie mir diesen Herrn sofort gegenübergestellt, würde ich keinen Moment gezögert haben, die einmalige Begegnung zuzugeben. Dazu liegt für mich keine Veranlassung vor. Nur der Name war mir unbekannt." Das ist aber befremdlich. Sie haben mit dem Manne doch mehrere Stunden Seite an Seile zusammengesessen. Man überhört einen Namen wohl bei der ersten Vorstellung aber bei längerem Verkehr gibt man sich dock schließlich zu erkennen!" Das war hier nicht der Fall. Ich fühlte mich nicht am Platze und beengi in der Umgebung ini) habe wenic Werth darauf gelegt, wie meine TischNachbarn hießen." Natürlich nur, fo weit Sie diefelben noch nicht kannten, nicht wahr? Ihre Nachbarin zur Linken kannten Sie doch ganz genau?" Ich weiß nicht, wie ich Ihnen klar machen soll, daß diese Bekanntschaft trotz allem eine oberflächliche und für mich überaus räthselvolle gewesen ist! Ich versichere auf das Bestimmteste" Lassen wir das," winkte der Untersuchungsrichter ab, diese Angelegenheit wollen wir lieber im Zusammenhang erörteen. Ich habe die Hoffnung, daß Sie sich doch noch einiger Dinge entsinnen werden, die Sie heute bestreikn." Sie täuschen sich, Herr Untersuchungsrichter," bemerkte Gust nichi ohne Schärfe. Ich halte mich in allen Punkten an die Wahrheit. In dem Fall des Herrn Siewers möchte ick dringend bitten, im Protokoll festzulegen, daß Sie mir bei der Fragestellung den Gerichtsdiätar Paulus Siew:rs nur dem Namen nach genannt. nicht aber auch als einen der Theilnehmer an jener Gesellschaft bezeichnet haben." Und zu welchem Zwecke hätte da geschehen sollen ?" Weil ich mir dann die sämmtlichen Teilnehmer vergegenwärtigt hätte und bei einiger Personalbeschreibung sicher auch sofort auf die Begegnung gekommen wäre." Und vielleicht auch noch auf manches andere," warf der Richter ironisch hin. Jedenfalls habe ich keine Verpflichtung, Sie über den Gang der ErMittelungen auf dem Laufenden zu halten. Im Gegentheil ich komme Ihnen sehr entgegen, wenn ich Ihnen immer noch die Möglichkeit offen lasse, durch ein freies Geständniß sich zu erleichtern und Ihre Lage zu verbessern." Ich danke Ihnen sehr für Ihr persönliches Wohlwollen, Herr Untersuchungsrichter," erwiderte Gust, weleher sich nur mühsam bezwäng. Dankbarer aber noch wäre ich Ihnen, wenn Sie sich darauf beschränken wollten, die Wahrheit zu ermitteln, und wenn Sie davon absehen würden, meine Wahrhaftigkeit durch unvollkommene Fragen geflissentlich in ein schiefes Licht zu rücken." Diese Bemerkung weise ich als sachlich unbegründet und in der Form unangemessen zurück." sagte der Richter gleichmüthig. Gleich darauf fragte er: Sie geben also zu, den Gerichtsdiätar Paulus Siewers zu kennen Wenn dieser Herr den Namen trägt jawohl." Wie oft sind Sie mit ihm zusammen gewesen?" Nur einmal." Worüber haben Sie sich damals mit ihm unterhalten?" Das weiß ich nicht. Jedenfalls waren es sehr harmlose Dinge. Außerdem trug der Herr, wie ich mich erinnere. fast ausschließlich die Kosten der Unterhaltung." Äv. Der Untersuchungsgefangene Skewers hat ausgesagt, daß sich ihm !in jener Gesellschaft noch Jemand als
Wtfsender offenbart hätte. Können Sie mir darüber etwas mittheilen?" Keine Ahnung." Haben Sie denn nicht irgend eine plötzliche und auffallende Veränderung an Ihrem Nachbar bemerkt?" Eine Veränderung?" fragte Gust vor sich hin, indem er nachdenklich zu Boden blickte. ..tZr war stark betrun,en und betrug sich brutal. Nachdem er zwei junge Mäden belästigt, welche auf der anderen Seite neben ihm saßen, wollte er meine Nachbarin zu? Linken fäffen " Die Frau Blanc-Sublinska?" Ja ''Das war's!" schrie der Kleine plötzlich mit verzerrtem Gesichte dazwischen. Das war's! Nun weiß ich c genau! Ich wollte die Sonne küssen und sie hat mich verbrannt mit ihrem glühenden Hauche! Aber ich habe :s doch nicht gewußt, oatz sie es war! So wahr ich lebe, ich habe es nicht gewußt!" St zitterte in Angst und Verzweiflung. Ich hab's nicht gewußt" detheuerte er immer wieder, bis er das cntseyte Gesicht hinter den erhobenen Armen verbarg und die Laute in ein winselndes Schluchzen sich verloren. Führen Sie den Mann ab." befahl der Untersuchungsrichter. Paulus Siewers wurde fortgeführt und noch vom Ende des Korridors her vernahm man die irr. n Belheuerungen. Dieser Zwischenfall hatte an den Nerven des Assessors gezerrt. Er war bleich, und es überkam ihn vorübergehend eine Schwäche, so daß er sich an den Tisch lehnen mußte. Wenn Sie sich nicht gut befinden." bemerkte der Untersuchungsrichter, so dürfen Sie sich setzen. Geben Sie 'mal einen Stuhl her. Unkrodt und dann ziehen Sie sich zurück bleiben Sie aber meines Rufes gewärtig." Der Aufseher verließ das Zimmer. Gust hatte sich wieder erholt und stützte sich leicht auf die Lehne des Stuhls, eigentlich nur, um seine Hände zu beschäftigen. Der Richter, welcher ihn aufmerksam beobachtet hatte, fragte: Haben Sie sich aus den verworrenen Mittheilungen des Siewers irgend ein Bild machen können, Herr von Damradt?" Jawohl, die Situation damals steht mir jetzt ziemlich klar vor Augen. Als der Mann sich Frau Blanc genähert, fuhr er plötzlich wie von einem Schlage getroffen zurück und benahm sich dann fast so verstört wie jetzt." Was that er?" Er verließ das Zimmer. Als ich dann einige Minulen später nach Hause ging, fand ich mich auf dem dunklen Flur nicht gleich zurecht und mußte Licht machen. Da vernahm ich aus dem Zimmer des Ingenieurs Srebro die Stimme des Siewers in weinerlichen Entschuldigungen." Und was schließen Sie aus alledem?" Jetzt unbedingt, daß Frau Blanc sich ihm zu erkennen gegeben hat." Hm sagen Sie 'mal, Herr von Damradt, halten Sie das für sehr wahrscheinlich? Sie haben mit Frau Blanc jene Gesellschaft aufgesucht, llcichbiel, welche Beziehungen Sie zu dieser Dame unterhielten ich will 'mal annehmen, dieselben seien so harmlos gewesen, wie Sie sie hinstellen jedenfalls ist es ooch nicht recht glaubwürdig, daß ein Kavalier seine Tischdame von einem Trunkenen so weit belästigen läßt, daß sie sich selbst schützen muß. Solchen Menschen stößt man dech zurück." Der Vorfall spielte sich sehr schnell ab. Außerdem war ich derart verblufft, daß ich gar nicht zu einem Entschlussc kam." Aber Herr von Damradt ein Entschluß, der ein Ueberlegen voraussetzt, kann doch in solchem Falle gar nicht in Frage kommen. Man handelt da vollkommen aus dem Moment heraus." Unter gewöhnlichen Umständen gewiß. Jedoch störte mich die ganze Umgebung. Der Verkehrston stand auf einer Stufe, auf der ich mit meinen gewohnten Umgangsformen aussetzen mußte. Daneben beschäftigten mich die Räthsel, welche Frau Blanc mir aufgab. Kurz, ich stand unter dem Einflüsse jenes Ausnahmezustandes, in welchem ich während der ganzen letzten Monate gelebt habe." Derartige Zustände pflegen gemeinhin ganz bestimmte und meist sehr einfache Ursachen zu haben. Aber noch eins. Erscheint es Ihnen glaubwürbig, daß Frau Nora Blanc alias Gräfin Sublinska ausgerechnet die Rohheit eines Betrunkenen abwarten wird, um sich diesem als die Führerin der Spio-nage-Bcwegung zu offenbaren? Mußte sich diese Frau, welche im Einzelnen doch eine ungewöhnliche Intelligenz verrathen hat. nicht sagen, daß das gefährlich war? Der Bursche war doch sinnlos konnte er in diesem Zustande nicht sich selbst und auch sie verrathen? Es waren Leute anwesend, welche von dem dunklen Getriebe keine Ahnung hatten. Gesetzt den Fall, Herr von Damradt, daß Sie zu diesen Leuten gehörten die Frau müßte doch mahnwitzig gewesen sein, dicht neben Ihnen eine solche Szene zu riskiren! Meinen Sie nicht auch?" Ich kann mich hierzu nicht äußern." erwiderte der Assessor für einen Mo. ment verwirrt. Ich habe so wenig Einblick in die Seele dieser Frau geWonnen, daß ich nicht nachzuprüfen vermag, was sie sich dabei gedacht hat. Ich vermuthe ja auch nur, daß es dergleichen war."
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Nein. Pardon vorhin erklärten
Sie, bestimmt anzunehmen, daß Frau Blanc damals sich dem Siewers zu erkennen gegeben hat. Es gibt eben nur zwei Möglichkeiten: entweder hatte jene Frau von Jbnen nichts zu fürchten. so daß sie dicht an Ihrem Ohr dergleichen wagen konnte, oder aber Sie haben den Siewers, dessen gehenne Thätigkeit Ihnen durch Herrn Srcvro Brodowin bekannt war, über die hervorragende und einflußreiche Stellung der Frau in Jbrem Bunde aufgeklärt. Zu dieser letzteren Annahme neige ich." Diese Annahme ist falsch. Herrsch habe Niemand aufklaren können, weil ich erst nach meiner Verhaftung erfahren habe, mit wem ich es zu thun hatte. Weshalb sträuben Sie sich denn so sehr, mir das zu glauben? Sie haben dow nicht den Schatten eines Be weises für das Gegentheil!" Nach Ihrer Auffassung, die für einen Juristen mehr als befremdlich ist. Wohin sollten wir in der Rechtspflege wohl kommen, wenn wir auf das Geständniß eigensinniger Angeschuldigter angewiesen wären! Folgen Sie mn noch einmal genau und legen Sie sich dann selbst die Frage vor, ob es eine geschloffenere Beweisführung geben kann. Sie haben zugestanden, dem Herrn von Brodowin bereits in Thorn begegnet zu sein. Ganz gegen Ihre sonstige solide Gewohnheit, haben Sie mit ihm und noch einem Herrn, welcher bisher nicht hat festgestellt werden könncn, am Kneiptisch gesessen. Die Unterhaltung hat in einem kleinen Hinterzimmer stattgefunden, in welchem zu dieser späten Stunde andere Gäste nicht mehr anwesend waren. Schon wenige Tage darauf hat Ihre vorgesetzte Behörde Anzeichen kleiner Indiskretionen gehabt, welche sich auf Ihre Thätigkeit in der Ostmark bezogen. Die Sachen waren aber ziemlich harmlos, und so hat man von einer Untersuchung abgesehen. In diese Zeit fällt auch Ihre erste Begegnung mit der BlancSublinska. Sie können von einem Menschen mit einigem Urtheilsvermögen und das nehmen wir Richter doch für uns in Anspruch nicht verlangen, daß er Ihnen die geheimnißvolle Geschichte von der nachtwandelnden weißen Frau glaubt. Das ist doch ausgeschlossen. Ich setze den Fall, es wäre irgend etwas dergleichen passirt, so hätten Sie Lärm geschlagen, oder zum Mindesten hätten Sie am nächsten Morgen von der Angelegenheit gesprochen. Nichts dergleichen. Der Wirth und das Hotelpersonal sind vernommen. Sie haben von einem solchen doch gewiß böclist ungewöhnlichen Vorfall auch nicht eine Silbe verlauten lassen. Dagegen ist es festgestellt, daß Sie von der Fremd., kurz nach deren Abreise, durch den Zimmerkellner einen Brief empfingen. Diesen Brief haben Sie nicht mehr zur Hand, er ist auch in Ihren Papieren nicht gefunden worden sichere Schlüsse, ob der Inhalt Ihren Angaben entspricht, sind mithin nicht zu ziehen. Thatsache ist, daß ein Theil Ihrer Geschäftsakten noch bei der Einlieferung an die Behörde mit jenem eigenartigen, weichlichen Dufte behaftet war, welcher nach neueren Feststellungen unbedingt auf jene Frau hinweist. Das ist der eine Abschnitt. Haben Sie hierzu etwas zu bemerken?" Nichts, als meine Bewunderung auszudrücken darüber," erwiderte der Assessor bitter und mit bewegter Stimme, mit welcher Geschicklichkeit der geringste nebensächliche Umstand zu meinen Ungunsten gedeutet, während meine wahrheitsgemäße Schilderung als unglaubwürdig beiseite geschoben wird." ' Für diese Behauptung fehlt Ihnen der Beleg, Herr von Damradt." Der Assessor rang seine Erbitterung nieder. Er wußte, daß es ihm nichts nützen würde, wenn er diesem Menschen, welcher ihn wie einen ausgemachten Schuft behandelte, in's Gesicht schlüge. Man würde ihn abführen und diese Handlung als Brutalität des in die Enge getriebenen bösen GeWissens" auslegen. Also ballte er die Hände und sah zu Boden, um sich zu sammeln. Das mochte etwas lange dauern, denn der Untersuchungsrichter mahnte: Sehen Sie mich an. Herr von Damradt, und antworten Sie auf meine Frage!" Ich bitte, mir Zeit zu lassen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Es ist alles zu einem Theil richtig, in der Gesammtheit aber und in der Deutung himmelschreiend unwahr. An meiner Schilderung der ersten Begegnung mit Frau Blanc halte ich fest. Es hat sich das genau so zugetragen, wie ich das erzählt habe. Aus der Vernehmung des Hotelpersonals muß sich doch ergeben, daß ich am Morgen nach jener Nacht bei offenem Fenster ohnmächtig im Zimmer gelegen habe." Ganz richtig Sie wurden auf dem Fußboden liegend vorgefunden. Aber von einer Ohnmacht hat Niemand etwas gesagt. Das wäre ja auch sonderbar bei Ihrer gesunden Körperbeschaffenheit. Sie sollen vielmehr stark nach Wein gerochen haben, so daß die Leute, welche Sie zu Bett brachten, zu einer anderen Beurtheilung Ihres Zustandes gekommen sind. Aber das ist im Grunde unwesentlich. Wenn Sie keine anderen Einwendungen zu erheben haben, so fahre ich fort ich bitte Sie aber wiederholt. Platz zu nehmen es scheint Sie anzugreifen. Rücken Sie etwas mehr zurück, damit ich Sie sehen kann. Herr von Damradt. So " Thatsächlich fühlte sich Gust dieser falschen, aber doch so vernünftig begründeten Ansicht gegenüber vollständig
hilflos. Er liefe sich schwer nieder. Dle
blitzenden Vnllenglässer des Unterfuchungsrichters verursachten ihm Schmerz, einen Druck der Stirn über den Augen. Auch hatten sie auf die Tauer etwas Ermüdendes. Sowie er aber den Blick wegwenden wollte, wurde er gezwungen, aufzusehen. Ich musz bitten," sagte der Richter, ..daß Sie mir Ihre volle Aufmerksamkkit schenken, es liegt das in Ihrem Interesse. Sie waren noch nicht in Berlin eingetroffen, als Frau Blanc bereits aus der Bildfläche erschien. Nach der Aussage Ihres Hauswirths, des Rentiers Kunze, welcher überhaupt befremdliche Veränderungen in Ihrer ganzen Lebenshaltung bemerkt haben will, wurden Sie gleich bei Ihrem Eintreffen von einer Dame erwartet. Diese Dame war Frau Blanc-Sublinöka. In deren Gesellschaft versäumten Sie eine Audienz bei dem Herrn Minister, ZU welcher Sie befohlen waren, und damit fetzt eine ununterbrochene Rei'qe von dienstlichen Nachlässigkeiten ein. Sie sind wie ausgewechselt: gedankenlos, zerfahren und von einer mißtrauischen Verschlossenheit. Schließlich weiß man Sie fast täglich in der Gesellschaft jener Frau. Die Darstellung nun, welche Sie von Ihren BeZiehungen zu Frau Blanc geben, entspricht an Glaubwürdigkeit ungefähr der Gespenstergeschichte in Westpreußen. Ich kann es wohl verstehen, daß man unter normalen Umständen über solche Beziehungen nicht spricht und sie eventuell sogar schlank abstreitet. Das kann doch hier aber nicht in Frage kommen. Sie wissen nun, weß Geistes ftinb die Person ist; Sie wissen, in welcher rüa'sichtslosen Weise Sie zum Mittel und Werkzeug verbrecherischer Pläne gemacht wurden; Sie wissen, daß diese Person, nachdem sie Ihre Ehre und Zukunft untergraben, sich kaltlächelnd davongemacht und Sie Ihrem Schicksale überlassen hat. Hier hören doch alle ritterlichen Bedenken und Rücksichten auf. Dennoch halten Sie daran fest, daß Ihre Beziehungen durchaus harmlose waren. Das ist nicht ritterlich, sondern unsinnig; denn damit vernichten Sie die einzige Entschuldigung oder wenigstens Erklän:ng. welche es für Ihr Verhalten und für Ihre Schuld gibt: eine blinde Leidenschaft für jene Frau, eine Leidenschaft, für die auch sonst alles spricht." Der Richter machte eine Pause, um den Eindruck seiner Vorhaltungen zu beobachten. Dieser schien tiefgehend zu sein, denn der Untersuchungsgefangene verharrte bewegungslos und sah grübelnd vor sich hin. Das Eisen schien warm zu werden. Nun hieß es, den Vortheil klug ausnutzen. Damit ist die ganze Geschichte in der Hauptsache geklärt, Herr von Damradt. Alles, was sonst noch in Betracht kommt, ist eigentlich nur Beleg. Von jener kleinbürgerlichen Feier bei den Riemanns haben Sie selbst erklärt, daß sie Ihnen gegen den Strich ging. Man sucht dergleichen nicht auf, kritik- und gedankenlos, nur um die Laune einer schönen Frau zu erfüllen. Zum Mindesten fragt man sich doch: was liegt dieser Laune zu Grunde? Die Ursache liegt klar auf der Hand. Frau Blanc wünschte. Sie mit den anderen beiden Mitwissern in Berührung zu bringen, von denen der Eine anwesend war, der Andere in nächster Nähe sich aufhielt. Das konnte die Frau aber nur wagen, wenn sie Ihrer Person, Ihrer Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit sicher war. Wie würde sie sonst eine, wenn auch nur zufällige Begegnung zwischen Ihnen und dem Srebro-Brodowin gewagt haben! Sie konnten ihn auf der Treppe treffen und für so naiv konnte Sie doch wohl Niemand halten, daß Sie dann sich nicht Gedanken gemacht hätten, wie es komme, daß sich dort zwei Ihrer neuen Thorner Bekanntschaften treffen. Daß Frau Blanc nichts zu fürchten hatte, ergibt sich des Weiteren aus dem ungezwungenen, fast herzlichen Verkehr, welchen Sie auf dem Balle bei Excellenz von Hainerle mit Herrn von Brcdowin pflegten. Nach übereinstimmenden Aussagen schienen Sie unzertrennlich bis zu dem Moment, in' welchem Sie in dem Zimmer des Ministers betroffen wurden. Ist es wirklich nötbig, daß ich Ihnen alle diese Einzelheiten noch vorhalte? Sie wollten sich bei Excellenz wegen des, wie Sie sagten, versehentlichen Eindringens in sein Arbeitszimmer entschuldigen. Sie haben das nicht gethan, sind vielmehr alsbald verschwunden. Sie versichern, in dem Zimmer allein gewesen zu sein es ist festgestellt, daß Sie sich mit Frau Blanc-Sublinska dort aufgehalten haben. Der verzweifelte und recht unüberlegte Schritt Ihrer Kousinc, des Fräulein Elisabeth von HorstSuthmer, kann die vorhandenen Beweise nicht entkräften." Ich verstehe nickt, Herr" warf der Assessor, welcher bei Elis Namen aufgeschaut hatte, ein. Ach so, das ist Ihnen ja noch nicht vorgehalten. Fräulein von Horst hat zu Protokoll gegeben, daß sie sich mit Ihnen im Zimmer des Ministers aufgehalten." Das ist unmöglich!" rief Gust mit bebender Stimme, indem er sich erhob. Das ist eine Unwahrheit! Sie wollen mich beirren " (Fortsetzung folgt.) Schön gesagt. Hat der Vater Ihrer Flamme immer das Jawort noch nicht gegeben?" Bewahre; der alte Geizhals dreht ja jede Tochter sechs Mal in der Hand herum, ehe er sie fortgibt!"
grollt gegen fric So.ialdcmokratie.
Im Königreich Sachsen sind die Führer der sogenannten bürgerlichen Parteien zur Erk.nntniß der Rothwendigkeit gekommen, bei der bevorstehenden Rcichstagswahl der andringenden Sozialdemokratie in möglichst festge'"'Uener Front entgegentreten zu müssen. Während der Zeit des politischen Gewährenlasscns, das nach dem Rücktritte des Fürsten Bismarck Plag griff, gewöhnte man sich in weiten Kreisen Deutschlands daran, die sozialdemokratische Partei als die berufene Vertreterin des Arbeitcrstandes und der Arbeiterinteressen anzusehen. Selbst vom Tische des Bundesrathes wurd ihr diese Anerkennung zu Thei!. Trotzdem Männer wie Bebel und Liebknecht ihre revolutionäre Gesinnung nie verleugneten, suchte man nicht ganz selten in bürgerlich-politischcn Kreisen namentlich wenn es sick um Wahlbündnisse oder Wahlschic'bungen handelte die Sozialdemokratie als eine im Grunde genommen friedliche Partei hinzustellen, die nur einer gründlichen Mauserung" bedürfe, u:n mit den anderen Parteien gemeinsam an der Entwickelung des Reiches mitzuarbeiten. In Hessen mauserten sich die Sozialdcmokraten thatsächlich bis zu einer Art Hoffähigkeit durch. Die Ansichten des eisernen Kanzlers, der den Sozialismus als den gefährlichsten und unversöhnlichen Todfeind aller idealen wie realen Güter, der bestehenden politischen, staatlichen und wirthschaftlichen Ordnung bekämpfte. geriethen mehr und mehr in Vergessenheit. Die Mittheilungen von der unglaublichen Gewaltherrschaft, welche die Partei uf ihre Angehörigen ausübte, fanden weniger und weniger Beachtung die Partei, ihre Vertretung im Reichstage, und ihr Einfluß wuchsen. Unter den 23 Abgeordneten, welche beispielsweise Sachsen in den Reichstag entsendet, befinden sich nicht weniger als ein Dutzend Sozialdemokraten. In die Minderheit der Vertretung theilen sich fünf Konservative, drei Nationalliberale und drei Antisemiten. So lagen die Dinge, als die sozialdemokratische Fraktion des Reichstages den Versuch machte, durch revolutionäre Obstruktionspolitik den Mehrheitswillen des deutschen Parlaments zu vergewaltigen. Den Parteien, welche gelegentlich mit dem Sozialismus geliebäugelt hatten, ging plötzlich ein Helles Licht auf; sie erkannten dieGröße der Gefahr, die ihnen bei einem weiteren Anwachsen des Sozialismus drohte. Sie konnten sich die Verbleudung nicht verhehlen, mit der sie es zugegeben hatten, daß Paul Singer mit dem Vorsitz in der Geschäftsordnungkommission betraut worden war; derselbe Singer, welcher als Führer und Hauptrufer in demObstruktionskampfe gegen die ordnungsmäßige Erledigung der parlamentarischen Geschäfte diente. Sie sahen, daß Ulrich, der wegen seiner Theilnahme an einem Bierabende im herzoglichen Schlosse zu Darmstadt von den Genossen fast in Verruf erklärt worden war. sich als der wüthendste aller Schreier und der lauteste Feind der Ordnung zu erkennen gab. Das rüttelte das Gewissen und das Verantwortlichkeitsgefühl der staatserhaltendenParteien wach. Niemals seit dem Tode dos Fürsten Bismarc! hatte sich dem deutschen Volke zuvor so allgemein das volle Bewußtsein der Gemeingefäbrlichkeit der ozialdemoZrtie aufgedrängt. Der Kampf um die Zolltarifreform. in dcm Singer und Gcnossen ihre wahre Absichten, ihr Streben nach Umsturz des Reichsparlamentorismus offenbarten, wurde zu einem geineinsamen Kampfe der bürgerlichen Parteien gegen die revolutionäre raU tion, deren Lebensaufgabe Wühlen und Hetzen und deren Ziel die Schwächung des Reiches im Innern und nach außen hin ist. Dieser Kampf wird jetzt in Sachsen fortgesetzt. Die bürgerlichen Parteien wollen nicht mehr ihre Kräfte zersplittern, sondern dem gemeinsamen Feinde, dem wüsten Demagogenthum. in möglichst geschlosfenen Reihen entgegentreten. Die bürgerlichen Parteien sind entschlossen, gemeinsam die Verlogenheit und Haltlosigkeit der sozialdemokratischen Propaganda darzuthun, die nicht darauf ausgeht, das Arbeiterwohl zu fördern, sondern Haß zu säen gegen die bestehende Ordnung, sei sie monarchischer oder republikanischer Art. Es ist zu hoffen und zu wünschen, daß das Beispiel Sachsens überall im Reiche Beherzigung und Nachahmung finden möge. Mit Beginn dieses Iahres ist auch Ostasien der Weltzeiteintheilung beigetreten. Der Leiter der Wetterwarte zu Zikawei bei ShangHai, Pater Louis Froc, macht die Mittheilung, daß am 1. Januar der Zeitball am Hafen von Shanghai 5 Minuten 56.7 Sekunden später als früher fallen gelassen wurde, um die Zeitüngabe in Verbindung mit dem internationalen Zonensystem zu setzen. Ostchina und die Philippinen haben jetzt dieselbe Zeit, die sich von dem Meridian von Greenwich um 16 Stunden und von der japanischen Zeit um genu 1 Stunde unterscheidet. Auch die große Nord-Telegraphenge-sellschaft. die längs der chinesischen Küste in Thätigkeit ist, wird die neue Zeit annehmen, und danach steht zu hoffen, daß sie allmählich auch in den anderen chinesischen Freihäfen zu? ftorm werden wird.
Feuer - Signale.
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Alab. 06 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohis 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. tM Central Ave und 15. 126 ?)andeS und 15. in rookside und Jupiter ;28 Central Ave und 17. 129 Dclaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontame und J. 134 College Ave und 20. 135 ?laware und 18. 136 Alabama und Rorth 127 Newmann nd 19. 138 College Ave und 14. 13 Cornell Av und 12. 141 Dandes und ic. 142 Huchland Ave und 10. 142 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiliside Ave und 16. 148 College Ave und 22. 149 College Av und 7. 152 Park Ave und 82. 15? L E u. SS Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 1, 156 Ctoughton u Rewman 167 Atlas und Pike. 153 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Epritznhaut Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Elair u. evstone 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bettefontaine und 28. 169 Park Ave und 10 212 Kapital Ave und 17. 812 Pnnsvlv. u. Viichiga 214 JUinoiS und 2. 215 Senate Ave und tu 216 Pennsvlvanm und SU. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Av und 2, 219 Broadwa und 10. 231 Illinois und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 20. 235 Illinois und 55. 236 Zlnnetta und 30. 227 No. 9. LpritzenhiuZ Uöcll und Naver 238 llHil Ladder Worts 239 Jiavkl und 27. 241 Meridian und 2. 242 Illinois u Et. Clax, 243 Eldrioge und 23. 318 Weft uud Satnut 213 Weft und 12. 314 Homai d nd 16. 315 Dorbkt und Paca Sis Capital Av und 10 317 Northwestern AveuSl 318 Gent und IS. Si Canal und 10. 324 eerealine orkS 824 Brmont und Ütmrt 325 Bismarck u randwie 326 No. Z Cpnslnyaut Hauahville. 827 Michiqan u. HolmeS, 328 M-chigan u. Loncortz 41 West und VcJntyre 412 Mifsoun u. Mary land 413 Missouri und Cbo 415 Capital Ave u Seorgic, 416 Miffouri u cntucky? 417 Senate Av :u Was?. 421 P und Rund'-auS W. Washington. 425 Jrrcn-Hospitat. 424 Ri.ey Ave u.jluj 425 Wash. und HarriS 42 No. 18 Spritzenhaus SS. W-ashwgton 427 C.'Mt und Bin 428 Oliver und Osaood 429 Rordvke und f)czt 431 Hadlev Ave u. Mor.iS 422 Niver Av u. MorriZ River Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliva 437 No. 19 Epritzenhv? Morris und Hardm. 488 HrtMrt utfe4aa 99 Stoekyar 451 Reisn und Milkt 452 Howard und 453 MornS und ftap5 456 Lambert und Betont 457 Nordyk Svt tt. War mon WorkS 612 West uud Ray 513 Kcnzucky Ave u. Verr 514 Meridian und Mornt 616 JUinoiS nd KansaS 517 Morris und Dakota 618 Morris und Church 519 Capital A. u McCarttz 521 Meridian und Palmer 523 Pin un'' Lord 624 Madtsor Av u Lincoln 26 Meridian und Belt RA 527 CarloS und Ray 528 Meridian und Arizona 529 Meridian , Raymond 631 Meridian u. VcSarttz 532 Ro. 17 SrntzentuS ornS nahe West 6.2 Mcrnan und Dough 613 Last u. Lmcoln im 614 Cast und Brecher 15 Wright und Sander 617 McCarty und Beat? 18 New Jersey u Bir ve 712 Lpruce und Prospeck 713 Cmglisb Ar, u. Lauret 714 Sta Av u. BeK R 3 715 Ehktby und Beccher 71 State Ave und Drangt t s Orange und Laurel 7 Ä Sbelbv u. Ct.. läge Av, IU Lcrmgton A.u Laurtf 7 51 rSUxu. Cpruct 724 Statt Av u. Pleasant 725 ProsK und leasa 72 Orange und Harla 728 Liberty und Meek 729 Nillc und South , Ro. 16 Spritzenhaus Oft Washmgun S iz Market und Noble 814 Ohio u. High land Av gib Mckigan u. Hiqhlant Ll Wartet Arsenal Av 17 Ost S. Slair und Union Bahn Seleise. 21 Pan Handle ShspS 825 Vermont und Walcott 824 Wash. und Statt 8 826 adden's kounge zb 82 Tucker und Dorsep 27 Wash. und Bevilte Av S29 Ro. 1 SpriHrnvuu Pille nah Vichtga 831 Southaster A und Woofide. 32 Wash. und Dearbor 634 Lo'beastern und Arsenal AveS. 85 New Dork und TnnpK 12 Illinois und aryl. 18 Illinois und artet. 14 Penn, und Wsh 915 Delaware nnd Spezial-Siznale. Ersten 2 Schlage, zweiter Alarm, Zweite 8 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, viert - Alarm. l-2-i, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. 3 Schlage. Wasserdruck ab. 12 Schlage, 18 Uhr Mittags. Die V bezkichneten Signale werden nur vom Thür Wachter angegeben da an den betreffenden Straßen kreuzungen töne AtarmkSsten angebracht sind. Chicago und der große Nordweften via si w lUeagKo laa e.awatt-Pdtlivvte Insel. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Monon 47. Str. Lkation, Tdicag, tnd'Smu5 Minuten mittelst el- kn, icher Ear nach den Union iehbösen Frencli Lick Springe, in dem Orange Eountv Hochland. Familien Hotel unter neuer Seschästsleituna. Pluto. Proserpin md BowieS Quellen. Beste Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via Sree.icaKle. licket-Ofsicen : Union Station, Aasiachusetti ve. nd SS West Washington Straße. R. P. l g e o, Distrikt Baff. Agent. Indianapolis, nd. . H. McDoel, E.H.Rock well. Präs. und Gen. Mgr. ettiebilttkr Frank I. eed. en. Piff. Agent, hiczgo. Jll.
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