Indiana Tribüne, Volume 26, Number 162, Indianapolis, Marion County, 2 March 1903 — Page 5
Fndiana Tribnue. 2 März 1903.
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Deutscher Zweig der Socialiftischeu Partei. Der deutsche Zweig der Socialiftischen Partei veranstaltete gestern Nachmittag in Otmar Keller's Club-Local eine Unterhaltung, für welche ein interessantes Programm aufgestellt war. Dieselbe erfreute sich eines guten Be-fuchcs.
Als Gäste wohnten derselben bei: Richard Braunschweig aus Chicago, Geberlein aus St. Louis, Ott aus Eincinnati George Günther aus Boston und Paul Beutel aus Marion, Ind. Von den Vortragen, welche die genannten Herren hielten, gefiel vor Allen der des Herrn Braunschweig, welcher mit der Declamation des ergreifenden Gedichtes eines von einem in Kerkerhaft gesessenen SocialistenFührers schloß. Die hunioristischen Vorträge der Herrn Carl Hoffmann und August Miller wurden sehr beifällig aufgenommen. Willie Gnuling brillirte durch Vio-lin-Solis. Eine Anzahl active Mitglieder der Harugari Sänger machte ihr Erscheinen. Die wackeren Sangesbrüder trugen durch ihre L iedervorträge viel zum Erfolg der Unterhaltung bei. Herr Geberlein drückte unverhohlen seine Freude darüber aus, daß auch Damen der Unterhaltung beiwohnten. Für Bewirthung der Besucher wgr in bester Weise gesorgt worden. Oesterreich. JanKudelik verlobt. .Wien, 2. März. Die Verlobung des berühmten Violin-Virtuosen Jan Kubelit mit der Gräftn Marianna Csaky, Wittwe des Grafen Esaky und Nichte des Ungarischen Premiermini' fters Coleman von Szell ist bekannt gemacht worden. Ertra-Sitzung des Senats. Washington, 2. März. Der Präsident hat heute eine Proclamation unterzeichnet, durch welche der Senat zu einer Extra-Sitzung, welche am 5. März beginnen soll, einberufen wird. Zweck derselben ist eine Ratification des Panama-Canal-Vertrages und des Cuba - Reciprocitäts-Vertrages zu erlangen. Polizcirichter ZeUer von New Jork ließ kürzlich zwei TemperenzSpitzel, welche den Schankkellner John Kenny denunzirten, auf gelungene Weise ablaufen. Die Detektive McDonald und Hearn von der Revierwache an der West 125. Str. beschworen, daß Kenny ihnen am Sonntag Mvrgen um 9 Uhr zwei Glas Bier verkauft habe, für welches sie 5 Cents pro Glas bezahlten. Anwalt Wagner von der Liquor Dealers Association, der den Gefangenen vertrat, frug die Detektives, ob sie beschwören wollten, daß die ihnen servirte Flüssigkeit gemalzte Spirituosen von .nehr als zwei Prozent Alkoholgehalt gewesen sei. Die überschlauen Spitzel kratzten sich hinter den Ohren. Das soll der Deibel wissen", erklärte der Eine. Ich weiß nur, daß es ganz gewöhnliches alltägliches Bier war." Das genügt nicht", unterbrach sie Magistrat Zeller. Sie müssen angeben, ob das Bier mehr als 2 Prozent Alkohol enthielt oder nicht. Sie wissen, es giebt mancherlei Bier: Lagerbier, Weißbier, Birkmbier, Würzburger Bier und Bunco Bier." Die Detektives konnten t'v. Größc des Alkoholgehaltes des ihnen seroirten Bieres nicht beschwören, und Kenny wurde entlassen. Na, wir müssen Bunco Bier bekommen haben", bemerkte Detektive McDonald, und sein College Hearn fügte hinzu: Das glaube ich auch." Grunoeigcnthums Uebertragungen. John G. McCullough u. And. an John E. May, Lot 19, Block 2, Nordyke und Hollowell's Grandview Add. $4500. Fred Cline an Lewis E. Nothrock, Lot 25, Block 10. Lincoln Park, Delawäre, nahe 24. $1100. Derselbe an Oscar Herman, Lot 24, dieselbe. S1100. Geo. Keßler an Levi P. Harlan, Lot. Block 28, North Indianapolis. 52500. Frankie Hutson an Addis E. Morrison u. A., Lot 83, Englewood, nahe Oft Washington und Belt R. R. $7000.
!Ht4)td va sur cmtcrzckgr?. Z Veirn Präsidenten liefen in letzter Zeit Hunderte von Gesuchen um Anstellungen im neuen Departement der Industrie und des Handels ein; auch zahlreiche ibgetakelle bisherige Congretzmitgli.der sind unter diesen Be-' Werbern. Tos neue Departement besteht jedoch beinahe ganz aus alten längst vorhindenen und langst mit den nöthigen Beamten versehenen Negierungsabthei'ungen, die bis jetzt zu anderen Departements gehörten: Handelsstatistischcs Bureau unter Austin. Arbeitsburcau unter Wright, Censu.-bureau unter Merriam. Einwanderunasbureau unter Sargent u. s. w. Da giebt es nirgends etwas zu erschnappen. 4 Neu ist blos eine Abtheilung des neuen Departements, nämlich die Abtheilunq für Corporation e n. An ihrer Spitze steht ein & o fit m i s s i o n e r o f Corporat i o n s". der vom Präsidenten ernannt wird und ein Gehalt von $5000 im Iabr bezieht: er hat unter sich einen Assistenten mit $3500 und einen Clerk mit $2500. Das ist Alles! Das Amt des Commissärs der Corporationen kann im Kampfe gegen Trust-Corpo-rationen sebr wichtig und nützlich wer-
den. wenn es will. Ihm ist die Ueberwachung der Corporationen iibertragen. Aber leider wird der Cvmmiffar durch das neue Gc'etz nur e r m ä ch -t i g t . nicht aber beauftragt, Oeffentlickkeit von den Corporationen zu verlangen. Diese Halbheit des Gesetzes wird in der Hand eines trägen oder den Trusts ergebenen Beamten die Öffentlichkeit zu einer für die Trusts möglichst harmlosen machen. Ein pflichttreuer Commissär für Corporaiionswesen allerdings wird auch auf Grund bloßer Ermächtigung, ohne Zwanq. seine Pflicht thun. Und die Wahl des Präsidenten ist bereits auf einen 9C?ann gefallen, oon dem sich Gutes erwarten läßt, nämlich auf James R. Garfield, einen der Söhne des Mär.yrer-PräsidentenGar-sielt; James . Garfield betrieb mit seinem älteren Bruder Harry A. Garfield ein Rechtsgeschäft in Cleveland, war republikanisches Mitglied des Staatssenats von Obio und wurde vor einiger Zeit von Präsident McKinley zum Mitglied der HauptcivildienstCommission in Washington gemacht. Er versah dieses Amt gut. Auch durch die Beförderung des bisherigen ersten Privatsekretärs des Präsidenten. George Bruce Cortelyou, dessen Ernennung zum Jndustrie-Mi-nister vom Senat mit so schmeichelbafter Schnelligkeit bestätigt wurde, fallt verzweifelt wenig für Aemterjäger ab. Cortelyou ist ja in seiner bisherigen Stellung bereits ersetzt durch den seitherigen zweiten Privatsekretär WilHelm Löb und der bisherige Platz Löb's ist bereits auch besetzt. Luftsttnfffakrt. Das Ueberfliegen der Sahara mit einem Luftballon ist. wie schon gemeldet. mißlungen. Die Sabara-Luft-schiffer. Hauptmann Tebureaux. de Castillon de Samt Victor und 8c grand. sind inzwischen wieder in Frankreich angekommen. Für die Versuche, die demnächst fortgesetzt werden, soll nun ein Luftballon von 1000 Raummeter Gasfassung verwendet werden, der an einem noch weit südkicheren Punit. alö Gabs. aufgelassen wird. Es handelt sich um einen noch unbemannten Ballon. Der eigentliche Ballon, dem sich später dic Luflschiffer selber anvertrauen wollen, wenn die Versuchsfahrten ein praktisches Ergebniß gehabt baben, soll 14.000 Raummeter Gas fassen, also fast dreimal so groß als Andrees Ballon sein, während der bisher arößte Ballon, der Zokelische zu Berlin, nur 11.000 Raummeter groß ist. Die ..Wega". mit der Spelterini über die Alpen flog, faßt nur 3350 Raummeter Gas. Um über die Sahara zu fliegen, müßte unter Berücksichtigung de? zu erwartenden Luftströmungen, die einer gradlinigen Fortbewegung entgegenstehen, der Ballon 67 Tage gasdicht bleiben. Damit die Luftschiffer den für den Aufstieg günstigsten Zeitpunkt treffen, werden sie am zukünftigen Aufstieg erst drahtlich über die Luitbewegung an der europäischen und afrikanischen Küste, sowie von einigen afrikanischen Jnlandsiellen auf dem Laufenden gehalten. Die sonstige Ausrüstun des Ballons scheint so zweckmäßig zu sein. da, die Fahrt schon gelingen könnte, wenn die drahtlichen Meldungen über die Windverhältnisse ern Abpassen des günstigsten Augen blicks ermöglichen. Der eine Versuchsballon, der Leodur". ist in einem Zustände von den Eingeborenen an seinen Schleppseilen festgehalten worden, daß er nach seiner Fahrt von 26 Stunden gut noch einige Stunden sich regelrecht harte weiterbewegen, also außer den 600 Kilometern (in 26 Stunden) noch etwa 100150 hätte zurücklegen foä nen.
Gvvkihwkchscl ors Edelhirsches. i rackt deS 2tangenaburfeS und Gepff.'genyeiie & .viritfcc. Zu Anfang des Monats Hornung (Februar), der von dem Geweihabwerfen der Hirsche seinen Namen erhalten haben soll, zieht noch der hochgeweihte Edelhirsch, ein Bild des Stolzes und der wehrhaften Kraft, gefürchtet von den Rudeln, die er ohne Weiteres von seinen Futterraufen abschlägt, durch Sr nnsn frnintrTtf n!"rr4r ?Crv
Schon bereitet die Natur aber ganz allmälig eine Lockerung der Stangen auf den inneren Flächen der Rosenstöcke vor, und eines Tages erscheint der hochbewehrte Kapitalhirsch plötzlich nach dem Abwerfen der Stangen, ein fast komisch anzuschauendes Bild der Machtlosigteit, wie ein Simson unter den Philistern. Dic Vorgänge, die in der Natur des Hirsches zu dieser Veränderung führen, sind die folgenden: Die Gewebe, welche die altenStangen auf den Rosensiöcken halten, sterben ab, und das natürliche Gelricht der mit ihrem Schwerpunkt nach außen auf den Rosenstöcken ruhenden Stangen bewirkt endlich bei dem Hirsch einen sehr ungemütblichen, mit Knarren einhergehenden Zustand, der ihn gewöhnlich dazu veranlaßt, die alten Stangen, gleichsam sireichend, abzuschlagen oder auch bei einer plötzlichen heftigen Bewegung nur zu verlieren, abzuwerfen. Das Lockerwerden der Stangen erfolgt auf den inneren Flächen des Rosenstockes zuerst, weil ihr Gewicht besonders in der Beweauna stets nach rückwärts
auswärts zerrt und dabei dem Hirsch unbequeme, wenn nicht oft auch schmerzhafte -Zustände schafft. Man sieht öfters Hirsche, deren Stangen bereits zum Theil gelockert sind, mit leicht zur Seite geneigtem Kopf dahinziehen und mitunter auch die Lichter (Augen) verdrehen. In dieser Haltung sieht man sie auch unter niederhängende Zweige treten und oie Stangen unter ihnen durchziehen, als wollten sie den Grad der noch vorhandenen Widerstandskraft erproben. Aufmerksame Beobachter nehmen wahr, daß sich solche Vorgänge von Tag zu Tag in gesteigerter Weise, hier an einem Ast, dort an einer schwachen Kiefernstange, loiederholen. Fühlt nun der Hirsch durch vorsichtiges, dann energisches wiederholtes Streichen, daß beide oder eine Stange lose genug sitzen, so geht er meistens, um eine Kicfernstange herumtretend, zum Abschlagen der Stangen über. Dabei erfaßt ihn zuletzt eine förmliche Wuth, in der er die zuerst sichtlich bemerkbaren Schmerzen so mißachtet, daß er von dem plötzlichen Abknacken einer Stange geradezu erschreckt wird und nach ihrem Niedersinken mit einer weiten Flucht seitwärts springt, dann mit seitlich getragenem Kopf den Baum von Neuem umkreist und entweder sofort das Abstreifen der zweiten Stange beginnt oder ein Stück weiter zieht, um am geeigneten Ort das Abwerfen zu vollenden. Ist dieses geschehen, so vermeidet auch der ganz kapitale Hirsch das näherc Zusammentreffen mit anderem Wilde, als schäme er sich ohne seinen Kopfschmuck oder als. sei er sich seiner verhältnißmäßigen Wehrlosigkeit bewußt, obschon er thatsächlich in der gewaltigen Kraft seiner Vorderschalen (-Hufe) eine sehr bedeutende Waffe besitzt. Wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen steckt sich der Hirsch, welcher eben oder kürzlich abgeworfen hat, mit Vorliebe in Dickungen, oder er sitzt an sonnigen Hängen, die von dichtem Unterholz umgeben sind. Sprießt erst das neue Geweih zu Kolben, so meidet der Kolbenhirsch das dickte Holz auf Grund der instinktiven Angst, daß er durch eine Verletzung der weichen Kolben leicht sein künftiges Geweih verunstalten könnte. Hirsche, die sich unmittelbar vor dem Abwerfen der Stangen befinden, werden öfters aus äußeren Anlässen davon überrascht, so zum Beispiel, wenn das Wild plötzlich zu übereiltem Flüchten gezwungen wird. Beim Ausreißen nach einem Schuß sowie Ueberspringen von Gräben, Hecken und Zäunen kommt es mitunter vor. daß der' Hirsch eine oder beide Stangen verliert. Hirsche, die abgeworfen haben, treten meistens erst in der Mitternachtsstunde zur Aesung aus und wechseln vor Tages grauen nach ihren Standorten zurück Diese überaus große Vorsicht hält aber nur einige Wochen, gewöhnlich bis zum kraftigen Sprießen der Saaten an; dann scheint der Kolbenhirsch diese saftige Aesung zur Neubildung des Geweihes zu bedürfen, und mit dem wieder zurückgekehrten Selbstbewußtsein tritt er auch wieder zeitiger aus und nimmt vor allen Dingen auch gern ruhig liegende Salzlecken an. Es ist eine bewiesene Thatsache, daß aufgenvmmenes Salz bei sonst vorhandener reicher Aesung die Kolbenbildung we sentlich föroert. da es mit dem Appetit auch den gesunden Stoffwechsel anregt. S'Ntatts6,cs Rau c. wcen. Die italienischen Zeitungen jino voll von Banditenge, chicine aus Sizilien. Ein Hehler und Begleiter Varsalonas, Namens Lo Branco, sollte den inabinieri nützliche Winke gegeben haben. Dieser Taae fand eine Patrouille in einer Schlucht auf dem Monte Fer ror, nur mit einigen Steinen bedeckt, den Leichnam des Lo Bianco. Vara lona habe ihm Rache geschworen, so sagten die Leute, da er ihn verrathen, und so habe er ihn umgebracht. Un ter den wenigen Grundbesitzern, die den Muth hatten, sich zu weigern, das Löscgeld an Varsalona zu bezahlen. war Pietro Civiletti in Valledolmo, dem ausnahmsweise die Konzession gemacht wurde, statt des Geldes eine prachtvolle tute. sein eiqenes Reit Pferd, abzutreten, fafls er verschont bleiben wolle. Auch dies Anerbieten schlug Civiletti aus. Kurz darauf ritt er, nur von einem Feldhüter begleitet, über Land. Unterwegs stürzten drei Unbekannte aus dem Gebüsch: der Reiter wurde überfallen, niedergemetzelt, die Räuber bemächtigten sich
des Pferdes und eilten in wilder Flucht davon. Die Polizei konnte nur feststellen, daß die drei der Bande des Varsalona angehörten und auf seinen Befehl gehandelt hatten. Ist es da wunderbar, wenn das Volk in Furcht geräth, und die Banditen niemals ausliefern will? Auch der zweite berüchtigtste Räuber Eandino soll sich jetzt mit Varsalona zu Schutz und Trutz verbunden haben. Unterdessen zeigt sich der unauffindbare Varfalona, der stets Aufenthalt. Aussehen und Persönlichkeit wechselt, mit der größten
Keckheit unter den abenteuerlichsten Verkleidungen, für die er ein großes Geschick an den Tag legt. So soll kürzlich in Palermo, als das Teatro Massimo eröffnet wurde, in einer Loge, die derjenigen der Präfektur gcgenüber liegt, ein unbekannter junger Geistlicher aufgefallen sein, den die Phantasie der Zuschauer als Varsaloma bezeichnete, der, um sich unkenntlich zu machen, sogar seinen Bart geopfert habe. Als man der Sache auf den Grund gehen wollte, war der geheimnißvolle Priester verschwunden. Ein Haus m Palermo mit verichiedenen Ein- und Ausgängen, die in eine geheime Spielhölle führen, soll gleichfalls des Nachts mehrmals von Baralona. als Signore verkleidet, besucht worden sein. In Castronuovo. einer leinen Stadt, die als eine der verdachigfien für das Verbergen des Briganten gilt, werden die Nachforschungen auf peinlichste und rücksichtsloseste Weise fortgesetzt. Viele Häuser werden Nachts, sogar zweimal, von oben bis unten durchsucht, und die Bewohner fangen an, sich über diese Belast:gung zu beklagen. So sind auch in dieser Beziehung die Sympathien lerder auf der Seite Varsalonas, der, wenn er bezahlt wird, dafür sorgt, daß die Leute in Frieden leben und ihnen fern Haar gekrümmt wird. In Lert I It F cata, einem leyr wieyligen sur Schwerindustrie, zählt Varsalona zahlreiche Kontribuenten. Von seinen Vertrauten erfuhr er bei seiner dortigen Anwesenheit, daß die Carabinieri au? seiner Spur seien. Sofort begab er sich mit den Seinigen in den Vorort Reasciacca und begehrte Einlaß in einer Palazzrna, die reichen Grundbesitzern gehörte. Vorher schärfte er dem Wachter ern, sobald sich etwas von der Polizei nähere, ihn ourch das Aufziehen einer grünen, angezündeten Laterne als Warnungssignal zu benachrichtigen. Als von innen gefragt wurde, wer da sei es war Nachts , schlug er mit dem Flintenkolben an das Thor und rief: Ciccu Paulu'."; sein Taufname ist Francesco Paolo. Dieses magische Wort öffnete ihm sogleich die Pforten. Er ließ es sich im Schlosse mit seiner Bande bei Speise und Trank, am lodernden Katninfeuer. wohl sein. Da plötzlich Hundegebell und ein grüner Lichtschimmer inen Moment Verzögerung und sie waren verloren. Doch die Briganten feuerten aus dem Fenster zahlreiche Schusse ad. warfen sich in das Gehölz und verschwanden in der Campagna. Die abgehetzten Soldaten fanden .nachdem sie alles gründlich abgesucht hatten, wie gewöhnlich nichts. SeinL Dcirtbader. Fremder: Emen Zahn sollen &ie mir ziehen: L e h r l r n g : Ja, das treffen S' aber schlecht; de? Meister schläft, er hat nämlich heute am Steffelba,iern schon emen gezogen.'" D e r ürst von Monaco hat beschlossen, seine ganze Arniee vom 1. uli 1904 an u entlassen, oder richtiqer. dem Polizeikorps einzuverleiben, offenbar in der Erkenntniß, daß der kleine Staat mehr einer Polizei als einer Armee bedarf. Die Armee" von Monaco umfaßt zwei Korps, das der Ehrengarde unter den Befehlen des Obersten Grafen de Christen, ehemaligen Obersten der Pariser Garde rpublicaine". bestehend aus 75 Mann. einemHZUptmann und zwei Leutnants, und das der Carabinieri. gleichfalls 75 Mann stark, unter dem Befehle eines Majors. Dazu kommen noch die Löschmannschaft, bestehend aus 50 Köpfen, und das militärische Gefolge des Landesherrn, zu dem auch noch der Befehlshaber der fürstlichen Jacht, ein englischer Fregattenkapitän, als einziger Ausländer gehört. Bisher bestand die Bestimmung, daß die Armee und die Offiziere von Monaco in Kriegszeiten dem französischen Heere einverleibt werden. Es werden über diesen Punkt keine diplomatischen Unterhandlungen zwischen Paris und Monaco einqeleitet werden.
Gisenvuvn
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