Indiana Tribüne, Volume 26, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1903 — Page 7

Jndtnna Tridnnc, . März 1908.

gOo 0OO0 0OO0 0OO0 0OO0 0OO0 oQg i

sci)wcrcm Vcroacht. 1 o o 8 o tfornan von m m m o uuh iirii, V 800 0OO0 cOOo 0OO0 0OO0 0OO0 oCQ (Fortsetzung.) 5j occy meftt," erwiderte der Jurist. Aber wollen Sie die Güte haben, Excellenz. mir zunächst bezüglich der oesschaftlichen Beziehungen wir haben uns unterbrochen." Ja wie gesagt, ich habe die Dame nie vorher gesehen. Sie dürfte ihren Besuch gemacht haben, als ich nicht zug?gen war; vielleicht auch war ich beseitigt meine Frau versieht die gescllschaftlichen Pflichten im Hause fast allein. Ich bin viel in Anspruch genomnien. Die Einladung erfolgte auf Veranlassung von Madame de Red, tat Gcmahlin des französischen Botsäftssekretärs ein Umstand, der mich bis jetzt hauptsächlich mit Besorgniß erfüllte, und wie ich sehe theilen Sie meine Bedenken " Ein zweiter Faden, nichts weiter, Excellenz. Nun zu dieser Karte Sie wissen nicht, wie dieselbe in Ihr Zimmer gekommen ist?" Nein, keine Ahnung." Aber jedenfalls haben Excellenz doch nachgeforscht, ob vielleicht noch Jeand in Ihrem Zimmer sich aufgehalten bat?" .Gewiß ich habe sonst nichts Verdächtiges feststellen können. Mein Kammerdiener erzählte mir, bafc ein Herr aus der Gesellschaft vorübergehend im Zimmer gewesen ist." Ah" stieß der Oberstaatsanwalt überrascht hervor, indem er sich erhob, um dem Beamten das Aktenstück ab-zunehmen.-'welches dieser soeben brachte. Dann entließ er den Sekretär mit einem Wink und fragte: Ein Herr aus der Gesellschaft? Und ist dieser Herr so unverdächtig, daß Excellenz seiner bisher nicht einmal Erwähnuna gethan?" Durchaus! Es kann sich da nur um ein Mißverständniß handeln. Das einzig Befremdliche ist die verschlossene Thür und die kann schon offen geWesen sein, als er das Zimmer betrat. Ich habe zunächst an eine Herzensgeschichte gedacht, die bis in die EinsamZeit meines Zimmers hineinspieltc aber das habe ich mir auf dem Wege hierher überlegt. Die solide Personlichkeit des mir feit länger als zwei Jahren bekannten Regierungsassessors von Tamradt " Der Oberstaatsanwalt ließ das Aktenstück, in welchem er während des aufmerksamen ZuHörens geblättert hatte, so plötzlich sinken und sah derart verblüfft auf, daß Herr von Hainerle sich unterbrach und dann fragte: Sie kennen Herrn von Damradt auch?" Jawohl, Excellenz, ich kenne ihn auch," erwiderte der Jurist mit einem Tone, aus dem nichts klang, als die einfache Bestätigung. Und Herr von Damradt war in Ihrem Zimmer gleichzeitig mit der Dame?" Das muß wohl sein aber ich nehme an, daß die Frau Gräfin sich autf) vor ihm versteckt gehalten hat, denn mein Kammerdiener versichert mit aller Bestimmtheit, daß Herr Damradt sich allein im Zimmer befunden hat, als er ihm dort begegnete." Es entstand eine kleine Pause. Der Oberstaatsanwalt hielt die Augen fast geschlossen, während er gleichzeitig mit der weißen, knochigen Hand über seine Stirn fuhr; seine Gedanken richteten sich völlig auf das eben Gehörte. Plötzlich machte er eine rasche Bewegung, wie unter einem Entschluß. Det Mimster hielt das für das Ende der Besprechung und erhob sich. Ich überlasse Ihnen alles Weitere. Herr Oberstaatsanwalt." sagte er verbindlich. Ehe ich mich mit meinen amtlichen Stellen nun in Verbindung setze, hielt ich es für nothwendig, keine Zeit zu verlieren "

Es wird sofort alles Nöthige veranlaßt werden. Excellenz." erwiderte der Kriminalist zerstreut, aber mit dem merklien Bemühen, sich zu sammeln. Ich bitte von vornherein um Entschuldigung. wenn ich Euer Excellenz noch mit einigen Vernehmungen, namentlich auch des Kammerdieners, werde belästigen müssen. Wie heißt der Kammerdiener?" Klingmann August Klingmann. ein zuverlässiger, a! er Mann, der seit mehr als dreißig Jahren in meinem Dienst ist." Sehr schön. Es wird unerläßlich sein, auch an Frau Gemahlin noch einige Fragen zu richten. Wir brauchen aber Ihre Excellenz vorläufig nicht vorzuladen, eine Vernehmung im Hause dürfte genügen." Herr von Hainerle verbeugte sich und schied dann mit einem Händedruck. Der Oberstaatsanwalt, welcher den Diplomaten bis zur Tbür begleitet hatte, stand, als er allein war, einige Minuten regungslos. Dann ging er an seinen Arbeitstisch und rief durch einen Druck auf die Klingel seinen Sekretär. Der Beamte war längst eingetreten und harrte schon geraume Zeit der Befehle seines Chefs. Endlich legte dieser die Feder, mit oer er in fliegender Haft einige Formulare ausgefertigt hatte, beiseite und erhob sich. Die Herren Kriminalkommissäre

von Hollwegen, iocvit,v "' vu izen- I

gern sind im Termin? Sehr wohl, Herr Oberstaatsanwalt." Dann werden Sie zunächst den Herrn Vorsitzenden verständigen, daß die Kommissäre in dringendster Angelegenheit sofort beurlaubt werden müsjen. Sind die Herren frei, so unterrichten Sie dieselben folgendermaßen: Herr von Wengern erhält diese Karte mit der Aufgabe, die näheren Personalien des Ingenieurs Viktor Srebro festzustellen, und zwar erbitte ich bis Nachmittag vier Uhr Bericht. Namentlich ist die Nationalität, sowie Dauer und Zweck des Aufenthalts festzustellen; außerdem wünsche ich zu wissen, ob der Betreffende auf den Namen Seiner Excellenz des Herrn Gesandten und bevollmächtigten Ministers von Hainerlc reagirt und in loelcher Weise. Hier ein Haftbefehl, von dem bei der geringsten Unklarbnt Gebrauch zu machen ist. Sie haben mich verstanden, Erusius?" ' Vollkommen, Herr Oberstaatsanwalt." g Schön. Passen Sie weiter auf. Herr Kriminalkommissär Bebrend verständigt sofort die den Fernbahnhösen nächst gelegenen Polizeireviere, welche die etwaige Abreise einer Gräfin Sublinska zu verhindern haben. Die genaue Personalbeschreibung befindet sich bei den Akten. Herr Behrcnd begibt sich persönlich zunächst nach dem Centralhctel, wo die Gräfin vorübergehend drei Zimmer in der zweiten Etage bewohnt; wird die Dame dort nicht angetroffen, so ist sie im Hause Schmidtstraße 112 zu recherchiren. Und zwar als Frau Nora Blanc, wohnhaft bei Frau Wittwe Niemann. Bei Begegnung ist die Gesuchte unverzüglich und ohne Weiteres zu verhaften. Tte Zimmer tm Hotel sowie die Wohnung in der Schmidtstraße sind unter Siegel zu legen. Alles Weitere werde ich dann veranlassen. So das wäre das. Herrn von Hollwegen bitte ich, mir sofort in einer geschlossenen Droschke nach dem Kriegsministerium zu folgen." Der Kriminalkommissär war noch nicht lange vor dem Hause in der Leipziaer Straße vorgefahren, als Oberstaatsanwalt Kessel bleich und verstört aus dem Portal heraustrat. Auf feinen Wink verließ Herr von Hollwegen den Wagen und trat in den Flur. Hier überreichte ihm der Oberstaatsanwalt ein Papier und sagte geschäftsmäßig: Der Regierungsaessor Gust von Damradt, Wallnertheaterstraße 5, ist sofort zu verhaften." 5. K a p i t e l. war zur Zeit des Lunch. Die &, J -ilU,C III UCIIl IX'il EUNUCH UIIU c-: r . ; , cns v. w Zierpflanzen lauschig dekoririen Lichthofe des Eentralhotels waren j dicht besetzt. Ein bunt zusammengewürfeltes, internationales Publikum. Neben dem Handlungsreisenden aus der Provinz, der in geschäftiger Hast sein Frühstück einnahm, die breite blasirte Ruhe englischer Weltbummler. Neben den Damen der höchsten Gesellschaft die mit echten und falschen Brilkanten reich geschmückten Vertreterinnen der Halbwelt. Und doch lag eine vornehm rubiqe Stimmung über dem hohen, von Treibhausluft erfüllten Raum. Das halbe Licht, die aus gegenseitiger Rücksichtnähme leise geführte Unterhaltung, das geräuscklose Hin und Her der Kellner, das leise 5?li?ren der Bestecke und Gläser all' das trug zur Vermehrung der Behaglichkeit bei. An einem etwas versteckten Tisch auf der Estrade nahmen ein Herr und eine Dame einen Imbiß ein. Wer die Beiden beobachtete, mußte seh? bald bemerken, daß sie sich nicht zum Speisen hier zusammengefundn hatten. Die Teller blieben fast unberührt nur der Form halber nahm man von diesem und jenem; sobald der Kellner außtt Hörweite war, wurde die Unterhaltung fortgesetzt, die zwar äußerlich leidenschaftslos, aber doch mit merklichcr Hast und Erregung geführt wurde und den Eindruck erweckte, als hätte man wenig Zeit und muss; viel und Entscheidendes besprechen. Auch leg eine gewisse Spannung und GereiUbeit in Rede und Antwort bei aller Verbindlichkeit, welche namentlich der Herr in Ton und Haltung zu wahren sich bemühte. Aber er war bleich und merklich erregt. Das Weinglas zitterte ;n semer Hand, als er es erhob, um es in hastigem Zuge zu leeren: 'nachdem er es niedergesetzt, zog er den dichten, braunen Schnurrbart nervös durch die Finger. Dabei sagte er in einem harten, slavisch klingenden Französisch: Es ist schwer. Gräfin, daß der ganze, bisber so vortrefflich geführte Feldzug nun mit einem Schlage beendet sein soll aber scbwerer noch ist es für mich, daß Sie mir die Schuld dafür zutheilen." Wem sonst?" erwiderte Nora hart, indem sie sich aut der lässigen Haltung aufrichtete und den grauseidenen Reisemankel mit ein paar heftigen Bewegungen fester um ihre schlanke Gestalt zog. Herr vcn Brodowin sah starr in sein Glas. Er kämpfte mit sich, ob er sagen sollte, was er empfand und dachte. Einerseits fürchtete er diese rücksichtslose Frau zu verletzen; anderseits aber mußte es für ihn die nämlichen üblen j Folgen haben, wenn er sich widerspruchslos belasten neß und sie m,t der Ueberzeugung abreiste, daß er sich nicht vertheidigen könne oder werde.

$i einem vene tragen feie v Schuld selbst. Gräfin." sagte er entschlössen und ohne aufzusehen; seine unruhigen Finger drehten das Glas, und er sprach hastig, damit sie ihn nicht unterbrechen könne. Ihre Thätigkeit war in der letzten Zeit ganz planlos und überhastet. Sie entbehrte völlig jener kühlen Uebcrlegung. die sonst alle Ihre Handlungen auszeichnete. Mir war, als wennJhnen Ihre ganze bisherlae Thätigkeit verhaßt wäre und Sie sich nach einer Katastrophe sehnten, die alle dem ein Ende machen würde." Er blickte flüchtiq auf. Nora hatte den Kragen ihres Mantels zurückgeschlagen und den rechten Arm auf den Tisch gestützt; ihr Kinn ruhte auf den geschlossenen Fingern. So. leicht vornübergebeugt, verlor sie keins der Worte, die er stoßweise und, vorsichtig nach dem rechten Ausdruck suchend, vor sich hinsprach. Ihre Augen ruhten auf seinen Zügen, als wenn sie zwischen jeder Silbe noch etwas Besonderes in seiner Seele zu lesen habe. Als er schwieg, sagte sie langsam und lauernd, aber ruhiger als vorhin: Und wie kommen Sie dazu?" Ich weiß es nicht. Gräfin fragen Sie mich nicht. Was ich Ihnen sagen könnte, werden Sie nicht als genügenden Beweis für meine Behauptung ansehen. Aber die Summe der Eindrücke der letzten Zeit kann ich nur dahin zusammenfassen: Ich habe Sie zuletzt nicht mehr verstanden, und wenn wirklich eine Schuld an rmr ist, so beruht das darauf. Der gestrige Schachzug war verloren mit dem Augenblick, da Sie es nicht verhindern konnten, daß jener Träumer die Gesellschaft besuchte. Ick habe gethan, was ich in der schwierigen Lage nur irgend thun konnte. Sie zu verständigen, war zu spät. So war denn meine Sorge, ihn in das Zimmer zu führen und zu bewirken, daß er dort betroffen werde; damit war der Verdacht von Ihnen abgelenkt. Alles andere war zu einem Tbcil Unglück, zum andern Wagniß. Das Zimmer wurde geschlossen das konnte ich nicht verhindern; and was Sie dazu bewogen, eins der Papiere an sich zu nehmen und nicht wie sonst sich mit .der einfachen Kenntnißnahme zu begnügen, ist mir unverständlich."

So," erwiderte Nora ruhig. Sie wissen also nicht, daß man von uns eine greifbare Leistung, sozusagen einen Beleg verlangte?" Aber doch nicht in einer Form, die alles auf's Spiel setzt!" sagte der Russe heftig, durch die Gelassenheit seines Gegenübers crmuthigt. Sie mußten sich sagen, Gräfin, daß eine Entdeckung früher oder später unvermeidlich war. Auf keinen Fall aber durften Sie das Papier behalten, als Sie merkten, daß das Zimmer verschlossen war. Da mußte doch alles vermieden werden, was später, wenn man den Verlust bemerkte, den Verdacht auf Sie zurückk i. " KillCIl U'lililt. Als ich mich gefangen sah, war das Papier bereits fort." ' Unmöglich. Sie haben mir nichts" Es war fort. Ich hatte Siewers beordert, sich in den Park zu schleichen und unter dem Fenster zu warten." Welch' ein Wahnwitz!" .Ich bitte-" Das klang so drohend, daß Her? von Brodowin in seinen Stuhl, aus dem er sich entsetzt aufgerichtet hatte, zurücksank. Es entstand eine schwüle Pause. Nora hatte eines der silbernen Messerbänkchen ergriffen und drehte es spielend in den Fingern. Ueber die sonst so unbewegten, marmornen Züge ging von Zeit zu Zeit ein nervöses Zucken etwas, das man als Hilflosigkeit hätte deuten können, wenn der kühle, überlegene, prüfende Ausdruck in den Augen nicht gewesen wäre. Die dunkel bewimperten Lider hatten sich halb über die blauen Augensterne gesenkt. So streifte ihr Blick den in sich Zusammengesunkenen, dessen fliegende Hände Karaffe und Glas kaun: zu halten vermochten, als er sich einzzschenken versuchte. Ein breiter, rother Strahl ergoß sich über das Tischtuch. Herr von Brodowin wich mit einem halblauten Fluch zurück und winkte einem Kellner. Dieser tupfte den Wein auf und deckte eine Serviette über den Fleck. Nora beobachtete das alles aber mit einem Ausdruck, als wenn es unendlia, weit von ihr sich abspielte. Als der Kellner sich entfernt hatte, wandte sie den Kopf nach dem Laubwerk zu ihrer Linken, durch welches sie den Lichthof übersehen konnte. Ihr Blick glitt ruhig von Tisch JU Tisch, von Gesicht zu Gesicht. Dann griff sie nach der Uhr, welche ihr am Gürtel hing, und machte eine Bewegung wie: es ist Zeit. Taö weckte den Russen aus seinem Hinbrüten. l?r raffte sich zusammen, als wenn er Nora zurückhalten wollte. Sie wollen reisen, Gräfin." murmelte er. Wann werde ich Sie sehen?" Bald. Denn Sie werden abberufen." Abberufen?" wiederholte er vor sich hin. Was er auszudenken sich gefürchtet, das sprach die Frau aus glatt, einfach, wie eine Selbstverständlichkeit. Nun, mochte es so sein! Aber das andere das andere! Er war doch nicht nur der Sklave! Er war ein Mann und hatte sich in all' das doch nur gefügt unter der dämonischen Macht dieses Weibes, dem cr mit allen Sinnen und Gedanken ergeben war. Und Sie haben mir nichts weiter zu sagen, Gräfin?" Nichts."

Jyre eriprecyungen, Grattnr stieß er heiser hervor, indem er sich, so weit es anging, über den Tisch beugte und sie aus fiebernden Augen anstarrte. Nora lehnte sich in ihren Stuhl zurück und zuckte die Achseln. Ihr Gesicht mit dem weißen, durchsichtigen Teint hatte denselben Ausdruck wie damals, als sie die freche Zärtlichkeit des trunkenen, buckeligen Schreibers zurückwies. Sie bewegte kaum die Lippen. als sie entgegnete: Versprechungen! Narr! Wir Beide, Sie und ich, belügen und täuschen alle Welt, wir müssen es sogar, durch unsere Stellung, durch unseren Beruf. Und Sie erwarten, daß man Jhncn Versprechungen hält? Ihnen?" Er antwortete mit einem dumpfen Aechzen. seine Finger krampften sich an der Tischplatte fest, so daß diese zitterte. Das waren Sekunden; dann bezwäng cr sich und athmete tief auf. Er wußte es: alles, was weiblich oder nur menschlich an dieser Frau war, erstarb und erstarrte, sobald man irgend welchen Zwang auf sie ausüben wollte. Was sie Beide miteinander persönlich abzumachen hatten, mußte er auf eine gelegenere Zeit versparen. Er schluckte ein paar Mal. wie Jemand, dem es im Halse würgt; dann sagte er ablenkend: Nun denn Sie wissen aber. Gräfin, was für mich davon abhängt, wenn das Komite sich meiner entledigen wollte. Ich kann nicht nach Rußland

zurück es sei denn direkten Weges in die Bleibergwerke von Jrkutsk. Ich werde Ihren Bericht also nicht unwidersprochen lassen. Auch sachlich nicht. Was ist es denn, das Sie mir vorwerfen? Ich habe Sie nicht mehr begriffen in der letzten Zeit das ist alles. Und das lag nicht an mir. Einzelne Ihrer Handlungen, auch die von gestern, waren durchaus nicht nöthig für die Lösung unserer Aufgabe. Sie scheinen durch persönliche Gründe beeinflußt worden zu sein. So merkwürdig wenig überlegt war Ihre Thätigkeit in der letzten Zeit." Aha! Das wollen Sie also als Beweis dafür angeben, daß das, was ich tbat. nicht richtig war," erwiderte die schöne Frau. Hätte Herr von Brodowin aufgesehen, so wäre ihm die Veränderung nicht entgangen, die während seiner trotzig und finster hervorgestoßenen Ausführungen mit dem seltsamen Weibe außerlich vorgegangen war. Die Schärfe des Tones stimmte nicht mit der Röthe der Verwirrung, die ihr Gesicht überflog. Ihr Auge verdunkelte sich, und ihr Blick wurde flackernd und unstet. Sie machte Miene, sich zu erheben fast, als ob sie fliehen wollte. Es mußte ihr das selbst zum Bewußtsein gekommen sein, denn sie ließ sich still nieder, um den Mann nicht zu stören und ihn darauf aufmerksam zu machen, daß er in seinem Zorn scheinbar unbewußt die wunde Stelle in ihrem Innern berührt hatte. Oder sollte er wirklich etwas ahnen oder wissen von dem, was .... Sie mochte das nicht ausdenken. Den schlanken Leib überflog ein frostiges Schütteln. Aber sie wollte mehr hören sie mußte erfahren, wessen sie sich von diesem Vcanne zu versehen hatte. Die Hände so fest ineinandergelegt, daß die rosigen Fingernägel sich tiefroth färbten, lauschte sie jedem Worte und namentlich der Art, wie es gesagt wurde. Ich habe nicht sagen wollen. Gräfin," erwiderte er etwas eingeschüchtert, daß meine Empfindungen die rechten sind und Ihre Handlungen falsche waren wir gingen nur nicht mehr einbeitlich vor. Im Interesse unserer gemeinsamen Aufgaben durften Sie mir keine Räthsel aufgeben Räthsel beispielsweise wie vorhin die Bemängelung meines Eingreifens von gestern Abend. Trotz Ihrer bestimmten Erklärung. daß der Assessor das Fest nicht besuchen würde, war er der Erste, auf den ich stieß. Anstatt, daß Sie nun d'e Geistesgegenwart anerkennen, mit der ich diesen ganz unberechneten und störenden Zwischenfall unserer Sache dienstbar gemacht habe, verurtheilen Sie es mit einer unbegreiflichen Schärfe, daß ich den Assessor in die Affäre gezogen weshalb, ich bitte Sie?" Weil ich nicht will, daß ein Mensch, daß dieser Mensch nutzlos geopfert wird!" Ihre Stimme zitterte vor Erreguna. Das das sagen Sie?" rief er so unvorsichtig laut, daß er selbst erschrak. Aber im nächsten Moment schon war ihm seine c,ann Umgebung gleichgiltig. Er sah die brennende Röthe auf den Wangen der Gräfin, die feucht schimmernden Augen, die ihm auswichen zum ersten Male, seit er sie kannte. Sie war ganz außer Fassung. Alle Gleichgiltigkeit war aus ihren Zügen wie weggewischt, ein junges Weib saß da, aus dessen ganzem Wesen das Bekenntniß einer heißen Liebe sprach. Es war ihm unfaßbar. Immer noch starrte er sie an, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können. Allmälig wich unter seinem Blick die Befangenheit einem entschlossenen Trotz, der aber nichts von der alten Ueberlegenheit hatte, sondern sich fast mädchenhaft ausnahm. Sie griff nach ihren Handschuhen und streifte dieselven hastig über die schlanken, ringlosen Finger plötzlich hielt sie inne. Weder sie noch der Russe hatten beachtet, daß in der aus dem Hotel-Jn-nern auf die Estrade führenden Thür Paulus Siewers. der kleine, verwachsene Schreiber, erschienen war. Während er dem Kellner, der ihm entgegengetreten war, ein paar Worte zuflü rar ar X tttJr Wif-

Schultern auf und spähte m ten LichtHof hinab. Man merkte ihm das Bestreben an, durch Angst und Hast nicht aufzufallen; aber die -othen Flecken in dem spitzen Gesichte, dte weitaufgerissenen Augen, der offene Mund mit der hängenden Unterlippe und die Art, wie er sein schäbiges Hütchen zwischen den dünnen, knochigen Fingern drehte und drückte, verriethen große Unruhe. Endlich entdeckte er die Beiden an einem der nächsten Tische. Mit einem Lächeln, das harmlos sein sollte, dem man aber das Gequälte deutlich genug ansah, trat er unter linkischer Verbcugung an Nora heran. Jetzt erst bemerkte sie ihn und ließ die mit den Handschuhen halbbekleideten Hände sinken. (Fortsetzung folgt.)

St. Vridqct von iiilliarf. Eine Gei,ilfln Zt. Patricks, des postels der Jrländer Ma ÄrnUcr. Ter Apostel Irlands. St. Patrick, dem zu Ehren die Jrländer alljährlich den St. Patrickstag begehen, hatte bei der Bekehrung de? ..Söhne und Töchter Erins" zum Ehristenthume im Jahre 432 n. Ehr. der Sage nach eine Gehilfin, Bridget mit Namen. Dieselbe war, so erzählt die Legende, das schönste Weib der Welt. Dabei war sie so fromm, so weise und in dem Bekehrungswerke so eifrig, daß ihr Patrief selbst den Schleier reichte' und sie einlud, Mitglied seines Rathes zu werden. Es wurde ein Versuch unternommen, sie um ihr Erbe zu betrügen. Bridget stritt um ihr Recht, und der Richter fragte sie: Wie viel Land verlangst Tu?" So viel, als mein Mantel bedeckt," erwiderte Bridget bescheiden. Ihrem Wunsche wurde willfahrt, der Mantel wurde ausgebreitet, und da geschah ein Wunder! Der Mantel dehnte sich nach allen Richtungen so weit aus, daß er schließlich das ganze Eounty Kildare bedeckte, das nunmehr Bridgets Eigenthum ward. Wie Patrick, so wurde auch Bridget später heilig gesprochen, und von ihrem Besitzthume empfinq sie den Namen St. Bridget von Kildare. An St. Patrick sowohl, wie an St. Bridget erinnern unter Anderem noch die Ruinen der im Anfange des 15. Jahrhunderts erbauten Kathedrale von St. Germain auf Jsle de Man. die von den Beiden gemeinschaftlich besucht wurde. Von St. Bridget haben die Jrländerinnen die Anmuth, die Schönheit und die geistige Lebhaftigkeit geerbt, welche die Töchter der grünen Insel" noch heute auszeichnet. Patriotische Speisekarte. Das Monopol-Hotel in Berlin veranstaltete zur jüngsten Geburtstagsfeier des deutschen Kaisers ein Festmahl mit dem folgenden Patriot!schen" Menü: Suppe nach Friedrich dem Großen," Seezungenfilets nach Kronprinz Wilhelm, SchleswigHolsteiner Ochsenrücken mit ViktoriaSauce." Eharivari nach St. Hubertus aus den Letzlinger Jagdgründen," Urvitter Rücken nach Prinz Eitel Friedrich." Nach dem Königsfasan aus den gräflich Ballestrem'schen Forsten," nebst dem dazu gehörigen Siegmaringer Salat" und dem Straßburger Kompott" ward die dutsche auswärtige Politik durch folgende Eisspeisen symbolisch veranschaulicht: ,,Germans to the front," Historische Mühle von Sanssouci," Unter den Palmen von Venezuela." Trompete von Mars-la-Tour," Kanonenboot Panther vor Haiti,"' deutschenglische Marine-Siesta." CaracasBomben und Granaten," Schalotte nach Kaiserin Auguste Viktoria," Kaiser Wilhelm-Bombe." Eines der prachtvoll ausgestatteten Menühefte, die mit einem bis dahin noch nicht veröffentlichten Porträt des Kaisers geschmückt waren, wurde dem märkischen Provinzialmuseum überwiesen. Ern einziger Kokon der Seidenraupe gibt gewöhnlich einen doppelten Faden von 990 Fuß Länge. Als die Chinesen vor 4500 Jahren die ersten Seidenraupen züchteten, vermochten die Thiere nicht halb so viel Kokonfäden zu spinnen, als sie für eine behagliche Wohnslätte" brauchten. . ' D i e Feuerverluste im Jahre 1902 beliefen sich in den Ver. Staaten und Kanada auf $149,260, 850. geaen $164,347.450 im vorigen Jahr und $163.362.250 im Jahre 1900. Während des Jahres fanden 2400 Feuersbrünste statt, bei denen sich der Schaden auf je mehr als $1000 belief. Eine E i s e n p l a t t e von 4 Zoll Dicke wurde im Jahre 1860 noch als kugelsicher betrachtet; heute kann eine solche Platte von einem kleinen Sechspfünder auf nahe Schuhweite durchschlagen werden. I n e ! ni gen legenden von Südkalifornien kann Niemand langer als zehn Stunden leben, ohne zu trinken, da die Trockenheit der Luft die Flüssigkeiten des Körpers so schnell verdampft. Von Krebskranken tU den in Deutschland 70 Prozent Manner und 68 Prozent Frauen am Krebs der Verdauungsorgane. Gegen 209.000 Pfund Gold und 1.144,000 Pfund Silber werden gegenwärtig dem Schooße der Erde im Laufe eines einzigen Jahres entnommen.

Feuer - Signale.

I Pennshlv und artet 5 English's Oper-Hau 6 East und New York 7 Noble und Michigan S 31. Jersey u. Waff Ar S Pmk und Nvrth 10 Mavket und Pine II Vermont nah East 1 Nz. S Spritzenhaus Maff. v nahe Noble 18 Taiwan und Walnut 14 R. Irrsey u nttal A. is Mafl. und Sorneö Ave , 3ft und 11. Straße :7 Part Ave und 12 str .S Columbia unHMfld 19 Higbland Ave u. Pltt 1 Illinois und St. Joe 23 Pennsylv. und Pratt i Meridian und li. Str 25 7le. 5 Spritzenhaus 15. nahe Illinois 26 Senate Ave u. StSIair 87 Illinois und Mchigan 28 Pc esylvania und 14. L9 Senate Ave. und 13. 31 No. l Epritzsnhaus JndAvenahMichiaan 32 Meridian und Walnut 34 cliforma u ment 35 Blake und New Kork 36 Ind. v. u. St, Clair 37 City Hospital 38 Blake und Norttz 39 Michigan und gne 41 No. S Spritzendaus Walhington nahe West 42 endorf u Wash. 43 Missouri u New Kort 45 Meridian u Wash 4 Jllmois und Ohio 47 Cavitol Ar. u Wash 48 lngan's Porkhau 49 Straßenbahn Stölk W. shington Str öl No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill k Jllins u Louifiana 53 West und Souch 54 West und RcCarty 56 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Rav 58 No. Spritzenhaus Madrson Av. u Mor. 59 Madison Av.uTunlop 61 No 2 Haken LkiterhauS South nah Tclawar S Penn, u Mernll 63 Dilaware u. McCartv 4 Gast und Mc Sarw 65 New Jersey u. RerriU 67 Birg. Av. u Brad sha 68 Säst und Prospkct 69 Bicking und Hiah 71 R. 11 Spritzenhaus Bir Ave. nahe Huron 72 East und Seorgia 73 Seda, und Elm 74 Davidson u Georgt 75 Si,glish Av. u Pine 7 Ebelöy und Bates 7? No, 3 Spritzenhaus Prospect nahe Sbelvy 74 Fletchcr Av. u Shelby 81 Market u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 88 East u Washington 4 New Jvrk u. Davids 85 Taubsmmmen Anstalt er. Staaten rkenal 87 Qriental und Sbsh. 9 Frauen-Reformat. 91 7Io. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 92 Rcridian u. S:orqia. 93 Meridian und South 94 Pennsylv u. Lonisiana 93 Virginia Ave u. öllab. 6 Hauptauartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Obis 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und 51 fr. 124 Alabama und 16. 125 Central Av und 15. 126 Landes und 15. 127 Brooksid und Jupiter 128 Central Av und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und U. 134 College A und 26. 135 Delaware und 13. 13 Alabama und North 137 Newma.in und 19. 138 College Ave und 14. 133 Cornell Äre und 13. 141 Landes und 10. 142 Highland Ave und ist. 148 Tecumseh und 16. 145 New Jersey und 2. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. 148 College Ave und 2. 149 College Ave und 7. 152 Part Ave und 2. 15. L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und l. 154 Etoughton u Newman 169 Park Ave und 10. 1 Capital Av und 17. 213 Pennsylv. u. Michigm, 14 Illinois und 20. 215 Senate Ave und 21. 16 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Av und 26 21 Broadway und 10. 231 Illinois und McLe, 234 No. 14 Spritzenhaui Zkcnwood und 3. 255 Illinois und 33. 236 Annetta und 8. 37 No. 9. Epnyenh, Udell und . ir 238 UfreU Labd orls 239 Aadkl und 27. 241 Meridian und 24. 4 Illinois u St. CLr x 243 Eldrioa und 23. 312 Srft uud Walnut 813 West und 2. 814 Howard und 16. 815 Torbet und Paca 316 Capital Av und 10, 317 Nortfrmstrrn Av U 818 Snt und 18. 319 Canal und 16. 3 Cerealine Works 824 Vermont und ynn 25 Bismak u Krandi 82 No. 29 Spritzenhaus Hauqbville. 827 Michigan u. Holmes. 828 Michigan u. Concord 341 West und McIntyre 412 Missouri u. Marvland 413 Missouri und Ohio 415 Eaptal 9UxwU' 416 Missouri u entuHA 417 Senat Ave u. rly. 421 P und RunvMU . WashingHon. 423 Jrren-Hospital. 424 Mt.Y A u. I D u 3 425 Wash. und Harris 42 Ro. 1? Spritznh W. Washington 427 Oliver und Bind 426 Q lirer und O4qood 429 Nordvte und ?)ork 431 Hadlev Ave . 3Ror.il 432 Rivr Av u. Mriö A River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R i 436 Harding und Okivei 437 No. 13 SpritzenhoZ Morris und Hardina. 4 Howard mck WUue 4 Slockvards 451 Reisn und Vibn 452 Howard und Äee 458 Morris und aL 456 Lambert und 9thjnä 457 NordyK Av u. fett mon L orks 61 es: und Rah 513 Kentuckv Av u. Vterrib 14 Meridian und Morris 516 Illinois nd ansas 17 Morr und Dakota 518 Morris und Chured dis kapital A. u VcCarth 521 Meridi .n und Pal 528 Pme an' Lord 524 Vadisox Avk u kmcol 26 Meridis. uud Belt RR 527 Carlos und Ray 528 Meridian uud Arizona 629 Meridian u. Ravmond 531 Meridian u. WcCarttz 632 No. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 61t McKcrnan und Douch. 613 East it. Lincoln Lu 14 East und Beecher 61b Wrigbt und Sanders 17 McCarty und Beat 18 Rew Jkrsey 712 Spruce und Prospect 713 Enalish Ar, u. Laurel 714 State Av u.Blt R R 715 Chelby und Bereher 716 Statt Av und Dranp 718 Orana und Laurel 716 Lhelbv u. Ci..iaae Av 721 Lerington A. u Laure 728 ZZlcher Avu. Ützrua 724 State Ave u. Pleasant 725 Pr?,'r.tt und "'Kasat 72 Orange und Hoa la 728 Liberty und Meet 729 WvlH und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Sfc 813 Market und Robl 814 Ohio u. Highland Av 815 Michigan u. Hiqhla.V. 816 Market u Arsenal Av, 817 Ost 2. Clair und Union Bahn cleie. 821 Pan Handle Sheps 823 Vermont und Valcott 824 Wash. und State Atz, 86 Maddn'souAgKab. 826 Tuckrr und Doiley 827 Wash. und BeviLe X 82 Ro. i Spritzknbaus BevilK nah Muh 881 Eoutheaster Ave und Woodstdk. 88 Wash. und Dkarbv 884 Southxaftern und Arsenal Ares. 886 New Kork uud TempU 12 Illinois nd Maryl. i Illinois und Markt 14 Penn, nd Wostz. 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawyaw. 159 Ro. 21 Spritzenhaus Brigfrtwood I2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Slural und Bloyd 165 St. Clair u. evstone 167 rlenal Av und 23. 168 Bellesontaine und 28. 9i5'?lawar nrnd Spezial-Siznale. ersten 2 Schlag, zweiter Alarm, Zweiten Schlag, dritter Alarm, Dritten Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. Schlag, Wasserdruck ab. 12 Schlag, 1 Uhr Mittags. Dii 'fi bezeichneten Signale werden nur vom Thurm Wächter c.n gegeben da an den betreffenden Stra ? keuzunge kine Vlamltfttr anse bracht sind. Chicago und der grofte Nordwefte via i Ulassa Hawaii Pdilivdine Inseln. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. tW Bon der Monon 47. Str. Station, Ehicag, nd'nur5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union Biehddsen Franc)) Lick Springs, in dem Orange Eounty Hochland. Familien-Hotel unter neuer Veschiftsleituua. Pluto, Proserpine md owles Quellen. Bestes Vineralwaffer der Seit. Zwei Züge täglich via ree.iraitl. Tiitet-Oistckn : Union Station, asiachuiett Ave. Nd 25 3c st Washington Strafte. R. P. l g e . Distrikt ass. Agent. Indianapolis. ,?nd. .H.McDoel, l. H. R o kl we II. Pris. und en. Vtgr. ettiebsllter Frauk I. eed. en. Laff. Agent, hiclgo. IT.

Ki

-ZymmmmämmulmmlL