Indiana Tribüne, Volume 26, Number 166, Indianapolis, Marion County, 6 March 1903 — Page 7

Jndtana Tribune, 6, März 1903.

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Vornan von 8 TnhnttTrtt O Q V V Q 8oo oOOo oOOo oOOo oOOo oOOo oCü (Fortsetzung.) (im 9itf aus dem Schlafzimmer ließ Herrn Kunze verstummen. Er legte die Rechte mit dem großen Siegelring cm Zeigefinger an die wulstigen Lippen und sah die Aufwärterin erschroäen an. Tann ging er verlegen lächelnd bis an das Schlafzimmer, räusperte sich und fragte: Sie haben gerufen, Herr Assessor?" Gust hatte sich von dem Geschwätz der Beiden zunächst peinlich berührt gefühlt. Es war etwas darin, das ihn traf, etwas, das sich mit den unausgesprochenen Vorwürfen deckte, die ihm zeitweilig gegen sich selbst aufstiegen, ohne aber tiefer Wurzel zu fassen. Er hatte sie mit feiner wachsenden Empfindsamkcit erklärt und damit leicht von sich gewiesen. Nun hörte er mit Befremden, wie von Anderen in naiver Form das zum Ausdruck gebracht wurde, was er selbst sich nicht zugestand. Es kamen ihm die mancherlei Nachlässigkeiten im Dienst und im Studium zum Bewußtsein, Versäumnisse. von denen er geglaubt, daß sie leicht nachzuholen wären, und die ihm jetzt schwer auf die Seele fielen, niederdrückend schwer. Aber das alles wich sofort einer angeregten Spannung, als er von der Dame hörte, die ihn gestern noch in später Abendstunde aufgesucht. Wer konnte das sein! Er dachte an Nora. und dieser Gedanke hielt ihn fest. Während er sich erhob und hastig in die Unterkleider fuhr, rief er durch die Thür: Sie sprachen von einer Dame." Allerdings," erwiderte bastig Herr Kunze. Eine Dame, die sehr dringend nach Ihnen gefragt. Um zehn Uhr ist sie noch einmal vorgefahren, und es schien ihr sehr unangenehm zu sein, den Herrn Ayeior nicht anzutreffen." Der Assessor hatte einen Schlafrock übergeworfen und betrat das Wohnzimmer. Auf seinen Wink schloß die Aufwärterin, welche inzwischen mit ihrer Arbeit zu Ende war, Fenster und Thüren, raffte Eimer, Besen und Wischtücher zusammen und ging hinaus. Es sah jetzt freundlich und behaglich aus in der Stube. Uebernächtig und ungekämmt, nahm Gust sich nicht gut aus in dieser frischen Sauberkeit. Nervös strich er mit beiden Händen über das wirre Haar und machte sich dann mit den wenigen Postfachen zu schaffen, welche der Briefträger vorhin hineingereicht hatte und die nun an der gewohnten Stelle aus dem Sofatisch lagen Zeitungen, ein paar gleichqiltige Drucksachen und ein .Brief von Hause. Diesen nahm Gust auf, betrachtete ihn gedankenvoll von allen Seiten und legte ihn dann zu den übrigen, um sich dem Wirthe zuzuwenden. Herr Kunze hatte mit den dicken Fingern verlegen an seinem Hausrocke herumgeknöpft und fürchtete augenscheinlich wegen der ungebührlichen Aeußerungen von vorhin zur Rede gestellt zu werden. Er erwog, ob er dem jungen Manne, den er auf seine Art wirklich gern hatte, bei dieser Gelegenheit einmal seine Meinung sagen oder ob er sich einfach entschuldigen sollte. Er kam zu keiner Entscheidung darüber, denn der Assessor hatte nur die Dame im Kopf, und Herrn Kunze fiel in demselben Augenblick auch die Karte ein, welche die Besucherin hinterlassen hatte. x Aber so reden Sie doch Mann!" rief Gust schließlich ungeduldig. Wer war denn die Dame, und was wollte sie? Hat sie nichts hinterlassen?" Allerdings. Herr Assessor." stotterte der Alte, indem er umständlich in den Tascben seines Hausrockes kramte. Die Dame hat eine Karte mit ein paar Zeiien hinterlassen Donnerlichting, wo habe ich denn das Ding mit ein paar Zeilen, die ich Ihnen gleich abgeben sollte. Aber da Sie nicht kamen, so wollte ich eben jetzt und deshalb bin ich eigentlich hier eingetreten, Herr Asfessor ah hier! Na Gott sei Dank es ist Französisch, wenn ich nicht irre " fügte er dummdreist hinzu, indem er die Karte übergab und sich dann auf seinen Filzschuhen schnell und lautlos zur Thür hinausschob. Er war froh, so glatt weggekommen zu sein. Nachdem Gust einen Blick auf die Karte geworfen, löste sich die Spannung in seinen Zügen. Nichts von dem, was er erwartet hatte. Seine Tante ersuchte ihn dringend um eine Besprechung noch für denselben Abend; bis ein Uhr wollte sie sich wachhalten. Jedenfalls aber müßte sie ihn sehen, bevor er morgen, also heute, das Bureau aufsuchte. Der Assessor warf das Blatt achselzuckend auf den Tisch und begab sich in das Schlafzimmer, um Toilette zu machen. Er war enttäuscht und gereizt. Die durchwachte Nacht hatte seinen Nerven ohnehin arg mitgespielt. Die Zeilen von Frau von Horst verletzten ihn; er fand nichts in ihnen als eine wenig rücksichtsvolle Betonung seiner Abhängigkeit. Was konnte sie ihm zu sagen haben! Versteckte Vorwürfe vielleicht gar Ermahnungen, wie sie sein Vater in der letzten Zeit liebte

Hier fiel tqm oer lörtct von .pause ein. Er warf das Frottirhandtuch, mit dem er eben Kopf und Nacken abgerieben. beiseite und trat in das Wohnzimmer. Nachdem er die vier Seiten in der schweren, wuchtigen Handschrift seines Vaters gelesen, würd: seine Stimmung noch schlechter. Natürlich genau, wie er es sich vorgestellt.

Nichts als Klaoen und Ermahnungen. Er solle der Rücksichten und Pflichten eingedenk sein, die sich aus seine? Lage, aus seiner gesellschaftlichen und amtlichen Stellung ergeben zum Kuckuck, hatte er denn etwas vernachlässigt? Und w?r hatte ihn bei seinem Vater angezeigt? Während er seine Toilette vollen!?, verbiß er sich immer mehr in gereizte Erwägungen. Es fiel ihm das Geschwätz des Hauswirths und der AufWärterin wieder ein. Einzelheiten aus dem Verkehr mit den Vorgesetzten und Kollegen drängten sich ihm auf kühle Zurückhaltung, ja selbst kleine Unfreundlichkeiten, die er bis dahin gar nicht recht beachtet hatte. Wieder überkam es ihn wie ein Schreck. Aber nur für einen Moment. Was wollten denn diese Menschen alle von ihm? Hatte er sich wirklich so sehr geändert? Oder was hatte er versckuldet, daß man ihn wie einen Kranken oder Verlorenen behandelte? Er nahm sich vor, allen diesen Bevormundungen mit Entschiedenheit entgegenzutreten und cud) durch die That zu beweisen, daß er ihre Berechtigung nicht ane?kannte. Zuerst wollte er deshalb dem Wunsche seiner Tante nicht entsprechen, sondern Nora aufsuchen oder z. .nächst Herrn von Brodowin. Es kam ihm dabei oar nicht zum Bewußtsein, daß er eigentlich nur nach einem Grunde suchte, der sickcr peinlichen Auseinandersetzung mit der alten Dame sich zu entziehen. Den Entschluß, den Russen aufzusuchen, hatte er schon in der Nacht gefaßt. Das schien ihm vor alledem nothwendig zu sein. Er mußte erst klar sehen in dieser dunklen Angelegenbeit, und dann wollte er sich frei machen. Der Assessor hatte ein leises Klopftn überhört. Erst als er bereits den Hui aufgesetzt und den m der Nähe der Thür über einer Stuhllehne liegenden Paletot ergriff, vernahm er das Pochen und rief ungeduldig herein!" Als die Thür sich schnell öffnete, konnte Gust einen Ausruf der Ueberraschung nicht unterdrücken. Sofort warf er den Paletot aus der Hand und nahm den Hut vom Kopf. ..Ei!" rief er lebhaft und eilte auf das junge Mädchen zu, welches mit beiden Händen den Muff gegen die Bri'st preßte, im Uebrigen aber regungslos an der Thür stand. Sie nahm seine Hand nicht, die er ihr in herzlicher Aufwallung entgegenstreckte. Das war völlig absichtslos und kam nur durch die Angst und Verwirrung. in der sie sich befand. Der Assessor aber schien das anders aufzufassen. Er ließ den Arm sinken, und feine Züge verfinsterten sich wieder. Der Brief der Staatsräthin fiel ibm ein der Brief seines Vaters, das Geschwätz des Hauswirths und der AufWärterin. Auch sie dieses Mädchen, dessen stille Anhänglichkeit ihm früher so wohl gethan bette etwas gegen ihn; es glaubte ebenso wie die Anderen, daß er auf falschen: Wege sei. und kam nun. um ihn zur Mutter 5-.; holen cer ihm gar selbst Vorwürfe zu machen. Aber er wollt? sich nicht bevormunden lassen. Wenn er dies nicht gleich sagte, so lag das an der hilflosen Haltung des jungen Mädchens. Nachdem sie sich jckeu und cn allen Gliedern zitternd umgesehen, strich sie mit dem Zeigefinger der Rechten den Schleier bis zur Stirn herauf und sah ihn aus den in Thränen schwimmenden blauen Augen angstvoll und bittend an. Gleichzeitig trat !e cin?n Schritt näher und stieß leise hervor: Gust verzeih, daß ich Dich hier aufsuche aber ich konnte nicht mehr anders ich mußte Dich sprechen ich muß!" fügte sie lauter und lebh.if:er hinzu, wie um ihren Vorsatz sich selbst gegenüber zu hekräftig?n. Es klang wte ein Ausjzztucyzen. Der Assessor preßte die Lippen zusammcn und zerrte an seinem Scknurrbart. Einen Augenblick war er une7.tschlössen dann wies er mit einer kurzen Bewegung auf einen Stuhl und lehnte sich an den Tisch, auf den er rückwärts die Hände stützte. Ich darf wohl annehmen, daß Tu im Auftrage von Mama kommst, nicht wahr?" fragte er leichthin und gczwungen. ..Nein, um Gottes willen." erwiderte Eli von Horst, indem sie sich langsam niederließ. Mama weiß nichts davon und darf auch nichts wissen! Sie crwartete Dich die gane Nacht hindurch und jetzt jede Minute" Aber weshalb denn'" brauste Gust mit einem heftigen Achselzucken auf. Was habt Ihr denn alle mit mir.' Ich bin allerdings einige Zeit nicht bei Euch gewesen aber mein Gott, ich hatte zu thun! Ich" Er vollendete die weiterm Unwahrheiten. die sich ihm in der Erregung und Verlegenheit auf die Lippen drängten, nicht. Der traurige Blick, den sie auf ihn richtete, machte ihn verstummen um so mehr fühlte er sich gereizt. Schließlich bin ich alt genug, um nicht am Gängelbande geführt zu werden!" rief er heftig. Eli zuckte bei diesem harten Ton zusammen und erhob sich. Aber sie ging nicht. Sie sah, wie zerfahren und

wirr er war, und das gab ihr eine ge

wisse Ueberlegenheit. Niemand beabsichtigt das," sagte sie einfach. Aber als sie fortfuhr, zitterte wieder die Angst in ihrer Stimme. Wir sind nur besorgt um Dich und gewiß nur deswegen, weil Du so lange nicht gekommen bist. Mama hat Dich lieb und deshalb hat sie unter der plötzlichen Entfremdung gelitten. Das ist es jedoch nicht, was mich hierher getrieben. Gust Dir droht eine Gefahr! Ich ich bitte, ich beschwöre Dich, geh zu meiner Mutter!" Wenn die Vorgänge des Morgens nicht gewesen wären, der Brief des Valcrs und alle die bitteren Erwägungen. die Gust daran geknüpft, dann hätte das zitternde Flehen wohl Eindruck auf ihn gemacht. Er hätte herausfrören müssen, daß es sich doch um etwas Besonderes handelte zumal der Besuch seiner Kousine an sich schon ungewöhnlich war. In seiner äugenblicklichen Seelen.verfassung aber sah er in alldem nur die Bestätigung, daß man sich um Dinge kümmerte, die Niemand etwas angingen als ihn selbst. Liebe Eli." sagte er. indem er sich vergeblich bemühte, ruhig zu scheinen, ich werde der Tante meine Aufwartung machen, sobald es irgend meine Zeit erlaubt. Daß diese so merkwürbig dringlich bittet, verstehe ich nicht! Was liegt denn vor?" Ich kann es Dir nicht sagen. Gust ich nicht, weil ich nur durch einen Zufall etwas erlauscht habe und den Zusammenhang selbst nicht begreife. Auch fehlen mir die rechten Worte ich weiß nicht, Gust. wo ich anfangen soll. Es ist alles so verworren und nur das eine ist klar, daß Du in Gefahr bist! Es steht Deine Stellung. Dcine Zukunft in Frage." Meine Stellung? Zukunft?" Einen Augenblick sah er sie bestürzt an. Dann krampfte er die Hände ineinander und lachte bitter auf. Ach so ich begreife! Mama befürchtet das Kapital, das sie in mir angelegt hat. zu verlieren." Ich verstehe nicht," sagte sie, inrem sie ihn fragend ansah. Und wie sie zu ihm aufsah, war es klar, daß sie ihn nicht verstand. Das war ihm lieb, denn die Nohheit. die in seinen Worten lag. hatte ihn. kaum ausgesprochen, selbst wie ein Peitschenhieb berührt. Doch war es ihm nicht möglich, einzulenken. Alle diese Fürsorge verletzte ihn. Er mußte ein Ende machen. Also gleichviel!" brach er mit einer kurzen Handbewegung ab. Ich bitte Dich, Mama zu grüßen und ihr zu sagen, daß ich in oen nächsten Tagen vorsprechen würde. Heute ist es mir thatsächlich unmöglich ich habe Gänge vor. die sich nicht aufschieben lassen." ..Gust!" schrie sie auf. Das ist Dein Ernst nicht. Ich kann und will es Mama nicht sagen, daß ich bei Dir war! Du weißt ja nicht, was es mich gekostet hat und nun bist Du so so unfreundlich! Ich kenne Dich nicht wieder. Gust" ..Das hat mir heute schon Jemand gesagt," erwiderte er mit zornigem Lachen. Es muß doch etwas Wahres daran sein, denn meine Aufwärterin sagt es auch. Aber beruhige Dich, es ist nicht so schlimm. Ich fühle im Gegentbeil. daß ich mich nicht im Geringsten geändert habe. Nur Ihr habt Euch geändert, die Ihr mir nachspürt und wegen der harmlosesten Sache große Geschichten macht! Was habt Ihr denn mit mir? Was habe ich denn versäumt oder verbrochen?" Während er das hervorstieß, sah ihn Eli unverwandt an. Jetzt erst bemerkte sie. wie auch sein Aussehen sich verändert hatte. Das sonst so frische Gesicht war fahl, und die blauen, freundlichen Augen lagen tief in ihren Höhlen. Der Blick war unstet und hatte einen ganz fremden Ausdruck. Auch sein Aeußeres, aus das er sonst so viel gehalten, war in kleinen Einzelheiten nachlässig. Sie hätte aufschreien mögen so leid that er ihr. Sie zerrte das Taschentuch aus dem Muss und preßte es gegen die Lippen. Dann aber drängte sie alles zurück. Auch die Zurückhaltung und Scheu, die sie selbst ihrer Mutter gegenüber beobachtete. Sie trat an ihn heran und legte das zitternde Händchen auf seinen Arm. Gust ich glaube ja. daß man Dich ungerecht beurtheilt, und nichts glaube ich von dem, was man sich erzählt. Ich kenne Dich besser, als sie alle. Aber das ändert nichts an den Gefahren, die Dir drohen Gefahren, die wir uns wirklich nicht nur einbilden, Gust, ich schwöre es Dir! Sieh, ich habe Dich bis jetzt noch nie um etwas gebeten. Es ist das erste Mal heute und daß ich es thue, sollte schon allein Dir sagen, wie ernst das ist. worum es sich handelt. Geh zu Mama sprich mit ihr und folge ihrem Rathe! Gott, 0 Gott ich sterbe ja vor Angst, wenn Tu es nicht thust!" Fassungslos hatte sie seinen Arm umklammert und sank schluchzend in die Kniee. Er war ganz starr. Völlig ohne Verständniß schaute er auf den blonden Kopf nieder, der sich an sein Knie schmiegte. Diese Szcne, die ihm außerordentlich unbehaglich war, war nach seinem Empfinden der GipfelPunkt des Schauspiels, das man um ihn aufführte, um ihn zu narren oder zu martern. Wäre er sich irgend eines ernsten Fehlers bewußt gewesen, er wär? stutzig geworden. So aber hielt er das Ganze für eine alberne Uebertreibung. Dabei ärgerte es ihn wüthcnd, daß dieses stille, zurückhaltende Mädchen sich dazu hergab. Sie ge-

yo?te mit zu denen, die ihm nachspürten. und vielleicht that sie es gar, um Weiter dachte er nicht aber das Blut stieg ihm in's Gesicht, und er riß sich los, als sie das thränenüberströmte Gesichtchen zu ihm erhob und ihn an-flehte:

..Geh. Gust qeh thu's um meinet willen denn ich liebe Dich" . Seit einer Stunde saß der Assessor in dem niedrigen Zimmer des Ingenieurs Viktor Srebro in demselben Zimmer, an dessen Fenster er Nora beobachtet hatte. Es batte einige Schwierigkeiten aehabt, hier einzudringen. Der Frau des Maurerpolirers Riemann war er unten auf der Treppe begegnet. Sie hatte ihr Babyiuf dem rechten Arme und an dem listen einen Henkelkorv mit dem Essen, das sie soeben threm Manne auf den Bau tragen wollte. Sie hatte es sehr eilig und scyien wentg Weigung zu haben, sich von dem Assessor aushalten zu lassen. auch dann nicht, als sich dieser ihr zu erkennen gab. Der Herr Srebro wäre nicht zu Hause. Das sei überhaupt nur ganz selten der Fall. Es sei ganz unwahrscheinlich, daß e.r heute kommen würde. Manchmal ließe er sich wochenlang nicht sehen. Erst nach langem Hin und Her war sie zu bestimmen gewesen, die Treppe wieder mit hinaufzusteigen und das Zimmer zu öffnen. Gust hatte die Nothlüge gebraucht, daß er mit Herrn Srebro verabredet habe, hier in seiner Wohnung mit ihm zusammenzutreffen. Weshalb er das that, war ihm im Augenblick gar nicht klar. Er hatte zunächst nur den Wunsch, eingelassen zu werden, obwohl ihm das ja gar nichts nützen konnte, wenn er dem Gesuchten nicht begegnete. Erst als er eine volle Stunde vergeblich gewartet, sah er ein, wie unsinnig dies doch war. Und doch konnte er sich nicht entschließen, davonzugehen. Aufklärung mußte er haben und das so bald als möglich, auch wenn sie noch so peinlich für ihn sein würde, wenn Nora sich als eine Verworfene, als eine Hochstaplerin entpuppen sollte er mßte Gewißheit haben. Und während er alles dies erwog, wunderte er sich selbst darüber, wie unberührt es ihn ließ. Nur etwas Bitterkeit regte sich dabei in ihm und vielleicht auch Beschämung. Nichts weiter. Ja im Grunde wünschte er sogar, diese Frau möchte eine zweifelhafte Person sein, dann käme er ja am leichtesten von ihr los. So ging das mit ihm nicht weiter. Die Ereignisse des Vormittags hatten doch zu tief auf ihn eingewirkt. Er mußte all' diesen Menschen beweisen, daß ihr Urtheil über ihn falsch war. Die Szene von heute Morgen trat wieder vor seine Augen. Des jungen Mädchens scheue Art war gar nicht wiederzuerkennen gewesen. Wohl dachte er, daß sie in ihrer Fügsamkeit unter dem Zwang ihrer klugen Mutier gehandelt habe, aber es war doch viel echtes Gefühl dabei gewesen; dies kam ihm deutlich zum Bewußtsein, je mehr er darüber nachdachte. Es mischte sich Bedauern dazwischen, daß er sie so schroff abgewiesen habc; dann dachte er weiter an ihre Mutter, die jedenfalls in bester Absicht handelte, wenn sie auch gestern ibm ihre Fürsorge in einer etwas lästigen Art zum Ausdruck gebracht hatte. Er machte sich Vorwürfe, daß er ihre Vesorgtheit in so verletzender Form zurückgewiesen hatte. Er empfand allmälig den Wunsch, dies wieder gut zu machen- er wollte gleich schreiben, sich entschuldigen und sich zu heute Nachmittag anmelden. Ganz von diesem Gedanken eingenommen, zog er ohne Weiteres seinen Paletot aus und hing ihn neben den Hut an den Garderobenständer. In seiner Tasche hatte er noch einen Kartenbrief, diesen wollte er gleich zu seiner Mittheilung benutzen. Er such! danach, dabei fiel ihm das silberne Eigarretten-Etui Brodowins in die Hände, das er neben sich auf den Tisch legte. Er setzte sich hin und hatte gerade einige Zeilen auf das Papier geworfen, als er Schritte auf der Treppe hörte. Also doch! Er erschrak fast und stand hastig auf, ließ aber seinen Brief liegen. Welche Haltung sollte er diesem Manne gegenüber einnehmen? Unwillkürlich faßte er nach seiner Kravatte und zog seine Weste zurecht Dann lächelte er selbst darüber und lehnte sich abwartend an den mit buntem Wachstuch bedeckten Tisch. Er hörte die Schritte bis dicht an der Thür, aber letztere öffnete sich nicht. Gust lauschte angestrengt. Schon kam ihm der Gedanke, daß der Mann durch den Schlüssel, der in der Thür steckte, stutzig geworden sein könnte, und daß es vielleicht besser wäre, zu öffnen. Da hörte er sprechen. Jemand rief halblaut etwas die Treppe hinunter. Gleich darauf stieg noch einer die Treppe hinauf, und dann klopfte es. Herein!" Ein behäbiger Herr, dem man den früheren Militär ansah, trat in's Zimmer. Guten Morgen mein Name ist von Wengern." sagte ec geschäftsmäßig, indem er mit einem einzigen Blicke das Zimmer umfaßte und dann die Augen prüfend auf den jungen Mann heftete. Jch habe das Vergnügen. Herrn Ingenieur Viktor Srebro Der Assessor war zunächst enttäuscht. statt des Erwarteten einen völlig Frernden zit sehen. Aber da er hinter dem Eintretenden die bimsen! Helmspitze eines "Schutzmanns bemerkt hatte, der

aus dem Flur vliev.gewann der Besuch für ihn Jnteres,c. Die Polizei schien sich also mit der zweifelhaften Person des Herrn von BrodowinSrebro auch schon zu befassen. Dabei kam ihm der Gedanke, daß er bei dieser Gelegenheit vielleicht etwas ersahren konnte. Verbindlich trat cr einen Schritt auf den Herrn zu und erwiderte: Herr Srebro ist nicht zu Hause ich erwarte ihn auch." So so " sagte der Andere gedehnt, indem er befremdet auf den angefangenen Brief sah. Er legte seinen Hut auf den nächsten Stuhl, knöpfte bedächtig seinen Ueverzieher auf und zog die Handschuhe von den Händen. Dabei sah er sich wieder im Zimmer um. Und mit wem habe ich das Vergnügen?" fragte er dann unvermittelt und mit einer solchen Selbstverständlichkeit, daß Gust den sonderbaren Gast vom Kopf bis zu den Füßen maß und achselzuckend erwiderte: Ich kann mir nicht denken, daß das mit der Angelegenheit, die Sie hierher führt, etwas zu tkun hat." (Fortsetzung folgt.)

Diamantcnsundc im Transvial. Zwi deutsche vdelfteinentdecker Sin hart näikiger und schlauer Bur. Ueber Diamantfunde im Transvaal schreibt ein Deutscher aus Johannesburg: Bis zum Jahre 1898 war das Vorkommen von Diamanten nur in Kimberley und einigen Theilen des OranjeFreistaates bekannt, und als am Ende jenes Jahres verlautete, daß bei der Station van der Merwe, im Pretoriabezirk, ein Deutscher, Schuller, ein Diamantenlager entdeckt habe, schüttelte alles ungläubig die Köpfe, ebenso als etwas später ebenfalls ein Deutfcher, W. Iahn, etwa 12 englische Meilen von Pretoria in einem Bache auf dem Gute Elandsfontein Diamanten gefunden hatte. Und doch haben sich alle diese Funde bestätigt. Die Schullergrube ist im Betrieb, und die Iahn'sche Unternehmung, heute als Gesellschaft unter dem Namen Pretoria Distritt Diamond Eo." eingetragen, die mit großenBaggermaschinen denFlußfand wäscht, hat auch sehr befriedigende Ergebnisse. Seit langem hatte man sich nun den Kopf darüber zerbrochen, wo eigentlich die Diamanten im Flußbett von Elandsfontein herkämen. Von weither konnten sie nicht kommen, da kaum drei Meilen östlich davon die Wasserscheide liegt. Das Lager, dessen Zersetzung durch das Wasser die Alluvialdiamanten auf Elandsfontein ergibt, mußte also entweder im oberen Gebiete der ..Pretoria Distrikt Diamond Co." liegen oder, was allgemein geglaubt wurde, in dem oberen T Keile deö Gu tes Elandssontein, der sich in dem Besitz eines halb verrückten Buren befand; der Mann drohte auf jenen zu schießen, der es wagen sollte, den Fuß auf seinen Grund und Boden zu fetzen. Schon vor dem Kriege wurde er mit den lockendsten Anerbietungen bestürmt, man bot ihm zu 2000 (1 gleich $4.70) für die Erlaubniß, drei Monate auf seinem Gut schürfen zu dürfen, mit dem Vorkaufsrecht zu einem sehr hohen Betrage. Er wies alles das von sich und verbarg wch in femer Hütte, um überhaupt niemandem mehr zugänglich zu sein. Als er aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, begann das Liebeswerben von Neuem. Wohin er ging, lauerten Agenten mit Geldbeuteln und fertig geschriebenen Verträgen auf ihn, die Vermittler liefen sich die Füße ab, und sogar seine sämmtlichen Verwandten, mit Einschluß der weiblichen, wurden unter großen Versprechungen dingfest gemacht und aufgeboten, um ihn zur Vernunft zu bringen. Er aber blieb fest dabei, er gebe keine Schürfrechte; wer ihm aber 60,000 in baarcm Gold auf sein Gut bringe, könne dieses, ein elendes, steiniges Stück Land mit vertrocknetem Buschwerk, haben. Das war nun allerdings eine etwas starke Zumuthung, ohne jede Gewißheit, auf eine bloße Voraussetzung hin, einen solchen Betrag zu wagen. Der Bur aber in seiner Bauernschlauheit kannte seine Johannesburger Spekulanten besser als mancher andere. Ihrer st.chs. lauter waghalsige Unternehmer, thaten sich zusammen, und das Geld wurde dem Bauer wirklich in bar auf seinen Hof geschleppt, wo man ihm noch 5000 abhandelte und er 55,000 behielt. Schon wenige Tage darauf entdeckten die neuen Besitzer ein Diamantenlager von erstaunlicher Reichhaltigkeit. An Güte stehen die Diamanten des Pretoriadistrikts denen von Kimberley, Jagersfontein und der Lace Diamond Mine" bei Kroonstad allerdings bedeutend nach; die letzteren sind mit den im Vaalfluß gefundenen Alluvialdiamanten die schönsten und reinsten Südafrikas und werden es wohl auch bleiben; nichtsdestoweniger dürften die neuen Funde einen Einfluß auf die Diamantenvreise ausüben, die bisher hauptsächlich durch das Monopol der großen De Beers Company auf ihrem früheren Stande gehalten worden sind. SchrecklicheNachahmung. In Workowitz, Mähren, schlachtete ein Bauer ein Schwein. Sein dreijähriges Söhnchen, das dem Schlachten zugesehen hatte, lief in die Wohnung, ergriff ein Messer und schlachtete ebenso sein halbjähriges Schwesterchen mit den Worten: Will sehen, ob Marie auch so schreit wie Schwein."

Feuer Signale.

4 Pennsylv und Market 6 English's Opern Hau 6 Last und New York 7 Noble und Vichigan 5 R. Jerse ' u. SRafl 3U 9 Pe und Norch 10 Rket und Pine 11 Vermont nah Saft 12 9lo,. 8 Spritzenhaus Mast. Ave nah Noble IS Teyxwsre und Walnut 14 R. Jersey u Eenrral A. 1K Mass. und SorneL Ave 1 Ash und II. Erraß, 17 Park So und 12 Sir .8 Columbia und Hillsld 1 Higbland Ave u. P,att 1 Illinois und St. I 23 Pennsylv. und ?ratt 24 Meridian und 11. Stt 25 No.b Spritzenhaus 1. nahe Illinois 26 Senate Ave u. StMai? 27 Illinois und Vichigan 28 Peshlvania und 14. 29 Senate Ave. und 1. 21 No. 1 Spritzenhaus Jnd Ave nahichigan 32 Meridian und Valnut 24 California Vermont 35 Blake und New Kort 3S Jnd. v. u. St. Elair 27 City Hospital 3 Blake und Norty 29 Michlgan und Agnes 41 No. Spritzenhaus Wasbmgron nah West 42 Ssendorf u Wash. 43 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 Jllmois und Ohio 47 Eapitol Av. u Wash 48 Aingan'4 Porkhaui 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 51 No. 10 SpntzenhauS Illinois u Mernll 52 Illinois u Louisiana 53 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Rav 58 Ro. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Morvis 59 Madison Av. u Tunlop 61 No 2 Haken Leiterhaus South nahe Delaware 62 Penn, u Mernll 63 Delawar u. McCarty 4 aft und VoKarch 5 New Jersey u. errill 67 Birg. Av. u Bradsha 68 Last und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus ir Ave. nmhe Hur, 72 Säst und Georgia 73 eda, und Elm 74 Davidson u Georgia 75 Snglish Av. u Pine 76 ShcU'v und Bates 7? No. 3 Spritzen bau Prospekt nahe Sbelbtz 71 Flctcher Av. u Shelby 81 Market u. New Jersey 82 Dlaware und Wash. 83 East u Washington 84 New York u. Davids 85 Taubstummen Anstalt ? er. -taaten Arsenal 87 Orental und Wash. 9 Frauen-Rcionnat. 1 No. i, Spritzenhaus Marvland nabe Mer. 92 Meridian u. Vcrq,a. 93 Mrrid'an und South 94 Pennsylv u. Louisiana 95 Wnimi? Ave u, Alab. 6 Hauptquartier. 97 Vrand Hotel. 98 Capital Ave und Obi ,23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Av und 15. 126 ?)andeS und 1. 127 Brooksid und Jupiter 128 Central Av und 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und d. 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. 126 Alabama und North 137 Rewmann und 19. 133 Tolleg Ave und 14. 13s Cornell Ave und 13. 141 Jandes und 10. 142 Higbland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 .No. 2 Spritzenhaus Hiltfide Av und 16. 148 Colleg v und 22. 149 College Av und 27. 1L2 Park Ave und 2. 15?. L E u. W Bahn u. 22. 154 Rainsey Av und 10 156 Stoughion u Rewman 157 Atlas und Pike, 158 Bloyd und Pawvaw. 15 No. 21 Spritzenhau Brightwood l2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eyston, 167 Arsenal Ave und 23. 168 Bellefontaine und 28 169 Park Ave und 10 21 Capital Av und IT. 213 Pennsylv. u. ichig, 14 Jttin und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22, 217 Meridian und IC. 218 Capital v und 26, 219 Broadwav und 10. 231 Illinois und VlcLea 234 Ro. 14 Epntzenhau Kenwood und 30. 235 Jllmois und 33. 236 Annetta und 30. 237 No. 9. r ritzend iu4 Udell und !tair 238 Udeil Sardtr ork 239 Jlabkl und 27. 241 Meridian und 24. 242' Jllmois u St. tlaiJh 43 ldrwa und 23. 12 West uud Walnut 13 West und 12. 14 Howard und 1. 15 Torbet und Poes 16 Capital Av und ZT 17 Ncrtbweslern Av 22 i Vent und 1. 19 Canal und 10. 24 Cerealine Wrrks 24 Vermont und Lpn 25 Bismarck KrandVie 826 Ro. 29 Spritzenhaus Haugbmlle. 887 Richigan u. Holmes, 28 Michigan u. Concory 41 West und McJntyn 2 Missouri u. Marvland 413 M'.ssour, und Odi 15 Capital Ave u Seorgic 416 Alffouri u entucky 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E Rmitau V. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Mi.ey Av u.JDuS 25 Wash. und Harris 426 Ro. 18 Spi-itzeiiha W Washington 427 O'.iver und Birch 428 Oliver und Osgood 29 Rordvke und Z)ort 31 Hadley Ave u. orvtl 32 River Ave u. MorriS IM River Av und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Olwa 437 Ro. 1 Spritzenbo? Morris unk Harding, 438 $611)01) und 1 4 tockvards 451 Reisn und 452 Howard und ütt 453 Morris und ap2 456 Lambrt und 457 Nordyke Av U. 12 Wt uud Ray 513 Kcntuck 2lre u. MerrTZ 614 Meridian und Morrts 516 Jllmois und anla 17 orr und Dakvta 518 Morris und öburch 519 kapital A. u McCarty 521 Merid.an und Palm? 523 Pine un', Lord 524 IteMfW oe u kincol 26 eridlc.n undBeltRM b. Zarlot und Ray 526 Meridian und Arizona 529 Mer.dian u. Radmond 531 Meridian u. McCarty 622 No. 17 Spritzenh-u Vorns nahe eft 12 McIlernan und Douah. 13 Saft u. Lincoln 2xu 614 Last und Beccher 615 Wngbt und Sander) 617 McCarty und Beaty 18 New Jersey u B 712 Epru und Prospekt 71, Cnglish Are. u. Laurel 714 State Ave u. Bell R 715 Shelby und Brecher 716 State Av und Orang, 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Ci..taae Avi 721 Lerington A. u Laurii 728 Flcherveu. Spru 724 State Ave u. Pleasant 725 Profit und ltas 726 Orange und Harla 728 Liberty und Meet 729 RbK nd South 812 No. ib Spritzenhaus Oft Washington S 1 Market und Noble 814 Ohio u. Highland 9 616 Michigan u. Highlanl 816 Market u Arsenal Av 817 Oft 6'. ttlatr und Union Bahn eleis. 821 Pan Handle bct! 82 Vermont und kSalco 824 Wash. und Stau Atz, 825 adden'skoung $& 82 Ducker nd Dvrsey 827 Wash. und BevUle X 829 No. 1 Srriyendau Zevill nah iaxgm, 631 Coutheafter t und oodfid, 892 ash. und Dearbor 884 Southeaftern und Arsenal Aves. 8k New ork und Tempk 12 Illinois und Naryl. ,t Illinois und artet 914 Penn, nd Safe 915 Dlaware nnd Spezial-Signale. Ersten t Schlag, zweiter Alarm, Zweiten i Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt, 8 Schlage, Wasserdruck ab. 12 Schlag, 12 Uhr Mittags. Die ?o bezeichneten Signale werden nur vom Tfftam acht angegeben da an den betragenden Strafte? keuzunge tdnc Alarmkoner anaebracht find. Chicago und der grotze Nordwefte

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UlaSka Hawaii Pdllivvir e Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. IT Bon der Vonon 7. Str. Station, dicago, Ind's nur 5 Minuten mittelst elektrischer Car noch den Union Biehdösen French Lick Spring, i den, Orange Tounty Hochland. ffamii?en-Hotel unter neuer Seschästsleituna. Pluto, Proserpine md Bowle Quellen. Beste Mineralwasser der It. Zwei Auge täglich via ree.lcastle. Dcket-Osficen : Union Station, Vlaffachusett ve. and 25 West Washington Straße. R. P. l g e o. Distrikt asi. a n,. Indianapolis. Ind. .H. McDoel. K.H.,well. Präs. und en. Mgr. Be7riebI:ter Frank I. Reed. en. Pass. genk. bicaqo. IL

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